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Kundenrezensionen

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am 20. Oktober 2014
Vorab muss ich sagen dass ich auch das erste Buch von Tilo Gockel (Kreative Blitzpraxis) habe und von der 1. Ausgabe 100% überzeugt war, so dass ich mir gleich dieses 2. Buch auch sofort zugelegt habe.

Wer das 1. Buch NICHT besitzt wird sicher auch von diesem begeistert sein. Tilo Gockel gibt viele Tipps und Tricks - wie immer einfach und verständlich erklärt.

Wo ich etwas enttäuscht war ist dass an mancher Stelle aufgezäht wird was möglich ist - man Wissendurst bekommt, dann aber darauf nicht eingegangen, sondern abrupt abgebrochen wird. So z.B. im Kapitel Supersync mit den 602er Yongnuos. Da wird aufgezählt dass damit das Auslösen von Studioblitzen auf den 2. Vorhang sowie das Auslösen einer 2. Kamera auf den 1. oder 2. Vorhang einer anderen Kamera problemlos möglich ist - PUNKT - und das Kapitel ist aus ohne weiter darauf einzugehen :-( Mich hat genau dieses dann interessiert, die Neugirde geweckt, aber ich weiß nicht wie man dieses macht. Die Worte "es ist problemlos möglich" helfen mir da leider nicht weiter.

Vielleicht kann Hr. Tilo Gockel ja das in einem kleinen Youtubevideo nachholen?

Aber ebenso wie das erste Buch "kreative Blitzpraxis" eine ABSOLUTE Kaufempfehlung! Toll auf welch spielerisch einfache Art Tilo Gockel einem zum perfekten Bild heranführt und die technisch wichtigen Details näher bringt.
Ich habe aus diesen beiden Büchern sehr sehr viel gelernt was ich so auch in der Praxis selbst umsetzen konnte.
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am 31. Oktober 2014
Sind Aufsteckblitze nun Segen oder Fluch?
Diese Frage sorgt bei Generation von Fotografen für lebhafte Debatten. Für die Einen ist der Aufsteckblitz ein Garant für "totgeblitzte", leblose Bilder, für die Anderen hingegen zaubert der gut dosierte Einsatz des Blitzes erst die richtige Stimmung in das Bild und wertet die Aufnahme enorm auf. In manchen Situationen macht der Aufsteckblitz eine Aufnahme überhaupt erst möglich
Der Autor des nun vorliegenden Buches räumt auf mit antiquierten Vorurteilen und zeigt dem Leser in 27 Workshops zur Porträt-, Food und Produktfotografie wie die "Wunderwaffe Aufsteckblitz" gewinnbringend eingesetzt werden kann. . Trennt man den Blitz von der Kamera, setzt ihn also "entfesselt" ein, erschließen sich dem Fotografen ganz neue Möglichkeiten die sonst nur mittels professioneller Studioblitzanlagen umzusetzen wären. Mit einem Umfang von 254 Seiten ist dieser Ratgeber schon kein Leichtgewicht mehr. Das Buch selber kommt in der von Galileo gewohnt hervorragender Qualität daher. Ein fester Einband und das kleine Leinenbändchen als Lesezeichen sind hier quasi bereits Standard.

Das Buch ist Herstellerunabhängig geschrieben. Die vorgestellten Techniken lassen sich also mit Aufsteckblitzen nahezu jeden Herstellers umsetzen. Die einzelnen Kapitel sind reich bebildert. So finden sich neben den obligatorischen Beispielfotos immer auch die entsprechenden Lichtskizzen die den jeweiligen Lichtaufbau beschreiben. Auch das verwendete Zubehör ist abgebildet. Zudem erleichtern einige Tabellen den Überblick.

Wenngleich sich das Buch nicht an 100%ige Fotografieanfänger wendet, beginnt der Autor im ersten Teil des Buches zunächst mit einem "Crashkurs Blitztechnik". Nach dieser Einführung die neben der Motivation für das blitzen auch das Handwerkszeug beschreibt geht es dann ziemlich rasch ans Eingemachte. Berechnung der Leitzahl, Schlitzverschluss überlisten, TTL-Messung vs. manuelles Blitzen sowie Blitzbelichtungskorrektur sind einige der Schlagworte denen sich Tilo Gockel hier widmet. Bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, dass der Autor weiß wovon er redet. Tilo Gockel "schwafelt" nicht herum, sondern kommt schnell auf den Punkt, wobei der Text einfach zu lesen ist und auch für den Amateurfotografen keine Verständnisprobleme aufkommen lässt. Manchmal ist es verständlicherweise unumgänglich bestimmte Fachbegriffe zu verwenden. Ist das der Fall, dann werden diese aber auch ausreichend genug erklärt. Im Anhang des Buches findet sich folgerichtig dann auch zusätzlich noch mal eine "Übersetzungsmatrix" die die englischen Fachbegriffe der deutschen Bedeutung gegenüberstellt.

Im ersten Workshop nun, geht es um das lenken und formen des Lichts. Die Technik des bouncen, also das umlenken von Licht, wird beschrieben und einige Hilfsmittel wie Schirm oder Softbox werden vorgestellt. Auch ungewöhnliche Lösungen haben hier Einzug in das Buch gefunden. Sehr schön beschrieben ist der Bau eines Ringblitzes (oder besser der Simulation des selbigen) aus mehreren Systemblitzen. Sogar an die Angabe der Bezugsquellen für die benötigten Materialen wurde gedacht. Es folgen zahlreiche Bildbeispiele die aufzeigen, welche Ergebnisse mit so einer Konstruktion erreicht werden können, wie man dorthin gelangt und welche Verbesserung mit nachträglicher Bildbearbeitung am Computer erreicht werden.

Wunderbar und einfach nachzuvollziehen sind auch die Fotos aus dem Kapitel "Mit Farben und Mustern spielen". Preiswerte Effekte mittels Farbfolien sind hier das zentrale Thema. Auch das beliebte "Shooting zur blauen Stunde" wird angesprochen. Was aber ist, wenn die "blaue Stunde" verpasst wird ? Kein Problem, - dann "basteln" Sie sich mittels Farbfolie und Weißabgleich eben Ihre eigene.

Ferner wird die Möglichkeit Muster mittels Projektion auf den Hintergrund zu bringen angesprochen. Das Ganze setzt Tilo Gockel dann mit Hilfe einer alten, analogen Spiegelreflexkamera um, die er zusammen mit einem Aufsteckblitz kurzerhand zu einem Projektor umfunktioniert. Sehr schön, was mit ein wenig Kreativität auch im "LowBugdet-Bereich" möglich ist.

Das derzeit sehr angesagte "Mystic Light" wird anhand einer Foodaufnahme sinnvoll zum Einsatz gebracht und die Umsetzung in gewohnt kompetenter Art beschrieben. Hier wird der Blitz während der Aufnahme bewegt. Der Fotograf "malt" während der Dauerbelichtung Lichtakzente auf sein Motiv. Nicht neu, aber immer wieder ein Hingucker.

In der Lebensmittelfotografie wird Frische oft durch Wassertropfen simuliert. Wie diese Technik effektvoll eingesetzt werden kann zeigt der Autor am Beispiel einer eigentlich eher nüchternen Aufnahme eines Bündel Radischen. Ohne Wasser und "eingefrorene" Tropfen wäre die Aufnahme relativ nichtssagend. Mit der vorgestellten Technik jedoch wird daraus eine äußerst dynamische Aufnahme die Frische und Gesundheit des Gemüses so lebendig unterstreicht, dass einem die Aufnahme praktisch zuruft: "Kauf mich, iss mich". So soll es sein.
Ein weiteres Beispiel für eine gelungene Produktaufnahme bildet dann das Foto einer Halskette. Auch hier entsteht mit einfachsten Mitteln eine sehr ansprechende Präsentation.

In den nächsten Kapiteln geht es dann um mein persönliches Lieblingssujet. People-, Portrait-und Fashionfotografie.

Keine Sonne? Kein Problem, - mach dir deine eigene. Mittels Aufsteckblitz und der richtigen Technik zaubert man auch an trüben Tagen eine wundervolle, sommerliche Stimmung in seine Aufnahmen. Auch hochwertige Modeaufnahmen unter Einbeziehung eines flotten Sportwagens sind mit Aufsteckblitzen kein Problem. Tilo Gockel zeigt wie man das Auto ausleuchtet, Systemblitze mit einem Porty (transportabler Studioblitz) kombiniert und künstlichen Rauch erzeugt. Gut, das Setup ist aufgrund der vielen verwendeten Blitze und nicht zuletzt wegen dem Porty nicht mehr für jeden umsetzbar, aber dennoch äußerst interessant. In dem folgenden Workshop "Fashion Shooting mit Oldtimer" kann dann auch der weniger gut ausgestattete Amateur wieder mithalten. Drei Blitze reichen aus um das vorgestellte Shooting nachzustellen.

Im Rest des Buches geht es vornehmlich um derzeit angesagte Techniken. Funk-TTL und "Gang Light" werden erklärt und kommen zum Einsatz. Dynamische Aufnahmen am oder im Wasser zeigen eindrucksvoll, wie man seine Aufnahmen mit Leben füllt. Ebenso lebendig wirken die sogenannten "Mehlstaub-Aufnahmen", die durch die Sendung "Germanys next Top-Models" einer breiten Masse an Fotografen bekannt geworden sind. Hier wird fliegendes Mehl mit Blitzlicht "eingefroren", so dass es wie Rauch, oder manchmal auch wie kleine Explosionen am Körper des Models wirkt.

Im Rahmen dieser Buchbesprechung ist es kaum möglich auf die vielen nützlichen Tipps und Kniffe einzugehen die uns der Autor in seinem neuesten Werk mit auf den Weg gibt. Vom "Poor Man's Lightning Setup" über Stroboskopeffekte bis hin zum fotografieren unter Zuhilfenahme von Lichtschranken ist (fast) alles dabei was das Herz des (zukünftgen) Strobisten höher schlagen lässt. Auch Dinge wie man ohne Risiko ältere Blitze an modernen Kameras einsetzen kann und das "richtige" laden von Akkus werden angesprochen.

Fazit: Das Buch "Entfesseltes Blitzen" ist ein kompetenter Ratgeber und ein neuerlicher Rundumschlag in Bezug auf das fotografieren mit dem entfesselten Aufsteckblitz. Sowohl Blitzanfänger, als auch fortgeschrittene Benutzer dürften voll auf Ihre Kosten kommen. Es wird umfassend aber leicht verständlich informiert und es bleiben nach der Lektüre kaum Wissenslücken wenn es um das genannte Thema geht. Die Angaben von Bezugsquellen sowie zahlreiche Weblinks im Anhang runden das Werk wohltuend ab.

Kaufempfehlung !
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am 6. September 2014
Es ist oft nicht leicht, die wirklich kompetenten Autoren zu finden. Tilo Gockel gehört zweifellos dazu, und seine Bücher sind in gut lesbarer Sprache gefüllt mit Tipps, kreativen Ideen, Kaufempfehlungen, Bauanleitungen, professionellen Beispielfotos, Links, praxisnahen Exkursen etc.
Die Tipps sind teilweise nur mit zusätzlichen Anschaffungen umsetzbar, aber der Autor achtet sehr darauf, die Kosten dabei niedrig zu halten. Die erstklassigen Beispielfotos sind oft mit billigem Zubehör gemacht.
Wer bereits das Buch "Kreative Blitzpraxis" von Tilo Gockel besitzt, findet ein paar Tipps doppelt, trotzdem hat sich das Buch auch für mich noch gelohnt und ich empfehle es allen, die immer mehr in die Kunst des Blitzens eindringen möchten.
Vorausgesetzt werden die Grundlagen der Fotografie und ich denke, es ist auch nicht schlecht, ein anderes Buch vorher gelesen zu haben (die "Kreative Blitzpraxis" eignet sich dabei eben so gut wie die Bücher von Neil van Niekerk).
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am 18. Dezember 2014
Als selbstständige Fotografin arbeite bereits seit gut 5 Jahren vollberuflich in dem Bereich der Fotografie und sträubte mich anfangs sehr Blitze einzusetzten. Zu umfangreich war die Materie für mich. Ebenso zu unberechenbar. Alles todgeblitzt oder vorne komplett hell und hinten ein dunkler leerer Raum und die Stimmung der Party praktisch nicht mehr vorhanden. Lieber fotografierte ich bei available Light und nutzte die vorhandenen Lichtquellen. Welche Möglichkeiten sich auftun - vor allem auch draußen zusätzlich mit Lichtquellen entfesselt arbeiten zu können bringt neue kreativität mit sich. Dabei zeigt der Autor auch das es nicht das teuerste Equipment sein muß um gute Ergebnisse zu erziehlen, was gerade für die Fotografen gut ist die noch nicht wissen wo die Reise hingeht. Gerade wenn man kreativ arbeiten will und eher 2 - 3 Aufsteckblitze benötigt als nur einen teuren. Schön ist auch das zum Beispiel die Modelle die Thilo Gockel vor der Kamera standen mit ihrer Modelkarteinummer vertreten sind, so kann man bei gefallen und Shootingideen auch genau diese Modelle buchen. Neben lauter hübschen Frauen hätte mich als FotografIN sicherlich auch das ein oder ander Male-modell angesprochen oder auch noch andere Bereiche als Fashion, z. B. die Kinder und Hochzeitsfotografie. Dennoch ziehe ich viele wertvolle Tipps aus den gezeigten Setups auch für andere Bereiche. Schön sind auch die DIY-Tipps was man sicher selber bauen kann an sinnvollen hilfsmitteln.
Das Buch motiviert neue Dinge auszuprobieren und nachzumachen

Das Buch besticht im ersten Eindruck durch seine edle Haptik. Der Einband fühlt sich gut und hochwertig an mit seiner matten Optik. Die Seiten im Buch sind stark genug. Die Seiten sind voll mit vielen Beispielbildern alles etwas leichter und verständlicher zu machen. Die Bilder sind modern und interessant was zum nachmachen animiert. Mir hat es viele neue Denkanstöße und Ideen mitgegeben. Absolut empfehlenswert für den der schon etwas mit Blitzen rumprobiert hat und noch weiter eintauchen will.
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Tilo Gockel stellt in seinem Buch die Möglichkeiten des entfesselten Blitzens vor, also der Technik Blitze von der Kamera losgelöst im Setup aufzustellen. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk auf Aufsteckblitzen, wie sie die Kamerahersteller und viele Zubehörfirmen anbieten. Mir hat dabei gut gefallen, dass er sehr bewusst nicht die teuren, herstellerorientierten Lösungen vorstellt, sondern viele Lösungen anbietet, wie man mit günstigen Geräten und einfachen, kostengünstigen Hilfsmitteln professionell arbeiten kann.

Das Buch selbst ist nicht unbedingt auf absolute Anfänger in der Fotografie und Blitztechnik ausgelegt. Es geht vielmehr davon aus, dass der Leser sich tiefer in die Materie einarbeiten will und auch bereit ist, sich ggf. entsprechendes Equipment zu beschaffen, das aber zu erträglichen Preisen. Entsprechend ist das Buch aufgebaut, nach einer kurzen, aber sehr intensiven Einführung in die Theorie stellt Tilo Gockel diverse verschiede Blitzsets für nahezu alle relevanten Einsatzbereiche vor. Von der Modelfotografie über Food- bis zur Produktfotografie ist zu praktisch jedem Bereich ein Beispiel vorhanden, das viel Anregung für eigene Arbeiten gibt. Die Kapitel sind durch sehr gute Ergebnisbilder, Zwischenergebnisbilder und Zeichnungen der jeweiligen Setups ergänzt, so dass sich die Setups leicht nachvollziehen lassen. Aufgelockert werden die einzelnen Abschnitte jeweils durch detailliertere Erklärungen zur Hardware-Technik oder zur Blitztechnik. Das Ganze liest sich sehr locker und leicht und der Text enthält viele kleine Tipps sowie Hinweise zu weiterführenden Informationen. Auch für Anfänger ist das Buch mit Sicherheit eine Hilfe, die Möglichkeiten der Technik zu erkennen und sich bei späteren Zukäufen zu orientieren. Außerdem macht die Aufmachung des Buches einfach Lust darauf, das Gezeigte selber auszuprobieren.

Ergänzt wird das Buch durch ein umfangreiches Wörterbuch mit Erklärungen des Vokabulars der Strobisten und Bezugsquellen für die verwendete Technik und die Hilfsmittel.

Das einzige, was ich mir an dem Buch wünschen würde - gerade im Hinblick auf die weniger fortgeschrittenen Leser - ist im Anschluss an die theoretischen Grundlagen eine Vorstellung der später benutzten Blitz-Hardware, insbesondere der Blitze und der Funktechnik. Interessierten Anfängern würde der Einstieg in die Materie dadurch erleichtert.

Was man von dem Buch nicht erwarten sollte, ist eine genaue Beschreibung der Einstellungen der Geräte. Das würde in mehrerer Hinsicht keinen Sinn machen: die Hardware ist zu vielfältig, die Anforderungen an die Setups sind zu unterschiedlich und die tatsächlichen Lichtverhältnisse nicht vorhersehbar. Trotzdem geben die den Bildern beigefügten Hinweise und Daten viele Informationen, auf denen man selbst aufbauen kann.

Für mich war das Buch seit langem wieder eine Lektüre, die meinen Erwartungen voll entsprochen hat, locker zu lesen ist, die auch dem interessierten und/oder fortgeschrittenen Amateur und manchem Profi viel an neuem Wissen vermittelt und später zum Nachschlagen geeignet ist.

+++ Gratisexemplar +++
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am 18. September 2014
Einen Aufsteckblitz in jeder Situation zielgerecht und richtig ein zusetzten ist gar nicht so einfach. Aber genau das erlernt man mit diesem Buch.

Von den theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge bis zum bearbeiteten Bildergebniss wird alles genau beschrieben.

Der Schwerpunkt des Buchs ist ganz klar der Einsatz von Aufsteckblitzen. Die Nachbearbeitung der Bilder und teilweise der zusätzliche Einsatz eines Studioblitz wird im jeweiligen Kapitel kurz beschrieben.
Schritt für Schritt tauchen Sie in die Welt der Aufsteckblitze ein. Lernen raffinierte Blitztechniken wie HSS, Supersync oder Gang Light, den Einsatz von Blitzeffekten oder auch ganze einfach Bouncen also das indirekte Blitzen.

Für mich auch ein wichtiges Thema: Die Vorgehensweise bei Mischlicht. D.h. vorhandenes Licht und den Einsatz eines zusätzlichen Aufsteckblitzes - was ist dabei zu beachten, welche Einstellungen sind für die jeweiligen Bildergebnisse zu verwenden.
Oft gibt es in dem Buch zusätzlich Hinweise und Internetlinks um noch tiefer in das jeweilige Thema einzusteigen oder an kameraspezifische Informationen zu gelangen. Das Buch ist Kamera- und Blitzhersteller unabhängig geschrieben.
Im Anhang des Buchs lassen sich zusätzlich alle Begriffe alphabetisch sortiert nachlesen.

In 27 verschiedenen Workshops wird das theoretische Wissen praktisch und kreativ umgesetzt und die Vorgehensweise sowie das Bildergebniss detailliert erklärt. Hier kommt der Aufsteckblitz oder die Aufsteckblitze meistens 'entfesselt' d.h. über Funkauslöser gesteuert zum Einsatz.

Tilo Gockel ist ein Spezialist auf dem Gebiet der Blitztechnik speziell auch bei der Verwendung von Aufsteckblitzen. Seine kreativen 'Bastelanleitungen' (DIY Lösungen) und die teilweise experimentelle Vorgehensweise sind in der Szene sehr bekannt.
Das aktuelle Buch ergänzt das 2012 erschienene Buch: Kreative Blitzpraxis: Rezepte für das entfesselte Blitzen'.

Das Buch kann ich allen 'Fotografen', die Aufsteckblitze kreativ und nicht nur im Automatikmodus verwenden wollen, nur empfehlen.
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am 24. Januar 2016
Auch wenn man sein Zeit benötigt, bis man sich an den Slang des Autors gewöhnt hat, merkt man schnell, das die Tipps und Ratschläge nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern aus dem Praxisalltag stammen. Auch freut es, dass auf die so häufig anzutreffende Materialschlacht verzichtet wurde und statt dessen gezeigt wird, wie man mit "Low-cost", ein wenig Trickserei und Sachverstand zu ebenso passable Resultaten gelangen kann. Auch muss man den Autor dafür loben, dass er präzise und knapp jedes Bild mit den notwendigen Kamera-Einstellungen versehen hat, was es dem Leser erleichtert, die Fotos zu lesen und die Inhalte zu verstehen. Sicherlich lassen sich die puristischen Set-ups beim Nachbau beliebig erweitern und die Wirkungen hierdurch noch verbessern, doch schafft es dafür die Beschränkung auf das absolut Notwendigsten, dem Leser die tatsächliche Wirkung eines jeden Praxisbeispiels offen zu legen.
Eins der wenigen Sachbücher zum Thema , dessen Kauf man hinterher nicht bereut.
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am 13. Juni 2015
Dieses Buch hält alles, was es verspricht. Tilo Gockel erklärt verständlich und ausreichend ausführlich auch für Bltzanfänger alles, was man für erfolgreiche Blitzfotografie wissen muss. Er hält auch keine kleinen Tricks zurück sondern erklärt im Gegenteil bereitwillig, wie und warum er die shootings im Buch so aufgebaut hat. Auch bei der hardware ist er keinem bestimmten Markenhersteller verpflichtet sondern gibt gute Tipps, um den eigenen Geldbeutel zu schonen. Ich empfehle dieses Buch allen weiter, die wirklich in die Blitzfotografie einsteigen möchten.
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am 2. September 2014
Ich habe erst vor kurzem mit dem Blitzen angefangen, und da hilft mir das Buch mit dem ersten Kapitel prima als schneller Einstieg. Das zweite Kapitel dreht sich um kompliziertere Geschichten wie Highspeed Sync und Verschlusstiming usw., und dann folgen die Workshops zu Porträt, Food, Sachfotografie. Einige der Workshops habe ich bereits schon nachvollzogen (das *Bouncing*, ein Porträt mit Schirm usw.), und das hat mit den Hilfestellungen alles problemlos geklappt.
Was dann natürlich richtig Appetit macht, das sind die abgehobeneren Sachen wie Shooting mit Mehlstaub, Shooting im See mit Wasserspritzern, Bilder mit geblitzter Diaprojektion. Ausprobiert habe ich das noch nicht selbst, aber ich freue mich drauf!

Nach den 30 Workshops schließt das Buch mit Anhängen zu Surftipps, zu Lichtsetup-Editoren, und mit einem Sprachführer durch den Dschungel der Strobisten-Begriffe.

Das Schmökern macht Spaß, das Nachvollziehen klappt und die Bildbeispiele machen richtig Lust.
Prädikat: Empfehlenswert!
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am 9. Oktober 2014
Hat man sich erst einmal dem Strobisten verschrieben, dann kann das richtig süchtig machen. Nachdem ich schon das Buch Kreative Blitzpraxis von Thilo Gockel gelesen hatte, freute ich mich schon auf diese Ausgabe und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Beispiele im Buch sind sehr gut gewählt, jedes ist nachvollziehbar und kann selbst sicher umgesetzt werden. Das Mehlshooting sollte man vielleicht nicht im Wohnzimmer nachmachen, aber auch da finden sich Möglichkeiten.

Was mir besonders gut am Buch gefallen hat, war die Breite der Beispiele. Vom Mehlshooting über Autos mit Model bis zu Schmuck oder Radieschen (ja, das kleine rote Gemüse) in der Badewanne. Wie auch schon im ersten Buch wird auch diesmal wieder der Workflow in Photoshop nach dem Shooting genau erklärt. Damit lernt man nicht nur wie die Ausgangsbilder entstehen, man kommt mit seinen eigenen auch zu einem ähnlichen Ergebnis. Sicher ein Motivationsfaktor für mich und meinem Model.

Neu im Vergleich zum ersten Buch ist der umfangreiche technische Teil. Thilo Gockel erklärt dabei die Funktionsweise der Blitze in unterschiedlichen Automatik-Einstellungen. Auch die Berechnung von Belichtung und Lichtmenge bei einer gewählten Leitzahl wird gezeigt. Einige Beispiele können dabei nicht unbedingt direkt übernommen werden, da sich die Angaben zum Beispiel für TTL am Canon System orientieren. Nikon, Sony und Pentax Besitzer müssen bei diesen wenigen Fällen improvisieren. Wie immer wieder beschrieben muß man ja nicht im Automatikmodus arbeiten, man bekommt die Ergebnisse auch im rein manuellen Modus hin.

Was mir auch Spaß macht sind die Anleitungen zum Basteln. Sei es die günstige Version eines Ringblitzes mit sechs einzelnen einfachen Blitzen oder die Anleitung zu einem Badezimmershooting mit Tropfen oder Wassersplash.

Mein Fazit: für alle die gerne mit dem Strobisten-Blitzen anfangen wollen ein Buch das die Inspirationen und die Anleitung zu guten Bildern liefert. Fortgeschrittene können sicher im Technik teil dazu lernen und sich so manche Idee aus den Shootings und dem Photoshop Workflow abschauen. Auf alle Fälle motiviert das Buch wieder zu eigenen Blitzexperimenten.

Die Haptik des im Galileo Design erschienenen Buchs ist wie gewohnt sehr gut. Der Druck auf hochwertigem Bilderdruckpapier klar und scharf. Damit verdient das Buch aus meiner Sicht die 5 Sterne.
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