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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles muss versteckt sein
Meinung
Ein Thriller der einen nicht mehr loslässt und noch lange nach dem Lesen begleitet.

Inhalt
Marie erkrankt nach einem schweren Schicksalsschlag an Zwangsgedanken. Während diese Gedanken zu Beginn des Ausbruches noch in seltenen und unregelmäßigen Abständen auftreten, nehmen sie bald ihr gesamtes Denken ein.
Das...
Vor 20 Monaten von Butterblume89 veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwas fehlt...
..., um das Buch wirklich als Thriller zu bezeichnen und mit 5 Sternen zu bewerten. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Gut gefallen hat mir die Darstellung der Zwangserkrankung und der Psychiatrie. Hier wurde gut recherchiert und eine zunehmende Problematik einleuchtend und wahrheitsgetreu beschrieben. Auch die Mutter der Protagonistin ist super getroffen und...
Vor 19 Monaten von KatZe veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles muss versteckt sein, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Meinung
Ein Thriller der einen nicht mehr loslässt und noch lange nach dem Lesen begleitet.

Inhalt
Marie erkrankt nach einem schweren Schicksalsschlag an Zwangsgedanken. Während diese Gedanken zu Beginn des Ausbruches noch in seltenen und unregelmäßigen Abständen auftreten, nehmen sie bald ihr gesamtes Denken ein.
Das schlimmste ist ,dass diese Gedanken grausame Mordfantasien sind und Marie wahnsinnige angst hat sich schon bald nicht mehr im Griff zu haben.
Eines Tages ermordet sie im Schlaf ihren Freund und landet in einer forensischen Psychiatrie.
Währenddessen sie in der Klinik dahinvegetiert versucht sie verzweifelt sich an jene Nacht zu erinnern.Doch alles was sie sieht ist Blut wahnsinnig viel Blut....wie kam es dazu? Diese Frage stellt sich nicht nur Marie...

Charaktere
Marie ist eine Frau mittleren Alters die mitten im Leben steht, als Kindergärtnerin arbeitet und in einer glücklichen Beziehung steckt. Bis etwas grausames passiert und in ihr Zwangsgedanken erwachen die alles andere als harmlos sind.
Ich mochte Marie wahnsinnig gerne und ich habe so sehr mit ihr mit gelitten, es gab Momente da hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen.
Christopher ist Maries Ex-Mann, zu dem sie eine Weile keinen Kontakt mehr hatte, doch eines Tages besucht er sie in der Psychiatrie. Obwohl ich Christopher zu Beginn nicht leiden konnte, entwickelte ich im Laufe der Handlung Sympathien für ihn.
Patrick war Maries Freund bis zu der Nacht in der sie ihn auf grausamste und bestialischte Art ermordet hat.
Dann gibt es noch viele andere Personen z.B. Felix,Patricks Bruder, Vik,eine Freundin von Patrick,Jan den Psychiater,Hannah, eine Mitpatientin mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung und viele mehr.
Alle Charaktere waren einzigartig und gut ausgebaut. Keiner ähnelte dem anderen.

Schreibstil
Der Schreibstil war wahnsinnig fesselt, schon lange hat mich kein Thriller so sehr gefesselt und in seinen Bann gezogen, wie dieser.
Aufgebaut ist das Buch in normalen Kapitel, jedoch gibt es eine Besonderheit. Man lernt Maries Leben vor der Klinik durch ihre Gespräche mit dem Psychiater kennen. Diese Sprünge in die Vergangenheit sind jedoch gekennzeichnet und nicht verwirrend.

Fazit
Wow! Ich muss zugeben ich bin ein absoluter Coverkäufer. Und auch dieses Cover ist doch einfach nur total kaufanregend. Doch diesmal waren es auch die vielen positiven Rezensionen und Videos die ich zu diesem Buch gelesen und gesehen habe.
Da war klar:"Ich muss es haben!"
Kurz darauf hielt ich es in den Händen und war viel zu schnell durch.
Wiebke Lorenz beschäfigt sich in diesem Buch mit der Zwangserkrankung und was sie für Auswirkungen haben kann. Die Art und Weise wie sie dieses Thema , das sie sich für einen Thriller aussuchte, umsetze war grandios! Wirklich, ich konnte dieses Buch nicht mehr weglegen. Es ging nicht! Auch wenn ich wollte. Es war wie ein "Zwang" es weiter und weiter lesen zu wollen.
Obwohl man gleich zu Beginn erfährt ,das Marie Patrick ermordet hat,bringt es der Spannung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Dadurch das sich Marie nicht mehr an diesen Abend erinnern kann und sie nach und nach mit Hilfe des Psychiaters Jan ihre Vergangenheit aufarbeitet, baute sich die Spannung von Seite zu Seite auf.
Man hat das Bedürfnis ALLES über Marie erfahren zu wollen, und so lange dieses Bedürfnis nicht gestillt ist, legt man dieses Buch nicht weg. Erst nach dem Zuschlagen weiß man alles und ist wahrscheinlich wahnsinnig durcheinander und aufgewühlt, so wie ich es war. Denn dieses Buch beinhaltet Dinge die man nicht erwartet und einen plötzlich überfallen.
Eine Buchyoutuberin schilderte ,dass es ihr nach dem Buch sehr schlecht ging, da sie selber durch ein Trauma psychisch nicht so stabil ist, wie es sein sollte. Sie betonte, dass dieses Buch für psychisch labile Personen eventuell triggernd sein könnte.
Dieser Punkt machte mir etwas angst, denn seit meinem zwölften Lebensjahr leide ich unter Magersucht und Bulimie verbunden mit Zwangshandlungen die ich immer machen muss, in der gleichen Reihenfolge und zur gleichen Zeit.Es sind nur kleinere Dinge z.B. Immer zur gleichen Zeit aufstehen, der morgendliche Ablauf muss immer in der gleichen Reihenfolge verlaufen,der abendliche auch, immer nur zu bestimmten Zeiten essen etc. Wenn ich sie nicht machen würde, wäre ich meines Lebens nicht mehr froh.
Aus diesem Grund hat mich das Buch auch nochmal auf einer ganz anderen Ebene sehr bewegt!
Ich kann diesen spannenden,bewegenden Thriller jedem nur sehr empfehlen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein emotional aufwühlender Thriller, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (ungekürzte Lesung auf 1 MP3 CD) (MP3 CD)
"Alles muss versteckt sein" ist ein spannend arrangierter Thriller, der von den Gefühlen seiner Protagonistin lebt und dessen ergreifende Handlung auf einem ungeheuerlichen Komplott basiert. So nimmt der Hörer Anteil am grausamen Schicksal der jungen Marie Neumann, die mit ansehen muss, wie ihre kleine Tochter von einem Auto überfahren wird, begleitet sie auf ihrem steinigen Weg zurück in ein neues Leben und muss mit Erschrecken erfahren, dass sie gestanden hat, am Tod eines Menschen schuldig zu sein. Doch als wäre das nicht schon genug der verhängnisvollen Ereignisse, scheint hinter allem ein perfider Plan zu stecken, den ein Fremder konsequent verwirklichen will. Gut verpackt in einem intelligent konstruierten Plot hält das Geschehen den Hörer bis zum Schluss in Atem und offenbart erst sehr spät die wirklichen Zusammenhänge.

Als Sprecherin für den emotional aufwühlenden Thriller fungiert Cathrin Bürger, die es mit ihrer wohlklingenden Stimme und gut gesetzte Nuancen wunderbar versteht, die sich allmählich aufbauende Spannung akustisch darzustellen. Egal ob sie die aufgeregte Kindergärtnerin Marie verkörpert, als diese verzweifelt nach ihrer kleinen Tochter sucht, oder die Patientin Marie, die sich von Lethargie getrieben nahtlos in das eintönige Klinikleben einfindet: Stets findet sie den passenden Ausdruck, um im Kopf des Hörers eine Frau aufleben zu lassen, der das Schicksal übel mitspielt. Eine gelungene Interpretation, die aus der bereits spannend konzipierten Geschichte einen wahren Alptraum werden lässt

Fazit:
Gemeinsam mit ihrer Schwester unter dem Pseudonym Anne Hertz bekannt, gelang es Wiebke Lorenz schon seit langem, eine breite Leserschaft gut zu unterhalten. In "Alles muss versteckt sein" tritt sie als Thrillerautorin allein ins Rampenlicht und beweist, dass sie es meisterhaft versteht, auch die dunklen Seiten zwischenmenschlicher Beziehungen gekonnt zu durchleuchten. Ein Thriller-Hörbuch, das, von Cathrin Bürger einfühlsam gelesen, spannende Unterhaltung beschert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas verwirrend, dennoch super spannend!, 12. Mai 2013
Von 
Anja (Sundern (Sauerland), Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Alles ist so verwirrend, kaum zu verstehen. Warum soll Marie das getan haben?

Marie findet sich in einer Irrenanstalt wieder, denn vor wenigen Wochen soll sie ihren Freund Patrick Gerlach brutal ermordet haben. Doch an die Tat fehlen ihr sämtliche Erinnerungen. Allerdings kann sie es nicht abstreiten, dass sie unter Zwängen leidet. Immer wieder sieht sie das Gesicht ihres Freundes vor sich und stellt sich seinen Tod vor. Doch denken ist nicht tun! Damit hält sie sich aufrecht und genießt die Worte ihrer neuen Freundin Elli, die sie wenige Monate vor der Tat im Internet kennen gelernt hat. Doch warum ist Patrick dann tot, mit siebenundzwanzig Messerstichen getötet, im Bett neben ihr?

Einzig Maries Ex-Mann Christopher glaubt weiterhin an ihre Unschuld. Er kennt Marie so lange und kann sich das Verhalten nicht erklären, denn Marie ist ein friedlicher Mensch, wenn sie auch unter Zwängen leidet. In der Anstalt muss sich Marie mit den tagtäglichen Abläufen vertraut machen und lernt im Zwiegespräch mit Doktor Jan Falkenhagen wieder an sich zu glauben. Ganz langsam baut sie Vertrauen zu dem Arzt auf und beginnt von der Zeit vor dem Mord zu berichten. Von dem großen Verlust den sie erlitten hat, von dem Vertrauen, das zerstört wurde und von einer Liebe, die gerade erst begonnen hatte.

Auf etwa 340 Seiten schildert die Autorin Wibke Lorentz einen fesselnden Thriller, der durch genaue Details, fundiertes Wissen und eine spannende und realistische Geschichte überzeugt!

Mit Marie leidet der Leser während der gesamten Handlung. Die 38 jährige Frau muss sich von einem Tag auf den anderen mit einer verwirrenden Angst vertraut machen. Nach einem schweren Schicksalsschlag entwickelt sie Zwänge, unter denen sie leidet. Immer wieder hat sie Gewaltfantasien, in denen sie Kinder oder andere Mitmenschen umbringt. Doch statt mit einem Arzt zu sprechen, sucht sie Zuflucht im Internet und wird in einem Forum fündig. Wie auch bei Marie, gibt es dort gleichgesinnte, die ebenfalls vor Scham den Weg zu einem Therapeuten ausschlagen. Von einer Person erhält Marie dabei Zuspruch. In ihren Worten findet sie Kraft und den Mut, weiter zu leben und zu agieren. Bis eines Tages der Mord geschieht.

Neben einer sehr lebendigen Hauptprotagonistin, deren Leben abwechselnd aus der Erzähl- und Ich-Perspektive geschildert wird, gibt es eine Reihe von wichtigen Charakteren, die großen Einfluss auf das Gesamtwerk nehmen. So bietet Doktor Falkenhagen, Patrick Gerlach und seine Geschwister Vera und Felix, sowie der Ex-Mann Christopher Neumann zentrale Rollen.

Auch die Handlung ist wohl durchdacht und bietet perfekte Unterhaltung. Nach einem ruhigen Anfang bildet sich unterschwellig die nötige Dramatik, die den Leser fesselt und in seinen Bann schlägt! Auch das Cover ist ein richtiger Blickfang und macht schon deutlich, dass es sich um einen wahren Thriller handelt. Mit dem Titel "Alles muss versteckt sein" werden die Kinderreime angesprochen, an denen sich Marie, die als Kindergärtnerin gearbeitet hat, festhält. Immer zu wiederholt sie die so vertrauten Sätze, die sie an eine sichere Vergangenheit erinnert.

Fazit: Ein Buch, das mich vollkommen überzeugt hat. Spannung, Action, Dramatik und jede Menge Fachwissen, das glaubhaft eine solide Geschichte widerspiegelt! So lebendig, wie ein Film. Große Empfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pageturner, Psychothriller, muss ich noch mehr sagen?, 2. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Marie ist in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie. Sie soll ihren Freund auf bestialische Weise umgebracht haben. Sie verweigert eine Therapie. Sie hat resigniert. Als ihr Exmann sie besucht, überzeugt ist, dass Marie nicht die Täterin sein kann und ihr zu helfen verspricht, fängt Marie an, mit ihrem Arzt zu sprechen und wir erfahren, was in Maries Leben schief ging, wie sie zu ihrer Krankheit kam und was in der Tatnacht passierte .. Auch die "Kinder", das sind Anteile der multiplen Persönlichkeit der Neuen in Maries Abteilung, haben Vertrauen zu Marie und sind überzeugt, dass sie niemals einen Menschen umbringen könnte.

Das Leben in der forensischen Abteilung wird von der Autorin intensiv beschrieben. Wir erhalten einen Einblick in den trostlosen Alltag von Marie, die Rivalitäten zwischen den Insassen, der Hoffnungslosigkeit. Die Erzählperspektiven wechseln von der Ich-Perspektive, in der Marie mit ihrem Psychiater Jan spricht und Tagebucheinträgen in den auktorialen Erzählstil.

Nach und nach lernen wir das Drama kennen, das zu Maries Einweisung führte.

Die Autorin schafft es den Leser so zu fesseln, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen muss!

Ein absoluter Pageturner mit einigen Wendungen und überraschendem Schluss, der in das Thema "Zwangserkrankung" Einblicke gewährt.

Die Psychiatrie scheint sich allerdings in den letzten hundert Jahren nicht weiterentwickelt zu haben. Die Patienten werden immer noch mit Medikamenten stillgelegt und weggeschlossen. Zwangserkrankte haben oft eine jahrelange Odyssee vor sich, bis sie therapiert werden können, das ist erschreckend.

5/5 Sterne für diesen intensiv erzählten Pageturner mit interessantem Thema, der einige Überraschungen bereit hält.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast Perfekt!Weiter so Wiebke!!, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Wer sich ein spannendes Buch zu Gute führen will kommt bei diesem Roman vollenst auf seine Kosten.Aber Vorsicht Denjenigen die psychisch labil sind!Denen würd ich dieses Meisterwerk,da es nicht nur fesselt sondern einfach nur bis unter die Haut und in die Psyche geht,nicht empfehlen.Als Neuer im Leseland kann ich hier nur meine Begeisterung für solche gelungene Arbeit offenbaren.Klar,anfänglich kommt die Story nur schleppend voran,aber die kommende Handlung ist wie ein startender Güterzug.Langsam,aber wenn er Fahrt aufgenommen hat ist er bis zum Ende kaum noch zu stoppen!!!Wer Thriller und straffe Krimi's mag der ist mit diesem Buch genau richtig!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Denken ist nicht tun", 8. Januar 2013
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Bis zu dem Tag, an dem Marie ein Schicksalsschlag ereilt, den sie nur schwer verkraften kann, scheint ihr Leben recht normal. Sie arbeitet als Kindergärtnerin, liebt ihren Job, ihren Mann und ihre kleine Tochter. Doch schon kurz nach der Tragödie kommen ihr eigenartige Gedanken in den Kopf. Sie schaut beispielsweise kleine Kinder an und sieht in ihrem Kopf, was passieren würde, wenn sie diese umbringen würde. Blutiger, als jeder Film es je sein könnte, gaukelt ihr ihr Gehirn diese schrecklichen Taten vor.

Als sie eines Tages blutverschmiert neben ihrem toten Freund aufwacht, kommt sie in die Psychiatrie, denn durch vorhandene Beweise ist sie die Mörderin. Doch leider kann sie sich selbst nicht mehr an jene Nacht erinnern. Der dortige Psychiater hilft ihr dabei, in die Vergangenheit zu schauen und der Leser erfährt immer mehr Dinge über das Leben von Marie.

Bevor ich das Buch las entdeckte ich im Internet ein Video-Interview mit Wiebke Lorenz. Dort berichtete sie darüber, dass sie selber Zwangsgedanken dieser Art hatte und so kam ihr irgendwann die Idee zu diesem Roman. Hätte ich dieses Hintergrundwissen nicht gehabt, hätte ich den Thriller schon sehr real empfunden, aber mit dem Wissen, dass die Autorin ähnliche Gedanken hatte, wurde die Story noch greifbarer für mich. Und ... sie machte mir richtig Angst.

Denn jeder kennt es wohl, dass man ab und zu Dinge denkt, bei denen man sich dabei ertappt, dass die Gedanken 'komisch' sind, doch nach einigen Sekunden sind diese dann wieder vorbei. Wie aber muss sich ein Mensch fühlen, der in diesen Gedanken gefangen ist? Je mehr man daran denkt, die Gedanken NICHT zu haben, umso mehr müssen sie sich doch ins Gehirn des Betroffenen einbrennen und je mehr muss man sich fühlen, als würde man 'verrückt' werden.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, denn ich liebe Thriller, in denen es um die Psyche eines Menschen geht und die Folgen, die psychische Krankheiten haben können. Der Spannungsverlauf lässt bis zur letzten Seite nicht nach und immer wieder hat Wiebke Lorenz Aspekte ins Buch eingebaut, die plötzlich einen ganz anderen Blickwinkel auf die Story auslösten und die Geschichte immer interessanter machten.

Ein Thriller der Extraklasse, der realer wohl nicht sein könnte! Chapeau!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grausige Zwangsgedanken...., beklemmend aber fesselnd!, 3. Januar 2013
Von 
Tanja K. (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Kindle Edition)
Ich habe mich ehrlich gesagt noch nie mit Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken beschäftigt. Dies wurde in dem Thriller gut dargestellt, man kann sich ein richtig gutes Bild davon machen. Allerdings empfinde ich es auch als sehr erschreckend und mir tut jeder leid der so etwas mitmachen muss. Die einzelnen Charakter wurden gut verkörpert. Auch Hannah, die eine mutiple Persönlichkeit ist, wurde gut umgesetzt. Für mich war es einmal wieder so ein Buch dass ich nicht aus der Hand legen konnte,obwohl ich es zwischendurch am liebsten weggelegt hätte... weil ich es für mich so beklemmend war dass ich es fast nicht mehr aushalten konnte. Aber letztendlich musste ich eben doch wissen wie es ausgeht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles muss versteckt sein, 16. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Marie leidet an einer ganz schlimmen Krankheit. Aggressive Zwangsgedanken suchen sie heim, wirklich grauenerschütternde Bilder spielen sich in ihrem Kopf ab. Und sie richten sich um aggressivsten gegen die Menschen, die sie liebt. Ihren Job als Kindergärtnerin kann sie bald nicht mehr ausüben. Als dann Patrick in ihr Leben tritt, scheint wieder ein bisschen Hoffnung auf ein glückliches Leben möglich. Dann passiert das entsetzliche – Patrick wird in der Nacht brutal ermordet. Hat Marie ihren Zwangsgedanken nachgegeben?

Das Thema war für mich hochinteressant. Ich habe nicht gewusst, dass es eine solche Krankheit gibt. Das muss grauenhaft für die Betroffenen sein. Und um diese Krankheit herum ist die Geschichte aufgebaut.

Die Geschichte startet zunächst relativ ruhig. Marie ist nach der Verurteilung zum Mord an ihren Freund Patrick in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden. Eigentlich macht sie einen netten Eindruck, öffnet sich aber nur langsam. Als sie dann zu Gesprächen mit Dr. Falkenhagen bereit ist, erfahren wir in Rückblicken wie die Krankheit begann und sich immer mehr ausgebreitet hat. Super spannend wird erzählt wie Marie Vertrauen zu Patrick fasst und langsam daran glaubt, dass ein Leben mit ihm gemeinsam möglich ist. Und immer weniger will man glauben, dass Marie Patrick tatsächlich umgebracht haben soll.

Mit dieser Geschichte hat ich ein paar sehr spannende Lesestunden. Und das Genre Thriller passt perfekt!
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe, 8. September 2012
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
Ich gestehe. Ja, ich hatte schon Mordgedanken, sogar mehrmals. Allerdings hatte ich nie Angst, ich könnte diese Phantasien auch in die Tat umsetzen.
Marie Neumann dagegen hat genau diese Angst, denn ihre Mordgedanken tauchen sehr oft auf, richten sich gegen die Menschen, die sie am meisten liebt und werden in allen Einzelheiten ausgestaltet. Marie hat eine Krankheit, sie leidet seit dem Unfalltod ihrer Tochter unter aggressiven Zwangsgedanken. Deshalb muss sie auch ihre Arbeit als Kindergärtnerin aufgeben. Zu groß ist ihre Angst, dass sie irgendwann den Kindern all die schrecklichen Dinge, die ihr während ihrer Anfälle durch den Kopf gehen, wirklich antut.
Über eine Gruppe im Internet findet Marie Elli, eine andere Betroffene, die ihr Tipps zum Umgang mit der Erkrankung gibt. „Denken ist nicht tun“, ist das Credo, das Marie verinnerlichen soll.
Aber eines Tages wacht Marie neben ihrem toten Freund Patrick auf, der verblutet neben ihr liegt. Das Messer, mit dem sie ihn die Kehle aufgeschlitzt und mit dem sie siebenundzwanzigmal auf ihn eingestochen hat, ist noch in ihrer Hand.
Nach dem Gerichtsprozess wird Marie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Sie hat sich aufgegeben und nimmt die Therapieangebote nicht an. Das Schlimmste ist die Ungewissheit, denn Marie hat keinerlei Erinnerungen an die Tatnacht. War sie wirklich fähig, den Mann, den sie liebt, auf so brutale Art umzubringen?
Nur ihrem Exmann Christopher und dem engagierten Klinikarzt Dr. Falkenhagen ist es zu verdanken, dass Marie sich endlich öffnet und versucht, sich an die fatale Nacht zu erinnern.
Als sie von der Beziehung zu Patrick und von seinen Geschwistern erzählt, entsteht nach und nach ein ganz anderes Bild jener Nacht. Ist Marie wirklich Täterin oder selbst ein Opfer?
Dies ist einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Erkrankung, die es wirklich gibt, ist so plastisch beschrieben, dass mir teilweise der Atem stockte. Das ist wirklich nichts für zart Besaitete. Der Leidensdruck für die Betroffenen muss enorm sein.
Marie ist trotz ihrer blutigen und brutalen Phantasien ein sympathischer Charakter, und ihre Zerrissenheit wirkt authentisch. Auch die anderen Charaktere sind lebendig und agieren realistisch.
Der flüssige Schreibstil und der konstant gehaltene Spannungsbogen sorgen dafür, dass es schwer fällt, eine Lesepause zu machen. In öffentlichen Verkehrsmitteln sollte dieses Buch nicht gelesen werden, wenn man seine Station nicht verpassen will.
Dieser Thriller ist äußerst raffiniert komponiert. Ich hatte zwar von Anfang an einen Verdacht, der sich auch bestätigt hat, aber das Ende war trotzdem völlig unvorhersehbar und sehr überraschend.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwas fehlt..., 25. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
..., um das Buch wirklich als Thriller zu bezeichnen und mit 5 Sternen zu bewerten. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Gut gefallen hat mir die Darstellung der Zwangserkrankung und der Psychiatrie. Hier wurde gut recherchiert und eine zunehmende Problematik einleuchtend und wahrheitsgetreu beschrieben. Auch die Mutter der Protagonistin ist super getroffen und auch, wenn sie nur als Randfigur agiert, wird deutlich, welchen Anteil sie an dem Verlauf der psychischen Störung haben muss.
Ebenfalls hat mir gefallen, dass man zwischendurch auf eine falsche Fährte bezüglich des Täters geleitet wird und erst recht spät durchschaut, dass die ersten Vermutungen falsch waren und der Täter jemand anderes war...

Die Geschichte an sich ist ganz nett und lässt sich auch flüssig lesen. Das Ende ist dabei jedoch viel zu überladen und konstruiert und so unwahrscheinlich, dass es bei mir leider nur ein Kopfschütteln erzeugen konnte. Die Idee hinter dem Buch ist super, allerdings hätte die Darstellung verfeinert werden können. Die übertriebenen Konstruktionen hätten durch logische Schritte ersetzt werden können, abschließend mit einem sinnigen Ende und einer anhaltenden Spannung im Mittelteil.

Alles in allem kann man dieses Buch lesen für eine nette Unterhaltung, man darf jedoch nicht zu viel von diesem Thriller erwarten. Definitiv eher ein Roman als ein Thriller.
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Alles muss versteckt sein (ungekürzte Lesung auf 1 MP3 CD)
Alles muss versteckt sein (ungekürzte Lesung auf 1 MP3 CD) von Wiebke Lorenz (MP3 CD - 6. September 2012)
EUR 19,95
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