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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Zeit für Standard-Helden
Aha! Fantasy geht also auch anders. Nicht immer müssen gefährliche Bestien, magische Waffen oder blutige Schlachten im Mittelpunkt stehen. In 'Keine Zeit für Drachen' wirft die Autorin ihren Helden Alexander Breskow in eine überaus facettenreiche Welt. Die einen sehen in ihm den ok 'na thun, den Heilsbringer, der sie ganz klassisch aus Krieg und Gefahr...
Veröffentlicht am 24. Juni 2012 von M. Hahn

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Qual zu lesen...
Ich hatte Zeit und benötigte rasch einen neuen Drachenbuch-Snack. Irgendwie erschien dann Ursula Dittmers erster Band aus ihrer Fasanthiola-Reihe auf meinem Schirm. Es hatte ~10 sehr gute Bewertungen und schien eine echte Perle zu sein... haben das etwa nur Freunde und Verwandte bewertet?!? Sich bei bekannten Büchern und Serien für die eigenen Werke...
Veröffentlicht am 19. April 2013 von Dragonslayer


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Zeit für Standard-Helden, 24. Juni 2012
Von 
Aha! Fantasy geht also auch anders. Nicht immer müssen gefährliche Bestien, magische Waffen oder blutige Schlachten im Mittelpunkt stehen. In 'Keine Zeit für Drachen' wirft die Autorin ihren Helden Alexander Breskow in eine überaus facettenreiche Welt. Die einen sehen in ihm den ok 'na thun, den Heilsbringer, der sie ganz klassisch aus Krieg und Gefahr rettet. Die anderen zeigen ihm einen alternativen Weg zu einem einfachen, arbeitsreichen, aber sinnvollen Leben. Alexander, in seiner irdischen Welt ein Außenseiter, entscheidet sich gegen den plötzlichen Ruhm, er fühlt sich wohl in der Mühle von Salkoti, umgeben von skurrilen Gestalten wie der schnoddrigen Müllerin Hetta, dem mental begabten Mädchen Tsambilia und dem ebenso gewaltigen wie humorvollen Drachen Herkon. Da vergisst unser Protagonist doch glatt das gewaltige Schloss Drachenruh mit seinen prächtigen Sälen, mutigen Rittern und der ach so schönen Prinzessin Elsbietha. Wie in einer antiken positiven Utopie findet der anfangs zerrissene und immer nur über sich und die Welt grübelnde Held zu stetig wachsender Zufriedenheit. Doch, und so gehört es sich nun mal für einen guten Fantasyroman: Kein Glück währt ewig, die Bedrohung durch finstere Mächte wächst und droht den Helden aus seinem so wunderschön gesponnenen Kokon zu werfen ...

Die klare Sprache trägt ebenso zum Lesevergnügen bei wie die vielschichtige Handlung und die Undurchsichtigkeit vieler zu Beginn noch positiv erscheinender Charaktere. Man hat Lust auf mehr, auch ohne den krassen cliffhanger am Ende, der die Spannung allerdings nochmals erheblich steigert. Zum Glück sind inzwischen weitere drei Bände erschienen, die die Geschichte um Alexander Breskow fortführen.

Volle Punktzahl.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Viel Zeit für Drachen" habe ich in den letzten Tagen aufgebracht, 6. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 (Taschenbuch)
Unversehens gerät Alexander, Biologie-Student im Würzburg unserer Zeit, nach Fasanthiola. Eben hatte er noch mürrisch am Main-Ufer gesessen und sich gewünscht, dass ihn alle Menschen in Ruhe lassen. Schlaflosigkeit und schlechte Träume sowie Kopfschmerzen quälten ihn seit einiger Zeit. Nur die Musik und Bücher rissen ihn noch für eine Weile aus seinen Depressionen.
Zornig auf sich selbst und auf die Welt war er mit seinem Fahrrad zu seinem Lieblingsbaum geradelt, einer uralten Weide, mit sechs verzweigten gleich dicken Stämmen, und dort eingeschlafen. Als er erwachte, war es bereits dunkel, sehr viel dunkler, als er es gewohnt war. Und wo waren die Lichter des größten Würzburger Möbelhauses am gegenüberliegenden Ufer des Mains geblieben?
Alexander muss feststellen, dass er in einer anderen Welt wieder zu sich gekommen ist. In dieser Welt gab es riesige Drachen und ein besonders reizendes Exemplar wartete schon auf ihn. Er war mit 'Herkon' sogar gedanklich verbunden.
Sollte er wirklich dieser 'Xander von Sankt Marien' sein, dieser Held auf den sie alle warteten? Er, der nichts anderes im Sinn gehabt hatte, als seinen Ruf als egozentrischer Sonderling an der Uni zu festigen, weil er das Leben leichter fand, wenn man niemandes Bild entsprach?
Was blieb unserem 'Sonderling' anderes übrig, als Herkon nach Drachenruh zu begleiten. Wie sollte er sonst herausfinden, was es mit dieser Welt Fasanthiola auf sich hatte? Und wie war gerade er, zu dem wohl wichtigen Traumbuch gekommen? Eben war es noch das Buch gewesen, dass sich Frieder von ihm ausgeliehen hatte, aber auf einmal sah er sich selbst wie in einem Spiegel und las die Widmung: 'Für Alicea. Möge seine Kraft dich leiten, Fasanthiola vor dem Untergang und den Mächten der Finsternis zu bewahren. Halte das Gleichgewicht. Sofsana.'

Ursula Dittmer entwirft uns ein Bild dieser Welt, in das ich voll eintauchen konnte. Ihr Erzähl-Stil hat mir sehr gefallen. Ich mag Märchen, ich mag Abenteuer, ich mag Mystik und Magie. In Fasanthiola konnte ich all dies erleben.

Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, obwohl ich mit Alexander/Xander bisher noch nicht so recht warm werden konnte. Er ist mir zu egoistisch und zu griesgrämig, gar nicht so, wie ich mir den Helden einer Geschichte vorstelle. Da nützt es auch nicht viel, dass er sich schließlich doch eines besseren besinnt. Aber die Drachen, die habe ich alle in mein Herz geschlossen, besonders Herkon, den mit Xander eng verbundenen Drachen.

Mit viel Fantasie und angenehmer Sprache lässt die Autorin Menschen wie den Geschichtenerzähler Sammit, den Leibeigenen Rastim, den Drachenreiter Tjammit, Prinzessin Elsbietha, Meister Chronossos und Tsambilia, ein Mädchen, das mental mit Xander verbunden ist, entstehen. Drachen, Gebäude, Landschaften, Musik und viele Dinge mehr gehören zu Fasanthiola. Ich fühlte mich, als wäre ich dabei gewesen.

Gerade ist der zweite Teil, der als mehrteiligen Zyklus angelegten Geschichte um Fasanthiola erschienen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es mit den mir lieb gewordenen Personen (und natürlich Drachen) weiter geht. Und wann Xander erkennen wird, was seine Rolle in diesem Spiel sein soll?

Trotz dem Anti-Helden Xander vergebe ich die vollen 5 Punkte; irgendwie passt doch auch er ganz genau in seine Rolle! Womöglich schließe ich ihn am Ende auch noch in mein Herz (welches ziemlich groß ist)!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Geschichte, 28. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 (Taschenbuch)
Zuerst das Negative: die Schrift ist immens klein. Das mag an der Tatsache liegen, dass man mit fortschreitendem Alter schlechter sieht, wahrscheinlicher ist aber bei der Wahl der Schriftgröße dieselbe schlicht zu klein geraten.

Jetzt das Positive: der Roman sprüht vor Energie und Phantasie. Eine Inhaltsangabe spare ich mir, die ist schon bei anderen Beurteilung ausführlich erledigt worden. Anfangs war ich des öfteren versucht, das Buch wegzulegen und nicht zu Ende zu lesen. Das mag an der Vielzahl der Charaktere liegen, die teilweise recht ausführlich beschrieben werden. Ich denke aber, ich habe zu lange nach einer Figur gesucht, mit der man sich identifizieren kann und die in der Phantasie lebendig wird. Das dies ausgerechnet Alexander wurde, hat mich selbst verblüfft. Diese Figur hat Ursula Dittmer sehr genau charakterisiert und ihre Wandlung hervorragend ausgearbeitet. Vom düsteren Würzburger beginnt in diesem Buch seine Wandlung zum strahlenden Helden. Ich hoffe, dass in den weiteren Büchern diese Figur sich weiter wandelt und ähnlich gut beschrieben wird.

Die Figuren aus Fasanthiola werden durch das Lesen mit einer fröhlichen Lebendigkeit erfüllt, die so anders ist, als die Teile, die im spätherbstlichen Würzburg spielen. Die Autorin versteht es, ihre Sprache und Ausdrucksweise den jeweiligen Orten anzupassen und so zwischen den einzelnen Orten eine klare Abgrenzung zu ziehen.

Als Fazit kann ich sagen, dass die Autorin ein sehr gutes Werk geschrieben hat. Leider gibt es beim Buchsatz die o.g. Nachteile. Trotz allem, für ein Buch, das sowohl im schriftstellerischen , als auch im handwerklichen Bereich eine Eigenarbeit ist, ist das Ergebnis mehr als gelungen. Ursula Dittmers Fasanthiola braucht sich nicht hinter Produktionen aus Publikumsverlagen zu verstecken. Ich zumindest werde auch die folgenden Bände lesen, da ich viel zu neugierig bin, wie die Geschichte weitergeht.

Ich würde gerne 5 Sterne geben, nur die, für einen Roman zu kleine Schrift ist Schuld an der 4-Sterne-Bewertung.

Anmerkung vom 17.09.10: Die Information bezgl der kleinen Schrift bezog sich auf die 1. Auflage. Bei der nun vorliegenden 2. Auflage ist dieses Manko behoben. Aus diesem Grund habe ich meine Bewertung auf 5 Sterne erhöht.
Leseratte 62
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bezaubernde Welt Fasanthiolas, 3. April 2013
Ich habe mit Begeisterung und Spannung beim Lesen erlebt, wie Ursula Dittmer in diesem ersten Teil ihrer Fantasy-Saga um das Land Fasanthiola und den Auserwählten Xander ihre sagenhafte Welt ruhig, intensiv und ausführlich vorstellt. Fasanthiola wurde durch den Reichtum und die Kunst wunderschöner Naturschilderungen vor meinem Auge lebendig. Die Beschreibungen sind so präzise und bezaubernd, dass man meint, die Blumendüfte riechen und die ungewohnten Köstlichkeiten schmecken zu können.
Beim Lesen kam es mir vor, als sei ich selbst nach Fasanthiola gereist.
Die manchmal seltsam anmutenden Bräuche, die fremde Sprache, die hierarchischen Strukturen und nicht zuletzt die fesselnden Schilderungen um die geheimnisvollen Drachen mit ihrer übersinnlichen Kommunikation werden dem Leser in bester Weltenschöpfer-Manier präsentiert.

Ursula Dittmer erschafft auch eine Vielzahl lebendiger und vielschichtiger Charaktere. An erster Stelle steht Alexander Breskow, der "Auserwählte", in Fasanthiola nur Xander genannt. Ein widersprüchlicher Antiheld, der mit sich selbst nicht ins Reine kommen kann und den das unerfreuliche Verhältnis zu seinem Vater quält. Ich habe mich schwergetan, für ihn Sympathien zu empfinden, was meines Erachtens Absicht der Autorin ist. Xander soll keine typische Identifikationsfigur sein, er soll ein Charakter mit Ecken und Kanten und vielen Eigenheiten bleiben - zumindest in diesem ersten Band. Er ist eine ausgesprochen faszinierende Figur, und obwohl ich nie recht warm mit ihm wurde, verfolgte ich sein Schicksal doch mit großem Interesse. Xander beschäftigte meine Gedanken noch lange nach Beendigung der Lektüre.

Nun freue ich mich darauf, demnächst Xanders und Fasanthiolas Schicksal weiterverfolgen zu können!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wohlfühl-Fantasy, 3. Juni 2009
Von 
Markus Frost - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 (Taschenbuch)
Die Autorin versteht es, sehr viele ausdrucksstarke Bilder liebevoll zu zeichnen. Die Welt Fasanthiola ist stets farbig, im Gegensatz übrigens zum spätherbstlichen Würzburg, in dem die Geschichte beginnt und das eher schwarzweiß, oder besser, grau in grau gehalten ist. Dieser Kontrast wird dadurch noch verstärkt, dass der Student Alexander (in Fasanthiola Xander genannt) in der Ich-Form schreibt, und zwar in der Sprache eben des Würzburger Studenten mit allem Drum und Dran, inklusive einiger Kraftausdrücke. Die Fantasy-Welt hingegen ist in einer sehr feinen Fantasy-Sprache gehalten.

So weit so gut. So ansprechend die hübsch gezeichneten Bilder auch sind, es sind einfach zu viele, und das schadet dem Fluss der Geschichte. Vor allem am Anfang. Man fragt sich eine ganze Zeit lang, wann denn die Geschichte eigentlich endlich losgeht.

Doch damit genug der Kritik. Wenn man sich erst einmal eingelesen und sich an das gemütliche Vor-Sich Hin-Plätschern der Geschichte gewöhnt hat, fühlt man sich in Fasanthiola immer wohler. Man wäre am liebsten selber dort. Und dann der Protagonist Alexander selbst! Seine Entwicklung vom neurotischen Misanthropen zu einem Menschen, der die Wesen in seiner Umgebung, ebenso wie sich selbst, zu lieben beginnt, ist einfach Klasse. Man kann die Entwicklung wirklich gut nachvollziehen, Alexander wird immer sympathischer.

Gegen Ende des Romans erahnt man dann schließlich, dass vieles beileibe nicht so harmlos ist, wie man das lange Zeit meint. Man wird sich immer deutlicher bewusst, dass sich Alexander im Zentrum von Intrigen und Feindseligkeiten befindet, vor denen einem schwindeln kann. Man bekommt Lust, das zweite Buch zu lesen, und obwohl man hofft, dass etwas von der Farbigkeit des ersten Bandes übrig bleibt, erahnt man schon, dass es in Zukunft düsterer zugehen wird. Ein gelungener Auftakt eines Zyklus, von dem man unbedingt wissen will, wie er weitergeht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer, 11. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 (Taschenbuch)
Ich habe vor ein paar Jahren mit Drachen angefangen. Am meisten haben mir die Bücher gefallen, in welchen es über eine Beziehung zwischen Drache und Mensch geht. Da gibt es leider nicht sehr viele. Um so begeisterter war ich, als ich beim Stöbern in meinem Lieblings-Fantasy-Laden über diesen Titel gestolpert bin. Zuerst fällt zwar der hohe Preis auf (für ein Buch in Morgenrock). Dennoch zeigte es sich als Glücksgriff. In meinen Augen das Beste meiner Drachen-Bücher. Ich liebe meine Bücher von Eragon, die Drachenreiter-von-Pern, die Feuerreiter seiner Majestät, die Drachenkämpferin usw, jedoch lässt "Keine Zeit für Drachen" sie alle hinter sich. Die Autorin vermischt gekonnt Elemente der verschiedenen Werke und hat dennoch etwas völlig eigenständiges geschaffen.
Ich hoffe, die Teile 2 und 3 folgen bald.
Ach ja - dieses Buch ist in meinen Augen ein MUSS für alle Drachen-Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein unbequemer Anfang, 29. August 2014
Zusammen mit der Hauptfigur, Xander, wird der Leser in eine mit viel Liebe zum Detail gestaltete Fantasywelt geworfen. So fasziniert man durch die schlüssige, farbige Darstellung von dieser Parallelwelt, ihren Bewohnern, deren menschlichen und politschen Problemen und den Drachen ist, so abgestoßen mag man sich vom Protagonisten fühlen. Als depressiver Misanthrop birgt er durchaus das Riskio, den ein oder anderen Leser mit nach unten zu ziehen, sobald er aus dem stabilisierenden Umfeld der Drachen in unsere Welt, in sein heimisches Würzburg zurückversetzt wird. Aber der Fantasyzyklus ist ein Entwicklungsroman, und allen, die ob dieses Kotzbrockens von Ich-Erzähler nach dem ersten Band am Zweifeln sind, ob es der richtige Lesestoff für sie ist, sei gesagt, dass Xander lernen wird, die Rolle auszufüllen, die ihm das Schicksal zugedacht hat. Wer weiterliest, wird mehr und mehr der vielschichtigen Hintergründe erfahren, die zu der düsteren Entwicklung geführt haben, in die Xander hineingeraten ist. Gefesselt von den Geschehnissen und dem so lebendig geschilderten Leben in Fasanthiola wird man als Leser nach einer Weile realisieren, dass Xander in der Tat vom überzeugten Antihelden zum selbstbewussten Macher geworden ist und stetig am musikalischen Speer schleift, um für das Finale gewappnet zu sein.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeit für Drachen muss man sich nehmen!, 29. Mai 2012
Der Autorin gelingt das Wandern zwischen dem realen Würzburg und der Fantasywelt sehr gut. Manch einer der Drachen würde man gerne selber begegnen.

Aus der Geschichte hätte man ruhig zwei Teile machen können, den es hat doch etwas epische Breite. Das Buch ist ideal für lange Winterabende, den die Autorin fordert von ihren Lesern zeit um in die Fantasywelt, gemeinsam mit dem Studenten Xander, einzutauchen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich Zeit für Drachen!, 26. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 (Taschenbuch)
Als Kind taten mir die Drachen in den Märchen leid. Als in der Welt der »Augsburger Puppenkiste« die böse Lehrerin der Drachenwelt zu einem gütigen goldenen Drachen wurde, freute ich mich riesig. Und als im rezensierten Werk die »Hauptperson« ihre Wandlung vollzog, war ich begeistert über die gekonnte Schilderung dieser Entwicklung. Wer sich einen Hauch von Liebe zu Märchen bewahrt hat, der wird sich gern in eine fantastische Welt entführen lassen, in der geheimnisvolle Wesen das Geschehen bestimmen. Gern gebe ich fünf Sterne: für ein herrliches Buch voller Phantasie, für wunderbare Unterhaltung, für Lesegenuss pur, für ein in jeder Hinsicht köstliches Werk... voller Hoffnung auf eine Fortsetzung!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Qual zu lesen..., 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte Zeit und benötigte rasch einen neuen Drachenbuch-Snack. Irgendwie erschien dann Ursula Dittmers erster Band aus ihrer Fasanthiola-Reihe auf meinem Schirm. Es hatte ~10 sehr gute Bewertungen und schien eine echte Perle zu sein... haben das etwa nur Freunde und Verwandte bewertet?!? Sich bei bekannten Büchern und Serien für die eigenen Werke inspirieren zu lassen ist ja generell keine schlechte Sache. Besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht. Aber musste es SO deutlich ein Anne McCaffrey-esques Universum werden? Es gibt Gegenüberstellungen bei der sich Menschen mit den Drachenschlüpflingen zeitlebens verbinden, die Drachen können Orte durch ein kaltes Nichts hindurch (hier Niefliem genannt) überbrücken, es wird nur telepathisch kommuniziert...muss man noch deutlicher werden? Da kommt der Held, der aus einer anderen Welt/Dimension/Zeit stammt, gerade recht, um etwas Pepp in die feudalen Herrschaftsstrukturen zu bringen, in der nicht nur religiöse, sondern auch territoriale Konflikte schwelen und viel Potential bieten.

Das Buch hat also eine recht gute Basis, auf deren Fundament sich eine tolle Geschichte hätte ausbreiten können. Mehrere Punkte machen das Lesen aber zu einer Qual.

Der Protagonist (Ale)Xsander ist ein Angstneurotiker mit ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex, der mich beim Lesen einfach nur nervt. Das er anfangs Zweifel an sich selbst hegt ist ja ok und müsste er wenigstens nach ein paar hundert Seiten langsam ablegen, um so halbwegs dem Leser die Chance zu geben, sich mit diesem zu identifizieren. Aber warum muss ein Protagonist alle paar Seiten immer wieder dem Leser unter die Nase reiben wie wenig Wert und wie unpassend und unwichtig und unwürdig er für die ganze Geschichte überhaupt sei? Irgendwann glaubt man das dann auch tatsächlich. Nämlich spätestens am Ende des Buches, wenn im Grunde noch gar nichts den Grund für sein Auftauchen in dieser Welt beleuchtet hat, sich der Protagonist so ein bisschen mit Geplänkel und schüchternen Liebeleien mit gleich drei verschiedenen Frauen, etwa sechs offenen Handlungssträngen in einen Cliffhanger stürzt, der einen zwingt das zweite Buch zu kaufen.

Erst ab etwa 70% des Buches merkt man eine stilistische Verbesserung und erkennt etwas mehr Struktur in der Geschichte. Ab da an sind auch nicht mehr ganz so viele Rechtschreibfehler auszumachen. Ab da an bin ich gewillt dem zweiten Teil noch eine Chance zu geben. Mein Urteil kann ich jedoch leider nur abfällig äußern:

Keine Zeit für Drachen ist ein Buch, das sich das Beste aus vielen anderen Fantasywelten herauspickt, diese Basis aber mit einem Protagonisten bestückt, in den sich wohl selbst nur schwer mit Neurosen geplagte Leute hineinversetzen können, ohne genervt mit den Augen zu rollen. Einen ersten Band so unfertig, unkorrigiert und mit einem solchen Kauf-den-zweiten-Teil Cliffhanger anzubieten ist bei der dünnen Handlung nur noch frech. Immerhin ist das Buch wendungsreich und nicht so vorhersehbar - was wohl daran liegt, dass mich mit dem Protagonisten wohl absolut keine Berührungspunkte oder Sympathie verbinden.
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Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1
Keine Zeit für Drachen: Fasanthiola 1 von Ursula Dittmer (Taschenbuch - 19. Februar 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,77
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