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Im Gegensatz zu seinem preisgekrönten Werk "Das kurze Leben der Sophie Scholl" handelt es sich bei diesem Sachbuch von Hermann Vinke um ein reich illustriertes Buch mit zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen, farbig hinterlegten Informationskästen sowie begleitenden Illustrationen von Ludvig Glazer-Naudé. Das Buch folgt damit ganz offensichtlich dem Zeitgeist einer zunehmenden Visualisierung, welche nicht nur im Jugendsachbuchbereich inzwischen immer stärker zutage tritt. Im vorliegenden Band mag dies auf den ersten Blick sicherlich viele Jugendliche ansprechen. Doch gerade bei den begleitenden Illustrationen von Glazer-Naudé ist der Informationsgehalt bei genauerer Betrachtung äußerst gering. Hinzu kommt, dass die eine oder andere Illustration genauso gut durch eine Originalaufnahme hätte ersetzt werden können.

Der Darstellungstext kommt hingegen weitgehend unprätentiös daher, sodass die jungen Leser hier auf nüchterne Art und Weise die wichtigsten Informationen in kompakter Form erhalten. Relativ selten greift Vinke innerhalb dieses Darstellungstextes auf zeitgenössische Zitate zurück. Allerdings finden sich an manchen Stellen begleitende Zitate, welche abseits des Autorentextes grau hinterlegt abgedruckt wurden.

Als sehr hilfreich erweisen sich die ebenfalls hervorgehobenen Informationskästen zu verschiedenen Schlagwörtern wie der "Dolchstoßlegende", welche gerade für junge Leser wichtige Zusatzinformationen liefern. Auch einzelne Karten bieten einen guten Überblick.

Alles in allem also eine weitgehend runde Sache. Doch irgendetwas fehlt, irgendwie mag das Buch keinen rechten Nachdruck entfalten. Eines dieser typischen Bücher, bei denen der Leser am Ende nicht weiß, warum es sich "nur" um ein Durchschnittsbuch handelt.

FAZIT: ein solides Jugendsachbuch - nicht mehr und nicht weniger.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2014
Hermann Vinke, ein 1940 geborener ehemaliger Journalist hat in den vergangeben Jahren seines Ruhestandes eine Fülle von guten und wertvollen Sachbüchern für Jugendliche geschrieben zu Themen der Geschichte und Gegenwart. Mit vielen Preisen bedacht, ist es ihm ein besonderes Anliegen, der jüngeren Generation einen Bezug zur eigenen Geschichte zu vermitteln.

Geleitet dabei hat ihn immer wieder ein Zitat von Richard von Weizsäcker, auf das er sich oft in seinen Büchern bezieht: "Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß nicht, wohin er geht."

Das gilt auch für die Thematik des hier im Gerstenberg Verlag erschienenen Buches über den Ersten Weltkrieg, obwohl selbst die Großeltern der dieses Buch lesenden Jugendlichen diese Zeit gar nicht erlebt haben.

Dennoch gehören sowohl die Vorgeschichte, der Krieg selbst und die auf den Krieg folgenden Beschlüsse mit ihren weitreichenden Konsequenzen bis hin zum Zweiten Weltkrieg zur Geschichte der Deutschen. Wie schnell alte und unterdrückte Konflikte plötzlich wieder aufbrechen können und sich in gefährlichen kriegerischen Handlungen Bahn brechen, haben wir im Bosnienkrieg zwischen 1992 und 1995 gesehen und aktuell in dem Säbelrasseln um die Herrschaft auf der Krim.

Deshalb ist es auch für die im neuen Jahrtausend geborene Generation wichtig, Kenntnisse zu haben über historische Tatsache und ihre Hintergründe, um ihre Gegenwart besser zu verstehen.

Das mit zahlreichen Infokästen, Bildern und Illustrationen versehene Buch leistet diese verständliche und bewusstseinsbildende Inforation auf vorbildliche Weise. Unterteilt in die Kapitel:

* Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts
* Das Morden beginnt
* Grauen des Krieges
* Wende im Kriegsgeschehen
* Die Folgen des Krieges

versteht es Hermann Vinke auch die neueren Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft insbesondere über die treibende Rolle des Deutschen Reiches und von Österreich-Ungarn verständlich und klar darzustellen.

Wer sich als Erwachsener nicht mit einem der voluminösen Bände über den Ersten Weltkrieg befassen möchte, die in großer Zahl in diesen Jahr von namhaften Historikern auf den Markt gekommen sind, der ist mit diesem 60-seitigen Buch von Hermann ausreichen dun gut informiert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1914-2014—Vor genau 100 Jahren begann der erste Weltkrieg. Wie kam es dazu? Eine „ Urkatastrophe“ nennt der Autor diese Zeit. 4 Jahre. Tod. Verderben. Unheil. Grauen. Was waren die Auslöser? Wie war die Stimmung in der Bevölkerung? Was für Grauen kamen auf die Bevölkerung und die Soldaten zu? Warum ?

Ca. 20 Millionen Tote. ( Angabe im Buch). Das ist eine unfassbare Zahl finde ich. Eine entsetzliche, nicht fassbare Katastrophe.

Das Buch ist kein Sachbuch, in dem einem ausschließlich trockene Fakten, Kriegsverläufe und strategische Schlachten vorgestellt werden. Es ist Sachbuch, eigentlich für Jugendliche. Aber durch die Darstellung, die gekonnte Mischung aus Zeichnungen, Fotos, Karikaturen, Faktenwissen, kurzen Textbausteinen unheimlich gut und informativ dargestellt. Das ist ein Buch, das auch erwachsene Leser sehr gut lesen können und einen guten Eindruck bekommen über diese schlimme Zeit.

Auch die Aufteilung des Buches gefiel mir sehr. Von den Anfängen, Ursachen, über das Attentat von Sarajevo, den eigentlichen Krieg, die Wende im Krieg und auch Folgen des Krieges wird hier berichtet. Es geht nicht nur um Frontverläufe, wer gegen wen, sondern auch wie erlebten die Menschen, die Zivilbevölkerung den Krieg. Wie kam es zu dieser Kriegsbegeisterung der Menschen? Wie kam es zu diesem schrecklichen Morden, Giftgaseinsätzen, Menschen als eine Art Kanonenfutter? Aber auch wieso konnte es trotzdem zu dem 2. Weltkrieg kommen? Ich fand auch die Beschreibungen unheimlich intensiv, detailreich und mir lief beim Lesen eine Gänsehaut über den Rücken. Das Buch kann man irgendwie nicht am Stück lesen, ich fand das einfach zu heftig. Diese Details zu lesen, dieses Unmenschliche, dieses Grauen, diese Zahlen, das geht einem Nahe und man hat nur einen Wunsch: Nie wieder!

Im Anhang des Buches finden sich noch Worterklärungen, eine kurze Chronik des Krieges und auch Buch-und Filmtipps sowie Museen und Gedenkstätten.

Ich finde das Buch eignet sich sehr gut auch als Schullektüre.

Fazit:

Für mich das perfekte Sachbuch. Kurze prägnante Texte, viele Darstellungen, wie Zeichnungen und Fotos, aber auch Karten. Bunte Textbausteine, die einem Leser knapp aber bündig Informationen vermitteln. Dem Autor gelingt es, diese Zeit, die Gefühle, die anfängliche Begeisterung, aber auch die Verzweiflung zum Ende hin, dem Leser hautnah mitzuteilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2014
Vor einhundert Jahren begann der Erste Weltkrieg, der Europa und die Welt für immer veränderte und auch bekannt ist als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Hermann Vinke, Autor des Jugendsachbuchklassikers >>Das kurze Leben der Sophie Scholl<<, gelingt es wunderbar den Ersten Weltkrieg für junge Leser zu erläutern.
Zuerst wird sehr gut erklärt, wie die politische Lage Europas war bevor der Krieg ausbrach. Zudem geht das Buch kurz und bündig auf das Attentat von Sarajewo ein und wie der Kriegsverlauf war, bei dem viele Menschen, seien es Soldaten oder Zivilisten, zu leiden hatten.

Das Buch liefert nicht nur Fakten, sondern auch viele Fotos und Zeichnungen vom Krieg und was das für die Politik zu bedeutete.

Für junge Leser ein sehr gutes Sachbuch und selbst als Erwachsener kann man sein Wissen damit auffrischen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2014
Das Buch liefert einen guten Überblick über den Ersten Weltkrieg. Zusammen mit vielen Bildern liefert die Ausgabe alle wichtigen Informationen einfach und kurz geschildert. Es ist lesenswert und kurzweilig, da man es kaum aus der Hand legen will. Da das Buch nicht übertrieben viele Informationen oder Details liefert, ist man zwar über alles wichtige informiert, aber man wird nicht von Informationen "erschlagen". Empfehlenswert für alle, die einen kurzen Überblick wollen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2014
In diesem Buch/Heft sind die markanten Zusammenhänge des ersten Weltkrieges in einer kurzen prägnanten Zusammenfassung der verschiedenen Themen auf bereitet worden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2014
Grundsätzlich ist es ein gutes Buch und bringt dieses einschneidende Ereignis Jugendlichen nahe.
Die Bilder passen, der Text und die Aufbereitung sind gut.
Es versucht auch viele Themenkomplexe anzuschneiden, aber am Ende bleibt es oftmals an der Oberfläche.

An einigen Stellen musste ich aber den Kopf schütteln.
Die Aussage "Gemeinsam war Ihnen (Österreich und Ungarn) die Unterdrückung von Minderheiten".Oder auch der gute Hinweis: „Wenn heute vom Ersten Weltkrieg die Rede ist, dann zumeist von den Gefechten an der Westfront. Doch auch im Osten Europas,….“. Passt nicht, weil Hr. Vinke ebenfalls extrem viel Platz der Westfront einräumt, den Rest - wenn überhaupt - nur kurz anspricht.

Kurz ein Buch mit Schwächen.
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