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am 25. Oktober 2009
Was braucht man mehr von Atget? Das große Format wertet die Fotografien deutlich auf. Habe vorher die Taschenbuchausgabe besessen und kann nun viel mehr Details genießen. Für den Preis schon unverschämt günstig!
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am 27. Juli 2011
und zu den bedeutendsten des Alten Paris. In diesem Band finden sich Bilder des Alltags vor hundert Jahren: Kleine Läden und Straßenhändler. Einer verkauft Lampenschirme. Melancholische Bilder von kahlen Bäumen in weiter Landschaft. Bekannte Sehenswürdigkeiten fehlen natürlich nicht. Man erblickt Versailles in verschiedenen Ansichten. Moulin Rouge. Immer wieder Ornamente, Skulpturen, geschwungene Treppen mit eleganten Geländern. Und es gibt Fotos, die in mir eine besondere Neugier wecken, denn ich frage mich: Wo führt diese Straße hin, was verbirgt sich hinter jener Wegbiegung? Was für ein Haus gehört zu dieser Hoftür? Atget gelingt vor allem durch den Einsatz von Lichtnuancen und harten Hell-Dunkel-Kontrasten, diese Gedanken hervorzurufen. So ist eine Tür auf einem Foto schwarz, aber genau darüber finden sich die meisten hellen Stellen des Bildes. Oder eine Straße endet in gleißendem Licht, so dass die Konturen verschwimmen. Man wird anfangen zu träumen, so oft man das Buch zur Hand nimmt.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. November 2015
Eugène Atget gilt als einer der Pioniere der dokumentarischen Fotografie. Dennoch hatte er einen etwas schwereren Stand als sein Landsmann Henri Cartier Bresson, der Gründungsmitglied von Magnum war. Als Atgets bedeutendstes Werk gelten heute seine Alltagsfotos aus der Stadt Paris, die in diesem Buch recht ausführlich präsentiert werden. Man muss natürlich wissen, dass Paris um die Jahrhundertwende eine der modernsten und anziehendsten Städte Europas war (bzw. noch ist), die nach dem Abriss der mittelalterlichen Bauten im 19. Jahrhundert mit ihren Achsen (Boulevards) fast komplett neu errichtet worden war. Das geschah vor allem unter Napoleon Bonaparte und fand seine Vollendung unter seinem Neffen Napoleon III.

Atget widmete sich um die Jahrhundertwende mit viel Liebe dem Pariser Alltagsleben. Zu diesem Zweck zog er mit seiner sperrigen Kamera mit 18 x 24 cm großen Glasplatten ab etwa 1897 durch die Gassen von Paris, um das Leben im Bild festzuhalten. Dabei wechselte er nie das Format und auch der Blickwinkel war sehr oft der gleiche. Experimente schienen ihn ebenso wenig zu interessieren. Er begegnete auf seinen Streifzügen schwitzenden Arbeitern und Asphaltiers oder abgewrackten Prostituierten. Auch Schuhe im Regal oder Blumentöpfe auf einer Balustrade wurden Opfer seiner Motivsuche. Neben den duftenden und romantischen Parkanlagen hatten auch die schmuddeligen Hinterhöfe der Stadt Paris einen besonderen Reiz für ihn. Viele verspielte Details, wie z.B. Türklinken fanden Einzug in sein Werk. Damals waren sein Blick und seine Sichtweise der Dinge nicht unbedingt akzeptiert. Erst in der Neuzeit mit Fotografen, wie Steven Shore scheint sich diese Art der Fotografie ihren Platz in der Kunstgeschichte erobert zu haben. Atget war also seiner Zeit um Jahrzehnte voraus. Seine Aufnahmen sind alle in Schwarz Weiß, wodurch natürlich die gute Bildkomposition und Atmosphäre besonders gut zum tragen kommt.

Paris ist eine Stadt, die sich in einem ständigen Wandel befindet und somit sind die Bilder Atgets mittlerweile ein wichtiges Zeitdokument der Stadtgeschichte geworden. Rund 1500 Negative und 10000 Abzüge hinterließ er bei seinem Tod im Jahr 1927 als Nachlass. Die Sammlung reichte aber aus, um aus dem zurückgezogenen und schweigsamen Autodidakten einen Ahnherrn der Chronisten der Stadt Paris und der dokumentarischen Fotografie zu machen, zu der auch Personen, wie seine Entdeckerin Berenice Abbot, Walker Evans, Lee Friedlander oder Bernd und Hilla Becher zählen.

Mit diesem Buch überrascht uns der Taschen Verlag erneut aufgrund eines nahezu unschlagbaren Preisleistungsniveaus. Die Druckqualität des gebunden Buchs ist als gut zu bezeichnen und auch die Hintergrundinformationen sind brauchbar. Empfehlenswert ist sicher noch der ebenfalls im Jahr 2008 erschienene Ausstellungskatalog Eugène Atget - Retrospektive aus dem Nicolai Verlag.
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am 14. April 2011
Es ist eine gelungene Zusammenstellung verschiedener Gegebenheiten in Paris aus dem letzten Jahrhundert. Die Scharzweißaufnahmen geben den Eindruck besonders gut wieder. Ich kann das Buch bestens für Tuschezeichnungen benutzen.
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am 2. Februar 2014
Als ich gelesen hatte um was es geht, war ich wirklich sehr neugierig. Ich dachte, dass es ähnlich dem Titel "Paris - Portrait einer Stadt" sein würde, eben nur mit Bildern dieses einen Künstlers.
Dem ist leider nicht so.

Die Kompetenz des Herrn Atget möchte ich nun wirklich nicht in Frage stellen (schöne und teils interessante Aufnahmen), aber es handelt sich tatsächlich um schon fast eine Art "Katalog" (daher natürlich auch der Ausspruch "..katalogisierung").
Auch dachte ich, dass es mehr "Abwechslung" geben würde (Prostituierte, etc.) - das Kapitel der "Freudenhäuser" umfasst jedoch nur in etwa 3 Blätter.
Außerdem sind auch sehr viele Bilder etwas zu "statisch" und "flach", was teils natürlich der damaligen langen Belichtungszeit geschuldet ist, aber eben trotzdem alles "kahl" wirken lässt.

Das Werk selbst liegt in hervorragender Druck-, Binde-, Typografie- und Informationsqualität vor.

FAZIT:
Wer interesse an dem Künstler hat, wird an dem Buch wohl sehr viel Freude haben.
Wer vor allem die Architektur des damaligen Paris sehen möchte, wird ebenfalls viel Freude haben.
Wer jedoch Paris mit seinen Menschen und seiner Geschichte sehen möchte, wird mit der "Portrait of a City"-Variante sehr viel mehr anfangen können.
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