Kundenrezensionen


23 Rezensionen
5 Sterne:
 (16)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Italienreise der besonderen Art
Der 4. Roman von Stefanie Gerstenberger ist wieder ein "Italien-Roman".Dieses Mal spielt die Handlung allerdings nicht "nur" auf einer italienischen Insel wie bisher, sondern die Leserin darf sich auf eine Italienreise von Forli im Norden bis Ostuni im Süden freuen . Allerdings handelt es sich weder um eine Strand- oder Kunstreise, sondern eher um eine...
Vor 15 Monaten von Karin Günther veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Klingt interessanter als gedacht
Leider ist das Hörbuch eher uninteressant. Viele Charaktere die nur von einer Person gelesen werden. Die Spannung fehlt im ganzen Buch, es zieht sich sehr in die Länge - man wartet auf das Ende.
Vor 8 Monaten von Eulobert123 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Italienreise der besonderen Art, 15. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der 4. Roman von Stefanie Gerstenberger ist wieder ein "Italien-Roman".Dieses Mal spielt die Handlung allerdings nicht "nur" auf einer italienischen Insel wie bisher, sondern die Leserin darf sich auf eine Italienreise von Forli im Norden bis Ostuni im Süden freuen . Allerdings handelt es sich weder um eine Strand- oder Kunstreise, sondern eher um eine Entdeckungsreise der besonderen Art.
Am Anfang steht der nicht ganz ungewöhnliche Fall , dass zwei Schwestern den gleichen Mann mögen.Da ist einmal die eher zurückhaltende promovierte Biologin Eva. Sie arbeitet bei der Kriminalpolizei in Hamburg als Expertin für DNA-Analyse und hat sich in einen neu in ihr Wohnhaus gezogenen Bewohner verliebt.Allerdings ist sie sich durchaus nicht sicher, ob Georg, der verdammt gut aussehende Food-Fotograf, das überhaupt schon bemerkt hat. Als der aber auf einer kleiner Hausfete Evas wesentlich lebhaftere Schwester Milena kennenlernt, die noch dazu Filmschauspielerin ist, brennen bei ihm sofort sämtliche Sicherungen durch. Die beiden werden ein Paar, ein Kind - Emil - wird geboren, ein glückliches Familienleben beginnt. Für Eva bleibt lediglich die Rolle der lieben Tante und netten Schwägerin.
Allerdings nimmt das Familienglück nach nur 5 Jahren ein jähes Ende.Milena stirbt an den Folgen einer früheren Verletzung. Georg bleibt mit seinem Sohn allein zurück. Nach weiteren 5 Jahren erfährt er durch einen Zufall, dass er auf keinen Fall der Vater Emils sein kann.Diese Tatsache trifft ihn heftiger als der Tod seiner Frau. Da Milena zum möglichen Zeitpunkt einen Film in Italien gedreht hat, kommen für Georg einige Mitglieder des damaligen Filmteams als potentielle Väter in Frage. Deren Spuren will er jetzt in Italien nachgehen und den Richtigen finden ! Dazu braucht er allerdings die Hilfe der DNA-Expertin Eva, denn nur mit Vermutungen will sich Georg keinesfalls zufrieden geben.Und Eva, immer noch verliebt in Georg, ist bereit mitzukommen. Außerdem sind noch der zehnjährige Emil und Georgs ein bisschen sehr flotte Mutter mit von der Partie.
Die Suche gestaltet sich schwierig und erstreckt sich - wie schon gesagt - von Nord nach Süd fast über den ganzen "Stiefel".Hier spürt die Leserin wie schon in Gerstenbergers früheren Romanen, dass die Autorin "ihr" Italien kennt, und zwar nicht nur aus der Sicht der Touristin. Sie weiß sehr genau, wie man in Italien lebt, wie man sich anzieht, was man isst und trinkt, wie man kleine und große Feste feiert und vor allen Dingen: was und wie man kocht !
Jeder der 4 Reisenden erlebt auf dieser Reise seine eigenen kleinen und größeren Abenteuer, am eindrücklichsten aber wohl Eva. Es gelingt ihr zum ersten Mal in ihrem Leben, aus dem Schatten ihrer Schwester zu treten und eine positive Einstellung zu sich selbst zu finden.
Selbstverständlich löst sich auch das Rätsel um Emil am Ende der Reise. Für mich war die Lösung unerwartet, aber sie hat mich sehr befriedigt. Und aus der Art und Weise wie die Betroffenen damit umgegangen sind kann man schließen, dass sich ihr Leben durch die Erfahrungen, die sie machen konnten, verändert hat. Für mich als Leserin war es eine von Anfang bis Ende spannende und schön zu lesende Erfolgsgeschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Garantie für schöne Lesestunden, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die Ehe von Georg und Milena ist leider nur sehr kurz. Nach fünf Jahren Ehe erkrankt Milena und stirbt. Nach weiteren fünf Jahren, indem Eva für ihn ein großer Trost ist, erfährt er durch Zufall, dass Emil gar nicht sein Sohn sein kann.
Er weiß, dass Milena zu der Zeit bei Dreharbeiten in Italien war und begibt sich mit Eva auf die Suche nach dem leiblichen Vater.

Meine Meinung:
Was für eine schöne Geschichte! Ich habe mich beim Lesen so wohl gefühlt. Jedesmal wenn ich das Buch erneut zur Hand genommen habe, konnte ich sofort wieder in der Geschichte versinken.
Man merkt, dass die Autorin Italien kennt und liebt, alles ist so bildhaft und facettenreich beschrieben, ich hatte das Gefühl all die Herrlichkeiten vor mir zu sehen.
Die Protagonisten muß man einfach liebgewinnen. Allen voran Eva, die Georg schon immer geliebt hat, ihn aber an ihre Schwester Milena verloren hat und in Italien auch ständig nur von ihm hingehalten wird.
Auch der kleine Emil ist sehr reizend. Er wird von seinem Vater überbehütet und wußte zuerst gar nicht, was er von Eva halten soll. Doch je weiter die Reise fortschritt, umso mehr überwand er seine Abneigung und die beiden kamen immer besser miteinander aus.
Helga ist eine Person, an die man sich erst gewöhnen muß. Einerseits ist sie sehr nervig, hat aber dann wieder äußerst liebenswürdige Seiten an sich und ihre Ratschläge, die sie aufgrund ihrer Lebenserfahrung hat, haben mir sehr gut gefallen.
Georg ist nach Milena`s Tod, die er über alles geliebt hat, sehr zu bedauern. Er muß erst mit dem Schlag zurechtkommen, dass Emil nicht sein Sohn ist, erkennt in Eva mit der Zeit eine Frau, die er auch lieben kann, aber Milena kann er trotzdem nicht vergessen und sie ist auch überall präsent.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, die Geschichte war für mich wie eine wärmende Decke, sie hatte Spannung, war mit Humor versetzt und auch eine schöne Liebesgeschichte, ohne jeglichen Kitsch konnte mein Herz erfreuen.
Ich mache mir beim Lesen immer Gedanken, was für ein Ende ich schön finden würde. Und hier hat es mich ganz besonders gefreut, dass Stefanie Gerstenberger die Geschichte genauso hat enden lassen, wie ich es mir von ganzem Herzen gewünscht habe.
Eine Geschichte, die mir so schöne Lesestunden geschenkt hat, bekommt 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Italia - mio unico amore, 26. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die 38-jährige Eva lebt in Hamburg und arbeitet im Labor des Landeskriminalamtes. Schon seit ewigen Zeiten ist sie in ihren ehemaligen Nachbarn Georg verliebt, doch der heiratet ihre Schwester Milena und gründet mit ihr und dem gemeinsamen Sohn Emil eine Familie. Als Milena nach kurz nach der Geburt von Emil schwer erkrankt und schon bald darauf stirbt, unterstützt Eva Georg und Emil nach allen Kräften. Dabei hofft sie natürlich, dass bei Georg endlich mal der Groschen fällt und sie als Frau bemerkt. Durch Zufall erfährt Georg, dass Emil nicht sein leiblicher Sohn ist und fällt aus allen Wolken. Er bittet Eva, ihn bei der Suche nach dem richtigen Vater zu unterstützen, den er in Italien suchen will. Eva lässt sich überreden und begleitet Georg mitsamt Emil und Georgs Mutter Helga auf eine Reise, die für alle Beteiligten neue Erfahrungen und Sichtweisen bereit hält und die auch so einige Überraschungen birgt.
Stefanie Gerstenbergers Roman Orangenmond" ist eine wunderbare Reise durch Italien und die Gefühlswelt ihrer Protagonisten. Der Schreibstil ist wunderschön flüssig und bildhaft, der Leser begleitet die Charaktere auf ihrer Italienreise in Gedanken und kann sich nur schwer von den Buchseiten lösen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Schon bald wachsen einem die liebevoll gestalteten Protagonisten ans Herz. Jeder hat so seine Eigenheiten, ist aber auf eigene Weise sympathisch und liebenswert. Eva ist die ewig zweite Geige, die auf der Reise nach und nach feststellt, was sie wirklich mit ihrem Leben anfangen will. Georg hängt in der Vergangenheit fest und trauert seiner Frau hinterher, dabei ist er überfürsorglich gegenüber Sohn Emil. Georgs Mutter Helga ist eine Nummer für sich, selbstbewusst und extrovertiert und ein wenig verrückt, aber mit herrlichem Humor gesegnet und einfach nur zum Liebhaben. Und Emil, erst schüchtern und eher einer Auster ähnlich verschlossen, erlebt durch die Reise ebenfalls eine enorme Entwicklung.
Auf ihrer gemeinsamen Reise begegnen sie vielen Menschen, die ihre Reise besonders machen. Auch die Landschaftsbeschreibungen der Autorin und der Reiseverlauf lassen den Leser eine Kopfreise machen, die am Ende dazu führt, dass man vor Fernweh am liebsten sofort die Sachen packen möchte, um sich selbst auf die Tour zu begeben.

Stefanie Gerstenberger hat es wieder geschafft zu begeistern mit einem Roman zum Träumen und Kopfreisen. Ein Buch über Verlust, Liebe, das Leben und seine Überraschungen und eine Hommage an Italien. Ein wundervoller Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, eine absolute Leseempfehlung! Unbedingt lesen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Italien von einer anderen Seite!, 28. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau Milena erfährt Georg zufällig, dass er nicht der Vater des zehnjährigen Emil ist. Zutiefst verletzt sucht er nach Antworten, die auch Milenas Schwester Eva nicht geben kann. Milena war damals in Italien, aber traf sie dort auch ihren Liebhaber?
Er vertraut sich Eva an und bittet sie, ihn nach Italien zu begleiten, wo seine Frau damals einen Film drehte. Eva zweifelt an dem Sinn der Reise, denn wie sollen sie Emils Vater nach all den Jahren ausfindig machen? Aber weil ihre Gefühle für ihren Schwager tiefer sind, als sie sich selbst eingestehen möchte, schließt sie sich Emil, Georg und dessen sehr eigenwilliger Mutter an. Auf der Suche nach Milenas Geheimnis begibt sich diese zusammengewürfelte Familie auf eine Italienreise, die als Irrweg beginnt, sie kreuz und quer durch Italien führt und schließlich in Apulien endet. Dort eingetroffen, kommen sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:
Stefanie Gerstenberger versteht es, einem ein fremdes Land näher zu bringen! Der leichte und fließende Schreibstiel macht es einem leicht sich direkt in der Geschichte zurecht zu finden. Auch die Protagonisten sind sehr liebevoll beschrieben, wodurch man sich auch mit diesen sehr gut identifizieren kann und mitfiebert, dass alles gut ausgeht.
Ohne einem das Gefühl zu geben, alles von vornherein gewusst zu haben, nehmen die Handlungen des Öfteren eine ganz andere Wendung als erwartet. Genau dadurch wird die Spannung hochgehalten und man möchte immer weiter lesen.
Nach diesem Buch möchte man am liebsten ins Auto steigen und die in der Geschichte angesprochenen Orte in Italien mit eigenen Augen sehen.

Fazit:
Ein Buch, das man als Italienfan einfach gelesen haben muss. Man begleitet eine Familie auf der Suche nach der Vergangenheit. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Tolle Autorenlesung, mit ganz viel Herzblut vorgetragen, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Kindle Edition)
Georg bekommt die Nachricht, die wohl jeden Vater völlig vor den Kopf schlägt, er kann nicht der Vater des zehnjährigen Emil sein. Da er sich nach dem Tod von Milena als alleinerziehender Vater aufopferungsvoll um Emil gekümmert hat, verstört ihn diese Nachricht natürlich noch viel mehr. Emil ist schließlich sein Ein und Alles. Warum nur hat ihn seine große Liebe Milena so hintergangen und vor allem wer ist dann der richtige Vater? Auch Milenas Schwester Eva kann ihm keine Antworten geben. Als Georg sich dazu entschließt auf Spurensuche zu gehen und Eva um ihre Begleitung bittet, lässt sich diese zur Italienreise überreden. Vor Emils Geburt hat Milena dort einen Film gedreht. Georg hofft daher dort Antworten zu finden, Eva wohl eher darauf, sich ihrer tiefen Gefühle für den Schwager klar zu werden. Gemeinsam mit dessen eigenwilliger Mutter machen sie sich auf den Weg.

Die Autorin nimmt einen mit ihrer Geschichte mit auf Italienreise. Ich habe mich stellenweise wirklich so gefühlt, als würde ich mit den vieren durch Italien reisen. Die Landschaft, die Mentalität oder auch Sehenswürdigkeiten werden toll dargestellt. Aber nicht nur die Atmosphäre des Landes auch die Protagonisten sind bestens beschrieben, ich konnte mich so richtig in die verschiedenen Charaktere hineindenken. So habe ich mit Eva gelitten, weil ihre Liebe zu Georg mehr schmerzt, als sie ihr gut tut. Georgs tiefe Krise und seine verzweifelte Suche konnte ich mehr als nur gut nachvollziehen. Die Mutter, hat Schwung aber auch neue Erkenntnisse mit in den Roman gebracht. Mit Emil habe ich gefiebert, dass er seinen liebevollen Vater Georg behalten kann und nicht mit einem wildfremden Mann konfrontiert werden wird.

Ich habe dieses Hörbuch in vollen Zügen genossen, denn hier hat die Autorin ihre bewegende und eindrucksvolle Geschichte in einer ungekürzten Autorenlesung zum Besten gegeben. Die Stimme von Stefanie Gerstenberg hat mir sehr gelegen und es war eine Freude ihrer Erzählung zu lauschen. Ich hatte den Eindruck, dass sie ihr Herzblut nicht nur ins Schreiben sondern auch in die Lesung gelegt hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Eine Italienreise, die auf Umwegen zum Glück führt..., 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Fünf Jahre ist es her, seitdem Georgs Frau Milena gestorben ist. Nun erfährt Georg, dass er nicht der Vater seines zehnjährigen Sohnes Emil ist. Er stellt sich viele Fragen und sucht verzweifelt nach Antworten. Damals war Milena in Italien gewesen. Um das Geheimnis zu lösen, begeben sich Milenas Schwester Eva und Georg auf eine Italienreise. Eine Reise, die beide für immer verändern wird.

Meinung

Mit dem Buch "Orangenmond" begibt sich der Leser auf eine Italienreise, die voller Emotionen ist. Mit der Geschichte bekommt der Leser die Erkenntnis, dass es im Leben zwar Umwege gibt, die aber letztlich doch zum Glück und zu der Liebe führen.

"Orangenmond" ist nicht nur eine Geschichte, die dem Leser zum Träumen verzaubert, sondern auch eine kleine italienische Sprachreise. Hin und wieder erscheinen in der Geschichte italienische Wörter im Vordergrund, die aber den Kontext nicht erschweren. Vielmehr macht dies die Geschichte besonders. Der dezente Schreibstil ist verlockend und fesselt den Leser auf eine eindrucksvolle Art und Weise.

Auch die Idee der Geschichte wurde bemerkenswert umgesetzt. In ihr sind weder fragwürdige Stellen noch Unklarheiten vorhanden.

Die Charaktere Eva und Georg haben einen sympathischen Eindruck hinterlassen. Mit der Eva konnte ich schnell eine Freundschaft schließen, die mir mit der Zeit auch ans Herz gewachsen ist. Auch die anderen Charaktere waren liebenswert. Vor allem hat mir Helga sehr schön gefallen, die sehr speziell ist. Durch sie erhält die Geschichte einen humorvollen Reiz.

Fazit

"Orangenmond" ist ein außergewöhnlicher Roman. Mit ihm reist der Leser nach Italien. Ein Land voller Träume, Liebe und Verlust. Das Buch kann ich wärmstens empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Italienreise, wie sie wohl nicht geplant war, 7. Mai 2014
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eva Jacobi hat vor mehr als zehn Jahren ihren Freund Georg an ihre Schwester verloren. Georg entschied sich noch während einer Party für die temperamentvolle und schillernde Milena, die auch als Schauspielerin erfolgreich war. Die beiden heiraten und Sohn Emil wird geboren. Jedoch endet das Glück nach nur fünf Jahren, als Milena stirbt. Eva nimmt den Platz der coolen Tante für Emil und Seelentröster für Georg ein. Immer noch ist Eva verliebt in ihren Schwager. Da liegt es nur nahe, dass sie ihm mit ihrem Wissen um Blutgruppen und der Ermittlung von Vaterschaften hilft, als Georg erfährt, dass er unmöglich Emils Vater sein kann. Mühsam suchen sie in Erinnerungen die Plätze und Personen zusammen, zwischen denen sich Milena seinerzeit bewegt hat.

Wer die vorherigen Veröffentlichungen von Stefanie Gerstenberger kennt, reist sicher gerne mit ihr nach Italien. Die Beschreibungen von Land, Leute und vor allem Kulinarischem sind immer sehr bildhaft und verströmen ihre Gerüche zwischen den Zeilen. Die immer wieder eingestreuten italienischen Ausdrücke und Sätze vermitteln außerdem das landestypische Flair. Auch die zwischenmenschlichen Verstrickungen sind wie in den Vorgängern tiefgehend angelegt. Stets muss ein lange gehütetes Geheimnis entschlüsselt werden. Für Eva wird diese Reise sogar eine in ihre eigene, sehr aufreibende Zeit. Längst überwunden geglaubte Verletzungen sind plötzlich wieder spürbar und sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Selbstkritisch, wenn auch nicht lang herbeigeführt, reagiert sie am Ende auf diese neuen Gegebenheiten und lässt den Leser erleichtert zurück.

Orangenmond ist eine Reise durch Italien. Die unterschiedlichen Regionen bekommen ein ganz eigenes Gesicht, sodass dieses Buch ideal für einen Urlaub gelesen werden kann. Wer außerdem gefühlvolle Familiengeschichten mag, wird hier seinen Lesespaß finden. Mich hat die Geschichte in ein mildes Klima mitgenommen und erst bei der letzten Seite wieder losgelassen. Etwas enttäuscht war ich bei der Ausarbeitung der männlichen Hauptperson und seiner Mutter. Georgs Vergangenheit nimmt zum Schluss einen großen Teil ein, der die Suche nach dem biologischen Vater von Emil fast schon verdrängt. Auch an Helgas Person hätte im Vergleich zu den anderen noch tiefer gearbeitet werden können. Auch wirkt der Kontakt zum LKA in Hamburg immer sehr krass. Dieser Mangel ist in der Gesamtheit aber nicht gravierend. Es ist als hätte man auf einer köstlichen Pannacottacreme zu wenig Himbeermouse verteilt. Es schmeckt immer noch grandios, aber die gewisse Note fehlt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Schatten der Vergangenheit, 15. September 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Orangenmond“ von Stefanie Gerstenberger ist als Hardcover mit Schutzumschlag im Diana Verlag erschienen und umfasst 446 Seiten inklusive Danksagung und Anhang. Der Titel des Buchs lässt mich an einen intensiv im Abendrot leuchtenden Mond denken, der auch als Schönwetterrot für den morgigen Tag steht. Doch so schön und sommerlich wie ebenfalls das Cover gestaltet ist, sind die Tage der Protagonisten nicht immer, sondern dunkle Schatten aus der Vergangenheit verdrängen immer wieder deren Unbekümmertheit.

Georg ist der Schwager von Eva. Die Schauspielerin Milena, mit der er verheiratet war, ist vor fünf Jahren gestorben und seitdem ist er alleinerziehender Vater des zehnjährigen Emils. Doch eigentlich hat Eva Georg zuerst kennen- und lieben gelernt. Seit dem Tod ihrer Schwester macht sie sich Hoffnungen, dass Georg sich zu ihr bekennt, vor allem weil sie zwischendurch auch schon mal miteinander die Nacht verbringen, doch ohne, dass Emil von dieser Beziehung weiß. Und Georg trauert immer noch und hängt oft seinen Gedanken an die Vergangenheit nach, wobei er Eva ständig vergisst. Dann eines Tages erfährt er durch Zufall, dass er nicht der Vater von Emil sein kann! Das möchte er so nicht einfach hinnehmen. Daher bittet er Eva um deren Mithilfe bei der Suche nach dem leiblichen Vater seines Sohns. Der Weg führt die beiden nach Italien, wo Milena zur damaligen Zeit einen Film gedreht hat. Eigentlich möchten die beiden die Suche ungestört durchführen und Emil soll bei Helga, Georgs Mutter bleiben. Doch ob von Helga gewollt oder nicht, aufgrund einer Panne bei der Unterkunftsplanung fahren sowohl sie wie auch Emil mit auf der Fahrt in den Süden.

Stefanie Gerstenberger versucht die näheren Hintergründe für die Entscheidungen der einzelnen von ihr geschaffenen Charaktere detailliert und feinfühlend aufzuzeigen. Eva steht dadurch, dass Georg ihr Schwager ist, auch wegen ihres Neffen weiterhin in Kontakt zu ihm. Und wenn Georg Hilfe benötigt, wendet er sich an Eva. Dadurch tritt immer wieder die gemeinsame Erinnerung an Milena in den Vordergrund. Eva hat ihre Schwester geliebt, doch deren Beliebtheit überlagert bis heute ihr Leben. Die Reise nach Italien ist daher nicht nur eine Suche nach dem biologischen Vater von Emil, sondern auch eine Reise von Eva zu sich selbst. Manchmal wurde mir jedoch der Bekanntheitsgrad von Milena im Roman etwas zu überbetont. Auch für Georg ist es nicht nur eine Suche nach dem Vater, sondern für ihn ändert sich auf dieser Fahrt die Beziehung zu seiner Mutter. In seiner Eigenschaft als Vater erscheint er überkritisch. Die Autorin führt den Leser an traumhafte italienische Orte. Manchmal glaubt man die Gerüche und Geräusche förmlich zu spüren. Einige eingesponnene Wendungen führen zu ungeahnter Spannungsmomenten. Ich habe mich von der Geschichte gut unterhalten gefühlt und empfehle ihn darum gerne weiter.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf den Spuren von Milena, 10. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Seit Milena tot ist, ist die Welt von Georg weniger strahlend.
Sie war die Sonne die sein Leben erhellt hat und mit ihrer Lebensfreude und ihrem positiven Wesen hat sie auch als Schauspielerin die Menschen um sich herum geprägt. Alles was Georg seit Milenas Tod vor fünf Jahren geblieben ist, ist ihr gemeinsamer 10jähriger Sohn Emil - zumindest dachte Georg das bisher. Doch durch einen Zufall erfährt Georg, dass er nicht der leibliche Vater von Emil sein kann und nun muss er sich fragen, ob er seine Frau überhaupt richtig gekannt hat. Bei der Suche nach dem Erzeuger von Emil soll ihm nun Milenas Schwester Eva helfen und gemeinsam mit ihm nach Italien - dem mutmaßlichen Ort des Geschehens - reisen. Eva hat aber ihre eigenen Päckchen zu tragen, denn ihr Schwager Georg ist ihr alles andere als gleichgültig und eine gemeinsame Reise vielleicht nicht die beste Idee. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, und so findet sich nicht nur Eva neben Georg im Auto auf dem Weg über die Alpen wieder, sondern auch noch der kleine Emil und Georgs exzentrische Mutter.

"Orangenmond" von Stefanie Gerstenberger ist nach "Magdalenas Garten" das zweite Buch der Autorin das ich lese. Besonders überzeugen kann mich hier das Zusammenspiel der Figuren, denn die Konfrontation von Georg, Eva, Georgs Mutter Helga und den Personen denen sie auf ihrer Reise begegnen ist wirklich einzigartig. Manche Szenen sah ich regelrecht vor meinem inneren Auge ablaufen und kann mir dies auch gut als Fernsehfilm vorstellen.
Neben den Figuren spielt das Land Italien eine weitere Hauptrolle, denn an manchen Stellen hatte es doch etwas von einem Reiseführer und ich hätte mir am liebsten sofort alles selber angesehen. Daneben findet auch immer das Essen aus der Region eine Erwähnung und lässt manches Mal das Wasser im Mund zusammen laufen.
Dennoch hat es "Orangenmond" nicht geschafft mich wirklich zu überraschen und Erzählerin Eva ging mir ehrlich gesagt zwischendurch auf die Nerven mit ihrer Unentschlossenheit und ihren Gefühlen für Georg. Da hätte ich sie doch manchmal gerne ein wenig geschüttelt und gerufen "Nun wach doch endlich mal auf Mädel und sieh der Realität ins Auge!".
Empfehlen kann ich "Orangenmond" an alle Leser die auch schon "Magdalenas Garten" mochten und an alle anderen, die sich gerne auf Spurensuche mit unterhaltsamen Figuren nach Italien begeben wollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine wunderschöne Geschichte mit italienischem Flair, 27. August 2013
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Orangenmond: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer Italien liebt, eine entspannende Geschichte lesen möchte, die in Italien spielt und die 100 % gute Unterhaltung bietet, der sollte zu Stefanie Gerstenbergers Buch, Orangenmond , greifen. Wunderbar leicht geschrieben, verliert man sich schnell in der Geschichte, die Lust auf Urlaub unter italienischer Sonne macht.

Eva ist in Georg , ihren Schwager, verliebt, schon bevor er ihre Schwester Milena heiratete und ein Kind mit ihr bekam. Doch nun ist Milena seit 5 Jahren tot und Evas Gefühle für Georg sind immer noch dieselben. Nur Georg ist hin und hergerissen, immer noch nicht mit Milenas Tod fertig und hält Eva "an der langen Leine ".Als er dann per Zufall erfährt, dass er nicht der leibliche Vater seines Sohnes Emil ist, bricht eine Welt für ihn zusammen. Da seine Frau Milena Schauspielerin war und sich zur Zeit der Zeugung von Emil in Italien aufgehalten hat ,fährt er mit Emil, Eva, die für das Polizeilabor in Hamburg arbeitet und DNA Proben untersucht und seiner Mutter Helga nach Italien, um den leiblichen Vater von Emil zu finden. Diese Reise führt für alle Personen nicht nur zu Wahrheiten, die für den Einen mehr und für den Anderen weniger positiv ausfallen , sondern lassen auch viele Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit Milena aufkommen.

In einer wunderbar leichten und sehr unterhaltsamen Art und Weise beschreibt die Autorin die Suche nach Emils Vater, aber auch die Erinnerungen, die für Eva nicht immer einfach sind. Ihre Gefühlswelt, die durch ihre Gefühle Georg gegenüber sowie sehr arg mitgenommen ist, lässt sie auch für andere Beziehungen nicht offen sein und so ist Eva mit ihren 38 Jahren immer noch Single und gibt sich mit sparsam geäußerten Gefühlsäußerungen von Georg zufrieden. Da habe ich schon manchmal gedacht, wie masochistisch muss man sein, um so lange auf jemanden zu warten. Ich denke ich hätte schon viel eher aufgegeben. Aber wo die Liebe hinfällt.....Die Beschreibung der einzelnen Stationen in Italien, fand ich einfach gelungen. Bei mir sprang ein Kopfkino an und ich habe diese Stellen sehr genossen. Ich denke dadurch, dass die Autorin Italien sehr gut kennt, kann sie einfach sehr anschaulich erzählen, sodass man als Leser fast dabei ist. Den Schluss der Geschichte fand ich ein bisschen pathetisch, aber er konnte den Gesamteindruck, den ich von diesem Buch habe, nicht schmälern.
Eine wunderschöne Geschichte, die man nur genießen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Orangenmond (12:38 Stunden, ungekürzte Autorenlesung auf 1 MP3-CD)
Orangenmond (12:38 Stunden, ungekürzte Autorenlesung auf 1 MP3-CD) von Stefanie Gerstenberger (MP3 CD - 31. August 2013)
EUR 19,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen