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am 10. Oktober 2010
Wer das Hörbuch -Dr.Siri und seine Toten-, geschrieben von Colin Cotterill und gelesen von Jan Josef Liefers, gehört hat, der wird sich den -Totentanz für Dr.Siri- ganz sicher nicht entgehen lassen. Zu perfekt war die Symbiose von Cotterills Roman und Liefers Stimme, als würde man es sich da erlauben, die Fortsetzung zu verpassen. Gleich vorweg: Meines Erachtens reicht -Totentanz für Dr.Siri- nicht ganz an -Dr.Siri und seine Toten- heran. Das liegt an einem Storybook, das nicht ganz so eigenartig schräg und liebevoll gestrickt wurde wie sein Vorgänger. Aber nichtsdestotrotz ist -Totentanz für Dr.Siri- ein hervorragendes Hörbuch, das maximal den Vergleich mit seinem eigenen Vorgänger scheuen muss, mehr aber ganz sicher nicht.

Dr.Siri, Laos ältester und auch einziger Leichenbeschauer, ist mal wieder unterwegs. Eine Reise in die Provinz steht an. In Houaphan wird der Leichnam, oder besser gesagt der Arm, eines Toten gefunden. Der Rest der Leiche steckt in einem Betonklotz. Das wäre nicht so tragisch, wäre der Betonklotz nicht Bestandteil des Weges zum Domizil des Präsidenten. Siri soll herausbekommen, wer da einbetoniert wurde. Das, natürlich, wieder mal schnell und diskret. Dabei begleitet ihn seine Assistentin Dui. In Houaphan treffen sie auf vietnamesische Truppen, ein altes Hospital, kubanische Helfer und jede Menge Geister. Die sieht allerdings nur Dr.Siri, denn der ist ja bekannterweise ein Schamane. Das hilft ihm aber nicht immer, um brenzlige Situationen zu vermeiden. So muss Siri feststellen, dass in Houaphan so einiges schief gelaufen ist. Die Tochter des Kommandanten ist verschwunden und zwei Kubaner dazu. Ob das mit Voodoo zu tun hat? Oder sollte es sich tatsächlich um einen klassischen Mord handeln? Na ja...wenn Dr.Siri das nicht herausfindet, dann wird es wohl niemand schaffen. Er ist der ruhende Pol in diesem Chaos in Laos..

Die Figur des Dr.Siri ist ein Glücksgriff von Colin Cotterill. Der alte, schlitzohrige, clevere und intelligente Pathologe ist ein Charakter, der jeden Leser begeistert. Dazu kommen als Unterstützung die proppere Dui und der überaus seltsame Herr Güng dazu. Ein Kuriositätenkabinett allererster Güte. Wie Siri seine Fälle löst, dass erinnert fast schon an Sherlock Holmes, aber ob der mal in Laos war? In jedem Fall gibt es nur wenige Ermittler, die so unterhaltend einen Mord aufklären können.

Jan Josef Liefers ist auf Cotterils Romanstoff geeicht. Er fabuliert, verstellt seine Stimme, hat immer den perfekten Tonfall auf Tasche und bringt die Geschichte ohne wenn und aber an den Mann/die Frau. Da merkt man, dass Liefers seine Karriere im Hörspielbereich begonnen hat.

-Totentanz für Dr. Siri- ist ein gelungenes Hörbuch, dass alle Fans des Vorgängers sich vermutlich zulegen werden. Mag sein, dass die Geschichte nicht ganz so gut angelegt ist, wie der Vorgänger. Am Ende hat es jedoch immer noch für ein Hörbuch der Güteklasse 1A gereicht. Die gekürzte Fassung hat eine Spieldauer von 293 Minuten.
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am 23. Mai 2010
Laos im Sommer 1977. Dr. Siri ist vor kurzem 73 geworden und findet sich immer besser mit den Erkenntnissen zurecht, die seine schamanische Herkunft betreffen. Ob damit allerdings auch das äußerst seltsame Verhalten von Tieren, die sich in seiner Nähe aufhalten, zu erklären ist, hat Dr. Siri Paiboun noch nicht lösen können. Da kommt ihm ein neuer Auftrag nicht ganz ungelegen. Dieser führt den einzigen Pathologen Laos', begleitet von seiner Assistentin Dtui, in die abgelegene Provinz Houaphan, allerdings ahnen die zwei nicht, was dort eigentlich auf sie wartet.

In der Zwischenzeit passt der am Down-Syndrom erkrankte Assistent Geung, wie versprochen, auf die Pathologie auf. Als jedoch zwei uniformierte Männer auftauchen und auf den nichts ahnenden Geung schießen, ahnt dieser nicht, welche Kräfte ihn dieses Versprechen kosten wird.

Siri und Dtui erfahren, am Zielort angekommen, was sie nach Houaphan führte. Aus der frisch betonierten Straße, die zum Haus des Präsidenten führt, ragt ein Arm. Die zwei sollen klären, wie die Hand in den frischen Beton kommt und wessen Hand es eigentlich ist. Da in wenigen Tagen ein großer Staatsakt stattfindet, ist Eile und höchste Diskretion gefragt. Die zwei stellen fest, dass nicht nur eine Hand im Beton steckt, sondern eine mumifizierte Person, die scheinbar niemand kennt. Schnell deutet alles auf ein Gewaltverbrechen hin, doch auch höhere Kräfte scheinen am Werk gewesen zu sein. Und dann wird Siri auch noch seine Assistentin abgezogen und so stehen alle drei Teammitglieder ganz alleine da, jeder vor einem eigenen großen Abenteuer...

"Totentanz für Dr. Siri" ist der dritte Teil der Reihe rund um den laotischen Pathologen Dr. Siri Paiboun und sein Team Dtui und Geung. In dieser Geschichte ist jeder der drei auf sich und seine Fähigkeiten gestellt und muss sich unterschiedlichsten Aufgaben stellen. Aber so bekommt der Leser tiefe Einblicke in die einzelnen Protagonisten und lernt diese von ganz neuen Seiten kennen.
Colin Cotterill hat noch eine Schippe draufgelegt, was den Humor betrifft, kaum eine Seite vergeht, auf der man nicht breit grinsen muss. Mit viel Respekt erzählt er von Laos am Ende der 70er Jahre, seinen Bewohnern und ihren Problemen. Der Mordfall, den es diesmal zu lösen gilt, verspricht viele offene Rätsel und verlangt alles von Dr. Siri ab. Außerdem wird er jede Nacht von infernalischer Popmusik um den Schlaf gebracht, doch nur er hört diese Musik, wieso? Sprachlich weiß der Autor, aber auch der Übersetzer Thomas Mohr, zu begeistern und schreibt wunderbar tiefsinnig, geistreich und immer wieder sehr sehr lustig. Colin Cotterill schafft eine ganz besondere Atmosphäre und reißt seine Leser von der ersten Seite bis zur letzten Seite mit. Hoffen wir, dass Teil 4 nicht allzu lang auf sich warten lässt.
Dr. Siri, eine kurzweilige Reihe, die mit ihren ausgefallenen Charakteren und Laos als Schauplatz zu begeistern weiß.
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am 28. Oktober 2010
Colin Cotterill 's Sprache macht dieses Buch so lebendig, als ob man selbst mitten im Dschungel wäre - dabei ranken sich gerade in diesem Buch 2 Handlungsstränge umeinander
ein rätselhafter Todesfall wird von Dr. Siri gelöst
sein Assistent Geung, der das Down-Syndrom hat und definitiv nur ganz selten darunter leidet sondern sich (in den anderen Bänden) doch eher seiner Bedeutung (zu recht) bewusst ist, erhält die Möglichkeit zu zeigen, was in ihm steckt - und das ist eine ganze Menge.
Es ist genial, wie gut es Colin Cotterill gelingt zu zeigen, dass Menschen mit Down-Syndrom eben gerade nicht behindert sind - und diese Info nebenbei in einem richtig guten Krimi verpackt.
Lesen lohnt unbedingt!
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am 25. September 2010
Ein gelungenes Buch!
Da ich schon den ersten Teil: Dr. Siri und die Toten kannte, war ich sehr erfreut, dass es jetzt weiter geht. Meine öde, lange Fahrt zur Arbeit jeden Morgen war auf einmal ein Highlight, weil es ja jeden Morgen und Nachmittag weiter ging. Spannend, eine ganz andere Welt und ein paar echt hintergründig- lustige Passagen machten es möglich. Hoffentlich kommt bald ein weiterer Band heraus!
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Während Dr. Siri mit seiner Assistentin Dtui im Nordosten von Laos ermittelt, versucht der inzwischen aus dem Leichenschauhaus verschleppte Herr Geung den Rückweg in die entfernt liegende Hauptstadt anzutreten - verletzt, ohne Orientierung, noch dazu zu Fuß durch den nicht gerade ungefährlichen Dschungel des südostasiatischen Landes ist Geung unterwegs.

Zwei Geschichten bekommt man in diesem Band also geboten - die Irrfahrt von Herrn Geung und natürlich den Kriminalfall, welcher Dr. Siri und Dtui in die abgelegene Provinz führt, deren Schauplätze dem Leichenbeschauer bestens bekannt sind, hat er doch vor Jahren in dem dort existierenden Tunnelsystem die verwundeten Soldaten der Revolutionsarmee versorgt - Dr. Siri kehrt also an ihm vertraute Schauplätze zurück, nimmt den Leser somit zugleich wieder auf eine Reise in den militärischen Teil seines Lebens.

Wieder einmal finden sich jede Menge Geister ein, welche um die Aufmerksamkeit von Dr. Siri buhlen - an mancher Stelle sorgten diese Begegnungen bei mir tatsächlich für Gänsehaut...

Dtui wird in Band 3 der Reihe übrigens ebenso unerwartet wie unbeholfen "umworben" - wie die resolute Krankenschwester/Assistentin auf den Kandidaten reagiert, welcher sich anschickt das Herz der liebenswürdigen Dtui zu erobern, sorgt für zusätzliche Unterhaltung.

Fazit: Colin Cotterill mischt erfolgreich exotische Orte, überzeugende Figuren und Vertreter aus der Geisterwelt mit zeitgeschichtlich interessanten Informationen - hoffe doch sehr, dass dieser Autor Dr. Siri lange am Leben hält - das nächste Buch der Reihe liegt bereits auf meinem Schreibtisch!
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am 2. März 2011
zunächst: ich habe nichts gegen die Geschichte- Colin Cotterill ist klasse - aber das Hörspiel massiv (um einen kompletten Handlungsstrang) gekürzt:
Buch 5 Sterne
Hörspiel: 2 Sterne

Als Colin Cotterill-Fan (die englischen Bücher habe ich komplett gelesen) wollte ich es deutschen Freunden leicht machen und ihnen zu Weihnachten das Hörbuch schenken.
Der Hinweis, dass das Hörspiel gekürzt wurde, machte mich leider nicht stutzig.
Im Buch (auch im deutschen) werden 2 Handlungsstränge miteinander verwoben - der Krimiteil - und der lange Weg des Assistenten, der das Down-Syndrom hat und vollwertige Mitarbeit leistet - und der in diesem Krimi versprochen hatte, auf das Institut aufzupassen, bis sein Chef wieder da ist... Er erlebt Abenteuer, geht über seine Grenzen - und wer Menschen mit Down-Syndrom kennt, weiß, dass dies nicht übertrieben dargestellt ist, sondern dass sie tatsächlich genauso fröhlich, verrückt, anständig und tapfer sein können wie Geung im Buch dargestellt wird.
Leider aber fehlt genau dieser Handlungsstrang komplett.
Insofern große Enttäuschung bei allen Beschenkten, denen ich das Buch gerade wegen dieser Handlung, der Normalität des Andersseins, schenken wollte...

Dadurch wird übrigens das Hörspiel auch langatmiger - es ist spannender, wenn sich 2 Handlungsstränge kreuzen!

Buch 5 Sterne
Hörspiel leider nur 2 Sterne
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am 27. Juni 2010
Es ist ein wahres Vergnügen den alten Dr. Siri beim Lösen der Kriminalfälle zuzusehen. Der dritte jetzt auch auf deutsch vorliegende Band ist der bislang beste, gut gebaut und die Geister-Geschichten sind diesmal nicht halb so abstrus, wie in den beiden vorangegangen Büchern. Coterill besticht durch erfrischenden Witz. Und das alles vor dem eigentlich tod-traurigen Hintergrund eines kriegs-geschädigten, kommunistisch-diktatorisch regierten und bitterarmen Laos Mitte der 70iger Jahre! Großes Lesevergnügen.
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am 29. Juni 2010
Die Dr. Siri Reihe ist für mich eine echte Entdeckung. Ein laotischer Pathologe, der über 70 ist, übersinnliche Fähigkeiten besitzt, eine witzige und intelligente Assistentin hat und über einen anrührend treuen Gehilfen mit Down-Syndrom verfügt - das sind doch mal völlig neue Elemente für einen wirklich gelungenen Krimi.

Es bleibt jedoch unbedingt zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen oder zu hören. Als Hörbuch (gelesen von Jan Josef Liefers) sind die Bücher übrigens ein besonderer Genuss, der sich auch dann noch lohnt, wenn man die Bücher schon gelesen hat.
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am 9. Januar 2011
zugegeben; ein klein wenig abgedreht ist es schon, was dieser Dr. Siri so erlebt. Aber ich habe vom Anfang bis zum Ende gespannt zugehört.
Die reale Umgebung ist für uns Mitteleuropäer etwas fremd - und die inneren Welten wohl eigentlich auch. Und doch schafft der Autor es, die Leser / Zuhörer in seine Welt zu entführen.
Bisher habe ich Dr. Siri zwei Hörbücher genossen (Totentanz für Dr. Siri und Dr. Siri und seine Toten). Der Totentanz gibt die am besten Einblick in die inneren Welten; ... und seine Toten ist dafür leichter zugänglich und verdaulich.
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am 9. Dezember 2010
Ein tolles Hörbuch!

Jan Josef Liefers liest einfach toll. Wahrscheinlich könnte er auch ein Telefonbuch vorlesen.
So wie er es macht könnte ich ihm dabei stundenlang zuhören. Jede Figur perfekt gesprochen.

Teilweise gefällt mir der Vorgängerroman etwas besser. Dennoch ist die Geschichte über den
kauzigen Pathologen Dr. Siri eine Einladung zum Zurücklehnen, Genießen und Schmunzeln.

Bitte mehr davon.
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