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am 29. November 2013
Die Geheime Braut von Brigitte Riebe.

Wittenberg 1528 : Bettelarm verschlägt es die ehemalige Nonne Susanna mit ihrer Weggefährtin Binea in die Lutherstadt. Dort trifft sie den Maler Jan der sie beim Diebstahl ertappt, doch anstatt sie der Gerichtsbarkeit zu übergeben, bringt er sie im Lutherhaus als Magd unter.
Jan ist Maler in der berühmten Werkstatt von Lucas Cranach, der drei junge Frauen nackt porträtieren soll. Auftraggeber ist ein geheimnisvoller Mann, der sich hinter einer eisernen Maske verbirgt.
Es sind nicht irgendwelche x-beliebigen Frauen die gemalt werden sollen, sondern sie werden persönlich benannt. Kaum ist die Erste gemalt, wird sie auch schon tot aufgefunden, auch die zweite bleibt nicht am Leben.
Susanna und Jan haben sich längst ineinander verliebt, ohne es sich eingestehen zu wollen, und als auch Jans Leben in Gefahr ist, bietet sich Susanna als Lockvogel an.

Wird das Bild fertiggestellt werden und wird es ein Happy End für Susanna und Jan geben?

Soweit zum Inhalt des historischen Krimis, ohne zu viel über den weiteren Verlauf und das Ende zu erzählen.

Das Bild der drei Grazien, das um 1530 entstand und das im Moment im Louvre von Paris hängt (und 4 Millionen Euro gekostet hat) ist der Aufhänger des Bildes. Es ist ganz wunderbar, dass das Bild im Innenteil abgebildet wird.
Beim Lesen habe ich immer wieder dorthin geblättert und das gelesene mit dem Bild in Einklang gebracht.

Das Buch ist sehr gut recherchiert und hervorragend mit historischen Details versehen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und geläufig, so dass im Kopf sofort zu den Personen und der Umgebung Bilder entstehen. Ich sag immer, mein Kopfkino startet.
Die Personen sind sehr gut ausgearbeitet, jede hat ihren eigenen Charakter und entwickelt und zeigt seine eigene Persönlichkeit.
Gleich zu Beginn werden sehr viele Fragen aufgestellt, die das Ganze überaus spannend machen.
Zum Ende der Mitte kommt für mich ein leichter Durchhänger, da passt für mich die schriftstellerische Dramaturgie nicht mit der Wirklichkeit zusammen.
Z.B. schwer verprügelt und mit gebrochenen Rippen hat der Held heißen Sex??

Das Ende ist dann wieder total spannend und sehr gut aufgelöst.
Auch das Nachwort mit seinen Anmerkungen hat meine volle positive Beachtung gefunden.

Ein hervorragendes Buch, das ich gerne weiterempfehle. Der Punktabzug kommt durch den Hänger in der Mitte.
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am 7. November 2013
Vorweg sei gesagt, dass ich ein absoluter Riebe Fan bin und fast alle ihre Bücher gelesen habe, nicht immer befasst sich die Autorin mit historischen Persönlichkeiten meines Interesses, so auch dieses Mal in der Person von Martin Luther.
Frau Riebe ist es trotzdem wieder gelungen mich von Anfang an mit diesem Roman zu fesseln, denn die Handlung umfasst alles, was ein gutes Buch braucht, interessante Personen, eine spannende Story und vor allem auch gute Unterhaltung mit Tiefgang.
In der ersten Buchbewertung hier wird bereits sehr auf den Inhalt des Romans eingegangen, das erspare ich mir daher, was mir besonders gut gefallen hat, ist die Art, wie die Autorin den Leser in diese Zeit versetzt, eine Zeit des Umbruchs und eine Zeit, in der die Menschen trotz aller Aufklärung noch nicht wirklich aufgeklärt waren.
Noch immer herrscht die Kirche, eben eine andere und der jeweilige Landesfürst, die obersten der Stadt und die Gelehrten, am Ende des ganzen stehen die Armen bzw. die Huren. Es hat sich durch die Reformation also noch wirklich viel geändert.
Besonders mochte ich auch die Protagonisten und vor allem dabei Katharina, Luthers Frau, man kann sich wohl kaum vorstellen wie es gewesen sein muss, von einer Nonne zu einer fähigen Ehefrau mit allen Haushaltssorgen zu werden, diese Frau hat es offensichtlich gemeistert.
Der Verlust ihrer Tochter ist für sie mehr als nur der Verlust einer Mutter, sie gerät ins Zweifeln, ob ihr Weg, der Weg von Martin Luther der richtige ist, vor Gottes Strafe hatte man damals noch wirklichen Respekt.
Frau Riebe hat es wieder einmal gemeistert , einen anspruchsvollen historischen Roman (oder Krimi) zu schreiben, der unter die Haut geht und über dessen Inhalt man noch länger nachdenken muss.
Besonders schätze ich immer am Ende des Romans die Auflistung der geschichtlichen Details, in dem Fall sind die meisten Protagonisten nachweislich belegt, was dann einem Roman eine ganz besondere Note gibt.
Vor diesem Roman wurde offensichtlich umfangreiche Recherche betrieben, daher erfüllt dieser Roman die hohen Erwartungen der langjährigen Riebe Fans ganz bestimmt.
Vielen Dank Frau Riebe!
Abschließend möchte ich noch bemerken, dass ich diesen Roman (erstmalig) auf einem (geborgten) Kindle gelesen habe, was im Urlaub sehr praktisch ist, aber mir fehlt dabei doch die Besonderheit eines Buches, noch dazu wenn es einen derart schönen Einband hat.
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am 7. Februar 2014
Ist interessant und gut zu lesen. Eignet sich nicht unbedingt als Lektüre vor dem Einschlafen, man sollte länger dran bleiben
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am 6. März 2016
Dieser zur Zeit Martin Luthers in Wittenberg spielende historische Kriminalroman überzeugte mich zum einen durch die atmosphärische Dichte, welche den Leser sofort in die Geschehnisse eintauchen lässt, zum anderen durch die historisch fundierte Darstellung der handelnden Personen. Durch diese habe ich ganz nebenbei mein Wissen über einige bekannte Persönlichkeiten der deutschen Renaissance vertiefen können und einen Einblick in die Sorgen und Nöte ebenjener Zeit gewonnen.
Nach dem Lesen dieses packenden Romanes ergriff mich erstmals das bewegende Gefühl, von einem Buch so sehr mitgerissen worden zu sein, dass ich es mein Lieblingsbuch zu nennen vermag!
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am 21. April 2015
Dies ist mein erstes richtiges Hörbuch (vorher war nur das Playbook da^^), von daher kann ich
nicht unbedingt als Referenz dienen. Doch mir hat der Sprecher und auch die Geschichte sehr gefallen.

Es fing langsam und gemütlich an und wurde am Ende etwas zu schnell, zumindest kam es mir so vor.
Dennoch war die Spannung bis zum Ende da und das Kopfkino fantasierte von Anfang an mit!

Hatte es mir während der Weihnachts-Blizangebote aus einer Laune herraus gekauft.

Viel Spaß wünsche ich allen den ich geholfen habe dieses Kopfkino zu "sehen".
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am 22. Dezember 2013
Besonders gut gefallen hat mir an diesem Historien-Roman die gekonnte Verknüpfung von Historie, Krimi und Romantik in jedem der einzelnen Stränge. So lässt die Spannung keine Sekunde lang nach ("Die Geheime Braut" hat mit persönlich in dieser Hinsicht besser gefallen als "Die Pestmagd"). Besonders hervorheben möchte ich die mutige Beschreibung der damaligen Prostitutions-Gepflogenheiten, die sehr gut recherchiert sind, jedoch den einen oder anderen Anstoß erregen könnten. Insgesamt: Überaus empfehlenswert, eindeutig fünf Sterne.
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am 21. Dezember 2013
Hatte mir das Buch auf Empfehlung der SZ als Lektüre zwischen den Jahren gekauft und wollte vorher nur kurz reinspitzen. Dabei blieb es allerdings nicht. Konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habs in einem Rutsch durchgelesen. Toll recherchiert, superspannend bis zur letzten Seite, hier wird Geschichte mehr als lebendig! Werde mir für die Feiertage auf jeden Fall weitere Bücher aus der Feder von Frau Riebe bestellen.
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am 28. November 2013
"Die geheime Braut" von Brigitte Riebe

Genre: Historischer Roman
ISBN-13: 978-3453291348
erschienen: 28. Oktober 2013
Einband: Hardcover
Verlag: Diana Verlag
Seitenanzahl: 448 Seiten

INHALT (Klappentext vom Verlag)
Die dunkle Geschichte eines Meisterwerks
Wittenberg 1528: Bettelarm verschlägt es die ehemalige Nonne Susanne in die Lutherstadt. Dort trifft sei den Maler Jan aus der Werkstatt von Lucas Cranach, der drei junge Frauen nackt porträtieren soll. Mit verhängnisvollen Folgen: Kaum ist die erste der Grazien gemalt, wird sie tot aufgefunden. Eine zweite Frau steht Modell und wird lebendig begraben. Susanna, längst in Jan verliebt, bietet sich als Lockvogel an - mit verhängnisvollen Folgen ...
Ein farbenprächtiger Historien-Krimi über Weltanschauung, Aberglaube und Liebe in Zeiten der Reformation

EIGENE MEINUNG UND AUFFASSUNG
Wie jedes Buch von Brigitte Riebe war es für mich Spannung pur. Es hat mich textlich gefesselt. Vor allem bis zum Schluss hin. Die Autorin schafft es immer wieder mich für die Historik zu begeistern. Durch ihren lebendigen Schreibstil schaffst sie es bei mir ein gedankliches Leben in meinen Kopf zu fördern. In welchen ich mich gut und frei bewegen kann. Gleichzeitig wächst in mir die Neugier "wie hat es dort ausgesehen" ... "wie lebten die Menschen" ... "was war an dieser Zeit das Besondere". Die Neugier auf Historik. Da aber auch selbst nachzuforschen und so einige Suchmaschinen & Lexikons zur Hilfe zu nehmen. Ich das Buch verschlungen und viele Lebendsdinge, die Brigitte Riebe in die Geschichte mit eingebaut hat, halfen mir etwas besser zu verstehen. Lebenssituationen, wo man selber drinnen steckte.
Die Geschichte des Buches spielt im 16. Jahrhundert. Der Ort ist Wittenberg. In Sachsen-Anhalt. Die Stadt Luthers. In den er 1517 seine 95 Thesen veröffentlichte. Wo die Reformation begann und er lebte.
Das Buch der Autorin ist in drei Abschnitte aufgeteilt:
1. Buch Aglai (Glanz)
2. Buch Thalia (Blüte)
3. Buch Euphrosyne (Frohsinn)
Auf jeder Anfangsseite der einzelnen Bücher sieht man das Malerzeichen des berühmten Lucas Cranach. Die gefiederte Schlange, welche man auch auf dem Familienwappen wiederfindet. Welches ihm 1508 verliehen wurde. Ein Emblem mit geflügelter Schlange mit Rubinring im Maul.
Das Abbild der drei Grazien am Anfang und am Endes des Buches hilft einem mit dem Maler zu denken. Man betrachtet es immer wieder während des Lesens.
In der Geschichte findet man historische Personen der Stadt Wittenberg. Wie den berühmten Reformator Martin Luther mit seiner Frau Katharina von Bora. Als auch einer der bedeutendsten deutschen Maler Lucas Cranach. Sowie auch der Kurprinz Johann Friedrich mit seiner jungen Frau Sibylle von Sachsen.
Am Anfang steht die Geschichte von Susanna und ihrer Gefährtin Binea (Bini genannt) im Vordergrund. Diese zwei Frauen (ehemalige Nonnen) mussten sich in einer "Zeit der Schließung der Klöster" selbst durchschlagen und jede trägt für sich ihr eigenes Seelenpaket mit sich. Susanna, welche eher ängstlich und schüchtern rüberkommt. Und Bini, ie auch ihre Sorgen hat. Durch den Gesellen des Malers Lucas Cranach, Jan Seman, kommen die beiden in das Haus Luthers und verdienen sich dort als Magd. Hier kann man das häusliche Leben von Luther und seiner Frau sehr gut nachvollziehen.
Im Laufe der Geschichte erhält Lucas Cranach von einem unbekannten maskierten Auftraggeber (das Treffen war im Schloss des Kurprinzen Johann Friedrich) den Auftrag drei Grazien zu malen. Der Mann mit der eisernen Gesichtshälfte leistet eine hohe Vorauszahlung. Aber zu welchen Preis? Die Erschwernis des Auftrages ist, das Lucas Cranach drei bekannte und öffentliche Frauen der Stadt Wittenberg nackt malen soll. Nackt zum Malen ... in einer Zeit, wo sich eine anständige Frau so vor einen Maler nicht gezeigt hätte. Der Meister gibt die Aufgabe an seinen besten Gesellen und Weiberhelden Jan Seman weiter. Er soll die Frauen mit seinen Charme überreden und mit der Vormalerei beginnen. Er als Meister macht dann nur noch die Feinarbeit und setzt sein Zeichen darunter.
Zuerst mal Jan die Frau des Apothekers, Margaretha Rellin. Welche nach der erledigten Aktzeichnung tot im Wasser aufgefunden wurde. Aber hier beginnt die Suche nach dem Täter. Der Auftraggeber bringt den nächsten Namen hervor und dieses Mal soll es eine Adelige sein. Nach der erfolgten Zeichnung verschwindet auch die Zweite der Grazien und wird lebendig begraben gefunden. Wobei hier Jan schwer im Verdacht gerät und darunter leiden muss. Nun sollte die dritte Grazie gemalt werden und man fragt sich dann "ist es das wirklich wert ... für ein gemaltes Bild und Geld?". Der Auftraggeber schreckt vor nichts zurück und hat mal wieder einen Namen genannt. Aber die ganze Malerei auf Kosten von bisher drei Leben und die Gefährdung eines weiteren Lebens? Das ist die gewisse Frage, die sich Jan immer wieder stellt.
Mehr möchte ich nun hier nicht mehr verraten.
Als Leserin war ich auf der richtigen Spur, was den Mörder betraf, und kurz vor dem Ende kam aus mir ein "aha, du bist es also doch" raus.
Die Entwicklung von Susanna und Bini konnte ich gedanklich gut nachvollziehen und es war schön zu sehen das sie an ihren Aufgaben und Herausforderungen wuchsen. Jede auf ihre Art! Susanna, die Umgang mit der schweren Angst und der Erinnerung an etwas Schreckliches. Bini, welche ihre Selbststärkung festigte. Durch viele Szenen wurde ich zum Nachdenken gebracht. Errinnerung kamen auf. Erinnerungen an etwas selbst erlebten. Innerliche Aufregung war in mir zu spüren, wo mir aber die Autorin Brigitte Riebe mit ihrem warmen Schreibstil sehr weitergeholfen hat. Es hat mich auf alle Fälle bis zum Schluss gefesselt.
Das Nachwort war sehr hilfreich für mich. Im Buchanhang findet man ausgewählte Literatur, wo ich mir einiges zum Lesen und zur Selbstnachforschung rausgesucht habe.

FAZIT
historischer Roman mit einen guten Krimieffekt
sehr gute historische Geschichte mit einem bildlichen Schreibstil
viel Spannung
ein würziger und angenehmer Hauch von Liebe
gute historische Hintergründe und Erklärungen

BEWERTUNGEN
(Ich vergebe für alle Kategorien bis zu 5 Krönchen. Eins ist sehr schlecht und 5 ist überaus perfekt.)
Insgesamt bewerte ich "Die geheime Braut " folgendermaßen:
Schreibstil / Sprache: 5
Handlung: 5
Personen: 5
Spannung: 5
Faszination: 5
Orginalität: 5
Lerneffekt: 5

= insgesamt "5 KRÖNCHEN"
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am 26. November 2013
Susanna und Binea, zwei ehemalige Nonnen, kommen als Hausmädchen bei Luthers Familie unter. Susanna ist anfangs schwer traumatisiert und verschüchtert durch ein schreckliches Erlebnis in der nahen Vergangenheit über das sie aber mit niemandem sprechen will. Erst die Sicherheit und Ruhe im Hause Luther und die aufkeimende Liebe zu dem Maler-Gesellen Jan Seman gibt ihr langsam ihr Selbstvertrauen und ihren Glauben an die Menschen zurück.

Derweilen lernt Binea einen unbekannten maskierten Mann kennen, mit dem sie sich oft heimlich am Fluss trifft und der mit seiner ruhigen Art ihr Herz erobert, obwohl sie weder weiß wer noch was er ist. Der Leser befürchtet das Schlimmste.

Denn ein Maskierter ist es auch, der dem Maler Lukas Cranach den Auftrag erteilt, drei bekannte Frauen der Stadt nackt auf einem Bild zu verewigen, wo sie die drei Grazien darstellen sollen. Cranach übergibt seinem Gesellen Jan die Vorarbeiten und bittet ihn, die Frauen zu einem Aktbildnis zu überreden. Aber schon die erste Frau, die Apothekersgattin Magdalena, wird nach der Malersitzung tot aufgefunden und bald verschwindet auch das zweite Modell spurlos und natürlich ist Jan der erste der in Verdacht gerät. Susanna und Cranach glauben an seine Unschuld und sinnen auf eine List, den Mörder mit der Maske zu finden.

Dieses Mal ist der neue historische Roman von Brigitte Riebe mehr ein Kriminalfall der durch geschichtliche Fakten vor allem von Martin Luther, seiner Familie und dem Maler Lukas Cranach unterfüttert wird. In gewohnt kraftvollen Worten und bildgewaltiger Sprache erzählt die Autorin und zeichnet dabei liebevoll und facettenreich ihre Charaktere, die sich im Laufe des Buches durchaus entwickeln und verändern dürfen. Bis zum kleinen Nebendarsteller wird jeder mit Aufmerksamkeit bedacht und die Liebesgeschichte von Jan und Susanna entwickelt sich ebenso glaubwürdig wie die Sorgen von Katharina Luther oder der Familie Cranach. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Schön ist auch, dass man im Buch das besagte Bild von den drei Grazien betrachten kann und dadurch noch leichter in die Geschichte hineinfindet. Und ein ausführliches Nachwort mit Fakten und Daten rundet das Buch ab.

Warum ich nur 4 Sterne vergebe, ist mir sehr schwer gefallen. Aber es gibt ein paar Bücher von Brigitte Riebe, die ich noch toller finde. Zum Beispiel das Vorletzte von ihr, die Pestmagd. Also hier eigentlich 4,5 Sterne für großes Lesevergnügen aber nicht ganz mein Lieblingsbuch dieser tollen Autorin.
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am 26. Februar 2015
Wieder ein spannender Roman von Brigitte Riebe. Für Leser, die historische Romane gerne lesen, empfehlenswert. In diesem Buch erfährt man über Martin Luther und den Maler Lucas Cranach viel aus deren täglichem Leben.
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