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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Perspektive eines kinderlosen Vaters
Hakan Nesser zu lesen, ist immer wieder eine literarische Wohltat. Hebt er sich doch durch seine klare und dennoch poetische Sprache wohltuend von seinen skandinavischen Krimikollegen ab. Die gelungenen Übersetzungen von Christel Hildebrandt tragen zu diesem Genuss bei.

Diesmal ist es nicht der legendäre Kommissar van Veteren, auch nicht dessen...
Veröffentlicht am 22. August 2010 von Manfred Küper

versus
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen guter Roman mit erbärmlichem Schluss
Der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen - 270 Seiten lang. Eine dichte Erzählweise, eine unheilschwangere Atmosphäre, einige mysteriöse Wendungen, präzise beschriebene Gedankengänge des Protagonisten. Bis hierhin ein großer Roman über innere und äußere Entfremdung, sehr lesenswert geschrieben. Aber dann kommen...
Veröffentlicht am 4. Mai 2011 von patlin34


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen guter Roman mit erbärmlichem Schluss, 4. Mai 2011
Der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen - 270 Seiten lang. Eine dichte Erzählweise, eine unheilschwangere Atmosphäre, einige mysteriöse Wendungen, präzise beschriebene Gedankengänge des Protagonisten. Bis hierhin ein großer Roman über innere und äußere Entfremdung, sehr lesenswert geschrieben. Aber dann kommen die letzten 40 Seiten und aus dem ambitionierten Roman wird ein lächerlicher, klischeebeladener Schundreißer, der mich absolut enttäuscht hat. Statt die Seelenschau weiter zu treiben und die möglichen Konsequenzen all der aufgedeckten Lügen und Halbwahrheiten auszuarbeiten (was von mir aus noch mal gerne 270 Seiten hätte dauern dürfen), wird hier ein enormes Potential einem hollywood-esquen Ende geopfert. Schade um den wirklich großartigen ersten Teil des Buches, schade für die Reputation des Autors und schade um meine verplemperte Zeit mit den letzten Seiten. 5 Sterne für den Anfang, 0 für den Schluss ergeben 3 Punkte. Mittelmaß also.
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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Perspektive eines kinderlosen Vaters, 22. August 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hakan Nesser zu lesen, ist immer wieder eine literarische Wohltat. Hebt er sich doch durch seine klare und dennoch poetische Sprache wohltuend von seinen skandinavischen Krimikollegen ab. Die gelungenen Übersetzungen von Christel Hildebrandt tragen zu diesem Genuss bei.

Diesmal ist es nicht der legendäre Kommissar van Veteren, auch nicht dessen Nachfolger Barbarotti, die ermitteln. "Die Perspektive des Gärtners" ist ein eigenes Werk, angesiedelt im brodelnden Manhattan, für einige Jahre die Wahlheimat Hakan Nessers.

Erik Steinbeck heißt der Protagonist, aus dessen Perspektive Nesser seinen Fall um ein verschwundenes Mädchen aufrollt. "Die Perspektive des Gärtners" ist der Titel eines von Steinbeck veröffentlichten Romans, durch den er seine Frau Winnie kenne lernt. Ein Motiv, dass sich bei Nesser wiederholt: Auch "Herr ohne Hund" wurde als fiktiver Roman eines Protagonisten zum Buchtitel. Ebenso taucht sein fiktives europäisches Land auf, das aus den van-Veteren-Krimis bestens bekannt ist. Winnie und Erik wohnen eine zeitlang im dort schon bekannten Maardam.

Zur Handlung:
Sarah, 4-jährige Tochter von Winnie und Erik, wird vor Eriks Augen entführt. Obwohl Erik sofort die Polizei einschaltet, führt die Spur ins Nichts. Sarah bleibt verschollen. Über ein Jahr vergeht, Winnie überredet Erik zu einem Umzug nach New York, scheinbar um den Erinnerungen zu entgehen. Aber Winnie ist berechnend. Erik braucht lange, um herauszubekommen, dass sie ihm über ihre Vergangenheit nicht die Wahrheit gesagt hat. Mit Hilfe eines pensionierten Privatdedektivs erforscht Erik Winnies Gehemnisse und bekommt eine Ahnung dessen, was mit Sarah passiert sein könnte...

Ein Buch, dass man schon nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Fesselnd ist es, aber mehr noch wirkt es unheimlich, Nesser lässt den Leser ahnen, mitfiebern, rätseln, macht mit jedem Kapitel mehr neugierig auf die wahre Geschichte, die sich letztendlich offenbart.

Das ist Lesen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fragile Perspektive:, 21. Januar 2011
Von 
Franziska Huhnke "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Vor allem seine Bücher, die nicht mit einem bestimmten Kommissar verbunden sind, mag ich sehr. Mit seinen Kommissare hatte ich immer Problem und habe die Bücher nach kurzer Zeit immer wieder beiseitegelegt.

Winnie und Erik haben einen herben Verlust erlitten. Vor 17 Monaten verschwand ihre Tochter Sarah spurlos; vor Eriks Augen, der am Küchenfenster stand.
Nun sind die beiden umgezogen nach New York. Ihre Beziehung basiert auf Leere und dem Gefühl, sich nicht näher kommen zu können. Erik ist Schriftsteller und ist eigentlich auch sehr erfolgreich, wenn er denn schreiben würde.
Winnie kämpft mit ihren Gefühlen und Sarahs Verschwinden. Denn irgendwie ist ihr klar: Sarah ist nicht tot, sie lebt und Winnie wird sie finden.

Auf vorsichtig, fragile Weise erzählt Nesser eine Geschichte über eine Beziehung, der nichts Schlimmeres passieren kann, als das die Frucht der Liebe, das Kind, entführt wird. Die Leere zwischen den Protagonisten ist greifbar und auf verschiedenste Weise wird eine Art Blase geschaffen, in der die Personen durch ihr Leben schweben. Niemand von außen kann ihnen helfen, bis irgendwann tatsächlich Lichtblicke auftauchen.
Die Gedanken, ob Sarah noch lebt oder ob Sarah als schon 'tot' gehalten wird, schwirrten mir immer in Kopf herum. Ich selbst konnte mich nicht entscheiden, was ich denken sollte.
Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, ich suche das große Ganze, die Kraft, die hinter dem Verschwinden steckt. Ich suchte das Magische, dass die Geschichte ausmachte.

Gerade deswegen enttäuscht mich das Ende sehr. Ich will es euch nicht verraten, aber es kam mir im Endeffekt viel zu schnell und einige Dinge wurden bei Ende einfach nicht berücksichtigt. Auf einige Anspielungen oder Gespräche im Buch habe ich mich besonders konzentriert und sie sehr ernst genommen. Leider wird am Ende einfach alles aufgelöst, ohne diese Gespräche zu berücksichtigen.

Die Sprache von Nesser ist diesmal wieder wirklich lesenswert. Der Akt einen gefühlsbetonten Roman mit unterschwelligem Krimi zu schreiben, ist ihm wieder gelungen. Wer hier einen richtigen Krimi erwartet, dem sei von diesem Buch abgeraten, allen anderen sei gesagt, dass ich drei Bücherpunkte vergebe. Was in meinen Augen nicht schlecht ist, aber das Ende hat eine höhere Bewertung unnötig gemacht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefühlvoller Krimi mit mattem Ende, 20. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe davor noch keinen Roman dieses Autors gelesen, bevorzuge eigentlich historische Romane oder auch Familiensagas und dergleichen, kannte ihn aber natürlich.
Der Roman wurde in einer TV Sendung vorgestellt und hat mich schon vom Thema her angesprochen, das Kind eines Ehepaares verschwindet spurlos............ wie gehen die Eltern damit um????
Wie der Autor dann die seelischen Leiden des Vaters beschreibt mit all dessen Überlegungen und Anstrengungen das Leben in einer anderen Stadt zu meistern, wieder einen Zugang zu seiner Frau zu finden und wie er sich dann langsam seinem vermeintlichen Ziel nähert, finde ich bemerkenswert.
Viel Gefühl und Einfühlungsvermögen für einen Autor, also einen männlichen Autor.
Das Buch ist natürlich auch beklemmend, denn man stellt sich natürlich vor, wie man selbst mit so einer Situation umgehen würde und ständig verschwinden ja Kinder, alles ist daher sehr realistisch.
Man kann daher zumindest nachempfinden, wie sich der Vater von Sarah fühlt und auch verstehen, dass er eigentlich aufgegeben hat und keine Hoffnung sieht, seine Tochter wieder zu finden, vielmehr konzentriert er sich darauf, wieder einen Zugang zu seiner Frau zu finden und dann passiert etwas nicht vorhersehbares und auf einmal rückt Sarah wieder in greifbare Nähe.
Und dann, schade so schade macht der Autor so wenig aus diesem Ende, lässt den Leser irgendwie unschlüssig zurück was denn nun passiert ist, wie alles nun weiter geht und vor allem, wie die Familie wieder in ein normales Leben zurückfindet.
Deshalb nur vier Sterne für ein wunderbares Buch, dem aber leider ein fulminantes Ende fehlt.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Traumatisches Erlebnis, 7. April 2011
Erik und Winnie ziehen mit dem traumatischen Erlebnis, nämlich der Entführung ihrer vierjährigen Tochter, nach New York um dort eventuell ein neues Leben zu beginnen, das Schreckliche hinter sich zu lassen. Der geneigte Leser weiß dass das nicht möglich sein wird. Zuviele Dinge, die sich erst nach und nach wie ein Puzzleteil an das andere schmiegen, sind in der Vergangenheit passiert, zu sehr ist man in dieser Geschichte gefangen als dass ein Neuanfang so einfach möglich wäre.
Als Winnies Verhalten immer mysteriöser wird, vertraut sich Erik einem Mann an, den er jeden Tag in der Bibliothek sieht. Es stellt sich heraus dass es ein Detektiv im Ruhestand ist der Erik nun seinerseits Hilfe anbietet. Nach anfänglichem Zögern (wer fühlt sich schon gut dabei seine eigene Frau beobachten zu lassen) nimmt er dieses Angebot gerne an.
Nun entwickeln die Dinge eine Eigendynamik die nicht mehr aufzuhalten ist...

Fazit:
Sprachlich sehr ausgefeilt, stellenweise sehr poetisch, baut Nesser anfangs eine sehr spannende Stimmung auf. Obwohl nicht viel passiert möchte man wissen wie es weitergeht.
Zum Ende hin ist diese Spannung leider vielen Ungereimtheiten zum Opfer gefallen, das Ganze wirkte auf mich sehr konstruiert und überhaupt nicht nachvollziehbar.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja, es gibt bessere., 19. Juli 2012
Das Buch ist eins der schlechteren von Nesser, finde ich.

Die richtige Spannung und Fesslung vor dem Buch setzt erst ca. 50 Seiten vor Schluss ein. Das Ende ist kurz und sehr undurchsichtig, erscheint mir eher so, dass ihm nix eingefallen ist um es "vernünftig" zu Ende zu schreiben.

Schade, ansonsten sind seine Bücher doch sehr lesenswert.

Dieses war es eher weniger.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hakan Nesser meets Paul Auster - was für ein Lesevergnügen, 28. September 2010
Von 
Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Außer der Reihe des Van Veteren-Nachfolgers Kommissar Barabarotti, von dem bereits drei Krimis vorliegen, präsentiert Hakan Nesser hier ein kleines Juwel. Es spielt größtenteils in New York (Manhattan), hat aber (natürlich) auch in der fiktiven Stadt Maardam, die in vielen Nesser-Romanen auftaucht, seine geschichtlichen Wurzeln.

Einerseits ist es ein typischer Nesser, da die Geschichte langsam erzählt wird und eine subtile Spannung aufbaut, die sich immer mehr steigert und natürlich wieder durch seine klare, poetische Sprache besticht.

Es ist aber auch ein untypischer Nesser, denn mindestens bis zur Hälfte des Buches kommt einem alles sehr mysteriös, unheimlich und zum Teil auch parapsychologisch vor. Dies ist genau die Art und Weise, die Paul Auster, einen der führenden amerikanischen Autoren, auszeichnen. So erscheint das Buch einerseits als eine Hommage an New York, wo Hakan Nesser jahrelang sein Domizil hatte. Es ist aber auch eine Hommage an Paul Auster, der ebenfalls für New York steht, wie es Nesser in einem kleinen Nebensatz formuliert. Der erste Teil des Buches erinnert sehr stark an den Erzählstil von Paul Auster.

Wer einen Krimi, der klassischen Art erwartet, wird hier nicht bedient. Man wird quasi in die Ich-Person eines Opfers (Vater eines vor mehr als einem Jahr entführten Kindes) versetzt, der reflektierend auf die Vorgeschichte schaut, sich aber gleichzeitig auch mit der Gegenwart (stark belastete Beziehung zu seiner Ehefrau; mysteriöse, für ihn unverständliche Ereignisse und Zufälle) auseinander setzen muss. Und inmitten all dieser sich mosaikartig ausbreitenden vergangenen Geschichte und gegenwärtigen Erlebnisse, wird der Leser nach und nach in eine sich immer deutlicher heraus kristallisierende Entführungsgeschichte hineingezogen, die in einem sich zuspitzenden Finale endet.

Hervorragend geschrieben und absolut fesselnd. Ein köstliches Lesevergnügen!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Seifenblase, 21. Juni 2012
Von 
Lothar Müller-Güldemeister "Reißwolf" (Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Es verheißt selten etwas Gutes, wenn der Protagonist eines Romans ein Ich-Erzähler und zugleich auch noch von Beruf Autor ist - wie hier z.B. auch bei Cowboysommer: fällt dem "wirklichen" Autor denn nichts Originelleres ein? Wenn es Nesser hier dennoch gelungen ist, mich zunächst anfangs durch die Schilderung seltsamer, scheinbar übernatürlicher Geschehnisse in die Geschichte hineinzuziehen, so habe ich an irgendeinem Punkt, wie so oft, zu befürchten begonnen, dass er die geschürte Erwartung nie und nimmer würde einlösen können. So war es dann leider auch. Die Story platzte auf den letzten Seiten wie eine Seifenblase, die Auflösung hatte nichts mehr mit den Charakteren des Romans, ihren Sehnsüchten, Ängsten, Fähigkeiten und Defiziten zu tun, sondern der berüchtigte Deus ex Machina betrat die Bühne, bereitete dem Geschehen ein schnelles, prosaisches Ende und verleidete mir retrograd vollständig sogar die Lektüre derjenigen der vorangegangenen Seiten, die ich - neben etlichen überflüssigen und überflüssig ausgewalzten Passagen - zumindest partiell spannend gefunden hatte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ausdruck spitze, Geschichte langweilig und abgehackt, 13. August 2012
Dieses Buch war das erste, welches ich von Hakan Nesser gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich seinen Ausdruck sehr gut finde. Es ist unkompliziert und schnell zu lesen,und wirkt dabei nicht einfach. Allerdings ist die Geschichte fragwürdig. Es istr schon so, dass der Spannungsbogen steigt und man gerne wissen möchte was nun das mysteriöse Geheimnis seiner Frau ist, aber am Ende ist man immernoch Unwissend und Verärgert. Es wird nicht erklärt wer die Geheimen Informaten der Hellseherin sind, weshalb das Kind entfürht wurde, was mit dem Kind passiert ist. Wie fürht eine Schussverletzung am Magen zu einer Querschnittslähmung? Aber Gott sei Dank hat das Kind am Ende einen Hund bekommen, sonst hätte Hakan Nesser die Ausfahrt zur Belanglosigkeit verfehlt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ganz schlecht heruntergekürzte Hörbuchfassung, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Perspektive des Gärtners (Audio CD)
Eigentlich schade, denn Herr Bär liest das brutal auf Hörbuchlänge runterreduzierte Werk von Herrn Nesser nämlich ganz gut... und nur dieser schönen Stimme ist es zu verdanken, dass ich mir das Hörbuch bis zum bitteren Ende angehört habe... deshalb ist mir leider der Absprung nach der 1. CD nicht gelungen, ab diesem Punkt schaffe ich es nicht mehr und dann lese oder höre ich ein Buch zuende, egal wie schlecht es ist...irgendwie hatte ich bis zum Schluss Hoffnung, daß sich die Geschichte doch noch entwickelt..... keine einzige Figur der eigentlich hochdramatischen Geschichte konnte ich "sehen" geschweige denn, dass sich ein Gefühl für deren Elend oder eine wachsende Spannung für den Lauf der Geschichte entwickelt hätte... selbst der Showdown war so grottenschlecht geschrieben.... dass das einzig positive Gefühl erst aufkam, als es endlich zuende war.

So ein schlechtes Hörbuch habe ich schon sehr lange nicht mehr gehört...... was wohl daran liegt, daß jemand diese Geschichte absolut dilettantisch auf eine ganz schlechte Hörbuchfassung heruntergekürzt hat...das kann ich aber nur vermuten, denn das Original von Herrn Nesser habe ich nicht gelesen.... aber da seine Bücher auf den Bestsellerlisten stehen, wird es an ihm wohl nicht gelegen haben......

Schade für Herrn Nesser, schade für Herrn Bär, schade für die Brigitte Edition, die eigentlich fantastische Hörbücher macht... und SCHADE FÜR MICH :-(

PS: den einen Bewertungsstern hat es nur bekommen, weil das die Mindestbewertung ist!
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Die Perspektive des Gärtners
Die Perspektive des Gärtners von Håkan Nesser (Audio CD - 19. September 2011)
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