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am 26. Mai 2014
*Was hat gut gefallen?*

Gut gefallen hat mir der Inhalt des Buches; es ist sehr breit gefächert, und ich habe einiges dazugelernt, das ich mir sonst erst selbst beibringen hätte müssen.

*Was hat nicht gefallen?*

Das Gemisch aus Deutsch und Englisch finde ich schwer zu lesen.
"Cluster-Ressource-Agenten", "Checkpunkte", "gestriptes LV" (zumindest "ge-stripe-tes", oder ist "strippen" wie "ausziehen" gemeint??), "Health-Agenten" (Autsch!), "Mountpunkt", "gemarkert" (... was ist aus "markiert" geworden?),

Die Witze werden spätestens mit der rostigen Axt auf S. 332 unlustig.

*DRBD im Dual Primary Mode*
DRBD-Dual-Primary-Setups mit einer um wenige Sekunden geringeren Failover-Zeit zu begründen, *ohne* die weitaus höhere Gefahr auf Datenschrott durch unkoordinierten Zugriff miteinzurechnen, ist nicht zielführend. Die Komplexität bei solchen Clustern erscheint (wenn man mal ein Schönwetter-fähiges Setup hat) nicht so viel höher, weil "es ja nur ein paar Pakete und CRM-Zeilen mehr sind" - aber die Menge der Fehlerszenarien ist um *einiges* größer, schwerer zu testen, und in den Griff zu bekommen.

Bei Single-Primary-Konstellationen erhält man vielleicht einmal ein Split-Brain -- da kann die Bereinigung so einfach sein wie ein dry-run- rsync und selektives Kopieren. Bei Dual-Primary ist Datenverlust (oder, noch schlimmer, "silent data corruption") viel wahrscheinlicher.

Ja, solange es keine Probleme gibt, schaut alles immer sehr toll aus; unsere Praxiserfahrungen haben gezeigt, dass Cluster-Filesysteme nur _sehr_ selten einen Praxisvorteil bieten.

So im Überblick schaut das jetzt nach einem sehr schlechten Rezension aus; aber abgesehen von der Vorliebe für Dual-Primary und einer auffälligen Anzahl von Rechtschreibfehlern finde ich das Buch gar nicht so schlecht.
Deshalb gibt's 3 Sterne.
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am 14. Juni 2015
Dieses Buch ist das umfassende Nachschlagewerk zum Thema HA. Hier bleiben keine Wünsche offen. Das Buch ist gut strukturiert, die Themen werden alle ausführlich behandelt und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.

Es gibt drei große Bereiche:
- lokale HA
- HA von Clustern
- HA von Storage-Clustern.

Man bekommt einen hervorragenden Überblick über die zurzeit im Einsatz befindlichen HA-Stacks, mit bewusst gesetztem Schwerpunkt auf Enterprise/LTS Versionen der Distributoren. Das Buch ist eher nichts für Einsteiger, und richtet sich schwerpunktmäßig an erfahrenere (Cluster-) Admins.

Für mich waren die Themen Pacemaker/Corosync-HA-Cluster und Ceph von besonderem Interesse, da wir in der Firma den Einsatz für unsere Storage Cluster in Erwägung gezogen haben. Hier werden die Themen erschöpfend behandelt. Der praktische Ceph-Deployment Teil (Stichwort mkcephfs -> ceph-deploy) ist leider aufgrund der rasanten Entwicklung von Ceph, vor allem seitdem Red Hat das Ruder übernommen hat, nicht mehr aktuell, was aber kein Problem darstellt, da hierzu jede Menge Informationen im Netz zu finden sind. Viel wichtiger war für mich, dass die theoretischen Hintergrundinfos in dem Teil über Storage Cluster sehr ausführlich und verständlich dargestellt sind. Die zugrunde liegenden Konzepte lassen sich so auch auf zukünftige Evolutionsstufen und Produkte portieren.

Ich fand auch die ausführliche Dokumentation der zahlreichen praxiserprobten Beispiel-Setups sehr nützlich. Einiges haben wir schon so nachstellen können. Hier kann man sehen, dass der Autor richtig Ahnung hat und was noch wichtiger ist – über jede Menge praktische Erfahrung verfügt. Im Anhang ist viel Nützliches zu finden– kapitelbezogene Manpageverweise, Paketlisten, ein umfangreiches Stichwortverzeichnis usw…

Der Schreibstil des Autors sehr angenehm, komplexe Sachverhalte werden verständlich rübergebracht. Endlich mal eine Fachbuch-Autor, der der Sache auch wirklich Leben einhauchen kann. Deshalb 5 Sterne.

Add: Wir haben Herrn Liebel schließlich für eine Reihe von Workshops in unserem Hause engagiert und er hat uns als Berater entscheidend geholfen, unsere Produktiv-Cluster effektiv zu konzeptionieren und aufzusetzen.
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am 15. Januar 2015
Auch die Neuauflage von Liebel zum Thema HA und Cluster unter Linux lässt für uns so gut wie keine Fragen offen. Der Umfang des Buches hat sich mit 850 Seiten fast verdoppelt, ganz besonders das Thema HA-Cluster und Storage Cluster (letzteres gab es vorher nicht als eigenen Teil des Buches) nehmen den größten Platz ein. Der Teil über lokale HA ist nach wie vor interessant und wurde um BTRFS aufgebohrt, war für uns aber nicht so relevant. Liebel lässt sich viel Zeit und erklärt alle Cluster-Grundlagen ausführlich, danach geht es an das Setup. Für alle Kapitel gibt es Beispieldaten, mit denen sich der Cluster auf fast jeder Distribution sofort in Betrieb nehmen lässt. Die Kapitel folgen meistens dem gleichen Aufbau: Kurze Einführung zum Thema, hier und da mit ein paar kleinen, in der Regel ganz witzigen Stories aufgepeppt. Dann Pre-Setup Checks und Erläuterungen der theoretischen Basics zu dem Thema. Dann folgt das eigentliche Setup, das fast immer haarklein beschrieben ist und mit Tipps zur Fehlerbehebung nicht spart. Zum Schluss gibt es dann meist noch ein Review in der Art "was haben wir gebaut" und "in welche Richtung geht es zukünftig für Setups, Tools oder Konzepte dieser und jener Art". Was auch gut gefällt ist, dass sehr objektiv alle Vor- und auch Nachteile von den vorgestellten Produkten oder Konzepten klar dargestellt werden. Eine "rosa Brille" für bestimmte Distributionen, Konzepte und Tools gibt es hier Gott sei Dank nicht.

Was die Praxisbeispiele angeht sollte für fast jeden Geschmack etwas dabei sein, die Palette geht unter anderem über hochverfügbaren Apache- und Squid -Systeme, OpenLDAP Loadbalancer und Samba4 Cluster. Dazu kommen noch einige Spezialitäten wie der Betrieb von Cluster-Applikationen im CPU-Shield, SSL und TLS Verbindungen im Failover Fall und die Programmierung eigener OCF Agenten. Dann folgen noch sehr umfangreiche Kapitel mit zahlreichen Praxis-Beispielen zu Storage Cluster-Setups mit Ceph, Gluster und DRBD. Insbesondere der DRBD- und Ceph-Teil sind sehr umfangreich. Dazu kommt noch ein umfangreiches Kapitel über Virtualisierung im Cluster und, was für uns in der Praxis noch viel wichtiger ist, das Thema Debugging.
Insgesamt kann man sagen, wenn man das Buch komplett durchgearbeitet hat, stellt einen die tägliche Administration von Pacemaker Clustern, egal auf welcher Plattform, vor keine unlösbaren Probleme mehr, weil die Sicherheit im Umgang mit Corosync, der CRM-Shell und PCS einfach da ist, und vor allem das Verständnis für das was im Hintergrund abläuft. Das ist ganz klar dem hervorragenden Praxis Know-How des Autors zu verdanken. Dass er weiß wovon er schreibt, merkt man in jedem Satz, ohne wenn und aber.
Was auch gut gefällt ist der lockere Stil und auch der umfangreiche Anhang (Paketlisten zu jedem Kapitel für Red Hat, SUSE und Ubuntu/Debian), die Beispiel Daten und das üppige Stichwortverzeichnis. Für mein Team und mich nach wie vor das Referenzwerk im HA-Bereich. Ganz klar volle 5 Punkte.
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am 8. Januar 2015
Hochverfügbarkeit (High Availability), für viele Leute ist es ein fremder Begriff. Dieses Buch bringt es aber genau auf dem Punkt. Es gibt für Admins nichts Wichtigeres als Redundanz bzw. Hochverfügbarkeit seine Server. Oliver Liebel fängt in seinem Werk von ganz unten an zu erklären wie man ausfallsichere Server installieren kann/soll. Es wird von Raid über LVM und Bonding bis hin zu DRBD und sogar Ceph besprochen.
Es ist angenehm zu lesen da seinem (witzigem) Art zu schreiben dieser (trockene) Stoff nicht mehr so langweilig macht. Jedes Thema wird gründlich beschrieben und es wird für die Anfänger empfohlen das Buch ganz von vorne zu lesen. Profi (-Admins) können sicherlich die erste Kapitel überspringen da für uns (ich bin selber Admin) Sachen wir Raid, LVM & Bonding selbstverständlich sind.

Ich werde dieses sehr gutes, qualitativ sehr hochwertiges Buch auf jedem Fall weiterempfehlen da es mir selber gut geholfen und gefallen hat. Man kann immer wieder mal nachschlagen wenn man was nicht mehr genau weiß wie zum Beispiel ein CRM-Befehl geht oder wie das provisioning einer Samba4 funktioniert. Ich finde es sehr praxisorientiert.

Also egal ob Anfänger oder erfahrener Admin, dieses Buch ist das richtiger zum Thema Cluster & Hochverfügbarkeit!
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am 28. Mai 2014
Mit Abstand das umfassendste HA-Buch, das so gut wie keine Fragen offen lässt. Das Buch ist flüssig zu lesen und mit jeder Menge Praxis-Know-How geschrieben, vor allem das gute Verhältnis von Theorie und Praxis ist ein klarer Pluspunkt. Die zahlreichen Beispielsetups im Bereich HA-Cluster bieten hervorragende Templates, um einen ldap, Apache, mysql oder drbd - Cluster nach Wunsch sofort in Betrieb zu nehmen (Stichwort: Beispieldateien, Paketlisten usw., alles zu jedem Kapitel).

Ein weiterer aus meiner Sicht wichtiger Punkt ist, dass jedes Thema sehr objektiv analysiert wird und eigentlich unnötige Forks wie z.B. PCS auch unverblümt betrachtet werden. Applikationen in der HA sind z.T. leider "Fast Moving Targets" aber der Autor schafft es immer zu jedem Thema auch die entsprechende Weitsicht einzubringen, und den Blick auf das Wesentliche zu fokussieren. Der Schwerpunkt liegt klar auf HA Cluster-Systemen, der ebenfalls sehr umfassende Teil über Storage Cluster ist auch extrem informativ. Hier wird mit zahlreichen Beispielsetups klar gezeigt was aktuell mit DRBD, Ceph und Gluster und Co. möglich ist, welche Konzepte praxistauglich sind und welche nicht. Selbst erfahrene Storage Admins können hier noch
einiges an Informationen finden.
Ich hätte mir den Teil über GlusterFS noch etwas ausführlicher gewünscht, aber insgesamt (da alle HA Komponenten bis auf die kleinste Schraube und sehr verständlich erläutert werden), das mit Abstand das beste Buch zum Thema Hochverfügbarkeit und HA Cluster auf dem Markt.
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am 19. Oktober 2013
Ein extrem anspruchsvolles Buch, dass sich in keinster Weise an Anfänger richtet und selbst ich hatte hier- und da einige Schwierigkeiten mich in das Thema, in das ich mich immer schon reinarbeiten wollte, reinfinden konnte. Okay, meine Linux-Zeit ist schon einige Zeit vorbei, ich habe mich vor etwa 2 Jahren extrem viel mit Linux beschäftigt und wollte mich damals schon in dieses Thema reinarbeiten, hatte aber nicht so viel Zeit wie ich mir gewünscht hätte. Jetzt habe ich gemerkt, dass man gerade im Bereich Linux, wo sich sozusagen jeden Tag etwas verändert nicht einfach von heute auf Morgen wieder anfangen kann. Das Buch hat aber eine angenehme Geschwindigkeit. Es vermittelt nicht zu viele Informationen auf einmal, klingt irgendwie blöd, aber ich hoffe ihr versteht wie ich das meine, das Grundgerüst ist super, wenn man sich einen Punkt vornimmt ist das vermittelte Wissen angenehm und man kann es sich perfekt einteilen.

Es geht los bei Überlegungen zur grundsätzlichen Redundanz und splittet sich dann in zwei Richtungen, einmal die für mich interessantere im Moment „Hochverfügbarkeit (HA) auf Server-Ebene“ also lokaler Hochverfügbarkeit und Hochverfügbarkeits-Cluster, auf das ich nicht weiter eingehen kann, weil ich hierzu keine Erfahrungen gemacht habe und mir das Buch aus dem ersteren Grund, also lokaler Hochverfügbarkeit besorgt habe und lesen wollte.

Für mein Vorhaben war das Buch wie gesagt super, ich konnte mich nun in wenigen Tagen reinfinden, musste ein paar Basics nachholen, denn wie gesagt, in zwei Jahren ändert sich einiges und anderes hat man schlicht vergessen. Aber das Wissen was da fehlt, zieht man sich nebenbei wenn man das Buch durcharbeitet rein, immer wieder in kleinen Häppchen, so verschmilzt das und funktioniert, zumindest wenn man ein Vorwissen hat. Solltest Du eine Projektidee haben und wenig Vorwissen zu Linux besitzen empfehle ich dir zunächst ein Linux Handbuch, auch hier hat der Verlag einiges zu bietet, erst dann solltest Du dich an dieses Thema rantrauen. Viel Spaß dabei.
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am 22. Dezember 2014
Ich (Linux-Einsteiger) war auf der Suche nach einem umfassenden Buch zum Thema "HA-Cluster". Der Inhalt deckte alle interessanten Themen (Lokale HA, Cluster-HA, Speicher-HA und VM/Backup) ab, so dass ich mich zum Kauf entschloss. Nach Lesen der Hälfte des Buches muss ich jedoch feststellen, dass der Autor es nicht schafft, diesen -sicherlich- komplexen Sachverhalt praxisorientiert zu vermitteln. Neben einigen (unnötigen, aber in der Linux-Welt scheinbar zum "guten Ton" gehörenden) Seitenhieben auf Microsoft fiel mir besonders die schwierige Lesbarkeit der Sätze auf, die häufig durch Klammersätze und Spiegelstriche unterbrochen werden. Weiterhin sind die häufigen Exkurse nicht auf Anhieb in den Gesamtkontext einzuordnen. (Was will der Autor mir jetzt sagen? Warum steht das hier?) Insgesamt fehlt dem Buch der rote Faden. Weiterhin gibt es zu wenige Abbildungen, was besonders bei der Erklärung von (Co-)Lokationen, Orderings, Stickiness, etc. auffällt. Hier sagen Abbildungen mehr als Worte.

Fazit: Für den versierten Linux-Kenner sicher hilfreich. Als Anfänger sollte man jedoch eher auf Anleitungen im Netz zurückgreifen, um einen elementaren HA-Cluster aufzusetzen. Das Buch sollte dann als erweiternde Ergänzung verstanden werden.
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