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Kundenrezensionen

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am 7. September 2014
Ich habe mir die erste Auflage dieses Buches, gleich nach Erscheinen gekauft. Die erste Auflage erschien ja noch im Addison-Wesley Verlag. Der Nachdruck wurde dann bei Galileo Computing aufgelegt. Geändert hat sich, laut Webseite zu dem Buch, wohl hauptsächlich ein Kapitel, zudem sind weitere Kapitel hinzugekommen und Fehler wurden verbessert. Hier der genaue Text: [...]

Aber zurück zum Thema. Ich hatte mir von dem Buch erheblich mehr erhofft und bin total enttäuscht worden. Ich habe dem Buch über ein Jahr eine Chance gegeben, aber ich werde einfach nicht warm damit. Immer wieder breche ich das Lesen ab, weil es einfach so trocken und wenig zusammenhängend geschrieben ist. Ich habe Kapitel 1 bis 7 gelesen, die alle wie eine Art API nur wenig ausführlicher beschrieben sind. Oft wird dann sogar auf die API verwiesen. Dieser Stil streckt sich bis Kapitel 14 fort. Dann habe ich in Kapitel 15 weitergelesen - immer wieder mit langen Pausen, weil das Buch so kompakt und in einem schwierigen Stil geschrieben ist - dass man sich dafür immer bewusst Zeit nehmen muss und außerdem am besten direkt am Rechner sitzt, um überhaupt etwas zu verstehen. In Kapitel 15 wird dann genauer auf die an sich sehr gute Beispiel-Webseite Luigis-Pizza eingegangen. Doch auch hier ähnelt der Stil wieder einer API. Der Autor verwendet eine trockene, sachliche Sprache. Oft muss man richtig nachdenken, um versteckte Hinweise zu erkennen, warum hier etwas genau so umgesetzt wird, wie es dann im Quellcode auftaucht. Bestes Beispiel: In Kapitel 4 werden StandardAutoloader und ClassMapAutoloader vorgestellt. Doch wann man welchen einsetzen soll und ob einer der beiden eventuell Performanceverbesserungen mit sich bringt, wird nur beiläufig erwähnt: "Der ClassMapAutoloader verwendet eine ClassMap, um die Klassen performant und ohne unnötige Dateioperationen zu laden." Das wars, diese knappe Erwähnung erfolgt nur in einer kurzen Aufzählung der verschiedenen Loader. Anschließend werden die Loader etwas genauer beschrieben, doch es wird mit keinem Wort mehr erwähnt, wann man welchen einsetzen sollte.

- Das Buch ist didaktisch absolut nicht empfehlenswert. Für Neueinsteiger schon gar nicht (im Geleitwort wird was anderes behauptet), denn es wird vorausgesetzt, dass man Programmierpatterns schon voll verstanden hat (Betonung auf voll). Diese werden, wenn überhaupt, nicht hilfreich am Code erklärt. Aber auch als Fortgeschrittener, hat man das Gefühl, man kann exakt die gleiche Info auch aus der API ziehen.
- Kein Lesespaß. Keine Witze. Kein Zusammenhang.
- Das einzig witzige sind die E-Mails, in denen die Anforderungen so beschrieben sind, wie wenn ein Kunde einem diese per Mail schreiben würde.
- Der Quellcode zu dem Beispiel im Buch liefert noch den besten Mehrwert. Fängt man hier an und versucht dann, nicht Verstandenes im Buch nachzuschlagen, kommt man etwas besser voran. Aber erwartet man dies so von so einem Buch?
- Als Nachschlagewerk ist das Buch, denke ich, ganz gut. Das heißt, wenn man mal eine komplette Webseite bereits umgesetzt hat und diese dann an verschiedenen Stellen verbessern möchte. Dafür müsste ich nun fast einen zweiten Stern vergeben, aber ich bin einfach zu enttäuscht!

Kurz zusammengefasst:
- Didaktisch nicht empfehlenswert. Kein oder nur wenig Zusammenhang. Im Grunde hat man das Gefühl, eine auf deutsch übersetzte API zu lesen, die kaum Mehrwert gegenüber der eigentlichen API hat.

An den Autor: Lesen sie mal ein Buch, wie Little Boxes. So schreibt man Bücher die fesseln. Klar, dort ist das Thema um einiges leichter, doch an dem Stil sollte man sich orientieren.
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am 7. April 2014
Das Buch ist absolut nichts für Anfänger, die einen Einstieg in Zend Framework 2 haben wollen. Wer keine Erfahrungen mit MVC oder einem Framework hat, braucht sich dieses Buch nicht zulegen, da er den Erklärungen kaum folgen kann.

Selber habe ich schon einige Erfahrungen in PHP und wollte nun meine Website mit ZF2 verbessern. Daraus ist leider nichts geworden, da der Autor keinen klaren Faden durch das Buch zieht und immer nur einzelne Komponenten vorstellt, mit denen ein Neuling nichts anzufangen weiß.
Gerade am Anfang bleiben viele Verständnisfragen offen. Dadurch hat ein Anfänger keine Chance dem Stoff zu folgen.

Das Buch ist wohl nur für Umsteiger von ZF1 gedacht.

Schade, da es nicht gerade günstig war.
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am 20. September 2013
Pro: Guter Ein- und Umstieg ins ZF2, geht tiefer als andere verfügbare Literatur, guter Preis
Kontra: leider (Nachtrag: noch) keine eBook Version

Als ich die Erstauflage dieses Buches dieses Jahr, damals noch vom Addison-Wesley Verlag, bestellte, hatte ich schon einige Zeit auf ein fundiertes Buch in Sachen ZF2 gewartet.

Einige Bücher und eBooks hatte ich bis dato schon in Richtung ZF2 durch und war meistens von dem geringen ZF2-Praxisanteil und/oder dem relativ flachen Kratzen an der ZF2 Oberfläche enttäuscht. Häufig wird sich unverhältnismäßig lange mit Installation und Vorgeschichte aufgehalten.

Meine Erwartungen, was das Zend Framework2 Buch von Ralf Eggert anging, waren von daher ziemlich hoch – denn bisher habe ich nichts gefunden, was meinen Erwartungen entsprach. Auch die frühe Dokumentation und die noch kleine Community um das recht neue Framework macht die Einarbeitung mühsam.

Anfang März hatte ich dann endlich mein Exemplar in der Post. Einleitung, Installation ausreichend erklärt, alles was man wissen muss, damit es läuft und los geht’s ...
Schon mal sehr viel versprechend!
Der folgende Praxisteil hangelt sich durch zahlreiche Bereiche, mit denen mit Sicherheit jeder, der sich entscheidet, ein Projekt mit dem Zend Framework 2 zu entwickeln oder einfach nur Interesse an diesem spannenden Thema hat, in Berührung kommt. Der sehr große Praxisteil orientiert sich immer wieder an greifbaren Anwendungen und erleichtert so das Verständnis für die neuen Strukturen in ZF2. Der lockere Schreibstiel des Autors ist mit schon da positiv aufgefallen.

Ich möchte nicht zu sehr ins technische Detail gehen, aber für alle die es interessiert:
Behandelt werden alle wichtigen Punkte, die das Zend Framework 2 zu bieten hat, der MVC Bereich, Routing, Formulare, dazu Hydratoren, Filter und Validatoren, der ServiceManager, Events, Services, Mapper und alles rund ums Thema Views, und dazu einiges, was mir gerade nicht einfallen möchte – auf jeden Fall alles, was es braucht, um problemlos ein eigenes Projekt zu starten. So was habe ich gesucht!

Nachdem ich nun auch diese neueste Auflage mit HardCover (finde ich einfach besser für Bücher) vom Gallileo-Computing Verlag habe, in der ein paar Stellen berichtigt, und vor Allem auf den neuesten Stand gebracht wurde, kann ich dieses Buch nur noch wärmstens empfehlen. Ob Einsteiger ins Thema ZF2 oder Umsteiger vom ZF1, die Lernkurve ist für beide Seiten sehr passend gewählt worden.

Einziger kleiner Nachteil für mich ist: Es gibt das Buch nicht als eBook für unterwegs.
Meine Recherchen ergaben allerdings, dass dies wohl nachgereicht werden soll... bin gespannt!

Fazit: für mich DAS Buch in Deutschland, um mit dem Zend Framework 2 durchzustarten. Guter Preis, sehr guter Inhalt – kann ich wie gesagt empfehlen!
Das evtl. bald folgende eBook dazu, wäre jetzt noch ein Sahnehäubchen...
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am 7. September 2013
Ich hatte bereits den "Vorgänger" aus dem anderen Verlag durchgearbeitet und war dabei schon von der Herangehensweise des Autors an das Thema Zend Framework 2 überzeugt.

Das vorliegende Buch gefällt mir nicht nur von der äußeren Qualität und der Aufmachung her viel besser - das wäre ja auch Quatsch.
Vielmehr sind die Inhalte teilweise überarbeitet, aktualisiert und/oder erweitert worden, so dass ich für den Alltag ein tatsächlich brauchbares Nachschlagewerk auf dem Schreibtisch habe (ich setze das Zend Framework beruflich ein). Weitere (Online-)Informationsquellen werden im Buch an passender Stelle genannt.

Mag einen der Umfang des Framework, dessen Einsatzmöglichkeiten und die Lernkurve zunächst vielleicht abschrecken, schafft es der Autor des Buches durch einen gut gegliederten Aufbau einem genau diese Befürchtung zu nehmen.

Bei der Vorstellung von Modulen, Komponenten und ggf. neuen Begriffen werden immer wieder kurze Codebeispiele und Einsatzmöglichkeiten gezeigt.
Dabei stellte ich anfangs fest, dass man an einigen Stellen nicht genau erkennen konnte, wie und wo ein dargestelltes Beispiel eingesetzt oder ausprobiert werden kann (Autoloader z.B.). Da wird vorgestellt, knapp erklärt und ggf. auf weitere Quellen verwiesen. Dabei ist mir klar, dass der Umfang des Buches natürlich beschränkt ist und nicht auf jedes kleinste Detail eingegangen werden kann.

Zudem wird diese "Schwäche" (die keine ist, siehe unten), in den letzten Kapiteln wieder wett gemacht, nämlich durch die zusammenhängende Anwendung die erstellt wird. Spätestens dann wird so manches viel deutlicher und es tritt an mehreren Stellen der berühmte "Aha-Effekt" ein!
Hätte ich das Buch bereits nach der Hälfte des Lesens bewertet (wer macht sowas schon :), hätte ich mindestens einen Stern weniger vergeben.
Und das ist auch der Grund, warum man das Buch tatsächlich "durcharbeiten" sollte und es anschließend als Nachschlagewerk auf den Schreibtisch gehört. Zum Nachschlagen reichen mir nun zum Teil genau die Beispiele, die ich anfangs für zu knapp dargestellt hielt.

Es scheint mir also eine bewusst gewählte Reihenfolge zu sein, man hätte ja auch direkt mit der Erstellung der Module anfangen und währenddessen einzelne Komponenten abhandeln können.

Die Reihenfolge "Vorstellung der Komponenten" und später dann "Praktische Anwendung mit tiefergehender Erklärung" enthielt einen angenehmen Spannungsbogen: Man ahnt bei den Komponenten bereits wie mächtig das Framework ist und möchte das so bald wie möglich sinnvoll anwenden. Und genau das passiert im Verlauf des Buches dann auch.

Begründet vertreten wird im Buch die Ansicht, dass der Wegfall einiger Komponenten (gegenüber dem Zend Framework 1) und die Fokussierung auf weniger Kernkomponenten ein großes Plus sei. Das mag für die am Projekt beteiligten Entwickler und das Framework selbst tatsächlich so sein. Als Anwender kann man das sicherlich auch anders sehen und wünscht sich eine Wiederaufnahme von z.B. Zend_Pdf. Natürlich kann man eigene oder fremdentwickelte Komponenten in ZF2 einbinden und, um beim Beispiel zu bleiben, Zend_Pdf auf diese Weise nutzen. Aber wer weiß was die Zukunft noch bringt. Hat ja auch nichts mit dem Buch an sich zu tun.

Echter praktischer Nutzen ergibt sich aus den enthaltenen Modulen, die man, abgewandelt und erweitert, in eigenen Projekten einsetzen kann.
Erwähnenswert finde ich noch den angenehmen Schreibstil, der mir sehr gefallen hat.

Insgesamt kann ich das Fachbuch allen empfehlen, die sich intensiv mit dem Zend Framework 2 befassen wollen (oder müssen).
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am 25. Februar 2014
Ich kann der Rezension von Dirk Jarzyna (sehen Sie weiter unten) nur anschließen. Ich habe das Buch von Anfang bis zum Ende durchgelesen und leider festgestellt, dass es absolut für Einsteiger ungeeignet ist. Ich werde nicht das doppelte Schreiben was schon erwähnt ist. Aber der Kauf dieses Buches hat sich nicht gelohnt. Das Buch ist meiner Meinung nach nur für Zendprofi geschrieben wurde.

Mir fehlten zusätzlich Themen bzw. Sachen im Buch wie:
- debugging bzw. Test im Zend 2 wurde sehr sehr wenig erwähnt.
- Ajax Controller und Modelstrukturen was schon zu der modernen Webtechnologie gehört
- Schwernachvollziehbare Beispiele haben überhaupt keine Klassendiagramme. Man könnte für den Anfänger mindestens eine UML-Diagramm anzeigen lassen, damit man nicht lange hin und her im Struktur springt. Einige Verbindungen und Implementationen mit AbstractFactory und EventManager Klassen konnte man kaum nachvollziehen.
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am 28. Februar 2014
Wie bereits von anderen erwähnt, ist dieses Buch eine einzige Katastrophe, nicht nur didaktisch. Hätte man eine Arbeit in dieser Form im Studium oder bei der Arbeit präsentiert, dann hätte man es noch einmal schreiben müssen (Aufbau ist sehr schlecht, es gibt keine UML Diagramme. Es gibt nicht einmal Hinweise, was wichtig oder gar zu implementieren ist. Keine Beschreibung, wie man das Buch zu lesen und zu verstehen hat. Die Listings weichen von denen, die bei GitHub zum Download bereitstehen ab,...). Das Buch hat meiner Meinung nach nur einen äußerst geringen Mehrwert für den Leser: man kann einiges schneller nachschlagen, als im Netz danach zu suchen (deswegen einen Stern mehr).
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am 6. März 2014
Das Buch ist überhaupt nicht für Anfänger geeignet. Es fehlt ein klarer Leitfaden, Diagramme und Erklärungen wie die Module und Komponenten zusammenhängen. Da kann man sich auch die Online Dokumentation umsonst anschauen.

Absolut nicht für Einsteiger geeignet.

Ich kann dieses empfehlen: http://www.amazon.de/Zend-Framework-2-0-Example-Beginners/dp/1782161929

Erste Applikationen laufen damit bereits und ist super gemacht für NEUEINSTEIGER in ZF2
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am 9. September 2013
Ideales Nachschlagewerk zum Zend-Framework 2. Hat mir schnell und zuverlässig geholfen, sodass ich es gerne weiterempfehlen möchte! Gutes Buch zu einem fairen Preis!
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am 23. März 2014
Als nun seit ca. 2 Jahren mit Zend 1 arbeitender Entwickler musste ich zwangsläufig irgendwann mit der neueren Version 2 in Kontakt geraten. Lieber früher als später, dachte ich mir. Da ich bereits anhand des Online-Tutorials von Herrn Eggert in das Zend Framework gefunden und mit den Fachbüchern aus dem Galileo Verlag sehr gute Erfahrungen gemacht habe, lag es für mich Nahe, beides zu kombinieren und das vorliegende Buch zur Hilfe zu nehmen.

Wie von Titeln aus der Galileo Computing Reihe gewohnt ist auch dieses Buch ein Hardcover. Mit knapp 400 Seiten ist dieses auch nicht zu kurz geraten und mehr als nur ein Tutorial, sondern auch ein sehr gutes Nachschlagewerk. Es gibt viele Grafiken und Screenshots, diese sind nicht in Farbe, was für das Verständnis aber auch nicht nötig ist. Code-Beispiele sind deutlich gekennzeichnet und in einer Serifenschrift gehalten. Was ich hier für etwas ungünstig fand ist die Wahl von einer maximalen Zeilenbreite von 65 Zeichen, wodurch viele längere Codezeilen umbrechen.

Das Buch ist in drei große Teile gegliedert:
Im ersten Teil, welcher die Kapitel 1-3 umfasst, geht es um die Grundlagen des Zend Frameworks. Wie unterscheidet es sich von Version 1? Dieses Kapitel ist vor allem für Umsteiger wie mich interessant. Welche neuen Konzepte gibt es (Modularität, Dependency Injection...)? Außerdem wird hier das sich das ganze Buch ziehende Beispiel-Projekt, Luigis Pizza Service, vorgestellt und eingerichtet. Zuvor leitet der Autor durch die generelle Einrichtung der lokalen Entwicklungsumgebung (Einstellungen Apache, nötige PHP Extensions, Einrichtung eines vHosts...). Hier fehlte mir allerdings ein wenig mehr Erklärung bezüglich der Installation von Apache und PHP. Weiter geht es mit der Installation, entweder über Zip, den Pearl Installer Pyrus oder Composer, ein unabhängiger PHP-Installer, sowie der Installation der SkeletonApplication, also dem Grundgerüst der Beispiel-Anwendung.
Zum Schluss des ersten Teils werden noch die Projektstruktur der SkeletonApplication sowie beispielhaft die Konfigurationsdateien erläutert. Dies erfordert allerdings schon recht fundiertes Fachwissen meines Erachtens nach und ist nicht sofort nachvollziehbar. Der Autor verfällt hier meines Erachtens nach zu sehr ins... Fachkauderwelsch. Das kenne ich anders von seinem Online Tutorial zu Zend 1.

Der zweite, weitaus umfangreichere Teil (Kapitel 6-14), legt seinen Schwerpunkt auf die Erläuterung der einzelnen Komponenten, mit Codebeispielen zum Thema "Pizza-Service". Hier werden Basiskomponenten wie Caching oder Logging, aber auch das Entwurfsmuster "Event driven architecture", welches bei Zend 2 zum Einsatz kommt, Dependency Injection, MVC, View, Datenbank, Formularverarbeitung und weitere wichtige und immer wiederkehrende Komponente thematisiert. Dabei werden immer wieder Codebeispiele erläutert, welche aber alle völlig unabhängig voneinander sind. Hier fiel es mir recht schwer, den Beispielen zu folgen.

Der dritte Teil letztendlich behandelt einen Workshop, wo man von Grund auf das Praxisbeispiel "Luigi's Pizza-Service" einrichtet und nach und nach aufbaut. Dabei fängt man (leider) nicht bei null an, sondern lädt sich aus dem Internet eine bereits vorbereitete SkeletonApplication herunter. Diese wird nun Kapitel für Kapitel um Funktionalitäten erweitert, welche in Teil 2 des Buchs erläutert wurden. Zu Beginn wird jedoch erstmal die Struktur der heruntergeladenen Projektdateien erläutert, man steht quasi vor vollendeten Tatsachen. Erst im nächsten Kapitel fängt man an, selbst Hand anzulegen und erweitert das Beispiel Modul für Modul um z.B. eine Blog- und eine CMS-Funktion.

Insgesamt gesehen ist der vorliegende Titel fachlich von sehr guter Qualität, soweit ich das beurteilen kann, und man kann sehr viel daraus lernen. Allerdings kann ich die Aufschrift "Für Umsteiger von Zend Framework 1 und Neueinsteiger" nur bedingt so unterschreiben. Meiner Meinung nach sollte man auf jeden Fall bereits mit dem Zend Framework zu tun gehabt haben. Selbst dann, wie z.B. in meinem Fall, fällt vieles noch schwer zu verstehen. Da hätte ich mir, wie im Online Tutorial zu Zend 1, mehr "an der Hand nehmen" des Autoren gewünscht. Ein von vorne beginnendes, sich ständig erweiterndes Praxisbeispiel. Mit der vorliegenden Gliederung des Buchs hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten. Vor allem die immer wieder eingestreuten Codebeispiele haben es mir nicht immer klar gemacht, wo man diese nun einsetzt, sie wirkten für mich ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Ein didaktischer Faden ist da nur sehr schwer zu erkennen gewesen.
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am 30. Oktober 2013
Auf dem Cover des Buches steht u.a. »...für Einsteiger«. Und für Einsteiger ist das Buch eine didaktische Katastrophe. Nach Beschreibung der Installation des Frameworks und oberflächlichem Streifzug durch die Skeleton-Applikation beginnt der Auto damit, eine Komponente nach der anderen zu beschreiben, ohne zuvor mal beschrieben zu haben, wie das eigentlich alles zusammengehört und zusammenspielt. Es geht z.B. gleich los mit der Komponente Zend\Loader. Diese Komponente unterstützt beim automatischen Laden von Klassen und Plugins. Aha, gut. Aber wofür, wann und wo sollte ich denn Klassen und Plugins automatisch laden? Brauche ich diese Komponente überhaupt? Und einen eigenen Autoloader kann ich auch erstellen. Dazu muss ich das Interface Zend\Loader\SplAutoloader implementieren? Cool! Aber wozu sollte ich das machen wollen? WARUM? Und ich lese, das mir in einer bestimmten ClassMap-Datei das Fehlen der Klasse Pizza\Service\PizzaService auffallen sollte... Warum sollte mir das auffallen? Mir ist es nicht aufgefallen. Bin ich doof? Nein, der Autor versteht es nicht, einen Einsteiger Schritt für Schritt durch die Entwicklung einer ZF2-Applikation zu führen. Gut, im letzten Drittel des Buchs wird dann mehr oder wenige Schritt für Schritt eine Beispielapplikation erstellt und dabei wird dann schon ein wenig von dem Kram, der in den vorangegangenen zwei Dritteln beschrieben wurde, klar. Aber diese Beispielapplikation gehört an den Anfang des Buchs, nicht ans Ende. Ich lese ein Buch doch nicht von hinten. Oder anders gesagt: Ich lese doch nicht fast 400 Seiten Zeug, das mir als Einsteiger gar nichts sagt, und versuche Codebeispiele zu verstehen, die sich auf irgendeine Pizza-Applikation beziehen, die ich gar nicht kenne. Klar, hätte ich begonnen, das Buch von hinten zu lesen, wäre mir vielleicht vorne aufgefallen, dass diese PizzaService-Klasse fehlt. Nein, so geht es nicht.

So, wie das Buch gegenwärtig aufgebaut ist, eignet es sich womöglich als Nachschlagewerk für Entwickler, die ZF2 bereits kennen - ob es dafür ausreichend detailliert genug ist, kann ich nicht beurteilen. Einsteigern aber, die sich erhoffen, tatsächlich Schritt für Schritt in die Entwicklung mit dem ZF2 eingeführt zu werden, kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Schade, denn der Autor hat sicher ein sehr tiefes Fachwissen, von dem man profitieren könnte, und gut schreiben tut er auch. Übrigens zielt diese Kritik auch ein gutes Stück weit aufs Fachlektorat, das ja eigentlich dazu da sein sollte, ein Buchprojekt in die richtigen Bahnen zu lenken.

Leider kenne ich keinen anderen (deutschen) Titel zum ZF2, das O'Reilly-Buch ist ja noch nicht erschienen.
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