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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Roman, wundervoll und atmosphärisch beschrieben.
Nikolas Brandenburg - Kriminalkommissar der Düsseldorfer Polizei und nach Frankreich wegen privaten Problemen geflüchtet - ist dem myteriösen "Gänseblümchen" auf der Spur. Niemand glaubt ihm, während er noch über den Kriminalfall rätselt, erhält er die Nachricht, dass sein bester Freund Erik angeblich Selbstmord begangen hat...
Vor 15 Monaten von Sarah Jasmin Casteel veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein sehr spannendes Buch, aber...
Zuerst der wichtigste Aspekt: das Buch ist spannend, interessant und aufwühlend. Es spielt im besetzten Paris und der Region um Düsseldorf und Köln des Jahres 1944. Der Hauptdarsteller ist als deutscher Kommissar in der französischen Hauptstadt stationiert und versucht dort mehr schlecht als recht den Widerstand zu dezimieren. Nebenbei hat er noch...
Vor 6 Monaten von Johannes Traunstein veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein sehr spannendes Buch, aber..., 28. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Zuerst der wichtigste Aspekt: das Buch ist spannend, interessant und aufwühlend. Es spielt im besetzten Paris und der Region um Düsseldorf und Köln des Jahres 1944. Der Hauptdarsteller ist als deutscher Kommissar in der französischen Hauptstadt stationiert und versucht dort mehr schlecht als recht den Widerstand zu dezimieren. Nebenbei hat er noch private Probleme mit seiner Verlobten und dem direkten Vorgesetzten.
Als ihn die Nachricht erreicht, dass einer seiner besten Freunde Selbstmord begangen hat, reist der Kommissar zurück in die Heimat um herauszufinden was seinen Freund, der als Chemiker in Leverkusen beschäftigt war, zu diesem dramatischen Schritt veranlasst hat. Spätestens an dieser Stelle hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen, weil sie dramaturgisch geschickt Rückblenden einsetzt um die Vergangenheit der Freunde und das Erstarken der Nazis zu beleuchten. Die weiteren Entwicklungen werde ich an dieser Stelle nicht beschreiben, damit nicht alle Geheimnisse und Wendungen preisgegeben werden. Nur so viel: inhaltlich lohnt sich dieses Buch allemal!
Warum also nur drei Sterne? Ich finde es frevelhaft, dass in einem Buch welches im Original knapp 12 Euro kostet nicht genug Geld vorhanden war um ein vernünftiges Lektorat zu gewährleisten. Mir liegt die erste Ausgabe vor in der ich andauernd über Rechtschreibfehler stolpere, die sich zu Grammatikfehlern auswachsen. Größtenteils sind es Nachlässigkeiten wie die Verwechslung von "ihn" und "in" oder ähnliche Fauxpas. Vereinzelt wären dies lässliche Sünden, jedoch hat es in diesem Buch Ausmaße erreicht die den Lesefluss beeinträchtigen.
Ich wünsche dem Autor also, dass sich sein Buch so gut verkaufen möge um eine zweite Auflage zu rechtfertigen. Für diese sollte der Verlag Gmeiner noch einmal in die Tasche greifen und ein vernünftiges Lektorat finanzieren. Verdient hätte es das Werk allemal!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die "Bestards" lassen grüssen..., 25. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Einerseits ist es erfreulich, einen deutschen Krimi bzw. Thriller zum Thema WK II zu lesen, der ohne die üblichen Befindlichkeiten auskommt und sehr zügig und direkt durchmarschiert.

Andererseits wirkt die hartgesottene Restistance-Gruppe, der sich der Protagonist Hals über Kopf anschließt, wie ein billiges Ripp-off der Inglorious Besterds. Und wo im Film mit Witz, Zynismus und Übertreibung Punkte gesammelt werden, sind hier nur eher stumpfe Kopfbilder entstanden. Davon abgesehen ist die Wandlung des Helden vom Saulus zum Paulus nicht wirklich nachvollziehbar, der allmächtige Über-Landser an seiner Seite, der sich dann auch noch als Widerstands-Genie entpuppt, dazu das flotte Resistance-Luder mit Killerinstinkt - da wird viel reingepackt, was nun wirklich nicht glaubwürdig wirkt. Wer sich daran nicht stört, wird seinen Spass haben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Roman, wundervoll und atmosphärisch beschrieben., 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Nikolas Brandenburg - Kriminalkommissar der Düsseldorfer Polizei und nach Frankreich wegen privaten Problemen geflüchtet - ist dem myteriösen "Gänseblümchen" auf der Spur. Niemand glaubt ihm, während er noch über den Kriminalfall rätselt, erhält er die Nachricht, dass sein bester Freund Erik angeblich Selbstmord begangen hat. Brandenburg glaubt nicht an den Freitod des gläubigen Christen und nimmt auf eigene Faust die Ermittlungen auf.

Ein großartiger Roman mit vielen Wendungen. Dabei wurde auf die Historie genauso geachtet, wie auf glaubwürdige Dialoge. Alle Figuren sind toll beschrieben und lassen einen tief in die Geschichten eintauchen. Durch die Rückblenden erfahren wir mehr über das Leben der drei Freunde und werden so tiefer in die tragische Geschichte mitten im dritten Réich gezogen.

Ein spannender Roman, mit Biss bis zum Schluss!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Nikolas Brandenburg, Kriminalkommissar in der SS, ist in Paris stationiert und den Französischen Rebellen auf der Spur, ihnen jedoch immer ein Schritt hinterher. Sein Chef, Obersturmführer Luger, ist ihm nicht nur übel gesinnt, sondern hat auch noch ein Verhältnis mit seiner Verlobten, aus dem er (und auch sie) keinen Hehl machen. Als Nikolas' bester Freud aus Kindertagen in Deutschland gemeinsam mit seiner 6Jährigen Tochter einen tödlichen Unfall hat, bittet Nikolas seinen Chef um Beurlaubung, um Abschied nehmen zu können. Das kommt Luger natürlich grade rescht, und während Nikolas' Verlobte sich mit Luger eine schöne Zeit macht, erlebt der Kommissar sein ganz eigenes Abenteuer. Misstrauisch hinterfragt er Eriks Unfall, stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in eine beinahe unglaubliche, brandgefährliche Geschichte. Ein Brief seines kürzlich verstorbenen Freundes, der ihn im Haus seines Vaters erwartet, bringt ihn auf die richtige Spur, und die führt gradewegs in eben jene Rebellengruppe, die er bislang so verbissen im Auftrag der SS verfolgte. Gemeinsam mit der schönen Anführerin Claire und dem desertierten Soldaten Rohn kommt er nach und nach einer neu entwickelten Waffe auf die Spur, die ihren Ursprung in der Firma IG Farben hat, in der auch Erik arbeitete. Nikolas schlägt sich auf die Seite der Rebellen und kämpft von nun an gemeinsam mit ihnen dafür, diese Waffe zu vernichten. Mitten im Krieg des Jahres 1944, zwischen Bombardements und Intrigen, lässt er sein altes Leben hinter sich und begibt sich für seine Überzeugung in Lebensgefahr. Und am Ende ist nichts so, wie es mal schien ...

Fazit
Wunderwaffe ist einer erschreckend real wirkenden Story. Nikolas' Weg ins 'Feindeslager' mitzugehen, ist eine spannende und Faszinierende Sache. In einem grandiosen Finale muss Nikolas feststellen, das Freund und Feind oft nicht jene sind, die sie zu sein scheinen und das er den eindeutigen Hinweis darauf übersehen und deswegen einen fatalen Fehler begangen hat. Und vor allem muss er feststellen, das nicht alles, wofür er einst gekämpft hat, gut ist.
Die reale Umgebung des Krieges, der SS und dem ganzen Drumherum geben dem Kriminalroman einen unglaublich echten Touch, und man fühlt sich regelrecht in jene Zeit hineinversetzt.
Was mich allerdings ein wenig störte, war die Tatsache, dass es doch erhebliche Schreibfehler in dem Buch gab, welche von der Lektorin eigentlich hätten bemerkt werden müssen. Daher gibt es dafür keinen Punkte-Abzug, denn die Korrektur liegt ja nicht in der Aufgabe des Autors ;)
Also: 5 von 5 Sternen, eindeutig. Und ein Dankeschön an den Autor, dafür, dass er mich auf diese spannende Reise mitgenommen hat. ;)

Calliope aus dem Team von Wir Lesen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkle Wolke, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Nikolas Brandenburg, ein deutscher Kommissar, der in Frankreich im Jahre 1944 stationiert ist, erhält die Nachricht, dass sein bester Freund Erik Stuckmann Selbstmord begangen hat. Erik war ein sehr lebensbejahender Mensch. Er hatte einen Autounfall, bei dem auch seine Tochter ums Leben kam. Erik fuhr frontal gegen einen Baum. Nikolas kann das einfach nicht glauben, denn Erik hatte seine Tochter über alle Massen geliebt. Die ganze Geschichte lässt ihm keine Ruhe und er reist nach Deutschland, um die Ermittlungen aufzunehmen. Dort kommt er einem Geheimnis auf die Spur. Nikolas begibt sich durch seine Ermittlungen in höchste Lebensgefahr.

Dieses Buch hat mich sehr schockiert. Es beschreibt die dunkelsten Gräueltaten der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Mit der Zeit wusste ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht und wer gut oder böse ist. Mein Kopfkino setzte sofort ein, aber bei einigen Szenen musste ich es ausschalten. Die Figuren waren sehr gut beschrieben. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite. Auf alle Fälle werde ich weitere Werke dieses Autors lesen.
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3.0 von 5 Sternen Inhaltlich top, grammatikalisch Flop, 28. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Ich kann der Rezension von Johannes Traunstein (leider) nur zustimmen, denn mehr als 3 Sterne sind hier trotz der interessanten Geschichte einfach nicht drin. Inhaltlich hat mir das Buch gefallen: Nikolas Brandenburg ist ein deutscher Kommissar, der im Jahr 1944 versucht, den Selbstmord seines Freundes aufzuklären. Dabei stößt er auf die französische Réstistance und auf unglaubliche Dinge, die bis in die höchsten Kreise der IG Farben reichen. Wenn mir persönlich auch ein bißchen zuviele Action-Szenen in dem Buch vorkommen, fand ich die Geschichte selbst doch wirklich interessant. Vor allem der Rückblick auf die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 fand ich großartig beschrieben. Selten habe ich bei der Schilderung eines realen Vorfalls eine solche Gänsehaut bekommen. Hierfür ein ganz dickes Lob an den Autor!

Was allerdings überhaupt nicht lobenswert ist, sind die unglaublichen Schreibfehler in diesem Buch, zumindest in der ersten Auflage, die ich hatte. So macht das Lesen leider keinen Spaß. Ich bin nicht kleinlich, und wenn hin und wieder ein Fehler in einem Buch ist, den das Lektorat übersehen hat, überlese ich das einfach. Aber hier war es so schlimm, dass ich irgendwann nicht mehr auf den Inhalt des Buches geachtet habe, sondern nach Schreibfehlern gesucht habe. Dabei geht es gar nicht mal um inhaltliche Fehler (die gab es auch), sondern schlicht und einfach um Schreibfehler. Hier hat man das Gefühl, das Buch ist überhaupt nicht durch ein Lektorat geprüft worden, obwohl dies am Anfang des Buches erwähnt wird. Denn man muß nun wahrlich nicht Germanistik studiert haben, um zu wissen, dass es Mullbinde und nicht Müllbinde heißt, Hochsteckfrisur und nicht Hochsteckfriseur, anstarren und nicht anstaren (ich könnte hier noch Dutzende Beispiele anführen). So etwas korrigiert doch heutzutage auch schon jedes Schreibprogramm von selbst! Man kann sagen, dass etwa alle 5 Seiten ein Fehler auftaucht, aber sorry, das geht leider gar nicht. Wenn es sich nicht um ein Buch, sondern z. B. um eine CD gehandelt hätte, die alle 5 Minuten einen Aussetzer hat, hätte ich das Produkt zurückgegeben und mein Geld zurück verlangt! Schade, von dem Autor hätte ich vielleicht gern noch ein weiteres Buch gelesen. Aber sicher nicht, wenn es vom gleichen Verlag kommt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packender Krimi in den wirren des Zweiten Weltkriegs, 1. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Der Kommissar Nikolas Brandenburg jagt in Frankreich den Anführer der Résistance. Nicht nur, dass ihm keiner glauben schenkt, dass der Widerstand von einer zentralen Figur namens "Pâquerette" gelenkt wird, sondern es scheint, dass auch seine Verlobte mit den Umständen in Paris mehr als unzufrieden ist und sich "anderweitig" beschäftigt.

Als mehrere Wissenschaftler umgebracht werden, sind die Hinweise eindeutig. Wieder ist ein Strauß Gänseblümchen, dass Markenzeichen von Pâquerette, am Tatort zu finden, zusätzlich ein Konterfrei von Adolf Hitler mit schwarzverkohlten Augen und wieder explodiert eine Bombe, um die deutschen Besatzer zu schwächen. Für Nikolas ist die Sache klar, nicht jedoch für seinen Chef, Hauptsturmführer Luger.

Als Nikolas einen Anruf aus Düsseldorf erhält, ändert sich alles. Sein bester Freund Erik Stuckmann soll sich und das Leben seiner kleinen Tochter genommen haben. Für den Kriminalkommissar Nikolas Brandenburg undenkbar. Nun muss sich Nikolas den Schatten der Vergangenheit stellen und jagt auf einmal nicht nur "Pâquerette" und die Résistance, sondern auch die Wahrheit. Als die junge Französin Claire und der ehemalige Feldwebel Rohn in sein Leben treten, scheint nichts mehr so, wie es einmal war. Seine Suche führt in dabei nicht nur nach Paris in die Résistance, sondern auch nach Düsseldorf, wo die Vergangheit lauert und nach Leverkusen, in die tiefsten Kreise der IG Farben.

Ein packender Roman, mit einer großartig durchdachten Story! Die Figuren sind schön herausgearbeitet und selbst bei den Nebencharakteren wurde Wert auf Tiefgang gelegt. Der Krimi wird nie langweilig und man kann bis zur letzten Seite mitfiebern. Dabei wurde Wert auf kleine, zeitgeschichtliche Details gelegt (Opel Olympus / Salem Zigaretten, etc), was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat und einen in die Zeit wirklich eintauchen lässt. Andere machen sich nicht so viel Mühe. Dazu kommen noch die Rückblenden, welche die Machtergreifung Hitlers aus den Perspektiven der drei Freunde schildern - sehr atmosphärisch und gut gelungen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schwach, 24. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Aneinandergereihte Versatzstücke mit dürftigem Lokalkolorit geben zusammen noch keine schlüssige Story. Auch die Verbandelungen der IG Farben oder der chemischen Industrie im Allgemeinen bleiben schemenhaft.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnder Weltkriegs-Krimi, 21. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Da mich Bücher über die Geschichte der Weltkriege bisher immer interessiert haben, war ich sehr gespannt auf 'Wunderwaffe'.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Durchdachte Figuren und realistische Kulissen haben mich durch das Buch begleitet. Und die zahlreichen Schreibfehler, welche von der Lektorin leider übersehen wurden, kann man auch gut "ertragen". Zudem ein spannendes Finale. Nach dem Lesen der letzten Seite kam mir sofort der Wunsch einer Fortsetzung des Buches.
Also Top! 5 Sterne
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einzigartiger historischer Leckerbissen, 29. Juni 2012
Von 
Heidi Zengerling "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wunderwaffe (Broschiert)
Wunderwaffen ' gibt es die? Das Buch berichtet fiktiv aus dem Jahr 1944. Es geht um Niklas Brandenburg, der in Paris ist und auf der Suche nach der Widerstandsbewegung ' der Resistance ' hier besonders nach jemand namens Deckname: 'Gänseblümchen'. Zu dieser Zeit erfährt er, dass sein Freund verstorben ist. Angeblich soll er sich selbst umgebracht haben. Er geht zurück in seine Heimat an den Niederrhein. Erik war bei den IG Farben beschäftig und seine Frau erzählte ihm, dass ihr Erik in letzter Zeit sehr unter Stress stand. Niklas beginnt nachzuforschen, weil er nicht an den Selbstmord glauben kann, und, was er da so alles aufdeckt, dass '.

' möchte ich euch nicht verraten.

Ich finde, dass die Geschichte genau so hätte passiert sein können. Gerade auch die Geschichte rund um die IG Farben 1944 ' so spürt man ' ist perfekt recherchiert. Die historischen Hintergründe sind real und authentisch.

Gliederung:
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Das Buch ist in 18 Kapitel gegliedert.

Meine Meinung:
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Das Buch bzw. deren Inhalt ist brisant und deckt schrittweise auf und bringt ans Tageslicht. Die fiktive Handlung um Niklas und die Suche nach der Resistance ' der tote Freund, der im Zusammehang steht mit den Machenschaften der IG Farben ' all das ist im Zusammenspiel gesehen und wie es der Autor umgesetzt hat perfekt zu bezeichnen.

Die Handlung baut sich nach und nach auf, ist von Beginn an spannend, und die Spannung wird mehr und mehr ausgebaut. Die Handlung ist sehr dicht und der Text liest sich eingängig und flüssig. Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede, die dazu beiträgt, dass die Handlung wirklich und authentisch rüberkommt.

Schön auch, dass die wahren historischen Zusammenhänge sehr gut dargestellt werden und verständlich und nachvollziehbar sind.

Kurze Leseprobe:
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'In dieser Zeit', sagte Claire und nahm sie ihm aus dem Mund, 'muss man das leider sein.' Dann sog sie den Rauch tief ein und blies ihn über die Stadt.
Einige Momente beobachtete er die Menschen unter ihnen. 'Mademoiselle Corbousiere, wie wird man Widerstandskämpferin?'
Seine Fragen schienen sie zu belustigen. 'Sag Claire zu mir. Mademoiselle hat man mich schon lange nicht mehr genannt.'
War das ein Lächeln? Oder nur der Gedanke an vergangene, schönere Zeiten, die unwillkürlich eine Reaktion ausgelöst hatten?
'Wie wird man ein Mensch?', flüsterte sie schließlich mit glasigem Blick und starrte sehnsüchtig in den blauschwarzen Himmel. 'Man kann es sich nicht aussuchen, genauso wenig wie man sich aussuchen kann, ob das eigene Land von den Deutschen überfallen und die Familie ermordet wird. Schön ist auch, dass der Autor die persönlichen Belange des Protagonisten Niklas mit einfließen lässt. Sein Chef hat ein 'heimliches' Verhältnis mit Niklas` Verlobter, was er aber so gar nicht verheimlicht '

Dieser Kriminalroman aus dem Jahr 1944 ist ein Krimi mit äußerst spannendem historischen Stoff, der von der Umsetzung her, für meine Begriffe sehr gelungen ist. Die Schreibweise ist sehr passend für das Genre und der Aufbau mit dem schrittweisen Annähern an das Ende ' an die Lösung des Falles sozusagen ' hat mir persönlich vom Stil her sehr gut gefallen. Auch die bildhafte und authentische Schreibweise veranlasst mich noch einen Pluspunkt oben drauf zu setzen.

Die Einsicht, die Niklas im Finale des Buches gewinnt, ist auch auf unser heutiges Leben übertragbar. Lest selbst, es ist wirklich grandios.
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Wunderwaffe
Wunderwaffe von Sebastian Thiel (Broschiert - 13. Februar 2012)
EUR 11,90
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