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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Titel! Was für ein Buch!
Eigentlich sollte alles seinen Gang gehen in Mercy Falls. Nach Jacks Tod und Olivias Verwandlung, vor allem aber nach Sams Heilung ist Ruhe eingekehrt und während Sam und Grace sich erst an eine gemeinsame Zukunft gewöhnen müssen, versucht Isabel, wieder Fuß in ihrem Leben zu fassen. Dann jedoch verwandelt sich einer der neuen Wölfe sehr...
Veröffentlicht am 7. September 2011 von lesezimmerchen

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat mir noch weniger gefallen als der erste Band
Inhalt:
So wirklich haben es Sam und Grace nicht für möglich gehalten, aber Sam scheint tatsächlich geheilt zu sein. Die Kälte kann ihm nichts mehr anhaben und verwandelt ihn nicht länger in einen Wolf. Endlich können Sam und Grace ihre gemeinsame Zeit genießen und müssen sich keine Sorgen mehr machen!
Doch zu den...
Vor 20 Monaten von Zeilenblicke veröffentlicht


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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Titel! Was für ein Buch!, 7. September 2011
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich sollte alles seinen Gang gehen in Mercy Falls. Nach Jacks Tod und Olivias Verwandlung, vor allem aber nach Sams Heilung ist Ruhe eingekehrt und während Sam und Grace sich erst an eine gemeinsame Zukunft gewöhnen müssen, versucht Isabel, wieder Fuß in ihrem Leben zu fassen. Dann jedoch verwandelt sich einer der neuen Wölfe sehr früh zurück und sorgt für eine Menge Unruhe und zu allem Überfluss geht es Grace immer schlechter, so dass sehr schnell doch wieder größere Sorgen ihr Denken und Handeln bestimmen.

"Ruht das Licht" ist wirklich ein würdiger Nachfolger für "Nach dem Sommer". Maggie Stiefvaters Schreibstil lässt den Leser sofort wieder in die Geschichte eintauchen, wobei gerade genug Informationen aus dem ersten Band wiederholt werden, um die Erinnerung aufzufrischen, aber nicht so viele, dass es langweilen oder stören würde. Die Sprache ist nach wie vor eingängig und fesselnd, so dass sich die Geschichte im Grunde von allein liest.

In diesem Buch werden nicht mehr nur Sam und Grace als Erzähler heran gezogen, sondern auch Isabel und Cole melden sich zu Wort, wodurch der Erzählfluss schneller und weniger gelassen wirkt. Das erhöhte Tempo ist allerdings auch den sich überschlagenden Ereignissen geschuldet, die in diesem Band der Geschichte eine neue Wendung geben.

Überhaupt zeigen hier mehrere Figuren ein ganz neues Gesicht, das ihnen mehr oder weniger gut steht. So lernt man Graces Eltern ganz anders kennen und ehrlich gesagt zeichnet deren (für Eltern sicher nachvollziehbare, für Jugendliche aber bestimmt völlig überzogen wirkende) Reaktion ein sehr viel schärferes Bild von ihnen, als es der ganze erste Band konnte.

Sam und Grace und ihre Beziehung zueinander wird wieder in einer Intensität dargestellt, die ganz hart an der Grenze zwischen Romantik und Besessenheit angesiedelt ist. Da sich allerdings die ganze Handlung dieses Mal in eine andere Richtung entwickelt, kann ich diese obsessive Fixierung der beiden viel eher nachvollziehen und akzeptieren als noch im ersten Band. Ihr ganzes Miteinander wirkt natürlicher und passender.

Isabel und Cole schließlich bilden den zerrissenen Gegenpart zu dieser Harmonie und geben dem menschlichen Miteinander mehr Schwung. Coles Entwicklung geht mir persönlich etwas zu schnell, die Beweggründe sind mir etwas zu oberflächlich, aber grundsätzlich passt er dennoch gut in die Geschichte.

Überhaupt gibt es bis auf die grenzwertige Liebesgeschichte, die dieses Mal aber viel besser die Kurve kriegt, nicht viel zu meckern.

Ein rundum gut lesbares Buch mit sympathischen Charakteren, einer mitreißenden Story und einer (auf die ganze Reihe bezogenen) Titelgebung, die mit zu dem Besten gehört, was ich bisher gesehen habe.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider schwächer als Teil Eins, 24. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
"Ruht das Licht" ist der zweite Teil von Maggie Stiefvaters Trilogie, die von "Nach dem Sommer" eingeleitet wurde. Leider kann er meiner Meinung nach nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten...

Zum Inhalt: Sam hat es geschafft über den Winter ein Mensch zu bleiben. Jetzt im Frühjahr kann es jeder Zeit soweit sein, dass sich die neuen Werwölfe, darunter Graces Freundin Olivia, wieder in Menschen verwandeln und Sam wird nichts anderes übrigbleiben, als sich in Becks Haus als dessen Nachfolger um die neuen Wölfe zu kümmern. Doch noch verbringt er lieber jede Nacht heimlich in Grace Zimmer, was aber durch ihre immer abweisender werdenden Eltern, die auf einmal ihr Interesse an Graces Leben wiederentdeckt zu haben scheinen, immer schwieriger wird. Außerdem verändert Grace sich. Der Werwolf in ihr, in den sie sich nach ihrem Biss in der Kindheit nie verwandelt hat, erwacht und ihr Leben gerät in Gefahr...

Irgendwie hatte ich Probleme mich in "Ruht das Licht" einzufinden. Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Grace ist zwar immer noch da, wirkte aber bedeutungsloser, als hätte sie in den Monaten, die sie zwischen dem ersten und dem zweiten Teil miteinander verbracht haben, einen Rückschritt erlebt. Sie war distanzierter und zu meinem Unverständnis auch keuscher. Das große Gefühl aus dem ersten Teil war im zweiten Teil für mich nur noch selten spürbar - erst gegen Ende, wenn die Bedrohung der Trennung wieder präsent ist, kehrt ein wenig davon zurück.

Auch, dass der Kreis der Ich-Erzähler sich verdoppelt hat, konnte mich nicht wirklich begeistern. Erzählten in "Nach dem Sommer" nur Sam und Grace aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte, kommen jetzt noch Isabel und einer der neuen Werwölfe, Cole, hinzu. Auch wenn jeder Charakter sehr individuell ausgearbeitet wurde und ich Isabel als Erweiterung durch ihre amüsante Sturheit und leicht kühle Zickigkeit durchaus unterhaltsam fand, haben sie die Handlung für mein Empfinden nicht großartig vorangebracht.

Ganz im Gegenteil: Sie haben irgendwie den Fokus von der schönen, emotionalen Sam-und-Grace-Geschichte genommen und damit auch die Sorge um Grace und ihre plötzliche Krankheit ein bisschen in den Hintergrund gedrängt, was ich einfach nur schade fand, denn das ist für mich der eigentlich interessante Handlungsstrang gewesen.

Gerade der neue Werwolf Cole, der durch seine dunkle und geheimnisvolle Vergangenheit wohl neue Aspekte und eine neue Liebe in die Geschichte bringen sollte, hat mich eher gelangweilt. Auf der einen Seite soll er hochbegabt sein, auf der anderen Seite ein Rockstar mit Drogenvergangenheit, die er den anderen verschweigen möchte - da diese "Geheimnis" dem Leser aber bereits nach wenigen Seiten durch Cole höchstpersönlich mitgeteilt wird, konnte es für mich gar keinen Reiz mehr darstellen und es war einfach nicht interessant, wie die anderen drei es Stück für Stück entschlüsselten.

Der Schreibstil ist allerdings immer noch sehr gut, sehr detailiert und einfühlsam, und darin liegt auch weiterhin die große Stärke von Maggie Stiefvaters Trilogie.

Insgesamt also eine weiterhin lesenswerte, aber leider auch schwächere Fortsetzung der Trilogie, die für mich ein bisschen zu wenig Sam-und-Grace und ein bisschen zu viel Cole enthielt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es gibt einfach wunderschöne Bücher, die man haben muß - "Ruht das Licht" ist so eines, 7. September 2011
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Sam: "Es waren doch nur achtundvierzig Stunden, bis ich sie wiedersehen würde. Das war doch nicht viel. Ein winziger Tropfen in dem Meer von Zeit, das unser gemeinsames Leben war. Vor uns lag jetzt die Ewigkeit. Ich mußte endlich anfangen, daran zu glauben." (S. 167)

Im zweiten Band der Triologie von Maggie Stiefvater hat Sam den Wolf in sich besiegt. Vor ihm liegt ein Leben in Menschengestalt - zusammen mit Grace. Genau das was er sich erwünscht hat. Während er immer wieder gegen die Schatten der Vergangenheit ankämpfen muß, kämpft Grace gegen die Gegenwart und Zukunft an: Sie, die nie krank war, hat plötzlich immer wieder starke Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe, Übelkeit - und sie weiß, dass sie nicht einfach nur krank ist. Denn sie hört die Rufe der Wölfe und weiß nicht wie lange sie sich ihnen noch entziehen kann...

Und dann ist da Cole, der neue Wolf. Der einfach nur ein Wolf sein will, um sein bisheriges Leben zu vergessen. Doch es gelingt ihm nicht dauerhaft ein Wolf zu bleiben, obwohl es eisig kalt ist. Und so droht ihn das Leben einzuholen, das er einfach nur vergessen wollte - und ein Teil dieses Lebens ist gleichzeitig eine große Bedrohung für das gesamte Wolfsrudel.

Maggie Stiefvater berichtet in "Ruht das Licht" aus vier wechselnden Ich-Perspektiven: Sam, Grace, Cole und Isabel. Diese Perspektivenwechsel erfolgen teilweise recht schnell, jedoch entstand für mich nie ein verwirrender Eindruck und es hat mir gefallen die Situationen immer aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet zu verfolgen: Sam ist eher der emotionale Berichter. Grace hingegen versucht alles logisch zu sehen. Cole ist der wütend-impulsive Typ. Und Isabel hat mein Herz durch ihre zickige, sarkastische Art erobert.

Mit Cole hat Maggie Stiefvater einen interessanten neuen Charakter ins Spiel gebracht. Anfangs mag man ihn und seine überhebliche Art nicht sonderlich. Aber Isabel schafft es an seiner Oberfläche zu kratzen - und so zeigt er neue Seiten und eine Vergangenheit, die einen traurig und wütend stimmen. Zugleich hat Cole ein Geheimnis, das eine Bedrohung für das gesamte Wolfsrudel darstellt - und man darf gespannt sein wie sich das weiter entwickelt...

Isabel bekommt in diesem Band auch eine etwas größere Rolle zugesprochen. Sie kämpft immer noch gegen den Verlust ihres Bruders Jack und gibt sich die Schuld an seinem Tod. Dazu kommt nun noch Cole von dem sich Isabel irgendwie angezogen fühlt ... der aber ja eigentlich gar kein Mensch sein will und damit auch kein Glück für Isabel zu bringen scheint.

Sam und Grace haben eigentlich ihr Glück gefunden, aber es scheint ihnen in diesem Band ungewollt zu entgleiten. Ich finde es schön wie die beiden aufeinander bauen und dass die Autorin das Glück der beiden nicht durch eine 3. Person (Stichwort Dreiecksbeziehung) oder Zweifel ins Wanken bringt. Dennoch haben sie gegen Grace nervige Eltern (die bisher nie für Grace da waren und jetzt plötzlich versuchen ihre Tochter zu kontrollieren) anzukämpfen und als ob das nicht reichen würde, muß Grace auch noch dafür kämpfen ihre menschliche Haut nicht zu verlieren.

Schade fand ich es, dass Maggie Stiefvater auch in diesem Band kein Kribbeln zwischen Grace und Sam erzeugt hat. Schon im ersten Band habe ich solche Momente zwischen Grace und Sam etwas vermisst. Und dies zieht sich auch durch den zweiten Band. Dennoch zeichnet die Autorin durch ihre absolut malerischen Worte eine schöne Liebesgeschichte.

Dieser Band hinterlässt offene Fragen (der erste Band war in sich geschlossener) und so heißt es nun warten auf den dritten und abschliessenden Band der Reihe "In deinen Augen".

Ganz besonders schön finde ich wieder mal das Cover des Buches. Diese Triologie ist definitiv das optische Highlight in meinem Bücherregal. Während der erste Band eher vom Sommer berichtete und durch warme, goldene Töne bestach, ist der zweite Band vom Winter und silberner Kälte geprägt. Einfach so wunderschön. So passend. Ich mußte diese Bücher alleine schon wegen der Optik haben - aber auch der Inhalt hat mein Herz erobert.

FAZIT: Beim ersten Band fühlte ich mich schon zwischen 4 und 5 Sternen hin und her gerissen - hier ist es das selbe Spiel. Am ersten Tag nach dem Lesen war ich bei 5 Sternen, doch so im nachhinein tendiere einfach wieder mal zu 4 Sternen - da mich die Liebesgeschichte von Sam und Grace ohne das berüchtigte Kribbeln einfach nicht komplett überzeugen kann. Dennoch: Ein optischer Leckerbissen, der beim Lesen absolut schmeckt. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und kann damit nur eine absolute Leseempfehlung für diese Triologie aussprechen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Fortsetzung!, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich "Ruht das Licht" bereits vor einiger Zeit im englischen Original "Linger" gelesen habe, habe ich mir jetzt die Zeit genommen, die deutsche Version zu lesen. Immer wieder bin ich hingerissen von den deutschen Covern und den Titeln. "Nach dem Sommer; Ruht das Licht; In deinen Augen" - wer ist auf die tolle Idee gekommen, aus den Titeln einen so schönen Spruch zu machen? Das ist immer wieder ein absoluter Pluspunkt für diese tolle Reihe!

Im zweiten Teil der Reihe dreht sich alles um die Beziehung von Sam und Grace im "Alltag" - Sam ist kein Wolf mehr, also müsste ja eigentlich alles perfekt sein und sie könnten endlich ohne Angst vor dem Winter zusammen sein - doch natürlich kommt alles ganz anders, denn plötzlich ist Grace diejenige, die sich verändert und von den Wölfen gerufen wird. Dazu kommt, dass Olivias "Verschwinden" die Polizei auf den Plan gerufen hat und Sam & Grace deshalb noch vorsichtiger sein müssen, um ihr Geheimnis nicht zu verraten.

Besonders toll an "Ruht das Licht" ist, dass auch Isabel wieder eine Rolle spielt und jetzt eine noch tragendere. Ich liebe ihren Charakter einfach. Am Anfang erschien sie so unsympatisch, aber durch die Kapitel aus ihrer Sicht erhält man einen wunderbaren Eindruck von ihrem Innenleben, was besonders durch dem Tod von ihrem Bruder nicht besonders fröhlich ist.

Ein ebenfalls toller und neuer Charakter ist Cole. Er ist ziemlich mysteriös und man erfährt nur sehr langsam mehr über ihn, aber genau das macht die Kapitel aus seiner Sicht so spannend - er ist ein wirklich sehr interessanter Charakter und obwohl er nicht sehr sympatisch erscheint, muss man ihn einfach mögen!

Alles in allem ist "Ruht das Licht" eine wunderbare Fortsetzung von "Nach dem Sommer" und ich freue mich schon auf die deutsche Version von Teil 3: "Forever".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Liebe und den Wölfen, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Diese Rezension bezieht sich auf die Hörbuchausgabe des Buchs.

Ich war zunächst sehr überrascht, dass die Geschichte nicht nur aus zwei sondern nun aus vier Perspektiven erzählt wurde. Hätte ich nicht zum Hörbuch gegriffen, so wäre ich sehr wahrscheinlich in dem Chaos der verschiedenen Ich-Erzähler untergegangen. Aber so war es richtig interessant und spannend, weil ich die Gedanken der einzelnen Personen und deren unterschiedliche Sichtweise auf das Geschehen so spannend fand. Es ist ähnlich wie ein Allwissendererzähler, aber eben nicht ganz.
Ich möchte auch hier wieder nicht allzu sehr auf den Inhalt des Buches eingehen, damit niemand gespoilert wird. Nur so viel: die Geschichte knüpft unmittelbar an das Geschehen des ersten Teils an, womit auf der einen Seite gleich ein paar Fragen des Lesers beantwortet werden, aber auch direkt wieder neue Fragen auftauchen. Eine spannende Mischung, die einen sofort wieder fesselt und zum weiterlesen/weiterhören animiert.
Das einzge was ich an dem Buch störend fand, weil sich mir bis jetzt der Grund dafür nicht erschlossen hat, sind die Rückblenden von Cole, einem der beiden neuen Ich-Erzähler. Vielleicht wird das in dem dritten und letzten Teil der Trilogie erklärt.
Und an dieser Stelle möchte ich mich auch einmal zu dem Titel äußern. Denn als ich von dem ersten Teil gehört habe, habe ich mich natürlich sofort über die anderen zwei Teile infomiert (zu der Zeit waren bereits alle drei Teile veröffentlicht. Ich war ein wenig spät dran.). Zunächst ist mir es mir gar nicht in den Sinn gekommen, die drei Buchtitel als ganzes zu sehen. Die hübsche Wortspielerei ist mri nämlich erst beim zweiten Hinsehen aufgefallen. An dieser Stelle musste ich herzlich über mich lachen. Eine wirklicht schöne Idee, die ich so noch nie bei einer Trilogie gesehen habe. Ich mag solche völlig neuen Ideen total gerne.

Nachdem ich nun den zweiten Teil gehört habe, werde ich mir selbstverständlich auch den dritten Teil "In Deinen Augen" anhören. Ich freue mich daher schon besonders auf die kommenden Tage, denn die sollen schön sonnig werden und laden so zum spazieren gehen ein - und dabei höre ich Hörbücher am liebsten (weil man da so selten bei einschläft. Oftmals wirken Hörbücher nämlich wie eine Schlaftablette auf mich. Aber im positiven Sinn, nur leider bekomme ich dann so kaum was von den Geschichten mit.).
Zum Schluß des zweiten Teils "Ruht das Licht" gab es einen so riesigen Cliffhänger, der mich total neugierig zurück gelassen hat, dass ich mich echt frage, wie die Autorin es wohl geschafft hat, die Geschichte weiter zu erzählen. Ich bin sowas von gespannt, wie es mit Sam, Grace, Cole und Isabel weiter geht.

Kaufempfehlung? Ja!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hat mir noch weniger gefallen als der erste Band, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
So wirklich haben es Sam und Grace nicht für möglich gehalten, aber Sam scheint tatsächlich geheilt zu sein. Die Kälte kann ihm nichts mehr anhaben und verwandelt ihn nicht länger in einen Wolf. Endlich können Sam und Grace ihre gemeinsame Zeit genießen und müssen sich keine Sorgen mehr machen!
Doch zu den alltäglichen Schwierigkeiten einer jungen Liebe - wie Eltern, die nicht verstehen wollen, wie viel einem am jeweils anderen liegt -, kommt nun ein weiteres Problem auf Grace und Sam zu, mit dem sicher keiner der beiden gerechnet hat. Grace ist plötzlich krank und nichts scheint ihr Fieber zu senken. Ist sie nun an der Reihe sich in einen Wolf zu verwandeln?
Zusätzlich dazu muss sich Sam um die neuen Wölfe kümmern, was ebenfalls einige Probleme mit sich bringt.

Rezension:
Bei Linger handelt es sich um den zweiten Teil der Wolves of Mercy Falls-Trilogie und ich hatte so sehr gehofft, dass mich hier, im Gegensatz zum ersten Band, die Handlung richtig mitreißen kann. Aber leider konnte ich hier noch weniger mit den Protagonisten anfangen.

Das Ende des ersten Teils hat mich ja schon überrascht: Plötzlich steht Sam wieder in menschlicher Gestalt vor Grace. Unbedingt musste ich wissen, wie es nun mit den Beiden weiter geht und habe direkt nach Beenden von Shiver zu Linger gegriffen. Mit den Schwierigkeiten, die sich nun vor Sam und Grace auftun, habe ich nicht wirklich gerechnet. Grace bekommt plötzlich hohes Fieber und eigentlich ist schon von vornherein klar, worauf es hinaus laufen wird. Grace steht scheinbar kurz davor, sich nun doch, Jahre nachdem sie gebissen wurde, in einen Wolf zu verwandeln.
Dieser Umstand sollte die Geschichte eigentlich ungeheuer spannend machen, schließlich fragt man sich, wann passiert es, wie passiert, wie wird Sam damit umgehen. Ich war allerdings schon nach kurzer Zeit von dieser Problematik genervt. Ich konnte Grace' Art damit umzugehen überhaupt nicht verstehen. Warum redet sie nicht mit Sam darüber? Das war mir wirklich ein Rätsel. Wenn sie mit jemandem über die Verwandlung reden könnte, dann doch mit ihm! Eigentlich müsste er aus seiner Erfahrung doch sowieso schon wissen, was mit Grace los ist.
Grace war mir, besonders an einer Stelle, viel zu melodramatisch, weshalb ich mit ihr in diesem Teil gar nicht zurecht kam. Im Gegensatz zum ersten Band wird die Geschichte aber mehr aus der Perspektive von Sam erzählt und nicht von Grace. Sam ging mir aber leider auch schon nach kurzer Zeit auf die Nerven, da er immer wieder von Zweifeln über seine Heilung geplagt ist. Jedes Mal, wenn er in die Kälte geht, hat er erneut Angst, sich doch in einen Wolf zu verwandeln und lässt sich über diese Ängste aus. Da zwischen Buch 1 und 2 einige Monate liegen und die kältesten Wintermonate auch schon vorbei sind, war ich der Meinung, dass Sam so langsam mal ein bisschen mehr Vertrauen in sich selbst haben sollte.

In Linger wird die Handlung aber nicht nur von Sam und Grace erzählt. Zwei weitere Charaktere kommen hinzu, die der Geschichte endlich mal etwas Schwung verpassen! Isabel kennt man schon aus Band 1, auch wenn sie da zunächst eine kleinere Rolle gespielt hat und erst gegen Ende zu einer für die Handlung wichtigen Person wird. Isabel war anfangs kein wirklicher Antagonist, aber trotzdem jemand, von dem man als Leser genervt war und der Grace zunächst behindert hat. In Linger ändert sich ihre Rolle komplett. Sie hilft Sam und Grace, behält immer einen kühlen Kopf, ist dabei aber rotzfrech. Durch die Perspektive Isabels wird der Geschichte endlich mal eine Ladung Humor verpasst, was ich bisher wirklich vermisst habe.
Die vierte Erzählstimme ist die von Cole, einer der neuen Wölfe. Cole hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen und gibt sich nach außen hin unnahbar und unsympathisch. Trotzdem wird schnell klar, dass er eigentlich ein ganz netter Typ ist und vor seiner Vergangenheit davon läuft.

Zum Schreibstil habe ich nur Ähnliches zu sagen wie zum ersten Band. Sehr ausgeschmückt, für mich wieder zu viel. Nur mit dem Hineinversetzen in die Charaktere hat es dieses Mal bei mir nicht so gut geklappt, da ich ab einem bestimmten Punkt sowohl von Grace als auch von Sam ziemlich genervt war. Gefallen haben mir aber die eingestreuten Songtexte von Sam, die nicht gerade selten vorkommen, die die Geschichte aber ein wenig beleben.

Insgesamt kam ich im zweiten Teil der Wolves of Mercy Falls-Trilogie mit den beiden Hauptcharakteren nicht wirklich zurecht. Die Handlungen von Sam und Grace konnte ich zum Teil nicht nachvollziehen, mit der Perspektive von Isabel und Cole wird der Geschichte aber eine Portion Frische und Humor verliehen.
Die Handlung hat sich für meinen Geschmack sehr gezogen, aber trotzdem hat es Maggie Stiefvater wieder geschafft, mich mit dem Ende neugierig auf den dritten Band zu machen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein bisschen schlechter, aber immer noch gut, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Also wie die Kurzbeschreibung schon sagt, wird Grace diesmal zum Wolf. Ich denke das nimmt einem ziemlich die Spannung. Auch sonst waren die Sam-Grace Szenen eher kitschig und eher etwas langweiliger als im 1. Band.
Dann ist da noch der Konflikt mit ihren Eltern, die sich für nichts interessiert haben, bis sie Sam erwischen, wie er bei Grace übernachtet. Von da an mischen sie sich in alles ein. Eindeutig nervig und diese Eltern kommen etwas unrealistisch rüber, ich meine wenn sie bisher nichts interessiert hat, warum sollte sie dann das interessieren? Das will mir nicht so ganz in den Kopf.

Eine neue Figur ist Cole. Er ist ebenfalls ein Wolf und seine Beweggründe kommen erst nach und nach ans Licht. Man sieht eine Verbindung zu Isabel und die Szenen der Beiden sind um so vieles Interessanter als die von Sam und Grace.
Ebenfalls schmiedet Isobels Vater Pläne um die Wölfe zu vernichten, was Sam und Grace in Aufruhr versetzt. Ehrlich gesagt wirkt es ein bisschen gestellt, auch wenn die Beweggründe verständlich sind, denn Isobels Familie hat einen großen Verlust erlitten.
Insgesamt war das Buch etwas schlechter als noch Band 1. Ohne Isabel und Cole hätte er definitiv weniger Punkte bekommen.

3.5/5 Punkten
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Fortsetzung, die Lust auf den dritten Teil macht!, 24. Februar 2012
Von 
Mariamar - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Auch im zweiten Teil der Trilogie geht es um die Beziehung zwischen Sam und Grace. Ihre Liebesgeschichte ist nach wie vor interessant und berührt sehr, auch wenn es vordergründig nicht mehr nur um ihre Liebe geht.
Der Einstieg in den 2. Teil ist einfach. Man findet sich schnell zurecht auch ohne Zusammenfassung der vorherigen Geschehnisse, durch Rückblenden und Erzählungen aller Protagonisten gelangt man zu den nötigen Informationen.

Der Aufbau der Erzählung und die Erzählweise gefallen mir gut.
Während die Protagonisten Sam und Grace im ersten Teil noch allein ihre Gedanken erzählen, treten in diesem Buch abwechselnd Isabel und Cole in den Vordergrund und treiben die Handlung aus ihrer Sicht voran.
Das bringt dem Leser beide Charaktere deutlich näher, vor allem Cole, einen neuen Prota, den ich anfangs sehr unsympathisch fand. Auf diese Weise konnte ich mich aber wunderbar mit ihm anfreunden und in die Protas hineinversetzen, mit ihnen fühlen und mitleiden.
Außerdem bin ich der Meinung, dass die Geschichte aus Coles Sicht erzählt, den Spannungsbogen ziemlich erhöht hat.
Was der Autorin auch sehr gut gelungen ist, ist die Entwicklung aller Protagonisten glaubwürdig zu beschreiben.
Fast jeder Charakter entwickelt sich auf seine Art weiter und verändert dadurch auch sein Umfeld. Vor allem lernt man Cole besser kennen, seine Vergangenheit, seine Ängste und Wünsche werden verständlicher und man kann ihn und seine Handlungsweise besser verstehen. Man konnte bei ihm die Hitze, die Kälte, die Krankheit richtig spüren.

Sams Charakter bleibt leider unverändert, er wirkt als Mensch ein wenig unscheinbar. Da hat er mir als Wolf mit den gelben Augen besser gefallen. Die Entwicklung der Protagonistin Grace dagegen hat Fortschritte gemacht. Grace sucht nicht nur durch ihre Liebe zu Sam nach einem Ausweg. Sie selbst ist es, die über das Gewohnte und Vorgegebene hinauswächst.

Auch wenn man am Ende weiß, wie die Geschichte ausgeht und ein kleiner fader Nachgeschmack zurückbleibt, freut man sich trotzdem, dass es im nächsten Teil weitergehen wird bzw. weitergehen muss. Die Liebesgeschichte von Sam und Grace ist einfach nur schön zu lesen.

Auch was in dem Teil über das Wolfsgift erzählt wird, finde ich sehr gut umgesetzt, unterhaltsam und dramatisch zugleich.

Die Fortsetzung soll kommen!
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5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Fortsetzung, die mich noch mehr begeistern konnte! Absolut lesenswert!, 2. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Ruht das Licht – Maggie Stiefvater
Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen. Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.

Meine Meinung:
„Ruht das Licht“ ist der zweite Band dieser Trilogie und eine gelungene Fortsetzung! Es geht mit mehr Tempo weiter, da sich die Ereignisse ein wenig überschlagen. Nun wird nicht mehr nur aus Sams und Graces Sicht erzählt, sondern auch Isabel und Cole treten als Erzähler auf. Die Autorin schafft wunderbare Charaktere, die man einfach mögen muss, sehr sympathisch! Ich konnte sehr gut mit ihnen mitfühlen und mich in sie hineinversetzen! Die Handlung war spannend und der Schreibstil wie auch im ersten Band sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es ist ein Buch, in das ich sehr gut abtauchen konnte! Schwer aus der Hand zu legen!

Fazit:
Wunderbarer zweiter Band der Trilogie! Sehr gelungen und mit deutlich mehr Tempo, konnte mich die Geschichte um Grace und Sam erneut fesseln! Ich würde behaupten, Band 2 ist noch besser als Band 1! Lesenswert!!
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4.0 von 5 Sternen Genauso ruhig und melodisch wie sein Vorgänger, aber mit etwas mehr Pfeffer, 28. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Ruht das Licht: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Klappentext
„Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.

Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.

Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.“

Gestaltung
Passend zu Band 1 wird die Gestaltung bei „Ruht das Licht“ fortgesetzt. Durch den blauen Farbton erhält das Cover einen winterlichen Touch und passt vom Stil her perfekt zu seinem Vorgänger. Die Cover dieser Reihe sind wirklich etwas Besonderes und ein wahrer Augenschmaus!

Meine Meinung
Während in Band 1 „Nach dem Sommer“ nur Grace und Sam die Ich-Erzähler waren, sind in „Ruht das Licht“ nun noch zwei weitere hinzugekommen. Cole und Isabel. Beim Lesen war es wirklich angenehm, diese beiden Charaktere näher kennen zu lernen, da Cole und Isabel ganz anders sind als Grace und Sam.

Grace und Sam sind eher ruhig und die Art, in der erzählt wird, wenn eine dieser beiden Figuren spricht, ist sich ziemlich ähnlich. Bei Isabel und Cole hingegen spürt man ihre Individualität förmlich durch das Papier hindurch. Isabel ist eher zickig, ein wenig kühl und sehr stur und sorgte durch ihren Charakter bei mir für so manches Schmunzeln. Cole, ein neuer Werwolf im Rudel, bringt meiner Meinung nach erst so richtig Schwing in diesen zweiten Band. Er ist geheimnisvoll, düster und ein wenig verrucht und war für mich eindeutig das Highlight dieses Romans!

Maggie Stiefvaters Schreibstil ist wie gewohnt sehr einfühlsam, detailliert und besonders bildreich. Sie beschreibt beispielsweise den Wald oder die Gefühle der jeweiligen Charaktere so eindringlich und mit wunderschönen Bildern, dass es mir eine Gänsehaut über die Arme jagt. Diese Autorin weiß eindeutig, wie man erzählt!

Und natürlich ist da dann die Geschichte (oder eher das Drama) um Sam und Grace. Nachdem Sam nun endlich den Wolf besiegt hat und sein Leben als Mensch verbringen kann, steht es um Grace sehr schlecht. Sie ist krank und als Leser ahnt man schon, dass sie dafür kämpfen muss, um dem Ruf der Wölfe, den sie andauernd hört, nicht zu folgen.

Erwartet man, dass die beiden nun endlich zusammen sein können und ihre Liebe zueinander genießen können, lehrt Maggie Stiefvater uns hier eines besseren. Der wahren, großen Liebe stehen immer Hindernisse (egal ob klein oder groß) im Weg, die es zu überwinden gibt. So ist auch in „Ruht das Licht“ nicht alles rosig, sodass Sam und Grace für ihre Liebe kämpfen müssen.

Mir haben in diesem Band jedoch genauso wie schon beim Vorgänger, ein paar actionreiche Momente gefehlt. Die ganze Geschichte ist eher ruhig und dreht sich um die Liebesbeziehungen, allerdings bieten doch gerade die Werwölfe genügend Potenzial, auch mal ein wenig mehr Spannung in Form von kleinen Kampfszenen oder größeren, dramatischen Streitereien einzubinden.

Fazit
„Ruht das Licht“ ist ähnlich wie sein Vorgänger eine ruhige Geschichte, die sich vorrangig um die Liebe zwischen Grace und Sam dreht. Durch den neuen Charakter Cole allerdings erhält die Handlung hier interessanten, neuen Wind, der ein wenig Spannung in diesen Roman weht. Isabel und Cole haben für mich Grace und Sam eindeutig aus dem Rennen geworfen und in diesem Band mehr gestrahlt. Leider hat es mir dennoch ein wenig an Action gefehlt, sodass es nur gute
4 von 5 Sternen gibt

Reihen-Infos
1. Nach dem Sommer
2. Ruht das Licht
3. In deinen Augen
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Ruht das Licht: Band 2
Ruht das Licht: Band 2 von Maggie Stiefvater (Gebundene Ausgabe - 1. September 2011)
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