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72 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2011
Dies ist der erste Schreibratgeber einer deutschen Autorin, den ich gelesen habe. Bisher kannte ich nur welche von englischen/amerikanischen Autoren, von denen sich dieser für mich positiv unterscheidet, weil er (logischerweise) auf die Gegebenheiten der deutschen Literatur- und Verlagswelt zugeschnitten ist. Besonders hinsichtlich der Anforderungen an Texte und Autoren lassen sich die englischen/amerikanischen Verhältnisse nicht oder nur bedingt auf unsere übertragen.

1. Der Aufbau des Buches ist sehr übersichtlich gegliedert, der getreu dem Titel den Entstehungsprozess eines Werkes von der Idee an Schritt für Schritt bis zum Endprodukt" erklärt und für jede Phase beschreibt, was wichtig ist und wo bei der Arbeit Fallstricke lauern.

Die einzelnen Kapitel beschränken sich auf die elementaren Dinge und verzichten auf Überflüssiges. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass den Lesern und (angehenden) Autoren eigene Kompetenz dahingehen zugestanden wird, dass zur Verdeutlichung der Sachverhalte ein paar treffende Beispiele genügen, statt jede Kleinigkeit idiotensicher" lang und breit aufzuarbeiten.

2. Sehr hilfreich ist die Auflistung nahezu aller Methoden, um Spannung zu erzeugen. Eine solche Liste habe ich in den anderen, mir bekannten, Schreibratgebern in dieser kompakten Form vermisst. Zu jeder Methode wird erklärt, wie man sie anwendet und wo ihre Grenzen sind.

Auch die Liste und Analyse der einzelnen Genres sowie die Erklärung ihrer Unterschiede leistet als Nachschlagwerk sehr gute Dienste. Einige Unterschiede waren mir bis dahin gar nicht bewusst, und von manchen Genres hatte ich noch nie gehört. Für mich sind beide Listen sehr informativ.

3. wird das Handwerkszeug" von der Pieke auf erläutert und werden alle Techniken vorgestellt, die erforderlich sind, um einen inhaltlich und sprachlich guten Text zu verfassen. (Entsprechende Fantasie und Fleiß der Leser/Autoren vorausgesetzt.)

Dass die Beispieltexte, die diese Techniken vermitteln, überwiegend (aber keineswegs ausschließlich) aus Spannungsgenres stammen (was man sich denken kann, wenn man im Klappentext liest, dass die Autorin Krimis, Science Fiction und Fantasy schreibt), ist für die Vermittlung der Techniken völlig unerheblich. (Im Schreibratgeber einer Liebesromanautorin wird wohl umgekehrt niemand Beispieltexte aus dem Krimibereich oder Horrorromanen erwarten.) Die Techniken, um z. B. Spannung aufzubauen, eine Figur zu entwerfen, einen Sachverhalt anschaulich zu beschreiben, Subtext in einen Dialog zu bringen etc., sind schließlich immer dieselben, völlig unabhängig davon, ob man einen Krimi, einen Liebesroman, Entwicklungsroman, Fantasy oder was auch immer schreibt. Wer ein bisschen Fantasie besitzt - bei Leuten, die sich mit kreativem Schreiben beschäftigen, setzte ich das als selbstverständlich voraus -, kann die beschriebenen Techniken mit Leichtigkeit auf jedes beliebige Genre übertragen.

Nicht nachvollziehen kann ich deshalb in diesem Zusammenhang die Meinung einer Rezensentin, die die Tatsache, dass fast alle Textbeispiele aus der Feder der Autorin stammen, negativ bewertet. Das einzig Wichtige an Beispieltexten ist, dass sie anschaulich das in dem jeweiligen Kapitel vermittelte Wissen verdeutlichen, nicht aus wessen Feder sie stammen.

Außerdem: Welche Bespiele könnten besser, weil glaubwürdiger, in einem Schreibratgeber sein, als solche aus Werken seiner Autorin, die bereits erfolgreich veröffentlicht wurden? Hätte die Autorin überwiegend oder sogar ausschließlich Textbeispiele anderer Autoren verwendet, wäre in mir der Verdacht aufgekommen, dass sie erst wenige eigene Werke veröffentlicht hat. In dem Fall hätte ich dann ein Problem mit ihrer Glaubwürdigkeit gehabt, denn andere Autoren verwenden in ihren Schreibratgebern auch größtenteils oder sogar fast ausschließlich Beispiele aus eigenen Werken, z. B. Elizabeth George. Und was einer Bestsellerautorin recht ist, darf einer (noch) nicht Bestellerautorin billig sein.

4. Etwas irritiert haben mich zunächst die Übungen am Ende mancher Kapitel. Auch das kannte ich von anderen Schreibratgebern nicht. Autoren sollten m. E. in der Lage sein, das im Buch vermittelte Wissen beim Schreiben ihrer eigenen (!) Werke umzusetzen und anzuwenden, statt wie Schulkinder von der Lehrerin" vorgegebene Hausaufgaben zu schreiben. Jedoch sind diese Übungsaufgaben sehr sinnvoll für Anfänger, die erst wenige eigene Texte verfasst haben. Außerdem beschränken sich die Schreibaufgaben auf Bereiche (z. B. Show, don't tell"), die auch Fortgeschrittene immer wieder üben sollten.

Zusammenfassung:

Dieser Ratgeber vermittelt Anfängern eine solide Grundlage, auf der sie aufbauen können und gibt Fortgeschrittenen wertvolle Tipps (von denen man nie genug bekommen kann), um ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Nachdem ich nach der Lektüre dieses Buches eine meiner Kurzgeschichten, die bis dahin von allen Verlagen abgelehnt wurde, nach den hier vermittelten Kenntnissen von Grund auf überarbeitet habe, bekam die Neufassung schon beim dritten Versuch einen Vertrag.

Wie die Autorin in ihrem Schlusswort schreibt, gibt das Durcharbeiten von Schreibratgebern zwar keine Garantie dafür, dass die Leser mit ihren eigenen Werken Erfolg haben, (nicht nur) dieser gibt ihnen aber genau dazu eine reelle Chance. In meinem Fall hat es geklappt. Vielen Dank!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2012
Ich habe vor Kurzem erst mit dem Schreiben begonnen. Da ich nicht einfach drauf los schreiben, sondern strukturiert vorgehen wollte, habe ich mich nach geeigneter Literatur umgesehen. Meine Wahl fiel auf Mara Laues Buch, v.a weil ich auch eher in Richtung Fantasy tendiere. Nach dem ersten Durchlesen bin ich begeistert. Die Autorin bringt viele Beispiele zum so wichtigen Thema "Show and Tell"- dass sie dabei meist nur eigene Textbeispiele bringt, stört in meinen Augen nicht. Ganz im Gegenteil merkt man daran doch, dass Frau Laue schreiben kann. Auch wenn man sie nicht mit einer Elisabeth George, einem Richard Schwartz oder einer Sandra Brown vergleichen kann, lesen sich ihre Texte sehr angenehm und wecken durchaus die Neugier zum Weiterlesen.
Gefallen hat mir auch, dass das Buch sehr strukturiert alles Wichtige zum Schreiben anspricht und klar in einem fließenden Text erläutert. Ohne fettgedruckte Mantra- Sätze oder unnötigen Wiederholungen alle paar Seiten. Vielleicht ist das Buch dadurch auch dünner ausgefallen. ;-)
Das Buch enthält darüber hinaus etliche Übungen, die meine Fantasie beflügelt haben- z.B. das Verfassen einer Personalakte für den Protagonisten oder die Darstellung einer simplen Szene aus verschiedenen Blickwinkeln.
Also, für mich als Schreib-Neuling ist dieses Buch wirklich Gold wert!
Volle Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2014
Von Umfang und der schieren Menge angeschnittener Themen her gibt es wenige Schreibratgeber, die so breit gestreut und doch genau richtig zugeschnitten das Gros der Themen abdecken, die Interessierte, Anfänger und Fortgeschrittene ansprechen könnten.
Eine chronologische Reise ist es, auf die das Buch einen einlädt, beginnend mit einer ungefähren Idee über alle Stadien der Ausarbeitung bis zum fertigen, glänzenden Text oder gar Buch.
Andere Schreibratgeber tendieren häufig dazu, einen eher beengten Fokus auf spezielle Bereiche, die den Autoren besonders liegen oder von ihnen als besonders wichtig erachtet werden, zu legen. Dies kann entweder in sehr theoretische Erläuterungen über Satzbau, Grammatik, Stil, Konzeption und Regeln führen oder den psychologisch- kreativen Block überbewerten und die Muse über die meisten schnöden Handwerkskniffe stellen. Sofern die Leser aufgrund ihrer individuellen Vorlieben von den jeweiligen Schwerpunktsetzungen profitieren können, ist es ein Gewinn für beide Seiten. Wenn jedoch keine Überschneidungs-, sondern nur Reibungspunkte entstehen, kann es der Motivation und Schreibbegeisterung durchaus zum Abbruch verhelfen. Bezüglich dessen ist die breite Streuung ein Garant der Lesbarkeit für jeden Charakterkopf, wobei automatisch als Manko vertiefende Erläuterungen zu einzelnen Themen der Vielfalt zum Opfer fallen.
Beginnend mit dem Aufbau des Plots samt Konflikten, unabdingbarer Logik, Handlungsaufbau und Ende zieht sich der Bogen weiter in die Personenentwicklung. Speziell die Idee, besonders detaillierte Lebensläufe und minutiöse Beschreibungen selbst der unwesentlichsten Details einer Person zu erstellen und zu erklären, ist eine feine Sache. Kranken Werke doch häufig an zu platten, aufgesetzten und unglaubwürdigen Charakteren, sichert eine hieb- und stichfeste Personalakte der Hauptprotagonisten in der Hinterhand die Wahrung eines gewissen Mindeststandards an Authentizität. Und neben der Übung für die Erstellung archetypischer Grundschablonen, die mit mehr oder minder abgewandelten Details nach einer Wiederverwertung geradezu schreien, befinden sich immer einige gut ausbalancierte Pfeile für zukünftige Projekte im Köcher.
Die Kapitel über Perspektive, Sprache, Recherche und andere Kurzkapitel ähneln denen anderer Werke, sind durch die Einbindung in das umfassende Glossar aber schnell und praktisch wiederzufinden und steigern den Nachschlagewerkfaktor. Dazu passt ein alphabetischer Schnelldurchlauf von Abenteuerroman bis Western, der die Eckdaten der jeweiligen Genres darstellt.
Das Werk ist eines der wenigen deutschsprachigen Bücher zu dem Thema, das ansonsten von einer erdrückenden amerikanischen Übermacht beherrscht wird und somit speziell bezüglich der Ratschläge für Veröffentlichungen wesentlich adäquater, weil es auf die Gegebenheiten des deutschen Buchmarktes zugeschnitten ist. So sind die Tipps bezüglich Verlagsuche amerikanischer Ratgeberliteratur in der europäischen Praxis leider auf recht verlorenem Posten.
Als besonderen Pluspunkt muss man die verschiedenen Techniken zur Erzeugung eines Spannungsbogens, die bisher kaum so umfassend dargestellt wurden, hervorheben. Und die ehrliche, schonungslose Art der Autorin.
Wo viele andere Ratgeber eher das Blaue vom Himmel versprechen, kein Wort von bis zu 10.000 Stunden harter Arbeit, Übung und mitunter fader Routine auf dem Weg zum Meister sprechen und ein verklärt unrealistisches Bild vom Beruf des kreativen Schreibers, Journalisten oder Autors zeichnen, geht Laure konsequent den Weg realitäsnaher Darstellung. So anständig und gut gemeint es von anderen Autoren auch sein mag, zur Minderung der Angst vor dem weißen Blatt und dem Scheitern die Illusion zu erzeugen, eine Prise Kreativität, konsequente Planung und übersichtliche Mind-Maps und Zeittafeln würden schon irgendwann zum Erfolg führen, so sehr geht es an der Realität vieler Autoren vorbei. Und um diese ohnehin elitäre Auswahl zumindest zu erleichtern, streut Maure praktische Tipps, Hinweise und Vorlagen, die gezielt auf Stilverbesserung, Fehlervermeidung und eine Steigerung der Wahrscheinlichkeit auf Veröffentlichung durch eine professionelle, aufwändige Ausarbeitung und Zusammenstellung zielen. Für so viel Realitätsbezug und eines der besten Nachschlagewerke kann man der Autorin nur Dank aussprechen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2012
Schreibratgeber gibt es ja mittlerweile in Hülle und Fülle; die meisten davon sind allerdings stark auf den amerikanischen Raum ausgelegt. Positiv ist nun bei diesem Buch, dass die Autorin konkret auf den deutschen Markt eingeht, die Anforderungen deutscher Verlage an ein Manuskript beschreibt und so dem Nachwuchsautor eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung mit auf den Weg gibt. Das ist meiner Meinung nach wirklich sehr gut gelungen.

Der Rest ist nicht neu - irgendwann ist einfach auch alles über das Handwerkszeug eines Autoren gesagt. Teilweise waren mir die inhaltlichen Parallelen zu den Ratgebern von Elizabeth George und James N. Frey zu groß. Gerade das Kapitel über den Aufbau eines Charakters ist dem von George extrem ähnlich. Manche Informationen hätte man durchaus knapper fassen können, beispielsweise absolute Basics wie "Was ist der Unterschied zwischen Aktiv und Passiv?" Die vielen eigenen Beispiele waren zwar nett, aber trotzdem hätte es mir besser gefallen, wenn sie sich verstärkt bei anderen Autoren bedient hätte. So war es etwas einseitig, gerade für Leser wie mich, denen Mara Laues Stil jetzt nicht wirklich zusagt.

Ansonsten ein fundiertes Buch, das meiner Einschätzung nach aber eher für Anfänger geeignet ist. Wer gerne tiefer einsteigen würde und mehr Wert auf Beispiele legt, ist mit Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben besser beraten. Ein letzter Wermutstropfen ist in meinen Augen noch der Preis, der vergleichsweise recht hoch für ein derart dünnes Buch ist.
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2010
Dieser Schreibratgeber umfasst eigentlich alles, was man zum Schreiben wissen muss, von dem Plot über die Charaktere bis hin zum Verlag.

+ viele verständliche Beispiele
+ kurze Zusammenfassung aller nützlichen Begriffe
+ wenige, aber gut ausgewählte und passende Übungen
+ sehr gute Tipps wie man Spannung erzeugen kann,
+ was man besser weglassen sollte,
+ wie einem ein guter Einstieg gelingt,
+ den richtigen Verlag findet
...

- das Buch ist eher für Anfänger geeignet, kann aber dennoch von Fortgeschrittenen zur Verbesserung benutzt werden.

Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2010
Viele Schreibratgeber sind vom Ton her eher trocken. Dieser hebt sich in diesem und anderen Punkten wohltuend von der Masse ab. Er bietet nicht nur fundierte Erklärungen in kompakter Form, die man sich sonst aus mehreren Büchern/Quellen zusammensuchen muss, sondern ist durchweg leicht verständlich, nachvollziehbar und humorvoll geschrieben, sodass er sich selbst wie ein Roman liest. Die Beispiele, die den Lehrstoff durchweg begleiten, tragen anschaulich zum Verständnis bei. Schreibübungen ermutigen die Leser, den Stoff praktisch umzusetzen. Gut sind die häufigen Ermutigungen für die Leser und (künftigen) Autoren und Autorinnen, sich niemals entmutigen zu lassen.
Besonders interessant fand ich die Aufstellung und Erklärung der Unterschiede nahezu sämtlicher gängigen Genres, die ich in dieser Form noch in keinem Buch gefunden habe. Hilfreich sind auch die Tipps, wie man das Anschreiben an Verlage gestaltet.

Wer eine Schreibratgeber sucht, der ihm von Titelfindung bis zum Verlagsanschreiben und allen Stufen dazwischen den Weg weist, dem kann ich diese Buch sehr empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2013
Im Großen und Ganzen ein sehr nützlicher Ratgeber für Schreib-Unerfahrene. Der Ratgeber ist übersichtlich gestaltet und baut das Thema Schreiben chronologisch auf. Am Ende gibt es noch ein alphabetisches Verzeichnis, in dem die wichtigsten Begriffe nochmals kurz erklärt werden.

Es werden die unterschiedlichen Arten von Texten vorgestellt und erläutert, wodurch sie sich unterscheiden. Das selbe gilt für die di ersten Genres.

Auch für alle, die tatsächlich veröffentlichen wollen, wird der Weg zum Verlag genau beschrieben, inklusive Beispiele für Normseiten und Anschreiben. Auch wird von der Autorin nichts verklärt, sondern realistisch auf die Chancen einer Veröffentlichung hingewiesen.

Einzig bei ein paar Kleinigkeiten hätte ich mehr Input gebraucht. Ich will eine Geschichte schreiben und weil ich die passenden Namen für meine Figuren möchte, tue ich mich schwer mich zu entscheiden. Hier erwähnt die Autorin, wie wichtig die richtige Namensgebung ist. Ich hätte mir mehr mögliche Ansätze für den Weg dahin gewünscht.

Was die von Mit-Rezesenten kritisierte Eigenwerbung der Autorin für ihre Bücher angeht, will ich Folgendes sagen: Schön, wenn man es kann! Wer von uns würde es denn de facto anders machen? Es spricht in meinen Augen für die Autorin, dass sie Bücher veröffentlicht hat, für die sie Werbung machen kann. Und nun ist es keinesfalls so, als ob sie nur ihre eigenen Werke heranzieht. Sie nennt viele Bücher anderer Autoren und benennt diese als Beispiel, wie man es richtig macht.

Alles in allem für Anfänger sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2013
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen (wie einen guten Krimi).
Für Anfänger finden sich hier die wichtigsten Tipps, um gut zu schreiben, von leichter Hand niedergeschrieben.
Fortgeschrittene werden nochmals prüfen können, ob sie das Basishandwerk gut beherrschen.
(Eine kleine Einschränkung: Die Autorin rät, die Figuren stöhnen, seufzen, lachen oder Sonstiges zu lassen, nach der direkten Rede, doch das ist wohl inzwischen out.)
Hätte ich dieses Buch früher gelesen, wäre mir am Anfang vieles leichter gefallen und schneller gegangen.
Danke also an Frau Laue - unbekannterweise: Gut gemacht!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2012
In den anderen Rezensionen ist schon alles gesagt worden. Ich ärgere mich nur, dass ich dieses Buch nicht schon früher entdeckt habe. So wären mir manche Fehler erspart geblieben. Mir hat zwar auch Frey (wie man einen verdammt guten Roman schreibt) gut beim eigenen schreiben geholfen, aber hier ist alles noch kompakter, besser, klarer zusammengefasst. Elisabet George (Wort für Wort) hat mir dagegen nichts gebracht (unübersichtlich, schwammig, viele unnötige und langweilige Seiten).
Vielen Dank an die Autorin!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2011
Zunächst einmal das Positive: Das Buch ist logisch und strukturiert gegliedert. Es erklärt gut, wie man Spannung aufbaut und hält. Die Autorin widmet der Personalentwicklung viel Aufmerksamkeit und liefert ein sehr ausführliches Muster für einen "Personalbogen" der Hauptcharaktere. Es gibt viele Infos um das Schreiben herum, bspw. wie man einen Verlag findet und sein Manuskript dafür in die richtige Form bringt. Für die Motivation tut Frau Laue auch so einiges. Die detaillierte Genre-Aufzählung fand ich, im Gegensatz zu einem meiner Vorrezensenten, gar nicht so sinnlos.

Nun zu den Sachen, die mir negativ aufgefallen sind: Mara Laue verwendet fast ausschließlich Textbeispiele aus eigener Feder, die meist aus dem Bereich Krimi/Thriller/Fantasy kommen. Da ich selbst in einem anderen Genre schreiben möchte, fühlte ich mich bald als Stiefkind dieses Buches. Mal davon abgesehen, dass Laues Stil nicht ganz meinem persönlichen Geschmack entspricht, ist es doch sehr einseitig und zeigt dem Leser/Schreiber nicht die Vielfalt guter Textbeispiele, die in der "Weltliteratur" zu finden sind. Anschaulichere und bessere Zitate fand ich in Clark's "Die 5o Werkzeuge für gutes Schreiben". Die Schreibübungen und stilistischen Tipps bleiben bei Laue eher vage. Hier sei wiederum Clark empfohlen, der stilistische Mittel, wie Passiv oder lange Sätze, nicht aburteilt, sondern sehr differenziert, also zweckgebunden diskutiert. Für Schreibübungen eignet sich ebenso Roentgens "Vier Seiten für ein Halleluja". Eine letzte Sache, die mir etwas die Laune bezüglich dieses Buches verdorben hat, ist ein Rezensent, der alle Bücher von Mara Laue mit 5 Sternen bewertet hat. Durch einen Hinweis in seiner Negativ-Kritik über einen anderen Schreibratgeber bin ich auf dieses Buch hier gestoßen und habe es bestellt. Was für ein Riesen-Fan!

Fazit: Alles in allem kein schlechter Schreibratgeber, kein Fehlkauf, aber v.a. in Bezug auf Schreibstil zu oberflächlich und undifferenziert.
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