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Kundenrezensionen

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am 21. April 2013
Sie lebt in ihrem eigenen 'Fort Knox'.
Kameras, Alarmanlage, ein scharfer Hund, die Türen sind immer gut verschlossen und in fast jeder Ecke des Hauses liegt, greifbar eine Waffe.
Abigail lebt in ständiger Angst entdeckt zu werden und wenn das der Fall sein wird, ist sie so gut wie tot...

Im Jahr 2000:
Elizabeth Fitch ist eine Kronzeugin der Polizei. Sie musste mit ansehen, wie ein unbewaffneter Mann und ihre Freundin Julie erschossen wurden.
Ein Mafiamord, vor ihren Augen. Sie kann die Mörder identifizieren und den Mördern ist bekannt, sie muss anwesend sein.
Von ihrer Mutter, die "Liz" als eine Art Projekt ansieht, ungeliebt und alleingelassen, kann Liz keine Hilfe erwarten.
Nachdem sie in dem gesicherten Haus entdeckt wurde bleibt ihr nur eines:
Sie muss verschwinden, Elizabeth Fitch muss sterben.

12 Jahre später:
Abigail Lowery lebt abgeschieden in ihrem gesicherten Haus in Bickford. Sie ist misstrauisch, hat keine Freunde, mag ihre Einsamkeit. Sie hasst es, wenn zu viele Fragen gestellt werden, doch genau das macht Brooks Gleason, seit kurzem wieder in Bickford und nun Polizeichef in dem (nicht immer) verschlafenen Nest. Er sieht Abigail und seine Neugierde ist geweckt. Er nimmt sich Freiheiten raus und Abigail weiß nicht, wie sie ihn abblocken kann. Und dann als Brooks sie küsst steht ihre Welt Kopf. Doch Brooks ist Polizist, er ist es gewohnt zu schnüffeln und zu bohren und dass kann Abigail gar nicht gebrauchen. Sie will ihren Frieden und in Ruhe ihr Leben leben.
Doch das wäre wohl zu einfach denn Brooks schafft es, sie immer mehr um den Finger zu wickeln, bis sie sich nicht mehr gegen ihn wehren kann und will.
Und dann stellt sich ihr die alles entscheidende Frage:
Kann sie Brooks vertrauen und ihm ALLES erzählen?
Und wird sie die Gelegenheit haben endlich den Tod ihrer Freundin zu rächen?

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Nora Roberts ist weithin bekannt für ihre Thriller und auch Liebesromane.
Dieses Buch ist mal wieder beides.

Der Vergleich, den hier einige Rezensenten aufgestellt haben: Abigail --> Bones ist, auch meiner Meinung nach gerechtfertigt, wenn die Motive auch ein wenig anders liegen.
Abigail ist tough, aber durch das Erlebte auch ängstlich und, verständlicherweise sehr vorsichtig.
Durch Brooks lernt sie Liebe und Wärme kennen und lässt diese auch in ihr Leben.
Am Anfang mochte ich Abigail nicht wirklich und dachte mir ein paar mal, Brooks solle sich doch eine nettere Frau suchen. Aber mit fortschreitendem Buch konnte ich mir die beiden immer mehr wie ein Paar vorstellen und am Ende war ich froh drum, dass diese beiden sich getroffen haben.

In Brooks habe ich mich sofort verliebt und musste mehrmals lachen, über seine Kommentare und Handlungen.
Er ist nicht sehr subtil in seiner Vorgehensweise und man merkt sofort, dass er Abigail (zumindest zum Anfang) ins Bett bekommen will. Später ist aber dann ziemlich schnell klar, dass er sich in sie verliebt hat.
Man liest sich immer mehr in die Figur ein und lernt auch Brooks' weiche Seiten kennen, die am Anfang durch seine, ihm eigene Coolness ein bisschen untergeht.

Ich habe das Buch, zu meinem Glück, in meinem Urlaub gelesen. Nur um zu kochen, oder einzukaufen habe ich es aus der Hand gelegt.
Es war spannend, romantisch, traurig, witzig und auch heiß ;).
Das Ende war anders als ich es mir dachte, dadurch aber noch besser, denn so habe ich immer weitergelesen und gedacht "da kommt doch noch was".

Fazit:
Nora Roberts hat es drauf!
Sie fesselt mit ihrem Schreibstil, bringt mich zum Lachen und manchmal auch zum Weinen.
Dieses Buch war seit langem mal wieder eines, dass mich in seinen Bann gezogen hat und bei dem ich unbedingt zum Ende kommen wollte, ohne 'querzulesen' :)
Wer Nora Roberts mag, der sollte sich dieses Buch zulegen.
Am besten im Urlaub ;) :)
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am 22. Juli 2014
die Autorin, die spannende, mitreißende Romane schreibt. Wie schön, sie wieder mal gefunden zu haben....

Inhalt:
Abigail lebt abgeschieden in einer Kleinstadt im Süden der USA. Ihr Haus ist mit modernen Alarmanlangen ausgestattet, sie selbst schützt sich mit einem großen Wachhund (Bullmastiff - Seeeeehr beeindruckend...). Kontakt zu anderen Menschen vermeidet sie. Einen aber kann sie nicht abschrecken - Brooks, den Polizeichef des Ortes. Der löst nämlich gerne Rätsel - besonders, wenn sie so gut aussehen....

Meine Meinung:
Auch wenn ich wieder anecke - ich bleibe bei meiner Meinung, das N. Roberts nicht mehr alle Romane selbst schreibt, sondern zukauft. Es gibt bei ihr einfach so starke Unterschiede in Stil und Qualität - das kann nicht alles aus einer Feder kommen.
Umso schöner ist es aber dann, wieder mal einen tollen, robertstypischen Roman in den Händen zu halten und sich in der Story zu verlieren. Und genau das ist bei vorliegendem Buch der Fall!
Natürlich sind ihre Contemporarys alle ziemlich gleich gestrickt:
Frau mit Problemen trifft auf Mann mit Prinzipien, gutaussehend und meist mit intakter Familie im Rücken. nach einigem hin und her ist man sich sympathisch, verliebt sich und mithilfe der Feunde, die auch alle nett und gutaussehend sind, wird das Problem dann gelöst, der Böse bestraft und alle reiten dem orangroten Sonnenuntergang entgegen .....
Nichtsdestotrotz hat Nora Roberts es drauf, die Geschichte so zu schreiben, das ich als Leser das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Und das muss man erst mal hinbekommen....
Abigail erinnert mich ein wenig an die Serienfigur Dr. Brennan aus 'Bones, die Knochenjägerin'. Ähnlich emotionslos, hochintelligent und besserwisserisch ist sie die Hälfte der Zeit unterwegs, nicht wissend, mit sich und der Umwelt (sprich anderen Menschen) in sozialen Kontakt zu treten.
Im starken Kontrast dazu findet sich Brooks - beliebter Chief, tolle Familie, viele Freunde, pipapo :-) Ein schönes Paar, das einigen Zündstoff bietet und bei dem es Spaß macht, dabei zu sein.
Ein Krimi ist das Buch sicherlich nicht, sondern eher ein Liebesroman mit kriminalistischen Elementen, die vor allem zu Beginn ziemlich zum Tragen kommen und dem Krimifan vielleicht ein Buch vorgaukeln, dass es nicht sein wird.

Résumé:
Ein schöner, gut geschriebener und typischer Roberts mit Krimianteil, der mich glücklich macht, allerdings Krimifans evtl. enttäuschen könnte. Ich war mit dem Buch mehr als zufrieden und freue mich auf ein re-read in einigen Jahren :-)
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am 17. April 2013
Nach spannendem Beginn im ersten Teil auf den ersten 120 Seiten, der sowohl in die Psyche der jungen Elizabeth Fitch einführt (als „perfektes Kind“ von der Mutter „durchgestylt“ und fallen gelassen, als sie eigenständige Entscheidungen trifft), als auch mitten in einen brutalen Mord an Elizabeth Freundin durch einen Zweig der Russenmafia in New York, spielt der Hauptteil des Roman dann 12 Jahre später in der Gegenwart in einem kleinen Ort in Arkansas.

Hier dreht sich der Inhalt des Romans (leider) völlig und leitet über zu einer eher stereotypen Liebesgeschichte zwischen dem Scherriff des Ortes und Elizabeth, die nun unter anderem Namen Zuflucht vor der unerbittlichen Nachstellung der russischen Kriminellen sucht. Getragen nun von einer Melange aus Geltungssüchtigen Provinzreichen und alt werdenden Hippies.

Zwar taucht auch hier die ein oder andere konfliktträchtige Auseinandersetzung auf, die sich allerdings je auf eher provinzielle, „innere“ Probleme des kleinen Ortes bezieht. Ansonsten bietet das Buch von diesem Teil an eigentlich nur noch eine sich anbahnenden und dann vollziehende Romanze zwischen einem „all american boy“ (bestens aussehend, durchtrainiert und edel von Gemüt natürlich, zudem jeder Situation gewachsen, cool bis in die perfekt liegenden Haare und natürlich von seinem Charme absolut und ohne jeden Zweifel überzeugt) und der, leider nicht sonderlich überzeugend dargestellten, kühl, planend, innerlich „beschädigt“ und eben auf der Flucht befindlichen, jungen Frau (natürlich ebenso attraktiv).

Die durchaus spannende Situation zu Beginn mitsamt dem Einblick in brutale und kriminelle Methoden wird im gesamten weiteren Buch nur mehr indirekt aufgenommen und bietet so keinerlei Spannung mehr.

Auch wenn Nora Roberts ihre Figuren durchaus mit Charme, Ironie und „Mutterwitz“ ausstattet und zudem durchaus flüssig und unterhaltsam ihre Geschichte voran laufen lässt, mehr als eine ganz nette Unterhaltung am Rande bietet dieser Roman nicht. Dazu ist die Spannungskurve vom Beginn zu wenig durchgehalten und der Versuch, sich der weiblichen Hauptfigur innerlich psychologisch zu nähern viel zu oberflächlich gehalten.

Wer einen „typischen“ Liebesroman zu schätzen weiß, der in dieser Form auch des Öfteren als leichte Komödie aus den Filmstudios Hollywoods hervorkommt, der wird sicherlich in Teilen bei diesem Roman auf seine Kosten kommen, wer mehr an Spannung und / oder psychologischem Tiefgang erwartet, wird von diesem neuen Roman Nora Roberts eher enttäuscht sein.
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am 29. September 2015
... aber in den Sand gesetzt. Entgegen vielen anderen positiven Kritiken kann ich dem Buch nichts abgewinnen, positiv ist einzig dass die Figuren lebendig, stringent und in einer Darstellung erzählt werden, die sie "real" werden lässt. Wermutstropfen aber auch dabei, Protagonistin sowie deren Mutter werden in ihrer Persönlichkeitststörung so überakzentuiert beschrieben, dass es sie schon fast wieder unwirklich werden lässt.
Die Handlung ist am Anfang, etwa bis zur Flucht der Hauptperson, spannend und interessant erzählt. Aber das wars dann auch, was folgt ist eine endlose, durchschnittliche Liebesgeschichte, und nachdem zum zweiten oder dritten mal "er öffnete ihren Büstenhalter" im Text erscheint nervt es einfach nur noch, und wenn man das ganze als Audio Book hört, beginnt man zu spulen.
Leider wird es aber dann auch zum Ende nicht spannender, es ist sicher schwierig. Krimis bei denen der Täter dem Leser fast von Beginn an bekannt ist, spannend zu schreiben. Aber hier ist das Ende dermassen vorhersehbar, dass am Ende einfach nur eine grosse Entäuschung bleibt.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juni 2014
USA 2000,
Das Leben der 16. jährige Elizabeth Fitch wird von ihrer Mutter bestimmt, diese entscheidet über ihren Tagesablauf, ihre Kleidung und die Ausbildung, die Elizabeth machen soll. Nun reicht es Elizabeth und sie will ihr Leben selbst in die Handnehmen und auch mal Spaß haben. Gemeinsam mit ihrer Freundin Julie besucht sie mit einem gefälschten Ausweis einen angesagten Club. Dort lernen die Mädchen bald zwei russische Geschäftsmänner kennen. Die lustige Nacht wird bald zum Albtraum, denn die beiden Männer gehören zur russischen Mafia und Julie wird getötet. Liz kann entkommen und kommt ins Zeugenschutzprogramm der Polizei. Doch der Arm der Mafia reicht weiter als vermutet und Lizs Leben ist in großer Gefahr. In letzter Minute kann sie entkommen und weiß, sie darf keinen Menschen - schon gar nicht der Polizei trauen...

USA 2012,
Abigail Lowery leben völlig abgeschieden in ihrem Haus, dass von einem großen Grundstück umgeben ist, in dem kleinen Ort Bickford. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit der Erstellung modernster Sicherheitssysteme, mit denen sie auch ihr Grundstück gegen Fremde abgesichert hat. Obwohl sie so zurückgezogen lebt, fällt sie Brooks Gleason, den Polizeichef des Ortes auf und er will sie näher kennen lernen. Im ersten Moment lehnt Abigail seine Nähe ab und gibt sich kühl und zurückhaltend. Doch der attraktive Mann geht ihr einfach unter die Haut. Aber kann sie ihm vertrauen und ihm in ihr Herz lassen?

Mit diesem spannenden Roman "Die letzte Zeugin" zeigt die erfolgreiche Autorin Nora Roberts wieder ihr Können. Spannend von der ersten Seite präsentiert die Autorin eine Geschichte, die sofort unter die Haut geht. Der Plot dieses Buches handelt von der russischen Mafia, dem Zeugenschutzprogramm und der Macht des Internets und ist brisant, brandaktuell und höchst spannend. Vermischt mit starken Persönlichkeiten und einer heißen Liebesgeschichte macht es den Roman zu einem Höhepunkt dieses Genres. Vorgetragen wird das Hörbuch von dem Sprecher Martin Armkecht, der diesen wunderbaren Stoff in ein wahres Hörbuch Highlight verwandelt und die Zuhörer sofort fesselt.
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am 20. Juli 2013
Die Handlung dieses Thrillers ist leider sehr hanebüchen, die Hauptdarstellerin bleibt einerseits farblos und andererseits ist sie Superwoman, die alles kann (perfekt schießen, fotografisches Gedächtnis, Medizinstudium mit 16,..). Außerdem gelingt es ihr, sich ohne Mühe in alle Computer von FBI, CIA und der Mafia zu hacken. Die Figuren sind nur eindimensional: Die Mutter ist eine kaltherzige, berechnende, unsympatische Frau; die Tochter ist superklug; der Polizist ist feinfühlig; der reiche Mann in der Stadt ist korrupt und dessen Sohn verzogen - und zwar ausschließlich.

Die 400 Seiten sind nicht optimal aufgeteilt. Die spannendsten Teile (am Beginn und am Ende) umfassen max. 100 Seiten. Die 300 Seiten dazwischen sind sehr langatmig. Das Ende wird leider sehr schnell abgehandelt. Ratz-fatz ist das FBI überzeugt und die russische Mafia ausgeschaltet. Die 2 Sterne gibt es für die recht gute Idee zum Plot und den sympathischen Polizisten.
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am 5. November 2014
Abigail Lowery führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Seit sie vor über einem Jahr in dem kleinen Ort angekommen ist, hat sie sich von den Bewohnern fern gehalten. Immer bemüht, Abstand zu bewahren, denn hinter ihrer Vergangenheit steckt ein großes Geheimnis. Als Polizeichef Brooks Gleason Abigail näher kennenlernt, fühlt er sich zu der Frau hingezogen. Doch sofort ist ihm bewusst, dass sie etwas zu verheimlichen versucht. Der große, abgerichtete Hund an ihrer Seite, die Waffe, die sie stets trägt und auch die Kameras um ihr Haus geben ihm recht. Aber was steckt hinter Abigails Fassade? Brooks beginnt einfühlsam, sich Abigail zu nähern und die schüchterne Frau aus ihrem Schneckenhaus zu befreien…

Im neusten Roman von Nora Roberts macht die Erfolgsautorin ein weiteres Mal deutlich, wie großartig sie es versteht, den Leser zu verzaubern und ganz in ihren Bann zu locken.

Die Handlung beginnt im Jahre 2000 und schickt den Leser zunächst in die Vergangenheit. Dort wird die Vorgeschichte präsentiert und glaubhaft erläutert, wie Abigail zu der Frau geworden ist, die sie heute darstellt. Dann schwenkt die Erzählung in die Gegenwart und es wird gezeigt, welches Resultat die Vergangenheit hervorgebracht hat. Außerdem wird als nächstes die Liebesgeschichte integriert, die zu einer festen Größe im Werk heranwächst. Brooks erhält Einzug und die erst zögerlichen Gefühle auf beiden Seiten der Protagonisten beginnen langsam zu erwachen.

Abigail ist ein sehr ausdrucksstarker Charakter, der durchweg authentisch und glaubwürdig erscheint. Ihre Persönlichkeit ist nicht leicht zu fassen, denn durch ihren sehr hohen IQ und die fehlenden emotionalen Bindungen aus der Kindheit wird sie zu einer komplexen Protagonistin. Ihre Ausdrucksweise klingt an manchen Stellen gestellt und übertrieben bedacht, doch gerade das macht die junge Frau so interessant. Brooks ist genau das Gegenteil von Abigail. Er stammt aus einem intakten Elternhaus und lebt seit seiner Kindheit zwischen Freunden und Familie. Brooks bildet den sympathischen Partner an Abigails Seite, der sie mit viel Unterstützung und Sensibilität zu einem noch besseren Menschen formt.

Die Geschichte baut sich logisch auf und schon nach wenigen Seiten fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Zu groß ist die Mischung aus Spannungselementen und Romantik. Zusätzlich schafft es Nora Roberts spielerisch, auch die Gefühle der beiden Protagonisten zu integrieren, so dass für genügend Intimität und Aufregung gesorgt wird.

Fazit: Das Buch erzählt von einer lebendigen und realistischen Geschichte, die für ideale Lesestunden sorgt. Zwei wunderbare Charaktere entführen den Leser schnell in ihre eigene Welt und nehmen sie mit in eine kriminalistische Handlung, die von Anfang bis Ende perfekt unterhält. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung.
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am 3. Juni 2014
10/10
Stichwörter: Romantik, Krimi, Mafia, Kindheitstrauma, Geheimnisse
Erwachsenenroman
Einige Sex- und Gewaltszenen vorhanden aber nicht allzu ausführlich beschrieben
Seiten: 570
Lesedauer: 12 Stunden
Kaufpreis: ausgeliehen

Personal:
Bisher habe ich noch nie einen Roman von Nora Roberts gelesen. Viel von ihr gehört hatte ich, aber ihre Bücher bisher immer für Liebesschnulzen gehalten wie es sie in den Zeitschriften meiner Oma in aufgesplitteten Teilen zu lesen gab. Diesen Roman jedoch hatte mir eine Freundin empfohlen und da mich das Thema interessierte begann ich zu lesen....und konnte nicht mehr damit aufhören! Die Protagonisten entwickeln eine Persönlichkeit die man einfach liebhaben muss. Elizabeth Fitch/Abigail Lower ist, obwohl sie sehr attraktiv und mit ihrem IQ von 210 auch mit allen möglichen Fähigkeiten gesegnet ist, trotzdem sehr bescheiden geblieben. Durch ihre Unsicherheit, aber auch ihre Art alles logisch erklären zu wollen, die sich durch das ganze Buch zieht und sich erst mit dem Kennenlernen des Polizisten Brooks etwas lockert, verzaubert sie einfach ihr Publikum. Brooks mit einer Himmelsgeduld, einem strahlendem Selbstbewusstsein und einem ansteckenden Humor durchbricht ihre Blockaden und hilft ihr, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und die Geister der Vergangenheit zu bekämpfen. Ihre Geschichte reißt einen von Anfang an mit und lässt einen alle möglichen Gefühle durchleben. Gelacht, geweint und verzweifelt mitgefiebert habe ich in diesem spannenden Kampf der Gerechtigkeit und Rache....genau so sollte ein Buch sein. Für mich ab den ersten 10 Seiten zu einem meiner Lieblinge geworden und absolut weiter zu empfehlen.

Sachlich:
Die logische Anordnung der Geschehnisse und die verschiedenen Erzählperspektiven bringen einem die Charaktere und deren Persönlichkeiten noch näher und lassen alle Handlungen harmonisch ineinander überfließen. Falls einem eine Lücke in der logischen Handlungsstrecke auffallen sollte, wird diese in den darauffolgenden Kapiteln hervorragend geklärt. Nora Roberts hat wirklich an alles gedacht und lässt keinen Raum für Fehler. Die Persönlichkeit von Liz/Abigail verändert sich natürlich ins Positive, aber in einem durchaus realistischen Zeitraum und nicht direkt von heut auf morgen. Dadurch, dass alles überaus realistisch und wahrheitsgetreu erzählt wurde, vermittelt es dem Leser den Eindruck, als würde er sich mitten in diesem Leben befinden und mitwirken. Alles in Allem: Very good Job Nora Roberts!

Inhaltsangabe:
Elizabeth Fitcher ist das ausgetüftelte Experiment einer überaus strengen Chirurgenmutter die alles dafür macht um ihr Samenspenderkind zu einem noch perfekteren Abbild ihrer Selbst zu machen...außer es zu lieben. Mit 16 Jahren jedoch bricht die überaus intelligente (IQ 210), mit sämtlichen Fähigkeiten wie das Sprechen fünfer Fremdsprachen, das Spielen einiger Instrumente und einer angeborenen sportlichen Begabung gesegnete Liz aus und rebelliert für einen Tag. Zusammen mit ihrer, gerade erst kennengelernten, Freundin Julie verbringt sie einen Abend in einer hoch angesehen Disco. Die Party geht jedoch bei einem Mann zuhause weiter der sich im Nachhinein als Mafioso entpuppt. Liz beobachtet noch am selben Abend wie eben dieser und ihre Freundin ermordet werden. Ihr gelingt die Flucht und sie gerät ins Zeugenschutzprogramm. Die US Marshalls kümmern sich rührend um sie und auch wenn ihre Mutter sich von ihr abgewandt hat, geben sie ihr trotzdem das Gefühl etwas besonderes zu sein. An ihrem 17ten Geburtstag wird jedoch das sichere Haus von zwei abtrünnigen Cops, die von den Mafia-Bossen Befehl bekommen haben die letzte Zeugin zu töten, gestürmt, ihre beiden zu Freunden gewordenen Aufpasser getötet und das Haus abgebrannt. Sie konnte jedoch noch rechtzeitig fliehen und lebte dann 12 Jahre ohne Identität, Sicherheit und Vertrauen und ständig auf der Flucht. Bis sie eines Tages den liebenswürdigen, selbstbewussten und äußerst charmanten Polizeichef Brooks kennenlernt und mit ihm zusammen für (nicht immer ganz legale) Rache sorgt.

Den Rest müsst ihr schon selbst lesen :P
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TOP 1000 REZENSENTam 28. August 2013
Ich hatte schon seit einer gefühlten Ewigkeit keinen Nora Roberts Roman mehr in den Händen. Doch diese Story hat mich irgendwie gleich angesprochen und Lust auf mehr gemacht.

Das Buch ließ sich jedenfalls in einem Rutsch lesen. Die Charaktere wurden toll beschrieben, vorallem die Heldin Abigail erinnerte mich sehr an die durch und durch rational denkende Wissenschaftlerin Temperance Brennan, aus der bekannten Serie Bones. Ihre sozialen Kompetenzen sind eher mau, doch kein Wunder bei ihrer Vergangenheit und der gefühlsarmen, überstrengen Mutter. Erst recht nach dem Mord, dessen Zeugin sie wurde. Seither vertraut Abigail niemandem, denn es könnte tödlich sein. Bis sie den Polizeichef Brooks in einer abgeschiedenen Kleinstadt kennenlernt und durch seine verständlisvolle, liebe Art, ihre Fassade langsam zu bröckeln beginnt. Trotz der Angst hat sie keine Lust mehr, sich länger zu verstecken und will Gerechtigkeit.

Der männliche Protagonist war ein Kerl, den ich sofort in mein Herz schloß. Was für ein liebenswerter und humorvoller Typ. Kein Weichei, sondern ein Mann, wie ihn sich wohl die meisten Frauen wünschen. Toll wie Brooks Abigail ständig den Wind aus den Segeln nahm und sie daher gar nicht anders konnte, als sich schlussendlich in ihn zu verlieben. Zunächst fühlt er sich nur zu der Frau mit all den Geheimnissen hingezogen, will sie natürlich ins Bett kriegen. Voller Neugier, was hinter ihrem gutgehüteden Äußeren steckt, verliebt er sich aber recht schnell in diese ungewöhnliche Frau. Durch sein Vertrauen schöpft auch Abigail wieder neuen Lebensmut, mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen. Brooks ist ihr kleines Wunder, an das sie längst nicht mehr geglaubt hat. Durch ihn lernt sie Wärme und Liebe kennen. Er gibt ihr einfach alles, was sie sich jeh erträumt hat und verändert dadurch alles. Aber auch Brooks Family war herrlich. Eben ein eingeschweißter Haufen, den man auf der Stelle gernhaben musste.

Fazit:
Ich werde wohl wieder mehr Bücher von Nora Robers zur Hand nehmen. Denn mit ~Die letzte Zeugin~ bin ich nach laaanger Zeit wieder auf den Geschmack gekommen. Eine nette Crimegeschichte inklusive einer süßen Lovestory, ohne viel Kitsch. Der Roman lebt von seinen tollen Charakteren und auch wenn die Handlung gegen Ende für mich etwas vorhersehbar war, wurde ich trotzdem bestens unterhalten. Es ging spannend, romantisch und humorvoll zu. Diejeniegen die Nora Roberts lieben, werden diesen Roman längst im Bücherregal stehen haben. Für Wiedereinsteiger oder welche, die noch kein Buch der Bestsellerautorin kennen, kann ich dieses Roman wärmstens empfehlen. Gute Unterhaltung mit Brooks & Abigail!
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Elizabeths Leben ist vorprogrammiert, ihre Mutter sagt ihr seit 16 Jahren, was sie zu tun, zu essen, anzuziehen und was sie mal beruflich zu werden hat. Liebe in der Beziehung zu ihrer Mutter kennt sie nicht. Sie hat keine Freundin und lebt auch sonst untypisch zu allen anderen Teenagern.
Als sie eines Tages Streit mit ihrer Mutter hat, wird sie rebellisch. Eine Schulkameradin, die sie in der Mall trifft, überredet sie, mit ihr abends in einen Club zu gehen.
Als sie abends noch mit einen der Männer, die sie dort kennengelernt haben, nach Hause gehen, wird Elizabeth später Zeugin, wie dieser und ihre Freundin erschossen werden. Sie flieht, benachrichtigt die Polizei und wird von ihnen in Schutz genommen. Aber es gibt Verräter innerhalb der Polizei und weitere Morde geschehen und Elizabeth befindet sich wieder auf der Flucht.

12 Jahre später, aus Elizabeth ist inzwischen Abigail geworden, lebt diese außerhalb einer kleinen Ortschaft mit ihrem Hund völlig abgeschottet von der Welt. Sie bewegt sich unauffällig und lässt niemanden an sich heran. Ihr Zuhause ist von Alarm- und Sicherheitssystemen umgeben, die sie selbst entwickelt hat. Ihr Hund ist eine gut abgerichtete Kampfmaschine.
Es gibt in ihrem Leben keinen Menschen, der ihr nahe steht. Sie schreckt vor Kontakten zurück und traut niemandem.
Bis Brooks auf sie aufmerksam wird, der Polizeichef des Ortes. Er will wissen, wer sich hinter der unauffälligen, immer bewaffneten Frau verbirgt, sein Interesse ist geweckt...

Das war wieder ein Buch meiner Lieblingsautorin Nora Roberts, das ich regelrecht verschlungen habe.

Sehr genau und detailliert bringt sie dem Leser das Mädchen Elizabeth nah. Ein Kind, das nach dem Bild der Mutter regelrecht geformt werden soll und ohne Liebe aufwächst. Welcher Jugendliche würde da nicht ausbrechen wollen. Als sie dann an einem Tag aufbegehrt, wird ihr auch bewusst, wie abgeschirmt sie durch ihre Mutter gelebt hat. Noch nie hat sie sich mit Freundinnen unterhalten können, sie kennt keine Fernsehsendungen, da ihre Mutter ihr nur ausgesuchte hat sehen lassen, sie kennt nicht einmal die Bücher, die jeder Jugendliche verschlingt. Sie lebt in einer Parallelwelt. Sie soll Ärztin werden wie ihre Mutter, will dies aber nicht, aber sie traut sich auch nicht, dagegen zu sprechen.
Durch einen bösen Streit mit ihrer Mutter ändert sich ihr ganzen Leben.

Auch 12 Jahre später ist sie noch immer ein einsamer Mensch, aber es ist eine gewählte Einsamkeit. Sie will leben, ihr Leben jedoch ist in Gefahr, sobald bekannt wird, wo sie lebt und ihre Identität bekannt wird. Die Morde, die sie vor Jahren beobachtet hat, sind noch immer nicht aufgeklärt. Die Mörder suchen sie, es ist eine Frage der "Ehre", sie zu finden. Die russische Maffia schläft nicht und sieht es noch immer als oberste Priorität, sie zu finden.

Trotz aller Vorsicht, niemanden an sich heranzulassen, gelingt es Brooks, anfangs in ihr Haus zu kommen, was wie Fort Knox gesichert ist, später schleicht er sich sogar in ihr Herz. Abigail weiß nicht, ob sie ihm trauen kann, ob sie ihm soviel Vertrauen schenken kann, dass sie ihm von ihrer Vergangenheit erzählen kann. Denn noch immer wird sie auch von der Polizei gesucht, ist sie doch auch Zeugin oder eventuell auch Verdächtige am Mord von 2 Polizisten.
Abigail macht es sich nicht leicht, sie kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Einerseits kann sie sich nichts schöneres vorstellen, als in den Armen von Brooks zu liegen, andererseits hat sie Angst, auch ihn und seine Familie zu gefährden.

Außer den Thrillerelementen ist dieses Buch auch eine wunderschöne Liebesgeschichte, die verzaubert. Der Leser ist realitätsnah dabei, wie Abigail Zutrauen fasst und ihr Herz langsam öffnet. Viele Dinge sind ihr fremd, teils aus ihrer Erziehung seitens der Mutter, teils weil sie sich von der Welt abgekapselt hat.

All die Jahre hat sie immer die Mörder im Visier gehabt, all ihre Schritte beobachtet und sich einen Plan erarbeitet, wie sie diese unschädlich machen kann.

Nora Roberts hat mich mit ihrem Roman wieder in ihrem Bann gezogen. Von Beginn an wurde man als Leser ins Geschehen hineinkatapultiert. Die Spannung, die anfangs erzeugt wurde, hält sich auch über das Buch und steigert sich stetig.
Die zwei Protagonisten haben mich voll überzeugt und ich habe sie gern begleitet. Sie sind verletzlich, aber auch stark und wirken in ihrem Tun glaubhaft.
Brooks Familie ist so lebendig, dass man am liebsten auch Teil davon sein möchte.
Frauen wie Abigails Mutter hingegen müssten verboten werden.

Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und ich empfehle es sehr gern weiter.
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