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am 25. Februar 2013
Wir leben in einer Zeit, in der neben den ungezählten Lifestyle-und Wohlfühl-Büchern, die uns die Wege zu einem besseren und gesünderen Leben aufzeigen möchten, Bücher über den Fußballsport inflationär auf den Markt geschleudert werden. Unter diesen Fußballautoren befinden sich massenhaft Fußballfans, deren Geschichten belanglos, phantasielos und teilweise nervtötend sind. Weiß Nick Hornby eigentlich, welche Entwicklung er mit seiner Liebeserklärung an Arsenal ("Feverpitch") auf den Weg gebracht hat? Unter der Fußball-Literatur befindet sich zweifellos viel Ausschussware. Hin und wieder stößt man jedoch auf eine Perle. Um eine solche handelt es sich bei "Gelbfieber - wie Dortmund Fußballhauptstadt wurde".

Das Buch erzählt von über 100 Jahren (BVB 09) bewegter Vereinshistorie. Auf 160 Seiten versammelt es einen Kanon aus unterschiedlichsten Stimmen, Eindrücken und Bildern. Bilder sagen ja manchmal wesentlich mehr aus als Worte, und an beeindruckenden Bildern mangelt es "Gelbfieber" wahrhaftig nicht. Ob es nun eines von Aki Schmidt mit der Kapitänsbinde oder eines vom Kultfan "Moses" Lenz, umringt von Kindern, aus dem Jahr 1974 ist, oder ob es ein Bild aus der spektakulären Nacht des 5-0-Erfolgs gegen Benfica Lissabon (Winter 1963) ist, als die Borussen in leuchtenden Hemden aus englischer Goldseide aufgelaufen sind, jedes einzelne der vielen Fotos transportiert die Begeisterungsfähigkeit und Lebendigkeit die diesen Verein ausmacht ausgesprochen gut.

Borussia Dortmunds sportliche Gipfelstürme kommen zur Sprache: Erste Mannschaft des Jahres (1957; Hintergrund: 1956, 1957 wurde die Borussia mit identischer Aufstellung deutscher Meister). Beschluss des DFB-Bundestags zur Gründung der Bundesliga im Goldsaal der Westfalenhalle (1962). Timo Konietzka als Borusse erster Bundesliga-Torschütze (1963). Erster deutscher Europapokalsieger mit einem 2:1 im Hampden Park in Glasgow gegen den FC Liverpool (1966). Und so weiter. Die jüngsten Erfolge finden natürlich ebenso ihren Niederschlag in diesem tollen Buch. Aber auch die langen Durststrecken und dunklen Kapitel in der BVB-Geschichte werden nicht vergessen. Schließlich ist diese ja ein wenig eine Berg-und Talfahrt. Die Finanzkrise des Vereins, die in den 00er Jahren beinahe in die Insolvenz geführt hätte, wird beschrieben. Gerade in den Jahren, als es der Borussia extrem schlecht ging, machte sich bezahlt dass der Verein für die Stadt und die Region (wie es stets so schön heißt, "für die Stadt und die Region" ist inzwischen eine geflügelte Redewendung) eine unschätzbar hohe Bedeutung hat. Bei Weitem nicht nur Reinhard Rauball waren und sind bereit Borussia Dortmund in existenziellen Zeiten unter die Arme zu greifen.

Zum Schluss kommen die Fans zu Wort. Das wahre Kapital des Vereins. Sehr schöne, ehrliche Schilderungen von "echten Fans" haben dazu beigetragen, dass ich bis zum Ende mit großer Aufmerksamkeit gelesen habe.

Last but not least: Die Signal Iduna Arena - für nicht wenige Borussen heißt ihr Stadion immer noch Westfalenstadion - ist DER Fußballtempel Deutschlands. Wer sich dieses Fußballstadion, das selbst englische Zeitungen zum "besten" Fußballstadion Europas gekürt haben, ansieht, wird nicht umhin können zu sagen dass weder die Allianz Arena noch das Berliner Olympiastadion noch irgendein anderes deutsches Stadion an den Glanz von Dortmunds Stadion-Aushängeschild heran reichen.
Freilich versäumt "Gelbfieber" es nicht, den Anfängen im Stadion "Rote Erde" einige Zeilen und Bilder zu widmen.

"Gelbfieber" ist wirklich ein herausragendes Fußballbuch! Das beste, das ich in den letzten Jahren gelesen habe! Und das aus dem Mund - besser aus der Feder - eines Münchner Löwen!!!
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am 18. Dezember 2012
"Borussia bedeutet mir alles, weil... mein Vater blau-weißer ist und das für mich absolut nicht in Frage kam." (Tim Kauke (22), Bachum)

Das Buch startet direkt mit dem, was die Borussia unter anderem ausmacht: die Fans kommen zu Wort. Auf den ersten beiden Seiten sind Fanzitate abgedruckt, die besagen, warum die Borussia ihnen so wichtig ist.

Das Buch selber ist in 5 Bereiche aufgeteilt:
Als erstes geht es um die Stadt Dortmund und den BVB. Hier kommt beispielsweise Klaus Engel von Evonik zu Wort und erklärt, wie die Erfolgsgeschichte von Evonik und dem BVB miteinander verbunden sind und warum man gerne Sponsor ist. Es gibt ein Interview mit Ulrich Sierau, dem Bürgermeister von Dortmund.
Natürlich kommt aber auch Reinhard Rauball zu Wort. Ebenfalls befindet sich in diesem Abschnitt ein "Familienalbum" mit Bildern vom Borsigplatz während diverser BVB-Feiern von "damals".

Der zweite Bereich des Buches befasst sich mit der Geschichte des BVB. So zum Beispiel die Gründung der Bundesliga 1962. Timo Konietzka, der erste Bundesliga-Torschütze 1963. Der unvergessene Champions League Triumph 1997. Bis hin zum Jahr 2014: das DFB-Fußballmuseum. Ein Kapitel widmet sich den Trikots und den jeweiligen Hauptsponsoren.

Weiter geht es mit dem "Heimspiel". Hier dreht sich alles um den Fußballtempel und das Erlebnis, dort bei einem Spiel Gast sein zu dürfen. Es gibt Insider-Infos von der Süd und eine kleine, aber feine Fotostrecke mit unvergessenen Bildern. Ich sage nur: "We have a grandios Saison gespielt" Danke, Roman Weidenfeller! Dieser Satz ist nun legendär. :)

Der nächste Teil heißt "Familienbande". Hier gibt es ein Fanalbum und bekannte Größen berichten: Bruno Knust und Arnd Zeigler.

Der letzte Teil ist "Glaubensgemeinschaft" und befasst sich mit dem "kleinen BVB-Katechismus". Weiß doch jeder, dass im Ruhrgebiet der Fußball und die Vereinszugehörigkeit gelebt werden wie anderswo die Religion. Wo sonst beten 80.000 Menschen gemeinsam für 3 Punkte. In Dortmund ist der Fußball mehr, als "nur" Fußball.

Alles in Allem ein wunderbares Fußball-emotionales Buch. Hier kommen die Menschen zu Wort, die den BVB ausmachen, ihn geprägt haben und zu dem machten, was er heute ist.
Mit viel Freude habe ich die Erzählungen der älteren Generation gelesen. Und als es um die Erfolge der letzten beiden Jahre und um den Champions League Sieg ging, war ich selber wieder mittendrin.

Für...
... BVB-Fans
... Fußball-Fans
... Dortmunder
... Ruhrpott-Liebhaber
... fast alle... :)
Eine schöne Geschenk-Idee!
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am 25. August 2013
Dieses Buch ist kurzweilig und interessant geschrieben. Es sollte in jedem Bücherregal eines Dortmund Fans seinen Platz finden. Sehr zu empfehlen.
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am 1. Januar 2013
Ein Buch das versucht das Gefühl Borussia zuerklären das leid die liebe den stolz den
man für diesen Club entfindet
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Bücher über Borussia Dortmund gibt es inzwischen einige. Viele sind lesenswert, einige sind überflüssig und manche sind etwas ganz Besonderes.

Der Herausgeber Nils Hotze stellt in seinem Buch Gelbfieber - wie Dortmund Fußballhauptstadt wurde vor, wieso die Großstadt im westlichen Westfalen mit Fug und Recht von sich behaupten kann, die einzig wahre Fußballhauptstadt in Deutschland zu sein.

Und das hängt definitiv nicht ausschließlich mit den aktuellen Erfolgen wie Deutscher Meisterschaft 2011 und Double-Sieg 2012 sowie dem erfolgreichen Meistern der "Todesgruppe" in der Champions League zusammen. Denn um Fußballhauptstadt zu werden, gehört einiges mehr dazu. Was alles dazu gehört, wird auf mehr als 160 Seiten und zwischen einem Dortmund-gelben Einband präsentiert.

Im ersten Kapitel "Dortmund und Borussia" wird der ganz besonderen Beziehung zwischen dem Ballspielverein Borussia 1909 und der Stadt gehuldigt. Sowohl der Klub als auch die Großstadt haben bewegte Jahre hinter sich und sind inzwischen untrennbar miteinander verbunden. Genauso wie Borussia einige Male im sportlichen Schlamassel steckte und Tiefpunkte zu bewältigen hatte, musste die Westfalenmetropole den Strukturwandel vom Kohle- und Stahlzentrum in die Dienstleistungshochburg meistern.

Das zweite Kapitel "Geschichtsunterricht" macht seinem Namen alle Ehre und entführt uns zu den Sternstunden des BVB. Angefangen über die Gründung im Jahre 1909 über den Wachwechsel nach dem zweiten Weltkrieg bis zur ersten Deutschen Meisterschaft 1956 reicht der Reigen. Es geht weiter mit der Gründung der Bundesliga im Goldsaal der Westfalenhalle, dem ersten Fan-Fest 1987 und dem ersten deutschen Champions League-Sieg 1997.

Mit "Heimspiel ist Kapitel 3 überschrieben und beschäftigt sich mit dem Mythos Westfalenstadion und seinen Fans. Nicht umsonst wurde der westfälische Fußballtempel erst unlängst zum schönsten Stadion der Welt gekürt. Die "Familienbande" kommt im vierten Kapitel zu Wort. Zahlreiche Geschichten von Dortmunder Fans und ihrer Familienbande sind hier nachzulesen: Amüsantes, Gänsehaut-Momente und Historisches gibt es zu erleben.

Um die "Glaubensgemeinschaft" geht es im letzten Abschnitt. Dieses Kapitel ist der Abschluss der Gelbfieber-Diagnose. Statt vieler Worte lässt Herausgeber Nils Hotze die Macht der Bilder sprechen und präsentiert mit unzähligen Infografiken und Statistiken das Phänomen Borussia in all seinen Facetten.

In jedes der fünf Kapitel werden Beiträge von Dortmunder Journalisten (Frank Fligge und Wilfried Wittke), Borussen (Reinhard Rauball und Ex-Stadionsprecher Bruno Knust) und weiteren Persönlichkeiten wie Ulrich Sierau, Arnd Zeigler und Wolfgang Niersbach eingestreut, die dem Buch eine weitere persönliche und lesenswerte Note verleihen.

Mein Fazit

Gelbfieber - wie Dortmund Fußballhauptstadt wurde ist für mich ein ganz besonderes Buch. Nils Hotze versteht es trefflich, das schwarz-gelbe Gefühl in Worte zu kleiden und die Faszination Borussia und Dortmund begreifbar zu machen.

Viele dieser Emotionen, beeindruckende Fotografien aus vielen Jahrzenten BVB und dieses sprichwörtliche Lebensgefühl einer ganzen Region und eines ganzen Vereins und seiner Fans packt Gelbfieber in wunderbare Worte und macht es damit zu einem ganz besonderen Buch, das in keinem gut sortierten Borussen-Bücherregal fehlen sollte.

Das Gelbfieber bricht nicht nur am Spieltag in der Bundesliga, auf der europäischen Bühne und im DFB-Pokal aus. Das Gelbfieber ist allgegenwärtig, wenn der BVB im Spiel ist. Echte Liebe halt ;-)
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am 27. Januar 2013
Was soll ich zu einem Buch sagen, dass ich nicht aus der Hand gelegt habe, bis es komplett gelesen war?

Nils Hotze gibt einen richtig schönen Schmöker raus, gut gestaltet, absolut ansprechend bebildert und sauber recherchiert. Ein Buch zum Verschenken, aber zunächst mal für die eigene Bibliothek.

5 Sterne für das Gelbfieber. Gäbe es 6, wären es 6.
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am 16. April 2013
Ein tolles Buch für echte Dortmund-Fans und die, die es werden möchten. Ein wenig nostalgisch, ein wenig humorig, und immer unterhaltsam. Daumen hoch
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am 25. Dezember 2012
Klasse Buch mit tollen Storys, Bildern und Infos. Man erfährt immer noch was neues über seinen Lieblingsverein, den BVB. Kauf nicht bereut.
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