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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Trilogie-Auftakt mit ungewöhnlicher Idee
"Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen. Was auch immer du tust, öffne es nicht!" lautet der Klappentext des Buches, welches mit keinem anderen, das ich bisher gelesen habe, vergleichbar ist.

Eine Gruppe junger Menschen dringt in ein altes, verlassenes Haus ein, um das sich viele...
Vor 22 Monaten von fantasticbooks veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auftakt einer etwas anderen Trilogie.....
Kurzbeschreibung
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur...
Vor 5 Monaten von steffis-und-heikes-lesezauber ... veröffentlicht


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Trilogie-Auftakt mit ungewöhnlicher Idee, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
"Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen. Was auch immer du tust, öffne es nicht!" lautet der Klappentext des Buches, welches mit keinem anderen, das ich bisher gelesen habe, vergleichbar ist.

Eine Gruppe junger Menschen dringt in ein altes, verlassenes Haus ein, um das sich viele Geheimnisse und Ängste ranken. Es gilt als eine Mutprobe sich dorthin zu wagen und Jezza, Shiela und andere begeben sich dorthin, in der Erwartung, dort etwas Wertvolles zu finden. Doch mit dem, was tatsächlich dort ist, hätten sie nie und nimmer gerechnet. Während Sheila bei dem Haus von Anfang an ein ungutes Gefühl hat, scheint es Jezza völlig unbeeindruckt zu lassen.
Angestachelt durch das ängstliche Verhalten seiner sonst ergebenen Gefolgsleute begibt sich Jezza direkt in die Höhle des Löwen....doch als er herauskommt, wirkt er in seinem Verhalten völlig verändert. Im Keller findet er mehrere Kisten gefüllt mit ein und demselben Buch, die er später von seinen Leuten fortbringen lässt. Dieses Buch hat auf fast jeden, der es liest oder auch nur seinen Worten lauscht, eine ungeahnte Wirkung. Einzig Shiela wehrt sich noch verzweifelt gegen seinen bösen Einfluss. Fortan versucht Jezza, das Buch unter die Menschen zu bringen, damit sie sich ihm unterwerfen. Welche Macht hat dieses Buch und was steckt wirklich dahinter?

Ich muss gestehen, dass ich erst ein wenig gebraucht habe, um mit diesem Buch warm zu werden. Es ist sehr flüssig geschrieben und angereichert mit einer Vielzahl von Charakteren, die mit ihren diversen Handlungssträngen letzten Endes alle aufeinander zuführen. Doch ich fand es zunächst sehr schwer, mit den Charakteren oder zumindest einem Teil davon warmzuwerden, da anfangs keiner von ihnen wirklich positiv für mich aus der Menge herausstach. Einzig der sammelwütige Lehrer Martin, der angesichts vieler gleichgültiger und aggressiver Schüler schon fast innerlich mit seinem Beruf abgeschlossen hat, kam da am nächsten noch in Betracht. Doch in der zweiten Hälfte gewann er für mich an Profil, ebenso wie einige andere Charaktere, die erst später detailreicher vorgestellt worden sind. Auch Martin ist von den Auswirkungen des Buches nicht verschont geblieben und es ist beängstigend, wie sich dieser Kreis im Laufe der Geschichte immer weiter um ihn schließt.

Besonders gut hat mir gefallen, wie verschieden die Charaktere alle sind und wie sie während des Lesens stetig an Konturen gewannen. Da gibt es neben Martin, Carol, Paul, Shiela und Jezza auch noch den Schulleiter Barry, der ebenfalls am heutigen Schulsystem verzweifelt und sich nach Feierabend seinen Leidenschaften hingibt, ebenso wie ein dümmliches und eingebildetes Mädchentrio, das sich einbildet, das sich die Welt um sie dreht. Auch den Charakter von Gerald fand ich nicht nur wegen seiner Vielfältigkeit faszinierend. Ich könnte noch viel mehr Figuren aus dem Roman aufzählen und sie alle sind auf ihre dargestellte Art besonders und verschwinden auch nicht als Randfigur des Geschehens, sondern haben alle ihre eigene, wichtige Rolle darin.

Titel und Cover des Buches sind andeutig an das im Roman thematisierte ominöse Buch gekoppelt und erwecken den Eindruck, es selbst in den Händen zu halten. Während der Erzählung werden immer wieder Auszüge des eigentlichen "Dancing Jacks" zitiert, wobei die Welt des Buches mit der der eigentlichen Geschichte immer weiter verwoben wird bis man fast selbst daran zweifelt, was noch Realität und was Fiktion ist. Ich fand den Roman ungeheuer spannend und fesselnd, insbesondere zum Ende hin, das ganz klar einen Folgeband erwarten und erhoffen lässt. "Dancing Jax" ist ein spannender Roman mit Fantasy-Aspekten für alle ab ca. 14 Jahren und es ist der erste Band einer ungewöhnlichen Trilogie mit einer fesselnden Idee. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur genial, 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Schon allein die Aufmachung des Buches ist ein absoluter Hingucker. Auf der Vorderseite ist ein Totenkopf mit Narrenkappe abgebildet und das ganze Cover wirkt wie eine überdimensionale Spielkarte. Wenn man das Buch aufschlägt, geht es mit den kleinen Akzenten auch weiter. Am Kapitelanfang finden sich auch kleine Bilder.

Das Cover passt genau zum Inhalt, denn das Spielkartenprinzip zieht sich durch das ganze Buch. Denn diese spielen eine wichtige Rolle.

Zu Anfang erfährt man von einem geheimnisvollen Haus, dass Diebe ausräumen wollen. Doch sobald die Diebesgruppe das Haus betritt, ereignen sich ungewöhnliche Dinge. Und alles hängt zusammen mit einem Kinderbuch. Denn jeder, der es liest, verändert sich. Und fast keiner kann sich dem Bann des Buches entziehen.
Nur Martin Baxter, einem gewöhnlicher Mathematiklehrer, kann das Buch nichts anhaben. Der Sohn seiner Freundin Carol, Paul, versucht ihn noch zu warnen, dass Dämonen ihre Finger im Spiel haben, doch Paul hat nicht viel Zeit. Auch er erliegt dem Einfluss des Buches.

Bücher, auf denen steht, dass man sie nicht lesen soll, faszinieren mich ja ungemein. Und wenn dann noch „böse“ hintendrauf steht, kann ich schon gar nicht widerstehen.

Und es hat sich gelohnt. Gleich zu Anfang ist man gleich in der Geschichte gefangen. Viele Geheimnisse erwarten einen und man will wissen, was es denn auch gerade mit diesem „bösen Buch“ auf sich hat.

Zwischen der eigentlichen Geschichte, die sich hauptsächlich um Martin auf der einen Seite und dem Ismus, dem bösen Part auf der anderen Seite, dreht, kann man immer wieder Passagen aus dem „bösen Buch“ lesen und diese Passagen sind hochinteressant, entführen sie einem nämlich nach Mooncaster, einer mittelalterlichen Stadt, in der die Dancing Jacks leben. Die Stadt wird beherrscht von Intrigen und Geheimnissen. Jeder ist sich selbst der Nächste und über alles herrscht der Ismus.

Der Schreibstil ist faszinierend. Ich konnte mich der Geschichte gar nicht richtig entziehen und habe jede freie Minute genutzt, um mehr zu erfahren.

Das Ende ist ein dermaßen böser Cliffhanger, dass man gar nicht anders kann, als sich den zweiten Teil zu besorgen. Gut, dass dieser schon bei mir zu Hause liegt. Ich werde gleich weiterlesen.

Fazit:
Wahnsinn. Ich bin total begeistert und weiß jetzt schon, dass dieses Buch und letztendlich (hoffentlich) die ganze Trilogie in meinem Favoritenregal landet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nimm dich in Acht - dieses Buch ist böse!, 7. Mai 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
In der Kleinstadt Felixstowe bricht der Bandenanführer Jezza mit einigen Bandenmitgliedern in ein verlassenes Haus ein. Sie suchen nach Dingen, die sie verkaufen können – den Kamin, oder auch Kupferrohre und Wasserhähne. Doch es kommt anders: Jezza verhält sich plötzlich merkwürdig und befiehlt, nur sechs alte Kisten voller Bücher mitzunehmen. Diese enthalten alle das gleiche Buch: Dancing Jacks. Wer das Buch liest, wird selbst zum willenlosen Charakter der Geschichte, nur wenige sind immun. Während Jezza sich zum Herrscher ernennen lässt, wird Felixstowe von einer Tragödie erschüttert. Dann beginnt der Fluch des Buches, sich zu auszubreiten…

Cover und Klappentext haben mich neugierig auf das Buch machen können. Ein böses Buch? Das klang für mich interessant, auch wenn mir dies zum Beispiel vom „Buch ohne Namen“ bekannt war. Trotzdem ist „Dancing Jax“ anders. Ausgerechnet ein Märchenbuch ist es, das alle Leser zu Charakteren seiner Geschichte macht. Dass die Gefahr eines solchen Buches von Eltern und Lehrern unterschätzt wird, ist abzusehen. Und so nimmt in diesem Buch eine unheimliche Geschichte ihren Lauf.

Zu Beginn des Buches werden einige der Charaktere ausführlich eingeführt. Im Mittelpunkt stehen zunächst Jezza und seine Bande, die das unheilvolle Buch überhaupt erst entdecken und als erste in seinen Bann geschlagen werden. Auch den Mathematiklehrer Martin Baxter lernt der Leser früh kennen. Er ist immun gegen das Buch und muss mit ansehen, wie die Schüler nach und nach dem Buch verfallen, ohne wirklich begreifen zu können, was vor sich geht. Nach und nach werden dann immer mehr Charaktere eingeführt, sodass es zur Herausforderung wird, den Überblick zu behalten, vor allem da die Charaktere nach der Buchlektüre einen neuen Charakternamen annehmen. Hier gibt der Autor sich aber Mühe, dem Leser die einzelnen Personen immer wieder durch die Beschreibung der Merkmale und Funktionen in Erinnerung zu rufen.

Das Tempo des Buches ist hoch und die Perspektiven, aus welcher die Geschichte erzählt wird, sind zahlreich. In besonders intensiven Szenen springt der Autor in rascher Abfolge zwischen den Sichten verschiedener Personen hin und her, sodass der Leser einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse erhält. Worauf das Buch letztendlich hinausläuft, ist absehbar, trotzdem versteht es Robin Jarvis, die Entwicklung der Ereignisse spannend und dramatisch zu gestalten. Immer wieder hoffte ich als Leserin auf ein Wunder, aber dieses trat nur gelegentlich ein. So konnte man nie sicher sagen, ob das Vorhaben eines Charakters dieses Mal von Erfolg gekrönt sein würde. Kleine Längen gab es im Mittelteil, in dem im Zuge der Ausbreitung des Buch-Fluches immer wieder Unterrichtsstunden in der Schule beschrieben werden, das hat mein Lesevergnügen aufgrund meiner Faszination für die Grundidee aber kaum mindern können.

Neben der Beschreibung, wie sich der Fluch des Buches ausbreitet und wie diverse Personen auf die Entwicklungen reagieren, enthält das Buch auch Ausschnitte aus dem „tatsächlichen“ bösen Buch „Dancing Jacks“, die zu Beginn jedes Kapitels und als längere Kurzgeschichten im Text abgedruckt sind. So konnte ich mir besser vorstellen, in welcher Welt die Charaktere nach der Lektüre gefangen sind. (Ich selbst scheine zum Glück gegen den Fluch des Textes immun zu sein und bin immer noch ich selbst.)

Das Buch ist dem Grusel/Horror-Genre zugeordnet, trotzdem kommt es ohne blutige oder eklige Szenen aus. Das Gruseln ist oft psychologischer Natur, und in Folter- und Kampfszenen wird auf Details verzichtet. Ab etwa 14 Jahren kann das Buch daher von Jugendlichen mit starken Nerven meiner Meinung nach gelesen werden.

„Dancing Jax: Auftakt“ ist, wie der Name schon sagt, der Beginn einer gruseligen Trilogie, in der ein scheinbar harmloses Märchenbuch alle Leser zu willenlosen Charakteren der Geschichte macht. Die Idee des Buches und seine temporeiche Handlung, die aus der Sicht zahlreicher Charaktere beschrieben wird, konnte mich fesseln und hat mich mitfiebern lassen. Das Ende ist recht offen, und so wird es den meisten Lesern wie mir gehen: Ich möchte sofort „Dancing Jax: Zwischenspiel“ lesen und erfahren, wie die Geschichte weitergeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auftakt einer etwas anderen Trilogie....., 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Kurzbeschreibung
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können bevor es zu spät ist.
Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen.

Meinung
Durch vielen positive Rezensionen und den überaus interessant klingenden Klappentext bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Zu Weihnachten habe ich es dann von meiner lieben Steffi bekommen. Ja, leider fällt es mir etwas schwer eine durchwegs positive Meinung dazu abzugeben. Für mich war dieser Auftakt der Trilogie sehr verwirrend, teilweise kitschig und kindisch und überhaupt nicht spannend.

Die Handlung ist anfangs in zwei Stränge aufgeteilt, einmal erfährt man viel über den Mathelehrer Martin Baxter, seinem Geschichtsunterricht und seinen Schülern. Auf der anderen Seite ist da eine Gruppe Jugendlicher, die in einem alten Haus Kisten mit mit dem Kinderbuch Dancing Jacks. Diese wollen sie unter die Leute bringen.Kurz darauf passieren schon ungewöhnliche Dinge und es scheint, als ziehen die Bücher die Jugendlichen und auch Erwachsenen an und verändern deren Identität. Beide Stränge führen zusammen und es wird eigentlich nur ein Ziel verfolgt, die Menschen negativ zu veränderen.

Ich hatte einfach Schwierigkeiten, mich in die Geschichte zu vertiefen und mich darauf einzulassen. Der etwas zu allwissende und einfach nur komische Schreibstil taten sein restliches, daran mußte ich mich erst gewöhnen. Mit der Zeit ging es zwar, aber ich wurde einfach nicht warm damit. Die Geschichte zieht sich so lala dahin, es war ok, aber den zweiten Teil werde ich mir nicht zulegen.

Was ich auch noch nicht so gut fand, waren die zuvielen Charakteren, die der Autor sehr ausführlich und immer wieder beschrieben hat. Sehr oft und sehr schnell sprang man von einem zum anderen Charakter und es war ganz schwierig, diesen Sprüngen zu folgen. Die grundlegende Idee des Autors eine solche Trilogie zu schreiben, finde ich immer noch ganz toll, aber die Umsetzung gefiel mir persönlich jetzt nicht.

Cover
Der Script5 Verlag hat mal wieder ein erstklassiges Cover geschaffen. Es passt perfekt zur Geschichte und die abgestimmten Farben machen diesen Werk einfach zu einem Hingucker.

Fazit
„Dancing Jax – Auftakt“ hat mich leider nicht überzeugen können. Die Idee ist gut, aber mit fehlte einfach das Fesselnde und Spannende. Zuviel kitschige Beschreibungen erinnerten mich manchmal an Alice im Wunderland (vorallem die Spielkarten). Es erhält von mir dennoch 3 von 5 Sternen und eine bedingte Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hatte etwas anderes erwartet aber wurde trotzdem nicht enttäuscht, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Im Nordosten Englands betreten ein paar erwachsenen Nichtsnutze, die sich mit dubiosen Geschäften über Wasser halten, ein altes, verlassenes, riesiges Anwesen, in der Hoffnung dieses ausschlachten zu können und sich mit dem Geld eine schöne Zeit machen zu können. Allerdings wussten sie nicht, dass es in diesem Haus etwas ganz anderes gab,etwas böses, etwas das lauert.
Im Keller fanden sie sechs Kisten voll mit Büchern und der Anführer war durch das Haus nicht mehr der Gleiche und beschloss diese Bücher mitzunehmen . Und so nahm das Böse seinen Lauf.
Nach der ersten großen Katastrophe und den ersten Todesopfern, verfielen die Menschen reihenweise diesem Buch. Viele wehrten sich lange und doch vergebens . Einige hatten das Glück/Pech dagegen immun zu sein oder aber einfach bisher verschont geblieben zu sein.

So beginnt nun die Geschichte um die Dancing Jax, den Magnus, den Prinzen der Dämmerung, dessen Gefolge, um Mooncaster und seine Widersacher.

Die Geschichte um die Dancing Jax ließt sich wirklich schnell und flüssig. Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mit den ganzen Namen und Charaktere klar zu kommen, doch so langsam aber sicher funktionierte das ganz gut. Was wirklich schwierig ist, ist die Doppelrolle, die sehr viele der Charaktere im Laufe der Geschichte bekommen, mit den Personen in Verbindung zu bringen. Zumal sich diese Doppelrollen (zumindest die wichtigen) auf Bildkarten eines französischen Spielkartenblatt beziehen. Zum Glück nennt der Autor nicht nur die neue Rolle, sonder auch immer wieder den 'weltlichen' Namen, somit wird es nicht ganz zu undurchsichtig.
Die Charaktere die in diesem Buch nach und nach eingeführt werden, werden dem Leser auf die eine oder andere Art schnell sympathisch, vertraut und man sieht sie schnell als wirklich agierende Personen an, denn so aus der Luft gegriffen sind die Charaktere nicht und man kann sie wunderbar in unsere Zeit setzen.
Es gibt da Martin Baxter, Mathematiklehrer, Sci-Fi-Nerd und bestrebt den Schülern etwas beizubringen, wenn auch frustriert über deren Lernresistenz. Jezza, der 'Rockeranführer', der seine Truppe wunderbar unter Kontrolle hat und irgendwie perfekt in die Rolle des Wahnsinnigen passt. Emma. eine extrem egoistische Jugendliche, die über jeden herzieht, die nur in ihrer kleinen 'Superclique' rumhängt und immer und überall im Mittelpunkt stehen will.
Es gibt noch weit mehr Charaktere, die alle auf ihre Art wunderbar skizziert werden und dem Buch und der Geschichte viel Leben einhauchen. Sie alle hier aufzuführen, würde wohl den Rahmen sprengen und ist auch nicht Sinn der Sache. Man soll ja schließlich selbst lesen.
Im Verlauf der Handlung werden auch immer wieder Teile der 'Dancing Jax' mit aufgeführt und man erhält so einen Einblick in diese Welt. Diese Teile zu lesen reißt den Leser aus der realen Welt und wirft ihn in diese fantastische hinein. Wirklich böse kommt einem diese Welt nicht vor, aber wenn man sich einige Aussprüche des Magnus (man würde der Einfachheit halber wahrscheinlich der 'Böse' sagen) anhört, so bekommt man auch die Ansicht, dass er gar nicht so böse ist. Das ist dann wohl auch das gefährliche an der Sache. Das Böse verkauft sich ja gern als das Gute. Somit wären wir hier auch schon bei einem philosophischen Aspekt, den ich aber nicht weiter ausführen möchte.

Zu Beginn der Geschichte ist alles recht verwirrend und man versucht als Leser ständig dahinter zu kommen, was das denn alles soll. Wo führt das hin und wieso überhaupt. Im Verlauf der Geschichte bekommt man nur sehr spärlich Antworten darauf. Auf ca. der Hälfte des Buchs kommt langsam Licht in die Hintergrundgeschichte des Buches, aber erst zum Ende hin wird der Leser soweit in diesen Hintergrund eingeführt, dass man sich erstmal einen kleinen Reim machen kann und auch werden einige Vermutungen endlich bestätigt. Der Autor lässt den Leser aber dennoch über recht viel im Unklaren. Man kann zwar erkennen wo die ganze Sache hinführt und was ungefähr gespielt wird, aber es bleiben immer noch einige Fragen offen.

Die Handlung des Buches ist, gerade auch durch die glaubwürdigen Charaktere, sehr echt. Sie erinnert mich aber irgendwie an einen Zombiekrankheitsepidemiefall (was wohl an den Abläufen und auch am Handlungsort England liegt), gerade wenn der Leser erfährt wie die verschiedensten Personen nach und nach diesem Buch verfallen. Im weiteren Verlauf der Geschichte ist es auch interessant zu verfolgen, wie ein Junge versucht gegen diese unsichtbare, sich alles greifende Macht ,zu wehren und dann diese Rolle auf einen anderen Charakter übertragen wird.

Ich persönlich habe von diesem Buch etwas anderes erwartet, denn der Umschlagtext verspricht etwas böseres. Deshalb gibt es von mir auch nicht volle Punktzahl für dieses Buch. Was ich dem Buch und der Geschichte aber zu Gute halte , ist dass es sich hierbei um den ersten Teil, den Auftakt, und somit um eine Einführung und Vorstellung der Geschehnisse handelt und dies ist dem Autor hervorragend gelungen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und glaubhaft. Die Geschichte entwickelt sich in einem Tempo, das nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam ist. Es gibt einige Wendungen für die einzelne Figuren. Zum Ende hin bekommt der Leser einen tieferen Einblick in die Materie, aber es bleiben immer noch sehr viele Fragen offen, welche hoffentlich in Teil 2 behandelt werden. Auch nimmt die Spannung zum Ende hin wesentlich mehr Fahrt auf und lässt auf die Fortsetzung hoffen. Was ich auch recht interessant fand ist diese Aussage zum Autor: 'Was der Autor,…, überhaupt nicht mag, sind Geschichten , in denen er niemanden umbringen kann'. Tja, und was soll ich sagen? Tote gibt es mehr als zu erwarten, allerdings ohne viel Ekel und schaurigen Beschreibungen.

Nach dem Buch kann man sich die verschiedensten Gedanken über uns und unser Leben machen. Wie viel vergeuden wir? Wie leben wir? Leben wir wirklich? Ist es gut wie es ist? … usw. Viel kann man danach mit sich selbst besprechen, klären und nachdenken. Was das angeht hinterlässt das Buch seine Spuren.

Ich habe mich auf diese Buch eingelassen, da ich die Kurzbeschreibungen, die überflogenen Rezis und natürlich das Cover interessant fand. Leider wurde ich nicht ganz mit dem belohnt was ich erwartet hatte, dennoch ist es eine gute Geschichte und wenn es dem Autor gelingt den zweiten Teil wesentlich spannungsgelandener zu gestalten, könnte sich daraus eine sehr interessante Geschichte entwickeln, in der der Leser wirklich mitfiebert und mitkämpft. Ich erwarte vielleicht etwas viel vom zweiten Teil, aber Personen wurden genug eingeführt und die Geschichte muss langsam aber sicher mehr Fahrt bekommen. Wenn es so weitergeht, wie Teil 1 endet, dann kann man gespannt sein. Von mir gibt es aber nur 4 Sterne, da ich eben etwas anderes ,etwas böseres erwartet hatte und auch, da die Geschichte etwas zu langsam voranschreitet, auch wenn wiederum die Vorgeschichte sinnvoll und mit Sicherheit auch wichtig ist, denn nur so kann man sich an die Masse der Personen gewöhnen und behält einigermaßen den Überblick.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Der Ismus ist ein Arsch mit Ohren.“, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Je weniger an dieser Stelle zum Inhalt gesagt wird, desto besser für den zukünftigen Leser. Das Buch lebt auch von der Spannung, dass man anfangs nicht weiß, wo die Geschichte hinführt.

Jedoch wird es für den erfahrenen Leser etwas schneller klar, auf was es in diesem ersten Teil (Trilogie) hinauslaufen wird. Auch gibt es viele Themen, die mehr den jugendlichen Leser entgegenkommen dürften. So ist einer der Hauptschauplätze eine Schule in der Kleinstadt Felixstowe, der Hauptcharakter ein Mathelehrer und Fantasie-Nerd. Dennoch ist das Buch aufgrund des Gewalt- und Horroranteils wohl erst ab ca. 14/15 Jahren zu empfehlen.

Mir haben vor allem die kurzen Anekdoten aus „Dancing Jacks“ gefallen (das ist das Buch im Buch). Dort werden einige der Spielfiguren und deren Eigenschaften oder Erfahrungen märchenhaft erzählt. Welche Karte würde zu mir passen? Schweinehirte oder Ritter? Auch gibt es neben der Spannung und den Horrorelementen richtig humorvolle Stellen.

Dancing Jax hat mich in seinen Bann gezogen und ich werde mir sicher den nächsten Teil zulegen. Jetzt hab ich’s endlich: Karo Neun. Ich bin die Karo Neun…
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchhalten lohnt sich, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Lange habe ich auf die Erscheinung des Buches gewartet. Groß wurde der Titel in der Verlagsvorschau angekündigt. Und die Werbung hat wirklich richtig neugierig gemacht. Mich zumindest.

Und dann war es endlich soweit und ich hielt den Auftakt der neuen Trilogie „Dancing Jax“ befand sich endlich in meinem Besitz. Als ich es dann in meinen Händen hielt, sah ich es ganz ehrfürchtig an. Sowohl das Cover, als auch der Klappentext, verheißen unfassbar böses und verbotenes.

Robin Jarvis schafft es nicht auf der ersten Seite jeden Leser in den Bann zu ziehen. Die Geschichte an sich ist zwar spannend und beginnt mit vielen Geheimnissen. Aber irgendwie scheinen sich die verschiedenen Handlungsstränge zu sehr in die Länge zu ziehen. Es geht auch zunächst kein Charakter so richtig ans Herz, so dass man mit fiebern könnte.
Gut, dass der Autor einen flüssigen und schnell lesbaren Schreibstil hat und er ein Talent hat, den Leser mit düsteren Geheimnissen bei Laune zu halten.

Mir selbst kam es so vor, als hätte Robin Jarvis zu viele gute Ideen und weiß erst einmal nicht, wie er diese umsetzen soll. Ich habe auch ewig gebraucht, um mit diesem Buch voran zu kommen. Immer wieder wollte ich es abbrechen, aber meine Neugier war dennoch zu groß. Nach ca. 200 Seiten kam dann aber der Wendepunkt. Es hat mich gepackt und ich habe das restliche Buch nur noch verschlungen. Ich fand den Anfang etwas missglückt, dafür war ich dann umso mehr begeistert von der Geschichte und freue mich sehr auf den zweiten und dritten Band von „Dancing Jax“.
Hoffentlich dauert es nicht wieder so lang, bis es fesselnd und spannend wird. Für alle, denen es wie mir ging. Bitte gebt dem Buch eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen eine neue "Welle"?, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Ich möchte nichts zum Inhalt schreiben, nur zu meinen Eindrücken beim Lesen.

Ich fand es anfangs schwer, in die Geschichte hineinzukommen, war eigentlich kurz davor, das Buch wieder zur Seite zu legen, aber die Neugier, wie bzw. wie lange man sich einem Massentrend widersetzen kann, hat dann letztendlich gesiegt.

Die Geschichte verknüpft wahres Leben mit Facebook, Mobbing und Flashmobs mit Fantasy. Oft tauchen Jugendliche in Internetspielen in diese Scheinwelt-Rollenspiele ab, hier ist es ein altes - für einige Eltern scheinbar harmloses - Kinderbuch, das diese Welle auslöst. Man fühlt sich in dieser neuen Welt stark, anerkannt. Man ist jemand, auch wenn man nur eine unbedeutende Rolle zugewiesen bekommen hat. Und die anderen, die die nicht folgen, werden plötzlich den den Außenseitern, die man vorher selbst war. Eltern sehen - aus Bequemlichkeit? - über die Veränderung der Kinder hinweg.

Apropos Welle, beim Lesen hat mich das Buch auch immer wieder an "Die Welle" von Morton Rhue erinnert. Ähnliche Phänomene treten auch hier auf. Nur wer dazugehört, hat noch eine Chance. Nur wenige widersetzen sich dem Trend. Ich denke dass man vielleicht als Eltern zu sorglos mit dem Internet- und Rollenspielkonsum der Kinder umgeht. Auch hier erkennen einige Eltern zu spät, manche auch gar nicht, welche Folgen dies hat.

Ich kann nicht behaupten, dass ich ein Fan dieser Geschichte bin, sie hat mich aber letztendlich doch so fasziniert, dass ich Band 2 bestellt habe. Zart besaiteten Lesern würde ich eher von diesem Buch abraten - es ist wirklich teilweise recht krass. Es gehört für mich zu der Kategorie: Man kann es lesen, muss es aber nicht. Deshalb gibt es von mir dafür auch nur 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbeschreibliches Buch - im doppelten Sinn! Ein Highlight durch seine Andersartigkeit, 25. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
Zitat:
"Die Dunkelheit an sich entbehrt jeder bösartigen Substanz - sie ist nichts anderes als die Abwesenheit von Licht."
(S. 27)

"Frohlocke. Wir haben einen Herrn, der uns leiten und den Dancing Jacks gebieten kann. Sobald sich der Ismus von dem großen Martyrium erholt hat, soll die Ordnung wieder hergestellt werden."
(S. 119)

Inhalt:
Auf der Suche nach etwas Brauchbarem, das sich verkaufen lassen würde, finden sie dieses Haus. Doch das Haus hat etwas Unheilvolles an sich. Shiela weiß das und versucht, ihren Anführer Jezza zu warnen. Doch Jezza ist gegen alle Warnungen immun. Nach kleineren Zwischenfällen finden Shiela und Jezza im Keller des Hauses mehrere Kisten. Jezza öffnet eine Kiste und findet darin ein Buch. Der Titel des Buches lautet "Dancing Jacks".

Damit beginnt Jezzas innere Veränderung. Die Kisten mit den Büchern verstauen sie bei Howie. Ab jetzt nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Welt wird nicht mehr so sein, wie wir sie kennen...

Meinung:
Wow! Das ist das Erste, was ich gesagt habe, nachdem ich mit dem Lesen fertig war. Das Buch hat wirklich alles, was man für einen hervorragenden Lesegenuss benötigt. Dancing Jax ist eine Sammlung aus Stilelementen der verschiedenen Genres. Hier findet man wirklich alles. Angefangen vom Real Life über historische Fragmente bis hin zu Fantasy-Einblicken gespickt mit Märchen-Elementen ist alles in dem Buch enthalten. Wer sich auf diese Welt, oder besser gesagt, auf diese WeltEN einlassen kann, bekommt hier wirklich Unterhaltung allererster Güte.

Der Autor hatte es von Beginn an geschafft, mich dermaßen in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, dass ich kaum in der Lage war, das Buch zur Seite zu legen. Ein allwissender Erzähler brachte mir die Einzelheiten über die Protagonisten und deren Gefühle so nah, als wäre ich ein Teil der Story. Ich habe mitgefiebert, mitgekämpft und war oft überrascht, wenn der Plot mal wieder eine seiner unverhersehbaren Wendungen genommen hat, die ich so beim besten Willen nicht erwartet hätte.
Und ja, allein der Klappentext hat vollkommen recht! Das Buch ist böse, das Buch ist eine Droge, das Buch hat mich nicht mehr los gelassen... Von der ersten bis zur letzten Seite spürte ich diese dunkle Bedrohung. Die normale und heile Welt in Felixstowe gerät zusehends aus den Fugen und die Dancing Jacks übernehmen nach und nach die Herrschaft.
Die Idee eines Buches im Buch ist wirklich einzigartig und hat mich mehrfach zum Staunen gebracht. Oftmals fließen Texte und Passagen von "Dancing Jacks" ein, die mich immer wieder von der einen in die andere, vermeintlich bessere Welt, switchen ließen.

Mooncaster wird vom heiligen Magus, dem Ismus regiert, der die Ankunft des Prinzen der Dämmerung vorbereitet. Die Gesellschaft der Dancing Jacks ist monarchisch aufgebaut, der Ismus hat das alleinige Sagen. Neben ihm finden wir in Mooncaster noch weitere interessante Figuren, wie z. B. den Karobuben, die Pikdame und den Jockey. Alle konnten mich mit ihren gut beschriebenen Eigenschaften überzeugen. Beeindruckend fand ich auch, dass einige Charaktere, die in Felixstowe eher die Rolle von Außenseitern besetzen, sich in Mooncaster zu Hauptfiguren entwickeln.

Die Welt der Dancing Jacks ist insgesamt sehr komplex. Jede und jeder hat hier seinen zugewiesenen Platz und füllt diesen mit Hingabe aus. Den Rang in der Gesellschaft erkennt man an Spielkarten, die jeder am Revers trägt. Mitunter fühlte ich mich so angezogen von dieser packenden Welt, dass ich am liebsten sofort mitten in die Zeilen gesprungen wäre, um an diesen Erlebnissen teilzuhaben. Aber Mooncaster, die heilige Festung des Ismus im Lande der Dancing Jacks, hat natürlich auch seine Schattenseiten...
Die Darstellung der Protagonisten hat mir in beiden Welten sehr gut gefallen. Findet man in der Realität mehr oder weniger normale Teenager mit all ihren Macken, halten sich diese in Mooncaster alle an die ihnen zugewiesenen Regeln.

Auf alle Charaktere im Buch möchte ich nicht eingehen, weil diese in dieser Geschichte in einer Vielzahl vorhanden sind, wobei man dennoch nie den Überblick über die verschiedenen Protagonisten verliert.

Einer meiner Lieblingsprotagonisten in dem Buch jedoch ist auf jeden Fall Paul. Früh spürt er, dass mit dem Buch, das diese seltsamen Gestalten auf dem Flohmarkt verkaufen, etwas nicht in Ordnung ist. Paul findet heraus, was es mit dem Autor des Buches, Austerley Fellows, auf sich hat. Doch was er entdeckt, lässt ihn erschauern und zerrütet sein bisheriges Weltbild. Paul nimmt den Kampf jedoch auf. Aber seine Gegner scheinen schier übermächtig zu sein und es werden immer mehr. Aber Paul geht unerschütterlich seinen Weg und lässt sich nicht beirren. Nur wie lange kann er sich der Macht des Buches entziehen...

Das Ende des Buches endet mit einem Cliffhanger, der entsprechenden Freiraum für Interpretationen zum weiteren Verlauf der Geschichte in den Folgebänden lässt. Ich bin auf die weiteren Teile definitiv sehr gespannt.

Insgesamt ist der Schreibstil des Autor sehr flüssig, Spannung aufbauend und fesselnd. Für mich hat das Buch eindeutig einen "Daumen hoch" verdient!

Urteil:
Das Buch ist einfach "unbeschreiblich" - und das im doppelten Sinne. Selten ist es mir so schwer gefallen, ein wirklich gutes Buch zu rezensieren.
In Dancing Jax lernen wir eine faszinierende Mischung aus Realität und Halluzination bis hin zum Wahnsinn kennen. Das Buch ist berauschend, fesselnd und hebt sich mit seiner hervorragenden Idee und deren Umsetzung eindeutig von der Masse ab. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als für Dancing Jax wohlverdiente 5 Bücher zu vergeben. Lest es und ihr werdet auch süchtig...

Die Serie:
1. Der Auftakt
2. englischer Titel: Freax and Rejex
3. ?
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4.0 von 5 Sternen Böse, böser, Dancing Jax..., 13. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt (Broschiert)
„Dancing Jax – Auftakt“ von Robin Jarvis (script 5) ist der Auftaktband einer dunklen, irgendwie trostlosen und bitterbösen Trilogie, die einige Seitenhiebe auf moderne gesellschaftliche Entwicklungen einbindet. Und in der … Trommelwirbel! … bisher keinerlei Teenie-Lovestory vorkommt.
In diesem ersten Band stellt Robin Jarvis aus wechselnden Perspektiven die bedeutenden Personen des Buches vor. Man sollte sich nichts vormachen – von Martin abgesehen gibt es nicht grad viele Sympathie-Träger und Jarvis hat auch kein Problem damit, klischeehafte Vorannahmen des Lesers wie Seifenblasen platzen zu lassen (man könnte auch sagen, dass er den niedlichen Igel auf der Landstraße bewusst überfährt) und unerwartete Handlungsstränge zu entwickeln. Das ist kein eingängiger, aber mal kreativer Ansatz, der es in diesem ersten Band wohl erschwert, sich mit den vorgestellten Personen zu identifizieren und mitzufühlen.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend, ist flüssig und flott geschrieben und hält sich nicht mit ellenlangen Einführungen auf, sondern wird über die kurze Zeit von einer Woche erzählt, in der die magischen Worte den Menschen eine Gehirnwäsche epischen Ausmaßes verpassen. Eingestreut werden dabei die individuellen Geschichten des magischen Buches „Dancing Jax“ für die bedeutsamen Mitglieder des zukünftigen Hofstaates. Und selbst diese sind zwar märchenhaft, aber blutig und unglaublich böse.

Fazit: Wer mal was anderes lesen möchte und ohne Liebesschwüre und Superhelden auskommt, ist mit dieser wirklich düsteren Trilogie voll schwarzer Magie, bei der bisher am Ende des Tunnels das Licht ganz ausgeht, richtig gut unterwegs.
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Dancing Jax - Auftakt
Dancing Jax - Auftakt von Robin Jarvis (Broschiert - 10. September 2012)
EUR 14,95
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