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Kundenrezensionen

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am 29. Oktober 2009
Die neue Brigitte-Krimi-Edition ist da. Logisch, dass ich mich da gleich mit ein paar Hörbüchern eingedeckt habe. Brigitte garantiert eigentlich immer hervorragende Vorleser, was die Geschichten angeht, so sind sie manchmal ein bisschen arg gekürzt. Allerdings muss das den Genuss nicht immer beeinträchtigen. Ein Paradebeispiel für das Motto: "Geschichte sucht Vorleser" ist Colin Cotterills Roman -Dr.Siri und seine Toten-. Eine interessante, witzige, spannende und vor kleinen Bonmots strotzende Story findet in Jan-Josef Liefers einen Vorleser, dem man die Freude beim Lesen regelrecht anhören kann. Das Ergebnis dieser Symbiose ist ein Glücksfall im Bereich Hörbuch.

Dr. Siri ist 72 Jahre alt und Arzt in Laos. Da das ganze Land über keinen Pathologen verfügt, wird Siri "schnellbesohlt" und zum laotischen Pathologen Nr.1 gemacht. Mit gerade 10 Monaten Berufserfahrung ist er dabei alles andere als ein Könner. Aber Dr.Siri ist nicht nur Arzt, er hat auch noch die "grünesten" Augen die man sich vorstellen kann und ein paar kleine Geheimnisse im Petto. Mit seiner Pathologieassistentin Dui und dem leicht schwachsinnigen Gehilfen Herrn Gün bildet Siri ein Trio-Infernale im Leichen-Untersuchungsbereich.

Als die mausetote Frau Nitnoy auf dem Seziertisch erscheint, beginnen Siris Probleme. Frau Nitnoy ist urplötzlich verstorben, die Frau eines Parteibonzen und der hat auch noch ein Verhältnis. Ein natürlicher Tod sieht irgendwie anders aus. Nebenbei werden die Leichen von drei toten Vietnamesen aus einem Stausee gezogen. Als Siri und sein vietnamesicher Kollege sich die Toten anschauen, wissen sie sofort, dass auch hier etwas nicht stimmt. Aber ob auch alle Staatsvertreter die Auflösung des Falls wirklich wollen?
Noch während der Ermittlungen zu den Vietnamesen wird Siri dann auch noch in einen entfernten Landesabschnitt geschickt, um dort bei den Mong mysteriöse Todesfälle aufzuklären. Was er dort erlebt, ist für den alten Arzt dann wirklich zu viel. Diese verdammten grünen Augen...

Colin Cotterill hat mit -Dr.Siri und seine Toten- einen wunderbar cleveren, makaberen, witzigen und intelligenten Roman abgeliefert. Herrliche Charaktere treffen auf gelungene Wendungen der Geschichte. Dazu ein Lokalkolorit Laos' der so treffend ist, als sei man selbst vor Ort. Wenn Dr. Siri dann noch mit Salub in menschlich-tierische Zwiesprache abdriftet, ist es um den Leser geschehen. Diese Geschichte hat einen ruckzuck in den Bann gezogen. Das liegt an dem wirklich guten Stoff und einem Jan Josef Liefers, der dieses unterhaltsame Schelmenstück so grandios vorliest. Absolut empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 10. November 2010
Das Buch spielt in Laos. Das kommunistische Regime hat sich gerade eingespielt. Der westlich geprägte Dr. Siri wird zum Chefforensiker Laos' gemacht. Weisheit und Wunsch nach Ruhe treffen auf Korruption und Bürokratie der Umwelt. Mysteriöse Morde müssen gegen alle Widerstände aufgeklärt werden. Ein Glück, dass es mystische Erscheinungen gibt.

Die Stärke des Buchs ist nicht die Krimi-Handlung, die ist eher Mittelmaß bzw. Chaos in Laos (und lässt alles insgesamt dann zu vier Sternen tendieren). Auch die Beschreibungen des Lands überzeugen mich (nie dort gewesen) nur bedingt.

Die Formulierungen, Nebenstränge und Beobachtungen - die sind hingegen hervorragend und machen das Buch zu einer kurzweiligen Lektüre. Allein die erste Seite ist ein fein geschliffenes Juwel des (schwarzen) Humors.

Danke.
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am 26. Juni 2016
meine Meinung:
Lange habe ich das Buch auf dem SUB liegen lassen. Und nun frage ich mich: warum?!
Diese warmherzige humorvolle Kriminalgeschichte um den etwas schrulligen Leichenbeschauer, der mal eben zum Ermittler wird, ist es unbedingt wert, gelesen zu werden.
Dr. Siri, bereits über 70 Jahre alt und eigentlich reif für das Rentendasein, bekommt plötzlich noch die Aufgabe, als einziger Leichenbeschauer des Landes zu fungieren.
Wie das Schicksal es so will, liegt dann auch plötzlich eine ihm gut bekannte, unter doch recht rätselhaften Umständen verstorbene Dame auf dem Untersuchungstisch. Seine Neugier ist damit geweckt und er beginnt, Fragen zu stellen.
Als wäre dies noch nicht genug, tauchen dann auch noch drei tote Vietnamesen auf und ein Armeestützpunkt wird von Geistern heimgesucht.
Gar nicht so einfach für Dr. Siri, dabei den Überblick (und vor allem sein Leben) nicht zu verlieren! Pfiffig und gewitzt wie er ist, gelingt ihm dies jedoch hervorragend.

Bewertung:
Es braucht etwas Zeit, sich an die Lebensbedingungen und Gepflogenheiten in Laos in den 1970er Jahren zu gewöhnen (einiges erinnerte mich hier an die gleiche Zeit in der damaligen DDR), aber dann macht es großen Spaß, Dr. Siri bei der Tätersuche zu begleiten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte nimmt kontinuierlich immer mehr an Fahrt auf, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Mir sind vor allem auch die beiden Mitarbeiter Dr. Siris, Herr Geung, welcher am Down-Syndrom leidet, und Frau Dtui, die gerne mehr wäre, als nur eine Schreibkraft, sehr ans Herz gewachsen. Die drei sind ein richtig gutes Team!
Die Auflösung der Ermittlungen und deren Auswirkungen sind schlüssig und lassen keine Fragen mehr offen.
Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung. Ich werde die Reihe auf jeden Fall bald weiter lesen.
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am 26. Juni 2009
Colin Cotterill wurde 1952 in London geboren und trat irgendwann eine Weltreise an, die nie zu Ende ging. Er hat zwanzig Jahre lang in verschiedenen Ländern Asiens, vor allem in Laos und Thailand, unterrichtet und Lehrer ausgebildet. Seine beiden Lieblingsbeschäftigungen sind das Zeichnen von Comics und das Schreiben. Colin Cotterill -mittlerweile hauptberuflich Schriftsteller - lebt in Chiang Mai, Thailand.

Der Krimi spielt im kommunistischen Laos. Die Bürger haben sich mit ihrem Mangelverwaltungssystem achselzuckend und augenzwinkernd arrangiert. Ein über 70-jähriger Arzt und zum einzigen Pathologen des Landes ernannter "Überlebenskünstler" klärt Fälle mit Verstand und einer Art zweitem Gesicht. Köstlich und höchst unterhaltsam geschrieben - man muss immer mal laut lachen.

Bitte mehr von diesem Schriftsteller auf Deutsch und - wenn von Jan Josef Liefers gelesen - unbedingt als Hörbuch.
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am 30. Dezember 2014
Gefallen haben die wenigen humorvollen Passagen. Weniger gut die teilweise verzwickten Zusammenhänge nachzuvollziehen. Empfehlenswert für Leser ab 14 jahren. Persönlich würde ich das Buch nicht zweimal lesen wollen.
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Mit viel Ironie und Wortwitz beschreibt Colin Cotterill die Zustände in Laos nach der Machtergreifung der Kommunisten. Dabei entwickelt er mit Dr. Siri eine sympathische Person, die auf sehr originelle Art und Weise ermittelt. Aus Dr. Siris Sicht bekommen wir einen Einblick in die Geschichte Laos, das erst von den Franzosen und dann von den Amerikanern besetzt war.

Besonders schön beschreibt Cotterill die Behutsamkeit der Menschen im Umgang miteinander, den stark ausgeprägten Glaube an Geister und die Verehrung für Buddha, der bei den Leuten so tief verankert ist, das selbst ein rationales System wie der Kommunismus dem nicht beikommen kann.

Ein spannender wie liebenswürdiger Blick auf ein Land, das nicht oft von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen wird. Sehr lesenswert
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am 14. September 2012
Dr. Siri wird wider Willen zum einzigen Pathologen der Demokratischen Volksrepublik Laos bestimmt. Seine Helfer werden die vorlaute Krankenschwester Dtui und der am Down-Syndrom leidende Geung. Dann wird die Gattin Nitnoy des Parteigenossen Kham zur Obduktion eingeliefert. Herr Kham hat es sehr eilig seine Gattin zu bestatten. Dies weckt den Ehrgeiz und die Neugier in Dr. Siri. Auch als eine mutmaßlich vietnamesische Leiche im Institut eingeliefert wird, ist Siri skeptisch. So entstand ein Roman/Krimi mit einer gehörigen Portion laotischen Charme. Sehr amüsant schildert Colin Cotterill wie Siri mit den Behörden, wie beispielsweise dem Richter Haeng, oder Spitzeln, wie der viel zu neugierigen Nachbarin Fräulein Vong, spielt. Nur sein Ausflug zum Bergvolkes der Hmong war mir persönlich etwas zu abwegig. Darum ziehe ich hierfür einen Stern ab, denn dieses Kapitel hätte es so nicht gebraucht. Im Großen und Ganzen aber eine unterhaltsame Geschichte, die etwas laotisches Lebensgefühl versprüht.
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am 30. Juli 2013
Cotterill schreibt sensationell komisch über den ältesten, ersten und einzigen Pathologen von Laos. Dr. Siri Paiboun, 72, hat mit der kommunistischen Regierung und anderen Verbrechern des Landes Probleme und bringt einige mit Witz und Verstand zu Fall. Dabei helfen ihm seine Assistenten, die Krankenschwester Dtui und Herr Geung. Alle drei sind sympathische Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Auch Laos und seine Bewohner werden liebevoll geschildert, so dass man sich oft wie vor Ort fühlt.

Dass Siri von einem 1000 Jahre alten Schamanen besessen ist und mit den Geistern sprechen kann, ist vielleicht etwas krimi-untypisch. Aber alles in allem ist der Roman sehr unterhaltsam und originell. Dr. Siris nächste Fälle liegen schon in meinem Einkaufskorb.
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am 17. Mai 2016
ich fand das Buch total angenehm zu lesen. spannend und charmant. die Charaktere, besonders das 3er-Gespann von Siri, Geung und Dtui einfach stark und hab mich sofort hineingefunden und diese Reise genossen!
Auch die Spionage und Verschörungsentwicklungen waren passend und haben mich mitgerissen!
bin Fan und hab mir die nächsten Teile auch schon gekauft :)
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am 2. Dezember 2014
Das erste einer Reihe über einen laotischen Leichenbeschauer wider Willen. Dr. Siri und seine Toten ist eine Mischung aus Krimi, eine Prise Übersinnliches, Sinn und Unsinn des Kommunismus, Charaktere von denen man mehr wissen möchte. Und deshalb muß man unbedingt den nächsten Band lesen, und eben alles, was es von Dr.Siri in seiner Kauzigkeit, in seiner Menschlichkeit, in seinem Eigensinn gibt.
Von insgesamt 6 Bänden finde ich dieses Buch ganz besonders fesselnd. Sehr leicht zu lesen.
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