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Wie muss man sich fühlen, wenn man seine eigene Geschichte nicht kennt, aber von mehreren Gruppen gejagt wird? Vango steht im Paris des Jahres 1934 vor seiner Priesterweihe, als er aus einem ihm völlig rätselhaften Grund verhaftet werden soll. Nur durch eine waghalsige Flucht kann er entkommen. Doch während er am Kirchturm hinaufklettert wird auf ihn geschossen, allerdings nicht von der Polizei.

So beginnt diese packende Geschichte, deren Schauplätze man auf den Äolischen Inseln nördlich von Sizilien, in Paris, auf dem Luftschiff "Graf Zeppelin" und in seinem deutschen Hafen, in Sotschi, Moskau und in den schottischen Highlands suchen muss.

Dem Autor gelingt es meisterhaft, auf die Spannung dieser ungewöhnlichen Geschichte über das ganze Buch aufrecht zu erhalten und sogar zu steigern, ohne dass der Leser bis zum Ende die eigentlichen Zusammenhänge erfährt. Denn dieses Buch enthält nur den ersten Teil von Vangos seltsamen Erlebnissen, die ihn aus einem geheimen Kloster auf einer scheinbar verlassenen Insel nach Paris und durch halb Europa führen. Immer auf der Flucht vor seinen Häschern, die er nicht kennt und deren Motive er nicht versteht.

Noch ist der große Krieg nicht ausgebrochen, doch seine Vorzeichen mehren sich. Obwohl dies nicht zwingend notwenig erscheint, sollte man als junger Leser zum besseren Verständnis die Geschichte dieser Zeit wenigstens in groben Zügen kennen. Denn in meisterhafter Weise verknüpft der Autor seine spannende Abenteuerhandlung mit der politischen Situation Europas in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, ohne sie allerdings zu sehr in den Vordergrund zu spielen.

Fazit.
Ein wirklich hervorragendes Jugendbuch. Die Figuren sind sehr gut gelungen, die Handlung bleibt trotz all ihrer Undurchsichtigkeit bis zum Ende erstaunlich übersichtlich, während der Spannungsbogen bis zum Ende hält. Obwohl ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, freue ich mich schon auf den zweiten Teil.
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am 5. November 2012
"Vango - zwischen Himmel und Erde" ist ein Abenteuerroman für Jugendliche.
Als erwachsener Leser hat mich einiges daran gestört, manchmal sogar geärgert. So sind die Figuren und Szenen oft arg schematisch gezeichnet und ich war während der Lektüre zunehmend nicht mehr bereit, die sich häufenden Unwahrscheinlichkeiten zu akzeptieren. An vielen Stellen kam ich mir vor, wie in einem der vielen Hollywoodfilme der letzten 20 bis 30 Jahre, die der Unterhaltung zu Liebe auf Plausibilität und Ähnlichkeiten mit dem "wahren Leben" weitestgehend verzichten.
Da das Buch jedoch nicht an erwachsene Leser gerichtet ist, bin ich in meinem Gesamturteil deutlich milder.
Man muss realistischer Weise davon ausgehen, dass ein Großteil der heutigen Jugendlichen (und leider auch der Erwachsenen) an das oben andeutungsweise kritisierte "Reizbombardement" gewöhnt sind. Wer sich als Autor dem Massenpublikum nicht verschließen will, könnte also gute Gründe anführen, sich den entsprechenden Rezeptionsgewohnheiten anzupassen.
Dies einmal zugestanden, möchte ich mich den positiven Seiten des Romans zuwenden:
Man kann ihn durchaus als wirklich unterhaltsame Tour durch Europa (auch Südamerika und New York werden gestreift) und insbesondere Teile der europäischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts lesen. Von diesem Aspekt profitieren natürlich ganz besonders die Leser, die in dieser Hinsicht schon eine gewisse Vorbildung haben, sowie diejenigen, die mit genügend Neugierde gesegnet sind, um einige der Orte und Ereignisse des Romanes, quasi seine "Bühne", selbst zu recherchieren.
Auch sind nicht alle Figuren und Situationen im Comicstil gezeichnet. Anderen hat sich der Autor erkennbar mit mehr Liebe gewidmet. An diesen Stellen des Romanes gelingt es ihm leicht, elegant und sehr gut verdaulich Lebensweisheit zu vermitteln.
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am 10. Juli 2012
Im Kinderlied heißt es '.. ' wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen', dies gilt auch für diesen Roman.

Vango erwartet mit anderen weißgewandeten jungen Männern, in den 1930ger Jahren war dies Frauen noch nicht möglich, seine Priesterweihe auf dem größten Platz von Paris, da erschallt seine Name über den Platz und er wird des Mordes beschuldigt.
Timothée de Fombelle hat mit Vango - Zwischen Himmel und Erde einen besonderen, vielschichtigen Roman verfasst wie ich ihn lange nicht mehr gelesen, ja geradezu vermisst habe, woran das Übersetzerteam Scheffel/ Grebing gleichfalls großen Anteil hat, was seinerseits Verdienst des Gerstenberg Verlags ist, dessen letzter großer Wurf mit
Floortje Zwigtman: 'Ich, Adrian Mayfield'gelang.
Mit der beschriebenen Ausgangssituation werden schon zwei Handlungsstränge benannt, einen dritten bildet sicherlich Vangos Kinheit auf der Insel als unbeschwerte Robinsonade gestaltet, hinzutritt seine Familiengeschichte, welche erst behutsam aufgefaltet wird, und auch den Cliffhanger zum 2. Band (20.6.12) Vango ' Prinz ohne Königreich, bildet. Das 5. Element bildet das Abenteuer ' die Geschichte der Luftschifffahrt zur Zeit des NS, was schon im Titel & seinem Bild angedeutet wird. Durch diese historisch-abenteuerliche Verquickung wird aber auch der Widerstandsaspekt transportiert, ohne dabei moralisch zu sein. Die Sprache rundet den wohlschmeckenden und trotzdem schmackhaften Lese ' Kuchen von 400 Seiten galant ab!!
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am 25. Januar 2012
Gerade habe ich das Buch aus den Händen gelegt. Deshalb kommt auch der "Nachteil" des Buches zuerst: es endet in einem echt fiesen Cliffhanger. Der Hoffnungsschimmer: Das zweite Buch ist in Frankreich schon erschienen, dann wird es seinen Weg zu uns ja auch bald finden.
Zum Inhalt:
Paris, April 1934. Vango ist einer von 40 Novizen, die an diesem Morgen vor Notre Dame in Paris zum Priester geweiht werden sollen. Halb Paris sieht dabei zu. Die grünen Augen eines jungen Mädchens, verborgen hinter einem Schleier gelten aber nur ihm: Vango. Plötzlich Aufruhr, es wird geschossen, man schießt auf Vango, er muss fliehen. So beginnt die spannende Geschichte, in der er viel flieht und an deren Ende er immer noch flieht.
In verschiedenen Handlungssträngen erfährt man von seiner Kindheit: als Dreijähriger mit seinem Kindermädchen an die Küste einer äölischen Insel gespült, dort einsam aufgewachsen. Eltern: nicht bekannt. Nationalität: nicht bekannt. Nur eines ist sicher: er wird gesucht!
Viele faszinierende Personen bereichern die Geschichte: eine Gruppe von Soldaten des ersten Weltkrieges (verschiedener Nationalitäten!), die sich geschworen haben, dass ein so schrecklicher Krieg nie wieder passieren soll. Der Kommandant eines Zeppelins. Ein verwaistes junges Mädchen aus den schottischen Highlands. Ein sehr französischer Kommissar. Russische Verfolger. "Maulwurf", ein Mädchen, das sich am wohlsten fühlt, wenn es auf den Gebäuden von Paris herumklettern kann. Fiese Gestapo-Nazis. Überhaupt scheint die Weltgeschichte immer wieder durch: die Machtergreifung der Nazis in Deutschland, Russland unter Stalin.
All diese Handlungsstränge sind so geschickt miteinander verwoben, und der Leser erfährt immer ein bisschen mehr, aber nie genug, eigentlich immer nur so viel, um noch mehr wissen zu wollen, so dass man das Buch geradezu verschlingt - bis zum offenen Ende.
Bis dahin sind einem die Personen des Buches so ans Herz gewachsen (zumindest die netten davon!), dass ich jetzt schon mit den Füßen scharre, und gar nicht erwarten kann, wie es weitergeht. Schade, dass mein Schulfranzösisch sich so gründlich verflüchtigt hat ... Dieses Buch ist ein Abenteuerschmöker erster Sahne! LESEN!
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am 11. August 2012
Paris 1934 - Der 19-Jährige Vango kniet vor Notre Dame auf dem Boden und wartet darauf zum Priester geweiht zu werden. Dann fallen Schüsse und Vango ist auf der Flucht vor der Polizei, dabei weiß er gar nicht, wovor er flieht. Später erst findet er heraus, dass ihm ein Mord zur Last gelegt wird. Nun beginnt für den jungen Mann ein Leben auf der Flucht, die ihn an den Bodensee, auf die kleine italienische Insel seiner Kindheit und bis nach Schottland führt. Doch Vango wird nicht nur von er Pariser Gendarmerie gesucht, es sind ihm noch andere finstere Gesellen auf der Spur, und er weiß nicht warum. Es hat etwas mit Vangos Herkunft zu tun, die er allerdings selbst nicht kennt.

Vango - Zwischen Himmel und Erde" ist meiner Meinung nach kein typisches Jugendbuch. Dafür ist die Geschichte zu verschachtelt, es gibt sehr viele Orts- Zeit und Perspektivwechsel, denen selbst ich manchmal schwer folgen konnte. Außerdem ist die Sprache für ein Jugendbuch ziemlich gehoben, doch darin sehe ich als absolute Stärke dieses Abenteuerromans. Die vielen Schauplätze und Charaktere machen das Buch abwechslungsreich und kurzweilig und ich wurde immer wieder von neuen Wendungen überrascht. Toll fand ich, dass ein Zeppelin eine nicht unwichtige Rolle spielt, denn ich bin immer wieder fasziniert von diesen riesigen Fluggeräten.

Die Sprache ist, wie schon erwähnt, nicht null-acht-fünfzehn, sondern in der gehobeneren Kategorie einzuordnen. Es spiegelt sich auch der Hang des Autors zum Sarkasmus wieder, der mich sehr häufig hat schmunzeln lassen. Er schafft es fantastisch, die Komik mancher Situationen herüber zu bringen, die bei mir zu lauten Lachern geführt haben. Spannung wird auch in vielen Szenen aufgebaut, das Geheimnis um Vangos Herkunft ist so rätselhaft, dass es fast unerträglich wird, nicht zu wissen, warum der junge Mann ständig verfolgt wird. Ich bin sehr fasziniert von diesem wunderbaren, auktorialen, Erzählstil.

Bei den Charakteren bin ich mir nicht ganz sicher. Zu den meisten von ihnen, habe ich keine Beziehung aufbauen können. Nur Vango und Ethel konnten mich erobern, mit ihnen konnte ich mitfühlen, aber selbst hier war immer eine gewisse Distanz spürbar, die sich irgendwie nicht richtig überbrücken ließ. Vango ist stark, wendig und anscheinend sehr gut aussehend, denn er konnte schon in jungen Jahren Ethels Herz im Sturm erobern. Nur ein richtiges Bild von Vango hatte ich nie vor Augen. Dafür von Ethel, ein starköpfige, wilde Schönheit, die rasante Ausfahrten im Automobil liebt. Sie fährt natürlich selber. Ihr Herz hat sie mit 12 an Vango verloren und nun kämpft sie mit allen Mitteln um den Jungen, den sie liebt.

Das Cover dieses gebunden Buchs ist außerordentlich gut gelungen! Es hebt sich wohltuend von der Masse ab und verbindet viele Elemente aus dem Buch zu einem interessanten Gesamtkunstwerk. Auf dieses Cover bin ich aufmerksam geworden und der Klappentext hat dann sein Übriges getan.

Fazit: Vango - Zwischen Himmel und Erde" von Thimotée de Fombelle hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Man findet hier einen Abenteuerroman, der in einer politisch sehr brisanten Zeit spielt, deren Ereignisse auch immer am Rande Erwähnung in der Geschichte finden. Dies alles wird verknüpft zu einem außergewöhnlichen Jugendbuch, das im zweiten Band Vango - Prinz ohne Königreich" seinen Abschluss findet. Nicht nur für Jugendliche absolut lesenswert und definitiv auch ein Buch für Jungs!
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Im April 1934 steht Vango kurz vor seiner Priesterweihe in Paris. Alle Kandidaten liegen ausgestreckt auf dem Boden vor der Kathedrale Notre-Dame und warten auf ihre Einführung. Sie sind umringt von der Pariser Bevölkerung, die an diesem Ereignis teilhaben wollen. Ein junges Mädchen mit wunderschönen grünen Augen schaut jedoch ganz allein auf ihn. Plötzlich taucht die Polizei auf. Schüsse fallen. Vango wird wegen eines Verbrechens gesucht, das er nicht begangen hat, kann jedoch dank seiner grandiosen Kletterkünste in letzter Sekunde fliehen. Wieder fallen Schüsse; sie wurden aber nicht von der Polizei abgegeben. Jemand versucht ihn zu töten. Wer hat es auf ihn abgesehen?

Er flieht zu seinem alten Freund Eckener, der ihn heimlich in seinem Zeppelin mitfliegen lässt. Vor einigen Jahren hatte er ihn schon einmal auf einer Reise begleitet. Damals hatte ihn ein gemeinsamer Freund, Zefiro, geschickt, damit Vango Lebenserfahrung sammeln konnte. Doch Eckener und Zefiro verbindet vielmehr als jahrelange Freundschaft. Während dieser Zeit ist Vango nicht nur Eckener ans Herz gewachsen, sondern er hat auch Ethel, das Mädchen mit den grünen Augen, kennengelernt, die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht.
Doch kurz vorm Abflug betritt die Gestapo das Luftschiff. Sie sind auf der Suche nach einem Flüchtigen. Eckener ist in tausend Nöten, hat er es doch nicht leicht unter dem Naziregime und steht selbst immer kurz vor einer Verhaftung. Gerade bevor sie Vango entdecken können, verlässt dieser in einer gewagten Aktion den Zeppelin und schlägt sich durch zu der Insel, auf der er mehrere Jahre seiner Kindheit verbracht hat. Hier, wo alles begann, lebt auch Mademoiselle, seine Amme, die gemeinsam mit ihm ein Schiffsunglück überlebt hat und sich fortan um ihn gekümmert hat. Doch das Unglück selbst liegt für Vango im Dunkeln, ebenso wie seine eigentliche Herkunft. Er scheint ständig auf der Flucht, ohne genau zu wissen, vor wem. Wird er die Geheimnisse seiner Herkunft lüften können? Und wird es ihm gelingen, Ethel wiederzusehen und ihre Zuneigung zu gewinnen?

Timothée de Fombelle versteht es wie kein anderer, die Spannung während des gesamten Romans aufrechtzuerhalten ohne, dass der Leser die eigentlichen Zusammenhänge erfährt. Für jedes Geheimnis, dass der Autor aufdeckt, tuen sich an anderer Stelle wieder neue auf. Er nimmt den Leser mit auf eine rasante Reise quer durch ganz Europa. Die Handlung besticht nicht nur durch seinen geheimnisvollen Protagonisten, sondern auch durch die liebevoll gezeichneten Nebendarsteller. Vango ist ein spannender Jugendroman, den ich vollauf empfehlen kann. Ich kann es kaum erwarten, bis der abschließende zweite Band erscheint und hoffentlich alle Geheimnisse gelüftet werden.
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am 22. Juli 2012
Schon der Einstieg in das Buch ist spannend. Vango, ein junger Mann, der zum Priester geweiht werden soll, wird plötzlich verfolgt. Er soll einen Mord begangen haben.

Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, in der man mehr über Vango erfährt. Zunächst wird die Kindheit von Vango geschildert, seine merkwürdige Ankunft mit seiner Amme auf einer Insel. Er weiß nichts über seine Vergangenheit oder seine Herkunft. Vango wächst auf dieser einsamen Insel auf, abseits vom Trubel und sehr naturverbunden.

Sehr gut gefallen hat mir, wie der Autor Fakten aus der europäischen Geschichte einbringt, beispielsweise Stalin oder auch Hugo Eckener und sein bekanntes Luftschiff "Graf Zeppelin".

Es ist ein Jugendbuch, das man nicht nur wegen den geschichtlichen Fakten aufmerksam lesen sollte. Es kommen viele Charaktere vor, deren Schicksale miteinander verbunden sind. Es ist spannend, wie sich diese verschiedenen Geschichten letztendlich in die Handlung einfügen. Aber hier möchte ich nicht zu viel verraten.

Vango - Zwischen Himmel und Erde ist der erste von zwei Teilen des Abenteuerromans für Jugendliche. Der zweite Teil "Vango - Prinz ohne Königreich" ist bereits erschienen.
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am 1. Dezember 2014
Schöne geschichte um die zeit der Zeppeline vor dem 2. Weltkrieg. Spannend bis zur letzten Seite, immer wieder Überraschungen am Kapitelende. Bin gespannt auf den Band 2.
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am 5. November 2013
Frankreich, im Frühjahr 1934: Der neunzehnjährige Vango hat sich dazu entschlossen Priester zu werden. Während der zeremoniellen Weihe der Novizen vor dem Notre-Dame geschieht etwas unfassbares… Vango soll verhaftet werden - er wird des Mordes beschuldigt - und es fallen plötzlich Schüsse. Schnell wird klar, dass einzig Vango das Ziel des/der Schützen ist. Nur dank seiner waghalsigen Kletterkünste kann er seinen Verfolgern entkommen.

Von nun an beginnt eine fast schier unendliche Flucht durch die halbe Welt. Vango findet auf seiner gefährlichen Reise immer wieder Unterstützer und Zuflucht. Er versteckt sich zum Beispiel an einem geheimen Ort auf einer Insel vor Sizilien und er reist als blinder Passagier auf dem Luftschiff "Graf Zeppelin".

New York, Moskau und Schottland sind im Grunde genommen nur Zwischenstationen auf der Suche nach der Wahrheit: Vango’s Identität ist der Schlüssel zu der Frage, wer nach seinem Leben trachtet... - Vango, WER bist du?

Mein Fazit

Der französische Schriftsteller Timothée De Fombelle hat in mir die Abenteuerlust und das Interesse an dem historischen Zeitgeschehen geweckt. Ihm ist es gelungen, eine fantastische Geschichte mit tatsächlichen Persönlichkeiten – aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg – miteinander zu verknüpfen. Sei es Hugo Eckener, dem der "Graf Zeppelin" gehörte, oder Stalin - bekannte Akteure sind mit von der Partie.

Neben der tollen Handlung und der gelungenen Covergestaltung ist es gerade der Sprecher Rainer Strecker, der das Hörbuch zu einem wahren Hörerlebnis für Jung und Alt macht. Meiner Meinung nach ist "Vango - Zwischen Himmel und Erde" ein perfektes Geschenk für den Gabentisch oder für den nächsten passenden Anlass.

Aber Achtung: Wer einmal mit Vango’s Identitätssuche begonnen hat, der wird wohl erst im zweiten Teil "Vango - Prinz ohne Königreich" seinen Wissensdurst gestillt bekommen.
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am 19. Mai 2012
Klappentext:
Paris 1934.
Ausgestreckt auf den Pflastersteinen vor Notre-Dame wartet der junge Vango zusammen mit vierzig anderen weiß gekleideten Männern auf seine Priesterweihe. Doch dazu kommt es nicht. Vango muss fliehen, fliehen vor der Polizei, aber auch vor mysteriösen Verfolgern ohne Namen und Gesicht.
Ein Mord wird ihm vorgeworfen.
Seine Flucht führt Vango quer durch Europa. Immer getrieben von der Frag: Wer bin ich?
Denn Vangos rätselhafte Vergangenheit scheint der Schlüssel zu allem zu sein '

Meine Meinung:
Paris im Jahr 1934.
Vango ist einer von insgesamt 40 Novizen, die bereit sind ihre Priesterweihe zu empfangen. Hierfür liegen sie alle ausgestreckt vor Notre-Dame. Die Weihe wird von der Pariser Bevölkerung verfolgt.
In der Menge befindet sich ein wunderschönes Mädchen, welches mit ihren grünen Augen ganz alleine auf Vango schaut.
Plötzlich ist überall Polizei und es fallen Schüsse. Vango gelingt die Flucht über die Dächer der Stadt. Er wird eines Verbrechens beschuldigt, das er nicht begangen hat.
Als erneut Schüsse fallen, die nicht von der Polizei abgegeben werden, wird klar, jemand möchte Vango umbringen. Aber wer?
Es beginnt eine abenteuerliche und spannende Flucht auf der Suche nach Vangos Vergangenheit '

'Vango ' Zwischen Himmel und Erde' von Timothée de Fombelle ist ein Abenteuerroman.
Der Leser begibt sich mit dem sympathischen Protagonisten Vango auf eine detektivische Reise auf der Suche nach Vangos Vergangenheit...
Er selber weiß nicht viel über sich und auch als Leser bekommt man das Wissen nur häppchenweise vermittelt.
Seine Kindheit hat Vango auf den äolischen Inseln verbracht, wo er als 3-jähriger mit seinem Kindermädchen angespült wurde. Wieso dies passierte bleibt allerdings im Dunkeln, ebenso wer Vangos Eltern waren und wo er genau herkommt.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und einfach zu verstehen. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung sehr lebendig, man sieht als Leser alles genau vor sich.

Die Handlung beginnt in der Gegenwart und führt den Leser zurück in die Vergangenheit.
Hierbei lässt de Fombelle sehr viel Hintergrundwissen rund um die Zeit vor den 2. Weltkrieg einfließen.
Es gibt dabei verschiedene Handlungsstränge, die geschickt miteinander verwoben sind.

Etwas in der Mitte des Buches wirkt alles etwas verworren durch die ganzen Charaktere, allerdings verliert man als Leser dennoch nicht den Überblick.

Die Handlung ist von Beginn an spannend und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss konstant hoch.
Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen.

Das Ende ist offen und es bleiben eine Menge Fragen offen.
Zum Glück ist die Wartezeit bis zum zweiten Teil 'Vango ' Prinz ohne Königreich' nicht allzu lange. Das Buch soll bereits am 1. Juli 2012 erscheinen.

Fazit:
'Vango ' Zwischen Himmel und Erde' von Timothée de Fombelle ist ein wirklich tolles Jugendbuch mit gelungenen Charakteren und einer abenteuerlichen und spannenden Handlung, das den Leser gefangen nimmt.
Absolut lesenswert.
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