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am 13. Mai 2009
Einst verliefen sich Hänsel und Gretel, im Wald ausgesetzt von den bösen Eltern, und kamen an ein Hexenhäuschen. Darin hauste eine böse Hexe, die Hänsel erst mästen, dann aber verspeisen wollte. Schließlich wurde aber das böse Weib überlistet... und landete im Backofen. Weiter Häuschen sind aus alten Märchen bekannt: jenes der Oma von Rotkäppchen, die vom Wolf gefressen wurde. Nicht zu vergessen: das Häuschen der sieben Geißlein, die ebenfalls vom Wolf verschlungen, später aber dem räuberischen Wolf wieder lebendig aus dem Leibe geschnitten wurden.

Sylvia B. hat nun auch ein Märchen geschrieben. Wie die Märchen der Gebrüder Grimm ist es nicht für Kinder, sondern für Erwachsene bestimmt. Anders als die Märchen aus alten Zeiten kommt es ohne Kannibalismus und aufgeschnittene Bäuche aus. Und keine Hexe wird bei lebendigem Leibe verbrannt. Und Sylvia schreibt nicht antiquiert, sondern lebendig: eine moderne Autorin, die wirklich zu schreiben vermag!

Sylvia B. erzählt uns in ihrem Buch »Hexenhausgeflüster« ein modernes Märchen, und das auf ganz besondere Art und Weise. Ihr Stil ist leicht und süffig wie Champagner, flockig wie ein köstlicher Nachtisch, hintergründig humorvoll, manchmal etwas bissig.

Das »Hexenhaus« in Sylvia B.s Werk ist nicht aus Lebkuchen gemacht. Es ist keine knabenverschlingende Hexe, die darin wohnt. Vielmehr bietet es einer ganz besonderen WG Heimat. Im Garten scharren in einem Käfig der besonderen Art Hühner, Altmetall eines anderen Mitbewohners verunstalten das Idyll. Handelsunübliche Zigaretten werden geraucht. Die Erzählerin selbst, so erfahren wir, nimmt ein großes Wagnis auf sich. Sie verlässt den sicheren Hort ihrer Penthousewohnung, um in eine Märchenkommune mit wechselnder Besetzung einzuziehen. Sie geht ein erhebliches Risiko ein. Schließlich zeigt sich, dass ihre Entscheidung richtig war. Die Erzählerin verändert mancherlei: Und das zum Wohle von Haus und Mensch. Sie gestaltet den Garten um und macht ihn zu einem kleinen Paradies. Ganz zu schweigen von der Bürgerinitiative.

Interpretationen sind so eine Sache. Eine köstliche Perle wie »Hexenhausgeflüster« lässt gewiss nicht nur eine Deutung zu. Mir, dem begeisterten Rezensenten, hat »Hexenhausgeflüster« die folgende hoffnungsvoll stimmende Botschaft »zugeraunt«: Wir leben in einer Umwelt, die uns oft gar nicht behagt. Wir beklagen, dass unser Dasein von »Schrott« bestimmt wird. Wenn wir aber - wie die Erzählerin von »Hexenhausgeflüster« - uns selbst um Blumen kümmern, dann blüht es wieder in unserem Leben. Doch halt: Was die Autorin, Sylvia B., mitzuteilen hat, welche Botschaften sie uns in Gestalt eines modernen Märchens für Erwachsene bietet, das können Leserinnen und Leser nur selbst herausfinden.

Der Rezensent jedenfalls legt »Hexenhausgeflüster« jedem ans Herz, der gern ein köstlich geschriebenes Buch mit Tiefgang und erheblichem Unterhaltungswert liest. Nie kommt Sylvia B. mit erhobenem Zeigefinger daher. Deshalb hört man ihr auch so gern zu. Und deshalb lässt man es zu, dass Sylvia B. uns einen Spiegel vorhält: So ist das Leben! Und so könnte es sein! Sie benötigt nicht Hunderte von Seiten, um eine pointierte Geschichte zu erzählen, in einer Zeit, in der es kaum noch wirklich gute Erzählerinnen oder Erzähler gibt. Sylvia B. gehört zu dieser seltenen Spezies der Könnerinnen.

Doch Vorsicht ist geboten: »Hexenhausgeflüster« macht süchtig nach mehr. Wer von ihrem »Hexenhausgeflüster« genascht hat, der möchte gern weiter genießen. Es ist zu hoffen, dass es von Sylvia B. noch mehr zu lesen geben wird! Übrigens: Es lohnt sich, das rezensierte Werk immer wieder zu lesen. Man wird immer wieder Köstlichkeiten entdecken!
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am 4. Oktober 2009
Wie hängen eine einäugige Katze und eine missglückte Cannabisernte zusammen?
Wie bringt man einen Drogenproduzenten unter Zuhilfenahme größerer Mengen von Wacholderschnaps zur Strecke?
Und welche Rolle spielt Uroma Charlotte dabei, die schon vor langer Zeit verstorben war?
All diese und viele andere Fragen werden von der Autorin des Hexenhausgeflüster in ihrer gewohnt humorvollen Weise beantwortet.
Die vielen Fans von Sylvia B.'s Büchern wissen es längst: Ihr Schreibstil ist ungewöhnlich. Und gerade deshalb faszinierend: Sie hat die Nutzung eines poetischen Schreibstils zu einer Kunstform erhoben. Ob dies alleine der Grund ist für ihre ständig wachsende Zahl von Lesern, diese Frage ist schwer zu beantworten. Für mich jedoch ist klar: Nach der Lektüre von "briefe an lieschen", menière desaster", "Hexenhausgeflüster", "ForenTroll" und "der tiger am gelben fluss" bin ich ein Fan der Bücher von Sylvia B.
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am 24. Juni 2009
Hier reiht sich Katastrophe an Katastrophe, doch die Protagonistin geht durch sämtliche Widernisse mit Biss und Schläue. Naja, so ganz allein ist sie ja nicht. Nachdem sie sich unvermittelt mitten in der Drogenszene wiederfindet, taucht ihre geheimnisvolle Freundin auf ... wie soll ich sie beschreiben, ohne etwas zu verraten? Ich bezeichne diese Freundin mal als entfernte Verwandte , mit hilfreichen Fähigkeiten.

Die frische Art, wie Lyrich die auferlegten Stolpersteine im Hexenhaus mit scheinbarer Leichtigkeit bewältigt, macht genauso atemlos, wie der Schreibstil der Autorin. Vom ersten Satz an nimmt sie den Leser an die Hand und zieht ihn von Seite zu Seite. Witzige Wortspielereien und hintergründige Gesellschaftskritik springen unverhofft aus diesem Hexenspiegel und lassen den erwachsenen Leser schmunzelnd an diesem amüsanten Märchen der Moderne teilhaben.

Das Buch präsentiert sich mit einem frischen Layout, bricht als Stilmittel mit Dogmen wie Punkt und Komma und ersetzt sie durch Zeilenumbrüche. Seltsamerweise wird das Lesen dadurch nicht erschwert, sondern gibt dem Text zusätzliches Tempo. Ein ungewöhnliches Experiment, das gelungen ist.
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am 27. Februar 2012
-Hexenhausgeflüster- Wieder ein Sylvia B. - Klassiker!

Mit viel viel Witz erzählt Lyrich ihre Erlebnisse vom Umzug aus der Penthauswohnung, ins gemütliche Hexenhäuschen, so als Untermieter von Juri und Bonsei, im Schlepptau die Katzen Tiger und Moritz und Geist -Charlotte-.
Das Häuschen mitten im Wald wirkte mystisch, der Garten verwildert, Wrackteile säumten die Auffahrt, erst als die Frauen Hand anlegten und im Garten für Ordnung sorgten entstand ein kleines Paradies, in dem sich die neuen Bewohner wohl fühlten.
Nachdenklich machte den beiden Frauen lediglich die beruflichen Aktivitäten, der beiden jungen Männern, dieser Duft im ganzen Haus, gar Hanfduft...., dieses Cannabis-Parfum welches täglich im Hause kreiste. Diese vielen jungen Besuchern der beiden, die nie lange blieben......und als dann Katze -Äugelchen- , (Nachwuchs von Mimmi und Tiger) die Plantagen von Bonsei entdeckte war klar was lief, und ein Dorf kam in Aufruhr.

Sylvia B`s Geschichten über Menschen erzählen einfühlsam und lebendig kleine Szenen aus großen Zusammenhängen. -Hexenhausgeflüster- zum durchlesen und spannend bis zum Schluss!
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am 12. Dezember 2011
Beim Erwerb dieses Märchens freute ich mich auf ein wenig verträumte, magisch-realistische Lektüre zum Träumen, davongetragen werden und am Ende ganz spontan zurück zur Erde sinkens...

Es ist gut möglich, dass dieses Buch all das bietet, aber ich selbst habe mich in den Schreibstil einfach nicht hineinfinden können. Daher habe ich die Lektüre nach 3 Seiten abgebrochen. Es ist eine Art reimloser Lyrik oder in Zeilen gesetzter Prosa, mit Sicherheit voller guter Bilder und genialer Metaphern - aber es war nicht das, was ich in einem "modernen Märchen" suchte. Es mag altmodisch sein, aber wenn ich Lyrik lese, dann soll sie sich auch reimen und eine Versmelodie haben, die man mitsummen und mitsingen kann. Diese moderne, reimschema- und rhythmuslose Lyrik, die eine Prosa-Geschichte erzählen will, liegt mir einfach nicht.

Und wenn ich Lyrik lese, dann bitte auch solche, die als Lyrik angekündigt ist, in der man dann hin und wieder ein Gedicht voller bildhaftiger Gedanken in sich hineintrinkt, das einen Anfang und ein Ende hat und gerade durch seine Kürze zu bestechen weiß, so dass es einen noch Tage lang verfolgt!

Nachdem ich vergeblich versucht hatte, die fürs Lesen notwendige Stimmung in mir entstehen zu lassen, sah ich auf der ersten Seite auf einmal, dass es in einem Print-on-Demand-Verlag erschienen war. Vielleicht war das der Grund dafür, dass in der Buchbeschreibung gar nicht richtig deutlich wurde, dass dieses Buch mehr Lyrik als federleichte und märchenhafte Prosa enthält? Denn die Grundidee, ein Hexenhausmärchen in einer WG oder so ähnlich, fasziniert mich nach wie vor. Schade, dass es nicht in einer Form erzählt wurde, der eine moderne und anspruchslose nichtliterarische Leserin wie ich sie auch rezipieren konnte!
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