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Kundenrezensionen

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am 19. November 2011
Das kitschige knallrote Cover mit den Herzen passt nicht so recht zum Titel Buches. Als ich dieses beendet hatte, habe ich das Gleiche von den beiden Autoren gedacht. Dass zwei von ihnen am Werk beteiligt waren, fiel zumindest mir ganz extrem auf. Es kam mir so vor, als hätte jeder von ihnen sein eigenes Süppchen gekocht. Aber dazu später mehr, denn ich möchte erst einmal auf den Inhalt des Buches eingehen.

Das Schicksal hat es mit dem Bremer Gerichtsreporter Rainer West in letzter Zeit nicht so gut gemeint. Die Scheidung von seiner Frau hat ihn nicht nur finanziell arg gebeutelt, sondern ihn auch auf seinen emotionalen Tiefpunkt gebracht. Erst als ihm per Zufall die hübsche Britta Kern über den Weg läuft, verspürt er das erste Mal wieder Freude am Leben und auch beruflich läuft es wieder in geregelten Bahnen. Als jedoch bei Überfällen auf die Führungspositionen einiger Bremer Banken einige Menschen ums Leben kommen, gerät Rainer West plötzlich ins Visier der Ermittler. Ausgerechnet ein Kugelschreiber wird ihm zum Verhängnis. Er beteuert seine Unschuld - aber niemand schenkt ihm Glauben. Da allerdings keine handfesten Beweise gegen ihn vorliegen, die eine Verhaftung rechtfertigen würden, macht sich Rainer auf die Suche nach dem wahren Täter ...

Mir hat die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, denn sie ist spannend und gerade die Auflösung des Falles hat mich sehr überrascht. Auf den wahren Täter wäre ich niemals gekommen. Leider kommt der nüchterne Erzählstil, der mehr an eine Berichtserstattung als an einen Krimi erinnert, bei mir nicht so gut an. Auch haben sich die beiden Autoren explizit auf den Protagonisten eingeschossen, sodass alle anderen Figuren neben Rainer West etwas blass bleiben. Aber gerade die sind für einen Krimi sehr wichtig, weil sich der Leser schon gern auf die Suche nach dem Täter macht. Wenn man aber so wenig über die Figuren weiß, ist das Miträtseln schon fast zwecklos.

Um noch einmal auf das eingangs erwähnte Süppchen zurückzukommen: Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass einer der beiden Autoren wohl lieber einen Erotikroman geschrieben hätte, als einen Krimi. Die Sexszenen zwischen Britta und Rainer wirken aufgesetzt und sind in diesem Krimi komplett fehl am Platz. Hätte ich nicht gewusst, dass es sich hier um ein Autorenduo handelt, dann hätte ich ganz schnell vermutet, dass zwei verschiedene Autoren am Werk sind.
Positiv anzumerken sind die Beschreibungen der Bremer Gegend. Für Leser, die Bremen kennen, ist es ganz leicht, sich an den Schauplätzen zurechtzufinden. Doch auch das täuscht leider nicht darüber hinweg, dass zwar viel Potenzial da war, jedoch einfach nicht genutzt wurde. Ich vergebe in diesem Fall drei von fünf Sternen, würde aber auch nach diesem eher durchwachsenen Debüt, den beiden Autoren noch eine zweite Chance geben.
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am 24. September 2011
Zu wenig kriminalistische Spannung kann ich bei diesem Lokalkrimi eigentlich nicht bemängeln. Schnell hattte ich seine vom Leben gerade besonders stark gebeutelte Hauptfigur Rainer West ins Herz geschlossen und war eingenommen von der gut aufgebauten Handlung. In angenehm zügigem Tempo erzählen die Autoren Henning von Melle und Volkmar Joswig ihre Geschichte, doch der Erzählstil wirkt auf Dauer etwas eintönig, erinnert die meiste Zeit an Zeitungsberichte der Boulevard-Presse. Da dies irgendwie zum Job Rainer Wests passt, konnte ich mich aber nach einer kleinen Eingewöhnungsphase damit arrangieren und es mit einigem Wohlwollen als beabsichtigte Wirkung der Autoren einstufen.
Die oft sehr hölzern, unnatürlich wirkenden Dialoge, viel zu viele Erwähnungen der Bremer Örtlichkeiten, wohl um das Lokalkolorit zu fördern, uninteressante Informationen oder auffällige Verweise auf bekannte Persönlichkeiten, die zufälligerweise diesen Krimi gelesen und für großartig befunden haben, lassen den Lesefluß leider immer wieder stocken. Recht plump wird auch auf das satirische Projekt des Autorenduos hingewiesen, was einen eher peinlich berührt und die Frage aufkommen lässt, wieso die beiden diese Eigenwerbung nötig haben.
Was die zentralen Figuren der Story betrifft, konnten mich die Autoren auch hier nicht durchweg überzeugen. Rainer West lernt man während des Lesens gut kennen und kann sich mit ihm identifizieren. Die Nebenfiguren jedoch bleiben blass, dürfen ihr Potential nicht ausleben, was wohl dem Tempo der Geschichte geschuldet ist. Einzig Wests Kollege Jens Goldstein sorgt für etwas Farbe im charakterlichen Grau und ein wenig zwischenmenschliche Spannung.

Durch diese leider so deutlichen Schwächen leidet die Qualität dieses Krimidebüts ziemlich stark. Hätten von Melle und Joswig ihr Augenmerk mehr auf den gut durchdachten, am Ende durchaus überraschenden Kriminalfall gelegt, hätten sie statt einem nur im unteren Durchschnitt rangierenden Roman einen wirklich guten Krimi zu Papier bringen können. So eignet er sich als lockere Lektüre für zwischendurch, vermag es aber nicht, nachhaltig zu fesseln oder gar zu begeistern. Schade.
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am 26. Oktober 2011
Ich habe Stahlhart ebenfalls in der Hand gehabt und finde das Buch lesenswert, spannend und auch vielseitig. Neben der Kriminalgeschichte gibt es einen, gerade für Frauen interessanten, romantischen Part mit der beginnenden Liebe zwischen den beiden Protagonisten. Mich hat der gesamte Stoff gefesselt, so dass ich kaum aufhören konnte. Einige überraschende Wendungen und spannende Nebengeschichten haben zu einem überzeugenden Buch beigetragen. Ich finde die Geschichte sehr flüssig zu lesen.
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am 25. Juli 2013
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Spannung von Anfang an. Gut gefallen hat mir auch, dass alle Schauplätze in Btremen genauso übernommen wurden und alles seine Bremer Namen behalten hat. Nett zu lesender Krimi.
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am 20. September 2011
Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, weil die Geschichte spannend ist. Zwei Dinge hätten mich aber fast davon abgehalten: 1. Die Handlung ist in der ersten Hälfte des Buch sehr eindimensional: ein Kapitel folgt dem nächsten, ohne dass parallele oder komplexere Handlungsstränge vorangetrieben würden. 2. Die Sprache, besonders auch die Dialoge, ist sehr gestelzt und künstlich, teilweise werden übertrieben detaillierte Erklärungen gegeben, die so in keiner tatsächlichen Unterhaltung auftauchen würden.

Am Ende gibt es dann aber doch noch einige überraschende Entwicklungen und das letzte Kapitel ist definitiv spannend, endet dann aber relativ unvermittelt. Krimifans mit Bezug zu Bremen kommen aber in jedem Fall auf ihre Kosten.
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am 11. August 2011
Mit "Stahlhart" haben Henning von Melle und Volkmar Joswig
voll ins Schwarze getroffen!

Intelligent, spannend und faszinierend die Handlung.
Jeder hätte der Bankräuber sein können!

Ich mußte ständig der Versuchung widerstehen auf die letzten
Seiten zu schauen. So groß war die Spannung!

Schön war es auch, dass der Krimi in den Orten stattfindet,
die wir Bremer sehr gut kennen. Selbst die Beschreibung der
Einbahnstraßen um die Wachmannstraße herum war wichtig
für die Handlung.

Auch die die Beschreibung von Föhr macht Lust auf mehr/Meer!

Auf jeden Fall: GLÜCKWUNSCH und bitte mehr davon!

Ich freue mich auf die Lesung auf dem Schiff von der Flotten Weser
im September 2011!

Rita Wegg
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am 31. Juli 2014
"Stahlhart" ist ein enorm spannender, rasanter und fesselnder Bremen-Krimi von den Autoren Henning von Melle und Volkmar Joswig. Das Buch konnte ich nicht mehr beiseite legen und hatte die 269 Seiten nach 5 1/2 Stunden gelesen, um nicht zu sagen "verschlungen". Lediglich das Cover passt eigentlich nicht so recht zum Buch, weder zum Titel noch zum Inhalt...

Kurz zum Inhalt:

Dem Gerichtsreporter Rainer West aus Bremen geht es nach seiner Scheidung emotional und finanziell nicht besonders gut. Dann lernt er jedoch die attraktive Britta Kern kennen und es geht privat und beruflich wieder aufwärts.
Es kommt zu Überfällen auf Führungskräfte mehrerer Bremer Banken. Einige Menschen werden getötet und sogar Rainer West gerät dabei unter Verdacht. Schließlich begibt sich West selbst auf Tätersuche, ein ziemlich gefährliches Unterfangen...

Für Freunde deutscher Krimis: Unbedingt lesen!
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am 2. Oktober 2011
Das Krimidebüt des Autorenduos brilliert durch handlungsorientierte Gestaltung. Überraschend wie bei Ellroys "Browns Grabgesang" häufen sich auf den ersten 20 Seiten die Leichen. Zwar sind es nicht zwanzig bestialisch ermordete Drogendealer, dafür aber eine mit Kopfschüssen brutal ermordete vierköpfige Bankerfamilie in einem Bremer Vorort. Die handlungstragenden Figuren sind mit dem Journalisten Rainer West und seiner Freundin Britta sympathisch gezeichnet. Die stringente Handlung führt den Leser über knapp dreihundert Seiten durch ein detailliert beschriebenes Bremen, das mit der Handlung eine treffende Symbiose eingeht. Von dem Plot darf man überrascht sein.
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am 27. September 2013
ich habe schon bessere aber auch schlechtere gelesen ;-) schlicht erzählt, spanned gemacht und für Menschen, die in bremen leben, sicherlich noch interessanter
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am 22. August 2015
so fesselnd, das es an zwei Aenden durch gelesen wurde. Der Fernseher bliebt trotz Lieblingsserie aus. mehr Worte bedarf es nicht
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