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4.0 von 5 Sternen Aktuell, aber politisch etwas einseitig
Aktuell, aber politisch einseitig

Krimis mit Lokalbezug gibt es inzwischen reichlich. Jeder ARD-Sender hat seinen „Tatort“, jede Stadt oder Region hat bald „ihren Kommissar“, der die Fälle schließlich clever löst. Gewisse Schwächen bei Personen , Handlungsverläufen und Sprache verzeiht Leser/Leserin den meist...
Vor 17 Monaten von Gerhard Günther veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Trotz "aktuellen" Themas schlicht langweilig
Tumbe Hinter-"Wäldler" bekämpfen mit toter Katze und entführtem Grünen geplanten Nationalpark. Pfiffiger Kommisar aus der Großstadt kommt ihnen auf die Schliche: "Die Jagd nach dem verlorenen Klischee".
Vor 6 Monaten von Bierer, Bernd veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktuell, aber politisch etwas einseitig, 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Aktuell, aber politisch einseitig

Krimis mit Lokalbezug gibt es inzwischen reichlich. Jeder ARD-Sender hat seinen „Tatort“, jede Stadt oder Region hat bald „ihren Kommissar“, der die Fälle schließlich clever löst. Gewisse Schwächen bei Personen , Handlungsverläufen und Sprache verzeiht Leser/Leserin den meist nebenberuflichen Autoren gerne, schließlich beruht das Lektüre-Vergnügen bei Heimatkrimis neben der Spannung gerade im Wiedererkennen mancher Orte, Straßen, Firmen oder gar Personen, wobei natürlich immer darauf verwiesen wird, dass „Ähnlichkeiten rein zufällig und nicht beabsichtigt“ sind.

Der Autor Bernd Leix schickt seinen Karlsruher Kommissar Oskar Lindt zu seinem neuen achtem Fall, den er als Revierförster im Nordschwarzwald bestens kennt: die Auseinandersetzung um den geplanten Nationalpark. Die Handlung spielt in den Jahren 2011/12 im oberen Murgtal, der Gemeinde Baiersbronn bei Freudenstadt. Besondere Aktualität gewinnt der zu Jahresbeginn 2013 erschienene Kriminalroman durch das Gutachten der Landesregierung zum geplanten Nationalpark, das im April 2013 erschienen ist.

Argumente von Befürwortern und Nationalpark-Gegnern werden von Bernd Leix zwar eingearbeitet, aber die Rollen zwischen Gut und Böse sind klar verteilt. Täter im „Mordschwarzwald“ – eine prima Idee für den Titel – sind sportliche Jungmannen, den Fuß zu fest auf dem Gaspedal, oder von ihren Frauen verlassene Alkoholiker. Immerhin – clever genug ihre spektakulären Protest-Aktionen durchzuführen, aber zu engstirnig bzw. dumm, um das Nationalpark-Geschenk der grünen Landesregierung zu erkennen oder gar zu würdigen. Wutbürger mit zuviel Heimatgefühl, eine verschwiegene Gemeinschaft der Murgtäler im Nord- bzw. Mordschwarzwald,Hinterwäldler trotz Sternehotels,eher schlagkräftig mit Fäusten als mit Argumenten, aber auch Mörder ? Zum Glück gibt es aber einen ins Tal eingeheirateten Polizisten und eine Frau mit Gewissen ….

Insgesamt:
Thematisch topaktueller Heimatkrimi, spannend mit netten Überraschungen,
wer das Tal kennt, wird seine Freude an der Lektüre haben
und/oder
sich auch als Einheimischer über manche klischeehafte Darstellung ärgern.

Schade finde ich, dass der Revierförster Bernd Leix nicht den Tornado im oberen Murgtal vom Juli 2012 in seinem Buch eingearbeitet hat. Als Fachmann kennt er die massiven Zerstörungen des Waldes und des Landschaftsbildes in dieser Region durch den Orkan Lothar und durch den letztjährigen Tornado. Mit diesem traurigen Natur-Blick täglich vor Augen ist "ihr heimischer Schwarzwald" für die Murgtäler eine echte Gefühlssache, der aufgepfropfte und von Stuttgart weiter forcierte Nationalpark-Plan ist für Einheimische keine Politik-des-Gehörtwerdens.

Warum im Krimi der grüne Landtagsabgeordnete Elmar Jacob in seiner Murgtal-Gemeinde, deren Interessen er doch auch vertreten sollte, so isoliert, unbeliebt und politisch inaktiv und letztlich nur „Schlafbürger“ am Ort ist, das hätte man im Roman auch etwas erklären müssen. Als Naturpark-Befürworter, Politiker und Opfer bleibt er eine äußerst blasse Figur. Trotzdem wird er in Stuttgart als Abgeordneter (oder gar als zuständiger Minister !?) über den Nationalpark entscheiden, seinen Mitbürgern vor Ort hat er - zumindest im Roman - aber nichts zu sagen, vermutlich halt auch ein "ins Tal Rein-Geheirateter".

Zu den waldschäden im Juli 2012 im Baiersbronner Tal: siehe
(da hier keine Links erlaubt sind, mal einfach mal mit google-suche probieren
[...]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannender Krimi mit einer gehörigen Portion Politik., 7. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Im Nordschwarzwald wird ein Nationalpark geplant. Erst kommt es zu harmlosen Schmierereien, aber als zwei junge Männer tödlich verunglücken, eskaliert die Lage.
Kriminalkommissar Oskar Lindt soll inkognito nach dem Rechten sehen. Als Urlauber getarnt fährt er mit seiner Frau nach Baiersbronn.

Ich habe mich beim Lesen sofort wieder wohl gefühlt. Den sympathischen Ermittler mit seinem Team kenne ich inzwischen sehr gut. Und auch die Gegend an der Schwarzwaldhochstraße ist mir vertraut, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Der geplante Nationalpark erregt die Gemüter. Schmierereien, Unfall, Mordversuch, Brandstiftung, Einschüchterung und Entführung - und die Polizei tappt im Dunkeln. Die Bewohner halten zusammen und verpfeifen niemanden. Erst der Kollege Zufall bringt Licht in die Angelegenheiten. Und am Ende konnte alles aufgeklärt werden. Naja, fast. Denn ob der Nationalpark wirklich kommt, bleibt weiterhin offen.
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1.0 von 5 Sternen Trotz "aktuellen" Themas schlicht langweilig, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tumbe Hinter-"Wäldler" bekämpfen mit toter Katze und entführtem Grünen geplanten Nationalpark. Pfiffiger Kommisar aus der Großstadt kommt ihnen auf die Schliche: "Die Jagd nach dem verlorenen Klischee".
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4.0 von 5 Sternen Apruptes Ende, 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Spannend geschrieben, und wenn man die Region etwas kennt, sehr interessant. Das Ende kommt allerdings sehr aprupt (Termindruck aufgrund der Aktualität des Themas geschuldeten Erscheinungstermins?) und lässt die Leser mit einigen unaufgeklärten Fragen zurück. Daher nur vier Sterne...
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5.0 von 5 Sternen Mordschwarzwald, 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Ein unterhaltsamer Krimmi.Vorallem wenn man in der Region lebt und nachvollziehen kann um was es geht. Auf den folgeroman kann man gespannt sein wenn die Nationlparkfrage entgültig geklärt ist.
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1.0 von 5 Sternen Vorhersehbar und ohne Tiefgang, 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Regionale Krimis können oft ansprechender sein als die Standard-Krimis der bekannten - meist aus dem englischsprachigen Raum stammenden - Bestsellerautoren. KÖNNEN, müssen aber nicht, wie dieses Beispiel zeigt, das eine einzige Enttäuschung war und das ich (leider) aufgrund vorheriger positiver Rezensionen gekauft habe. Die Geschmäcker sind sicher verschieden, aber wie manche Rezensionen zustandekommen, erschließt sich mir hier nicht.

Der Handlungsstrang ist eine vorhersehbare Einbahnstraße ohne Überraschungen oder Wendungen. Die Charaktere, allen voran der Kommissar Lindt sind mehr als flach gezeichnet und außer Oberflächlichkeiten erfährt man nichts tiefergehenderes über die dargestellten Personen. Die Aktionen der Protagonisten werden mehr von (oft langatmigen und langweiligen) äußeren Einflüssen als von inneren Beweggründen geleitet. Wer ein wenig über Polizeiarbeit in der Realität weiß, der kann die teilweise absolut unrealistischen Geschehnisse und Handlungsweisen der Polizei und Polizisten in diesem Buch auch in keinster Weise nachvollziehen. Dazu dann noch eine Schwarzweißmalerei der Gegner und Befürworter des Nationalparks Nordschwarzwald, wie sie einfacher nicht sein könnte: Die Mehrheit der Einheimischen (Gegner des Nationalparks) werden als tumbe und auch zur Gewalt bereite Hinterwäldler dargestellt, die Befürworter als gutmeinende und friedliche Naturschützer. Wer den Schwarzwald und diese Region kennt, der weiß, daß die Materie durchaus vielschichtiger ist.

Spannung wollte da bei mir keine aufkommen, da man immer schon erahnen konnte, was auf den nächsten Seiten so alles passieren wird. Den an regionalen Krimis Interessierten würde ich daher eher empfehlen, einen Blick in Teufelskanzel: Kaltenbachs erster Fall zu werfen, ebenfalls ein Schwarzwald-Krimi mit deutlich besser dargestellten Charakteren und nicht derart vorhersehbarer Handlung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mordschwarzwald, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Meine Meinung

Und schon wieder Baden-Württemberg in Aufruhr, ein neuer Fall für unsere Wutbürger hier, die ja schon seit Stuttgart 21 in aller Munde sind. Dieses Mal allerdings geht um den Nationalpark im Nordschwarzwald. Und geht es zwischen den Gegner und Befürwortern ganz schön heftig hin und er. Und gerade in Baiersbronn brodelt die Stimmung besonders heftig. Das geht von Scheißehaufen auf Mercedeshauben über tote Katzen an der Tür bis hin zum Brand eines großen Hotels. Gerade letzteres hat mich unangenehm an einen Brand von 2008 erinnert, als am Mummelsee, der wahrscheinlich ebenfalls Teil des Nationalparks sein wird, ein Hotel vollständig abgebrannt ist. Tatsächlich ähnelt dieser Brand dem des Buches in manchen Dingen sehr, zumindest für mich. Doch zurück zum Buch: Schließlich wird Kommissar Lindt zusammen mit Frau und Kollegen undercover als französischer Tourist eingeschleust und soll ermitteln. Wie weit werden die verschiedenen Parteien noch gehen?

Puh... ehrlich, das war stellenweise beängstigend. Durch Leix' Stil hat das Buch etwas sehr, manchmal zu Reales bekommen. Es gab Momente, da kam es mir so vor, als hätte ich einen Bericht der Ereignisse vor mir liegen, einfach nur eine Zusammenfassung von Dingen, die geschehen sind. Wäre nicht Lindt als Ermittler dabei gewesen - zusammen mit seinen Karlsruher Kollegen -, hätte ich nicht alles für Fiktion gehalten.
Leix gelingt nicht nur die Darstellung der Schwarzwälder und ihrer kleinen Eigenarten hervorragend, sondern auch die Entwicklung, dieses Hochschaukeln, diese Aufregen anhand von Kleinigkeiten. Es ist wirklich erschreckend, da kann ich mich nur wiederholen, wie einfach es ist, diese Leute austicken zu lassen und wirklich dumme Dinge anzustellen. Hier wird nicht übertrieben, nicht künstlich aufgebauscht, es passiert einfach und endet letzten Endes auch in Straftaten.

Sehr schön fand ich auch, dass beide Seiten zu Wort kamen, beide Seiten ihre Probleme erklärt haben. Lindt wird hier als neutraler Vermittler eingesetzt, denn - und das unterstreicht das Realistische dieses Buches - die Polizisten des betroffenen Gebietes sind das schon lange nicht mehr. Wie auch? Ich kann beide Seiten gut verstehen, doch letzten Endes ist es noch etwas anderes, diese verschiedenen Seiten auf Pressekonferenzen zu hören oder Leserbriefe zu lesen oder irgendwelche Berichte, denn hier, in diesem Buch, wird die große Problematik innerhalb nur eines Ortes richtig aufgezeigt. Und es ist einfach ein Unterschied, ob ein Mitglied des Landrats oder irgendein Gegner (sucht euch was aus) darüber streiten, die noch vom Ort des Geschehens entfernt sind.

Gelungen ist auch das Cover, denn Fliegenpilze findet man auch auf den wechselnden Bilder der Seite des Nationalparks Nordschwarzwald. Der Bezug gefällt mir gut. Aber was hier auch besonders auffällt, ist das Motiv auf der... Innenseite des Buchumschlages, dort findet man nämlich genau diese Fliegenpilze noch einmal. Aber diese sind in Grautönen gehalten, was gleich viel bedrohlicher wirkt.

Fazit

Das Buch hat mich wirklich stellenweise entsetzt, weil die Charaktere einfach so lebensnah, so realistisch gehandelt haben, dass ich mich oft wie in einem Tatsachenbericht fühlte. Die Pro- und Contra-Seiten wurden schön ausgearbeitet, auch hier sehr lebensnah an den Ängsten und Gedanken, die die Anwohner betroffener Dörfer und Städte sich machen können. Ich finde es wirklich gut, dass ein Roman sich mit diesem - für unsere Gegend - sehr aktuellem Thema auf diese hervorragende Art und Weise beschäftigt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neuer Krimi aus dem Schwarzwald, 27. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Der neue Krimi von Bernd Leix- absolut aktuell und sauber recherchiert. Nicht ganz so spannend wie die Vorgänger, aber trotzdem lesenswert, schon allein wegen der Nationalparkdiskussion.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Szenario, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mordschwarzwald (Broschiert)
Der Krimi beschreibt sehr gut die örtlichen Begebenheiten. Spannung pur ist ebenso gegeben. Dass der Widerstand gegen so ein tief eingreifendes Projekt bis zur Brutalität ausartet, ist ebenfalls nicht auszuschließen.
Alles in allem ein guter Krimi.
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5.0 von 5 Sternen TOP Buch, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch des Autors Bernd Leix ist eines seiner besten Bücher. Dieses hochaktuelles Thema Nordschwarzwald greift es auf,und lößt es eben nach "Art von Kommissar Oskar Lind" spannend und unterhaltende auf. Nur zu empfehlen.
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Mordschwarzwald
Mordschwarzwald von Bernd Leix (Broschiert - 4. Februar 2013)
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