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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Halbgötter lieben
Die 16jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket. Die Mutter hat sie kurz nach der Geburt verlassen und sich nie wieder gemeldet. Helen ist ein außergewöhnliches Mädchen, außergewöhnlich hübsch und außergewöhnlich stark. Dabei versucht sie alles um nicht aufzufallen.

Als die Familie Delos auf die Insel...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von Marie C.

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Göttlich - verdammt
Eine schicksalhafte LIEBE. Eine antike FEHDE. Ein göttliches ERBE.

Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket. Auf der Insel ist nicht viel los und in den Sommerferien versinkt Helen in Langweile. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die...
Vor 11 Tagen von Julia veröffentlicht


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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Halbgötter lieben, 1. März 2012
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Die 16jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket. Die Mutter hat sie kurz nach der Geburt verlassen und sich nie wieder gemeldet. Helen ist ein außergewöhnliches Mädchen, außergewöhnlich hübsch und außergewöhnlich stark. Dabei versucht sie alles um nicht aufzufallen.

Als die Familie Delos auf die Insel zieht, ändert sich für Helen alles. In dem Moment, wo sie Lucas Delos zum ersten Mal sieht, überwältigt sie ein unerklärlicher Hass, und sie möchte ihn umbringen. Nach und nach erfährt sie mehr über ihre Abstammung: sowohl Helen als auch Mitglieder der Delos-Familie sind Nachkommen der griechischen Götter. Dabei gehören Helen und Lucas zwei verfeindeten Häusern an. Doch es gelingt ihnen bald, diese Feindschaft zu überwinden, so dass eine wunderbar romantische Liebe entstehen kann. Doch ist es ihnen nicht vergönnt, diese zu leben. Das Schicksal ihrer Häuser und der ganzen Welt geht vor.

Die Protagonisten Helen und Lucas waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe das ganze Buch über mit ihnen gelitten, aber auch ihre glücklichen Momente genossen. Helen hat eine rasante Entwicklung durchgemacht. Sie hatte ja von ihrer Abstammung keine Ahnung und musste erst alles darüber lernen. Hier bekam auch der Leser die griechische Mythologie häppchenweise und gut verdaubar serviert. Diese Halbgötter besitzen natürlich auch unmenschliche Fähigkeiten, die Helen bei sich erst noch entdecken und entwickeln musste. Besonderen Spaß hatte ich auch an Helens Freundin Claire, die immer eine schlagfertige Antwort parat und keine Scheu hat, sich mit den Halbgöttern anzulegen.

Der Schreibstil ist sehr passend für ein Jugendbuch. Die Sprache ist locker und einfach, aber nicht zu einfach, und auch nicht flapsig oder besonders umgangssprachlich. Man kann wirklich flott vor sich hin lesen. Die Handlung ist gut durchdacht und war für mich auch bis ins Detail nachvollziehbar, Spannung ist durchweg vorhanden, mal mehr, mal weniger. Einige Stellen waren vorhersehbar, die meisten allerdings nicht. Es gab durchaus überraschende Wendungen. Insgesamt empfand ich das Buch als eine absolut runde Sache. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass dies der 1. Band einer geplanten Trilogie und demnach die Handlung nicht abgeschlossen ist. Die Protagonisten sind zwar am Ende dieses Buches an einem Punkt angekommen, wo sie ein bisschen verschnaufen und sich neu ordnen können, aber das Grundproblem ist noch lange nicht gelöst.

Auf die Fortsetzung freue ich mich jetzt schon!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verdammt mitreißend!, 23. Juni 2012
Von 
S. Buddensiek - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Sie verlor so schnell das Bewusstsein, dass die Frau ihr eine starke Droge verabreicht haben musste, vielleicht sogar eine tödliche. Das Letzte, was Helen fühlte, war die Tatsache, dass ihre Angreiferin sie sanft auffing, als sie zu Boden ging. Helen konnte nichts sehen und sich nicht mehr bewegen.
"Mein süßes, kleines Mädchen", war das Letzte, was Helen hörte.
--

INHALT:
Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket ' und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen ' indem sie sich ineinander verlieben '

BUCHAUFMACHUNG:
Die farbliche Gestaltung mit dem goldenen Rahmen auf Hinter- und Vorderseite und dem Hintergrund aus Blau und Bernstein ist wunderschön gelungen. Schade ist das stereotype Mädchengesicht, das zwar von Aussehen und Haarfarbe zu Helen passt, aber einen unglaublich gelangweilten Gesichtsausdruck hat. Ein paar weitere Elemente aus der Geschichte mit ins Cover einzubringen wäre hier wohl nicht so schwer gewesen...

MEINE MEINUNG:
Lange, lange lag der erste Band der "Göttlich"-Trilogie bei mir herum und wurde und wurde einfach nicht gelesen. Ich wollte auf keinen Fall enttäuscht werden bei den vielen Lobeshymnen. Doch nun, nach der Lektüre, frage ich mich tatsächlich: Warum eigentlich? Enttäuschung sieht nämlich anders aus!

Josephine Angelini erzählt ihren Fantasy-Roman aus der personalen Sicht von Helen, der Protagonistin, schiebt aber auch zwischenzeitlich Parts aus der Sicht von anderen Personen ein. Auf diese Art hebt sich das Ganze sehr von den sonstigen Jugendbüchern ab, denn diese sind zumeist in der Ich-Perspektive verfasst. Andererseits sind die Gefühle für den Leser so besonders zu Anfang schwer zu fassen, weil die meiste Zeit nur Handlungen beschrieben werden. Nach ein bisschen Zeit hat man sich aber eingelesen und an den manchmal eher nüchternen, schon fast trivialen Schreibstil gewöhnt.

Helen ist eine sympathische Heldin, die in manchen Belangen zu perfekt ist - beispielsweise ist sie schön, besitzt Flugkraft, übermenschliche Schnelligkeit sowie eine außergewöhnliche Ausprägung der Sinne -, aber trotzdem kann sie durch Menschlichkeit überzeugen. Sie sorgt sich um andere, insbesondere ihre Freunde und ihren Vater, wirkt aber mit ihrer manchmal ein wenig hitzigen, dickköpfigen Art trotzdem kantig. Lucas ist ein toller Gegenpart und konnte mich für sich einnehmen, womit ich anfangs gar nicht gerechnet hätte. Er ist ziemlich süß, sieht natürlich ebenfalls super aus und besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, wirkt aber trotzdem nicht übertrieben. Seine Art, sowohl mit Helen als auch mit seiner Familie umzugehen, lässt ihn sehr schnell sympathisch werden.

Claire, Helens beste Freundin, wird oft als "laufenden Meter" beschrieben, ist aber trotzdem laut, frech und herrlich witzig, weshalb man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Sie ist durchaus verständnisvoll, vertritt aber auch ihre eigene Meinung. Familie Delos ist anders als ich erwartet hatte - zwar gibt es einige Ähnlichkeiten zu anderen Büchern, diese waren für mich aber nicht gravierend [was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich Vergleiche hasse]. Besonders interessant fand ich die kleine Schwester Cassandra, die zwar oftmals etwas abweisend wirkt, aber auch eine schwere Last zu tragen hat, sowie Cousin Hector, eine kämpferische Natur mit weichem Kern.

Angelini gelingt es, die Mythologie wunderbar in den Plot einzubinden und dabei noch überzeugend zu wirken. Auch solche wie ich, die sich in den Sagen nicht auskennen, kommen gut mit und werden nicht mit all den Informationen überrumpelt. Einige ausgedachte Aspekte, wie beispielsweise die Tatsache, dass alle Scions, also Halbgötter, nach einem bestimmten Schema das Aussehen eines echten Gottes bekommen, haben mich sehr fasziniert und dadurch noch mehr gefesselt. Spannung ist die gesamte Zeit über vorhanden, auch in der Liebesgeschichte. Lucas und Helen empfinden nach anfänglichem Hass relativ schnell etwas für einander, dennoch dauert es sehr, sehr lange bis sie sich näher kommen. Und das passt auch so! Die Anziehung der beiden ist anschaulich und glaubwürdig, wird dabei aber so gut wie nie kitschig - die Romantik kommt hier in genau dem richtigen Maß vor.

Natürlich darf der Bösewicht in der Geschichte nicht fehlen. Was dieser im Schilde führt, wird bald klar, aber dadurch, dass die Charakterisierung nicht vollständig in schwarz-weiß erfolgt, macht auch er Fehler, was dem Ganzen den gewissen Pepp verleiht. Schade ist nur, dass es lange dauert, bis Helen nicht mehr andauernd aus den gefährlichen Situationen gerettet werden muss. Beim erwarteten Showdown allerdings ist sie gut dabei und lässt es ordentlich krachen - genauso wie es einige Geheimnisse tun, die kurz vor Ende noch gelüftet werden. Das lässt auf einen großen Drama-Faktor und totale Spannung in Band 2 schließen. Ich bin gespannt!

FAZIT:
"Göttlich verdammt" hat es mir wider Erwarten total angetan und mich gefesselt in einen Rausch der Emotionen mitgerissen. Herzschmerz, Witz und Mythologie - das alles ergibt hier zusammen einen wirklich spannenden Fantasy-Roman. Wegen kleiner Mängel ein halber Punkt Abzug - aber Teil 2, ich komme!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesepflicht!!, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Ein ganz toller Roman! Habe ihn soeben zuende gelesen. Erinnert zugegebenermaßen stark an die Biss-Reihe... aber mal ehrlich: ist das nicht super?! Wem Twilight gefällt, der wird ein paar schöne Stunden mit diesem Roman verbringen. Hier gibt's keine Vampire sondern die Götter-Edition, toll geschrieben und wirklich zu empfehlen. Ich hatte mir zuvor im Internet Rezensionen durchgelesen, weil ich neuen Lesestoff nach "Twilight", "City of", "Tribute von Panem" und "Percy Jackson" gesucht habe. Dort kam das Buch manchmal gar nicht gut weg, meinen Geschmack trifft es aber genau! Und was noch besser ist: es wird eine Trilogie, man hat also noch länger etwas davon. :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Göttlich - verdammt, 14. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Eine schicksalhafte LIEBE. Eine antike FEHDE. Ein göttliches ERBE.

Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket. Auf der Insel ist nicht viel los und in den Sommerferien versinkt Helen in Langweile. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Großfamilie Delos auf die Insel zieht. Alle Familienmitglieder sind ausgesprochen attraktiv und die ganze Insel ist hin und weg von den Neuankömmlingen. Alle außer Helen. Sie spürt von Anfang an großes Misstrauen gegenüber den Unbekannten. Im Schlaf wird Helen plötzlich von düsteren Albträumen heimgesucht: Es begegnen ihr dort drei unheimliche Frauen, die Rache nehmen wollen - woran, bleibt ihr vorerst ein Rätsel. Als Helen den gleichaltrigen Lucas Delos das erste Mal sieht, spürt sie wieder die Gegenwart der drei Frauen, die sie dazu drängen, Lucas anzugreifen. Und Helen geht tatsächlich auf ihn los. Was dahintersteckt, erfährt sie erst nach und nach. Denn Lucas und Helen teilen ein gemeinsames göttliches Schicksal; sie sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf der Mächte auszulösen - und das, indem sie sich ineinander verlieben!

Ich habe von dem Buch vorher schon viel Gutes gehört und war entsprechend neugierig, als ich es dann in den Händen hielt. Die Geschichte wird hauptsächlich in der 3.Person von Helen im Präteritum erzählt. Manchmal kommt auch ein gewisser Kreos zu Wort.

Helen ist schüchtern. Na ja, so kann man es kaum nennen: Helen ist krankhaft schüchtern. Sie mag es nicht, wenn Leute sie ansehen, obwohl ihr das bei ihrer Schönheit eigentlich ziemlich egal sein könnte. Helens Vater Jerry erinnert ein bisschen an Charlie aus Stephenie Meyers Bis(s) Romanen.

Und auch sonst findet man in "Göttlich verdammt" so ziemlich etwas aus jedem halbwegs bekannten Jugend-Fantasy-Roman. Jerry gleicht Bella Swans Vater Charlie, das göttliche Getue findet man in Rick Riordans "Percy Jackson", Helen selbst erscheint mir eine Mischung aus Bella Swans Bescheidenheit und Kylie Galens (C.C. Hunter "Shadow Falls Camp") Hilfsbereitschaft und ach ja gegen Ende driftet das ganze auch noch ein bisschen in Richtung "Chroniken der Unterwelt" (Cassandra Clare) ab. Ich weiß nicht aus welchem Buch die Autorin den Hang zu (nicht-ganz-so passenden) epischen Sprüchen und die Masche für Happy-Ends alias Alle-finden-die-große-Liebe gezogen hat, aber ich halte danach Ausschau.

In diesem Buch habe ich zwei Lieblingscharaktere: Claire und Lucas' Cousin Jason. Die beiden haben Charakter. Gut, Claire ist vielleicht hyperaktiv und Jason launisch, aber es ist besser als diese Perfektion der anderen Charaktere. Auch Hector hat ab und zu ein wenig Charakter bewiesen.

Der Schreibstil erinnert mich ein wenig an ein Kinderbuch. Aber nicht an ein Buch für Jugendliche. Wer also etwas anspruchsvolleres lesen möchte, sollte sich vielleicht nach einem anderen Buch umsehen.

Empfehle ich dieses Buch? Nein. Warum habe ich trotzdem zwei Sterne gegeben? Ganz einfach: Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die folgenden Romane besser werden. So weit ich weiß, ist dieses Buch auch der Debüt-Roman der Autorin und vielleicht kann mich der zweite Teil der Triologie noch überzeugen.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandioses Debut, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Als Helen Hamilton nach den Sommerferien von ihrer Freundin Claire erfährt, dass eine neue Großfamilie auf die Insel gezogen ist, findet sie das nicht sonderlich interessant. Sie ist eher genervt davon, dass alle Leute so einen Wirbel um die Neuankömmlinge machen und will nichts von ihnen wissen. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Helen einem der Söhne der Familie auf dem Schulflur das erste Mal begegnet: Lucas Delos. Anstatt, wie alle anderen Mädchen, hin und weg von seinem attraktiven Äußeren zu sein, empfindet Helen plötzlich einen so starken Hass auf ihn, wie sie ihn in ihrem ganzen bisherigen Leben noch nie empfunden hat. Doch sie verabscheut ihn nicht einfach nur, sondern will ihn tot sehen und geht sogar auf ihn los.

Lucas kann den Angriff zwar abwehren, aber er scheint weit weniger überrascht von dieser Attacke zu sein als Helen selbst. Diese ist völlig verzweifelt und kann sich nicht erklären, was da nur in sie gefahren ist, immerhin hat sie Lucas noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen. Langsam befürchtet sie, dass sie nicht nur anders ist als alle anderen, sondern auch noch verrückt wird.

Immer wieder treffen sie und Lucas aufeinander, wobei Helen sich jedes Mal anstrengen muss ihm nicht wieder an die Kehle zu springen. Sie hat keine Ahnung, was mit ihr los ist, bis ausgerechnet er sie schließlich darüber aufklärt, wer oder vielmehr was sie eigentlich ist: Helen und beinahe alle Mitglieder der Familie Delos sind Scions, die Nachkommen von Halbgöttern ...

Göttlich verdammt ist ein außergewöhnlich toller Trilogieauftakt, der vor allem das Herz von Romantic Fantasy Fans höher schlagen lässt. Josephine Angelini verbindet in ihrem grandiosen Debut die griechische Mythologie mit einer Liebesgeschichte so tragisch wie Romeo und Julia. Einmal angefangen, taucht man so tief in diese Welt hinein, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.

Besonders herausragend sind an diesem Roman vor allem die verschiedenen Charaktere, die man nicht wieder so schnell vergisst. Das betrifft sowohl die Protagonistin Helen als auch die gesamte Familie Delos.

Helen ist dem Leser von Anfang an sympathisch und macht im Verlauf der Handlung wohl die größte Entwicklung durch. Sie weiß zwar schon immer, dass sie irgendwie anders ist, immerhin ist sie stärker als alle anderen Mädchen in ihrem Alter und kann sogar schneller rennen als die Jungs, versucht dies aber immer zu verstecken. Am liebsten ist sie für alle, mit Ausnahme ihrer besten Freundin Claire, unsichtbar und bekommt sogar Krämpfe, wenn sie zu viel Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Sie ist zwar schüchtern, aber trotzdem kein stilles Mäuschen, das sich nicht behaupten kann und alles macht, was man ihr sagt.
Umgeben von Lucas und seiner Familie blüht sie jedoch richtig auf, was wirklich toll mitzuerleben ist. Sie fängt an sich so zu akzeptieren, wie sie ist, und gewinnt dadurch an Stärke und Selbstvertrauen.

Doch nicht nur Helen gewinnt sofort die Sympathie des Lesers, sondern eben auch die verschiedenen Mitglieder der Familie Delos, allen voran natürlich Lucas. Er ist unheimlich charmant und man merkt ihm an, dass er hin und her gerissen ist zwischen seinen Gefühlen für Helen und seinem Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein, insbesondere gegenüber seiner Familie. Im Gegensatz zu Helen, der er es viel zu lange verschweigt, weiß er vom ersten Augenblick an, dass er und Helen nie zusammen sein können wie ein richtiges Paar. Genau wie Helen verachtet er Helena und Paris aus den Geschichten um Troja, deren Liebe unzählige Menschen im Krieg zum Opfer gefallen sind, und könnte selbst nie so egoistisch handeln. Dennoch fiebert man natürlich mit ihrer Liebe mit und hofft, dass sie irgendwann eine Lösung finden werden um doch zusammen sein zu können.

Die anderen Mitglieder der Familie Delos schließt man aber ebenfalls sofort ins Herz. Das betrifft sowohl die Zwillinge Ariadne und Jason, die genau wie Lucas und Helen 16 Jahre alt sind, den ein Jahr älteren Hector, Lucas Mutter Noel und manchmal auch die 14-jährige Cassandra. Sie alle unterscheiden sich voneinander, sie sind individuell, haben verschiedene interessante Fähigkeiten sowie Charaktereigenschaften und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte. Von den Hauptfiguren bekommt man ein wirklich umfassendes Bild und lernt sie sehr gut kennen. Es ist schön zu sehen, wie herzlich sie Helen in ihre Familie aufnehmen, obwohl sie eigentlich einem feindlichen Haus angehört und auch noch aussieht wie eine Person aus einem Teil ihrer Vergangenheit, an den sie sich lieber nicht erinnern möchten. Sie haben sogar schon über Helen gewacht als die Furien, die den unkontrollierbaren Hass zwischen ihr und der Familie Delos ausgelöst haben, noch zu sehen waren.
Die Szenen auf dem Anwesen der Delos vermitteln eine tolle Großfamilien-Atmosphäre, die man beim Lesen richtig genießt. Sie alle sind so lebendig und immer füreinander da, auch wenn es mal Streit gibt oder sogar zu einem richtigen Kampf kommt.

Neben den fantastischen Figuren ist Josephine Angelini auch die Darstellung der verschiedenen Beziehungen besonders gut gelungen. Das betrifft sowohl die Freundschaft zwischen Helen und Claire, die so eng ist, dass sie jeden Streit übersteht, als auch die verschiedenen familiären Beziehungen. Man spürt, wie eng Helen und ihr Vater Jerry miteinander verbunden sind, auch wenn Helen viele Geheimnisse vor ihm hat.
Das gleiche gilt für die Familie von Lucas. Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Cousins und Cousinen, etc untereinander sind alle sehr unterschiedlich, aber dennoch innig. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, steht die Familie für sie an oberster Stelle und das merkt man auch.
Die Romantik liefert natürlich vor allem die Beziehung zwischen Helen und Lucas. Diese ist zwar sehr kompliziert und scheint nahezu unmöglich, aber die Beiden empfinden schon nach recht kurzer Zeit so viel für den anderen, dass sie einander nicht mehr aufgeben können. Sie klammern sich an die Hoffnung eine Lösung zu finden, die weder sie selbst noch die ganze Welt in Verzweiflung stürzen wird.

Neben diesem tragischen Aspekt und den Momenten, in denen die Tränen unweigerlich fließen, gibt es jedoch auch viele humorvolle Szenen, bei denen man einfach nur Schmunzeln kann. Diese verdankt man häufig Helens bester Freundin Claire und ihren frechen Sprüchen. Doch auch Helens Kampftraining mit Hector bietet viele solcher Momente.

Der Schreibstil von Josephine Angelini ist für ein Debut überraschend gut. Er ist mitreißend und sorgt dafür, dass man sich in die einzelnen Szenen gut hinein versetzen kann. Man hat die Charaktere beim Lesen stets vor Augen und kann ihre Handlung sehr gut nachvollziehen.
Obwohl die meisten Szenen aus der Sicht von Helen geschrieben sind, sodass man sich mit ihr natürlich besonders gut identifizieren kann, hat sich die Autorin gegen eine Ich-Erzählung entschieden. Dadurch hatte sie aber auch die Möglichkeit ein paar Szenen aus der Perspektive anderer Figuren, beispielsweise Lucas, zu schildern, in denen Helen nicht dabei ist, oder den Blickwinkel zu wechseln um Geschehnisse um Helen noch geheim zu halten.

Zum Ende hin steigt die Spannung noch einmal an und es passiert so viel, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen ehe man nicht die letzte Seite erreicht hat.
Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass die Autorin am Ende eine scheinbare Lösung für den Hauptkonflikt in der Liebesbeziehung zwischen Helen und Lucas präsentiert, nur um dann ein neues Problem zu schaffen, dass viel weniger gravierend erscheint. An der Stelle wäre es vielleicht besser gewesen, den ursprünglichen Konflikt beizubehalten und sich die Lösung für später aufzuheben, wenn das Hindernis, da es sich ja ,nur' um den Auftakt einer Trilogie handelt, noch weiterhin bestehen bleiben soll. Da die Autorin aber wohl im zweiten Teil genauer und intensiver auf dieses neue Problem eingehen wird, kann das keinen Punktabzug rechtfertigen, zumal alles andere an diesem Buch so fantastisch war, dass es diesen kleinen Makel mehr als wieder gut macht.

Das Ende ist, zum Leidwesen aller Leser, sehr offen gehalten und das Warten auf die Fortsetzung ist überaus qualvoll. Für diesen Folgeband gibt es aber immerhin viel Potenzial, nicht nur wegen der problematischen Beziehung zwischen Helen und Lucas, sondern auch auf Grund der vielen anderen aufgeworfenen Fragen. Wie werden sich bestimmte Mitglieder aus Helens und Lucas' Familie noch verhalten? Kann man die Furien für immer loswerden? Was geschieht wirklich, wenn alle vier Häuser vereint werden? Und was hat es mit dieser Prophezeiung und Helens Rolle darin auf sich?
All diese Fragen, aber natürlich auch die tragische Liebesgeschichte, werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass man sich diesen zweiten Teil auf keinen Fall entgehen lassen wird.

Göttlich verdammt ist ein grandioses Debut von einer wirklich talentierten Autorin, von der man noch viel erwarten kann. Geschickt verknüpft sie die griechische Mythologie mit einer romantischen sowie tragischen Liebesgeschichte. Die Scions als Nachkommen von Halbgöttern bieten eine gelungene Abwechslung zu den vielen anderen fantastischen Wesen, die sich zur Zeit so häufig in Jugendromanen wieder finden.
Die verschiedenen Charaktere sind nicht nur sympathisch, sondern auch sehr vielseitig und tiefgründig, sodass man auf keinen von ihnen verzichten möchte. Die Handlung ist spannend bis zum Schluss und obwohl es sich hierbei um einen Trilogieauftakt handelt, der dazu auch noch sehr offen bleibt, hat man dennoch nicht das Gefühl nur eine Art Einleitung zu gelesen zu haben.

Mit dieser Serie hat Josephine Angelini eine Geschichte geschaffen, die einen auch noch lange nach dem Lesen und in den Pausen, sofern man denn in der Lage oder gezwungen ist, welche zu machen, beschäftigt.
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56 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Twilight reloaded?!?, 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
"Göttlich verdammt" von Josephine Angelini hat an sich eine ganz nette Handlung, die mir nur leider zu großen Teilen viel zu viele Ähnlichkeiten mit der "Twilight-Saga" hatte, als dass ich es noch für Zufall halten könnte.

Zum Inhalt: Helen ist fast 17 und lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater auf der Insel Nantucket. Sie ist eine große, recht hübsche, aber auch sehr schüchterne High-Schülerin, die immer sehr darauf bedacht ist, nicht aufzufallen. Denn irgendwie weiß sie, dass sie anders ist. Stärker als andere Mädchen und vor allem auch schneller.

Als die reiche Großfamilie Delos auf die Insel zieht, bekommt sie die Bestätigung, dass an ihr wirklich etwas nicht stimmt, denn sie wird von merkwürdigen Träumen heimgesucht und drei Frauen in ihrem Kopf wecken in ihr das Verlangen, alle Mitglieder der Delos-Familie umzubringen. Nach und nach erfährt sie, dass sie zu den Halbgöttern, den Scions, gehört, und, dass die Familie Delos eigentlich das letzte verbleibende "Haus" dieser aus der griechischen Mythologie stammenden Wesen sein sollte. Denn durch eine alte Blutrache werden alle Scions dazu getrieben, die Mitgleider anderer Häuser zu töten.

Doch Helen schafft es diese Blutrache zu unterbrechen und mit den Delos Freundschaft zu schließen - und sich in Lucas, einen der Delos', zu verlieben, während sie versucht ihre Kräfte kennenzulernen, das Rätsel um ihre Herkunft und ihre verschwundene Mutter zu lösen und der drohenden Gefahr durch den restlichen Delos-Clan zu entgehen.

Am Anfang fand ich das Buch wirklich unterhaltsam. Helen ist eine ganz angenehme Protagonistin, ihre Freundin Claire ist ebenfalls ein interessanter Charakter und als die Delos-Familie nach Nantucket zieht und Helen ständig bei ihrem bloßen Anblick von Mordgelüsten heimgesucht wird, wird die Handlung ebenfalls ziemlich interessant und auch witzig. Auch Helens rätselhafte Träume sind spannend. Aber je mehr das Rätsel dann aufgelöst wird und das Verlangen die Familie zu töten dabei ganz schnell verschwunden ist, desto langweiliger wurde die Geschichte irgendwie.

Nicht, dass sie keine Handlung mehr gehabt hätte, ganz im Gegenteil, bei anderen Geschichten würde die Vielzahl der Handlungsstränge den Roman wahrscheinlich richtig in Schwung bringen. Aber hier fand ich es irgendwie lieblos zusammengeklatscht und so vorhersehbar, dass ich mich zwischendurch zwingen musste, weiterzulesen. Helen trainiert ihre Fähigkeiten, Helen lernt, was Halbgötter sind, Helen liebt Lucas, Helen wird gejagt, Helen hat Ärger mit irgendwem - meistens mit Lucas' älterem Cousin Hector - und alles wird - "klatsch, klatsch, klatsch" - hintereinanderweg geschrieben, ohne dass es für mich einen besonderen Spannungsaufbau gegeben hätte.

Außerdem - und das ist das größte Manko - leidet dieses Buch unter einem akuten Anfall von "Twilight"-Doppelgängeritis. Helen, ihre Lebensumstände, die Familie Delos, Helens Freunde, die Liebesgeschichte ... das alles könnte man einfach aus "Göttlich" rausschneiden und eins-zu-eins durch "Twilight"-Teile ersetzen. So hat sich die Familie Delos zum Beispiel dazu entschieden anderes zu leben als der Rest ihres Clans, der in Europa geblieben ist, sie haben fünf Kinder, Helen lebt allein mit ihrem Vater und bekocht ihn regelmäßig...und das schlimmste Copy-Paste-Verbrechen findet sich dann in der "Liebesgeschichte".

Natürlich fühlen sich Helen und Lucas unendlich stark zueinander hingezogen, können aber wie Bella und Edward nicht wirklich richtig zusammensein. Die beiden Paare führen dazu fast identische Dialoge, mit Helen in der "warum denn nicht, wir können es doch versuchen"-Rolle und Lucas mit dem "nein, wenn wir uns auch nur küssen könnte ich mich nicht mehr beherrschen"-Angsthasen-Gefasel.
So überrascht es nicht, dass Edward und Bella ... äh ... Helen und Lucas brav das amerikansiche Prüderie-Bedürfnis erfüllen und keusch bleiben - und weil natürlich nicht wirklich die Gefahr besteht, dass Lucas Helen das Blut aussaugt oder sie zermatscht, wird in "Göttlich" bei Sex zwischen den beiden gleich mit dem Ausbruch eines die ganze Welt vernichtenden Krieges gedroht. Ja, wenn Teenager Sex haben, geht die Welt unter...da sind amerikanische Jugendbücher doch wirklich zuverlässig amüsant. Aber diese hirnlosen Dialoge sind leider absolut nicht lesenswert, schon nicht im "Twilight"-Original und erst recht nicht in der "Göttlich"-Kopie.

Man könnte natürlich sagen, dass "Göttlich" als eigenständige Geschichte dennoch eine Daseinsberechtigung neben "Twilight" hätte, wenn es besonders herausragend gut geschrieben wäre: Aber das ist es nicht. Es sollte zwar nicht schwer sein, Frau Meyers literarische Fähigkeiten zu überbieten, aber auch in "Göttlich" haben sich weder Autorin noch Übersetzerin einen Zacken aus der Krone gebrochen. Neben der irgendwie holprig auf mich einfallenden Handlung holperte nämlich auch die Sprache an vielen Stellen gleich mit.

Also, damit komme ich endlich zum Fazit: "Göttlich" war am Anfang wirklich gut, wurde dann aber mit jeder Seite schlechter und entpuppte sich als "Twilight"-Kopie samt Keuschheitsgelübde. Der Handlungsverlauf ging oft Schlag-auf-Schlag ohne Spannung oder besondere Highlight-Momente und die Sprache ist nicht besonders gut. Muss man nicht lesen, besonders nicht, wenn man "Twilight" schon kennt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manche Bücher möchte man am liebsten selbst editieren., 18. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch, also was sage ich nur zu diesem Buch?
Es war ein guter Lückenfüller, bis ich wieder ein richtiges Buch (Angelfall !!!) zum Lesen gefunden hatte. Stellenweise war es recht unterhaltsam. Es gab sogar eine Szene, bei der ich grinsen musste und eine weitere, wo ich herzhaft gelacht habe.

Kommen wir nun zu den Sachen, wo ich den Kopf schütteln musste.

Achtung, aber jetzt: SPOILER!!!

Charaktere:
Helen. Boah! Diese Frau ist Superwoman ohne Kryptonit! Überirdisch schön, stark wie Zeus, total nett, lässt sich windelweich prügeln und schlägt nicht zurück. Schleudert Blitze und kann fliegen. Und wenn ihr jemand mal die Zähne ausschlägt, wachsen die einfach nach. Das ist praktisch.
Aberrrr . . . Helen ist nicht perfekt. Nein. Helen hat auch ihre Schattenseiten. Aus diesem Grund hat Helen auch noch ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Mutter und ein verkrüppeltes Selbstbewusstsein, weil sie so anders ist. Und sie ist total schüchtern.
Was sie aber nicht davon abhält zu Lukas, diesem Jungen der ihr noch völlig fremd ist, ins Bett zu hüpfen. Ach und fast hätte ich es vergessen, sie ist unverwundbar gegen Waffen.
Was die übrigen Charaktere angeht, ich erinnere mich kaum noch an sie. Aber sie waren auch superstark und überirdisch schön.

Handlung:
Junge trifft Mädchen. Mädchen und Junge hassen sich. Mädchen und Junge verlieben sich.
Damit das ganze nicht abgekaut wirkt, gibt es da noch die Furien, die dafür sorgen, dass sich Mädchen und Junge RICHTIG hassen. Aber so RICHTIG FIES hassen. Leider wird dieser irrationale Hass so breit gestampft, dass es nervt. Doch dann sind die Furien mit einem Fingerschnippen weg. Problem gelöst. Das war einfach.
Dann gibt es noch ein Geheimnis. Helen hat Alpträume und wacht jeden Morgen mit schmutzigen Füssen auf. Das zieht sich bis zum Ende des Buches hin, wo man endlich erfährt, was diese schmutzigen Füsse zu bedeuten haben, und dass man die Traumsequenzen doch nicht hätte umblättern sollen. Mist!
Was den Vergleich mit den Biss-Büchern angeht, nun ich habe nur das erste Buch der Reihe gelesen. Aber das Lesen dieses Buches führte dennoch zu einem gewissen Deja Vu.
Glücklicherweise gab es die Szene, in der Helen's Unverwundbarkeit getestet wurde. Ich fand die Szene schon beim ersten Mal schreiend komisch, als ich sie in dem Film Hankok mit Will Smith gesehen hatte. Nach all den Jahren hatte diese Szene nichts von ihrem Witz verloren. Ich habe herzhaft gelacht.
Gegen Ende kam dann die Wendung, Helen und Lukas sind . . ups! Da rollten meine Augen endgültig zum Himmel. Es sind kaum drei Wochen vergangen seid Mortal Instruments.

Schreibstil:
Ich hab das Buch auf Englisch gelesen und war innerhalb eines Tages fertig. Der Grund dafür war, dass ich gefühlte fünfzig Prozent der Seiten überblättert habe.
Dazu kamen häufige Abbrüche in den Dialogen und Umschwung zum Erzählerischen, was die Dialoge wiederum sinnlos erscheinen lies. Dieses war das erste Buch, bei dem ich während des Lesens immer wieder die Stirn gerunzelt und gedacht hatte, an der Stelle sollte man noch mal editieren. Das hier sollte man umschreiben und diesen Abschnitt sollte man lieber streichen.

Alles in allem bekommt das Buch zwei Sterne. Als Lückenfüller, bis man ein richtiges Buch in die Hände bekommt, hat es gereicht. Das erste Drittel fand ich zäh, die letzten zwei Drittel zwar nicht neu, aber unterhaltsam. Ich glaube ich hatte noch nie ein mir unbekanntes Buch so sehr mit dem Gefühl gelesen, ich hätte es bereits einmal gelesen. Es ist nicht total schlecht. Ich habe schon schlimmeres gelesen.
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67 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blut für Blut für noch mehr Blut, 8. Juni 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die sechzehnjährige Hellen lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater auf der kleinen New England Insel Nantucket. Helens Mutter verließ sie und ihren Vater als Helen noch ein Baby war, und nahm alles Bilder mit. Nicht erinnert Helen mehr an ihre Mutter, bis auf die ihre Halskette, die letzte Verbindung zu dieser Vergangenheit.
Als eine neue Familie auf die Insel zieht, beginnt Helen sich zu verändern. Sie wird gereizt, wütend und kann sich selber nicht erklären war mit ihr los ist. Liegt es an der Pubertät? Aber normale Teenager verspüren doch nicht den Drang andere zu Erwürgen. Was ist mit ihr nur los und was hat diese mysteriöse Familie Delos mit ihrem Zustand zu tun?

Helen Hamilton ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Mit ihren 1,78 m hat sie Modelmaße, sieht super aus und wird daher von allen gehasst und gemobbt, was zu Schüchternheit und einer Menge Komplexe geführt hat. Helen ist aber nicht so weit das zu erkennen, und zieht sich lieber in sich zurück, versucht sich im Mittelmaß zu verstecken, und nicht aufzufallen.
Ihr zur Seite steht immer ihre beste Freundin Claire, die kein Problem damit hat, dass Helen stärker, schneller und schöner ist als alle anderen Menschen. Ja, ein wenig gruselig findet Claire das schon, aber das schadet ihrer Freundschaft nicht.
So gesehen ist Helen ein ganz normaler Teenager mit ganz normalen Problemen, zumindest bis sie anfängt Halluzinationen von drei alten Weibern zu bekommen, die sie unglaublich wütend machen.

So weit so gut. Insgesamt eigentlich eine gute Idee und ein solider Start, eine Mischung aus Percy Jackson und Twilight, und da liegt das Problem. Es ist unfair ein Buch, mit einem anderen, viel erfolgreicheren zu vergleichen, das ist mir klar. Die Parallelen im Aufbau dieser Geschichte und den Personen zu den Twilight Büchern sind aber dermaßen auffällig, dass es schon peinlich ist.
Das beginnt z. Bsp. bereits mit der Aufstellung der Protagonisten (Twiligt Protagonisten in Klammern), die fast alle ein 1:1 Gegenstück in der Twilight Reihe haben.

Helen (Bella) + alleinerziehender Vater (Jerry/Charlie), das kommt einem schon mal bekannt vor. Hellen wurde von ihrer Mutter Daphne (Renée Dwye) verlassen.
Sogar Claire (Angela Weber), Helens beste Freundin und Matt (Mike Newton), bester Freund von Helen, der was von ihr will, haben Entsprechungen.

Noch auffälliger wird es bei Familie Delos (Cullen)
Lucas (Edward), der jüngster Sohn versucht Helen permanent zu beschützen. Schläft auf ihrem Dach und wacht über ihren Schlaf. Er leidet, genau wie Edward unter einem krankhaft großen Beschützerinstinkt. Lucas erkennt Lügen, während Edward einfach die Gedanken liest und so Lügen enttarnt.
Lucas kleine Schwester Cassandra (Alice) ist eine Seherin
Hektor (Emmett), Lucas Cousin ist ein Jahr älter als seine Geschwister Jason (Jasper) und Ariadne (Rosalie). Jason und Ariadne sind Zwillinge und beide Heiler. Hector ist, wie sein Name schon sagt, ein begnadeter Kämpfer.
Pandora (Rosalie), Tante der Kinder, hat ein kleines Eifersuchtsproblem und trauert auch nach 19 Jahren noch immer um den Tod ihres Bruder Ajax
Castor (Carlisle) und Noel (Esme) sind die Eltern von Lucas und Cassandra.
Pallas der Vater von Hektor, Ariadne und Jason

Auch Familie Delos liebt schicke Sport- und Geländewagen und hat ein riesiges Haus fernab der normalen Menschen.

Noch auffälliger wird es jedoch (wenn das überhaupt möglich ist), wenn man den Plot betrachtet.
High School, Helen und Lucas hassen sich zunächst, dann verlieben sie sich. Mehr als Händchenhalten ist aber nicht drinnen, denn das wäre erst einmal falsch, dann gibt es weitere Gründe und als diese nicht mehr existieren wieder neue Gründe, warum sie nicht zusammen kommen, denn nur eine Liebe, die 2,5 Bände einer Trilogie durch ein Jammertal muss um sich zu erfüllen, ist wahre Liebe.
Auch Helen erkennt, dass sie Lucas (Eddi) ganz einfach verführen könnte, aber sie ist natürlich sittlich, jungfräulich entsetzt über diese Erkenntnis "Es gab einen Teil von Helen, der genau wusste, wie sie ihn verführen konnte, ob er wollte oder nicht, und das schockierte sie so, dass sie aufstand und mit weichen Knien zu ihrem eigenen Bett hinunterwankte" (S. 342). Also Bitte, Helen ist fast siebzehn.
Auch die Beschreibungen Lucas kommen einem irgendwie bekannt vor: "Seine Augen waren so ehrlich und so blau, dass Helen das Gefühl hatte, unbedingt wegsehen zu müssen, weil sie sich sonst in diesem Augen verlieren und nie wieder aufhören würde, ihn anzustarren." (S. 152). "Er war der schönste Junge, den sie je gesehen hatte" (S. 178)
Es gibt sogar im ersten Band beider Bücher, ein Wiedersehen mit der Mutter, die die weibliche Heldin als Kind verließ, eine Hotel Szene, wo die Heldin versteckt wird und den bösen, bösen Feind, der der Heldin ans Leben will und sie ein Großteil des Buches verfolgt, bis der Held ihn tötet.

Wer Twilight kennt weiß, wie diese Geschichte sich in den nächsten beiden Bänden weiter entwickeln wird. Ich schätze es kommt eine Trennung, die beide nicht ertragen, sie kommen doch zusammen und die Familie schützt die Liebe gegen die Widerstände von Außen. Band 3 Happy End.

Zu diesem 80% abgekupferten Plott kommen nun noch sprachliche Mängel durch die Übersetzung, so wurde beschlossen Scion nicht als Nachkommen zu übersetzen, sondern als Begriff englisch stehen zu lassen. Der Übersetzer schwant zwischen dem korrekten "Es ergibt Sinn" und "Macht Sinn" (S. 16, 66, 82, 227, 262, 381), ist sich also darüber im Klaren, dass es da einen Unterschied gibt.

Nebenbei, der Trojanische Krieg war ein kleines Scharmützel, das örtlich stark begrenzt war und mitnichten ein Gefahr für die westliche Zivilisation, da würde ich der Autorin empfehlen mal ein Geschichtsbuch zu Hand zu nehmen. Den Germanen war es wurscht, was da in der heutigen Türkei passiert und auch den meisten Griechen und Etruskern hat das wohl maximal ein müdes Achselzucken abverlangt.

Fazit: Hier wird der Twilight Plot mit einer Priese Percy Jackson fast 1:1 neu aufgekocht. Jungfräuliche Heldin, keusche Liebe, Superheldenkräfte und eine große Bedrohung von Außen, welche diese Teenieliebe bedroht. Schema F, nicht sonderlich innovativ und schnell gelesen. Das Gegenstück der Nackenbeißer für Teenager, nur keuscher und überromantisch kitschig verklärt.
Ich finde die Aussage des Klappentextes etwas vermessen, das ist mitnichten eine "grandiose, Spannende Trilogie", wie will man das nach einem Band überhaupt beruteilen? Das kann man frühestens nach Ende des dritten Bandes behaupten, derzeitig ist das typisches Marketing BlaBla
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4.0 von 5 Sternen Achtung Suchtgefahr......, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …

Meinung
Letztes Jahr habe ich von meiner Mutter zum Geburtstag den ganzen Schuber der Göttlich-Trilogie bekommen und jetzt endlich, weil ich es für eine Challenge brauche, kam ich dazu, den ersten Teil zu lesen. Und ich muß sagen, sehr gelungen.

Der Einstieg ins Buch war etwas langwierig, da es sich etwas zog, bis Schwung in die Sache kam.Dann aber gestaltete sich alles als überaus spannend und interessant. Hin und wieder entdeckte ich kleine Parallelen zu Twilight, was aber nicht schlimm war. Hauptthema 1 dieses ersten Teil war die griechische Mythologie, welche sich wie ein roter Faden durch das Buch zog. Geschichte war schon immer eins meiner Lieblingsfächer in der Schule und auch jetzt lese ich noch gerne solche Sachen. Und Hauptthema 2 ist die Liebesgeschichte zwischen Helen und Lucas, welche aber eigentlich nicht sein darf. Warum erfährt man später im Buch.

Noch ein großer Bestandteil dieses Werkes sind die vielen Gefühle und Emotionen. Die Handlung hat Tiefe und nichts wirkt aufgesetzt oder gar schnulzig. Alles ist ins sich stimmig und ich fühlte mich, als wäre ich selber mit dabei.

Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse machen das Ganze zu einem puren Lesevergnügen und geben den letzten Kick ab. Alles kommt anders als ich dachte und das ist es, was ein gute Buch ausmacht.

Die Charakteren wurden von der Autorin sehr gut dargestellt und ausgearbeitet. Alle wirkten auf mich sympathisch und jeder hat so seine Eigenheiten und Macken. Und gerade das macht sie so liebenswert. Auch die Landschaftsbeschreibungen hat Frau Angelini perfekt rübergebracht. Ein wahres Kopfkino entstand. Das Ende ist für mich zu schnell gekommen und meines Erachtens relativ offen, was aber nicht schlecht ist, denn dadurch kommt die Lust auf mehr.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildlich. Seite um Seite zog mich magisch an und ich mußte immer weiter und weiter lesen. Somit hatte ich die 496 Seiten ganz schnell durch. Schriftgröße und Kapitellängen waren auch ok und für ein Jugendbuch genau richtig.

Cover
Ich liebe dieses Cover. Es hat etwas ansich, das einen magisch anzieht. Farbauswahl und Titel absolut perfekt gewählt und mit dem Inhalt stimmig. Ein Hingucker schlecht hin.

Fazit
Dieser erste Teil der Göttlich-Trilogie hat wirklich den Status „Suchtgefahr“. Spannung, Gefühle und Mythologie vereint in einem Buch (oder besser gesagt in der Reihe). Ich kann es nur empfehlen und vergebe dafür sehr gute 4 von 5 Sternen. Ein Punkt Abzug aber nur als kleines Luftpolster, sollte es noch besser werden.
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4.0 von 5 Sternen Toller Trilogie-Auftakt!, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Göttlich verdammt (Gebundene Ausgabe)
Josephine Angelinis Schreibstil ist einem Jugendbuch angemessen. Er ist sehr leicht verständlich und sehr flüssig zu lesen.

Ich hatte zu Beginn leichte Schwierigkeiten mit der Geschichte. Es passierte nicht unbedingt sehr viel und das Geschehen kam nur langsam in Schwung. Für mich wurde die Handlung erst dann richtig spannend, als Helen und Lucas zueinanderfinden. Doch die verbotene Liebe empfand ich teilweise auch als sehr unbefriedigend.

Helen ist zwar ein sehr hübsches Mädchen, dafür aber ziemlich schüchtern. Sie steht nicht gerne im Mittelpunkt. Sie hat nur wenige Freunde. Claire ist eine kleine Japanerin und vom Charakter das Gegenteil von Helen. Die beiden kennen sich schon sehr lange und bilden ein tolles Gespann.

Die ganze Familie Delos sieht sehr gut aus. Sie sind Halbgötter und besitzen alle verschiedene Fähigkeiten. Alle Familienmitglieder sind charakterlich sehr unterschiedlich.

Die griechische Mythologie wird immer weider thematisiert und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Wer sich also für dieses Thema interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Der Autorin ist es gelungen, dieses Thema sehr spannend und interessant umzusetzen. Mir persönlich gefällt die Idee der Halbgötter sehr gut.

Auch der Spannungsbogen reißt eigentlich nach den ersten Seiten nicht mehr ab. Der Leser erfährt Stückchenweise wieso Helen und Lucas nicht zusammensein dürfen. Immer wieder kommen neue Wendungen hinzu und eine Beziehung scheint durch eine dieser Entwicklungen tatsächlich unmöglich zu sein.

Doch das Buch endet recht offen, was Lust auf den nächsten Teil macht!

Mein Fazit

Auch wenn die Idee einer verbotenen Liebe nicht neu ist, gefällt mir hier die Umsetzung sehr gut. Sympatische Charaktere und eine spannende Handlung tragen zu einem tollem Leseerlebnis bei. Das Thema um die griechische Mythologie konnte ebenfalls überzeugen. Ich vergebe 4 Sternchen und eine Leseempfehlung.
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Göttlich verdammt (6 CD)
Göttlich verdammt (6 CD) von Frank Gustavus (Audio CD - Juni 2011)
EUR 24,95
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