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114 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was für eine Gesellschaft wollen wir ?
Kaum eine Talk-Show vergeht heutzutage ohne den Ruf nach einer neuen Moral. Precht geht im Buch der Frage nach was ist überhaupt Moral, und wie beeinflusst sie die Gesellschaft.

Im ersten Teil, überschrieben "Gut und Böse", geht es um die Frage, wann wir moralisch handeln und wann nicht. Die Abgrenzung ist schwieriger, als man zuerst glaubt. Denn...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von Falk Müller

versus
167 von 188 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für gebildete und geduldige Leser ein interessanter Tour d'Horizont
Nach der Einleitung dachte ich, dass es mir zwar nicht zusteht, im Bildungsrucksack anderer Leser zu wühlen. Aber die Zweifel gingen nicht mehr aus meinem Kopf, ob Precht den Wissensstand seines Publikums nicht maßlos überschätzt. Jedenfalls sinkt die Freude auf die kommende Aufführung, wenn man bereits beim Programm mit Begriffen und Namen...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010 von Fuchs Werner Dr


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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen modern und interessant, 26. Januar 2011
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass es mir sehr viel Freude gemacht hat, das Buch zu lesen. Die Aufteilung in viele, kleine Kapitel macht das Lesen angenehm und auch kurze Lesesequenzen möglich.
Für einen Laien (wie mich) ist es wichtig, breit und verständlich informiert und unterhalten zu werden. Beides ist dem Autor gut gelungen.
Es wird eine Vielzahl an Perspektiven angeboten. Zwischendurch immer wieder kleine "special" Highlights, über die man einfach mal nachdenken muss.
Sprachlich sehr unterhaltsam und flüssig offenbaren sich so unterschiedliche Sichtweisen auf den menschlichen Aufbau: Neben den Philosophen kommen Hirnforscher, Biologen, Neurologen auf Ihre Kosten.
Mir hat es jedenfalls einfach Spaß gemacht und ich empfehle das Buch uneingeschränkt weiter.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über die sich selbst und der Menschheit, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist einfach klasse. Es ist sehr gut geschrieben und man erkennt sich tatsächlich in einigem wieder. Kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch, 21. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spricht aus dem Leben. Alltagstauglich. Trifft den Nagel auf dem Kopf. Liest sich sehr leicht und für einen Urlaub gut geeignet
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23 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Früher war alles besser ...., 3. Juli 2011
Von 
Dr. Rainer Rauch (Nettetal, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
nachdem ich das Buch von Richard David Precht "Wer bin ich und wenn ja wie viele? interessant, angenehm zu lesen und innovativ dargestellt fand, zumindest bis zum Kapitel "Dürfen wir Tiere essen?" hatte ich bei "Die Kunst kein Egoist zu sein ..." auf eine Fortsetzung in Inhalt und Stil gehofft.

Leider vergeblich. Das Buch ist ohne Substanz besserwisserisch in fast allen Lebenslagen, beginnt jedes Thema bei Adam und Eva, ähnlich wie in dem ersten Buch, aber wesentlich ausführlicher und landet dann bei einem Autor, der die Thesen von Richard David Precht stützt oder zu stützen scheint, gegenteilige Positionen werden falsch oder unvollständig zitiert und oft ins Lächerliche gezogen (z.B. die Darstellung der Meme von Richard Dawkins).

Der "edle Wilde" des 18. Jahrhunderts, "Winnetou und Old Shatterhand" werden zu Vorbildern für die heutige Zeit hingestellt, als politisches System der Zukunft wird eine Form von Paternalismus gepredigt. Warum nicht die Wiedereinführung der Monarchie, dann ersparen wir uns die kostspieligen Bundestagswahlen.

Übertrieben ??? Nein !!! Richard David Precht schlägt ernsthaft die Abschaffung der Bundesländer aus Kostengründen vor. Ihre Einführung durch die Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg sei inzwischen überflüssig, weil Deutschland ein friedliebendes Land ist. Deutschland war zur Zeit der Kleinstaaterei ein ziemlich friedfertiges Land, kriegerisch wurde es erst durch die Reichsgründung und dann aber richtig kriegerisch(insgesamt mehr Tote als Deutschland heute Einwohner hat).

Das eigentliche Anliegen des Buches, nämlich warum die Menschen eigentlich "gut" sind, warum sie ein Altruismusgen haben, versucht der Autor biologisch zu begründen. Aber seine Kenntnisse in Evolutionsbiologie sind eher bescheiden. Immer wieder verweist er auf die Metapher des "Egoistischen Gens" und behauptet, das das Unsinn ist, weil der Mensch und auch die Menschenaffen altruistisch und kooperativ sind. Leider beantwortet der Hinweis auf ähnliche Anlagen bei den Menschenaffen nicht die eigentliche Frage, sondern führt zu der Frage, warum denn die Menschenaffen gut sind? Altruismus muß einen genetischen Überlebens- und/oder Fortpflanzungsvorteil bieten, die Antwort auf diese Frage bleibt leider aus.

Ich versuche hier nur einen Denkanstoß zu geben: Brutpflege ist ein altruistisches Verhalten, das zumindest seit den Fischen im Tierreich sehr weit verbreitet ist und in unterschiedlichsten Formen vorkommt. Vom einfachen Nestbau bis zu den weiten Wege der Lachse von der Karibik zu den Quellen der Flüsse, z.B. in Alaska. Der Überlebensvorteil für die Brut ist evident, denn in den kalten Gewässern im hohen Norden hat die Brut kaum Freßfeinde und deshalb viel bessere Überlebenschancen als in der Saragossasee, wo sie einfach nur Plankton, d.h. Futter für alle anderen wär.

Die sexuelle Selektion begünstigt deshalb altruistische Partner und damit die Ausbreitung der Gene von Altruisten. Im Sinne der "egoistischen Gene" ist es deshalb günstig altruistisch zu sein, metaphorisch gesehen ist dann "Altruismus" ein egoistisches Verhalten.

Zum Schluß möchte ich noch auf das vom Autor immer wieder angeführte Beispiel der Osterinseln kommen. Sinngemäß behauptet der Autor, daß die Einwohner zunächst aus Gier die Bäume der Insel gefällt haben und dann als der Umweltschaden eingetreten war, die Bäume aus rituellen Gründen weiter gefällt haben, bis zum letzten Baum. Der Autor will uns damit sagen, daß wir Raubbau an unserer Umwelt treiben und eines Tages ohne Ressourcen dastehen werden.

Riten und ähnliches werden von Menschen wie Richard David Precht gemacht, von Menschen, die anderen vorschreiben, was gut und was richtig ist.

Riten dieser Art haben in der Vergangenheit immer schon zu großen Katastrophen geführt und werden es auch in Zukunft tun, aber es scheint mir als seien Riten auf dem Rückzug.

Da wir tatsächlich genetisch gesehen Altruisten und meistens "gute Menschen" sind, waren es immer die Ideen der "Hohen Priestern", die in uns das Raubtier geweckt haben, das fängt mit "Du darfst kein Fleisch essen!!!" an und endet bei "Ihr seid die größten und besten und morgen gehört uns die ganze Welt" aber nur wenn Ihr ...

rr
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch gekauft um es zu verschenken und mein Vater war sehr zufieden mit dem Buch. Würd es wieder holen
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Themat.besser als d.Vorgänger: Ambitioniertes Übersichtswerk mit Botschaft, 7. November 2010
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Gute Beispiele, anschaulich, wenn auch lang.
Das Buch ist ein Marathon durch die Quellen, die der multitalentierte Philosoph alle gesichtet hat. Wie in seinen Stern/Spiegel-Artikeln brilliert er wieder mit unglaublichem Gespür und Zusammenfassungsgabe.
Seine Botschaft ist gut und behaglich für uns: Unsere Umwelt prägt den Egoismus erst in uns aus, tief in uns verwuzelt sind aber die Anlagen zum Guten immernoch da.
Bei all dem Forschungsmaterial der psychologischen Studien und den vielen Professoren (das Buch wäre 1-2Kapitel kürzer, wenn er Titel und Forschungsstätten dieser einmal weggelassen hätte) die er zitiert, leistet der Autor etwas Aussergewöhnliches, ein Gesamtbild.
Negativ bewerten muß man die Geschwindigkeit und Zielgerichtetheit mit der er die Quellen für seinen zu erreichenden Inhalt zurechtbiegt.
Als Kur dagegen empfehle ich ihm Bücher nicht alle diagonal zu lesen. Die Erkenntnisse der Ethologie mehr in ihrer historischen Kausalität zu betrachten, wo er Autoren, die Ideengeber für heute reichhaltige Forschungen und Ausgangspunkt unendlichvieler fruchtbarer Zweige gewesen sind, trotz Nobelpreis als platte, beschränkte Gestalten ihrer Zeit wegbügelt.
Ich empfehle ihm sich in ein Buch von Karl Popper oder einem anderen der Ideenväter des letzten Jahrhunderts einmal monatelang zu versenken, um alles darin tief zu verstehen. Und auch wider besseres Wissen (just 4 wakeup) den Menschen mal 1 unangenehme Botschaft zum Nachdenken zu servieren, wie zB. ihren selbsterzeugten, unwiederbringlichen Zerfall...
Von diesem Autor dürfen wir definitiv noch Wertvolles erwarten, wenn er nicht eine eigene Partei gründet.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fachwissen mit einem heiteren Effekt, 14. August 2013
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Der Schreibstil von Herrn Precht ermöglicht es, nahezu jedes Thema mit durchdenken zu wollen und seine dadurch ausgelösten Gedankenmöglichkeiten bietet für jeden Einzelnen sehr individuelle Möglichkeiten mit dem Inhalt umzugehen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Thema der Gesellschaft, 23. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Precht Analyse zu diesem gesellschaftlichem Thema ist hervorragend. Er benennt die Situationen und Konflikte in dem jeder Mensch steckt. Anregend und aufregend, zum nachdenken und auffordernd.
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6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der noch an Veränderungen in der Gesellschaft glaubt!, 21. November 2010
Wie auch in seinen anderen Werken schafft es Precht, aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen zu einem fantastischem Themenblock (hier unsere Moral)zu bündeln, der seines Gleichen sucht. Eigentlich ein Muss für den Lehrplan aller Schulen und Ausgangspunkt für spannende Diskussionen. Prima finde ich vor allem, sich nicht nur auf die Gesellschaftspolitik zu beschränken, sondern auch viele Vorschläge zu unterbreiten, die realisierbar erscheinen und auch bereits in Teilen realisiert worden sind.
Vielleicht wird dieses Buch ja auch Ausgangspunkt für verantwortliche Bürger, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen und den Mut daür nicht zu verlieren, sondern ihn sich von den gelungenen Projekten zu holen.
Herr Precht - vielen Dank für dieses Buch!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich, 6. Juni 2013
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RP hat einen klasse Schreibstil und kann bestens und tiefgründig erklären und erläutern. Ich bin spannend dabei - selbst wenn einiges mit vielen Anmerkungen versehen ist.....
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Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält
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