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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Trilogie-Auftakt mit ungewöhnlicher Idee
"Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen. Was auch immer du tust, öffne es nicht!" lautet der Klappentext des Buches, welches mit keinem anderen, das ich bisher gelesen habe, vergleichbar ist.

Eine Gruppe junger Menschen dringt in ein altes, verlassenes Haus ein, um das sich viele...
Veröffentlicht am 9. September 2012 von fantasticbooks

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Kinderbuch
Ach, was wurde dieses Buch in den Himmel gelobt. Von "diversen Handlungssträngen, die letzten Endes alle zusammenlaufen" war da die Rede (es gibt alles in allem ganze .. zwei.), von einem "dermaßen bösen Clffhanger" wurde berichtet - also ich las einzig das Ende, das sich seit 50 Seiten abzeichnete - und wo die ganzen Geheimnisse stecken...
Vor 8 Monaten von Dorian Gray veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Trilogie-Auftakt mit ungewöhnlicher Idee, 9. September 2012
Von 
fantasticbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
"Dieses Buch ist böse... Du solltest dich ihm nicht nähern. Du solltest nicht darüber sprechen. Was auch immer du tust, öffne es nicht!" lautet der Klappentext des Buches, welches mit keinem anderen, das ich bisher gelesen habe, vergleichbar ist.

Eine Gruppe junger Menschen dringt in ein altes, verlassenes Haus ein, um das sich viele Geheimnisse und Ängste ranken. Es gilt als eine Mutprobe sich dorthin zu wagen und Jezza, Shiela und andere begeben sich dorthin, in der Erwartung, dort etwas Wertvolles zu finden. Doch mit dem, was tatsächlich dort ist, hätten sie nie und nimmer gerechnet. Während Sheila bei dem Haus von Anfang an ein ungutes Gefühl hat, scheint es Jezza völlig unbeeindruckt zu lassen.
Angestachelt durch das ängstliche Verhalten seiner sonst ergebenen Gefolgsleute begibt sich Jezza direkt in die Höhle des Löwen....doch als er herauskommt, wirkt er in seinem Verhalten völlig verändert. Im Keller findet er mehrere Kisten gefüllt mit ein und demselben Buch, die er später von seinen Leuten fortbringen lässt. Dieses Buch hat auf fast jeden, der es liest oder auch nur seinen Worten lauscht, eine ungeahnte Wirkung. Einzig Shiela wehrt sich noch verzweifelt gegen seinen bösen Einfluss. Fortan versucht Jezza, das Buch unter die Menschen zu bringen, damit sie sich ihm unterwerfen. Welche Macht hat dieses Buch und was steckt wirklich dahinter?

Ich muss gestehen, dass ich erst ein wenig gebraucht habe, um mit diesem Buch warm zu werden. Es ist sehr flüssig geschrieben und angereichert mit einer Vielzahl von Charakteren, die mit ihren diversen Handlungssträngen letzten Endes alle aufeinander zuführen. Doch ich fand es zunächst sehr schwer, mit den Charakteren oder zumindest einem Teil davon warmzuwerden, da anfangs keiner von ihnen wirklich positiv für mich aus der Menge herausstach. Einzig der sammelwütige Lehrer Martin, der angesichts vieler gleichgültiger und aggressiver Schüler schon fast innerlich mit seinem Beruf abgeschlossen hat, kam da am nächsten noch in Betracht. Doch in der zweiten Hälfte gewann er für mich an Profil, ebenso wie einige andere Charaktere, die erst später detailreicher vorgestellt worden sind. Auch Martin ist von den Auswirkungen des Buches nicht verschont geblieben und es ist beängstigend, wie sich dieser Kreis im Laufe der Geschichte immer weiter um ihn schließt.

Besonders gut hat mir gefallen, wie verschieden die Charaktere alle sind und wie sie während des Lesens stetig an Konturen gewannen. Da gibt es neben Martin, Carol, Paul, Shiela und Jezza auch noch den Schulleiter Barry, der ebenfalls am heutigen Schulsystem verzweifelt und sich nach Feierabend seinen Leidenschaften hingibt, ebenso wie ein dümmliches und eingebildetes Mädchentrio, das sich einbildet, das sich die Welt um sie dreht. Auch den Charakter von Gerald fand ich nicht nur wegen seiner Vielfältigkeit faszinierend. Ich könnte noch viel mehr Figuren aus dem Roman aufzählen und sie alle sind auf ihre dargestellte Art besonders und verschwinden auch nicht als Randfigur des Geschehens, sondern haben alle ihre eigene, wichtige Rolle darin.

Titel und Cover des Buches sind andeutig an das im Roman thematisierte ominöse Buch gekoppelt und erwecken den Eindruck, es selbst in den Händen zu halten. Während der Erzählung werden immer wieder Auszüge des eigentlichen "Dancing Jacks" zitiert, wobei die Welt des Buches mit der der eigentlichen Geschichte immer weiter verwoben wird bis man fast selbst daran zweifelt, was noch Realität und was Fiktion ist. Ich fand den Roman ungeheuer spannend und fesselnd, insbesondere zum Ende hin, das ganz klar einen Folgeband erwarten und erhoffen lässt. "Dancing Jax" ist ein spannender Roman mit Fantasy-Aspekten für alle ab ca. 14 Jahren und es ist der erste Band einer ungewöhnlichen Trilogie mit einer fesselnden Idee. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Kinderbuch, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Ach, was wurde dieses Buch in den Himmel gelobt. Von "diversen Handlungssträngen, die letzten Endes alle zusammenlaufen" war da die Rede (es gibt alles in allem ganze .. zwei.), von einem "dermaßen bösen Clffhanger" wurde berichtet - also ich las einzig das Ende, das sich seit 50 Seiten abzeichnete - und wo die ganzen Geheimnisse stecken sollen, mag man mir mal aufzählen - die Handlung ist steinern und absolut vorhersehbar. Im Detail, warum finde ich dieses Buch unabhängig der beschönigenden Rezensionen schlecht?

Es ist nicht gruselig

Das hübsche Cover ist ein Hund, der bellt, aber nicht beißt. In Dancing Jax geht es um ein Buch, das jeden, der es liest, zu einem der Charaktere aus dem Buch werden lässt. NETTE IDEE - wären das vielleicht herzlose Schlächter, blutrünstige Mörder oder verschlagene Monster gewesen. Aber nein, die Menschen, die sich diesem Buch widmen verwandeln sich stattdessen in .. DIENSTMÄGDE! STALLBURSCHEN! HOFDAMEN! UND KLATSCHWEIBER! Wouh, das sind echt Personen, denen man nachts ungerne auf einem Friedhof begegnen möchte. Abgerundet werden diese völlig gruselfreien Erscheinungen durch ihren Versuch, sich wie ihre mittelalterlichen Egos zu kleiden - sorry, aber Ex-Hinterhofgauner, die sich ihre Gesichter schwarz anmalen und ihre Hosenbeine hochkrempeln und die Hauptfigur mit fauligen Früchten jagen, lösen bei mir eher das Gefühl aus, ein (unfreiwillig) humoristisches Werk in Händen zu halten.

Es ist vorhersehbar

Die Handlung kommt - ausgenommen das Ende - völlig ohne überraschende Wendungen aus: das Buch macht alle böse und dieser Prozess setzt sich unaufhaltsam über 500 Seiten fort. Es gibt weder Rätsel, die zum Mitdenken anregen noch kommen die Figuren auf besonders trickreiche Ideen. Insgesamt ein typischer Handlungsstrang für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren. Für Erwachsene ist diese vorausschauende Handlung ungeeignet.

Die Figuren wirken blass

Sheila ist ein unschuldiges Mädchen, das ab Seite 5 eigentlich nur noch Angst hat. Martin Baxter ist ein stinknormaler, todlangweiliger Trekkie, der versucht, die Stimmung mit Krieg der Sterne-Sprüchen aufzulockern. Barry Milligan ist einem 08/15-Krimi entsprungen: derb, fluchend, aber rechtschaffend.Ich zitiere Homer J. Simpson: "Laaangweeeilig!"

Ermüdende Längen

Trotz der gewollt gruseligen Handlung scheint der Autor jemand zu sein, der gerne mal seine Sicht der Welt kundtut. Nicht anders erklären sich mir die immer wieder auftauchenden, oft eine halbe Seite füllenden Absätze über Arschgeweihe im Dschungelcamp, facebooksüchtige Jugendliche und mediengeile Politikrampensäue im Stile eines Comedyprogramms. Erklärt der Autor diese für die Geschichte und die Charaktere völlig irreevanten Beiträge zu Anfang noch mit einer gewissen "Geschwätzigkeit" seines Charakters Jezza, ertappt man später auch immer wieder Martin Baxter und Barry bei gleichsam ermüdenden Predigten über die Menschheit. Braucht keiner, bringt das Buch nicht voran, lässt den Leser dafür abschalten und zwingt ihn immer wieder dazu, ganze Abschnitte zu überspringen.

Und originell ists auch nicht

Liest man die anderen Rezensionen, könnte man stellenweise zu der Auffassung kommen, hier läge einem Weißgott für ein ausgefallenes, sonderbar geschriebenes Werk vor. Das ist nicht der Fall. Es handelt sich hierbei um eine stinknormale Geschichte, die lediglich Auszüge und kleine grobe Zeichnungen aus dem in der Handlung vorkommenden bösen Buch enthält. Das wars schon. Finde ich jetzt weder besonders innovativ, noch verwirrend, geschweigedenn hat man beim Lesen das Gefühl, besagtes Buch gerade in den Händen zu halten.

Fazit:

13-16-Jährigen mag dieses Buch Unterhaltung bieten, für Erwachsene bleibt das vorliegende Werk weit, weit hinter ähnlichen Werken aus der Horror- und Fantasyecke zurück. Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbeschreibliches Buch - im doppelten Sinn! Ein Highlight durch seine Andersartigkeit, 25. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Zitat:
"Die Dunkelheit an sich entbehrt jeder bösartigen Substanz - sie ist nichts anderes als die Abwesenheit von Licht."
(S. 27)

"Frohlocke. Wir haben einen Herrn, der uns leiten und den Dancing Jacks gebieten kann. Sobald sich der Ismus von dem großen Martyrium erholt hat, soll die Ordnung wieder hergestellt werden."
(S. 119)

Inhalt:
Auf der Suche nach etwas Brauchbarem, das sich verkaufen lassen würde, finden sie dieses Haus. Doch das Haus hat etwas Unheilvolles an sich. Shiela weiß das und versucht, ihren Anführer Jezza zu warnen. Doch Jezza ist gegen alle Warnungen immun. Nach kleineren Zwischenfällen finden Shiela und Jezza im Keller des Hauses mehrere Kisten. Jezza öffnet eine Kiste und findet darin ein Buch. Der Titel des Buches lautet "Dancing Jacks".

Damit beginnt Jezzas innere Veränderung. Die Kisten mit den Büchern verstauen sie bei Howie. Ab jetzt nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Welt wird nicht mehr so sein, wie wir sie kennen...

Meinung:
Wow! Das ist das Erste, was ich gesagt habe, nachdem ich mit dem Lesen fertig war. Das Buch hat wirklich alles, was man für einen hervorragenden Lesegenuss benötigt. Dancing Jax ist eine Sammlung aus Stilelementen der verschiedenen Genres. Hier findet man wirklich alles. Angefangen vom Real Life über historische Fragmente bis hin zu Fantasy-Einblicken gespickt mit Märchen-Elementen ist alles in dem Buch enthalten. Wer sich auf diese Welt, oder besser gesagt, auf diese WeltEN einlassen kann, bekommt hier wirklich Unterhaltung allererster Güte.

Der Autor hatte es von Beginn an geschafft, mich dermaßen in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, dass ich kaum in der Lage war, das Buch zur Seite zu legen. Ein allwissender Erzähler brachte mir die Einzelheiten über die Protagonisten und deren Gefühle so nah, als wäre ich ein Teil der Story. Ich habe mitgefiebert, mitgekämpft und war oft überrascht, wenn der Plot mal wieder eine seiner unverhersehbaren Wendungen genommen hat, die ich so beim besten Willen nicht erwartet hätte.
Und ja, allein der Klappentext hat vollkommen recht! Das Buch ist böse, das Buch ist eine Droge, das Buch hat mich nicht mehr los gelassen... Von der ersten bis zur letzten Seite spürte ich diese dunkle Bedrohung. Die normale und heile Welt in Felixstowe gerät zusehends aus den Fugen und die Dancing Jacks übernehmen nach und nach die Herrschaft.
Die Idee eines Buches im Buch ist wirklich einzigartig und hat mich mehrfach zum Staunen gebracht. Oftmals fließen Texte und Passagen von "Dancing Jacks" ein, die mich immer wieder von der einen in die andere, vermeintlich bessere Welt, switchen ließen.

Mooncaster wird vom heiligen Magus, dem Ismus regiert, der die Ankunft des Prinzen der Dämmerung vorbereitet. Die Gesellschaft der Dancing Jacks ist monarchisch aufgebaut, der Ismus hat das alleinige Sagen. Neben ihm finden wir in Mooncaster noch weitere interessante Figuren, wie z. B. den Karobuben, die Pikdame und den Jockey. Alle konnten mich mit ihren gut beschriebenen Eigenschaften überzeugen. Beeindruckend fand ich auch, dass einige Charaktere, die in Felixstowe eher die Rolle von Außenseitern besetzen, sich in Mooncaster zu Hauptfiguren entwickeln.

Die Welt der Dancing Jacks ist insgesamt sehr komplex. Jede und jeder hat hier seinen zugewiesenen Platz und füllt diesen mit Hingabe aus. Den Rang in der Gesellschaft erkennt man an Spielkarten, die jeder am Revers trägt. Mitunter fühlte ich mich so angezogen von dieser packenden Welt, dass ich am liebsten sofort mitten in die Zeilen gesprungen wäre, um an diesen Erlebnissen teilzuhaben. Aber Mooncaster, die heilige Festung des Ismus im Lande der Dancing Jacks, hat natürlich auch seine Schattenseiten...
Die Darstellung der Protagonisten hat mir in beiden Welten sehr gut gefallen. Findet man in der Realität mehr oder weniger normale Teenager mit all ihren Macken, halten sich diese in Mooncaster alle an die ihnen zugewiesenen Regeln.

Auf alle Charaktere im Buch möchte ich nicht eingehen, weil diese in dieser Geschichte in einer Vielzahl vorhanden sind, wobei man dennoch nie den Überblick über die verschiedenen Protagonisten verliert.

Einer meiner Lieblingsprotagonisten in dem Buch jedoch ist auf jeden Fall Paul. Früh spürt er, dass mit dem Buch, das diese seltsamen Gestalten auf dem Flohmarkt verkaufen, etwas nicht in Ordnung ist. Paul findet heraus, was es mit dem Autor des Buches, Austerley Fellows, auf sich hat. Doch was er entdeckt, lässt ihn erschauern und zerrütet sein bisheriges Weltbild. Paul nimmt den Kampf jedoch auf. Aber seine Gegner scheinen schier übermächtig zu sein und es werden immer mehr. Aber Paul geht unerschütterlich seinen Weg und lässt sich nicht beirren. Nur wie lange kann er sich der Macht des Buches entziehen...

Das Ende des Buches endet mit einem Cliffhanger, der entsprechenden Freiraum für Interpretationen zum weiteren Verlauf der Geschichte in den Folgebänden lässt. Ich bin auf die weiteren Teile definitiv sehr gespannt.

Insgesamt ist der Schreibstil des Autor sehr flüssig, Spannung aufbauend und fesselnd. Für mich hat das Buch eindeutig einen "Daumen hoch" verdient!

Urteil:
Das Buch ist einfach "unbeschreiblich" - und das im doppelten Sinne. Selten ist es mir so schwer gefallen, ein wirklich gutes Buch zu rezensieren.
In Dancing Jax lernen wir eine faszinierende Mischung aus Realität und Halluzination bis hin zum Wahnsinn kennen. Das Buch ist berauschend, fesselnd und hebt sich mit seiner hervorragenden Idee und deren Umsetzung eindeutig von der Masse ab. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als für Dancing Jax wohlverdiente 5 Bücher zu vergeben. Lest es und ihr werdet auch süchtig...

Die Serie:
1. Der Auftakt
2. englischer Titel: Freax and Rejex
3. ?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur genial, 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Schon allein die Aufmachung des Buches ist ein absoluter Hingucker. Auf der Vorderseite ist ein Totenkopf mit Narrenkappe abgebildet und das ganze Cover wirkt wie eine überdimensionale Spielkarte. Wenn man das Buch aufschlägt, geht es mit den kleinen Akzenten auch weiter. Am Kapitelanfang finden sich auch kleine Bilder.

Das Cover passt genau zum Inhalt, denn das Spielkartenprinzip zieht sich durch das ganze Buch. Denn diese spielen eine wichtige Rolle.

Zu Anfang erfährt man von einem geheimnisvollen Haus, dass Diebe ausräumen wollen. Doch sobald die Diebesgruppe das Haus betritt, ereignen sich ungewöhnliche Dinge. Und alles hängt zusammen mit einem Kinderbuch. Denn jeder, der es liest, verändert sich. Und fast keiner kann sich dem Bann des Buches entziehen.
Nur Martin Baxter, einem gewöhnlicher Mathematiklehrer, kann das Buch nichts anhaben. Der Sohn seiner Freundin Carol, Paul, versucht ihn noch zu warnen, dass Dämonen ihre Finger im Spiel haben, doch Paul hat nicht viel Zeit. Auch er erliegt dem Einfluss des Buches.

Bücher, auf denen steht, dass man sie nicht lesen soll, faszinieren mich ja ungemein. Und wenn dann noch „böse“ hintendrauf steht, kann ich schon gar nicht widerstehen.

Und es hat sich gelohnt. Gleich zu Anfang ist man gleich in der Geschichte gefangen. Viele Geheimnisse erwarten einen und man will wissen, was es denn auch gerade mit diesem „bösen Buch“ auf sich hat.

Zwischen der eigentlichen Geschichte, die sich hauptsächlich um Martin auf der einen Seite und dem Ismus, dem bösen Part auf der anderen Seite, dreht, kann man immer wieder Passagen aus dem „bösen Buch“ lesen und diese Passagen sind hochinteressant, entführen sie einem nämlich nach Mooncaster, einer mittelalterlichen Stadt, in der die Dancing Jacks leben. Die Stadt wird beherrscht von Intrigen und Geheimnissen. Jeder ist sich selbst der Nächste und über alles herrscht der Ismus.

Der Schreibstil ist faszinierend. Ich konnte mich der Geschichte gar nicht richtig entziehen und habe jede freie Minute genutzt, um mehr zu erfahren.

Das Ende ist ein dermaßen böser Cliffhanger, dass man gar nicht anders kann, als sich den zweiten Teil zu besorgen. Gut, dass dieser schon bei mir zu Hause liegt. Ich werde gleich weiterlesen.

Fazit:
Wahnsinn. Ich bin total begeistert und weiß jetzt schon, dass dieses Buch und letztendlich (hoffentlich) die ganze Trilogie in meinem Favoritenregal landet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Der Ismus ist ein Arsch mit Ohren.“, 25. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Je weniger an dieser Stelle zum Inhalt gesagt wird, desto besser für den zukünftigen Leser. Das Buch lebt auch von der Spannung, dass man anfangs nicht weiß, wo die Geschichte hinführt.

Jedoch wird es für den erfahrenen Leser etwas schneller klar, auf was es in diesem ersten Teil (Trilogie) hinauslaufen wird. Auch gibt es viele Themen, die mehr den jugendlichen Leser entgegenkommen dürften. So ist einer der Hauptschauplätze eine Schule in der Kleinstadt Felixstowe, der Hauptcharakter ein Mathelehrer und Fantasie-Nerd. Dennoch ist das Buch aufgrund des Gewalt- und Horroranteils wohl erst ab ca. 14/15 Jahren zu empfehlen.

Mir haben vor allem die kurzen Anekdoten aus „Dancing Jacks“ gefallen (das ist das Buch im Buch). Dort werden einige der Spielfiguren und deren Eigenschaften oder Erfahrungen märchenhaft erzählt. Welche Karte würde zu mir passen? Schweinehirte oder Ritter? Auch gibt es neben der Spannung und den Horrorelementen richtig humorvolle Stellen.

Dancing Jax hat mich in seinen Bann gezogen und ich werde mir sicher den nächsten Teil zulegen. Jetzt hab ich’s endlich: Karo Neun. Ich bin die Karo Neun…
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4.0 von 5 Sternen Der Auftakt, 2. Januar 2015
In einem alten verrotteten Haus soll es angeblich spuken. Jezza und seine Freunde suchen den Nervenkitzel und erforschen das unheimliche Haus. Niemandem ist so wirklich wohl bei der Sache. Doch sie können nichts weiter Unheimliches finden als einen Karton mit alten Kindebüchern. Diese haben es jedoch in sich. Jeder der es liest verändert sich und wird zu jemand anderem. Das Buch wird unter den Menschen der Stadt verteilt. Dem Bösen muss der Weg bereitet werden. Die Geschichte um die Dancing Jax ließt sich wirklich schnell und flüssig. Zu Beginn hatte ich etwas Probleme mit den ganzen Namen und Charaktere klar zu kommen, doch so langsam aber sicher funktionierte das ganz gut. Was wirklich schwierig ist, ist die Doppelrolle, die sehr viele der Charaktere im Laufe der Geschichte bekommen, mit den Personen in Verbindung zu bringen. Zumal sich diese Doppelrollen (zumindest die wichtigen) auf Bildkarten eines französischen Spielkartenblatt beziehen. Zum Glück nennt der Autor nicht nur die neue Rolle, sonder auch immer wieder den 'weltlichen' Namen, somit wird es nicht ganz zu undurchsichtig. Mooncaster wird vom heiligen Magus, dem Ismus regiert, der die Ankunft des Prinzen der Dämmerung vorbereitet. Die Gesellschaft der Dancing Jacks ist monarchisch aufgebaut, der Ismus hat das alleinige Sagen. Neben ihm finden wir in Mooncaster noch weitere interessante Figuren, wie z. B. den Karobuben, die Pikdame und den Jockey. Alle konnten mich mit ihren gut beschriebenen Eigenschaften überzeugen. Beeindruckend fand ich auch, dass einige Charaktere, die in Felixstowe eher die Rolle von Außenseitern besetzen, sich in Mooncaster zu Hauptfiguren entwickeln.
Die Charaktere die in diesem Buch nach und nach eingeführt werden, werden dem Leser auf die eine oder andere Art schnell sympathisch, vertraut und man sieht sie schnell als wirklich agierende Personen an, denn so aus der Luft gegriffen sind die Charaktere nicht und man kann sie wunderbar in unsere Zeit setzen. „Dancing Jax: Auftakt“ ist, wie der Name schon sagt, der Beginn einer gruseligen Trilogie, in der ein scheinbar harmloses Märchenbuch alle Leser zu willenlosen Charakteren der Geschichte macht. Die Idee des Buches und seine temporeiche Handlung, die aus der Sicht zahlreicher Charaktere beschrieben wird, konnte mich fesseln und hat mich mitfiebern lassen. Das Ende ist recht offen, und so wird es den meisten Lesern wie mir gehen: Ich möchte sofort „Dancing Jax: Zwischenspiel“ lesen und erfahren, wie die Geschichte weitergeht.
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5.0 von 5 Sternen Bämm, einfach Ende!, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
„Dancing Jax – Auftakt“ Von Robin Jarvis

Handlung
In einem alten verrotteten Haus soll es angeblich spuken. Jezza und seine Freunde suchen den Nervenkitzel und erforschen das unheimliche Haus. Niemandem ist so wirklich wohl bei der Sache. Doch sie können nichts weiter Unheimliches finden als einen Karton mit alten Kindebüchern. Diese haben es jedoch in sich. Jeder der es liest verändert sich und wird zu jemand anderem. Das Buch wird unter den Menschen der Stadt verteilt. Dem Bösen muss der Weg bereitet werden.

Layout
Das Cover ist passend zum Inhalt wie eine Spielkarte gezeichnet. In der Mitte des cremefarbenen Covers sieht man einen Totenkopf mit Narrenkappe. Direkt darunter ist in klaren roten Großbuchstaben der Name des Autors. In noch größerer Schrift geschwungen der Titel. Das Layout ist auf jeden Fall außergewöhnlich und man ist gezwungen es sich näher anzusehen. Allein Cover und Titel verraten jedoch noch nicht in welche Richtung die Handlung geht. Das macht sehr neugierig auf den Klappentext, der das Kribbeln und Verlangen das Buch wenigstens mal aufzuschlagen noch größer macht.

Fazit
Wie ein schlimmer Autounfall, den man nicht sehen will, aber von dem man seinen Blick nicht wenden kann.
Während der ersten Absätze musste ich mich irgendwie sehr konzentrieren. Ich weiß nicht mal warum, denn der Schreibstil war einfach und locker. Aber ich brauchte eine kleine Weile, bis ich in die Handlung eigestiegen war. Zu Anfang stellte sich mir irgendwie immer die Frage, in welcher Zeit und welcher Welt spielt das Ganze hier eigentlich.
Aber als dann der Lehrer Martin Baxter mit seinem Ziehsohn Paul auf den Plan kam, da wurde alles klar und das Buch klebte an meiner Hand. Faszinierend real und erschreckend erzählt Robin Jarvis die Geschichte und treibt sie schnell voran. Immer wieder wird zwischen den „Guten“ und „Bösen“ hin und her geswichted und so der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten.
Das eine oder andere Mal lässt der Autor auch die Buchabschnitte, die die Protagonisten gerade lesen, einfließen.
Ich war gefangen in einer Welt des Wahnsinns und konnte nicht fassen, was alles passiert. Und dann kam der Schluss. Bämm, Ende.
Nun sitz ich hier, ohne den zweiten Band und möchte so gerne den sympathisch freakigen Martin Baxter in seinem Kampf gegen das Böse begleiten.
Fünf Eselsöhrchen für „Dancing Jax“. Ich habe mich fantastisch gegruselt!
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4.0 von 5 Sternen Das böse Buch..., 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Inhalt:
Eigentlich führt der Lehrer Martin Baxter ein schönes Leben in der Kleinstadt Felixstowe. Er hat eine wunderbare Lebensgefährtin und versteht sich sehr gut mit ihren Sohn Paul. Bis plötzlich auf einem Flohmarkt das Kinderbuch Dancing Jacks auftaucht. Erst sind die Veränderungen noch nicht so offensichtlich, denn die Bewohner von Felixstowe sind sowieso noch ganz geschockt von einem großen Unglück vor kurzem. Doch als seine Schüler sich plötzlich merkwürdig benehmen, alle nur vom Leben in Mooncaster reden und sogar die Lehrer angreifen, ahnt Martin, dass Dancing Jacks vielleicht nicht ganz so harmlos ist, wie er angenommen hatte.

Meine Meinung:
Vom Klappentext her hätte mich "Dancing Jax - Auftakt" von Robin Jarvis eigentlich nicht unbedingt interessiert, da er meiner Meinung nach doch ziemlich nichts sagen war und ich nicht wirklich wusste, was mich für eine Geschichte erwarten würde. Es sollte um ein Buch gehen, ein böses Buch, welches die Menschen in seinen Bann zieht, doch das war auch schon alles. Dass ich es gelesen habe, lag eigentlich nur an den Schwärmereien einer gewissen Bloggerin, die einen wirklich zu überzeugen weiß ;)

Also nahm ich diesen Trilogie-Auftakt nun endlich vor und fand mich erstmal in einer ganz normalen Kleinstadt wieder, in der der Lehrer Martin Baxter versucht, seinen nichtsnutzigen Schülern die Mathematik näher zu bringen, während eine kleine Gruppe Erwachsener in ein mysteriöses Haus einsteigt und dort einige Kisten voll mit alten Ausgaben von dem Kinderbuch Dancing Jacks findet. Dass ihr Anführer darauf besteht, dass diese wertvoll sind und sie mitnehmen möchte, finden sie selber abgedreht, doch sie gehen ihm bereitwillig zur Hand und bringen die Bücher unter die Leute.

Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mich in die Geschichte rein zu finden, was aber auch größtenteils daran lag, dass ich mit solchen "allwissenden" Erzählern, wie es ihn in diesem Buch gibt, nicht so gut klar komme. Ich mag es halt lieber, wenn man pro Abschnitt nur bei einem Charakter im Kopf ist und nicht immer hin und her springt, aber dies ist halt einfach eine Geschmackssache. Mit der Zeit hatte ich mich dann auch daran gewöhnt, so dass ich dem Buch besser folgen konnte.

Auch die vielen Charaktere, die anfangs auf einen einprasseln, lernt man mit der Zeit kennen, zum Mindest soweit, dass man sie mit Namen einordnen kann und weiß, welche Rolle sie in der Geschichte spielen. Die wichtigen Personen, wie den Mathematiklehrer Martin Baxter oder seinen Stiefsohn Paul darf man auch länger begleiten bei ihrem Kampf gegen den Sog von Dancing Jacks.

Anfangs fand ich das Buch zwar nicht schlecht, aber insgesamt auch nur okay. Doch nach und nach wurde es immer spannender, da ich einfach wissen wollte, wie es denn Dancing Jacks schafft, die Leute in seinen Bann zu ziehen. Und auch, wieso es überhaupt böse sein sollte. Die Lage für diejenigen, die gegen den Sog des Buches ankämpfen, wird mit der Zeit immer aussichtsloser, so dass ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie sie denn noch länger standhalten sollten.

Gut gefallen hat mir auch die Aufmachung des Buches. Am Anfang jedes Kapitels ist entweder ein Textausschnitt oder ein Bild aus dem Buch Dancing Jacks. Genau wie durch die Passagen, die immer mal wieder in die Kapitel eingebaut sind, wenn zum Beispiel eine Person in dem Buch liest, konnte man sich hierdurch gut vorstellen, wie das Leben in Mooncaster, dem Schauplatz von Dancing Jacks, ist.

Fazit:
Nach einigen Startschwierigkeiten hat mich der Auftakt zur "Dancing Jax"-Trilogie von Robin Jarvis dann doch in seinen Bann gezogen und mir eine spannende Geschichte erzählt, bei der ich mir nicht vorstellen kann, wie die Protagonisten dort heil heraus finden. Wer Geschichten in Geschichten mag, wird mit diesem Buch bestimmt viel Freude haben. Von mir bekommt es 4 von 5 Muscheln.
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5.0 von 5 Sternen Lesen macht süchtig.....!, 16. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
diese Erkenntnis trifft für dieses Buch in doppelter Hinsicht zu!
Die Geschichte um den Okkultisten Austerly Fellows ist ein wunderbarer Mix aus Stephen King und einer Kindheitserinnerung an die Gruselcomics, wie Gespenster Geschichten und Creepshow.
Der Handlungsstrang beginnt im Hier und Jetzt. Das Buch ist voll mit aktuellen Themen und (zumindest die englische Version) hat eine sehr lockere, junge Sprache.
Es geht um Schule, Alltag und um die kaputte Gesellschaft. Mit Robert Jarvis ist für mich ein neuer Autor in Erscheinung getreten, der ähnlich wie Stephen King Alltagsszenen derartig gut und dicht beschreiben kann, dass diese spannend zu lesen sind, obwohl wenig passiert.
Wobei dies nicht bedeuten soll, dass hier auf vielen Seiten nur Langeweile Hof hält. Die Action kommt ziemlich schnell in Fahrt und die Beschreibung des alten Hauses, in dem die ganze Story ihren Anfang nimmt ist wirklich gruselig geglückt.

Fazit: Endlich mal wieder eine Geschichte, die erfrischend anders ist als alles was man sonst zu lesen in die Hand bekommt. Toll geschrieben. Als reines Kinder- und Jugendbuch würde ich Dancing Jax nicht bezeichnen, auch wenn es oft im Buchhandel in dieser Sparte einsortiert ist. Zum einen steckt einiges an Gesellschaftskritik zwischen den Seiten, die sich jüngeren Lesern sicher nicht so entfaltet wie älteren, zum andern gibt es doch ein paar Momente an denen auch Liebhaber von Grusel- und Horrorromanen ihre Freude haben sollten.

Ein kunterbunter Mix aus Fantasy, Horror und dem Hier und Jetzt.
Der erste Band macht Lust auf mehr, bleibt zu hoffen, dass der Autor im weiteren Verlauf der Story die Geschwindigkeit und die Spannung so hoch wie im ersten Band halten kann.
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5.0 von 5 Sternen ein Buch, das verrückter nicht sein kann, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Dancing Jax - Auftakt: Band 1 (Broschiert)
Diese Buch soll gefährlich und schädlich sein, es soll mir den Kopf verdrehen und meine dunkle Seite nähren?
Was für ein Quatsch, dachte ich, wollte dem Buch aber eine Chance geben, so wie damals dem Buch ohne Namen (das übrigens faszinierend gut war). OK, mein Fehler, diese Mischung aus Fantasy, Märchen, Historie, Horror und Mythen hat mich im Handumdrehen in seinen Bann gezogen.
Das Buch spielt in zwei Welten, der realen, in der du und ich leben und die Welt in und um das Schloß Mooncaster, dem Dreh- und Angelpunkt des Kinderbuches Dancing Jacks aus dem Jahr 1936 von dem skurrilen und magischen Autor Austerly Fellows.
Dieses Buch, mit dem das Böse Einzug hält, wird von Jezza und seiner jugendlichen Band in einem verlassenen Haus entdeckt. Und kaum hat Jezza den im Keller den dort überall vorhandenen Schimmel berührt, beginnt langsam aber stetig seine Verwandlung in Ismus, den Herrscher der Fantasiewelt rund um Mooncaster und seine Freunde werden zu Buben und Damen, also zu gefügigen Vasallen des Königs Ismus. Die Gesellschaft in Mooncaster orientiert sich an den Werten eines Kartenspiel und je höher der Wert der Karte, desto mächtiger der Träger. Und jeder fügt sich dem ihm zugedachten Rang, ohne zu murren oder aufzubegehren.
Nachdem bei einer Katastrophe in dem friedlichen Städtchen der realen Welt 41 hauptsächlich Jugendliche umkommen, ist nichts mehr wie es war.. Der Ismus und sein Gefolge beginnen nun das Märchenbuch Dancing Jacks weiter zu verbreiten und fast jeder, der einige Seiten davon liest wird in seinen Bann gezogen und kann ihm nicht mehr entkommen. Martin, der Lehrer der örtlichen Highschool ist einer derer, die nicht befallen wurden und eine gewissen Resistenz zeigen. Nachdem er lange dazu braucht, das Böse des Buches zu akzeptieren, beginnt er endlich den Versuch etwas dagegen zu unternehmen.

Robin Jarvis hat mit dieser Trilogie eine Welt geschaffen, die skurriler nicht sein kann, es werde sogar Personen und Geschehnisse unserer Zeitgeschichte mit eingeflochten und machen aus dem Blickwinkel der Dancing Jax einen ganz anderen Sinn.
Jedes Kapitel beginnt Jarvis mit einem Zitat aus dem Kinderbuch und lockert damit die Handlung etwas auf. Im Laufe der Zeit trifft man auf viele verschiedene Charaktere, die auch wenn sie manchmal sehr schnell das Zeitliche segnen, doch sehr detailliert herausgearbeitet sind. Trotz der Vielzahl der Charaktere fällt es nicht schwer sich zurechtzufinden. Die Geschichte im Ganzen schreitet schnell voran, ohne aber gehetzt zu wirken. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Fazit:
Ein Buch über ein Buch, das verrückter nicht sein kann und mich komplett in seinen Bann gezogen hat und zwangsläufig dazu führte sofort den 2. Band der Trilogie anzufangen.

Wertung: 5 von 5 Spielkarten

Rezension © 2013 by Klaus Spangenmacher für BookOla.de
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Dancing Jax - Auftakt: Band 1
Dancing Jax - Auftakt: Band 1 von Robin Jarvis (Broschiert - 10. September 2012)
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