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Kundenrezensionen

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am 27. April 2015
Ich möchte vorausschicken, dass ich selber einen 10-jährigen Golden Retriever habe, den ich mit einem Dreivierteljahr von meinem Sohn "geerbt" habe. Obwohl ich nie einen Hund haben wollte, wusste ich nach einer Woche, dass ich diesen Hund nie wieder hergeben würde. Er hat mein Leben ungemein bereichert hat und ist freundlich zu jedermann (ob Mensch oder Tier). Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als mir eine Freundin das Buch "Is was, Dog" von Dunja Hayali geschenkt hat. Ich erwartete eine amüsante Lektüre, wurde aber leider sehr enttäuscht. Konnte ich bei einigen der ersten Kapitel noch manchmal schmunzeln, fand ich das Buch insgesamt sehr langweilig. Kaum etwas ist Hundebesitzern neu, die von ihr erwähnten "Hundehasser" wird es ohnehin nicht interessieren und Hundeanfänger sollten sich lieber ein richtig gutes Sachbuch kaufen. Mehrmals habe ich mich beim Lesen sogar sehr geärgert. Werden doch die Marotten des eigenen Hundes entschuldigt und verniedlicht, wird es als nicht so wichtig deklariert, seinen Hund konsequent zu erziehen. Dass ein Hund Menschen anspringt, ist einfach nicht witzig, und gerade einem leicht zu erziehenden Golden Retriever hätte man es sicherlich abgewöhnen können. Aber da scheint mir das Problem zu liegen: Die Autorin scheint meist ihre eigenen Bedürfnisse über die des Hundes zu stellen. Zum Thema "Gehört ein Hund ins Bett?" schreibt sie zunächst ein klares "Nein". Aber dann folgt, dass sie ihre Emma (die selber überhaupt nicht das Bedürfnis hatte) mit Wurststückchen ins Bett lockte, weil sie es so schön findet, mit ihm dort zu kuscheln. Da wird der Hund nicht nur zum Kindersatz, sondern auch noch zum Partnerersatz ("Der Hund ist die wichtigste Person in meinem Leben.", schreibt sie an anderer Stelle). Meines Erachtens gehört ein Hund weder auf das Sofa oder den Sessel, aber schon gar nicht ins eigene Bett - und noch nicht einmal ins Schlafzimmer. Auch beim Thema Hundescheren hat man den Eindruck, dass die Autorin dies nur macht, weil sie Emma dann so niedlich findet. Ich schere meinen Hund im Sommer (und nur dann!) auch, aber nicht wegen des Aussehens, sondern weil es ihm sonst zu warm in seinem dicken, langen Fell ist. Er ist dann viel munterer, v. a. wenn er dann noch im Fluss oder See baden kann. Alles in allem kann ich von dem Kauf des Buches nur abraten. Außerdem hätte man den Text auf wesentlich weniger Seiten komprimieren können – das Buch wurde unnötig "aufgebläht" – vermutlich, damit man dann den stolzen Preis von fast 15 € rechtfertigen kann. Gewundert haben mich die vielen guten Bewertungen für dieses Buch, denen ich mich leider nicht anschließen kann.
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am 5. Oktober 2014
Ich mag Dunja Hayali und ihre Art. Hatte mir deswegen irgendwie mehr von diesem Buch versprochen. Hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Das hat man alles schon einmal so oder ähnlich gelesen. Muss man nicht kaufen.
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am 15. April 2014
Dunja Hayali ist stolze Besitzerin eines Golden Retrievers namens Emma.
In ihrem Buch erklärt sie uns die Welt der Hunde und ihrer Menschen. Dabei geht es oft um ihr Verhältnis zu Emma, aber sie erzählt auch von ihren Erfahrungen auf den Hundewiesen und kommt auf andere Halter und ihre Hunde zu sprechen.

Zu Anfang des Buches, dachte ich, alles was Frau Hayali sagt stimmt.
Es ist wirklich so, wenn man einen Hund hat. Man erkennt sich als Hundehalter wieder, und auch den Hundefeind.
Leider verliert sich das Buch manchmal in maßlos übertriebenen Versuchen Hunde zu kategorisieren.
Sehr oft werden verschiedene Hundecharaktere beschrieben, die derart vermenschlicht sind, dass es zwischendrin wirklich übertrieben wirkt. Das war mir zu sehr auf lustig gemacht, ohne wirklich lustig zu sein.

Fazit:
Das Buch hat mich in weiten Teilen unterhalten. Das kann ich nicht anders sagen. Der Schreibstil war so flüssig, dass ich es recht schnell durchlesen konnte.

Im letzten Drittel wurde es zwischendurch etwas nervig, (absoluter Stil-Tiefpunkt war 16 x das Wort „man“ auf einer Seite) aber als Frau Hayali wieder auf ihre Emma zurückkam, ging es wieder bergauf.

Ich hatte das Gefühl, dass das Schreiben über die Beziehung zu ihrem eigenen Hund der Schreibe sehr gut getan hat.

Ich hätte mir im Endeffekt mehr Inhalt über Emma gewünscht, da Frau Hayali in diesem Bereich natürlicher und ungezwungener rüberkam. Schließlich schreibt sie über ihren Herzhund. (Und damit meine ich nicht Emmas Herzleiden).

Für mich war es im Endeffekt ein Buch mit zu vielen aneinandergereihten Klischees über Hunde und ihre Persönlichkeit(en), zu viel „Effekthascherei“ und zu wenig Leben mit Emma.

Wem die Passagen über Emma und Dunja reichen, dem sei das Hörbuch empfohlen. Denn: Zitat Dunja Hayali: "Es gibt ein hörbuch (random-house). das ist aber eine gekürzte Fassung. mehr oder weniger sind die externen Beobachtungen da nicht mit drin. erscheint am 14.4"
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am 10. Juni 2014
Als Hundeliebhaber und Fan von Golden Retrievern war ich sehr interessiert an diesem Buch. Und da das Hörbuch von der Autorin selbst gelesen wird, entschied ich mich dafür.

Die Erlebnisse, die Dunya Hayali schildert hat wohl jeder Hundebesitzer schon einmal mitgemacht. Beim Hören gerät man immer wieder ins Schmunzeln.

Besonders fand ich, dass sie auch von Sachen wie Hundetanz, Hundezahnpasta mit Geflügelgeschmack etc. berichtet, eben Dingen, die mir bisher nicht so geläufig waren.

Dieses (Hör-) Buch ist witzig und unterhaltsam, egal ob man Hundefan ist oder einer werden will.

Der Inhalt gefiel mir sehr gut, die Interpretation von Frau Hayali so mittel. Sie liest mir ehrlich gesagt nicht mitreißend genug, eher so als würde sie ein trockenes Sachbuch wiedergeben, was ihr Buch jedoch keinesfalls ist, daher ein Stern Abzug.

Fazit: Unterhaltsam und ideal für eine längere Autofahrt geeignet. Empfehlenswert!
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am 25. April 2014
Ein MUSS für jeden Hundebesitzer mit Humor ist das Buch „Is‘ was , Dog“ von Dunja Hayali.
Sie beschreibt in diesem Buch das Leben mit Ihrer Hündin Emma. Von Beginn an, wo es nur eine Idee war, mal einen Hund zu besitzen. Und dann wurde die Idee Realität!
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, denn ein Hund wird einem von einem guten Züchter nicht einfach hinterhergeworfen, zog die kleine Emma bei Frau Hayali ein. Und ab diesem Zeitpunkt, war nichts mehr wie zuvor.
Anfangs beschäftigt sich das Buch mit den Fragen, ist der Hund das richtige Tier für einen, wenn ja welche Rasse, Mischling oder reinrassig? Dann geht es weiter damit, wie das Leben mit einem Welpen so abläuft. Auf was man sich als neues Herrchen oder Frauchen einstellen muss. Alles gemischt mit den eigenen Erfahrungen der Autorin und viel Humor. Der Schreistil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Einige Meinungen oder Fakten wiederholen sich jedoch in verschiedenen Kapiteln. Es stehen auch keine neuen Weisheiten darin, doch es ist ein Buch in dem man sich wiederfindet.

Ich als jemand, der alles absolut nachvollziehen konnte, was Frau Hayali da schreibt, weil ich einen 2- jährigen Rüden zum Partner habe, finde dieses Buch absolut lesenswert. Auch ich stand vor der jahrelang quälenden Frage, jetzt einen Hund oder lieber später. Irgendwann muss man es einfach tun. Und plötzlich hatte ich ein 1,2 kg schweres Fellbündel in der Wohnung und alles änderte sich. Auch ich habe monatelang vorher Fachliteratur gewälzt und mich für absolut fit gehalten, doch als der kleine Kerl vor mir saß und wimmerte, war ich ratlos. Nun sind wir seit 2 Jahren ein tolles Team und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Danke Frau Hayali für dieses unterhaltsame Buch. Mein Hund schaute mich ab und an besorgt an, als ich dieses Buch las und dabei vor mich hin redete: „Na, Thari, dass kennen wir auch!“
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am 13. April 2014
Ich war sehr gespannt auf das Buch von Dunja Hayali über ihre Hündin Emma und die anderen Herrchen bzw. Frauchen samt ihrer geliebten Anhängsel. Herausgekommen ist eine schonungslos unterhaltsame Milieu- und Charakterstudie sowohl auf der Hundewiese im Park bis hin zum Tierarztbesuch. Hierbei werden nicht nur die vielfältigen Eigenarten der Hunde, sondern auch die ihrer Besitzer augenzwinkernd karikiert.

Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, ist der Schreibstil so locker und witzig, dass das Lesen richtig Spaß macht. Über die verschiedenen Typen von Hundebesitzern konnte ich mich köstlich amüsieren, denn den ein oder anderen habe ich genau so in meinem Bekanntenkreis erlebt!
Die innige Freundschaft oder sogar Liebe der Autorin zu ihrem Hund spürt man in jeder Zeile, in der sie von ihren eigen Erlebnissen berichtet, die von dem Wunsch nach einem eigenen Hund bis hin zur heute 10-jährigen Partnerschaft mit Emma reichen. Laut lachen musste ich über die Schilderung, wie Emma nach sonst immer erfolglosen Jagden endlich mal ein Kaninchen stellen konnte und dann nicht wusste, was sie damit anfangen sollte und sich hilfesuchend nach ihrem Frauchen umdrehte...

Es gibt zwar schon viele Hundebücher, aber dies ist eine gelungene Mischung aus persönlichen Erfahrungen, fundiertem Wissen mit einem kräftigen Schuss Humor. Mir gefällt, wie sich die Autorin dem Thema mit einem Augenzwinkern annimmt und sich selbst nicht als die große Expertin darstellt, sondern die eigenen Marotten offen zugibt!

Man kann sich nach der Lektüre auch als Leser ohne eigenen Hund sehr gut in die Probleme und Nöte der Hundebesitzer hineinversetzen und wird vielleicht in Zukunft etwas großzügiger über manche "Verfehlungen" von Herr/Frau und Hund hinwegsehen können. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, auch für Nicht-Hundebesitzer!
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am 27. März 2015
Dieses Buch macht einfach nur Spaß - vor allem, wenn man selbst Hundehalter ist oder war (letzteres trifft auf mich zu).

Dunja Hayali berichtet in launiger Art und Weise über ihre nunmehr 10 Jahre dauernden Erfahrungen und Beobachtungen im Hundehalter-Alltag mit ihrer Retriever-Hündin Emma. Dabei kommt immer wieder die Veränderung heraus, die man im Laufe der Jahre vollzieht. Vom irrealen Wunschtraum des idealen Hundes und pädagogisch perfekten eigenen Erziehungsstils, über die Erkenntnis, dass Wunschträume eben Schäume sind bis zur Einsicht, dass man auch mit wenig zufrieden sein kann.

Sie streift hierbei gekonnt sämtliche Lebensbereiche, die ein Hund als Hausgenosse und Partner eben so berühren kann in seiner Laufbahn: Kaufentscheidung, Welpenzeit, Hundeschule, Ernährung, Kastration, Tierarztbesuche, Alltag (Vor- und Nachteile), Urlaub, etc. Oft werden in den Kapiteln unterschiedliche "Typen" aufgezählt, die dann genauer unter die Lupe genommen werden. Seien es z. B. die Menschen-Hundehalter-Typen, unterschiedliche Hunderassen und ihre Besonderheiten, verschiedene Schlaftypen unter den Hunden, Gehorsamstypen, Krankentypen, Charaktere auf der Hundewiese - alles mit mehreren Augenzwinkern frech geschrieben und keinesfalls todernst zu nehmen.

Das Buch ist kein Sachbuch und auch kein Ratgeber im Sinne von "So bekommen Sie Ihren Hund in den Griff!". Es ist eher ein Ratgeber in Sachen Realismus und Selbsteinschätzung. Wie oft erkannte ich manches wieder (sogar mich selbst) und dachte z. B. "So einen Menschen kennst du auch, der seinen Hund ständig beobachtet (Helikopter-Halter)" oder "Genau so war mein Sorbas auch" o. ä. Es macht einfach Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann, an einigen Stellen einen Spiegel vorgehalten zu bekommen oder andere zu erkennen und vor allem: darüber zu lachen! Wenn man seine Schwächen (und die des Hundes) akzeptieren kann, sind auch Peinlichkeiten nur noch halb so schlimm.

Hayali schreibt mit einer Leichtigkeit, dass es an manchen Stellen fast comedyreif ist. Dabei verliert sie jedoch nie den Faden zur Ernsthaftigkeit, denn oft folgt auf besonders heitere Äbsätze ein ernster Nachsatz, der einen nur noch nicken lässt oder zumindest verständnisvoll lächeln.

Ich habe dieses Buch mit unglaublich viel Vergnügen gelesen und kann es allen (ehemaligen) Hundehaltern wärmstens empfehlen, die humorvoll sind und ein wenig Verständnis und Unterhaltung suchen. Und Frau Hayali wünsche ich noch viele, viele glückliche Jahre mit ihrer reizenden Hündin Emma - deren Fotos auf den Vorsatzseiten alleine fast den Buchkauf wert sind.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2014
Sicher verwundert es niemanden, der mich ein wenig kennt, dass ich dieses Buch lesen MUSSTE! Für alle anderen: nein, ich bin kein Hardcore-Fan von Dunja Hayali, sondern einfach nur verrückt nach Tieren. Deshalb liebe ich Bücher über Tiere, vor allem wenn sie so witzig sind wie dieses hier.
“Is was, dog?” hat mir wirklich richtig viel Spass gemacht. Es ist oft zum Totlachen komisch, was Dunja Hayali mit ihrer Hündin Emma alles erlebt (hat), und auch ihre Einschätzungen von Hundehaltern ganz allgemein laden zum Kichern ein.
Dabei beginnt das Buch mit den ersten Gedanken darüber, sich einen Hund zuzulegen, und klappert dann die üblichen “Stationen” ab, an die man als Frauchen / Herrchen unweigerlich gerät. Die Eingewöhnung, die ersten Erziehungsversuche, der erste Besuch der Hundewiese, Begegnungen beim Gassigehen, aber auch ernstere Themen wie Tierarztbesuche. Eben alles, womit man sich auseinandersetzen muss, wenn man einen Hund hat oder plant, sich einen zuzulegen.
Hundehalter werden sich darin bestimmt oft wiederfinden und entsprechend oft zustimmend nicken. Ich bin leider kein Frauchen, aber auch ich habe häufig genickt. Ich weiß nämlich nur zu gut, dass ich mich als Frauchen bestimmt in diesen Reigen einreihen würde. Vermutlich passiert vieles davon einfach, wenn man plötzlich solch einen goldigen Vierbeiner an seiner Seite hat. Ich finde das alles ausgesprochen sympathisch. Aber ich bin ja auch verrückt nach Hunden. Jemand, der diesen Tieren weniger Begeisterung entgegenbringt, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Es sei denn, er hat Lust darauf, sich mal ein paar Abende so richtig schön aufzuregen ;)
Für Hundefans birgt das Buch dagegen auch eine gewisse Spannung. Denn ich war zum Beispiel immer neugierig, was Dunja Hayali mit ihrer Emma noch alles erlebt hat. Und natürlich auch darauf, was sie sonst noch über all die “Schrullen” erzählt, die sich Herrchen und Frauchen (und auch ihre Hunde!) vom ersten Tag an zulegen und über die Jahre verfeinern.
Irgendwo ist es natürlich schon etwas schräg, aber eben auf sehr liebenswerte Art und Weise.

Ich musste mich bremsen, sonst hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Gerade bei Büchern, die so witzig geschrieben sind, fällt mir das Lesen immer super leicht. Da möchte ich gar nicht mehr aufhören, weil es so viel Spass macht. Die Kapitel haben eine schöne Länge und machen mit witzigen Titel auf sich aufmerksam. Gelegentlich lockert ein Foto von Dunja Hayali mit Emma oder von Emma alleine zusätzlich auf.

Ich finde ja, die beiden sind ein tolles Duo. Das kommt auf dem Cover richtig schön rüber. Und Emma ist ja wohl einfach nur super goldig! Gefallen hat mir auch die Gestaltung der Coverdeckel innen. Sehr lustig!

Fazit: “Is was, dog?” ist ein Buch, das jedes Herrchen und Frauchen und jede Hunde-Fan gelesen haben sollte. Und vielleicht auch mancher, der mit den Vierbeinern bislang nicht so viel anfangen konnte und die Hundemenschen eher skeptisch betrachtet hat. Vielleicht versteht der eine oder andere dann besser, wieso Herrchen und Frauchen ein bisschen “anders” sind. Das ist eine schöne Vorstellung, wie ich finde.
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am 9. September 2014
Auf den Hund gekommen ist auch die Schriftstellerin Dunja Hayali. Mit 30 Jahren hat sie es endlich geschafft, sich ihren Wunsch nach einem Hund zu erfüllen. Die Hündin Emma ist nicht perfekt, aber jetzt schon seit 10 Jahren ein fester Partner an der Seite der Fernsehmoderatorin. Dieses Buch ist auf jeden Fall ein Lesegenuss. Es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig geschrieben. Die lustigen Anekdoten und die kurzen Kapitel sind gut aufeinander abgestimmt. Zu Beginn des Buches läßt uns die Schriftstellerin an ihren Überlegungen zu einem Hund teilhaben. Sie stellt verschiedene Rassen vor. Dies finde ich alles sehr gut. Es ist auch ein ideales Buch, um zu einer Entscheidung zu kommen, ob man sich jetzt einen Hund anschafft oder nicht. Denn es ist ja nicht allein die Sehnsucht nach einem Haustier. Hier sollte man vorher bedenken, was alles auf einen zukommt. Nicht nur die unheimlich treue Liebe eines Hundes sollte im Vordergrund stehen, sondern auch die vielen unliebsamen Aufgaben, die so ein Hund mit sich bringt. Dies alles erwähnt die Schriftstellerin in ihrem Buch und man kann sich ihr Leben mit Hündin Emma wirklich gut vorstellen. Jeder Hundebesitzer kann sich hier gut wiedererkennen. Auch wenn es lange her ist, daß wir selbst einen Hund hatten, so erkenne ich hier vieles wieder und muß gestehen, daß beim Lesen des Buches schon wieder etwas Sehnsucht nach einem Hund aufkam. Allerdings verschweigt Dunja Hayali auch nicht die Schattenseiten. Ein Hund wächst einem eben so sehr ans Herz, daß man auch seine Sterblichkeit bedenken muß. Es ist eben wie bei einem geliebten Menschen, der einem nahe steht. Irgendwann kommt der Tag des Abschieds. Die Sorge vor Unfällen oder Krankheiten, die einem den geliebten Vierbeinern nimmt, erwähnt sie eben auch. Ich wünsche ihr noch viele Jahre mit Emma. Ein tolles Buch, das ich jedem nur empfehlen kann, gerade auch den Menschen, die sich oft über die vielen Spaziergänger mit ihren Hunden aufrgegen. Wer dieses Buch gelesen hat, kann jetzt viel besser verstehen, wie schön das Leben mit einem treuen Hund ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Mai 2014
Die typische Handbewegung - Dunja Hayali, die sympathische Nachrichtensprecherin, auf dem Zweisitzer-Sofa, daneben Emma, die Heldin ihrer Geschichten, in Erwartung dessen, was auf sportive Art gleich den Besitzer wechseln wird.
Wir Hundemenschen wissen natürlich, um was es geht. Und doch - mal ehrlich - jeder von uns hatte irgendwann den ersten Hund, aber keiner von uns hatte deshalb das Bedürfnis, das Rad neu zu erfinden. Es wäre wirklich nicht nötig gewesen, einen fünftausendsten Hunde-Ratgeber zu verfassen, wo wir doch wissen, daß sich unsere vierbeinigen Herzensfreunde weder an die Thesen der viertausendneunhundertneunundneunzig vorherigen noch an die Geistesblitze des allerneuesten halten werden.
Es fordert wirklich ein Maximum an Geduld, wenn wir uns alle diese mit missionarischem Eifer vorgetragenen Spontanerkenntnisse anhören müssen, die über weite Strecken so penetrant gouvernantenhaft daherkommen, daß wir entnervt auf Durchzug schalten.

Natürlich hat sie Recht. Auch sie will nur das Beste für ihren Hund und für sich selbst.

Ihren Ausführungen über die Leinenfrage und das Knoblauchgranulat möchte ich allerdings vehement widersprechen: zum einen, weil die Gesetze der freien Natur zeitweise über den Rechten der Hundebesitzer stehen, und zum anderen, weil es Erkenntnisse gibt über gesundheitliche Gefahren dieses vollkommen überflüssigen Nahrungsergänzungsmittels gerade bei Hunden.

Alles andere habe ich mir mit Schmunzeln angehört. Ganz so komisch wie es Hape Kerkeling empfunden hat, fand ich es wiederum nicht, aber doch immerhin so, daß die Geschichten aus dem Leben neben aller weitschweifigen Theorie noch einen gewissen Unterhaltungswert geboten haben. Besonders gefallen haben mir die Versuche, Emmas Körpersprache, Sorgenfalten und Physiognomie in menschliche, allzu menschliche Gewissensbisse zu übersetzen. Ja, ja, genauso ist es... Wir Hundemenschen unter uns könnten einander stundenlang die tollsten Geschichten erzählen, in denen unsere Fellnasen die Hauptrolle spielen. Über jeden meiner Hunde hätte ich noch zu seinen Lebzeiten ein Buch schreiben mögen...Denn jeder einzelne unserer vierbeinigen Gesellen ist eben etwas ganz Besonderes, Einmaliges, Unwiederbringliches. Den Gedanken, ihn eines Tages zu verlieren, verdrängen wir nur allzu gern, und wenn es dann soweit ist, versinken wir in einem Meer aus Traurigkeit und Tränen.

Noch lange ist es nicht soweit für Dunja Hayali und ihre Emma. Allen beiden wünsche ich noch ganz viel Spaß miteinander - ganz im Sinne ihrer Anleihe an 'Is was, Doc?' mit Barbra Streisand und dem zweibeinigen Ryan O'Neal.
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