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4.0 von 5 Sternen Werkzeugkiste
Ich habe mir dieses Buch bestellt, um mich mit Denkanstößen zu versorgen und wurde auch gut bedient.
Besonders gut hat mir der Gedanke der "gesprühten Werbung" geschmeckt.
Etwas verwirrt hat mich der zuständige Verlag allerdings aus der Wäsche schauen lassen, als ich am Ende von Seite 96 vergeblich die verlorenen Zeilen zu...
Vor 20 Monaten von Roman Wasservogel veröffentlicht

versus
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tipps zur Selbstvermarktung eines Kunst-Projektes
Das Buch „Wie überlebe ich als Künstler?“ von Ina Ross ist im September 2013 im transcript-Verlag erschienen und trägt den Untertitel „Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen“. Die Autorin ist studierte Kulturwissenschaftlerin, arbeitete u. a. als Managerin der Bauhaus-Akademie und ist aktuell...
Vor 20 Monaten von Dennis Schütze veröffentlicht


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tipps zur Selbstvermarktung eines Kunst-Projektes, 11. Oktober 2013
Von 
Dennis Schütze (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Das Buch „Wie überlebe ich als Künstler?“ von Ina Ross ist im September 2013 im transcript-Verlag erschienen und trägt den Untertitel „Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen“. Die Autorin ist studierte Kulturwissenschaftlerin, arbeitete u. a. als Managerin der Bauhaus-Akademie und ist aktuell künstlerische Mitarbeiterin an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin, Schwerpunkt: Projektmanagement und Marketing für Künstler.

Im einleitenden Kapitel wird in aller Kürze ein Setting inszeniert: Frisch gebackene Absolventen der Schauspielschule fragen die Dozentin um Rat bzgl. der Vorgehensweise zur eigenen Vermarktung. Dies rechtfertigt im weiterem Verlauf den kumpelhaften, teilweise etwas distanzlosen Tonfall des Textes (Leser wird mit „Ihr/Euch“ angeredet, viele persönliche Meinungen, Anekdoten, Interviewpartner sind offensichtlich Freunde oder wenigstens Kollegen).
Der Text ist insgesamt übersichtlich strukturiert, wird durch Illustrationen, comicartige Zeichnungen und viele Sprechblasen aufgelockert und hat knapp 190 Seiten Umfang (kein Anhang oder Stichwortverzeichnis). In den Hauptkapiteln geht die Autorin drei Fragen nach: Wie mache ich mich bekannt? Wie finanziere ich mich? Wie organisiere ich mich?

Im ersten Teil („Wie mache ich mich bekannt?“) geht es um die richtige Formulierung und Verteilung von Presseankündigungen, Social Media als Marketing-Tool und das budgetfreundliche „Guerilla-Marketing“. Insgesamt interessant zu lesen, allerdings bestätigen nahezu alle Interviewpartner diverser, prominenter Presseorgane, dass sie auf Presseankündigungen per Mail nicht reagieren oder diese erst gar nicht bei ihnen ankommen. Auch die Guerilla-Marketing-Empfehlung (Werbesprühen auf Gehwegen) funktioniert anscheinend nur in Berlin, in den meisten anderen Städten wird die Aktion als Ordnungswidrigkeit gewertet und es könnte ein saftiges Bußgeld für den Künstler folgen.
Der zweite Teil („Wie finanziere ich mich?“) behandelt das Thema Finanzierung von (Kunst-) Projekten. Die Autorin empfiehlt die drei Bereiche Mäzene, Sponsoren und den Staat (Kulturförderung von Kommune, Land, Bund). Auch hier greifen die Vorschläge nur teilweise. Insbesondere Stiftungen und Sponsoren sind auf der Suche nach arrivierten/etablierten und/oder hochbegabten Künstlern, die möglichst international tätig sein sollten und deren Werke hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Für die meisten jungen Indie-Künstler dürften diese Anforderungen bereits das Ende sein. Bleibt noch (Kultur-) Förderung der Stadt oder des Bezirks, aber auch hier geht es um Relevanz für die Region, genaue Kostenaufstellung und Beantragung lange Zeit vor dem Projekt, auch hier wird vorzugsweise mit arrivierten Organisatoren, Vereinen, Institutionen verhandelt, das bestätigen wiederum die verschiedenen Interviewpartner der Autorin. Wenig hilfreich also für junge Berufseinsteiger, höchstens in dem Sinne, dass sie hier erfahren, was sie sich gleich sparen können. Die Variante, seine Projekte selbst zu finanzieren, spricht die Autorin übrigens nicht an, alle drei Modelle gehen davon aus, dass fremdfinanziert wird. Warum das naheliegende Modell „Ich verdiene Geld mit meiner Kunst und investiere in mich selbst“ nicht angesprochen wird, verwundert, wäre es doch die einfachste Grundlage für das tagtägliche Überleben eines Künstlers.
Der dritte Teil („Wie organisiere ich mich?“) ist der kürzeste des Textes (24 Seiten inkl. Diagrammen). Hier rät die Autorin dazu, mit der Erledigung der Arbeit früh anzufangen und kontinuierlich dranzubleiben, außerdem werden die Prinzipien „Checkliste“ und „Balkendiagramm“ erläutert. Ina Ross schließt mit den weisen Worten: „Marketing schafft keine Kunst und keine Künstler, aber es macht sie sichtbar.“

Das Buch wird seinem ambitionierten Titel bzw. dem Thema „Selbstvermarktung eines Künstlers“ nur teilweise gerecht, die eigentliche Tätigkeit des „Künstlers“ und das „Überleben“ (in allen seinen Facetten) ist dafür zu wenig konkret gefasst. In den Beispielen geht es in erster Linie um Projekte aus dem Bereich Bildende Kunst, Schauspielaufführung, Filmproduktion. Gerade nicht projektgebundene oder weniger budgetintensive Genres wie Musik, Literatur, Video, Kleinkunst etc. fallen fast komplett unter den Tisch. Die Stärke des Buches liegt in den Informationen bzgl. des Marketings eines Kunst-Projektes, was die Autorin auch reichlich mit selbstgewonnenen und glaubhaften Erkenntnissen belegt. Hier profitiert der Text am Deutlichsten von ihrer Ausbildung und beruflichen Erfahrung. Somit ist der Titel des Buches zwar vielversprechend, aber leider nicht besonders zutreffend. Besser wäre gewesen: „Selbstvermarktung eines Kunst-Projektes“. Das klingt nicht ganz so aufregend, wäre aber präziser gewesen.

Tipp für Musiker zum Schluss: Ein sehr umfassendes und empfehlenswertes Buch zum Thema Selbstvermarktung speziell für Musikschaffende ist Selbstmanagement im Musikbetrieb: Ein Handbuch für Kulturschaffende (2., komplett überarbeitete Auflage) von Petra Schneidwind und Martin Tröndle (Hg.), erschienen in zweiter, komplett überarbeiteter Auflage im selben Verlag (transcript, 2012). Unter den Überschriften „Konzert und Publikum“, „Musikmanagement“, „Agenturen und Labels“, „Zur Ausbildungssituation an Hochschulen“ und „Recht“ informieren hier verschiedene Autoren auf knapp 400 Seiten.

Siehe auch dennisschuetze.de oder /blog
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Werkzeugkiste, 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Ich habe mir dieses Buch bestellt, um mich mit Denkanstößen zu versorgen und wurde auch gut bedient.
Besonders gut hat mir der Gedanke der "gesprühten Werbung" geschmeckt.
Etwas verwirrt hat mich der zuständige Verlag allerdings aus der Wäsche schauen lassen, als ich am Ende von Seite 96 vergeblich die verlorenen Zeilen zu finden versuchte.
Aber schon bei Seite 97 geht's wieder interessant weiter.
Die Autorin schreibt sympathisch und macht einem auch keine unnötigen Versprechungen, bietet einem jedoch gute - wie sie es selbst bezeichnet - Werkzeuge.
Was mir ein persönliches Anliegen beim Medium Buch ist: es liegt sehr gut in der Hand ;)

Empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen höchst nützlich, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Das wunderbare Buch.
Alles wird klar und fassbar geklärt. Keinen Satz und kein Wort ist überflussig.
Alle freie Künstler können von der umfassenden Erfahrung der Autorin profitieren und das Buch kann als Lehrbuch von Selbsmarketing dienen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schön geschrieben, 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Das Buch ist nicht nur ein guter Motivationstrainer, sondern schenkt uns einen Einblick hinter die Kulissen. Ina Ross schreibt begeisternd, flüssig, das Buch ist rund.
Ich werde mit diesem Wissen und dem sanften Anstoß mehr an meiner PR arbeiten.
Mein Sternenabzug gilt nicht der Qualität des Textes, dem müsste ich zehn Sterne geben. Am Abzug der Punkte ist der Verleger schuld. Der Einband ist sehr billig, wie man ihn bei kaum einen Taschenbuch findet. Bei 5-10 Euro hätte ich darüber hinweggeschaut, aber bei einem Preis von 19,80 Euro ist dieser Einband in keinster Weise gerechtfertigt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praxisnah und kompetent, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Einfach hilfreich mit sehr viel Insiderwissen. Anwendbare Hinweise. Und das alles mit einer flotten Schreibe und locker illustriert. Empfehle ich gerne weiter.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkonventionelles Lehrbuch, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Nicht nur für Künstler, für freie Berufe und Selbstvermarktung insgesamt ist dies ein sehr nützlicher Einstiegsratgeber! Es geht darum, sich sichtbar zu machen, sich zu finanzieren und organisieren, in einem Bereich, der für die meisten Unternehmen “nice to have” ist, aber keine wirtschaftliche Relevanz zu haben scheint. Im Bereich der öffentlichen Förderung sind die Hinweise nicht für alle Berufsgruppen weiterführend, da es spezialisierte Programme gibt. Vollkommen adaptieren kann ich hingegen die Haltung, die diesem Buch zugrunde liegt: Es sind gute Zeiten, um das Marketing für die eigene Arbeit selbst in die Hand zu nehmen! Es gibt nicht mehr den Weg! Versteht den Sinn Eurer Sache, entwickelt Freude daran und weckt Begeisterung! Lernt, Eure Tätigkeit von außen zu betrachten und zu formulieren, was das Besondere an ihr sei! Ina Ross leitet konkret und anwendungsorientiert an und holt sich repräsentative Gesprächspartner ins Boot. Sie inspiriert mit der sehr unkonventionellen Gestaltung des "Lehrbuchs" bzw. Unterrichtsmaterials dazu, darüber nachzudenken, ob wir unsere Lehrbücher eigentlich uns selbst, unseren Themen und unserer Zielgruppe gerecht gestalten. Wenn für die sicherlich bald anstehende zweite Auflage der Verlag noch die Satzausreißer korrigiert, wird die Freude vollkommen sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Freund, 10. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Das Buch ist wie ein guter Freund, der einem mit viel Erfahrung und mit einfachen Erklärungen hilft, seine kreative Arbeit sichtbar zu machen. Dabei wird nicht versucht, die eigentliche Arbeit zu verändern, sondern die Außenwahrnehmung der Arbeit zu verbessern. Ganz praktisch werden die heutigen Möglichkeiten zur Finanzierung und Verbreitung kreativer Produkte dargestellt. Ein Buch, das nicht nur für Künstler sondern für alle Kreativen eine tolle Grundlage zur „Eigenvermarktung” ist.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll aus der Praxis, 27. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wie überlebe ich als Künstler?: Eine Werkzeugkiste für alle, die sich selbst vermarkten wollen (Broschiert)
Tolles Buch, man bekommt gleich Lust, loszuziehen und seine Kunst zu Markte zu tragen – denn das muss nicht erniedrigend sein. Da ist auch Kreativität gefragt.
Überhaupt ist dieses Buch eine unaufgeregte Argumentation gegen den verbreiteten Vorbehalt, dass "wahre" Künstler sich durch verkaufen schwächen. In Amerika sieht
man das seit jeher anders und macht auch keine schlechtere Kunst. Es wird Zeit, dass wir Deutschen von unserem romantischem Künstlerbild runterkommen und da ist dieses Buch ein erster Schritt.
Kaufempfehlung!
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