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266
4,0 von 5 Sternen
Splitterherz
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129 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Inhalt:
Weil ihr Vater eine neue Stelle antritt, verschlägt es die 17jährige Ellie Sturm aus Köln in ein kleines abgelegenes Dorf im Westerwald. Ihre Eltern sind von der neuen Umgebung begeistert und blühen regelrecht auf, während Ellie von Anfang an Probleme hat sich in Kaulendorf einzuleben. Die neuen Mitschüler sehen in ihr nur die arrogante Großstadtpflanze, die alten Freundinnen aus Köln melden sich kaum noch, und wenn, dann haben sie sich nichts Wichtiges mehr zu sagen. Ellies Ausflüge in die Natur enden in Katastrophen und so fängt sie an sich in Tagträume zu flüchten. Überhaupt legt sie neuerdings eine unerklärliche Müdigkeit an den Tag und fällt immer öfter stundenlang in Schlaf. Ellies Großstadtfassade - die sie sich vor Jahren nur deshalb angeeignet hat, um in Köln keine Außenseiterin zu sein - fängt immer mehr an zu bröckeln. Grund dafür ist der mysteriöse Colin, der in ihr Innerstes zu blicken scheint und dort die wahre Ellie sieht.
Lesen sich die ersten 200 Seiten noch wie eine recht alltägliche Teenagergeschichte, nimmt die Handlung auf einmal eine unerwartete Wendung, als Ellie Colin ihrem Vater vorstellt. Die beiden können sich von Anfang an nicht riechen. Es kommt zum Eklat als Ellies Vater voller Zorn Colin aus dem Haus wirft und ihm und seiner Tochter den weiteren Umgang miteinander untersagt.

Eigene Meinung:
Nein, nicht schon wieder ein Vampir! Um es mit Colins Worten zu sagen: "Ach, ihr mit euren ewigen Vampiren, als gäbe es nichts anderes." Bettina Belitz lässt in ihrem Buch keine Blutsauger aufleben, sondern eine ganz andere fantastische Spezies. Es gibt wichtigeres als Blut, was man einem Menschen nehmen kann!
Das Buch ist unterteilt in die vier Jahreszeiten Frühling, Frühsommer, Sommer und Altweibersommer, in denen wir an der Entwicklung Ellies und ihrer Beziehung zu Colin teilhaben. Das ganze Buch ist aus der Ich-Perspektive von Ellie geschrieben, was den Sog der Geschichte auf den Leser noch erhöht. Durch diese Erzählperspektive lernt der Leser den Charakter Ellie außerdem von "Innen" kennen und durchschaut von Anfang an die Großstadtfassade, die sich Ellie ja nur auferlegt hat, um ihren eigentlichen Charakter zu verstecken. Der Leser sieht von Anfang an die empathische und schüchterne Ellie, die "wahre" Ellie. Überhaupt kann man sich dem Schreibstil von Bettina Belitz nur schwer entziehen. Ihre Beschreibungen der Menschen und der Umgebung sind so detailliert und plastisch, dass man meint die Blumen im Garten und den Pferdestall nicht nur zu sehen, sondern förmlich riechen zu können.
Obwohl das Buch über 600 Seiten stark ist, hatte ich es in nur 2 Tagen gelesen. Man fühlt sich in der Geschichte um Ellie und Colin einfach wohl und die Spannung trägt ihren Teil dazu bei, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legen möchte. Manchmal hätte ich gerne ein paar Seiten voraus geblättert, um meine Neugierde zufriedenzustellen. Die zarte Liebesgeschichte kommt ohne Sexszenen aus, und es war eine Wohltat nicht auf jeder Seite lesen zu müssen, dass Colin oder Ellie überirdisch schön sind, wie man das aus einer anderen Fantasybuchreihe kennt ;o)
Obwohl das Buch offen endet, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Trotzdem freue ich mich natürlich, dass Ellies und Colins Geschichte auf drei Bände ausgelegt ist und ich die beiden wiedertreffen werde.

Aufmachung des Buches:
Das Buch besticht mit einem wunderschön gestalteten Umschlag. Die zarten Blüten und der Titel sind teilweise farblich und mit Spotlack hervorgehoben. Alles wirkt sehr naturverbunden durch den Recyclingpapierumschlag, und die Blüten, Waldbeeren und Nachtfalter, die einen Bezug zur Geschichte darstellen.

Fazit:
Ein Roman nicht nur für Jugendliche. Diese ungewöhnlich schöne Geschichte wird Leser aller Altersklassen bezaubern. Das Buch gehört bereits jetzt zu meinen Lesehighlights 2010 und ich kann es kaum erwarten, wie es mit Ellie und Colin weitergeht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2011
"Splitterherz" vermischt gekonnt Jugendliteratur mit Fantasy vom Feinsten.
Viele, die Schüler sind oder waren, kennen das Gefühl, dass man scheinbar nicht dazugehört. Um sich allerdings nicht so alleine zu fühlen, passt man sich an und gibt sich so, wie man eigentlich gar nicht ist. Auch Ellie geht es nicht anders, in Köln hat sie jahrelang gebraucht, bis sie sich anpassen konnte und als sie es endlich geschafft hatte, ist sie mit ihren Eltern weggezogen. Auf dem Land hat sie dasselbe Problem.
Doch Colin ist anders, er scheint sie so zu sehen, wie sie ist und ermutigt sie sogar dazu, sich den Zwängen, unter denen sie sich selbst gestellt hat, zu entziehen.

Durch die Ich-Perspektive kann der Leser relativ gut nachempfinden, was in Ellie vor sich geht. Ohne Kitsch, doch mit sehr viel Detailliebe und Blick für Einzelheiten, taucht der Leser in ihre Sicht der Dinge ein und hat das Gefühl, live dabei zu sein. Allerdings ist es auch manchmal etwas zu viel des Guten, wenn Ellie sich einfach zu sehr selbst bemitleidet und sich noch nicht mal in die Lage von anderen versetzt.

Über weite Teile des Buches hinweg scheint es sich nur um ein reines Jugendbuch zu handeln, welches die Sorgen des Erwachsenwerdens gut verpackt darstellt. Doch über alledem schwebt das Übersinnliche, welches langsam in Ellies Leben dringt. Merkwürdige Träume aus einer anderen Zeit plagen sie und eine unnatürliche Müdigkeit plagt sie.

Colin, der merkwürdige Fremde, der ihr immer wieder über den Weg läuft, scheint damit in Verbindung zu stehen. Von Anfang an wirkt der junge Mann total abweisend und trotzdem übt er Faszination aus und zwar nicht nur auf Ellie, sondern auch auf den Leser.
Leider sind die anderen Charaktere eher farblos. Besonders Ellies Vater, dessen Geheimnis für den Verlauf der Geschichte sehr wichtig ist, bleibt unnahbar und wird dem Leser nicht richtig vertraut.

Die Idee des Buches ist nicht neu, allerdings überrascht die Umsetzung positiv, da die Autorin alte Legenden geschickt mit der Wirklichkeit verknüpft. Für alle Leser, die nicht unbedingt immer Vampire als die mysteriösen Geschöpfe in einer Geschichte haben wollen, ist "Splitterherz" perfekt geeignet. Um es mit Colins Worten zu sagen: "Ach, ihr mit euren ewigen Vampiren." Vampire sind "nur" hinter Blut her, während die Wesen, die Bettina Belitz in ihrer Geschichte zum Leben erweckt, den Menschen etwas stehlen, was vielleicht viel essentieller ist.

Zu Anfang des Buches passiert relativ wenig, doch zwischendurch werden kleine Hinweise eingestreut, die den Spannungsbogen gekonnt aufrecht erhalten, so dass man einfach wissen will, welches Geheimnis der mysteriöse Colin verbirgt. Doch auch nachdem man weiß, was er ist, bleibt die Spannung bestehen, da man nicht weiß, ob eine Chance für die Liebe besteht, die sich zwischen den beiden langsam aber sich entwickelt.

Die Aufmachung des Schutzumschlags ist, wie man es schon von script5 kennt, wunderschön. Das Herz und die verschiedenen Hervorhebungen mit Spotlack sind eine Augenweide für jeden Leser, der hübsche Bücher im Regal stehen haben möchte.

Auch "Scherbenmond", der zweite Teil der Trilogie, weist ein ähnliches Cover auf. Wir dürfen gespannt sein, ob der Inhalt ebenfalls so toll sein wird wie der von "Splitterherz".
"Ich kämpfe. Kämpfe. Und verliere."
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2011
Ellie kann es einfach nicht glauben, dass ihre Eltern ihr das wirklich antun: Sie soll von der Großstand auf's Land ziehen. Und das gerade jetzt, als sie endlich Freunde gefunden hat und sich wohl fühlt. Sie kann es kaum glauben, als sie wirklich in Kaulenfeld auf ihrem Bett liegt und keinen Handyempfang hat. Sie fühlt sich einsam und wird immer wieder extrem müde. Sie träumt immer seltsamere Dinge und meint bald Stimmen zu hören. Und dann trifft sie Colin. Mit ihm stimmt irgendetwas nicht.

Dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen und sucht immer wieder seine Nähe, obwohl sie währrend dieser Treffen immer sehr müde wird. Als Colin dann auf Ellies Vater trifft, rastet dieser aus Sorge um sein Kind total aus und verbietet Ellie jeden Kontakt zu ihm. Sie versteht die Welt nicht mehr.

Die Geschichte, um die es in "Splitterherz" geht, hat ein gutes Maß an fantastischen Elementen - sie sind durchaus vorhanden und tragend, aber sind nicht zu abgedreht, das sie "unglaubwürdig" wirken. Keiner kann fliegen oder schießt Blitze aus seinem Finger. Die Realität und das Fiktive wurde äußerst gut gemischt und verleiht dem Buch etwas ganz Besonderes.

Ich kann es einfach nicht anders sagen: Bettina Belitz hat einen wunderschönen Schreibstil. In "Splitterherz" steckt unglaublich viel Gefühl und die Szenarien sind unglaublich gut beschrieben. Damit möchte ich nicht sagen, dass es mädchenhaft oder kitschig ist, nein, die Frau kann einfach nur verdammt gut schreiben! Das Buch liest sich auf der einen Seite sehr verträumt und man entdeckt sehr viel Liebe zum Detail. Andererseits ist es aber auch total mitreißend und spannend.

Mit der Protagonistin konnte ich mich sehr gut identifizieren. Die typischen Probleme, die sie hat - und die sicher jeder zu mindestens aus dem Bekanntenkreis kennt - und ihre Art darüber nachzudenken, machen sie sehr lebendig. Sie ist trotzig und naiv, macht immer das Gegenteil von dem, was eigentlich gut für sie wäre. Ellie ist ein rundum gelungener Charakter. Es war ein leichtes, mit ihr mitzufühlen. Ich habe ihre Ängste, die Einsamkeit und die Lageweile auf dem Lang quasi miterlebt.

Gerade diese Kombination aus der sehr real wirkenden Ellie und dem mystischen Colin hat mich total fasziniert. Mitunter hatte ich beim Lesen einen Kloß im Hals oder war den Tränen sehr nahe. Auch an lustige Augenblicke erinnere ich mich. Dieses Buch hat mich Achterbahnfahren lassen. Selbst als ich schon einen anderen Roman in der Hand hatte, war ich in Gedanken bei "Splitterherz".

Alles, was mich vom Lesen abgehalten hat, hat mich unglaublich gestört und genervt. Jedes Mal dachte ich "Verdammt, es ist gerade so spannend", denn das war es wirklich die ganze Zeit über. Da waren - und sind - so viele offene Fragen, die es zu klären galt. Das Geheimnis um Colin nach und nach zu lüften war sehr aufregend. Die Befürchtung, er sei ein Vampir, hat sich zum Glück nicht bestätigt.

Warum es fast ein Jahr gedauert hat bis ich mich endlich dazu durchringen konnte, mir das Buch zu kaufen, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Das war absolut unnötig. Aber das verschafft mir mal wieder den Vorteil, auf den nächsten Band nicht mehr solange warten zu müssen. Der zweite Teil "Scherbenmond" erscheint am 10. Januar 2010 im script5 Verlag. Vor kurzem hat Bettina Belitz auf ihrer Facebook-Seite zwei begleitete Leserunden bestätigt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2010
Ellie muss mit ihren Eltern gegen ihren Willen in das Kaff Kaulenfeld im Westerwald ziehen, fern von Köln und den meisten zivilatorischen Errungenschaften. Abgeschnitten von ihren alten Freunden und ohne Handyempfang versucht sie sich einzuleben, doch sämtliche Versuche enden mehr oder weniger katastrophal. Die Mitschüler halten sie für eine Großstadtpflanze und außerdem ist da ihre permanente Müdigkeit, die einfach nicht weichen will. So flüchtet sie sich immer mehr in ihre (Tag-)Träume. Als sie bei einen Spaziergang in ein endzeitliches Gewitter und in Lebensgefahr gerät, rettet sie ein mysteriöser Fremder zu Pferde - Colin Blackburn. Fortan kreuzen sich ihre Wege immer wieder und sie erfährt immer mehr Bruchstücke von ihm. Doch als sie Colin ihrem Vater vorstellt, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und Ellie kommt den Geheimnissen von Colin und die ihres Vaters auf die Spur...

Dieser Roman braucht Zeit, denn die Geschichte entfaltet sich langsam. Es wird aus der Ich-Perspektive von Ellie erzählt, so dass ihre coole Fassade sofort durchschaubar ist und das sensible, einsame Mädchen dahinter erkennbar. Scheint es am Anfang einfach nur um die typischen Teenagerprobleme zu gehen, nimmt die Geschichte nach der Begegnung mit Colin allmählich Fahrt auf, um dann nach den Zusammentreffen ihres Vaters mit Colin richtig spannend zu werden. Warum schläft Ellie soviel? Was hat es mit Colin bloß auf sich? Und was hat ihr Vater nur zu verbergen?

Eine fantastische und einzigartige Geschichte jenseits der ausgetretenen Pfaden des Genres - es gibt mehr als Vampire! Die Charaktere sind faszinierend und spätestens ab der zweiten Hälfte reißt einen die Geschichte in einen Sog, der in einen furiosen Finale mündet. Soweit die guten Nachrichten. Leider benimmt sich Ellie - auch wenn man durch die Ich-Perspektive ihre Motive verstehen kann - oftmals grad am Anfang einfach ungeschickt und man möchte sie packen und durchrütteln. Dies wird aber zum Ende besser, wenn sie sich in eine couragierte, jungen Frau entwickelt. Desweiteren stören einen die ständigen Schlafattacken, doch diese sind handlungsrelevant. Auch sollte der Leser besser eine Frau sein, sonst könnte einen die Schwärmerei für Colin leicht zuviel werden. Colin hingegen bleibt grad am Anfang ziemlich unterkühlt und unnahbar, was zwar für die Handlung wichtig ist, ihm aber erst einmal ziemlich kalt und gefühllos erscheinen lässt. Beide Charaktere machen jedoch im Laufe der Geschichte eine starke Wandlung durch - vielleicht macht grad das den Zauber des Buches aus?

Wer sich nach dem Ende ziemlich in der Luft hangen gelassen fühlt: Der zweite Teil der Trilogie, "Scherbenmond", ist für Januar bereits in Arbeit! Bezaubernd ist auf jeden Fall die "Beschreibung" auf den Buchrücken (nicht der Text, der oben steht): Solch einen poetischen - auf den ersten Blick so wenig über das Buch verratenen und nach den Lesen das Buch perfekt beschreibenden - Text findet man selten. Überhaupt möchte ich an dieser Stelle die hervorstechende Umschlaggestaltung noch erwähnen, definitiv ein Hingucker. Für mich war dieses Buch jedenfalls das Juni-Highlight und ich vergebe trotz der angeführten Kritikpunkte

4,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 5 Sterne
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Um vorher noch auf einige andere Rezensionen einzugehen:
Meiner Meinung nach ähnelt Splitterherz kein bisschen der Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer. Mir würde nicht eine Handlung einfallen, die von Bis(s) nachgeahmt sein könnte. Die beiden Geschichten sind völlig unterschiedlich. Das Einzige was gleich ist, ist die Tatsache, dass die Protagonisten jeweils weiblich und männlich sind, der Männliche nicht menschlich ist und das sich die beiden ineinander verlieben - und das wars! Und naja, so ist es doch bei den meisten Fantasy-Liebesgeschichten und wohl sicher nicht erst seit Bis(s)! Obwohl ich selbst ein großer Fan der Bücher von Stephenie Meyer bin, ist es mir wirklich ein Rätsel, warum immer diese Vergleiche angestellt werden müssen.

Nun zu Splitterherz:
Schon nach nur wenigen Seiten war ich begeistert von der Geschichte um Ellie und Colin. Das Buch ist wirklich einzigartig, wunderschön und aber auch traurig zugleich. Ellie ist eine junge und starke, aber auch sehr sensible Frau. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mir ist auch das eine oder andere Mal eine Träne die Wange hinuntergekullert. Aber vorallem Colin hat sich sofort einen Platz in meinem Herzen ergattert. Ich war noch nie so hin und weg von einer männlichen Hauptfigur aus einem Buch.

Bettina Belitz ist wohl die Neuentdeckung des Jahres. Sie schafft es den Figuren von der ersten Seite an Leben einzuhauchen und jedem Charakter seine eigene zauberhafte, sympathische (oder auch mal unsympathische ;) Art zu übermitteln.

Auf die Handlung muss ich denk ich mal nicht mehr eingehen, da das ja schon genug andere vor mir gemacht haben. (Ich finde sowiso, dass vorher nicht zu viel über den Inhalt verraten werden sollte - wofür gibt es denn Klappentext, Kurzbeschreibung und Leseproben :) Vom Rest sollte man sich selbst überzeugen.)

Ich jedenfalls bin total begeistert von Splitterherz und zähle das Buch ab sofort auch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.
Band 2 wird im Jänner 2011 erscheinen und ich freu mich drauf! :)
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am 8. Januar 2011
Also mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefallen.
Es ließ einen sofort abtauchen in die Welt von Ellie, die gerade aufs Land gezogen war und sich dort überhaupt nicht wohlfühlte. Ich persönlich fand die Geschichte, nicht wie einige hier, am Anfang sehr lahm, denn der Schreibstil hat mich sofort mitgerissen und meine Neugier geweckt, außerdem baut die Autorin immer wieder herrliche Spitzen und lustige Passagen ein, dass man mehr als ein mal Schmunzeln oder lachen muss.

Allerdings muss ich leider bemängeln, dass manche Ideen an dem Buch nicht ganz neu waren. Mich persönlich hat es doch stellenweise sehr an Twilight erinnernt, es gibt wirklich einige Parallelen zwischen den beiden Geschichten, auch wenn die Autoren bemühnt war, sich auch etwas neues einfallen zu lassen.
Aber ich muss sagen, dass es mich persönlich nicht gestört hat. Ich lese solche Geschichten gerne und deswegen hat mir das Buch gut gefallen.

Also abschließend kann man sagen, dass jeder, der gerne solche Geschichten wie Twilight liest, sich dieses Buch auch kaufen kann. Es ist zwar im Grunde genommen, nichts neues, aber trotzdem eine schöne, lustige und auch herzzereißende Geschichte, und, obwohl ich es mit Twilight vergleiche, ohne Vampire und das ist ja heut zu Tage doch mal was neues ;) Allerdings sollte man von dem Buch nicht erwarten, dass man sich vor Spannung die Fingernägel abkaut, denn diese baut sich erst zum Ende des Romans wirklich auf. Mich hat das Buch überzeugt und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
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147 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2010
Ich hatte dieses Buch schon oft in der Hand und habe es dennoch immer wieder weggelegt.
Zum Geburtstag habe ich es dann geschenkt bekommen und ich bin total begeistert. Allein das Cover ist so wunderschön, dass ich es die ganze Zeit angucken könnte.
Und auch der Inhalt hat mich von der ersten Seite an verzaubert!
Die Geschichte um Ellie und Colin hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe das Buch in insgesamt 3 Tagen durchgelesen und dabei meine Hausaufgaben schmerzlich vernachlässigt :) Aber ich konnte es einfach nicht mehr weglegen.
Ich kann Ellie total verstehen, denn auch ich wurde nach kurzer Zeit von Colins Erscheinung gefesselt und freute mich immer, wenn sein Name im Text auftauchte... ich hege außerdem auch eine große Sympathie für Louis, sein Pferd.
Der Schreibstil der Autorin ist genau mein Geschmack, da er nicht so verstockt und langweilig ist. Außerdem lese ich sehr gerne Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind.
Ich könnte diesem Buch sogar mehr als 5 Sterne geben, aber leider geht das ja nicht. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!!! So viele Bücher wurden schon von mir verschlungen, aber dies ist definitiv eines der besten, die ich je gelesen habe!!!!!!!!!
Viel Spaß beim Lesen :)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 27. August 2010
Inhalt:

Ellie, eine siebzehnjährige spätpubertierende Einserschülerin zieht notgedrungen von der Großstadt Köln nach Kaulenfeld, einem 400 Seelen Dorf. Auch wenn das Einleben in dem doch so stillen Dorf, welches ganz anders als Köln ist, zu Anfang etwas schwer fällt, fängt Ellie das Leben auf dem Land langsam zu gefallen an. Das liegt jedoch nicht unbedingt an ihren Klassenkameraden, denn so richtig Kontakt kann sie zu keinem knüpfen, auch wenn die anderen sich Mühe geben. Doch Colin, ein zwanzigjähriger Förster, den die anderen Dorfbewohner als sonderbar empfinden, weckt Ellie's Interesse und Neugier. Nicht zuletzt weil er ihr das Leben gerettet hat, als sie in einen furchtbaren Sturm geraten ist. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, vielleicht auch weil er sie zu durchschauen scheint und weil er noch unnahbarer wirkt, als sie selbst. Doch bald muss Ellie feststellen, dass nicht nur Colin ein Geheimnis birgt, sondern auch ihr Vater Leo, ein anerkannter Psychiater. Doch auch Ellie verändert sich, sie überfällt immer häufiger der Drang nach Schlaf, in den unmöglichsten Situation fühlt sich dem 'Traumsog' verfallen. Ellies bisheriges Leben gerät ins Wanken, wem kann sie noch glauben? Und kann die Wahrheit tatsächlich Wirklichkeit sein?

Meinung:

Zuallererst ist mir das wunderschöne Buchcover aufgefallen, ein Meisterwerk, wie ich finde. Die Farben und jedes einzelne Blättchen und Herzchen sind unglaublich passend gewählt, sodass ich Stunden auf dieses Bild starren könnte.
Die Sprache ist so bildlich und atmosphärisch, dass man die Szenen im Wald und die Natur des einsamen Dorfes genau vor Augen hat. Die Figuren sind wunderbar dargestellt und zum Teil kantig, aber das macht sie für mich um so liebenswerter. Die Wendungen im Buch waren für mich teilweise gar nicht vorauszuahnen, was ebenfalls ein Punkt ist, was ein gutes Buch ausmacht. Die Handlungsfäden sind gekonnt verknüpft, sodass man als Leser die vorherige Erwähnung bestimmter Geschichten und Gefühle im Verlauf des Buches nun zu einem sinnvollen Bild zusammenfügen kann. Das Ende des Buches zwingt den Leser unwiderstehlich sich um die Fortsetzung der Trilogie zu bemühen. Der zweite Teil erscheint unter dem Titel Scherbenmond Anfang nächsten Jahres. Man darf also gespannt sein, ich bin es auf jeden Fall!

Fazit:

Sind die ersten Seiten von Splitterherz gelesen, hüllt einen die Geschichte wie ein seidener Kokon ein, Widerstand ist zwecklos.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2010
~Die Autorin~
Bettina Belitz ist 1973 in Heidelberg geboren. 1993 hat sie Abitur gemacht und im Anschluss Germanistik und Geschichte auf Lehramt studiert. Doch früh war klar, dass sie sich ihr Geld durch das Schreiben verdienen will. Seit 1996 hat sie bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet. 2007 ist sie von der Stadt aufs Land, in den Westerwald (wo auch Splitterherz spielt), gezogen. Dort arbeitet sie seit 2008 als Autorin.

~Der Inhalt~
Ellie ist wütend auf ihre Eltern. Warum musste ihr Papa auch nur einen neuen Job annehmen? Sie hatten Köln hinter sich gelassen und lebten nun in der Idylle eines kleinen Dörfchens im Westerwald. Wieder neue Leute und wieder muss Ellie sich anpassen, dabei hatte sie doch gerade erst in Köln angefangen richtig aufzugehen, auch wenn die echte Ellie irgendwo hinter einer Fassade in ihrem Inneren eingesperrt war. Wer war eigentlich die echte Ellie? Wie ist Ellie wirklich?

Im neuen Haus hört Ellie immer wieder eine Stimme in ihrem Kopf. War sie nun verrückt geworden? Doch dann lernt Ellie den Grund für diese Stimme kennen. Colin. Colin kann reiten und hat einen schwarzen Gürtel in Karate. Dabei ist Colin gerade erst 20. Überall wo Colin auftaucht wird er hasserfüllt angestarrt, doch Ellie fühlt sich von Anfang an zu ihm hingezogen. Er hat so etwas Bedrohliches. Das Geheimnis um Colin wird immer dunkler und dann erfährt Ellie etwas, was sie in ihren kühnsten Träumen nicht für möglich gehalten hätte. Colin scheint für immer verloren zu sein.

~Meine Meinung~
Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch ran gegangen. Die Beschreibungen klangen doch alle so Twilight ähnlich. Die Meinungen zu dem Buch, die ich bisher gelesen hatte, waren aber durchweg positiv. Doch ein weiteres Vampir-Buch? Doch ich hab nicht lange überlegt und mir das Buch gegriffen und losgelesen.
Die erste Hälfte des Buches ist relativ unspektakulär. Es kommt keine großartige Action darin vor, aber es ist dennoch spannend. Der Leser lernt Ellie kennen. Wie sie ist oder besser gesagt, wie sie eigentlich nicht ist. Die zweite Hälfte wird noch viel spannender und es ist wirklich nahezu unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Hätte mich nicht die Müdigkeit übermannt, ich hätte das Buch, trotz seiner 630 Seiten, wirklich in einem Rutsch durchgelesen, da der tolle Schreibstil mich wirklich in seinen Bann gezogen hat.
Bettina Belitz beschreibt ihre Protagonisten wahnsinnig facettenreich, man kann sich als Leser wirklich jedes kleinste Detail vor Augen führen und in eine wunderbare andere Welt abtauchen. Und nicht nur die Charaktere sind bis ins kleinste Detail beschrieben, auch die Umgebung und die Geschehnisse drum herum sind wahnsinnig glaubwürdig beschrieben.
Die Geschichte um Ellie und Colin ist alles andere als romantisch, kitschig und bilderbuchmäßig. Ellie wird immer wieder vor den Kopf gestoßen und leidet. Und der Leser leidet mit. Man kann zu einhundert Prozent nachfühlen, wie es Ellie geht und was in ihr vorgeht.
Doch je mehr von Colins dunklem Geheimnis ans Licht kommt, desto mehr fiebert man mit. Man erhofft sich schließlich ein Happy End der Liebesgeschichte.
Allerdings nahm das Buch nicht das von mir erhoffte Ende. Mit Tränen in den Augen habe ich das Buch zugeklappt, einmal ganz laut 'Hach' geseufzt und mir in Erinnerung gerufen, dass es ja noch weiter gehen wird.
Splitterherz ist der erste Teil einer Trilogie, deswegen bin ich umso gespannter, auf die nächsten Teile und wie sich die Geschichte von Colin und Ellie fortsetzt. Ob sie sich je wieder sehen?

Optisch bekommt das Buch von mir eine 1 Plus mit Sternchen! Das Bild auf dem Schutzumschlag ist ein wahres Meisterwerk und ich frage mich ehrlich, wie da bei den nächsten beiden Teilen noch angeknüpft werden will? Aber ich lass mir gerne positiv überraschen.
Das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt und dann noch wieder in Kapitel, sodass sich die mehr als 600 Seiten wirklich wie nichts runter lesen lassen.

~Mein Fazit~
Nein, Splitterherz ist kein neues Vampir-Buch das gern an den Erfolg und Hype der Twilight Saga anknüpfen möchte. Hier geht es zwar auch um etwas Dunkles, und logischerweise dürfte dem einen oder anderen Leser auch hier und da mal eine kleine winzige Parallele auffallen, trotzdem ist Splitterherz etwas ganz anderes. Bettina Belitz ist ein meisterhafter Auftakt zu einer phantastischen Jungend Trilogie gelungen und lässt auf eine vielversprechende Fortsetzung hoffen.
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