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4.0 von 5 Sternen Gelungener Mix aus Wirtschafts- und Ökothriller
Kurzbeschreibung:
Jennifer betreibt ihre Forschung mit großer Leidenschaft. Doch was mit einer bahnbrechenden Entdeckung im Bereich der Risikoforschung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Kampf auf Leben und Tod. GlobalENJ - ein weltweit agierender Konzern - spielt dabei die entscheidende Rolle. Seine skrupellosen Aktivitäten sind der Katalysator,...
Veröffentlicht am 25. April 2012 von Kerstin Junglen

versus
3.0 von 5 Sternen Kann man, muss man aber nicht...
Meine Meinung:

Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Buch eigentlich nur wegen des schönen Covers lesen wollte. Auch der Klappentext hat mich überzeugt und die teilweise negativen Leserstimmen haben mich vom Lesen nicht abgehalten sondern eher beflügelt. Nach dem Lesen kann ich nun leider nur sagen, dass das Buch höchstens...
Veröffentlicht am 24. Juni 2012 von Pennys Mum


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Mix aus Wirtschafts- und Ökothriller, 25. April 2012
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Kurzbeschreibung:
Jennifer betreibt ihre Forschung mit großer Leidenschaft. Doch was mit einer bahnbrechenden Entdeckung im Bereich der Risikoforschung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Kampf auf Leben und Tod. GlobalENJ - ein weltweit agierender Konzern - spielt dabei die entscheidende Rolle. Seine skrupellosen Aktivitäten sind der Katalysator, der das Ende der Menschheit unwiderruflich einläutet. GlobalENJ setzt alles daran, Jennifer an der Veröffentlichung ihrer Daten zu hindern. Und während die Ereignisse sich überschlagen, nimmt Jennifer nicht nur den Kampf mit einem übermächtigen Gegner auf, sondern tritt auch gegen die Krankheit an, die schon dem Leben ihres Vaters ein jähes Ende gesetzt hat.

Zum Autor:
Daniel Westland ist überzeugt, dass zwei Dinge die Welt besser machen: Wissen und Träumen. Das Verfassen von Sachbüchern und Romanen verbindet diese beiden Faktoren. Und so schrieb er bereits zahlreiche erfolgreiche Bücher zusammen mit Ralph Caspers, Marietta Slomka, Shary Reeves, Jan Hofer, Prof. Dr. Dieter Kronzucker und Christine Henning, aber auch im Alleingang. Daniel Westland lebt in Hamburg und den USA, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Rezension:
Die 22-jährige Jennifer Meyer ist Studentin und arbeitet nebenbei bei RISK, einem Institut zur Risikoerforschung. Bei ihren Recherchen macht sie den Konzern GlobalENJ auf sich aufmerksam, der Jennifer daraufhin lückenlos überwachen lässt. Denn sie hat eine Entdeckung gemacht, die sich katastrophal auf die gesamte Menschheit auswirken wird.

Bald weiß Jennifer nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann: Ihre Wohnung wird verwüstet, sie bekommt einschüchternde Warnungen und Drohungen und befindet sich alsbald mit ihrem Bruder Jonas auf der Flucht. Doch was genau steckt dahinter, dass Jennifer so interessant für einen weltweit agierenden Konzern ist? Sie recherchiert immer weiter und bald schon wird ihr klar, dass ihre Entdeckung der Schlüssel zu allem ist...

Mit seinem neuen Roman "Schwarze Schwäne" konnte mich Daniel Westland definitiv begeistern. Eine gekonnte Mischung aus Wirtschafts- und Ökothriller erwartet den Leser und das von ihm gewählte Thema könnte sich in der Zukunft leider wirklich so ereignen. Es wird viel aus dem Bereich der Biomathematik berichtet, doch so, dass man auch als Laie die Vorgänge gut versteht und nachvollziehen kann.

Es wird von skrupellosen Konzernen berichtet, die nur ihren eigenen Profit im Auge haben und somit auch über Leichen gehen. Die Protagonistin Jennifer möchte diesem Vorgehen nicht einfach zusehen und etwas dagegen tun, zumal sie selbst todkrank ist und ihr nur noch wenige Monate zum Leben bleiben, was schon am Anfang der Geschichte thematisiert wird. Sie ist auf jeden Fall der stärkste der Charaktere.

Ihr Bruder Jonas, ihr Freund David und auch ihr Mentor Prof. Koch bleiben ihr weit zurück, wirkten blass und in ihrem Verhalten nicht unbedingt immer nachvollziehbar. Sehr gefallen hat mir hingegen ihr Gegenpart Young-Sun, der ihr auf den Fersen bleibt, sie einschüchtert und alles dafür tut, sie mundtot zu machen.

"Schwarze Schwäne" ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und vor Augen führt, was der Menschheit passieren kann, wenn sie weiterhin so nachlässig mit der Natur und Umwelt umgeht. Ein Umdenken ist vonnöten und das nicht nur in einzelnen Ländern, sondern auf allen Kontinenten.

Fazit: "Schwarze Schwäne" ist ein gelungener Mix aus Wirtschafts- und Ökothriller, und dass nicht nur für junge Leser. Daniel Westland führt gekonnt vors Auge, was passieren kann, wenn die Menschen ihre Umwelt und Natur in weiterem Maße vernachlässigt und mächtige Konzerne außer ihrem Profit nichts im Sinn haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thriller zum Nachdenken, 24. März 2012
Von 
MacBaylie (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Kurzbeschreibung:
Daniel Westlands Heldin ist die 22 jährige Studentin Jennifer, die aufgrund ihrer Tätigkeit bei der RISK, einer Organisation, die weltweit Risikoforschung betreibt, eine schreckliche Entdeckung für die gesamte Menschheit macht.
Anfangs ist sie sich dessen jedoch gar nicht bewusst. Erst als sie mit ihrer Recherche, die unter anderem auch mit der tödlich verlaufenden Krankheit, die ihr diagnostiziert wurde, zu tun hat, dem Konzern GlobalENJ zu nah auf die Pelle rückt, gerät der Stein ins rollen. Sie wird verfolgt und in ihrer Wohnung, die sie mit ihrem Zwillingsbruder Jonas zusammen bewohnt, wird eingebrochen. Da sie sich absolut keinen Reim darauf machen kann, was so wichtig und interessant an ihr oder ihrem Bruder sein könnte, recherchieret sie noch intensiver und will jetzt erst recht herausfinden, was dahinter steckt.

Meine Meinung:
Das Szenario, das Daniel Westland beschreibt ist gar nicht so weit hergeholt und könnte theoretisch überall auf der Welt so, oder so ähnlich, gerade jetzt in diesem Moment geschehen.
Konzerne, die nur auf Profit aus sind, koste es was es wolle, haben wir schon zur Genüge; und auch, dass sie uns mit ihren Öko- und Bioprodukten, die oft gar nicht so öko und bio sind, wie man uns glauben machen möchte, die Absolution der Naturverbundenen erteilen um unser Gewissen zu beruhigen - uns ruhig zu stellen, ist nichts Neues. Aber wie weit ist jeder Einzelne bereit diese weitreichenden Gedanken zuzulassen?
Daniel Westland hat genau diese Thematik beschrieben und einen spannenden Thriller daraus gemacht.
Jennifers Todesurteil ist quasi unterschrieben und sie hat sogesehen nicht wirklich viel zu verlieren. Was sollte sie davon abhalten, nicht jedes Risiko einzugehen, um wenigstens für ihren Bruder und all die anderen die Welt zu retten? Und da ihr nicht all zu viel Zeit bleibt, schreitet die Story rasant voran.
Das mag teilweise etwas unrealistisch wirken, wenn man jedoch den Druck, der auf Jennifer lastet berücksichtigt, ist es durchaus nachvollziehbar.
Auch die Stellen, die sich um wissenschaftliche Erklärungen drehen und die ein bisschen an die 'Sendung mit der Maus' erinnern (für die der Autor auch schon tätig war) haben ihre Berechtigung. Viele Begriffe, Aktionen und Hintergründe müssen auch für den Leser deutlich gemacht werden, der sich nicht täglich mit Ökologie, Biochemie, Medizin oder Konzerngebaren beschäftigt, und den Lerneffekt oder zumindest das aufmerksam machen hierbei, gerade in einem Buch für Jugendliche und junge Erwachsene, sollte man nicht unterschätzen. Deshalb konnte ich in diesem Fall auch über die ein oder andere Wiederholung hinwegsehen.

Mir hat 'Schwarze Schwäne' sehr gut gefallen.
Aber für Jonas und Prof. Koch muss ich trotzdem ein Sternchen abziehen, die waren mir eindeutig zu blass und oftmals haben sie sich nicht so verhalten, wie ich es, anhand ihrer Darstellung, von ihnen erwartet hätte.
David, Jennifers Jugendfreund hat auch noch einen dicken Rüffel verdient, aber das kann ich hier leider nicht erklären, denn es betrifft das Ende der Geschichte.

Das Cover finde ich übrigens sehr gelungen - gefällt mir sehr gut.

Fazit:
Ein spannendes und wirklich interessantes Buch, das den Leser inspiriert sein Weltbild zu überdenken; und das deutlich macht, dass jede Entscheidung und jede Zufälligkeit etwas nach sich zieht, dass man auf den ersten Blick gar nicht vorhersehen, berechnen oder erfassen kann.
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5.0 von 5 Sternen Megaspannend!, 18. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
"Schwarze Schwäne" von Daniel Westland beschäftigt mich noch Wochen, nachdem ich den Roman gelesen habe. Denn der Autor hat die wichigsten Themen unserer Zeit in eine von der ersten bis zur letzten Seite spannende Handlung verpackt. Oft fragt man sich, wie die sympathische Heldin Jennifer und ihr Zwillingsbruder aus einer scheinbar ausweglosen Situation heil herauskommen – und fiebert mit, wenn sich die nächsten Probleme vor ihnen auftürmen. Mehr kann man von einem Thriller nicht verlangen. Oder doch? Im Fall von "Schwarze Schwäne" schon. Denn Westlands Recherchen über globale Risiken – von der Umweltzerstörung und Ressourcenverknappung bis zu Fluch und Segen der digitalen und wirtschaftlichen Vernetzung – ist außerordentlich gut recherchiert und intelligent in den Plot eingebaut, ohne das Tempo dieser atemberaubenden Geschichte zu bremsen. Großes Kino zum Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und kurzweilig!, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Auf die Wiedergabe des Inhaltes verzichte ich.

Nach "Polsprung" ist "Schwarze Schwäne" nun das zweite Buch, welches ich von
Daniel Westland gelesen habe.

"Schwarze Schwäne" hat mir von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen.
Es ist spannend geschrieben und hat eine klare und verständliche Abfolge.
Die kurzweilige Geschichte hat dazu geführt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte, was leider dazu geführt hat, dass ich es viel zu schnell durchgelesen hatte...

Ich bin sehr auf das nächste Buch von Westland gespannt, welches ich nach den
Erfahrungen mit den letzten Beiden Büchern sofort lesen werde.
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5.0 von 5 Sternen Düster, realistisch, spannend, 1. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Ein sehr gutes Buch, das bis zur letzten Seite spannend ist - die letzten 100 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr weg legen - , die Geschichte könnte auch noch realisitisch sein und regt zum Nachdenken an, wie wir mit der Erde umgehen an. Am Anfang ist das Buch so düster und bedrückende, dass ich am liebsten aufgehört hätte. Nichts für schlechte Tage oder Depri-Stimmung.
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4.0 von 5 Sternen Schwarze Schwäne, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Jennifer ist 22 Jahre alt und todkrank. Sie hat eine seltene Schilddrüsenerkrankung, die sie von ihrem Vater geerbt hat, der daran starb. Gerade erfuhr sie, dass sie nur noch ein halbes Jahr zu leben hat und überlegt, zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Jonas, was sie noch aus ihren letzten paar Monaten machen will, in denen es ihr noch einigermaßen gut geht, als die beiden auf dem Weg zu ihrer gemeinsamen Wohnung in Wuppertal auf dem Bahnhof mit einem Mann zusammenprallen, der schließlich vor ihren Augen zusammenbricht. Ein merkwürdiger Notarzt erscheint promt auf der Bildfläche, obwohl noch kein Anruf erfolgt war, und drängt Jennifer und Jonas ins Abseits. Das sowie Jennifers Recherchen nach ihrer Schilddrüsenerkrankung im Internet und ihrer Arbeit bei RISK, der sie neben ihrem Studium in Biomathematik nachgeht, ergeben alles Zusammenhänge, die dem Konzern GlobalENJ aufstoßen, und eine wilde Verfolgungsjagt beginnt. Bloß fragt sich Jennifer, aus welchem Grund sie verfolgt wird. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Grund und entdeckt die Todesformel. Das Ende der Menschheit ist in Sicht, wenn nicht sofort Gegenmaßnahmen erfolgen.
Der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch war packend und spannend bis zum Ende. Allerdings haben mich die Verfolgungsjagden doch ziemlich erstaunt. Wie schafft es eine junge Frau, gegen fünf ausgebildete Killer gegenanzukommen und sie teilweise auch noch krankenhausreif zu hinterlassen? Ich hätte es noch verstanden, wenn Jennifer im Judo den schwarzen Gürtel haben würde oder ein Karatetiger wäre. Die Charaktere waren alle sehr interessant; Jennifer als Hauptfigur sehr sympathisch. Dieser Weltuntergangsthriller mit seinen wissenschaftlichen Fakten ist sehr authentisch dargelegt, auch wenn vielleicht nicht alle Fakten genauso zusammentreffen werden, was wir natürlich sehr hoffen. Auf alle Fälle regen diese Darstellungen zum Nachdenken an.
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3.0 von 5 Sternen Kann man, muss man aber nicht..., 24. Juni 2012
Von 
Pennys Mum "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Meine Meinung:

Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Buch eigentlich nur wegen des schönen Covers lesen wollte. Auch der Klappentext hat mich überzeugt und die teilweise negativen Leserstimmen haben mich vom Lesen nicht abgehalten sondern eher beflügelt. Nach dem Lesen kann ich nun leider nur sagen, dass das Buch höchstens durchschnittlich ist. Aber hierzu nun im Detail:

Einer der wichtigsten Aspekte eines Buches ist für mich die Glaubwürdigkeit der Charaktere. Schon auf den ersten Seiten des Buches erfährt der Leser, dass die Protagonistin dem Tode geweiht ist. Das beeinflusst zwar deren Glaubwürdigkeit nicht, aber man steckt sie von Anfang an in die Mitleids-Schublade und sie hat während des Verlaufs (mag sie auch noch so tapfer sein) keine Chance mehr in einem anderen Licht zu erscheinen.
Generell hätte ich mir gewünscht mehr über die Charaktere zu erfahren. Jennifers Vergangenheit wird dem Leser zwar häppchenweise dargestellt, aber zum Beispielt erfährt man erst auf den letzten Seiten, dass sie blond und blauäugig ist. Für mich sind solche Charaktere dann immer erstmal nicht vorstellbar bzw. Jennifer war in meinen Gedanken bis zum Schluss braunhaarig. Kommen dann solche Details zum Ende hin, wird mein gesamtes Bild verworfen und der Charakter hinterlässt keinen bleibenden Eindruck.
Es waren immer wieder gute Ansätze da den (Neben)Charakteren Leben einzuhauchen, aber leider sind sie meistens gescheitert oder zu dürftig ausgefallen.

Die Spannung war allerdings durchgängig vorhanden. Schon zu Beginn geschehen einige beunruhigende Dinge und die Geschichte nimmt auf jeder Seite an Fahrt auf. Manche Handlungen wiederholen sich dann leider einmal zu oft, was sich dann schon wieder negativ auf die Spannungskurve auslegen kann. Allerdings ist die spannende Verfolgungsjagd für mich glaubwürdig und das alleine zählt hier.
Das Ende kam mir dann allerdings etwas zu schnell, als die Lösung endlich nahe scheint, verbleiben der Geschichte dann nur noch 40 Seiten inklusive dem Prolog. Hier hätte man vielleicht noch mal ein bisschen mehr Spannung aufbauen können.

Die Grundidee der Story und auch das ernste Hintergrundthema haben mir wirklich gut gefallen. Auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann in wie weit die wissenschaftlichen Fakten stimmen, war es für mich authentisch und nachvollziehbar. Generell hat mich das Thema doch einige Male zum Nachdenken angeregt, was wahrscheinlich durchaus der verfolgte Sinn des Autors war.

Insgesamt liest sich das Buch durch den flüssigen Schreibstil gut, aber an der Umsetzung habe ich dann doch wie oben zu lesen ist einiges zu bemängeln. Zum Ausleihen ist es in Ordnung, kaufen würde ich es mir nicht. Wer Lust auf einen spannenden Öko-Polit-Weltuntergangsszenario-Thriller hat, ist hier richtig.

Bewertung: 3/5 Sterne
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4.0 von 5 Sternen gut lesbar und spannend, aber mit kleinen Stolpersteinen, 15. Juni 2012
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Jennifer ist jung, hübsch, clever, auf dem besten Wege, ein erfolgreich zu werden. Aber Jennifer wird sterben. Während sie versucht, mit dieser Situation umzugehen, stößt sie bei ihrer Arbeit auf einige interessante Informationen. Informationen, die sie bald zu einer dunklen Wolke verbinden kann, die die ganze Menschheit bedroht. Und diese Informationen gefährden nicht nur Jennifer, sondern auch alle, die ihr wichtig sind.

Jennifers Welt besteht aus Zahlen und Fakten und aus diesen Komponenten schafft der Autor eine höchst unheilvolle Botschaft, die sich durch das ganze Buch zieht.
Viele der Ereignisse und Verknüpfungen, die aufgeführt werden, erscheinen logisch und wahrscheinlich, was die düstere Aussage nur noch verschärft.

Andere Dinge leider haben dazu geführt, dass ich mich lange Zeit sehr schwer getan habe mit der Lektüre. Allem anderen voraus Jennifers Krankheit. Hat man selber Erfahrungen mit Schilddrüsenerkrankungen, wirkt Jennifers Krankheit ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Unglaubwürdig. Mit den Auswirkungen in den Kontext passend, aber dennoch überflüssig bis unpassend.
Ein wenig so, als würde ein anderer Autor auf einmal einen tödlichen Fußpilz erfinden.

Davon abgesehen empfand ich die Teile der Geschichte, die sich um Berechnung und Erklärung der Formel drehten, als nicht sauber ausgearbeitet. Stellenweise wirkten die Erläuterungen schwammig, hastig, ungenau. Eben nicht nachvollziehbar und so echt wie es möglich gewesen wäre.

Die Figuren der Geschichte wiederum fand ich sympathisch und interessant. Greifbar und lesenswert. Die Sprache ist deutlich und schnörkellos. Wenn man sich erst einmal auf das Buch eingelassen hat, reißt es einen mit sich und man verschlingt es in kürzester Zeit.

Insgesamt jedoch fehlte mir etwas wenig Greifbares: Substanz. Es fühlte sich am Ende zu einfach, zu leichtgewichtig an, um wirklich Eindruck zu hinterlassen.
Für Jugendliche aber sicher ein äußerst spannender Roman, der darüber hinaus zum Nachdenken anregt.
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5.0 von 5 Sternen Sehr spannend und interessant, 3. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Die 22-jährigen Studentin Jennifer arbeitet im Bereich der Risikoforschung und recherchiert dafür allerhand verschiedene Informationen für ihren Boss. Eigentlich weiß nur er um den genauen Zusammenhang und mögliche Auswirkungen, doch dann wird ein weltweit agierender Konzern, GlobalENJ, auf Jennifers Entdeckungen aufmerksam. Sie wird überwacht, bedroht und verfolgt, ohne zunächst selbst genau zu wissen, welche wichtigen Informationen sie entdeckt hat. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt ' denn Jennifer muss nicht nur ihren Gegnern entkommen, sondern auch gegen die Erbkrankheit ankämpfen, die bereits ihren Vater umgebracht hat.

Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen. Der Erzählstil ist leicht verständlich und auch die medizinischen Begriffe sind ausreichend erklärt. Man benötigt kein medizinisches Grundwissen, um der Handlung zu folgen.
Es gibt immer wieder überraschende Wendungen im Buch, die erneut die Spannung entfachen. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse förmlich und es ist dann interessant, zu verfolgen, wie sich das entstandene Chaos wieder sortiert.
Die Handlung wird aus der Perspektive einer dritten Person erzählt. Die Personen und Orte werden sehr detailliert beschrieben, sodass man als Leser einen genauen Eindruck vom Umfeld der Protagonisten erhält. Besonders lebendig und persönlich wird es durch die Vielzahl der Gespräche. Durch die vielen Szenenwechsel ist die Handlung sehr abwechslungsreich und man hat immer im Blick, was zur selben Zeit an zwei völlig unterschiedlichen Orten oder bei verschiedenen Personen passiert.

Die Geschwister Jonas und Jennifer waren mir sofort sehr sympathisch. Daniel Westland beschreibt die beiden in ihrer Verschiedenheit und mit ihren Macken sehr gut. Die beiden wirken sehr menschlich und man kann sich gut vorstellen, dass man die beiden beim Spaziergang durch Wuppertal mal auf der Straße treffen könnte. Besonders Jonas spricht immer frei heraus, was er denkt, wobei er manchmal etwas zu unüberlegt ist. Dadurch wird es für den Leser umso leichter, die Gedanken und Gefühle der Protagonisten nachzuempfinden. Wem geht es nicht auch mal so, dass man etwas sagt, ohne vorher nachzudenken?

Sehr spannend war auch herauszufinden, in welchem Zusammenhang der mysteriöse Titel des Buches zu dem Inhalt steht. Im Vorfeld hatte ich dazu keine besonderen Vorstellungen, sodass es umso spannender war, als sich der Titel beim Lesen aufklärte.

Die Thematik des Buches regt auch zum Nachdenken an. Das komplexe Gebiet der Risikoforschung umfasst unter anderem auch den Bereich der Genforschung. Welche Möglichkeiten bietet diese? Wo sind die Grenzen der Genforschung und welche Entwicklungen stehen uns vielleicht noch bevor?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist durchweg spannend und immer sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere sind lebendig und detailliert beschrieben, sodass der Leser sich gut in ihre Eigenarten einfühlen kann. Besonders ansprechend waren für mich auch die medizinischen Verweise, die sich um Jennifers Krankheit drehten, da ich selbst in diesem Bereich arbeite.
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3.0 von 5 Sternen Schwarze Schwäne, 1. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Schwäne (Broschiert)
Klappentext:
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Jennifer betreibt ihre Forschung mit großer Leidenschaft. Doch was mit einer bahnbrechenden Entdeckung im Bereich der Risikoforschung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Kampft auf Leben und Tod. GlobalENJ - ein weltweit agierender Konzern - spielt dabei die entscheidende Rolle. Seine skrupellosen Aktivitäten sind der Katalysator, der das Ende der Menschheit unwiderruflich einläutet. GlobalENJ setzt alles daran, Jennifer an der Veröffentlichung ihrer Daten zu hindern. Und während die Ereignisse sich überschlagen, nimmt Jennifer nicht nur den Kampf mit einem übermächtigen Gegner auf, sondern tritt auch gegen die Krankheit an, die schon dem Leben ihres Vaters ein Ende gesetzt hat.

Über den Autor:
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Daniel Westland ist überzeugt, dass zwei Dinge die Welt besser machen: Wissen und Träumen. Das Verfassen von Sachbüchern und Romanen verbindet diese beiden Faktoren. Und so schrieb er bereits zahlreiche erfolgreiche Bücher zusammen mit Ralph Caspers, Marietta Slomka, Shary Reeves, Jan Hofer, Christine Henning, aber auch im Alleingang.

Daniel Westland lebt in Hamburg und den USA, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Allgemeines zum Buch:
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Schwarze Schwäne" umfasst 367 Seiten und gliedert sich in 30 Kapitel, die lediglich mit ihrer jeweiligen Kapitelnummer überschrieben sind. Mit durchschnittlich zwölf Seiten haben die Kapitel eine angenehme Länge. Zum bequemeren Lesen und zum Spannungsaufbau sind sie teilweise zusätzlich in Abschnitte unterteilt.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht eines allwissenden Erzählers in der Vergangenheitsform. Der Jugendroman spielt in Wuppertal.

Schwarze Schwäne" ist im März 2012 als Taschenbuch mit Klappbroschur im script5 Verlag erschienen. Der Verlag hat sich übrigens noch eine kleine Besonderheit einfallen lassen: Aus der hinteren Broschurklappe kann ein Lesezeichen herausgetrennt werden.

Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches passen zu dessen Inhalt, auch wenn recht lange unklar bleibt, warum das Buch den Titel Schwarze Schwäne" trägt.

Meine Meinung zum Buch:
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Das Buch basiert auf einem sehr interessanten Grundgedanken: Inwieweit beeinflussen sich Risikofaktoren wie Umweltkatastrophen, steigende Krebserkrankungen, sinkende Geburtenraten, Seuchen, Allergien, oder Autounfälle und welche Konsequenzen haben diese auf das Überleben der Menschheit? Lässt sich ausrechnen, welche Lebenserwartung jeder Einzelne hat? Lässt sich vorhersagen, in welchem Alter man an einem unheilbaren Leiden erkranken wird?

Der Aufhänger ist echt gut und total spannend, aber leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Das Buch umfasst mehrere Handlungsstränge, die spätestens mit jedem neuen Kapitel, teilweise aber auch von Abschnitt zu Abschnitt wechseln. Wirklich interessiert hat mich nur einer der Handlungsstränge, nämlich der um die weibliche Hauptfigur Jennifer, die an einer schweren und unheilbaren Krankheit leidet. Meiner Meinung nach hätte diese Tatsache nicht mal Bestandteil des Buches sein müssen, da sie auf ziemlich konstruierte Art und Weise für Dramatik sorgt. Aber gut, das Buch beschäftigt sich ja sowieso mit den Themen Krankheit und Tod - irgendwie passt es dadurch doch ganz gut ins Bild. Jennifer ist auch der einzige Charakter, der mir wirklich sympathisch geworden ist. Alle anderen Figuren bleiben einfach zu blass. Für Spannung sorgt dabei nur, dass man manche Charaktere nicht auf Anhieb in die Kategorie gut" oder böse" einordnen kann und das Verhalten mancher Figuren für Überraschung sorgt.

Die anderen Handlungsstränge beschäftigen sich hautpsächlich mit Jennifers Gegnern, die ihr aufgrund von Tatsachen, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte, auf den Fersen sind, da sie Jennifer als eine Bedrohung ansehen. Hier erwarten den Leser einige Verfolgungs- und Kampfszenen, die aufgrund von Jennifers Erkrankung stellenweise doch recht unauthentisch wirken. Manchmal habe ich mich schon gefragt, wie Jennifer noch so kämpfen kann, wo ihr Körper doch eigentlich geschwächt ist. Die Verfolgungsszenen, haben bei mir kurzzeitig für Spannung gesorgt, für einen Thriller ist das Buch aber insgesamt nicht spannend genug. Die Handlung plätschert eher vor sich hin und durch die vielen Wechsel zwischen den Handlungssträngen hat man auch kaum Zeit, sich wirklich in sie hineinzulesen.

Das Buch beschäftigt sich mit menschlichen Versuchskaninchen, die egoistischen Konzernen bei der Entwicklung von Medikamenten helfen sollen und mit Gendefekten. Daniel Westland betrachtet nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter, die rücksichtslos nach Macht und Gewinn streben. Wie gesagt, die Hintergrundideen sind total interessant, die Umsetzung bleibt jedoch etwas hinter diesen Ideen zurück.

Trotz einiger Fachbegriffe aus dem Bereich der Biomathematik und der Chemie liest sich das Buch doch recht angenehm. Für ein Jugendbuch ist der Stil des Autors angemessen und das Buch liest sich leicht und flüssig. Für das Verständnis des Buches erforderliche Fachkenntnisse werden dem Leser vom Autor anschaulich und nachvollziehbar vermittelt.

Mein Fazit:
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Ein Buch, dem es für einen Thriller zu offensichtlich an Spannung fehlt und dessen Grundideen leider nicht überzeugend umgesetzt wurden.
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Schwarze Schwäne
Schwarze Schwäne von Daniel Westland (Broschiert - 1. März 2012)
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