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am 3. Juni 2013
Dieses Buch macht einem bewusst, wie viel Arbeit in einem Design-Projekt steckt, wo Kosten oft nicht berücksichtigt werden. So gerät man gerade als Freelancer oder sonstiger Selbständiger in die Gefahr Preise zu tief anzusetzen. Sicher tendieren viele Designer dazu sich eher selbst auszubeuten, als einen zu hohen Preis zu veranschlagen. Marco Linke öffnet einem die Augen für die Notwendigkeit einer wohl bedachten Preiskalkulation und gibt Methoden an die Hand, wie Verhandlungspartner von diesen Preisen überzeugt werden können.
Mir ist dadurch klar geworden, dass meine vorherigen Angebote einfach zu niedrig waren, um ein anständiges Einkommen zu ermöglichen. Die Aufschlüsselung aller Kosten schafft ein Bewusstsein für den Wert der eigenen Arbeit und kann so auch besser dem Kunden vermittelt werden.

So nützlich dieses Buch auch ist, glänzt es nicht gerade durch eine schöne Gestaltung. Der Zeilenabstand ist sehr groß und auch sonst gibt es viele Leerzeilen. Mit einem weniger fluffigen Satzspiegel hätte das Buch wahrscheinlich nur um die 80 Seiten.
So wertvoll die Informationen auch sind, die 19,95 Euro können eigentlich weder mit der Länge noch mit der Gestaltung des Buchs gerechtfertigt werden. Der Preis ist für dieses Heftchen dann doch etwas zu hoch.

Bei aller Kalkulation, entscheidet am Ende immer der Kunde, welche Preise sich durchsetzen lassen. Der Preis dieses Buches kann auch zu der Annahme verleiten, dass in Bezug auf die eigenen Verdienstmöglichkeiten vom Autor sehr optimistisch gedacht wurde.
Sicher lässt sich auch eher selten für kleinere Agenturen oder Freelancer eine Bezahlung für Nutzungsrechte herausschlagen. Fakt ist, dass die verbesserten technischen Möglichkeiten auch Laien bereits zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Ob diese nun stümperhaft ausgeführt sind oder nicht, dem Dipl.-Designer entgeht ein solcher Auftrag. Nicht zu unterschätzen ist auch die stark zunehmende Konkurrenz, die sich am Unterbietungswettbewerb beteiligt und dafür beschämend gute Ergebnisse liefert. Leider zeigt sich in der Prekarität kreativer Arbeit viel zu oft die andere Seite der Medaille.
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am 15. März 2012
Unter den Rezensionen gibt es ja schon zum Teil enorm hitzige Diskussionen über den Markt und den Kunden der nicht bereit ist, zu bezahlen was notwendig ist - darauf will ich nicht weiter eingehen.
Mir persönlich hat das Buch aber sehr geholfen, meine Kalkulationen wieder ein ganzes Stück nach oben zu korrigieren. Als Selbst-und-Ständiger stehe ich auch dem Kunden allein gegenüber; natürlich habe ich dabei alle üblichen Kommentare gehört, von deutschen Designern die von Übersee billigst arbeiten (dabei aber Studium, Jahrzehnte Erfahrung und Top-Qualität einbringen), bis hin zum Sohn des Nachbarn, der auch einen Flyer oder eine Internetseite am PC bastelt. Klar.

Trotz der Ablehnung des einen oder anderen Auftrags, mangels Willen mich auf ein Duell mit derartigen 'Möchtegern-Wettbewerbern' einzulassen, fand ich mich im Alleingang diesem Druck nicht völlig gewachsen und habe mich daher immer wieder von meiner ursprünglichen Kalkulation auf 'schneller' und 'günstiger' quatschen lassen.

Von diesen Dingen wird aber in keiner Ausbildungsrichtung die mir bekannt ist, je etwas erzählt - wir können zwar, was wir können, aber können es nicht verkaufen! Hier setzt der Autor meiner Meinung nach genau am richtigen Punkt an.

Nach der Lektüre war mir schnell klar, dass ich damit gar nicht alleine bin. Jeder von uns hat seine Kosten zu decken und möchte darüber hinaus sich noch das eine oder andere mal leisten können. Jeder, der nicht mit ähnlichen Ansätzen sein Geschäft kalkuliert, wird bald wieder Privatmann sein - wegen mir könnte das jeder Hobbytexter und -grafiker mit Ambitionen zur Selbständigkeit gleich zur Firmengründung dazubekommen, dann wäre das mit dem billigen Wettbewerb gleich wieder vorbei.

Mit fast 20,- € für diesen Seiten- und Inhaltsumfang (wobei es nicht viel mehr zu erzählen gibt) finde ich, ist das maximal mögliche ausgeschöpft. Andererseits sind wir Designer das ja schon gewöhnt: Jedes vernünftige Fachbuch unserer Branche kostet ungleich mehr als vergleichbare anderer Branchen...
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am 27. August 2012
Im Studium wurde mir viel beigebracht, nur das Rechnungschreiben und der Aufbau einer gewinnbringenden Kalkulation kamen entschieden zu kurz. Dank diesem Buch, weiß ich endlich welche Posten in der Lohnberechnungen nicht vergessen werden dürfen und unter welchem Wert ich mich verkaufen kann. Besonders das Kapitel über die Nutzungsrechte bewahrt mich in Zukunft vor bösen Überraschungen und einem gemeinen Bauchgefühl, das entsteht wenn man zu wenig Geld für zu viel Leistung eingenommen hat.

Alles in Einem: Ein unliebsames Thema unterhaltsam und verständlich erklärt. Durch die gute Gliederung und eine übersichtliche Gestaltung, die Platz für eigene Notizen lässt, liegt das Buch bei mir ab sofort in greifbarer Nähe zum Bürostuhl.
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am 5. Februar 2011
Die Stärke dieses Buches ist, dass es in einfachen Worten mit vielen Beispielen und Checklisten illustriert, wie man einen realistischen Stundensatz für Dienstleistungen im Bereich Design berechnet. Ausserdem enthält es einige wertvolle Tips im Umgang mit Kunden.
Obwohl ich kein Designer bin, konnte ich Überlegungen und Ansätze in meine Welt übertragen und werde diese in Zukunft anwenden. Das ist ein wichtiger Punkt, der für die Qualität des Buches spricht.
Negativ fällt nur die Bindequalität des Buches auf(Seiten fallen relativ schnell aus). Auch den Preis sehe eher an der oberen Grenze (für 100 Seiten).

Insgesamt aber eine Top Lektüre für Designer, die selbstständig sind oder den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollen.
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am 11. Juni 2014
Das Buch ist kurz und knapp und geht mit dem Designer hart ins Gericht. Es erklärt ganz ausführlich, warum die meisten Kreativen ihre Leistungen zu niedrig berechnen und macht Mut, vernünftige Preise am Markt durchzusetzen.
Für mich hat es echt therapeutische Qualitäten.
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am 22. Februar 2016
...deshalb keine Top-Bewertung. Für alle reinen Dienstleister im Design oder kreativen Gewerbe sicher eine Hilfe, und wenn auch nur EIN Tip wertvoll ist, dann lohnt sich die Anschaffung eines solchen Buches schon.
Für kreative Handwerker eher weniger ergiebig.
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am 6. März 2012
Dieses Buch war für mich nicht wirklich eine Erleuchtung.

Vor allem die Berechnung der Nutzungsverenbarungen finde ich absolut realitätsfern. Ich kann als Designer vielleicht einem großen Autokonzern € 6.500,00 für eine Website inklusive Nutzungsrechten verkaufen (wobei für die Erstellung der Website ca. 1500 € angesetzt werden und für die Recht 5.000,00 €!), aber sicher nicht der kleinen Lebens- und Sozialberaterin, die schon bei € 2.500,00 -3.000,00 für alles zusammen (Website, Visitenkarte UND Logo) mit den Ohren schlackert.
Die Beschreibung der Kalkulation ist aber in Ordnung. Für Anfänger sicher ganz geeignet, wenn man sich noch nie Gedanken gemacht hat, was man als Selbständiger in sein Honorar alles hineinkalkulieren muss (Unternehmerlohn, Fixkosten, variable Kosten etc.)

Der Autor gibt zwar zu, dass es in einem von Billiganbietern übersättigten Markt schwierig ist, das eigene Honorar durchzubringen, aber sein Argument, dass man durch die Nutzungsrechte als Designer ja fein raus sei, weil man das dem Kunden ja durchaus schmackhaft machen könne, finde ich doch ziemlich utopisch.
Ich kann nur aus meiner Praxis sagen: KEIN EINZIGER meiner Kunden hat je etwas von Kosten für Nutzungsrechte gehört, geschweige denn, dass es es akzeptieren würde, dafür Geld auszugeben. Vielleiht habe ich die falschen Kunden, schon möglich.

Ich denke aber, dass es wohl vielen Designern, die als kleine Einzelkämpfer unterwegs sind, ähnlich gehen wird.

Last but not least: das Layout und die Typografie in diesem Buch sind äußerst gewöhnungsbedürftig. Da blutet dem Designer wirklich das Herz!
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am 15. Januar 2015
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerade dabei ist sich selbständig zu machen oder nebenbei an Projekten arbeitet.
Mir persönlich hat das Buch sehr geholfen und habe einiges gelernt was ich davor noch nicht wusste und jetzt erfolgreich anwende.
Habe mich zwar Anfangs etwas gewundert, da das Buch, auf den ersten Blick etwas dünner ist als erwartet, dennoch ist alles auf den Punkt gebracht. In den meisten Büchern dieser Art wird entweder lange um den heißen Brei geredet und das Wichtigste aussen vor gelassen oder es ist mit unnötigen Informationen voll gestopft.
Dem ist hier nicht so!

Habe mich auch sehr über den kleinen Zusatz in dem Buch gefreut. Die kostenlosen Downloads (Excel Tabellen zu Kostenrechnungen) welche auch immer vom Autor regelmäßig überarbeitet werden und somit immer aktuell sind.
Weiters bekommt man zusätzlich noch in angenehmen Abständen den Newsletter welcher Tipps und Tricks zum alltäglichen Geschäftsleben beinhaltet. Sehr hilfreich!
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am 19. Januar 2015
Da ich mir überlegt hatte Anfang des Jahres ein Kleingewerbe anzumelden, stellte sich mir ua. die Frage: "Was kann ich von dem Kunden für meine geleistete Arbeit verlangen". Denn ich wollte meine Arbeit weder unterm Wert verkaufen, noch als dreist mit meinen Forderungen dastehen. So kam es, dass ich nach einiger Recherche auf dieses Buch gestoßen bin. Mir persönlich hat es gut geholfen. Es ist verständlich geschrieben, gut gegliedert und kann mit seinen hilfreichen Beispielen als guter "Fahrplan" genutzt werden. Es werden Aspekte genannt, die bei der Kalkulation zu berücksichtigen sind, an die ich so nicht gedacht hätte (z.B. die Nutzungsrechte und wie sie sich ergeben).
Bei dem Preis hab ich zuerst auch recht große Augen gemacht, aber dass macht das Buch mit seinen hilfreichen Tipps, die Bonus-Excel-Tabelle (die immer wieder aktualisiert wird) schnell wieder wet.
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am 21. September 2012
Ich war schon sehr lange auf der Suche nach einem derartigen Ratgeber und fand andere Literatur zu dem Thema unübersichtlich und schwer verdaulich.„Design kalkulieren“ ist ein Ratgeber der besonders für Unternehmensgründer oder freiberufliche Designer, die sich nicht unter Wert verkaufen wollen, wegweisend. Er bringt endlich Licht in den Jungle aus Nutzungs- und Vertragsrecht und ist darüber hinaus für Grafik- und Webdesigner, Fotografen, Texter aber auch Produkt- oder Modedesigner hilfreich. Ich kann das Buch nur empfehlen, ob für Anfänger oder den gestandenen Unternehmer, es bietet ein Rundumschlag für Jeden in der Medien- und Modebranche.
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