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110 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was für eine Gesellschaft wollen wir ?
Kaum eine Talk-Show vergeht heutzutage ohne den Ruf nach einer neuen Moral. Precht geht im Buch der Frage nach was ist überhaupt Moral, und wie beeinflusst sie die Gesellschaft.

Im ersten Teil, überschrieben "Gut und Böse", geht es um die Frage, wann wir moralisch handeln und wann nicht. Die Abgrenzung ist schwieriger, als man zuerst glaubt. Denn...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von Falk Müller

versus
150 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für gebildete und geduldige Leser ein interessanter Tour d'Horizont
Nach der Einleitung dachte ich, dass es mir zwar nicht zusteht, im Bildungsrucksack anderer Leser zu wühlen. Aber die Zweifel gingen nicht mehr aus meinem Kopf, ob Precht den Wissensstand seines Publikums nicht maßlos überschätzt. Jedenfalls sinkt die Freude auf die kommende Aufführung, wenn man bereits beim Programm mit Begriffen und Namen...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2010 von Fuchs Werner Dr


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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das man lesen sollte - bis zum Ende, 13. Februar 2011
Dieses Buch sollte man wirklich lesen - bis zum Ende und nicht nur zum Teil, wie es hier manch einer gemacht hat, der dann eine schlechte Bewertung vergibt.

Prechts Buch gliedert sich in drei Teile:
1. Ein historischer Ausflug in die Moralphilosophie und Ethik.
2. Betrachtungen, wie wir als Mensch damit umgehen
3. Eine Betrachtung Prechts der Gesellschaft.

Der erste Teil liest sich nicht ganz so flüssig, das ist der Teil über den manch einer wohl nicht wegkommt... Er dreht sich um Moral, Ethik, Gut und Böse und die Frage, wie absolut diese Werte eigentlich sind und wodurch unser Verständnis davon beinflußt werden.

Der zweite Teil beschäftigt sich um dir Frage, was es und als Menschen eigenltich so schwer macht, die Ansichten, die wir *prinzipiell* richtig finden, auch tatsächlich in unserem Handeln umzusetzen. In diesem Teil beschreibt Precht einige sehr interessante Experimente, anhand derer man schließen kann, wo und wie wir als Menschen den Unterschied von Theorie und Praxis machen.

Der dritte Teil des Buches ist regelrecht gesellschaftskritisch und trifft meiner Meinung nach voll ins Schwarze. Precht beschreibt sehr genau, wenn auch vielleicht entwas zu oberflächlich, woran es in unserer heutigen Gesellschaft krankt und macht Vorschläge, was man besser machen könnte.

Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, wem der Anfang zu zäh ist, kann getrost direkt beim zweiten Teil anfangen. Klar ist das keine Lektüre zur Zerstreuung - etwas Lust, mal under das Leben, sein Leben und die Gesellschaft zu reflektieren sollte man schon mitbringen.

Ich hoffe jedenfalls, dass es viele lesen, vor allem auch Politiker und Manager. Das deprimierende ist aber das Wissen, dass dann da ja noch das Problem von Theorie und Praxis ist. Prinzipiell verstehen, reicht halt nicht aus...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen im letzten drittel alles vergeigt, 19. Februar 2012
die ersten zwei teile des buches haben mich amüsiert und sehr unterhalten. in typischer precht-manier eine schmissige und doch informative zusammenfassung der im moment aktuellen froschungsergebnisse zum thema. leicht und unterhaltsam zu lesen. toll für den urlaub.

leider hat der dritte teil des buches diese lust am lesen sehr zerstört. die ökonimie ist offensichtlich nicht das thema des autors, obwohl er sich auch hier als experte ausgibt. der dritte teil ist leider eine ziemlich undifferenzierte zusammenfassung von plattitüden, gefühlten wahrheiten und halbwahrheiten zur finanz- und wirtschaftskrise, die lösungsansätze wenig hinterfragt und zu ende gedacht.

schade um das buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach PRECHT!, 3. September 2012
Wer einmal ein Buch von Herrn Precht gelesen hat der kauft sich auch bestimmt sein nächstes Werk.
Keiner weiß so gut mit Worten umzugehen wie er und man hat danach wirklich sehr viel Neues gelernt und sogar richtig verstanden. TOP!!
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47 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Dogmatiker..., 7. November 2010
muss nicht unbedingt falsch liegen mit seinen Ergebnissen, doch mit seiner Vorgehensweise ist Herr Precht nicht aufklärend sondern subtil manipulativ, was mich recht misstrauisch stimmt. Er lässt die Aussagen zu, die seine Meinung stützen und minimiert diejenigen, die Widersprüche in seinem Weltbild zutage fördern. Um eine Kapitelüberschrift zu zitieren: "Wie wir uns unser Selbstbild zurecht lügen."
Gleich im ersten Kapitel (über Platon und das Gute) mogelt er nach einer Aussage über Platons fehlende Definition des Guten uns den Satz unter: Das Gute an sich gibt es nicht! Somit auch wohl keine Quelle des Guten und der Moral außerhalb des Menschen. Dieser Satz wird weder untersucht noch irgendwie bewiesen. So haarscharf verkneift er sich die (naheliegende) Folgerung, dass es dann wohl auch keinen Gott gibt. Im folgenden springt er dann von Platon & Aristoteles gleich zu Thomas Hobbes (1580) und lässt nahezu 2000 Jahre Philosophie- und Religionsentwicklung, die sehr viel zu seinem Thema beitragen könnten, bewusst außen vor. Das ist ihm dann wohl doch zu religiös geprägt oder er möchte sich mit dem erheblichen Prozentsatz seiner Leser, die religiös verbunden sind, nicht gleich im ersten Kapitel anlegen. Also haben Giganten wie Augustinus, Thomas v. Aquin, die Mystiker oder auch Descartes bei Precht absolut nichts zum Thema zu sagen. Weiter geht es dann mit Huxley und jeder Menge 19. und 20. Jahrhundert. An Kant hingegen kann er dann doch nicht vorbei, hier laviert sich Precht mit Minimalaufwand hindurch. Wenigstens gibt er hier klar sein manipulatives Tun zu erkennen: "An dieser Stelle ist nicht der Platz sich mit Kant zu beschäftigen" oder etwas klarer: Keine Zeit für Kant, da dieser über moralische Gesetze nachdenkt, die unabhängig vom Menschen existieren und meiner "Beweisführung" nicht in den Kram passt. Konsequenterweise mutiert der Kategorische Imperativ bei ihm zum kategorischen Komparativ, denn er muss den Begriff bringen, entwertet ihn aber auch sofort.
So bleibt seine "Beweis-" Auswahl manipulativ, geprägt von Wissenschaftseuphorie und dem Glauben an das Dogma vom rationalen, vorurteilsfreien Wissenschaftler (was die Biologie/Psychologie/Soziologie sagt muss ja wohl einfach stimmen). Daraus kommen dann wieder massiv unbewiesene Behauptungen wie: "Der Mensch ist das einzige Tier, was reflektieren kann" so nach dem Motto: Alles was ich behaupte stimmt, solange mir keiner einen Gegenbeweis liefert. Das hat mit wissenschaftlichem Vorgehen kaum etwas zu tun.
Dann kommt ein 300seitiger Parforceritt durch alle Wissenschaftsteilgebiete, die irgendetwas sagen, was seine Meinung stützt (Denn Wissenschaft kann ja per Definitionem zum Thema Moral nicht irren)
Im letzten Drittel des Buches offenbart sich Prechts andere Seite. In dem ständigen Zitieren von Marx zu wirtschaftlichen Problemen unserer Zeit und dem idealistischen Träumen von geldbefreiten, ehrenamtlich verbundenen Stadtteilkommunen. Er scheint mir ein atheistischer Kommunist zu sein, der seine Zeit gekommen sah, ein populäres, einflussreiches und leider auch manipulativ-dogmatisches Buch zu schreiben.
Seine Thesen sind schön, sie ermutigen uns zu mehr Gemeinsamkeit und zum Handeln gegen den ausufernden Egokapitalismus. Aber hüten Sie sich davor, das Buch kritiklos zu lesen. Sie sollen hier kräftig dazu gebracht werden, Prechts zusammengezimmertes Weltbild anzunehmen.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophie, Sozialpsychologie, politisches Manifest, 30. November 2010
Von 
Hartmut Zimmer (Alzenau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Auch dieses neue Buch Prechts zeichnet sich durch die Vielfalt gedanklicher Anregungen aus, die zumindest bedenkenswert und diskussionswürdig erscheinen.

Der erste Teil des Werks ("Gut und Böse") beginnt bei Platon und Hobbes und mit einem eher philosophischen Ansatz, der Zweite ("Wollen und Tun") ist vor allem sozialpsychologisch unterlegt, während der dritte Abschnitt ("Moral und Gesellschaft") vielfältige gesellschaftspolitische Forderungen enthält und nahezu den Charakter eines politischen Manifests annimmt.

In der schier hemmungslos wirkenden thematischen Ausuferung ist sich der Autor treu geblieben. Es scheint, als wären eben dies die typischen Merkmale "Precht`scher Krankheit": Die zuweilen äußerst wagemutig erscheinenden Gedankenbögen reichen für dieses Mal etwa von Platon bis zu den bundesrepublikanischen Massenmedien, von Thomas Hobbes bis zu den Abwrackprämien für Altautos, von Kapuzineraffen bis zum Bruttonationalglück" Bhutans, von Spiegelneuronen bis zu recht detailliert ausgearbeiteten Forderungen nach mehr Basisdemokratie und Abschaffung der deutschen Bundesländer zwecks besserer Kommunalfinanzierung - auch in diesem Werk Prechts fehlt es so ziemlich an nichts.

Zumeist aber gelingt es dem Autor kenntnisreich, unterschiedlichste Themen miteinander zu verknüpfen -auch wenn der verwegene universalistische Tanz nicht immer und vollständig überzeugt: So etwa, wenn sich Precht -kommend aus Philosophie, Sozialpsychologie und (diesmal nur ein wenig) Neurobiologie -unversehens in die Abgründe ökonomischer Fragestellungen vortastet und inhaltliche Unsicherheiten durch spürbar aufkommende Emotionalität und rhetorisch ablenkende Scheinfragen nicht verdeckt werden können.

Insgesamt aber bleibt das gut gegliederte Werk Prechts mit seiner Fülle an Gedankenanregungen sehr lesenswert. Darüber hinaus enthält es unzählige wertvolle Ausblicke auf weiterführende Literatur verschiedenster Disziplinen. In seiner Kritik an Staat, Demokratieverständnis und gesellschaftlicher Moral hat Precht wohl -leider- in vielerlei Hinsicht den Nagel auf den Kopf getroffen.
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5.0 von 5 Sternen Bekannte Qualität, 9. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wieder ein Buch von Precht in alt bekannter Qualität und scharfen Verstand. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber es regt zum Nachdenken an und schafft neue Perspektiven. Auf jeden Fall lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Na Precht eben, 3. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer ihn mag, kann hier auch zuschlagen.
Wer mal reinriechen will, gehe auf DIE Videoplattform und suche dort mal nach dem Autor
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5.0 von 5 Sternen Die Kunst kein Egoist zu sein, 3. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
ich liebe den Autor. Sin Buch ist erstklassig, leicht verständlich, lernreich und nachvollziebar. Dasselbe meine ich auch über alle Bücher von RDP
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2.0 von 5 Sternen Für emotionale Geiz- und Gierhälse..., 19. März 2014
Für mich ist das Buch nicht geschrieben. Ich habe zuvor "Die Kunst, ein Egoist zu sein" gelesen, eben weil ich es schwer nötig hatte und nie meine eigenen Bedürfnisse Jahrzehntelang verwirklichen und aussprechen konnte. Ich kann zu Recht sagen, das Leben ist an mir vorbei gelaufen und andere haben mein Leben gelebt. Und jetzt soll ich mir den Egoismus wieder abtrainieren? Sicher für manche rücksichtslosen Leute gut das Buch (besonders für Menschen, die von Gier und Geiz gepalgt sind - gehöre ich zum Glück nicht dazu), aber für mich ist das Buch nicht gemacht. Herr Precht geht davon aus, dass wir ja alle ach so egoistisch wären in heutiger Zeit - stimmt aber leider nicht. Die Rate der psychisch Kranken, Depressionen und Minderwertigkeitsgeplagten, ist heutzutage so hoch wie nie, weil die Leute gelernt haben, ZU rücksichtsvoll im Leben zu sein, und selber zurückzustecken. Eben das ist auch falsch.

Ich gehe mit vielen Sachen von R.D. Precht nicht konform. Aber wie immer gibt es zweierlei Menschen und man darf nicht alles in einen Topf werfen. Das Buch würde ich an enorme Egoisten verschenken. Egoismus gepaart mit der typsichen deutschen Geizhalzmethalität. Leute, die vor allem emotional geizen! Für die ist das Buch gemacht.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Hörbuch, 21. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält (Audio CD)
Mein Mann hat von diesem Philosophen gehört und war begeistert weil er ohne Stocken wirklich gute und lange Sätze sprechen kann, was heute selten ist. Deshalb war er auch von dieser CD begeistert.
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Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält
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