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"Dark Destiny" von Jennifer Benkau beginnt mit einem Prolog, der den geneigten Leser in scheinbarer Hoffnung wiegt. Selbst der einleitende Satz des ersten Kapitels - so ein Satz befindet sich übrigens über jedem Kapitel und ist ideal auf selbiges abgestimmt - spricht noch davon. Zitat Anfang: "Ich bin nicht stark. Ich habe das Aufgeben nie gelernt." Stimmt. Joy hat das Aufgeben nie gelernt, genau so wenig wie Neél.

Erinnert ihr Euch noch an den Schluss von "Dark Canopy"? Genau hier setzt "Dark Destiny" an. Joy darf endlich nach Neél sehen und ist geschockt, was Matthial, seine Leute und die Sonne Neél angetan haben. Verzweifelt muss Joy mitansehen, wie man Neél aus dem Rebellenlager bringt um ihn in Jamies WaldLager zu verfrachten, der allem Anschein nach Handel mit den Percents betreibt. Doch dann kommt Matthial zurück und für Joy bricht eine Welt zusammen, als er ihr eröffnet, dass Neél gestorben ist.

Alles was Joy bis dato an den Rebellen geschätzt hat, stößt ihrerseits auf Unverständnis. Gleiches Unverständnis wird ihr von den Rebellen und Matthial entgegen geschleudert, die nicht verstehen können, was Joy in diesem Percent gesehen hat, der immerhin ein Erzfeind der Menschen ist. Doch Joy ist sich auch darüber im klaren, dass, wenn sie in der gleichen Situation wäre wie die Rebellen, sie genau so reagieren würde. Joy möchte sich von ihrem alten Leben trennen und nach Monaten gelingt ihr die Flucht. Sie begibt sich auf die Such nach Antworten auf die Frage: Wie und warum ist Neél gestorben?

Mit "Dark Canopy" hat Jennifer Benkau eine geniale Steilvorlage hingelegt, die es nun mit "Dark Destiny" einzuholen galt. Der zweite Teil diese Dilogie ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Ich habe selten innerhalb weniger Seiten vor mich hin gelächelt um dann kurz darauf "nahe am Wasser gebaut" zu sein. Gekonnt hat die Autorin die diversen Gefühlswelten ihrer Helden dargestellt und der Leser wird mit intensiven Gefühlen konfrontiert. Jennifer Benkau weckt Emotionen, auch solche, die man nicht unbedingt geweckt haben möchte!

Das, was man in "Dark Destiny" liest, schleicht sich vom Verstand ins Herz. Und schnell hängt man an der leserischen Angel von Jennifer Benkau. Die Dystopie ist düster, verzweifelt, hoffnungsvoll, voller Liebe, Freiheitsdrang und Stolz. Einzig im Mittelteil verlor die Erzählung etwas an Fahrt, und der Schluss kam meines Erachtens dagegen etwas schnell auf den Leser zu. Über den Schluss mag man übrigens denken was man will, doch er passt sich dem Erzählten an, wenn ich mir auch sicher bin, das Jennifer Benkau durchaus ein anderes Ende hätte kreieren können, doch das wäre dann wahrscheinlich fern von "Dark Canopy" zu "rosarot" geworden. Gerne vergebe ich 4,5 Punkte für "Dark Destiny".

Kurz gefasst: "Dark Destiny" wiegt den Leser in Hoffnung und lässt ihn dann rasant aus seinen hoffnungsvollen Träumen erwachen. Toll und absolut lesenswert umgesetzt!
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am 19. April 2014
Der Dritte Weltkrieg ist schon lange vorbei und seitdem wird die Menschheit von den Percents -für den Dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten- unterdrückt. Die Percents sind den Menschen körperlich überlegen, doch sie haben eine Schwachstelle: Ihre Haut verträgt kein Sonnenlicht, weshalb die Maschine "Dark Canopy" geschaffen wurde. Diese verdunkelt künstlich den Himmel, damit keine Sonnenstrahlen mehr auf die Erde kommen. Die Percents sind vom Hass auf die Menschen geprägt, was in den Büchern durch ihre grausamen und brutalen Übergriffe auf die Menschen dargestellt wird. Joy lebt in einem Rebellenclan außerhalb der Stadt und kämpft ums Überleben. Sie führt ein tristes Dasein, da der Clan zwar existiert, aber mehr eben auch nicht. Die Zeiten des Aufstandes sind vorbei, es werden keine Rebellionen angeführt. Eines Tages tappt Joy in eine Falle und gerät in die Fänge der Percents. Da sie als Rebell aufgewachsen ist und außerhalb der Stadt lebt, steht den Percents frei, mit ihr zu machen, was sie möchten. Sie wird dem Percent Neél an die Seite gestellt, der sie als Soldaten für das jährlich stattfindende Chivvy ausbildet, ein Kampf von Menschen gegen die Percents, der vom Erfolg der Soldaten abhängt. Joy und Neél werden voneinander abhängig, Joy muss überleben, damit Neél in seinem Regime weiter aufsteigen kann. Der anfängliche Hass zwischen Joy und Neél entwickelt sich zu einer Liebe, die es in diesen Zeiten nicht geben darf.

Diese beiden Bücher sind ein wahrer Literaturschatz. Die Personen, die Gefühle Hass und Liebe und die Beziehungen zwischen den Charakteren werden unglaublich nah an der Realität beschrieben, man möchte gleichzeitig an den Fingernägeln kauen, weinen und ganz viel Kaffee und Energy-Drinks trinken, um den vor Spannung geladenen Roman in einem Rutsch wegzulesen. Man erlebt zusammen mit Joy den Hass auf die Percents, fühlt ihn genauso stark, als man erlebt, wie grausam die Percents wirklich sind, man möchte Rache nehmen an diesen brutalen Kreaturen, die das Leben der wichtigsten Menschen zerstören, in diesem Fall das Leben ihrer besten Freundin Amber. Das Gefühlschaos ist sowohl für Joy, als auch für den Leser perfekt, als sie merkt, dass sie unter den Percents auch Freundlichkeit und sogar Liebe finden kann, begleitet von ständigem Misstrauen und Rückfällen in den Hass. Man ist betäubt von der anfänglichen Nutzlosigkeit des Rebellenclans und muss miterleben, wie sich die Situation wandelt, von dem Hass auf die Percents zum Hass auf die eigenen Freunde und Familie. Beziehungen werden gebildet und gespalten, es erwarten einen völlig schockierende Situationen, die das Herz zum Rasen bringen.

Jennifer Benkau hat ein Wahnsinnswerk geschaffen, eine sehr düstere Zukunftsvision, die deprimierend und erschreckend ist, aber dennoch zeigt, dass man niemals die Hoffnung aufgeben und den Glauben an die Liebe verlieren sollte. Sehr interessant ist ebenfalls, dass es sich hierbei nicht um eine typische Trilogie handelt, sondern, dass es nur aus zwei Teilen besteht, was noch einmal die Besonderheit dieser Dystopie unterstreicht. Selten hat mich ein Buch so sehr in den Bann gezogen, es gibt Bücher, die einen ein Leben lang begleiten, diese beiden Schätze gehören für mich dazu. Unbedingt lesen!!!
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am 12. September 2015
Joy hat es geschafft. Sie ist raus aus der Stadt und zurück beim Clan. Allerdings lief alles ganz anders als erwartet. Ihren alten Clan gibt es in der gewohnten Form nicht mehr, Matthaniel hat sich zum herrschsüchtigen Anführer entwickelt und noch dazu musste Joy Néels Schmerzenschreie und die Nachricht von seinem Tod ertragen.

Aber wie genau ist Néel gestorben? Und wie soll sie weiterhin mit solchen Menschen zusammenleben, die in ihren Augen derart grausam sind? Da ringt sich Joy zu einer folgenschweren Entscheidung durch, sie verlässt den Clan um Antworten zu finden.

Noch einmal hat mich Jennifer Benkau in den Bann dieser Dystopie gezogen. Auf der einen Seite sind die Percents, einst von Menschen durch Gentechnologie geschaffene Soldaten, auf der anderen Seite finden sich die Menschen, die sich entweder der grausamen Herrschaft der Percents fügen oder sich in Clans außerhalb der Stadtgrenze zusammenrotten, um zumindest einen letzten Funken menschlicher Würde zu bewahren.

Und Mittendrin gibt es Joy und Néel, ein Mensch und ein Percent, die zueinander gefunden haben.

In diesem Abschlussband versucht Joy ihren Platz zu finden. Sie kann nicht mehr bei Matthaniel und seinem Clan bleiben, andrerseits kommt sie alleine auch nicht wirklich zurecht. Daher macht sie sich in die Stadt auf, um dadurch den für sie richtigen Weg zu gehen.

Wieder thematisiert Jennifer Benkau Rassismus, Ausgeschlossenheit und die Dummheit des menschlichen Wesens als Herdentier. Egal ob Percent oder Mensch, beiden Seiten fehlt im Rudel eine ordentliche Portion Menschlichkeit, der es in dieser Welt so dringend bedarf.

Joys Geschichte ist für mich ein absolutes Dystopie-Highlight. Gemeinsam mit Joy erlebt man Höhen, Tiefen und einen Showdown, der mir den Atem genommen hat. Obwohl es sich dabei um Fiktion handelt, trägt diese Geschichte eine unumstößliche Wahrheit in sich, die mich dermaßen berührt, dass sie mich gerade durch aktuelle Hintergründe, wie zB die Flüchtlingswellen aus Syrien, nicht mehr los lässt und mir zum Nachdenken gibt.

Das Ende hat einfach weh getan. Damit will ich nicht vorwegnehmen, wohin Joys Reise geht, weil man sich das meiner Ansicht nach niemals denken kann. Für mich ist es weder gut noch schlecht, es hat mich aber innerlich derart erschüttert, dass es mir sogar jetzt noch keine Ruhe lässt.

Beim ersten Teil habe ich geschrieben, dass die Autorin eine düstere Zukunftsvision gezeichnet hat. Diesmal muss ich gestehen, dass diese Zukunft großteils schon der Gegenwart entspricht.

Jennifer Benkaus Dark Canopy-Dark Destiny-Dystopie ist eine der besten Dystopien, die ich jemals gelesen habe. Es ist nicht einfach die Geschichte von Joy und Néel, sondern ein finsteres Bild von uns Menschen, wie wir schon immer gewesen sind und wahrscheinlich immer sein werden.

Die Dilogie:
1) Dark Canopy
2) Dark Destiny

© NiWa
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am 4. Juni 2015
Wie schon zu Band 1 Geschrieben, ist die Welt, deren Umschreibung und auch die Gefühlswelt der beiden Hauptakteure noch immer fantastisch gemacht. Auch hier hatte ich keine Probleme, darin einzutauchen ... ok, ich war aus Band 1 noch nicht wirklich aufgetaucht und bin gleich drin geblieben in der Dunkelheit ^.^

Die Geschichte selbst nimmt hier einen anderen Lauf. Spielt sich das meiste aus Band 1 in der Umgebeung der Rebellen und der Herberge der Soldaten ab, so wird das Umfeld jetzt vergrößert, in dem Joy ihren Clan verlässt und erst einmal einen anderen Weg sucht. Zu viel darüber kann man jetzt nicht sagen, ohne mehr Inhalt rauszuhauen.
Bemerkenswert finde ich auch die Beschreibung vor ihrem Aufbruch aus der Clan-Behausung. Damit habe ich am meisten gehadert, aber sie letztlich doch für logisch befunden.
(ACHTUNG SPOILER: Joy liebt Neél und wird mit dessen Tod konfrontiert, an dem Matthiel maßgeblich Schuld trägt. Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie sie - trotz Leiden und Wut und all dem beschriebenen - in seiner Nähe und der Näher der "ignoranten" Menschen sein kann, ohne Amok zu laufen. Zu verstehen, warum sie so auf einen Percent reagieren, ist klar, aber macht es für sie dennoch nicht besser. Schließlich ergaben sich nach den ersten erfolglosen Fluchtversuchen auch wieder genug Situationen, in denen sie hätte fliehen können. Doch im Grunde ist sie allein, der Winter das sichere Todesurteil ohne einen Clan, die Rückkehr in die Stadt ungewiss und ohne Neél sicher unerträglich ... nach ein bisschen Grübelei glaube ich, dass ihr Verhalten wirklich sinnig ist. Sonst hätte sie sich auch gleich umbringen können, anstatt in den Schnee hinaus zu fliehen. Aber das wäre nicht Joy und nach und nach kristallisierte sich ja ein ganz anderes Ziel heraus. SPOILER ENDE)

Ich bin über nichts in diesem Buch gestolpert, was mich aus meiner Rolle als stummer Beobachter herausgebracht hätte.

Einen halben Punkt abziehen würde ich für die letzten Kapitel, in welchen sich neue Lebenswege auftun. Auch sie waren gut beschrieben, aber irgendwie ehlte es mir da an genau der bisher perfekten Atmosphäre, um mich besser einzufühlen. Dabei meine ich weniger Joys Standpunkt. Die ist ja im Grunde "angekommen". Eher das ... Drumherum :o)

Das Ende wiederum hat mir sehr gefallen! Weil es nicht gut ist. Weil es auch nicht schlecht ist! Weil es schlichtweg zur Situation passt. Meine Güte, hab ich danach betrofen rumgehockt!
Das wirkt eine ganze Weile nach. Aber im Grunde ist es genau das, was diese Situation ausmacht. Verzweiflung und Hoffnung zugleich. Das Buch ist zu Ende, die "Geschichte" nicht, so wie auch nach jeder dunklen Stunde im Leben das Leben selbst noch nicht zu Ende geht. Alles was bleibt, ist Weitergehen. So würde es eben im realen Leben sein und das macht das Buchende auch greifbarer, wirklicher, als alles, was ich mir als Ende vielleicht lieber gewünscht hätte.

Mein FAZIT ist, dass beide Bücher sehr tief au mich gewirkt haben und sich etwas aus Ihnen unter der Haut festgesetzt hat, was ich nicht wieder abschütteln kann und mag. Die beiden gelesen zu haben war definitiv keine Zeitverschwendung, vielmehr eine Bereicherung! Das wird mir - gerade auch wegen dem Ende - noch lange nachhängen.

LESEEMPFEHLUNG für Dystopiker, Hoffnungsträger, Abenteurer, Liebende, Endtäuschte, Philosophen, Kämpfer, Träumer und Leute, die mal ganz weit von der Realität flüchten wollen (und dann mittendrin vom Buch hochschauen und sich erst einmal orientieren müssen)
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am 15. April 2015
Achtung, 2. Teil! Enthält Spoiler auf Band 1.

Inhalt: (Diesmal der Klappentext, da ich der Handlung nicht vorgreifen möchte.) Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance.

Meinung: Dark Destiny ist der finale Band der Dilogie um Joy und Neél. Meine Rezension fällt diesmal recht knapp aus, da ich dem Buch nicht vorgreifen möchte, denn das Unerwartete trägt gerade hier sehr zur Qualität der Geschichte bei.
Nachdem Band 1 mich total geflasht hatte, musste unbedingt sofort Band 2 her (tatsächlich sofort, ich konnte nichtmal bis Dienstag nach Ostern abwarten, sondern habe es direkt am Ostersonntag von einer Freundin geliehen ^^). Dark Destiny hatte mich von Anfang an genauso am Wickel wie schon Dark Canopy. Die Autorin spielt auf den Emotionen der Leserschaft wie auf einem Klavier. Ich habe auf jeder Seite mit Joy gehofft, gelitten und Pläne geschmiedet. Es ist lange her, dass mir die Protagonisten eines Buches so nahegegangen sind wie hier, oder dass ich so in einer Geschichte gefangen war.
Nach dem Lesen des Prologes hatte ich eine gewisse Vorstellung, wie das Buch wohl enden wird - ich lag völlig falsch. Am Ende konnte ich nur noch fassungslos auf die Danksagung starren und bin mir ehrlich gesagt immer noch nicht sicher, ob ich die Autorin dafür verfluchen oder in den Himmel loben soll. Wahrscheinlich beides ;)

Fazit: Es ist schwierig, die richtigen Worte für dieses Buch zu finden, ohne zu viel zu verraten. Lasst euch soviel gesagt sein: Diese außergewöhnliche, emotionale und mitreißende Reihe ist bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Sie hat sich nach ganz vorne unter meinen Lieblingen eingereiht und mich noch Tage nachdem ich sie beendet habe, beschäftigt. Lasst sie euch auf keinen Fall entgehen!
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am 29. Juni 2014
Inhalt:
Das Buch beginnt mit einem Kampf: Den Kampf um Informationen über Neél, der von ihrem Clan der Sonne ausgesetzt wurde. Die Anderen meiden Joy, da sie einen Percent liebt, und dann kommt der Schock: Matthial beichtet ihr, dass ihre große Liebe auf dem Weg zu Jamies Clan gestorben war. Joy kapselt sich von dem Moment immer mehr ab… Sie beschließt mehr von den Umständen seines Todes zu erfahren und bricht zu Jamie auf, der ihr schließlich offenbart, dass der Percent lebt. Unverzüglich bricht das Mädchen im tiefsten Winter auf, um die Stadt zu erreichen. Währenddessen ist Neél nicht mehr der Gleiche, er lässt sich hängen. Enttäuscht, dass seine Joy ich nicht nachgekommen war, nimmt er es mit seinem Rang als Hauptmann nicht sehr ernst und besäuft sich regelmäßig in der Bar „Mondlicht“. Wo er schließlich seine Joy wiederfindet, die sich an sein Versprechen erinnert hat. Zusammen meistern sie ihr nun mittlerweile schweres Leben, da Neél entlassen wurde. Kurz nachdem Joy ihren totkranken Vater wiedersieht, geht sie jagen. Im Wald wird sie von Matthial und „seinem“ Clan überrascht und von einem Angriff der Rebellen gewarnt. Sofort trennen Joy und Neél sich, um ihre Lieben zu retten und kämpfen sich beide letzten Endes mit letzter Kraft in ein Schiff, dass eigentlich für Neéls Überfahrt gedacht war, die von dem nun mittlerweile Präsidenten, Snow geplant war, aber von Graves und Neél entführt und versteckt wurde. Nun brechen Graves, Josh, der tödlich verletzte Matthial, Edison und die Beiden in eine neue Welt auf, aber was sie dort finden? Pssst! Das bleibt mein Geheimnis, dass müsst ihr unbedingt selber lesen.

Meine Meinung:
Mir hat die Idee mit dem dritten Weltkrieg und den künstlich geschaffenen Kriegssoldaten wirklich gefallen, ich fand die Idee wirklich originell. Die Welt, die aus dem zerstörten England und der Kreativität von Jennifer Benkau besteht, zeichnet sich durch viele kleine Details aus, die mir sofort ein Bild im Kopf entstehen ließen. Der Schreibstil fand ich wirklich faszinierend, er hat sich den Situationen und den Personen in dem ganzen Buch wirklich angepasst und die Situationen, die mit „getarnten“ Informationen gefüttert waren, kann man wirklich nachfühlen. Die Gefühle formlich herausschmecken. Jetzt aber zu meinem Lieblingspunkt: Den Charakteren. Joy ist mir schon im ersten Band sofort ans Herz gewachsen, weil sie für ihre Überzeugungen kämpft, auch wenn sie über die Konsequenzen zu meist erst später nachdenkt. Als Neél den Glauben an sie verloren hatte, hätte ich ihn am liebsten angeschrien. Ich finde, dass jeder Charakter individuell herausgearbeitet, mit jedem seiner eigenen Macken :)

Mein Fazit:
Der Schluss war leider zu erwarten und ich sage nicht leider, weil ich es bedauere, dass es so gekommen ist (ok, ein bisschen schon ;D). Ich kann euch das Buch nur wärmstens ans Herz legen, es hat mich von der ersten Seite angepackt und ich hab mich in die Charaktere verliebt. Das Buch birgt wirklich eine Suchtgefahr, aber man sollte auch darauf gefasst sein, dass man mit den Personen mitfühlt und leidet. Am Schluss konnte ich mir die ein oder andere Träne nicht verkneifen :)
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am 14. September 2013
Inhaltsangabe lasse ich aus

ACHTUNG KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!

Ich bin eben fertig geworden mit dem zweiten Teil der Dystopie um Joy, Neel und ihre triste, dunkle und lebensfeindliche Welt. Für mich war Band, 2, genau wie seine Vorgänger, von Anfang bis Ende ein absoluter Lesegenuss.
Die negativen Stimmen, welche die Düsternis und die Härte sowie das Fehlen des Friede-Freude-Eierkuchen Happy Ends bemängeln, kann ich nicht im geringsten nachvollziehen. Es ist und bleibt eine Dystopie, jene Geschichten handeln fast ausschließlich in einer Zukunft nach einem Supergau, somit wird man in diesem Genre wenig Annehmlichkeiten, farbenfrohe Plüschsofas oder all-you-can-eat Buffets vorfinden.

Dark Destiny schließt direkt an Dark Canopy an, wir erfahren was aus Neel geworden ist, erleben Joys Veränderungen mit, ihr Versuch sich egal welcher Umwelt anzupassen, ihre inneren Kämpfe und ihre Zerrissenheit. Sie ist nach wie vor eine Kämpferin die ihresgleichen sucht, beißt sich durch jede Widrigkeit mit Mut, Entschlossenheit und Gefühl durch. Sie verliert sich und findet sich wieder, immer und immer wieder.
Auch Neel hat sein Päckchen zu tragen, gerät in tiefe Zweifel und Selbstzerstörung. Steht aber wieder auf, für sich selber, für Andere und nicht zuletzt für Joy.
Die bekannten Nebencharaktere tauchen ebenfalls wieder auf, auch sie haben sich verändert, Mathial ganz besonders. Doch obwohl ich seine Entscheidungen verflucht habe, im Nachhinein hatte er kaum eine andere Wahl. Gegen Ende fiel es mir schwer, von ihm Abschied zu nehmen, doch es hätte nicht für alle einen Platz in dem Land gegeben....nicht gemeinsam.

Das Ende war auch für mich und mein weiches Herz nicht befriedigend;-). Doch blickt man auf die ganzen Geschehnisse der beiden Bände zurück, auf alles was Joy und Neel erlebt und durchlebt haben, hatte die Autorin kaum eine andere Wahl und ich verstehe ihre Gründe. Joy und Neel sind Kämpfer und haben sich als solche aufeinander geprägt und sich verliebt, ihrer beider Stärke hat dem anderen geholfen immer wieder aufzustehen. In der Situation am Ende hat sich Joy aber bewusst und absolut verständlich für eine friedliche, bunte Welt entschieden, in der die alte Joy und auch der kämpferische, freiheitsliebende Neel kaum Platz haben würden. Wie sie schon sagt, jeder muss für sich frei sein, um zu lieben. Sie waren es beide nicht in Dark Canopy, und nun wäre es nur einer von Beiden gewesen. Diese Welt am Ende hat viele Parallelen zu heutigen und vergangenen Problemen.
Ich würde mir natürlich aus tiefstem Herzen wünschen, das die Beiden einen Weg gefunden hätten, zum Beispiel in eine Hütte im tiefsten Wald oä;-).

Die Autorin hat mit der Reihe abgeschlossen, aber vielleicht treffen wir ja irgendwann in der Zukunft doch nochmal auf Neel und Joy und dürfen erleben, wie sie einen Weg finden.

Nachdenkliche, begeisterte und beeindruckte 5***** Sternchen
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am 11. Mai 2013
Der mit Spannung erwartete zweite Teil setzt unmittelbar nach den Ereignissen aus "Dark Canopy" ein. Meiner Meinung nach sollte man diesen auf jeden Fall gelesen haben. Joy und Néel wurden von Joys ehemaligen Clan gefangengenommen und der Percent augenscheinlich getötet. Dieser Cliffhanger am Ende des ersten Bandes hatte mich damals sprachlos zurückgelassen und dementsprechend erleichtert war ich, als ich die ersten Seiten des zweiten Buches gelesen habe.

Der Prolog verwirrte mich erst ein wenig, als dann die eigentliche Handlung einsetzte, war ich aber gleich wieder in der Geschichte drin. Ganz so begeistern wie Teil eins konnte mich "Dark Destiny" leider nicht, dazu waren die Erwartungen wahrscheinlich zu hoch.
Über einen relativ langen Teil fand ich die Wiederbegegnung des Paares einfach zu lange hinausgezögert und habe ihr jeweiliges Verhalten nicht unbedingt immer nachvollziehen können. Die Spannung blieb dennoch konstant hoch, denn immer wieder wurden den Protagonisten weitere Schwierigkeiten in den Weg gelegt, die sie irgendwie meistern mussten. Weitere Details zum Inhalt möchte ich hier gar nicht nennen, denn das würde schon zu viel verraten, das sollte sich jeder selbst erlesen!

Im Gegensatz zum ersten Teil, der komplett aus Joys Perspektive geschrieben war, kommt hier nun auch Néels Sicht der Dinge direkter zum Tragen. Da beide Figuren längere Zeit getrennt voneinander agieren, ist dies auch unumgänglich, der Wechsel zwischen beiden Perspektiven treibt das Tempo und die Spannung natürlich nochmal ordentlich an.

Auch wenn die Stimmung, typisch für eine Dystopie, eher düster ist, kommen auch immer wieder humorvolle Stellen vor.
Sprachlich begeistert mich Jennifer Benkau immer wieder. Am liebsten hätte ich ganz viele Zettelchen in das Buch geklebt, um besonders wunderbare Sätze zu markieren. Auch die Sprüche zu Beginn jedes Kapitels trugen wieder zum gewissen Etwas und der besonderen Atmosphäre der Geschichte bei.

Gut gefallen hat mir letztlich auch das Ende, allerdings erst mit einigem Abstand. Direkt nach dem Zuklappen des Buches war ich ein wenig enttäuscht und unzufrieden mit dem Schluss, der vieles offen lässt, aber auch zum Nachdenken anregt. Irgendwie ist es aber auch passend so und ein allzu rosarotes Ende hätte nicht wirklich zu der Geschichte gepasst.
Laut der Autorin ist keine weitere Fortsetzung geplant und so bleibt man als Leser eben mit einem eher bittersüßen Gefühl zurück.
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am 22. April 2013
Meine Meinung:
Die beiden Cover von Band 1 und 2 sind sehr ähnlich aufgebaut, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied, nämlich die Aussicht. Während die Person bei "Dark Canopy" eine ausgetrocknete, wüste und leere Landschaft vor Augen hat, steht die gleiche Person an der Küste eines weiten Meeres und sieht darüber einen satten, blauen Himmel. Der Kontrast zwischen tot und lebendig, trocken und nass, Verzweiflung und Hoffnung, wird sehr schön dargestellt und passt super zur Geschichte.

Das Ende von Band 1 hat mich und wahrscheinlich alle Leser zutiefst geschockt betrübt und verrückt werden lassen. Da ist die Neugier und Spannung sehr hoch, wenn man dann endlich die Fortsetzung in den Händen hält, so auch bei mir. Meine Erwartungen waren eigentlich nur eins: sehr hoch. Nachdem mich die Autorin so kalt erwischt hat, musste jetzt was unglaubliches passieren, damit Neéls Tod nicht umsonst geschehen ist. Ich hatte keinen Schimmer wie die Geschichte ohne ihn weitergehen sollte und natürlich wollte ich sein Ableben nicht wirklich glauben - womit ich recht behielt.

Das Buch beginnt mit einem Epilog, der drei Jahre in der Zukunft stattfindet. Joy ist Lehrerin für Sprachen und muss zum ersten Mal bei einer Gerichtsverhandlung für einen ausländischen Percent übersetzen, der kein Geld für einen echten Anwalt hat. Higgs, der Percent, hat in Notwehr einen Menschen umgebracht und nun wird über sein Leben entschieden. Der alte Mann baut in einer Werft den ganzen Tag Schiffe und lebt ein einfaches Leben. Es wird deutlich, dass Joy zu diesem Zeitpunkt woanders lebt, in einem Land, wo die Menschen noch die Überhand haben. In diesem Prozess wird Higgs für unschuldig erklärt, was für alle Percents dort ein gutes Zeichen ist. Joy hat gewisse Erinnerungen an das Meer und an ein Schiff namens "Dark Destiny" und sie wartet auf etwas.
Erst dann beginnt der eigentliche Anfang der Geschichte, welche an das Ende von Band 1 anknüpft. Joy befindet sich jetzt in der Gefangenschaft von Matthial, der stur die Hoffnung hat, dass Joys Einstellung zu den Percents sich mit der Zeit wieder verändern wird und sie wieder die gleiche Joy, die Rebellin, wird. Auch aus Eifersucht foltert er Neél (physisch) und so auch Joy (psychisch). Neél ist noch nicht tot, aber sein Zustand ist mehr als kritisch. Er hat vielleicht noch ein paar Tage, wenn er weiter so gefoltert wird.

Jennifer Benkau schreibt nach wie vor sehr schön. Ich habe echt überhaupt nichts daran auszusetzen, wie sie verschiedene Situationen glaubwürdig darstellt, wie gut sie Joys Gedankenwelt und Persönlichkeit in ihrer Sprache wiedergibt und wie leicht und flüssig mir das Lesen fiel. Ihr Schreibstil ist makellos. Wie schon in Band 1 gibt es zwei Erzählperspektiven; Joys Kapitel sind in Ich-Form und in Vergangenheit, während Neéls in Er-/Sie-Form sind. Noch immer sind die beiden Protagonisten Joy und Neél wirklich authentische, logisch aufgebaute und sympathische Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ich konnte mich immer sehr gut in sie hineinversetzen.

Zitat: ""Du bist zu hart, Joy." Und zu weich im Inneren, fügte [...] in Gedanken hinzu."
(Seite 310)

Mein Kritikpunkt ist aber die Spannung. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber die ersten 200 Seiten fand ich sehr langweilig und langatmig. Irgendwie passierte nichts aufregendes, was meine anfängliche Spannung, wegen dem gemeinen Cliffhanger von Band 1, komplett zerstörte. Stattdessen entwickelte sich in diesen 200 Seiten, die ich auch nur sehr mühsam durchgelesen habe (Es lag nicht am Schreibstil, sondern an meiner nicht-vorhanden gewesenen Motivation, das Buch weiterzulesen.) ein Gefühl der Enttäuschung und Resignation. Aber dann (!) ging es endlich los und es wurde wieder so interessant und fesselnd, wie ich es vorher gewohnt war. Nichtsdestotrotz kann ich diese lange Durststrecke in meiner Bewertung nicht ignorieren, so gut der Rest auch war.

Band 1 war sehr vielversprechend und hat meine Erwartungen sehr hoch ansteigen lassen. Diese Erwartungen wurde leider nur teilweise erfüllt und vieles ging in den ersten 200 Seiten verloren. Danach steigerte sich aber alles enorm und ich wurde zuletzt mit einem wirklich tollen, logischen, authentischen und perfekten Ende belohnt. An dieser Stelle rate ich allen Lesern nochmal den Epilog am Anfang durchzulesen! Generell wird dieser Krieg zwischen den Menschen und den Percents realistisch und sehr kritisch dargestellt und diese verfeindete und gereizte Atmosphäre zwischen diesen Gruppen gibt der Geschichte nochmal einen besonders spannenden Touch. Tolle Charaktere und eine tiefgründige Message machen dieses Buch zu einem MUST READ für alle Fans von Band 1!

Fazit:
4 von 5 Punkten! :)
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am 5. April 2013
Lange habe ich auf diesen Erscheinungstermin gewartet. Ich war hoch erfreut, als Dark Destiny an einem Samstag bei mir ankam, somit konnte ich den lieben langen Tag einfach nur lesen.

Mittlerweile bin ich fertig und ich weiß gar nicht, was ich fühlen soll. Ich bin noch komplett aufgewühlt und wenn ich noch länger über das Buch nachdenke, fange ich wahrscheinlich an zu heulen.

"Ich fühlte mich unberechenbar, fürchte, jegliche Kontrolle über mich zu verlieren, als säße in meiner Brust ein wildes, zorniges Tier, das meine Schwäche ausnutzen wollte, um aus mir herauszubrechen. Mir war klar, dass Rachsucht ein vernichtendes Gefühl war und zu nichts führte. Ich hatte mir nie etwas aus Rache gemacht. Das Tier dagegen schrie nach Rache. Ich wagte es kaum, meine Glieder zu regen, da ich fürchtete, die kleinste Bewegung würde meine Knochen bersten und meinen Körper zerfallen lassen. Ich war ein Leib aus Asche, den ein bloßer Windhauch zerbrechen konnte, sodass das darin verborgene Tier freikam." (S. 38)

Joy ist verzweifelt. Nachdem Neél von Matthial an Jamie's Clan übergeben wurde, hieß es, er wäre tot. Sie kann sich nicht damit abfinden und erst Recht nicht mehr im Clan bleiben. Somit macht sie sich auf, um nach Antworten zu suchen. Was ist mit Neél passiert?

Dark Destiny wird aus zwei Sichten erzählt: Aus der von Joy und auch von Neél. Besonders letzteres hat mich hocherfreut und ich war richtig gespannt auf das Buch.
Joy hat sich wieder einmal als meine Lieblingsprotagonistin bewiesen. Sie ist stark und mutig, allerdings nicht perfekt und macht so viele Fehler. Ihre Gefühle werden jedoch so real beschrieben, sodass ich mich richtig in sie hineinversetzen konnte. Auch Dark Destiny ist richtig düster, doch ein kleiner Funken Hoffnung begleitet die Charaktere durch’s ganze Buch hinweg und lies auch mich hoffen. Ich war mittendrin und genauso hin und her gerissen wie Joy. Auf welche Seite würde ich mich stellen? Die der Percents oder die der Rebellen? Ich wüsste es nicht.

Ich könnte es immer wieder sagen, aber ich liebe Jennifer Benkaus Schreibstil! Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie man Worte so perfekt aneinanderreihen und Gefühle so gut beschreiben kann.

"Wenn man etwas wirklich will, muss man dafür oft einen hohen Preis zahlen. Kleider und Waffen bezahlt man mit Münzen. Mit demjenigen zusammen zu sein, den man liebt, bezahlt man mit begrabenen Träumen."
"Bist du dir sicher?"
"Für den Moment, ja. Doch begrabene Träume sind ja nicht das Gleiche wie gestorbene Träume. Sie begleiten einen, still und leise, und sie bleiben für immer." (S. 321)

Die Charaktere sind einfach so stark und individuell, selbst die Nebencharaktere. Sogar den Kneipenbesitzer Morton mochte ich trotz seiner kurzen Rolle total. Nach Dark Canopy war ich auch so überzeugt davon, Matthial nicht ausstehen zu können, doch verdammt, Jennifer hat es hingekriegt, dass er mir am Ende doch noch ans Herz gewachsen ist, zusammen mit seinem Bruder Josh.

Zur Handlung an sich möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, da ich auch nicht zu viel spoilern möchte. Das Buch ist wahnsinnig spannend, nervenauftreibend, düster, leidenschaftlich, gewalttätig, traurig und überhaupt höchst emotional. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung, Vergeben, Friede und auch viel um Verständnis, besonders am Schluss. Dieser hat mich schlichtweg umgehauen und sprachlos zurückgelassen, doch irgendwie hatte ich dieses Ende schon geahnt.

"Wie kommt es, dass du sie nicht hasst, die Menschen?", hatte Cloud ihn einmal gefragt, als seine Wunden ihn noch ans Bett fesselten. Neél hatte geantwortet: "Sie hat mich durch ihre Augen sehen lassen. Durch Menschenaugen. Ich verstehe sie nun besser."
"Und das Verstehen nimmt den Hass und den Wunsch nach Rache?"[...]
"Nein. Nichts davon. Aber die Rachsucht und der Hass vernichten auch nicht das Verstehen." (S.221)

Fazit:
Ich kann es wirklich nicht fassen, aber mit Dark Destiny muss ich mich wirklich von allen verabschieden. Von Joy, Neél, Gavin, Matthial, Josh, etc. Die Bücher sind in meinen Augen ein Meisterwerk und nur sehr wenige aus meinem Regal kommen da ran. Sie haben einfach alles, was ein gutes Buch braucht: Starke Charaktere, eine fesselnde Geschichte, erzählt durch einem genialen Schreibstil. Liebe Frau Benkau, vielen Dank für diese Schätze und diesen mehr als würdigen Nachfolger!
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