holidaypacklist Hier klicken BildBestseller Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic GC FS16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. April 2008
Keine andere als Hannelore Hoger hätte diesen Text lesen dürfen! Man nimmt ihr jedes einzelne Wort ab und amüsiert sich prächtig über die Tagebucheinträge von Marie, einer 60jährigen Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihrem Alter d a s abgewinnt, was es an Besonderem bietet. Anstatt sich über die Widrigkeiten aufzuregen, findet sie die Rosinen darin und verspeist diese mit Genuss.
Das bedeutet keineswegs, dass Virginia Ironside (die Autorin) alles schön redet, durchaus nicht. Sie beschreibt auch vollkommen unverblümt die Schattenseiten des Älterwerdens, dieses aber in versöhnlichem Ton, immer mit einer Prise Selbstironie.
Das Hörbuch ist witzig, komisch und traurig zugleich und der Hörer erinnert sich gerne an die schönen unterhaltsamen Stunden! Unbedingt anhören!
22 Kommentare|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2010
Ich hatte das Glück, dass ich dieses Buch geschenkt bekam, denn aus eigenem Antrieb hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Vielleicht weil es so bescheiden und unprätentiös und bisher ohne gefeierte Buchbesprechung und ohne Vorschusslorbeeren einfach so auf dem Büchermarkt erschienen ist.
Glück hatte ich deswegen, weil sich dieses Tagebuch einer Endfünfzigerin (geschieden, allein in London lebend, eine verheiratete Tochter und ein Kater) als ein wundervoller Lesespaß entpuppte.

Die Heldin, Marie Sharp, hat beschlossen, sich ihrem nun nicht mehr zu verleugnendem Alter "60 plus" zu stellen.
Ihre künftige Lebensmaxime lautete unsentimental und realitätsoffen: "Man ist so alt wie man ist". Alle Versuche, den schleichenden Verfall zu beschönigen, etwa mit Sätzen wie: "Man ist so alt, wie man sich fühlt" oder "Man ist erst alt, wenn man nichts mehr vom Leben will", lehnt sie ab. Sie nimmt sich vor, anders zu sein, als die ewig "jungen Alten", die sich nicht eingestehen, dass der aufregende Teil des Lebens vorüber ist und dass es sinnlos ist, gar noch auf einen romantischen Prinz zu hoffen und endlos Geld und Zeit in eine Erwartung zu investieren, die sich letztlich doch nur als "Schadensbegrenzung" erweist. So beschließt sie trotzig, künftig und für den Rest ihres Lebens auch auf Sex zu verzichten.
Marie steht über allem. Selbst ihren eigenen Verfall beschreibt sie mit ironischer und gelegentlich auch schon sarkastischer Distanz.
Kein gutes Haar lässt sie u. a. an denen, die sich nicht eingestehen können, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Die sich eine Unentbehrlichkeit erzwingen, in dem sie sich beispielsweise mit einer Art Affenliebe über ihre Enkelkinder hermachen, um so ihrer eigenen Leere und Inhaltslosigkeit zu entgehen.

Aus der Perspektive der Darüberstehenden lästert sie mit einer erfrischenden Schnodderigkeit über die haarsträubenden Internetamouren ihrer Freundinnen, die verzweifelten Versuche, sich mit gespielter Coolness auf dem schmalen Grat zwischen "In" und "Out" der Party- und Kontaktszene zu bewegen. Sie beschreibt die unvermeidlichen Rückschläge und die damit einhergehenden Depressionen derer, die nicht aufhören, sich einzureden, dass die Errungenschaften der Zivilisation ewige Jugend ermögliche.

Maries Überlegenheit und auch Überheblichkeit ändern sich erst als sie selbst Großmutter wird und entgegen ihrer Postulate eine schier leidenschaftliche Zuneigung zu ihrem Enkelsohn Gene entwickelt und als noch zwei weitere Begebenheiten, die aber der Spannung wegen hier nicht verraten werden, ihre mutige und schonungslose Lebensmaxime nachhaltig erschüttern. Sie muss sich eingestehen, dass das Leben eben auch nach 60 noch weiter geht und dass ihre gepriesene Distanz zum Alter vielleicht gerade d i e Alterserscheinung war, der sie so "cool" zu entgehen trachtete.

Das Buch gibt vielerlei Anlass zum Schmunzeln. Die Autorin spricht aus dem Herzen, bestätigt und entlarvt und zerrt den Leser selbst gelegentlich ins harte Licht der Realität, fordert Eingeständnisse eigener Beschönigungen,
Das Buch regt aber auch an, über die Sinngebung des Alters nachzudenken und mit dem Eingeständnis der Protagonistin, dass man auch im Alter das Leben nicht inszenieren, sondern nur unvoreingenommen und gefühlsbereit leben kann, versöhnt sie und verbreitet Gelassenheit und Zuversicht.
44 Kommentare|107 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2008
Mir wurde das Buch von einer Freundin empfohlen. Und da ich absolut kein Fan von "Frauenromanen" -like Kürthy, von Lind und wie sie nicht alle heißen- bin, habe ich den Kauf des Buches erstmal aufgeschoben. Mir wurde aber immer wieder versichert, dass das Buch ganz anders wäre und in der Tat das ist es.

Marie entspricht nicht dem "normalen" Bild einer noch 59jährigen Frau. Sie und ihr Freundeskreis sind anders, erfrischend anders. Auch sie hadert ein wenig mit dem älter werden, aber zeigt andersrum, dass genau das auch seinen Reiz hat und es wahrlich wichtigeres gibt als ein paar Falten.

Der ganze Roman ist leicht zu lesen ohne leicht zu sein, Tiefgang und ein herrlicher Humor machen ihn zu einem Erlebnis der besonderen Art. Da man am Ende ganz traurig ist, nicht mehr am Leben von Marie teilhaben zu dürfen, schreit die Geschichte nach einer Fortsetzung.

Sehr empfehlenswert....auch für Männer!!!
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2010
Ein ganz wunderbares Buch! Für mich eine Offenbarung, die nicht unbedingt Lust aufs Älterwerden macht, aber das Unvermeidliche so witzig beschreibt, dass ich mich laut lachend auf dem Sofa kringelte. Endlich ein Buch, in dem nicht gebotoxt wird auf Teufel komm raus. Endlich ein Buch in dem ich nicht lesen muss, wie 60jährige den K2 erkraxeln oder mit dem Mountainbike durch Kirgisien radeln. Yap endlich mal ein Buch, das die einzig wahre Wahrheit enthält: Wenn Du keinen Bock auf solche abstrusen Abenteuer hast, dann lass es doch einfach! Du brauchst das nicht mehr tun. Kein Wettbewerb mehr, sondern nimm Dich selber ernst und hör auf Dich. Perfekt - denn genau so möchte ich alt werden. Ich kann dieses Buch nur von Herzen empfehlen!
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. August 2007
Forever young ??? -Nee! Bloß das nicht !!!

Herzerfrischend und auf ehrlich humorvolle Weise "erkämpft" sich Titelheldin und Spättagebuchschreiberin Marie Sharp ihr Recht auf ihr Alter ,Älterwerden und eben älter-sein.
Eben keine Berufsjugendliche , sondern eine Persönlichkeit "in den besten Jahren" mit Ecken und Kanten.

Herrlich komisch aber auch nachdenklich wird hier mit dem berühmten Herbst des Lebens umgegangen und ein Ton getroffen, der einem Mut macht und hilft das Alter als völlig normalen Bestandteil des Lebens zu betrachten und damit umzugehen.
Absolut empfehlenswert !! ... nicht nur oder erst für Senioren, denn beim Lesen dieses Buches lernt man das Leben positiv zu sehen und zu lieben !
0Kommentar|41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2007
Das Buch ist herrlich kurzweilig und bringt einen immer wieder zum Lachen. Zudem vermittelt es eine positive Lebenseinstellung mit Mut und Lust aufs Alt- und Älterwerden in einer Gesellschaft, die - noch - den Jugendkult pflegt. Lesen, lachen und genießen.
0Kommentar|44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2011
Bei diesem Buch scheinen sich, wenn man sich die Rezensionen so ansieht, 2 Lager zu bilden. Ich gehöre zu denjenigen, die das Buch absolut klasse und lustig finden. Man darf jetzt natürlich kein hochtrabend tiefgründiges Buch erwarten, aber es ist ein schönes Buch, das man schnell mal 'nebenher' lesen kann, bei dem man schmunzeln, lachen, aber auch traurig und nachdenklich sein kann.

Ich kann mich mit der Hauptperson Marie Sharp ganz gut identifizieren, obwohl ich noch keine 60 bin ;).
Und ich mag auch ihre teils schrulligen Ansichten und Eigenarten.

Meine Lieblingsstelle (Marie ist jetzt Rentnerin und ihre Freundin schlägt ihr vor, was sie jetzt so alles unternehmen sollte, damit sie sich nicht so alt fühlt. Marie liebt allerdings das Rentnerdasein und es stört sie überhaupt nicht, alt zu werden):

-->"Nein, nein und nochmals nein! Und ich schreibe mich auch für kein Seniorenstudium ein! Marion hat das getan und redet jetzt andauernd von irgendwelchen 'Modulen'. Blöde Module! Ich will nichts mehr lernen! Ich bin ab jetzt ein geistiges Brachfeld! Ein Winteracker!" (S.57) <-- ;)

Schlussendlich glaube ich, dass die vielen schlechte(re)n Bewertungen dem trockenen, britischen Humor geschuldet sind.
Die einen mögen ihn, die anderen können damit nichts anfangen. Ich finde ihn klasse, wobei die Übersetzung den echten britischen Humor wahrscheinlich nicht komplett wiedergeben kann.

Deshalb und auch weil ich einige Zeit in London gelebt habe (Marie Sharp und auch die Autorin Virginia Ironside leben in London), werde ich mir wohl auch noch die Originalausgabe zulegen. Und natürlich den Folgeband. ;)
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2014
Inhalt:
Marie Sharp ist im Gegensatz zu ihren Zeit und Altersgenossen glücklich endlich 60 zu werden.
So viele neue Dinge und Möglichkeiten tun sich für sie auf. Sie muss keine Sprachen mehr lernen,
darf alle mit Du ansprechen und auch mal etwas schrullig sein. Herrlich wie sie findet.
Sie lebt ihr Leben in vollen Zügen, doch da sind auch ihre Panik Attacken, ihre Unsicherheiten.
Mit manchem allerdings muss sie erst klar kommen. Aber sie erduldet alles mit einem wunderbaren Humor.
Geschichte:
Marie Sharp ist mir ans Herz gewachsen. Sie ist, so wie ich gern mit 60 sein möchte. Sie hat ihre Probleme,
Krankheiten die sie bekommt weil es eben altersentsprechend ist, aber mit 60 ist das Leben nicht vorbei und
das zeigt die Autorin mit viel Humor und einer ganz tollen Geschichte rund um Marie Sharp. Das Buch selbst
muss man gelesen haben, denn man kann nicht erklären, nicht mal ansatzweise, wie genial Virginia Ironside
das Leben einer 60. Jährigen zu erzählen weiß. Die Traurigkeit das Menschen um Marie herum sterben,
ein Freund schwer krank wird und von der Welt scheidet ist wunderbar einfühlsam beschrieben.
Fazit:
Dieses Buch brachte mich zum Schmunzeln, Lachen und auch zum Nachdenken.
Ich bin froh dass ich es vom Wühltisch mitgenommen habe. Jede Seite habe ich genossen und sogar wenn man es
ein, zwei Tage zur Seite legt, kommt man ganz einfach wieder in die Geschichte rein.
Absolut Lesenswert!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2013
Das Hörbuch habe ich mir zwei Mal angehört und auch an Freundinnen verschenkt, so gut hat es mir gefallen. Die angenehme Stimme von Hannelore Hoger macht das Hören zum Genuss. Die Autorin ist ein paar Jährchen jünger als ich und wird noch lernen, die Vorteile des fortgeschrittenen Alters noch mehr zu genießen und von sich aus im Restaurant einen Kinderteller zu verlangen, denn er kostet weniger und die Portionen sind gar nicht so winzig, wie man vermutet. Der Text enthält viele gute Ratschläge, wie man sich als Alternde verhalten sollte, um seine Freunde zu behalten und neue Freundschaften zu schließen. Beim Anhören der Stelle über den Tod eines lieben Freundes habe ich geweint.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2013
Ab und an greift man eben mal daneben; so erging es mir mit diesem Buch. Weil ich den Titel irgendwie originell fand, habe ich die zahlreichen kritischen Bewertungen in den Wind geschlagen (was sonst gar nicht meine Art ist). Und so quälte ich mich durch die Aneinanderreihung von Banalitäten. Leider kann ich ein einmal begonnenes Buch nicht einfach abbrechen, weil ich immer hoffe, es kommt noch was, was es lesenswert macht. In diesem Buch kam nix außer langer Weile.
22 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden