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Wir haben das Kinderbuch Geisterritter" von Cornelia Funke in der Klasse gelesen. Es beschreibt die Erlebnisse des elfjährigen Jon Whitcroft auf seiner Internatsschule in Salisbury. Was dort geschieht, hätte er sich nicht träumen lassen! Der Junge erlebt das Abenteuer seines Lebens mit seiner neuen Freundin Ella. Jon macht dabei die furchterregende Bekanntschaft mit einer Gruppe ungehobelter Geister, die ihm nach dem Leben trachten wie allen männlichen Hartgills - er ist augenblicklich der letzte. Mehrmals werden die Kinder von diesen Geistern gejagt. Ganz allein sind sie aber nicht dieser Gefahr ausgesetzt. Ellas Großmutter Zelda und ihr Onkel, der Vollbart", unterstützen die beiden ebenso wie der Geisterritter" William Longspee. Jon wird dessen Knappe. Schließlich besiegen Ella und Jon den bösen Geist Stourton, den Anführer der Geisterbande. Der Familienfluch hat ein Ende und die Geschichte geht glücklich aus.

Cornelia Funkes Erzählung ist spannend, aufregend und interessant, aber auch an manchen Stellen unheimlich und unglaublich witzig: Das Buch bietet einfach eine tolle Mischung und ist sehr gelungen! Wenn du mittendrin bist, willst du gar nicht mehr aufhören. Auch die Schriftgröße im Buch ist genau richtig: Die Buchstaben sind nicht zu klein und nicht zu groß geschrieben. Viele Bilder, die von Friedrich Hechelmann sehr gefühlvoll und schön gemalt wurden, verleihen der Geschichte noch mehr Lebendigkeit. Nur die englischen Wörter, die sind schwer zu lesen.
Wir, die Kombiklasse 3/4 aus Prutting in Oberbayern empfehlen dieses lesenswerte Buch. Also, kauft Geisterritter" und lest es selber! Ihr habt bestimmt viel Spaß.
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am 9. August 2011
Kurzbeschreibung:
Jon Whitcroft hat es schwer. Seine Mutter und ihr neuer Freund schicken ihn aufs Internat nach Salisbury. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Gesichter und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald seine geringsten Sorgen sein werden. Denn in seiner sechsten Nacht im Internat erscheinen plötzlich drei Geister unter dem Fenster seines Zimmers und starren zu ihm herauf. Zum Glück gibt es jemanden in Salisbury, der sich bestens mit Geistern auskennt'

Eher für jüngere Leser!

Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von dieser kurzweiligen, aber dennoch ganz netten Geschichte!

Cornelia Funke hat eine glaubwürdige und fantasievoll gestaltete Welt erschaffen, die den Reiz der Vergangenheit und die Alltäglichkeit der Gegenwart geschickt miteinander verbindet.
Wer sich das Nachwort nämlich durchliest, wird erfahren, dass viele Elemente in der Geschichte auf Tatsachen basieren. Tatsachen, die dann Funke-tauglich in 'Geisterritter' verbaut wurden.
Ich mag es ja immer sehr, wenn ein klitzekleines Körnchen Wahrheit dabei ist.
Auch ein Glossar ist angehängt, indem man sehr, sehr viele Wörter findet, die jungen Lesern eventuell noch unbekannt sein dürften. So verstehen sie die Geschichte dann auch wirklich von Anfang bis Ende.

Interessant sind an diesem Buch wohl auch die Zeichnungen. Davon gibt es wirklich einige, die die Geschichte unterstützend begleiten.
Ich muss sagen, meinen Geschmack trafen sie nicht. Einige waren zwar ganz okay und hielten sich auch an die Geschichte, doch bei vielen Bildern lag der Kern einfach zu weit versteckt. Die Bilder haben alle sehr viel Raum und Hintergrund, wodurch oftmals die eigentliche Szene verloren geht.
Aber das ist wohl Ansichtssache'

Ein bisschen Enttäuschung schlich sich bei mir auch am Ende ein. Es war viel zu abrupt und irgendwie fehlten mir noch ein paar Sätze.

Ein nicht schlechtes Buch für jüngere Leser, die die Welt der Worte mit viel Fantasie entdecken wollen und die an farbigen Bildern ihre Freude haben.
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am 21. Dezember 2014
Bisher habe ich nur "Tintenherz" der hochgelobten Autorin gelesen. Dieses Buch konnte mich nur mäßig begeistern, weshalb ich hoffte, dass es mit diesem Werk vielleicht etwas aussehen könnte. Doch leider hat mit dieses Buch auch nicht gefallen. Die Geschichte um einen Jungen auf einem Internat, der Geister sieht und das Geheimnis um diese auf den Grund geht, kann mich nicht fesseln. Ich finde sie von Anfang bis Ende langweilig. Zwar lässt sich das Buch wegen der großen Schrift sehr gut und sehr schnell lesen, aber von der Handlung ist bei mir nicht viel hängen geblieben. Mich hat nicht interessiert, was mit den Charakteren passiert und warum dies alles geschieht. Einzig allein die Illustrationen sind wunderschön anzusehen. Auch das Cover und das Format machen das Buch zu einem Schmuckstück im Regal, auch wenn der Inhalt völlig uninteressant ist. Vielleicht entsprechen die Werke der Autorin einfach nicht meinem Geschmack und andere finden sie supertoll. Daher ist das Buch bestimmt etwas für Fans der Autorin.
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am 3. August 2011
Inhalt:
John Whitcroft ist 11 Jahre alt und kommt mit dem neuen Freund seiner Mutter überhaupt nicht klar.
Da es immer viele Auseinandersetzungen gibt, wird er auf das Internat von Salisbury geschickt. Das gefällt ihm Anfangs ganz und gar nicht. Doch schnell lernt er Angus und Stu kennen, die mit ihm das Zimmer teilen.
Eines Nachts jedoch, sieht John drei Geister vor seinem Fenster. Er bekommt Panik, kann aber auch mit niemanden darüber reden. Mit 11 Jahren ist es ja auch etwas peinlich, wenn man behauptet, es gibt Geister.
Dann lernt er Ella kennen, deren Großmutter, sich mit Geistern sehr gut auskennt. Ella und John werden gute Freunde und erfahren, dass auf John ein alter Familienfluch liegt. Deswegen sind also die Geister hinter ihm her und wollen seinen Tod. Doch schaffen die beiden es, dass die Geister verschwinden und John überleben kann? Und wer ist William Longspee?

Meine Meinung:
Ein neues Buch von Cornelia Funke! Als ich das gesehen habe, war ich richtig gespannt, wie dieses Buch sein wird. Die "Tintenwelt-Trilogie" und "Die Wilden Hühner" haben mir vor einigen Jahren super gefallen und ich habe sie regelrecht verschlungen. Ähnlich war es bei diesem Buch. Der Schreibstil ist wieder wunderbar einfach und flüssig zu lesen. Wenn man erst mal angefangen hat, zu lesen, ist man auch schon schnell zwanzig Seiten weiter, da die Schriftgröße sehr angenehm ist.
Kommen wir nun zur Aufmachung!
Selten habe ich ein Buch gelesen, welches so wunderschöne Zeichnungen enthält. Es sind keine super genauen Bilder, aber die ganze Art des Zeichenstils passt wunderbar zur Geschichte und hat jede Szene wunderbar unterstrichen!
Die Charaktere sind gerade genug ausgearbeitet, jede der Hauptfiguren hat seinen eigenen Stil und Wiedererkennungswert. Bei 240 Seiten, erwarte ich sowas aber auch nicht. Cornelia Funke hat es, für meinen Geschmack, im richten Rahmen gehalten. Es passte einfach alles, so wie es ist.
Was mir auch stark aufgefallen ist, ist, dass dieses Buch total gut geeignet ist, für Jungs im jungen Alter. Immerhin geht es um Ritter und Geister. Man sollte sich also vor dem Kauf, bewusst sein, dass dieses Werk von Cornelia Funke, kein neues Jugendbuch ist, sondern eben ein neues Kinderbuch!
Mein Fazit also: Ein wunderbar gestaltetes Kinderbuch für Jungen und Mädchen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. August 2011
Zum Inhalt:

Der elfjährige Jon, der nach dem Tode seines Vaters, die Rolle des Hausherrn übernimmt, ist mit seinem Leben eigentlich hoch zufrieden. Als seine Mutter dann aber einen Freund mit heim bringt, mit dem Jon so gar nicht klar kommt, wird er nach Salisbury in ein Internat gesteckt. Das hätte Jon nicht erwartet, wie kann seine Mutter und der"Vollbart", so nennt er ihren Verlobten, so etwas nur tun. Er will da nicht hin, er ist glücklich hier, möchte seine Freunde und seine Schule nicht aufgeben. Aber alles Quengeln hilft nichts, Jon wird in den Zug gesetzt und ist von nun an auf sich allein gestellt. Na ja, ganz allein auch nicht, denn im Internat wird er von Edward und Alma Popplewells betreut. Er kommt in ein Zimmer mit Stu und Angus.

Schon nach sechs Nächten erscheinen Geister vor seinem Fenster. Sie sehen aber nicht friedlich aus, nein und sie sind es auch nicht. Sie wollen nur eins: ihn, John Whitcroft töten. Keiner glaubt ihm, als er erzählt, was er gesehen hat. Ängstlich schildert er sein Erlebnis und trifft nur auf taube Ohren. Als dann am nächsten Tag plötzlich noch Höllenhunde dazukommen, ist Jon völlig am Ende. Dann tritt Ella in sein Leben. Auch Ella ist 11 Jahre alt und eine Schülerin an seiner Schule, sie ist aber kein Internatskind. Sie nun aber glaubt ihm und bestätigt, dass es Geister wirklich gibt. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse und Jon bangt jede Nacht um sein Leben, denn die Geister haben schon seit Jahrhunderten seine Familienvorfahren getötet.

Ella steht ihm tapfer zur Seite und zusammen beschwören sie den Geist von Ritter Longspee herauf. Dieser ist ein guter Geist und will Jon helfen. Er drückt ihm seinen Stempel in die Handfläche, damit er ihn rufen kann, wenn er in großer Not ist. Lange braucht Longspee nicht auf den Ruf zu warten, den die Geisterritter lauern hinter jeder Straßenecke. Es geschehen viele Dinge und auch Ellas Tante Zelda spielt da eine gehörige Rolle mit.

Mehr verrate ich jetzt nicht, sonst braucht Ihr ja das Buch nicht mehr selbst zu lesen.

Fazit:

Das Buch ist ein Kinder- und Jugendbuch und in dieser Kategorie auch einzureihen. Der Schreib- und Erzählstil ist flüssig und leicht verständlich. Cornelia Funke hat hier ein märchenhaftes Kinderbuch geschrieben, was von vielen Büchern ein bisschen mitgekriegt hat. So kann man sich oftmals an Hogwarts erinnern, wo ja auch die Geister spazieren gingen. Ein bisschen Grimms Märchen ist auch dabei. Alles in allem eine nette Geschichte, die mir aber ein wenig zu flach herüberkam.

Die Hauptprotagonisten Ella und Jon sind nicht wirklich tiefgründig beschrieben und waren mir eigentlich das ganze Buch über fremd. Elfjährige sind anders, sicher es ist ein "Märchenbuch", aber was die Beiden so alles gemacht haben, war mir zu viel. Sie schliefen nachts in einer Kathedrale, kämpften mit Schwertern gegen Geister, machten ausgeklügelte Pläne und schlichen nachts auf Friedhöfen herum.

Tante Zelda hingegen hatte ich von Anfang an in mein Herz geschlossen, hier konnte ich fühlen, was sie ausmacht. Sie rettete für mich das Buch.

Auch die anderen Charaktere waren eher unscheinbar beschrieben und wurden von mir auch schnell wieder vergessen.

Erst zum Schluss konnte ich mich ein wenig mit dem Buch anfreunden, aber alles in allem fand ich die ganze Geschichte ein wenig farblos. Schade, denn ich denke aus diesem Buch hier hätte man viel mehr machen können.

Leider ist das nun schon das zweite Buch, was mich doch eher enttäuscht, denn auch Reckless war nicht das, was ich mir davon versprochen hatte.

Wer also denkt, dass das Buch mit der Tintentrilogie vergleichbar ist, wird hier bitter enttäuscht.

Eine Leseempfehlung kommt von mir hier nicht, aber vielleicht bin ich auch nicht die richtige Zielgruppe für das Buch.
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am 5. März 2012
Der 11-jährige Jon Whitcroft ist gerade nicht besonders glücklich oder zufrieden mit seinem Leben. Im Gegensatz zu seinen Schwestern, die ihn regelrecht anhimmeln, kann er den Vollbart, den neuen Freund seiner Mutter, absolut nicht ausstehen. Am liebsten würde er ihn zum Mond schießen, stattdessen muss er selbst die Familie verlassen, denn er wird von seiner Mutter auf ein Internat nach Salisbury geschickt. Dort muss er sich das Zimmer mit zwei anderen Mitschülern teilen und sich an die strengen Regeln der Schule und der Hauseltern halten, was ihm natürlich überhaupt nicht gefällt.

Doch sein Heimweh ist schnell vergessen als er in seiner sechsten Nacht plötzlich die Geister dreier Reiter unter seinem Fenster stehen sieht, die auch noch zu ihm hinauf starren. Am nächsten Abend erscheinen sie ihm erneut und jagen ihn über den Hof, denn sie trachten nach seinem Leben - das Problem ist nur, dass sie außer Jon niemand zu sehen scheint. Deshalb glaubt ihm auch niemand, was er gesehen hat und um nicht zum Gespött der ganzen Schule zu werden, behauptet er es sei ein Scherz gewesen.

Jon weiß es jedoch besser und die Angst bleibt, denn er hat niemanden, an den er sich damit wenden könnte. Aber dann tritt plötzlich Ella in sein Leben und fragt ihn über die Geister aus, die er gesehen hat, denn sie glaubt ihm. Zusammen mit ihrer Großmutter Zelda, die sich mit Geistern bestens auskennt, müssen sie nun herausfinden, warum genau es die Geister ausgerechnet auf Jon abgesehen haben ...

Geisterritter unterscheidet sich stark von anderen Werken von Cornelia Funke, denn es handelt sich hierbei nicht um ein Jugend-, sondern vielmehr um ein Kinderbuch, was jedoch nichts Negatives ist. Als erwachsener Leser sollte man sich dessen jedoch im Vorfeld bewusst sein um nicht mit falschen Erwartungen an das Buch heran zu gehen, denn wer eine Geschichte im Stile der Tintentrilogie erwartet, wird enttäuscht werden. Wenn man jedoch offen für eine ist, die sich eher an ein jüngeres Publikum richtet, wird man mit einer tollen Geschichte belohnt, die nicht nur junge Herzen zu begeistern vermag - im wahrsten Sinne des Wortes!

Eine Gemeinsamkeit mit anderen Büchern der Autorin gibt es allerdings: die tollen Figuren. Cornelia Funke gelingt es immer wieder fantastische und einzigartige Charaktere zu erschaffen, die man gern auf ihrem Weg begleitet und richtig eins Herz schließt - und das gilt in der Regel nicht ausschließlich für die Hauptfiguren.

Der Protagonist Jon fühlt sich zunächst gar nicht wohl auf dem Internat, das er ja eigentlich sowieso nie besuchen wollte und man kann seine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Er fühlt sich allein gelassen, hat Heimweh und will einfach nur zurück nach Hause. Doch mit der Zeit gewöhnt er sich an das Leben in Salisbury und schließt neue Freundschaften, am Ende will er gar nicht mehr weg aus dem Internat. Diese Entwicklung ist sehr schön zu lesen.
Seine beiden Zimmergenossen Angus und Stu tauchen zwar nicht allzu häufig auf, sind aber ebenfalls interessante Figuren mit eigenständigen Charakterzügen. Außerdem sorgen sie für den ein oder anderen lustigen Moment, den man nicht missen möchte.

Eine weitere Figur, die man besonders ins Herz schließt, ist natürlich die weibliche Hauptfigur Ella. Sie ist die Starke, die Mutige, die sich nichts so einfach sagen lässt. Sie hat ihre ganz eigene Art, für die man sie aber umso mehr schätzt. Durch Jons Begegnung mit den Geistern lernen die Beiden sich eigentlich erst kennen und werden schließlich sehr gute Freunde, die im Verlauf der Handlung füreinander einstehen, was sehr schön zu beobachten ist.

Ellas Tante Zelda ist mit ihrer Krötenliebe, ihren Pflanzenflüchen und ihren Geisterführungen ebenfalls eine ganz besondere Figur, die nicht nur einzigartig und verschroben, sondern auch sehr liebenswürdig ist. Sie ist zwar recht dickköpfig, empfindet aber sehr viel für ihre Enkeltochter und steht ihr (und Jon) in allem bei.

Interessant ist auch der Vollbart, von dem man zu Beginn der Geschichte noch nicht erwartet, dass er tatsächlich eine größere Rolle spielen könnte, insbesondere da er Jon doch so verhasst ist. Dabei irrt man sich gewaltig und der Autorin gelingt es den Leser, genau wie Jon, ganz schön zu überraschen, sodass sogar der Protagonist noch gezwungen ist seine Meinung über den neuen Freund seiner Mutter zu ändern.

Geister spielen in diesem Buch natürlich auch eine große Rolle und es gibt sie zahlreich. Neben den bösen und Angst einflößenden Geistern, die Jon tot sehen wollen, gibt es auch gute Geister und solche, die einfach nichts von beidem sind. Jeder von ihnen ist aber auf seine Weise interessant, denn zu jedem gibt es eine Geschichte und einen Grund, warum er als Geist umher wandelt.
Am meisten erfährt man über William Longspee, den Jon schließlich zu Hilfe ruft, weil er selbst sich als Lebender nicht gegen die Geister wehren kann. Mit dieser besonderen Figur beweist Cornelia Funke, dass unsere Welt nicht schwarz und weiß ist, sondern aus Grautönen besteht, denn obwohl man Longspee als Retter kennen lernt, hat er nicht immer nur Gutes getan.

Erzählt wird die Handlung aus der Perspektive von Jon, der den Leser aber gleich zu Beginn darüber aufklärt, dass er mittlerweile 19 Jahre alt ist. Er erzählt also mit ein paar Jahren Abstand, was ihm im Alter von 11 Jahren am Internat in Salisbury passierte. So kann er das damalige Geschehen sowie sein Verhalten und seine Gedanken kommentieren und Vorgriffe nehmen. Daran merkt man deutlich, dass er inzwischen älter geworden ist und lernt noch eine erwachsene Version von ihm kennen. Dadurch ist das Buch auch für Erwachsene geeignet, die Interesse an Kinderliteratur haben.
Hin und wieder gibt Jon außerdem Ausblicke auf das zukünftige Geschehen, die die Neugier des Lesers wecken.

Positiv hervorzuheben und nicht zu vergessen sind natürlich noch die tollen, farbigen Illustrationen von Friedrich Hechelmann. Auch wenn sie vielleicht manchmal etwas von der eigenen Vorstellung abweichen, sind sie sehr schön anzusehen und unterstreichen das Geschehen.
Schön ist auch das Glossar am Ende, in dem einige Begriffe erklärt und einige Figuren näher vorgestellt werden, denn insbesondere die Geister, wie z.B. William Longspee, beruhen auf echten Menschen aus der Vergangenheit.

Geisterritter ist ein tolles Kinderbuch, das mit einer spannenden Geistergeschichte sowie sympathischen Charakteren aufwarten kann und zeigt, was Freundschaft wirklich bedeutet. Durch die besondere Erzählperspektive eignet es sich nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere Leser, die das Kind in sich bewahrt haben und sich daher auch in einem höheren Alter noch für Kindergeschichten begeistern können.
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am 20. Mai 2013
Vorneweg erst einmal: Für mich ist dies ganz klar ein Jugendbuch, und kein Kinderbuch. In meinen Augen ist der Roman auch nicht für (jüngere) Kinder (als der Altersangabe entsprechend) geeignet, auch wenn sich der Trend entwickelt hat, dass den Kindern schon in immer jüngeren Alter Bücher und Spielsachen "zugemutet" werden, weil die Erwachsenen der Meinung sind, dass ihr Kind "schon so weit" wäre - aber dies ist natürlich ein anderes Thema und muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich würde den Roman einem Nicht-Jugendlichen nicht zumuten wollen.

Als ich das Buch in der Buchhandlung liegen sah, haben mich folgende Punkte zum Kauf bewegt: Das Cover hat mich neugierig gemacht. Die hochwertige Buchaufmachung, sowie der Name der Autorin haben mich angesprochen.
[Wobei ich erwähnen möchte, dass ich selber gerne immer wieder auch Kinder- und Jugendbücher lese.]

Zu den Bildern möchte ich folgendes sagen: Ich persönlich kann mich mit den Bildern im Buch gar nicht anfreunden. Mir gefällt der Stil der Darstellungen gar nicht, aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich finde sie auch viel zu gruselig. Sorry, aber das geht gar nicht.

Inhalt:
Jon ist 11 Jahre alt und wird von seiner Mutter ins Internat geschickt. Dort bekommt er es allerdings mit Geistern zu tun, die ihm nicht unbedingt freundlich gesonnen sind. Unterstützung erhält er von dem Mädchen Ella sowie deren Großmutter.

Ich finde es erstaunlich, dass Jon zu Beginn der Story einfach ins Internat gesteckt wird, nur weil er mit dem neuen Freund seiner Mutter nicht zurecht kommt, ohne weiter auf das Gefühlsleben des Jungen einzugehen. Das finde ich schon harten Tobak.

Sorry, aber so richtige Spannung kam bei mir beim Lesen nicht auf. Die Erzählung wirkte für mich sehr zusammengewürfelt und sehr "bemüht".

Als dann gegen Ende der neue Freund seiner Mutter auch noch eine Rolle in dem Internat-Geister-Drama spielt... Na ja, wie gesagt, fand ich einige Zusammenhänge etwas merkwürdig.

Ich habe das Buch bestimmt drei Mal beiseite gelegt, weil ich nicht mehr weiter lesen wollte. Nach etlicher Zeit habe ich mich dann jedes Mal wieder aufgerappelt, weil es ja Bücher gibt, die sich einem erst ganz zum Schluss erschließen, aber dafür länger in Erinnerung blieben. So wollte ich jedes Mal dem Roman noch eine Chance geben. Sorry, aber der Funke ist dennoch nie übergesprungen.
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am 2. Juli 2012
Der Roman 'Geister Ritter' ist der neue Roman der erfolgreichen Schriftstellerin Cornelia Funke. er hat 253 Seiten und ist mit vielen farbigen Bildern liebevoll illustriert.

Der 11-jährige Jon Whitcroft wird von seiner Mutter auf ein Internat geschickt, was er ihr sehr übel nimmt. Eines Tages wird Jon von drei Geistern verfolgt, die das Ziel haben, ihn zu töten. Zum Glück lernt Jon das Mädchen Ella und dessen verrückte Großmutter Zelda kennen, die ihm helfen. Aber der einzige, der Jon wirklich beschützen kann, ist William Longspee, ein vor langer Zeit verstorbener Ritter. Es heißt, dass er allen Menschen hilft, die es wirklich nötig haben- was auf Jon definitiv zutrifft.

Das Buch ist trotz der unglücklichen Lage, in der Jon sich befindet, in einem ironischen Schreibstil verfasst, was ihm die Düsternis zum größten Teil nimmt. mit 'Reckless' oder der 'Tintenwelt'-Trilogie kann 'Geister Ritter' es auf jeden Fall nicht aufnehmen, aber wenn man das außen vor lässt, ist es doch ein lesenswertes Buch. wer auf herum spukende Geister steht, wird es lieben! Außerdem zeigt es, wie sehr sich seine Ansichten in einer einzigen Nacht völlig ändern können' für Leser ab zehn Jahren auf jeden Fall geeignet.

Sarah Glasemann (13 Jahre)
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TOP 1000 REZENSENTam 28. August 2013
Die Hörbuchversion von "Geisterritter" wird auf 5 CDs von Rainer Strecker gelesen. Er hat eine tiefe, verzaubernde Stimme und passt daher sehr gut zu dieser geheimnisvollen Geschichte rund um den Jungen Jon, der auf ein Internat nach Salisbury kommt und dort von einer Gruppe Geisterritter gejagt wird. Die Geschichte ist spannend, wenn auch nach hinten hin mit einigen Längen behaftet. Was sie meiner Meinung nach trotzdem auszeichnet, ist die Phantasie von Autorin Cornelia Funke und die Atmosphäre, die sie in und mit der Geschichte schafft. Man möchte am liebsten selbst gleich nach Salisbury fahren, um sich beispielsweise die alte Kathedrale anzuschauen, die einer der Hauptschauplätze der Geistererscheinungen ist. Die Figuren sind alle gut gezeichnet. Jons Freundin Ella, die sich nie unterkriegen lässt und mit Mut und Ideenreichtum ein Mittel nach dem anderen gegen die Geister erdenkt, ist ziemlich zauberhaft. Noch besser gelungen ist Ellas Großmutter, die sehr verschroben ist mit ihren Kröten, den Geisterführungen und ihren Krücken zur Verteidigung. Gleiches gilt für ihren Sohn, den Vollbart, Jons zukünftigen Stiefvater, der nur aus dem Grund gehasst wird. Im Umgang mit den Geistern bewährt er sich. So ist "Geisterritter" nicht nur eine Geschichte über Geister, sondern auch eine Geschichte über Menschen, über Freundschaft und Zusammenhalt, über gemeinsame Abenteuer und Zusammenwachsen. Für Kinder ab 10 Jahren ein gelungenes Hörbuch.
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am 1. Januar 2012
Der neueste Kinderroman von Cornelia Funke bietet eine Mixtur aus historischen Schauplätzen und Infos dazu im Anhang sowie die geheimnisvolle Erzählung von dunklen Rittern, die aufgrund eines alten Fluchs auf einen Jungen in der Gegenwart einwirken.Seine Ängste vor den Geistern und sich gleichzeitig zu blamieren werden deutlich beschrieben, ebenso der Unmut, den Stiefvater abzulehnen und in ein Internat zu müssen. Die Freundschaft zur umschwärmten Ella und ihrer Großmutter Zelda, die sich mit Geistern auskennt, bringt Licht ins Dunkel und nach und nach finden sie heraus, warum Jon verfolgt wird. Spannend, geheimnisvoll und lesenswert. Die Story fesselt junge Leser und animiert sie das Buch eigenständig bis zum Schluss zu lesen - auch kleine Lesemuuffel finden Spaß daran!
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