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5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für jeden Naturfotografen
Wie nicht anders zu erwarten, ist auch die 3. Auflage des Buches über Makrofotografie von Björn Langlotz mit 372 Seiten ein qualitativ hochwertig und ansprechend verarbeitetes Buch aus dem Haus Galileo Design.
Das Buch richtet sich in erster Linie an den fortgeschrittenen Naturfotografen, spricht aber auch diejenigen an, die sich intensiver mit der Welt des...
Vor 8 Monaten von PK-Images veröffentlicht

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher was für Fortgeschrittene ...
Dieses Buch habe ich mir bestellt, um mich auf einen Workshop Makrofotografie vorzubereiten. Die Ankündigungen auf der Homepage hatten mich neugierig gemacht.

Doch leider hat das Buch meine Fotografinnen-Seele gespalten. Einerseits bin ich total begeistert von dem fundierten Wissen des Autors, seinem schier unendlichen Pool der Profiausrüstung und der...
Vor 9 Monaten von Elke E. veröffentlicht


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher was für Fortgeschrittene ..., 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch habe ich mir bestellt, um mich auf einen Workshop Makrofotografie vorzubereiten. Die Ankündigungen auf der Homepage hatten mich neugierig gemacht.

Doch leider hat das Buch meine Fotografinnen-Seele gespalten. Einerseits bin ich total begeistert von dem fundierten Wissen des Autors, seinem schier unendlichen Pool der Profiausrüstung und der Vorbereitung und Ausdauer bei seinen Fotoexkursionen.

Andererseits fühle ich mich als Leserin des Buches (und engagierte Hobbyfotografin, die im Bereich Makrofotografie dazulernen möchte) aber nicht wirklich angesprochen. Vielmehr habe ich das Gefühl erschlagen zu werden von dem Equipment des Autors und den umfangreichen und z.T. langatmigen Beschreibungen auf den Fotoexkursionen.

Aber nun der Reihe nach:
Der Aufbau des Buches ist übersichtlich und sinnvoll gestaltet. Es gibt klare Definitionen und gute Tipps zur Ausrüstung. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass auch mal ein Zwischenring an der Kamera gezeigt würde. Und Fotos, die wirklich nur mit einer Nahlinse, einem Zwischenring oder einem Retroadapter entstanden sind. Vielleicht sogar als Vergleich Objektiv" und Objektiv mit ...". Ist nämlich schon erstaunlich, wie die Naheinstellgrenze z.B. eines Teleobjektives mit einer Makrolinse verändert werden kann.

Darüber hinaus gibt es auch viele Kompakt- oder Bridgekameras, die gute Tools für die Makro-fotografie haben. Die werden aber leider nur am Rande berücksichtigt. Von einer großen Fotoschule hätte ich erwartet, dass alle Lerninteressierte auf möglichst breitem Niveau und mit unterschiedlichem Vorwissen angesprochen werden! Und mit entsprechenden Beispielbildern zum Nachmachen animiert werden.

Das Thema Fotografische Techniken" ist anschaulich beschrieben und mit zusätzlichen Bildern und Grafiken untermalt. Allerdings glaube ich, dass sich 95 % der Leser/innen des Buches nicht für die mathematischen Berechnungen zur Effektiven Blende" (S. 75) oder zur Schärfentiefe & Brennweite" (S. 94) interessieren werden. Wichtig ist für viele einfach nur das Resultat - und das sollte bei den meisten Anwendern (besonders engagierte Hobbyfotografen) möglichst mit einfachen Mitteln erreicht werden.

Das Kapitel Bildgestaltung" hat mir gut gefallen, war aber nicht neu. Außerdem frage ich mich, seit wann kurze Brennweiten (für mich sind das Weitwinkel-Einstellungen) Nähe vermitteln und zu einer Betonung des Hauptmotivs führen? (S. 153 oben rechts). Meines Erachtens ist das eher eine Eigenschaft von langen Brennweiten im Telebereich. (siehe auch S. 38 - Objektive kuppeln)

Die 170 Seiten zur Motivwahl im Garten, in den Alpen, am Teich, im Schmetterlingspark und im Terrarium sind sehr spannend, wenn man seinen fotografischen Schwerpunkt auf diese Motive lenken will. Und die Ideen zur Tulpenfotografie in allen Lebenslagen können wirklich anregend sein, denn die verschiedenen Stadien erweitern den fotografischen Horizont sehr (wirklich tolle Kompositionen und Umsetzungen). Allerdings hätte ich mir hier weniger Erlebnisbericht", dafür mehr Sachlichkeit und Kürze gewünscht.

Nach diesen unzähligen Motiven aus der Natur bleibt leider nicht mehr viel Platz für Stillleben und Produktfotografie" - gerade mal 20 Seiten. Das finde ich sehr schade, denn gerade technische Details als Makroaufnahmen haben für mich etwas Besonderes.

Außerdem kommt der Bereich Abstraktes und Künstlerische Fotografie" viel zu kurz. Doch dabei bietet er auch für Anfänger/innen ein tolles Spielfeld - besonders wenn sich der Preis der Ausrüstung im akzeptablen Rahmen bewegt. Hier haben Retroadapter und Nahlinse meiner Meinung nach deutliche Vorteile.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist m.E. eher etwas für Fortgeschrittene. Fotografen mit ausreichend Kleingeld für das entsprechende Equipment. Die nicht nur in eine gute Kamera, sondern auch in lichtstarke Objektive, Stative, eine umfangreiche Blitzanlage outdoor und indoor sowie entsprechende Bildbearbeitungs-software investieren. Und dazu noch Zeit haben, Stunden lang am Teich zu sitzen und auf den richtigen Moment zu warten, sich im Studio mit der millimetergenauen Ausrichtung des Lichts zu beschäftigen (S.351 Reflexion bei Schmuck) oder mit theoretischen Abhandlungen auseinander zu setzen (S. 132). Herr Langlotz ist ohne Zweifel Experte auf seinem Gebiet und verdient bestimmt auch gutes Geld mit seiner Makrofotografie für die biologische Dokumentation und Produktpräsentation, allerdings scheint mir in diesem Buch nur eine Zielgruppe angesprochen zu werden. Anfängern würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für jeden Naturfotografen, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Wie nicht anders zu erwarten, ist auch die 3. Auflage des Buches über Makrofotografie von Björn Langlotz mit 372 Seiten ein qualitativ hochwertig und ansprechend verarbeitetes Buch aus dem Haus Galileo Design.
Das Buch richtet sich in erster Linie an den fortgeschrittenen Naturfotografen, spricht aber auch diejenigen an, die sich intensiver mit der Welt des Makros auseinandersetzen wollen. Vorkenntnisse in Kameratechnik sind daher vorteilhaft.
Das Buch ist systematisch gegliedert und führt so den Leser langsam von der Theorie in die Praxis ein.
Nach der Ausrüstung, die mit ca. 40 Seiten recht ausführlich dargestellt ist und in der sowohl die klassischen Spiegelreflexkameras, als auch Kompaktkameras und spiegellose Systemkameras vorgestellt werden, folgen die Kapitel „Fotografische Techniken“ und „Bildgestaltung“. Diese drei Kapitel nehmen etwa die Hälfte des Buches ein. Die zweite Hälfte wird bestimmt durch praktische Anleitungen und persönliche Erfahrungen des Autors bei der fotografischen Umsetzung der theoretischen Ansätze aus dem ersten Teil des Buches. An dieser Stelle sei aber auch erwähnt, dass in der Fotografie der Leitsatz „learning by doing“ seine volle Berechtigung hat. Also: Üben, üben, üben! Das herausarbeiten der Motive im Feld oder unter kontrollierten Bedingungen wird vom Autor ausführlich erklärt, so dass jeder, zumindest das Meiste davon, an Hand eigener Beispiele nachstellen kann. Hier zeigt sich einmal mehr, dass dieses Buch nicht nur als theoretischer Ratgeber, sondern auch als fotografische Anleitung zu nutzen ist. Am Ende des Buches geht der Autor auf etwa 20 Seiten auf die Makrofotografie abseits der Naturfotografie ein.
Bei der Beschreibung der Ausrüstung beschränkt sich der Autor nicht nur auf die bloße Aufzählung unterschiedlicher Kamera- und Objektivtypen, er beschreibt auch detailliert die Vor- und Nachteile diverser Sensorgrößen, geht auf die unterschiedlichen Belichtungsarten ein, erklärt die sehr sinnvolle Spiegelvorauslösung oder den Einsatz von Live View. Der umfangreichen Objektivpalette, die für die Makrofotografie in Frage kommt, räumt B. L. viel Raum ein, erklärt dem Leser wissenswertes über Nahlinsen, Vorsatzlinsen, Zwischenringe, Balgengerät oder Lupenobjektiv.
Beim Kapitel „Fotografische Techniken“ erfährt der Leser auf rund 80 Seiten viel wissenswertes, angefangen bei grundlegenden Dingen, wie Belichtung, Scharfeinstellung oder optimale Lichtführung. Darüber hinaus werden weitergehende Techniken vorgestellt und anhand vieler Grafiken aufschlussreich erklärt. Dazu gehören z. B. das „Lesen“ eines Histogramms oder das Erstellen einer Belichtungsreihe. Dieses Kapitel hält für den Leser aber auch noch weitere Schmankerl bereit. So werden in kleinen Workshops Schritt für Schritt erklärt, wie man mit Hilfe geeigneter Software z. B. den Kontrastumfang erhöht, die Schärfentiefe durch Fokus-Stacking erweitert oder sich einen Reflektor selber baut. Wie in den anderen Kapiteln auch, werden die einzelnen Abschnitte durch viele gute Bilder, hilfreich erklärenden Grafiken oder Screen shots ergänzt.
Auch der Bildgestaltung ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Und das ist gut so, denn spätestens bei der Bildgestaltung trennt sich unweigerlich die Spreu vom Weizen. Hier gibt der Autor Tipps um den richtigen Ausschnitt, das richtige Format oder eine geeignete Perspektive zu wählen.
Die folgenden Kapitel beziehen sich auf die praktische Umsetzung. Dabei erfährt der Leser wie der Autor an ein fotografisches Projekt heran geht, ohne dabei seine persönliche Vorgehensweise übertragen zu wollen. B. L. verweist darauf, dass jeder seinen eigenen fotografischen Stil entwickeln sollte. Ob im eigenen Garten, im Schmetterlingshaus oder in den Alpen, B. L. erklärt in Form von Erlebnisberichten und reichhaltig bebildert die praktische Herangehensweise in der Makrofotografie. Auch in diesem Teil finden sich wertvolle Workshops, wie z. B. das Erstellen eines Panoramas in der Makrofotografie, Rauschunterdrückung, Bildretusche (also das Entfernen z. B. von Sensorflecken) oder das Nachschärfen.
Etwas knapp gehalten ist für mein Empfinden der Index. Hier hätten sicherlich noch einige Stichwörter Platz gefunden, um sich schneller im Buch zurecht zu finden.

Als Fazit sei gesagt, dass das Buch von Björn Langlotz „Die große Fotoschule Makrofotografie“ als Lehrbuch in die Bibliothek eines Naturfotografen gehört.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Fotografie- und Makroanfänger ungeeignet., 25. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Da ich in diesem Jahr endlich mit der Makrofotografie beginnen wollte und mir auch schon ein Makroobjektiv gekauft habe, dachte ich, es schadet nicht sich ein Buch zum Thema zu kaufen, in dem viele Praxistipps gegeben werden. Ich habe dass Buch nun zu 2/3 durchgelesen und mir somit meine Meinung zum Buch gebildet.

Die Struktur des Buches ist tadellos. Es beginnt mit vielen Erklärungen zum Thema Makro, wie etwa den verschiedenen Objektiven, Zubehör, dem Abbildungsmaßstab und so weiter. Alles gut geschrieben und nachvollziehbar.

Danach kommen die Erklärungen zur Fotografietechnik, dem Scharfstellen, der Schärfentiefe, der Bildgestaltung und so weiter. Anschließend kommen verschiedene Themenbereiche wie "Im Garten", "Am Teich" oder "Zu Besuch im Schmetterlingspark".
In diesen Kapiteln beschreibt Björn K. Langlotz wie er dort fotografiert hat. Zwischendurch gibt es immer wieder praktische Workshops.

Klingt doch alles ganz gut oder? Ja, ist es eigentlich auch. Für Hobbyfotografen, die kompromisslos in die Makrofotografie einsteigen wollen und dabei viel, vieeeel Geld in die Hand nehmen wollen um sich Ausrüstung zu besorgen, ist das Buch eine reiche Wissensquelle. Anfänger jedoch, werden durch das lesen dieses Buches eher von diesem wunderschönen Bereich der Fotografie abgeschreckt. Bevor jetzt jemand laut aufschreit und "Das ist doch alles Käse, was der erzählt" ruft, folgt natürlich auch die Begründung für meine Einschätzung.

Der erste Punkt findet sich im Kapitel für die Fotografietechnik. Man stelle sich den Fotografieanfänger vor, der vielleicht irgendwo mal ein paar schöne Makrofotos gesehen hat und sich dachte: "Das will ich auch machen". Der liest sich jetzt dieses Kapitel durch und denkt sich, wenn er die Erklärungen zur Berechnung des Einflusses verschiedener Zubehörteile auf Schärfentiefe, Abbildungsmaßstab usw. liest, erstmal: "Oh mein Gott, das muss ich alles wissen um schöne Makrofotos zu machen?". Nicht wenige werden da schon die Lust am Lesen verlieren. Für den ambitionierten Fotografen, sind die Erklärungen sicher sinnvoll. Oder auch nicht, denn wer berechnet schon im Wald erstmal, wie viel Abbildungsmaßstab er jetzt erhält wenn er eine Nahlinse vor dieses oder jenes Objektiv schraubt? Richtig, wenige bis gar keiner, man probierts einfach aus.

Wenn man sich durch dieses, teilweise sehr interessante, teilweise etwas befremdlich wirkende Kapitel durchgelesen hat, kommen die praktischen Kapitel. Dort beschreibt der anerkannte Naturfotograf Björn K. Langlotz sehr ausführlich, wie er im Garten, im Wald, im Schmetterlingspark oder am Teich fotografiert. Aber genau dass ist der negative Punkt. Er beschreibt wie ER, ein professioneller Fotograf dort fotografiert. Und spätestens dann fragt sich der Anfänger:"Wie jetzt, drei Blitzgeräte, Diffusoren, Reflektor, Stativ, Einstellschlitten, Schwanenhals, Balgengerät, Makroschnecke, Lupenobjektive?".Er ruft in die Küche:"Schatz, haben wir im Lotto gewonnen oder schaust du mal kurz in die Küchenkasse ob sich da mehrere tausend Euro finden lassen? Die brauch ich nämlich scheinbar, wenn ich Makros fotografieren möchte!"

Spaß beiseite.
Ich denke die Botschaft ist klar. Natürlich ist es schön zu lesen und anhand wirklich fantastischer Bildbeispiele zu sehen, was so alles möglich ist in der Makrofotografie. Aber welcher Hobbyfotograf hat schon derart umfangreiche Ausrüstung zur Verfügung? Und erst der Anfänger? Der will ein paar Tipps für den Anfang, keine Lektion in Sachen Ausrüstungsvielfalt. Denn Herr Langlotz beschreibt nicht etwa Alternativen zu seiner Vorgehensweise, nein, er beschreibt haargenau wie und mit welchen Methoden er fotografiert. Durch zwei Themengebiete habe ich mich durchgekämpft und die anderen überflogen. Jedoch kann ich daraus keinerlei Nutzen ziehen, denn meine Makroausrüstung umfasst zum Start ein Makroobjektiv, einen Satz Zwischenringe ein Sigma Makroblitz und das wars. Und das war für den Otto-Normal-Verbraucher mit ca. 700€ (und es waren schon gebrauchtkäufe, neu wäre noch wesentlich teurer gewesen) schon eine ganz schöne Investition. Also was nützen mir die Beschreibungen des Profis und seiner Methoden für meinen Start in die Makrofotografie? Richtig. Gar nichts. Allenfalls die Beschreibungen zum Thema Perspektive und Komposition habe mir Aspekte vermittelt die ich noch nicht kannte. Viel nützlicher für mich wäre aber gewesen, wenn Herr Langlotz den Vergleich zu seiner Ausrüstung und der Ausrüstung eines durchschnittlichen Anfängers in Bildbeispielen und Erklärungen dargelegt hätte. Eventuell würde es den ein oder anderen Anfänger nach einigem Üben auch reizen, mehr in sein Hobby zu investieren.

Von daher, ist es meiner Meinung nach auch unabdingbar, dass mir ein Buch verschiedene Wege zum guten Bildergebnis aufzeigt und nicht nur die Sicht des Profifotografen. Der will ich nicht werden und dessen Budget werde ich nie besitzen.
Das mit weniger Ausrüstung Abstriche im Vergleich zum perfekten Ergebnis gemacht werden müssen, ja, damit kann ich leben. Allerdings war ich auch schon im Wald unterwegs und habe ohne all diese Ausrüstung sehr schöne Ergebnisse erzielt, Ergebnisse die mich teilweise fasziniert und überzeugt haben, dass die Anschaffung des Objektivs und vor allem des Makroblitzes jeden Cent wert waren.

Somit überzeugt mich dass Buch nicht und ich werde es wieder verkaufen.
Für andere mag das Buch sehr wertvolle Tipps bieten, für mich jedoch ist es nur rudimentär brauchbar.
Das war eine Rezension aus der Sicht eines Makroanfängers, danke fürs lesen. Kommentare erwünscht, falls sie konstruktiv sind. Kommentare alla:"Alter du hast voll kein Plan man, geh Landschaft knipsen." dürfen gerne unterlassen werden.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz große Fotoschule!!!, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Unter dem Weihnachtsbaum lag dieses Jahr die 3. Auflage des Buchs Makrofotografie von Björn Langlotz. Ich hatte bereits die erste Auflage, die damals noch unter dem Titel "Digitale Fotopraxis Makrofotografie" angeboten wurde. Die 2. Auflage kenne ich ebenfalls.

Wie bei allen Bücher vom Galileo-Verlag ist der Druck, das Papier und die Bindung über jeden Zweifel erhaben. Besonders positiv ist mir das praktisch nicht wahrnehmbare Raster aufgefallen, das im Vergleich zur 1. Auflage nochmals ehelich optimiert wurde.

Der Autor erklärt das Thema in 4 Kapiteln außerordentlich ausführlich. Zunächst stellt er mögliche Ausrüstungslösungen vor. Dabei berücksichtigt er aktuelle Trends (z.B: spiegellose Systemkameras). Insgesamt werden immer wieder in Form von optisch abgesetzten Kästen Tipps für die Wahl von Ausrüstungsgegenständen gegeben. Dabei geht der Autor sowohl auf den sehr ambitionierten (Hobby-) Fotografen als auch auf den normalen Hobby-Fotografen (hierzu zähle ich mich) ein, indem er die Ausrüstungsgegenstände vergleicht und gezielte Tipps gibt (z.B. bei den Stativen).
Im anschließend geht es dann so richtig zur Sache! Hier wird im Stil eines didaktischen Lehrbuchs das Fotografieren in der "Nah- und Makrofotografie" (wie es der Autor selbst nennt), erklärt. Sehr gut finde ich, dass der Autor im Vergleich zur 1. und 2. Auflage die Reihenfolge der Unterkapitel verändert hat, so dass der Einsteiger mit den wichtigsten Themen für ihn beginnen kann. Anschließend geht der Autor Björn Langlotz auf komplexe Sachverhältnisse ein. In der 3. Auflage hat er diese nun besonders gekennzeichnet, um es dem Leser einfacher zu machen, was grundlegendes und fortgeschrittenes Wissen ist. Insgesamt ein Gewinn gegenüber Auflage 1 und 2, denn dadurch kann der Einsteiger besser erkennen, was für ihn relevant ist. Insgesamt finde ich dies sehr geschickt gelöst, um dem Anspruch an ein voll umfänglichen Lehrbuch gerecht zu werden! Im 4 Kapitel bespricht Björn Langlotz das Thema Bildgestaltung.

Im zweiten Teil des Buchs erlebt der Leser am Beispiel von Fotoerlebnissen des Autors seine Arbeitsweise . Auch in diesen Kapitel steckt jede Menge Wissen, das nun aber in Form von kleinen Erlebnisberichten verpackt wird. Klar werden hier immer wieder Aspekte aus dem "Lehrteil" des Buchs aufgegriffen, aber es kommen auch neue hinzu. Besonders schön finde ich an diesen Kapiteln, dass sie zeigen, wie das Wissen aus dem ersten Buchteil angewendet wird. Für mich ist dies besonders hilfreich!

Im Vergleich zur 1. Auflage ist mir besonders aufgefallen, dass das Buch nun auch Aspekte aus der nicht Natur-Makrofotografie aufgreift. Dies war zwar schon in Aufl. 2 enthalten, doch ist die Umsetzung in der 3. Auflage meiner Meinung nach sehr gelungen. Anhand von Skizzen zeigt der Autor immer wieder sehr gut, wie man beispielsweise die Lampen im Table-Top Studio anordnen muss. Außerdem ist das Kapitel Bildbearbeitung zu Gunsten größerer Abbildungen und besser verständlicherer Text gewichen. Aber einige Bildbearbeitungsexkursionen hat sich der Autor nicht nehmen lassen.

Nicht zu vergessen bei einem Fotolehrbuch sind natürlich die Bilder selbst. Hier bin ich der Meinung, dass der Autor einige Bilder (insbesondere im Lehrteil des Buchs) nur als Beispiele für dieses Buch angefertigt hat. Der größte Teil der Bilder ist jedoch ästhetisch erste Klasse und zeigt, auf welchem Niveau man die Makrofotografie betreiben kann. Aber immer wieder holt der Autor den Leser auch mit ganz "normalen" Bildern ab. Daher fühle ich mich beim Lesen des Buchs nie als schlechten Fotografen, sondern erkenne, dass ich mich auf einem guten Weg befinde (hoffe ich zumindest :)). Allein durch das Anschauen der Bilder kann man sehr viel lernen!!!

Einer der Rezensenten erwähnt, dass nur Nikon-Produkte abgebildet seien. Dies kann ich nicht nachvollziehen! Es sind zwar schon viele Nikon Produkte abgebildet, aber ich finde ebenso Canon, Olympus und andere Produkte. Ich denke der Eindruck entsteht, weil der Autor unter jedes Bild schreibt wie und mit welcher Kamera es aufgenommen wurde. Da er mit Nikon und Hasselblad fotografiert erscheinen diese Namen eben häufiger. Aber der Autor schreibt sehr deutlich, dass die Marke der Kamera zweitrangig ist. Ebenso erklärt er markenneutral die wichtigsten Kameraeinstellungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Werbung für Novoflex mit Bastelanleitung für Butterpapierdiffusor, 28. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
das ist jetzt das fünfte Fachbuch für Fotografie was ich gelesen habe bzw. fast gelesen habe. Fertig geworden bin ich damit nicht, denn es ist irgendwie immer dasselbe. Nach drei Viertel des Buchs habe ich es in den Schrank zu den anderen gestellt.
Eines wurde mir schnell klar: möchte man Makrofotografie wie der Autor betreiben, muss man tief in die Tasche greifen und dieses Hobby zu seinem Beruf machen. Es ist stellenweise sehr Mathematisch oder Wissenschaftlich beschrieben und ich weiß nicht, ob ich mir zu jedem Foto den Abbildungsmaßstab ausrechnen will oder ob ich beim Spaziergang am See mal auf eine Libelle treffe, die mir Zeit für 20 Einzelfotos für ein Fokusstacking gibt und noch abwartet, bis ich die fünf Blitzgeräte in richtige Position gebracht habe und den Rest der Fotoausrüstung samt Makroschnecke und Stativ direkt vor ihrem Facettenauge aufgebaut habe. Das Zeug schleppe ich ja ohnehin immer mit mir rum. Ein, zwei Probefotos hat das Tierchen dann hoffentlich auch noch Zeit.
Mit Hobby und Spaß am Fotografieren hat das nicht mehr viel zu tun, das ist eher totale Inszenierung und nichts wird dem Zufall bzw. dem natürlichen Licht überlassen. Was mir zunächst gut gefallen hat, der Autor verwendet ausschließlich Nikon Kameras (wie ich) und er hat bei jedes Motiv den Wissenschaftlichen Namen geschrieben. Mit meinen ersten Nahaufnahmen hat das bei mir auch angefangen. Man beginnt, die Dinge mit anderen Augen zu sehen und will es genauer wissen oder, noch näher ran. Aber den Aufwand möchte ich nicht betreiben und wenn ich mir meine Nahaufnahmen von diversen Insekten und Pflanzen betrachte, dann bin ich mit meiner D5300 und dem 85er Makroobjektiv für insgesamt 1200€ + 150€ für ein brauchbares Stativ gar nicht so schlecht dabei, auch ohne fünf Blitzgeräte und mit dem vorhandenem Licht. Befolgt man die Empfehlungen des Autors, hat man bald das ganze Sortiment von Novoflex zuhause, und die sind nicht billig. Für den Diffusor nehmen wir aber Butterpapier mit beigefügter Bastelanleitung, dann wird’s nicht so teuer.
Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus, aber für den Hobbyfotografen ist das nichts. Will das Werk aber auch nicht ganz Zerreisen, denn etwas holt man immer für sich raus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier findet jeder Makrofreund Anleitungen zum Hobby, 18. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Auf 372 Seiten bringt uns Björn K. Langlotz das Thema Makrofotografie in allen Spielarten näher.
Viele farbige Beispielfotos, Systemskizzen, Tabellen und Berechnungen, viele Abbildungen von Fenstern aus Bearbeitungsprog. wie Photoshop und Lightroom sowie etliche Produktfotos helfen, die Texte verständlicher zu machen.
Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert, was in Verbindung mit dem Index ein gutes Auffinden der jeweiligen Kapitel ermöglicht.
Nach der Beantwortung der Frage was eigentlich Makrofotografie ist, leitet die recht üppige Darstellung von möglichen Ausrüstungsutensilien in`s Thema.
Kameras, Objektive, Konverter, Vorsatzlinsen, Umkehrringe, Zwischenringe und Balgengeräte mit Einstellschlitten werden im Bild erläutert. Die speziellen Anwendungen und gegenseitigen Abhängigkeiten werden im Bezug zum möglichen Abbildungsmaßstab und den eventuell auftretenden optischen Fehlern beschrieben.
Natürlich sind Stative, Neiger und Kugelköpfe feste Bestandteile einer ernsthaften Makrofotografie.
Ich teile übrigens überhaupt nicht die Meinung einiger Mitrezensenten, dass Langlotz einen üppigen Gerätepark voraussetzt. Gerade die Darstellung aller Möglichkeiten und Firmenangebote zeigt Ziele zum Erreichen einer perfekten Makrofotografie für jeden einzelnen.
Schon der Einsatz von preiswerten Zwischenringen und Umkehrringen lässt eine kostengünstige Ausübung unseres Makrohobby`s zu. Später dann können hochwertigere Kameras und Objektive folgen.
Wie wichtig das Begreifen und Erreichen der Schärfe im Nahbereich ist, stellt der Autor übersichtlich dar. Das zu allem richtige Belichtungstechniken und Blendeneinsatz gehören ist wichtige Grundvoraussetzung.
Das Wissen um Histogramme und die Auswirkung von ISO-Einstellungen auf`s Bild werden hier erläutert, gehören aber natürlich in jede Sparte der Fotografie.
Schön finde ich die Darstellungen und Anleitungen zur Erreichung eines ausgewogenen Kontrastes bei schwierigen Lichtverhältnissen mit Hilfe von mehreren verschiedenen Belichtungen des gleiche Motivs unter Anwendung von Bildbearbeitungsprogrammen und die Vorstellung des "Fokus Stacking" zur Vergrößerung der sonst sehr geringen Tiefenschärfe mit verschiedenen EDV Produkten.
Da das Licht gerade bei schönem Wetter sehr kontrastreich ist, gibt`s im Buch auch Tipps zu Aufhellern, Blitz, Softboxen und Blitzdiffusoren. Oft im Eigenbau, also preiswert.
Im Weiteren erläutert Langlotz Bildgestaltungsregeln, die in den meisten Fällen eine erhebliche Bildsteigerung bedeuten.

In vielen Bereichen des Buches gibt es Tipps zur Bildsteigerung mit Hilfe von Adobes Lightroom. Selektive Korrekturen von Schärfe, Farbe und Kontrast und Rauschunterdrückungen werden intensiv behandelt. Auch die Bildretusche von Fehlern wird thematisiert.
Nach diesen grundsätzlichen Einführungen und Erläuterungen nimmt der Autor den Leser an die Hand. Es geht zur Aufnahme von Makros in den Garten, auf die Almwiese, in`s Terrarium, an Teich und See und viele weitere sinnvolle Örtlichkeiten.

Im Schlussteil widmet sich Langlotz der Stilleben- und Produktfotografie, also ein Seitenblick auf mögliche Sachfoto-Makros neben den gängigen Darstellungen von Blumen, Insekten, Fischen und Reptilien.

Fazit:
Mir gefällt das Buch gut. Es folgt einer klaren Struktur und ist sicherlich wertvolle Hilfe für Anfänger und Fortgeschrittene in der Makrofotografie. Der ausgewiesene Könner ist sicherlich nur in einigen Theorieteilen angesprochen.
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5.0 von 5 Sternen Kompetend und Gut, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Das zum Spezalgebiet der Fotografie gehörende Thema “Makrofotografie” ist das Eintauchen in die Welt der kleinen Dinge und Gegenstände. Geradezu atemberaubend sind diese Bilder. Oftmals bewundert, aber selten weiß man, wie diese Art der Bilder erstellt wird. Und mit diesem Buch rund um das Thema der Makrofotografie beschäftigt sich der Autor Björn K. Langlotz. Dass das Thema eingehendes Verständnis voraussetz, versteht sich von selbst. Und so sollte man schon ein gewisses Know-how der Fotografie selbst mitbringen, um den nächsten Schritt hin zur Detailfotografie zu wagen. Der Autor geht ins Eingemachte und man erkennt sehr schnell sein tiefes und profundes Wissen zum Thema. Umso besser und leichter kann er somit in seinem Buch dieses Wissen kompetent weitergeben. Dieses Buch lässt keine Wünsche zur Makrofotografie offen. (PK)
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5.0 von 5 Sternen Praxisnah, verständlich und super lehrreich!, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Für mich ist das neue Buch von Björn Langlotz eine absolute Bereicherung auf dem großen Markt der Bücher über Makrofotografie. In meinen Augen wird dem Thema Ausrüstung nur der notwendige Raum gegeben - ohne die richtige Ausrüstung sind nunmal nicht alle Fotos möglich, von denen man so träumt...
Weitaus intensiver widmet der Autor sich den wichtigen Themen der Bildgestaltung. Unzählige hervorragende Bildbeispiele verdeutlichen dabei die Erklärungen, die in einem sehr gut verständlichen Stil geschrieben sind. Besonders hilfreich finde ich, dass der Autor den Leser an seinen Überlegungen zur Gestaltung der Bilder teilhaben lässt und man somit die Entstehung der Top-Bilder nachvollziehen kann. Bei vielen Beispielbildern, die man an sich schon für sehr gelungen hält, übt Björn Langlotz noch Kritik und erklärt, wie man eine Verbesserung erzielen kann, die dann wiederum durch ein Beispielbild untermauert wird. So lernt man absolut praxisnah, wie man seine eigenen Fotos kritisch betrachten und verbessern kann - und darum geht es mir in erster Linie.
Deshalb gibt es von mir ganz klar die volle Punktzahl!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch für die Makrofotografie, 25. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist dank Amazon schnell geliefert worden.

Es ist klar gegliedert und gut verständlich geschrieben. Die Bildbeispiele sind eine Bereicherung der Theorie.
Es ist aus meiner Sicht für Anfänger und auch für länger fotografierende Lichtbildner gleichermaßen geeignet.
Ich habe meine ersten Bilder aus der Theorie in die Praxis umgesetzt und bin begeistert.
Das Buch ist für mich ein Leitfaden, der mich noch länger begleiten wird.

Von mir eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne
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4.0 von 5 Sternen Alles drin: Schöne Makrofotos, praktische Tips und die optische Theorie, die man braucht, 22. Juli 2014
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Der Autor Björn Langlotz läßt keinen Zweifel daran, daß ein ambitionierter Makrofotograph mit wachsenden Qualitätsansprüchen einen nicht unerheblichen optischen Aufwand treiben muß. Auch sollte er mehr als andere von Optik verstehen, kommt also nicht darum herum, sich mit optischen Strahlengängen zu beschäftigen und mit der einen oder anderen Formel ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zu gewinnen. Der Autor irrt allerdings, wenn er z.B. die Formel für die Schärfentiefe als komplex bezeichnet. So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Die Formel ist mitnichten komplex, sondern höchstens ein bißchen kompliziert :-).

Die digitale Nachbearbeitung zum Zweck der Schärfentiefenerhöhung oder der Erhöhung des Dynamikumfangs ist eine unverzichtbare Komponente im Methodenrepertoire der Makrofotographie. Für das wichtige Programm Helicon Focus (Helicon Focus Pro), das eine Aufnahmeserie eines Objektes mit verschiedenen Scharfstellungen so übereinanderstapelt, als ob es mit unendlicher Schärfentiefe fotographiert worden wäre, gibt es einen Leserrabatt.

Bei der Menge dessen, was zu lernen und zu erarbeiten ist, ist die erste gute Nachricht, daß der Autor alles didaktisch engagiert erklärt und die zweite, daß das Bildmaterial so hervorragend ist, daß schon das Durchblättern als Bilderbuch Vergnügen bereitet, obwohl es doch eigentlich ein Lehrbuch ist.
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Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design)
Makrofotografie. Die große Fotoschule (Galileo Design) von Björn K. Langlotz (Gebundene Ausgabe - 27. November 2013)
EUR 39,90
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