Kundenrezensionen


31 Rezensionen
5 Sterne:
 (16)
4 Sterne:
 (7)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung der Reihe um Sandra Mohr und Sascha Bergmann
Ich habe diesen Krimi als leichten SciFi gelesen, spielt er doch erst ab Anfang Februar 2013 in Schladming bei der Ski- WM. Seit Weihnachten ist der Trainer des Herrenteams des Österreichischen Skiverbandes vermisst, als kurz vor Einsetzen des Schneefalls die Leiche eines Mannes im zugefrorenen Steirischen Bodensee von Kindern entdeckt wird. Das Grazer Ermittlungsduo...
Vor 17 Monaten von Beowulf veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Claudia Rossbacher - Steirerkind
In ihrem dritten Fall untersuchen Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz den Tod des Cheftrainers des österreichischen Herrenskiteams.
Schnell gerät der prominente Skirennläufer Tobias Autischer unter Mordverdacht. Doch es kommen auch Zweifel auf, ob Autischer, der vom Coach seit seiner Kindheit gefördert wurde, diesen auch wirklich...
Vor 14 Monaten von hasewue veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung der Reihe um Sandra Mohr und Sascha Bergmann, 29. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Ich habe diesen Krimi als leichten SciFi gelesen, spielt er doch erst ab Anfang Februar 2013 in Schladming bei der Ski- WM. Seit Weihnachten ist der Trainer des Herrenteams des Österreichischen Skiverbandes vermisst, als kurz vor Einsetzen des Schneefalls die Leiche eines Mannes im zugefrorenen Steirischen Bodensee von Kindern entdeckt wird. Das Grazer Ermittlungsduo Sandra Mohr und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann ermitteln im Schneetreiben an ihrem dritten Fall.

Das konstruktiv gespannte Verhältnis zwischen den beiden Ermittlern kennt der Leser ja aus den beiden Vorgängerbänden. Der ehemalige Wiener und jetzige Chefinspektor beim LKA Graz findet sich immer noch unwiderstehlich und ist in seinem Auftreten manchmal unerträglich. Diesmal allerdings kommt er schwer ins Schwitzen. Spricht doch alles gegen Österreichs Kultstar, die größte Medaillienhoffnung bei der WM im eigenen Land und der soll direkt vor den großen Rennen verhaftet werden? Der politische Druck ist enorm. Sandra Mohr verfolgt mit ihrem Chef und der Assistentin im fernen Graz in Schladming jede Menge Spuren. Claudia Rossbacher gewährt dem Leser einen Einblick hinter die Kulissen des Skirennsports, aber beschränkt sich wie gewohnt durchaus nicht darauf. Die Lösung wird, wie in der Realität, in alle Richtungen gesucht, viele Sackgassen werden bis ans Ende abgelaufen und Spuren ermittelt, die im Sande verlaufen. Auch überzeugend ist, dass DNA- Auswertungen nicht in zwei Stunden vorliegen, sondern Tage brauchen, in denen die Ermittler im Schnee stochern. Auch DNA - Analysen, wenn sie den vorliegen, können in die Irre führen, wie uns Claudia Rossbacher hier eindringlich vor Augen führt, den nicht alles ist wie es scheint und nicht alles Offensichtliche ist ist auch wahr. Die Lösung ist letztlich verblüffend und verblüffend logisch. Nicht zu kurz kommt auch die private Entwicklung der beiden Ermittler, ein diesbezüglicher Cliffhanger steigert die Erwartung auf den Nachfolgeband.

Ein wirklich schöner, spannender Krimi mit steirischem Lokalkolorit, den aber auch jeder Nicht-Steirer mit großem Vergnügen lesen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Steiermark-Krimi, 14. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Hat mir gefallen, wie alle bisherigen Fälle von Sandra Mohr.
Der Fall ist schön geschrieben, Charaktere gut getroffen, mit viel Lokalkolorit, wobei hier die Steiermark schön beschrieben wird.
Habe ich fast in einem Satz gelesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steirerkind, 4. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Im tiefsten Winter werden die Kommissare Sandra Mohr und Sascha Bergmann zu einem Leichenfundort gerufen. Unter der dicken Eisschicht des Steirischen Bodensees liegt kein Unbekannter. Es handelt sich bei der Leiche um den Cheftrainer des österreichischen Herren-Skiteams. Und das nur wenige Tage vor dem Beginn der Ski-WM …

Recht schnell wird Tobias Autischer der Hauptverdächtige. Tobias ist einer der besten Skiläufer Österreichs, wenn nicht sogar der beste. Sein Coach hat ihn stets gefördert, aber es gab auch klare Vorschriften für das Privatleben. Hat Tobias sich so gegängelt gefühlt, dass es zum Äußersten kam? Schließlich wurde belastendes Beweismaterial gefunden.

Es gibt jedoch noch andere, die vom Tod des Cheftrainers profitieren. Seine Witwe und sein Sohn erben ein nicht unerhebliches Vermögen. Zudem bestanden zwischen den Eheleuten keine Gemeinsamkeiten mehr. Auch der junge Geliebte der Witwe weint dem Toten keine Träne nach. Verdächtige gibt es genug und die Zeit drängt, denn Tobias soll die Österreicher bei der Weltmeisterschaft vertreten.

Sandra Mohr und ihr Chef Sascha Bergmann ermitteln in Claudia Rossbachers Roman „Steirerkind“ bereits zum dritten Mal miteinander. Wie auch in den Vorgängerbänden ist Bergmann ein absolut arroganter Macho und schikaniert Sandra, wo er nur kann. Aber auch in seiner rauen Schale steckt ein weicher Kern, den man nur leider selten sieht.

Sandra hat es nicht leicht mit ihrem Vorgesetzten. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr Freund Julius kein Verständnis mehr für ihren Job und den damit verbundenen Dauereinsatz hat. Trotz aller Widrigkeiten arbeiten Sandra und Bergmann Hand in Hand und lösen auch diesen schwierigen Fall.

Viel Lokalkolorit, witzige Wortwechsel, nervender Chef und spannender Fall. Mich konnte „Steirerkind“ überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ski-WM in Schladming, 23. Januar 2013
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Anfang Februar 2013 startet die Ski-WM in Schladming, doch zwei Tage davor wird im nahegelegenen Steirischen Bodensee die Leiche des Cheftrainers des österreichischen Herrenskiteams gefunden. Roman Wintersberger wurde seit Weihnachten vermisst und treibt nun mit einer Schusswunde im Kopf unter dem vereisten See. Aus Graz reisen Abteilungsinspektorin Sandra Mohr und Chefinspektor Sascha Bergman vom LKA an, um den Fall zu untersuchen. Ermittlungen im Umfeld des ÖSV-Cheftrainers führen schon bald zu einem Tatverdächtigen: Tobias Autischer ist WM-Favorit und Wintersberger war dessen Coach und väterlicher Freund. Doch auch wenn einige stichhaltige Indizien auf Autischer als Täter hinweisen, welches Motiv sollte er haben?

Das hatten sich Sandra Mohr und Sascha Bergmann wahrlich auch etwas anders vorgestellt. Mitten im dichtesten Schneetreiben müssen sie sich auf den Weg zum Tatort machen, bei dem wegen den Schneemassen kaum noch Spuren festgestellt werden können und die Leiche zwischenzeitlich in einer Scheune zwischengelagert werden musste. Doch während Sascha noch über falsches Schuhwerk flucht, steckt Sandra schon mitten in den Ermittlungen.

Auch im mittlerweile dritten Band gestaltet sich für das sympathische Ermittlerteam der Fall wieder einmal nicht einfach. Nachdem klar ist, dass der ÖSV-Trainer kein Suizid begangen hat, ermitteln Mohr und Bergmann im Umkreis der Familie und Freunde von Roman Wintersberger. Zwar ist schnell klar, dass der Coach nicht unbedingt der liebende Familienvater war, doch ein rechtes Motiv liefern keine der Befragten. Und auch im Umfeld des ÖSV-Teams scheint niemand ein Interesse am Tod des Cheftrainers gehabt zu haben.

Claudia Rossbacher gibt einen kleinen, aber interessanten Einblick in den Skizirkus während der WM in Schladming, da die Nachforschungen ihres Ermittlerteams diese natürlich auch in den Umkreis der ÖSV-Skifahrer führen. Aber auch das verschneite Schladming hat man schnell vor Augen, kann sich das Verkehrschaos während der WM bestens vorstellen und somit auch das entsetzte Gesicht von Mohr und Bergmanns Assistentin Miriam, als der Chefinspektor allen Ernstes von ihr erwartet, noch 2 Hotelzimmer zu organisieren. Na ja, eine Übernachtungsmöglichkeit findet Miriam durchaus, allerdings anders als erwartet.

Neben der fesselnden, unterhaltsamen und zumeist spannend erzählten Story ist auch die berufliche Beziehung von Sandra und ihrem Chef Sascha wieder ein Thema. Sandra ist nach wie vor angenervt von Bergmanns Machogehabe, ignoriert es zumeist geflissentlich und ist doch immer wieder verwundert, wie gut dieser sie einschätzen kann. Zumal auch die Beziehung zu ihrem Freund oder doch Ex-Freund Julius sich ein wenig kompliziert gestaltet. Bergmann ist der gewohnte Charmeur, lässt sich mit Vorliebe von Sandra chauffieren und kann sich selten den einen oder anderen Witz auf ihre Kosten nicht verkneifen. Es macht wieder richtig Spaß, die Kabbeleien der Beiden zu lesen. Natürlich ist die ganze Story wieder durchsetzt mit österreichischen Begrifflichkeiten, was den Lokalkolorit noch verstärkt und bei Übersetzungsproblemen kann man jederzeit auf das Glossar zurückgreifen.

Fazit: Auch der 3. Fall des Grazer Ermittlerteams Mohr/Bergmann ist wieder äußerst unterhaltsam, durchweg mit viel Lokalkolorit versehen und kann zudem mit einer komplexen und zumeist spannend erzählten Krimihandlung überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zusammenfassung der Lieferung, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Kenne bereits die anderen zwei anderen Bücher und bin begeistert vom lockeren spannenden Schreibstil kann es jeden Krimileser empfehlen liest sich leicht ! Außerdem bin ich Steirer
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steirerkind, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Spannend und im Zusammenhang mit der Ski-WM besonders aktuell. Amüsantes Ermittlerduo mit nicht alltäglicher Umgangssprache. Ist sicher auch für Nicht-Österreicher empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Claudia Rossbacher - Steirerkind, 2. Mai 2013
Von 
hasewue - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
In ihrem dritten Fall untersuchen Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz den Tod des Cheftrainers des österreichischen Herrenskiteams.
Schnell gerät der prominente Skirennläufer Tobias Autischer unter Mordverdacht. Doch es kommen auch Zweifel auf, ob Autischer, der vom Coach seit seiner Kindheit gefördert wurde, diesen auch wirklich getötet hat.
„Steirerkind“ ist der dritte Fall von Claudia Rossbachers Ermittlerduo. Ich habe bisher „Steirerherz“, den zweiten Teil der Reihe, gelesen. Der erste Teil „Steirerblut“ wird aber auch bald gelesen.
Ich habe diesen Fall wieder gerne gelesen, da er wieder unterhaltsam und flüssig geschrieben war.
Allerdings gab es hier im Gegensatz zum Vorgänger verstärkt österreichische Begriffe und vor allem Satzgebilde, die das Lesen manchmal schon etwas holprig machten.
Wirklich störend fand ich allerdings, dass der Cliffhanger von Teil 2 nicht richtig aufgelöst wurde. Vieles wurde nur nebenbei kurz erwähnt ohne wirklich vertieft zu werden.
Es bleibt zwar bis zum Ende hin spannend und die Handlung ist auch bis zum Schluss nicht vorhersehbar, allerdings war die Aufklärung dann so kurz und plötzlich, dass man sich nicht wirklich klar darüber wurde. Alles war etwas wirr.
Sascha ging mir hier dann auch verstärkt auf die Nerven. Das ist zwar seine Art, allerdings hat der Charakter in Teil 2 mehr Tiefe und Facetten, als sie hier gezeigt wurden. In „Steirerkind“ war er schon sehr platt.
Ich wurde aber gut unterhalten und ich mag das Duo sehr gerne, weswegen ich mich auch auf weitere Fälle freue. Ich hoffe nur, dass in Teil 4 der Cliffhanger von Teil 3 (es gab wieder einen ;) ) besser gelöst wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Still und starr ruht das Grab, 2. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
~Inhalt~

Zwei Tage vor der Eröffnung der Alpinen Ski-WM in Schladming wird eine Leiche unweit der WM-Stadt unter der Eisdecke des Steirischen Bodensees gefunden. Bald stellt sich heraus, dass es sich dabei um den seit Wochen vermissten Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams handelt, der sich die tödliche Kugel nicht selbst in den Kopf gejagt hat. Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz ermitteln in der WM-Region rund um den Dachstein – Heimat des toten Cheftrainers und seines ehemaligen Schützlings Tobias Autischer. Prompt gerät der inzwischen prominente Skirennläufer – im Blickpunkt der Medien und seiner Fans – unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit seinen Coach tatsächlich umgebracht? Oder war es doch der junge Liebhaber der Witwe, der mehr als nur ein Geheimnis verbirgt? Ein spannendes Rennen am Rande der Ski-WM nimmt seinen Lauf …

~Einschätzung~

Ob Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf oder Slalom … Bereits als Kleinkind gehörte das Verfolgen sämtlicher Skirennen im Fernsehen zum Pflichtprogramm. Und haben sich auch die Namen der österreichischen Asse von Franz Klammer und Annemarie Moser in Marcel Hirscher und Anna Fenninger geändert – die Begeisterung für den Skisport ist nach wie vor dieselbe. Umso mehr freute es mich, als ich den neuen Roman von Claudia Rossbacher entdeckt habe, deren aktueller Mordfall sich zur Zeit der Ski-WM in Schladming ereignet. Da ich selbst vor 1,5 Jahren für ein paar Tage in der Region Urlaub gemacht und einige der im Buch vorkommenden Lokalitäten (Planet Planai, Mediencenter etc.) besucht habe, bescherte mir die literarische Reise in die Dachstein-Tauern-Region doppelten Genuss.

Sandra Mohr, inzwischen wieder glücklich mit ihrem Julius vereint, beschließt, nach all den ihr auf privater Ebene auferlegten Prüfungen, das Berufsleben künftig aus ihrer Beziehung herauszuhalten. Leider ist hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens und so dauert es nicht lange, bis es zwischen den beiden erneut kriselt. Auch auf beruflicher Ebene wird ihr wieder so einiges abverlangt, denn Chefinspektor Sascha Bergmanns Passion, seine Kollegin auf die sprichwörtliche Palme zu bringen, scheint nach wie vor ungebrochen zu sein.

„Bist du eigentlich nur auf dieser Welt, um mich zu ärgern? Verarschen kann ich mich auch selber!“, schrie Sandra ihn an.
„Ich kann es aber viel besser“, konterte Bergmann.

Natürlich gibt es auch wieder viele interessante Nebencharaktere. Da wäre zum einen der Fischerwirt vom Steirischen Bodensee samt seiner Sippschaft. Auf den ersten Blick eine glückliche Familie, dringt im Laufe der Ermittlungen doch das eine oder andere brisante Geheimnis an die Oberfläche. Auch Irene Wintersberger, die Frau des ermordeten Cheftrainers, die – getrennt von Tisch und Bett – schon seit geraumer Zeit eigener Wege geht, gehört zu den Verdächtigen. Ebenso Gregor Fitzner, Inhaber eines Friseursalons und jugendlicher Liebhaber der Witwe, scheint ein paar Geheimnisse zu hüten. Nicht zu vergessen sein Freund und der Sohn der Wintersbergers Lukas, der als Barkeeper seine Brötchen verdient und mit einer der Tänzerinnen des Nachtclubs liiert ist, in der der Cheftrainer zuletzt lebend gesehen wurde. Zum Schluss, aber durch Indizien von Beginn an in das Visier der Ermittlungen gerückt, sei noch der WM-Favorit und ehemaliger Schützling des Cheftrainers Tobias Autischer erwähnt. Der Sunnyboy des Technikerteams erkennt ziemlich schnell den Ernst der Lage und setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen.

Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Studium der Tourismuswirtschaft in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis.

Die Autorin hat mit „Steirerkind“ abermals einen soliden und spannend geschriebenen Krimi abgeliefert, der sich vor allem zum Ende hin rasant entwickelt. Die Ereignisse rund um eine Armbanduhr mit dazugehörigen DNA-Analysen überschlagen sich förmlich und als schließlich die Handschellen zuschnappen, darf man über die Aufklärung des Falles „Roman Wintersberger“ wahrlich erstaunt das Buch schließen. Abgesehen davon hat Claudia Rossbacher den Schauplatz Schladming mit der Ski-WM als Event wirklich perfekt gewählt – eine tolle Werbeplattform für die Region, aber auch für die Autorin. Natürlich sei auch noch erwähnt, dass wir wieder auf einige Worte in steirischer Mundart stoßen, die diese Alpen-Krimis zu etwas Einzigartigem machen. Man erfährt, welche Bedeutung es hat, „wie eine gsengte Sau“ zu fahren, was es mit einer „Gatschn“ bzw. einem „Rearbeitl“ auf sich hat und wird mit Ausdrücken wie „sekkieren“ bzw. „wischerln“ konfrontiert, die zu kuriosen Spekulationen veranlassen. Mit dem entsprechenden Glossar dürfte es aber auch für Nicht-Steirer kein Problem sein, sich zurechtzufinden ;-)

Das Cover des Gmeiner Verlages lässt keinerlei Zweifel aufkommen, in welcher Jahreszeit Claudia Rossbachers neuer Krimi spielt. Der Leser betrachtet ein mit Moosflechten bewachsenes Baumrindenherz, das von scheinbar frisch gefallenem Schnee eingehüllt wird. Äußerst stimmungsvoll und für mich das bisher schönste Cover der drei Alpen-Krimis!

„Steirerblut“, der erste Fall für LKA-Ermittlerin Sandra Mohr, wurde unter der Regie von Wolfgang Murnberger für den ORF verfilmt. In den Hauptrollen: Miriam Stein, Hary Prinz und Robert Stadlober. Ausstrahlungstermin: Frühjahr 2013!

~Fazit~

Ein weiterer Alpen-Krimi der Extraklasse von Claudia Rossbacher. Rasant und spannend erzählt, der Schauplatz mit dem topaktuellen Thema Ski-WM perfekt gewählt. Für die Möglichkeit, ein wenig WM-Luft zu schnuppern, gibt es von mir ein Dankeschön und 5 von 5 Steirer-Herzen! (LK)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Gefällt mir sehr gut., 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall (Broschiert)
Gefällt mir sehr gut.
Ihre Art zu schreiben gefällt mir einfach sehr gut, es ist leicht – witzig und fliesend zu lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterhaltsam und spannend, 17. April 2013
Ein Buch, das man am liebsten in einem Zug fertig liest....
Schön finde ich, dass die Autorin authentisch bleibt, und sich der regionalen Sprache bedient. Es gibt leider genügend österreichische Autoren, die sich dem "Piefkinesischen" verschrieben haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall
Steirerkind: Sandra Mohrs dritter Fall von Claudia Rossbacher (Broschiert - 4. Februar 2013)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen