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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Themenvielfalt, Bilder jedoch nur teils nachbaubar, 13. Januar 2013
Von 
Stefan Belz "stefan_belz" (Dortmund, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Als Tim Burton-Fan war ich natürlich begeistert, als ich die Produktbeschreibung dieser Lehr-DVD las. Da die Bilder auf der (Aufklapp-)Hülle auch klasse aussahen, habe ich mal zugeschlagen.

Einleitend zur Bewertung sei gesagt, dass dies nicht meine erste Photoshop-Lehr-DVD ist, ich habe bereits 7-8 DVDs von Calvin Hollywood, Uli Staiger, Olaf Giermann und Maike Jarsetz durchgearbeitet, Erfahrung mit Photoshop Lehr-DVDs ist also vorhanden.

Die Bewertung splitte ich mal passend zu den einzelnen Autoren:

Peter Braunschmid:
+ einige der für mich schönsten Bildergebnisse, die auch teils Kaufauslöser waren

+ Erklärungen gut nachvollziehbar, wenn auch eher für Fortgeschrittene

+ Nennung von Bildquellen für Composingmaterial

- Video-Tutorials kaum nachbaubar: es gibt zwar offene Photoshop-Dateien auf der DVD als Übungsmaterial, aber kein richtiges Rohmaterial. Die meisten Ebenen sind auch schon fertig retuschiert, ab und an gibt es extrahierbare Roh-Ebenen. Das ist bei den anderen Autoren besser.

- (Beispiel: Kapitel 2.4): dort wird ein Frauenkopf mit Maschinenteilen zu einem Cyborg kombiniert. Die Unterkapitel heißen "Maschinenteile montieren" oder "Maschinenteile schattieren", aber: auch hier kein Rohmaterial! Dafür DVD-O-Ton: "man verwendet in Google den Suchbegriff Cyborg Parts. Ich habe dann eine Seite gefunden, wo man solche Teile dann kaufen konnte". Fazit: wer dieses Bild nachbauen möchte, muss erstmal Bildmaterial dazukaufen ... da der Rest des Kapitels auch abhängig vom Bild selbst ist, also nur bedingt brauchbar.

- (Kapitel: 2.9 "AlienQueen", Aufklapp-Cover 2.v.l.): ein spannendes Bild, das auch sicherlich einer der Kaufauslöser für die DVD war. Erhofft hatte ich u.a., wie das Composing dazu selbst entstanden ist, speziell auch die "Haarmähne", die wie aus dicken Kabeln ausschaut. Ernüchterung: das Composing wird nur fertig im Tutorial eingeblendet (eine Ebene!), das Tutorial zeigt eher die üblichen Techniken (Texturen über Gesicht legen, Tonungen anpassen, usw.), Ausnahme die schwarzen Augen. Auch in der Übungsdatei ist das Composing auf einer Ebene.

- dieses "ich habe das Composing schonmal vorbereitet" zieht sich durch etliche Tutorials, die Composings selbst sind auch in den Photoshop-Dateien oft nicht nachvollziehbar, da schon reduziert auf eine Ebene. Oftmals werden nur Effekte auf bereits fertige Composings gelegt. Viel Feinschliff, nix Ganzes.

- gerade da noch nicht jeder Photoshop im aktuellen CS6 hat: hier werden vielfach die neuen "Color Lookups" verwendet, als CS5.5-User guckt man da erstmal irritiert und denkt "ah ja... und wie erreiche ich den Weg mit meinen Bordmitteln?". Die DVD-Beschreibung setzt nicht explizit CS6 voraus, daher wär ein kleiner Workaround für User älterer Versionen eine nette Sache.

Zwischenfazit:
Weniger wäre mehr: statt in 16 Unterkapiteln in je 7-13 Minuten durch komplexe Bilder zu hetzen, wären 2-4 Motive mit entsprechend mehr Laufzeit und allen Schritten (inkl. Composings!) sinnvoller gewesen, vgl. der Herangehensweise von Julia Rohwedder oder (auf anderen DVDs) Uli Staiger. Und aussagekräftigeres Übungsmaterial wäre toll: PSD-Dateien mit offenen Composingebenen (nicht nur eine Ebene...).

Stefan Heilemann:
+ dass auch die Vorarbeit vor Photoshop (Scribble, Vorüberlegungen für Composing-Fotoerstellung) bereits vielfach berücksichtigt wurde

+ gute Erklärungen, Tempo passend

- auch hier teils kein unbearbeitetes Ausgangsmaterial, Composings vielfach bereits auf einer Ebene, über die lediglich Looks und Effekte gelegt werden, z.B. bei "Underwater Thoughts"

- (Bsp.: 3.4 "Kali - vielarmige Göttin des Todes"): das Workshop-Resultat ist Retusche vor nüchternem Neutralgrau, Studio-Rohbilder kombiniert, vom Finalbild Meilen entfernt. Das Composing inkl. seiner Elemente und Bildlooks wird nicht beschrieben. Schade, hier hätte man auch wieder auf 3-4 andere Bilder in anderen Kapiteln verzichten und lieber ein Composing von A-Z begleiten sollen.

Zwischenfazit:
inhaltlich gut, teils besseres Ausgangsmaterial als in den ersten Kapiteln, insgesamt positiver Eindruck. Wenn auch mit den o.g. Schwächen. Wer die tollen Composings nachbauen will, wird enttäuscht.

Julia Rohwedder:
+ Übungsmaterial, sogar in Rohform! Das erste Kapitel, bei dem man die Tutorials wirklich 1:1 nachbauen kann!

+ vom Rohbild zum Bildergebnis werden alle Composingschritte gezeigt. Super!

+ gute Detailerklärungen, angenehmes Tempo und angenehme Stimme.

Zwischenfazit: Julia zeigt von A-Z alle Schritte von den ursprünglichen Rohbildern zum fertigen Composing. Sie nimmt sich auch dafür entsprechend Zeit, hastet nicht in jedem Kapitel durch ein neues Bild, sondern nimmt sich dafür zwei Unterkapitel Zeit. Da sämtliche Rohbilder auf der DVD dabei sind, kann man aktiv nachbauen. Das Finalbild ist mit offenen Ebenen ebenso jeweils dabei.

Dieter Schumann:
+ Rohbilder und Final-Composings mit offenen Ebenen werden mitgeliefert, d.h. Tutorials aktiv nachbaubar

+ angenehmes Lerntempo

+ gute Erklärungen

Zwischenfazit: Unterm Strich vgl. mit dem von Julia Rohwedder. Gut erklärt und nachbaubar.

Gesamt-Fazit:
natürlich gibt es hier und da Themen-Dubletten (z.B. schwarze Augen), aber insgesamt ist die Bandbreite der Photoshop-Techniken und Motive schon recht hoch, daher ist dies für mich kein Minus-Punkt. Positiv hervorzuheben auch, dass schon die Konzeption einer Bildidee berücksichtigt wird.

Das Lerntempo ist für Fortgeschrittene ok, eine Einsteiger-DVD ist dies definitiv nicht. Die Kenntnis von Photoshop-Grundtechniken und -Werkzeugen wird vorausgesetzt, was aber völlig ok ist.

Von Peter Braunschmid und Stefan Heilemann hätte ich mir bei den klasse Composings eine Herangehensweise wie Uli Staiger gewünscht, also vom Ausgangsmaterial zum Finalcomposing. Pro Kapitel 1-2 Bilder, aber die dann auch in allen Nuancen wäre super gewesen. Und bitte Rohmaterial - was bringt eine Lern-DVD, bei der man gucken, aber nicht direkt nachbauen kann? Hier punkten Dieter Schumann und speziell auch Julia Rohwedder, wenngleich die Bilder der beiden nicht so komplex sind.

Dem Dark Art-Thema wird die DVD gerecht. Auch wenn man viele der Techniken von anderen DVDs kennt, ist es interessant, sie auch mal im Dark Art-Kontext zu sehen.

Man sollte halt nur vor dem Kauf wissen, dass man die reizvollen Bilder von der Cover-Rückseite oder das 2.-5. der oberen Bilder aus dem Aufklappcover NICHT 1:1 nachbauen kann.

----------------

Nachtrag 09.04.2013: aufgrund meiner Amazon-Kritik kam der Kontakt zu Hendrik Wevers, dem Galileo-Produktmanager hinter der DVD, zustande (s. Kommentare hier). Nach einigen Mails zu der DVD(-Kritik) und dem Konzept hinter den DVDs dann die Überraschung: Im Nachhinein hat Peter Braunschmid ein fast 45minütiges Bonus-Video aufgenommen, das genau wie gewünscht sein Medusa-Composing von A-Z zeigt, super erklärt, dazu eine Photoshop-Datei (PSD) mit allen Bildelementen, sowohl unbearbeitet als auch im Composing-Zusammenhang, fein säuberlich in Ebenen getrennt. Ich war echt überrascht und danke hiermit den beiden für ihr Engagement, die Mühe mit dem Video und den wirklich tollen Galileo-Support. Es wird sicher nicht meine letzte DVD gewesen sein, weder von Galileo noch von Peter Braunschmid, der nebenbei erwähnt auch ein gutes Blog betreibt:[...]
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiterentwickeln..., 15. Dezember 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
wenn jetzt "...aber gern" ihre Antwort war, dann ist diese Neuerscheinung etwas für sie.

Wenn auch etwas gewöhnungsbedürftige Sprecher diese Anleitungen geben, sind sie doch verständlich. Ein:" Achtung aufgepasst", richte ich all diejenigen die sich noch kaum mit PS beschäftigt haben, dies hier ist nichts für Anfänger. Werkzeuge und ihre Wirkungen sollten bereits klar sein und diverse Zwischenschritte in den Videos werden nur angeschnitten ohne klar darauf einzugehen. Wie im Titel bereits erwähnt ist dies keine Tutorial DvD, nein vielmehr stellt sie Möglichkeiten der Anwendung von PS dar und zeigt diese in ausreichender Weise.
Wie immer muss man sich keine Sorgen um das Material machen, dies wird wie immer auf der DvD mitgeliefert.

Ob geübter PS Anwender oder fast Profi, der Lernfaktor ist hier sicher hoch.

Dark Art -

Es grüßt sie

Sylvio Büchner
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkle Pixel-Magie, 5. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Autoren:
Peter Braunschmid ([...]), ein österreichischer Digitalkünstler und Trainer, der sich unter dem Künstlernamen Bronwz mit zahlreichen professionellen Arbeiten (die nicht nur Dark Art zuzurechnen sind) im deutschsprachigen Raum einen guten Namen gemacht hat;

Stefan Heilemann ([...]), bekannter Dark Artist, der dem digitalen Horror gerne auch eine skurrile Seite abgewinnt;

Julia Rohwedder ([...]), Digi-Künstlerin, die seit 2006 mit düsteren, mit fantastischen und mit verträumt-mystischen Werken auf sich aufmerksam macht;

Dieter Schumann ([...]), in der Selbstbezeichnung lediglich “Bildermacher”, tatsächlich aber professioneller Fotograf und Digi-Künstler mit einem nicht selten herrlich schrägen Blick auf Menschen.

Inhalt:
Das Motto der DVD lautet Dark Art, womit sie deutlich aus den ansonsten üblichen DVDs über Photoshop herausfällt. Das ist nicht negativ gemeint, sondern es setzt einen angenehmen Kontrapunkt zu dem, was man so gewohnt ist. In insgesamt 7 Teilen und mehr als 40 Workshops setzen sich die genannten Künstler auf ihre je eigene Art und Weise mit dem Thema auseinander:

Im ersten und zweiten Teil zeigt Braunschmid an zahlreichen Beispielen z.T. akribisch, wie man den gewünschten mystischen Bildlook erzeugt. Er erklärt ausführlich und gut nachvollziehbar den Aufbau seiner Bildkompositionen, behandelt fundiert die Erzeugung düsterer oder mystischer Lichstimmungen in Bildern und gibt einen Einblick in die Erschaffung unheimlicher Wesen. Bekanntermaßen reicht das Panoptikum des Schreckens von H. R. Giger, Schöpfer des erschreckend realistischen Aliens in Ridley Scotts gleichnamigem Meisterwerk an einem Ende bis zu Tim Burton, comicgewordener Horror, am anderen Ende. Und so läßt es sich Braunschmid nicht nehmen, quasi als Hommage an die beiden Meister des Schreckens in zwei (leider viel zu kurzen Lektionen) den typischen Look von Giger und Burton nachzuahmen – diese beiden Kapitel bereiten ganz besonderes Vergnügen beim Nachvollziehen in Photoshop.

Trotz des auf den ersten Blick eher unspektakulären Ergebnisses ist die Lektion über eine mystische Waldlichtung gut gelungen, denn sie zeigt beispielhaft, welcher Feinschliff nach der Fertigstellung einer Montage nötig ist, um das Ergebnis zu optimieren. Eines der Highlights ist das exzellente Portraitbild hinter zerbrochenem Glas, wo der Autor zeigt, wie man mit Hilfe einer Verschiebungsmatrix dafür sorgt, daß ein Bild wie eine Glasscheibe zerbricht – was so banal klingt, sieht im Ergebnis absolut phantastisch aus!

Hier wie im vorgenannten Beispiel überzeugt das Ergebnis nicht zuletzt auch deshalb, weil der Autor präzise auf wichtige Details achtet, um einen optimalen Eindruck zu erzielen. Insgesamt überzeugen seine Bildkompositionen und die damit verbundenen Bildlooks, wenn man mal von dem “Burn, Baby, burn!” genannten Bild absieht, bei dem das Feuer am Kopfbereich trotz allem eher aufgesetzt wirkt.

Im dritten und vierten Teil gibt Stefan Heilemann u.a. Einblick in den Prozeß der Ideenentwicklung und der photografischen Vorbereitung, um passendes Bildmaterial für eine spätere Montage zu erhalten. In diesem Sinnne besonders gut gelungen ist das Bild der Göttin Kali. Hier zeigt Heilemann, worauf es bei den Bildaufnahmen ankommt, etwa Kleidung und Pose, so daß bei der Montage die einzelnen Bildausschnitte verwendet werden können, ohne den Aufwand durch viel korrigierende Feinarbeit unnötig zu erhöhen. Welche Rolle eine gelungene Bildaufnahme für die spätere Komposition spielt bzw. umgekehrt, wie man über die richtige Wahl des Motivs die Komposition erleichtern kann, belegt beispielhaft der kleine Workshop zum entnervten Kindermädchen, das umgeben wird von einigen Plagegeistern mit frappierender Ähnlichkeit zum Künstler selbst. Charakteristisch für viele seiner Bildkompositionen ist ein Horror mit Augenzwinkern, wie wir ihn partiell auch in den nachfolgenden Kapiteln wiederfinden.

Daß die Welt des mehr oder minder gepflegten Horrors nicht nur männlich ist, beweist Julia Rohwedder mit ihren Kompositionen, die zwischen Mystik und Grusel hin- und herpendeln. Im Mittelpunkt ihrer gezeigten Arbeiten stehen Wesen unbekannter Welten und Mensch – Maschine – Zwitterwesen. Nicht selten wirken die Wesen in sich gekehrt, was der Bildstimmung eine besondere Dramatik verleihen kann, ohne, wie man das sonst allzu oft antrifft, auf eine visuelle Effekthascherei zurück greifen zu müssen. Im Gegensatz zu den übrigen Künstlern ist Rohwedder leider nur mit einem Kapitel vertreten.

Als letztes tritt Dieter Schumann auf, der sich vor allem mit recht eigenwilligen Persönlichkeiten und mit Lichtstimmungen befasst. Insbesondere seine mitunter geradezu skurril anmutenden Portraits verfügen über viel ironisches Potential, wobei einem jedoch durchaus das Lachen im Halse stecken bleibt, schließlich machen die dargestellten Personen nicht immer einen harmlosen Eindruck. Man glaubt förmlich das diebische Vergnügen des Künstlers zu verspüren, als er diese Werke erstellte. In nahezu jedem Fall sind sie Hingucker!

Die DVD macht Lust auf mehr – jeder sollte sich daher auf den oben genannten Links über die hier vorgestellten Künstler zusätzlich informieren.

Kritik:
Die Thematik der einzelnen Workshops ist erfrischend anders und die vorgestellten Arbeiten zeichnen sich nicht selten durch Selbstironie aus – dies alleine hebt schon die DVD aus der Masse hervor. Hinzu kommt die unbestrittene Qualität der einzelnen Workshops, die zwar nur ausnahmsweise eine komplette Bildkomposition entwickeln, aber immer spannende Einzeltechniken nachvollziehbar demonstrieren.

Erstaunlich ist allerdings, wie oft das Thema des Gesichts als Maske herhalten muß: Sei es, daß man es komplett entfernt und in den hohlen Kopf hinein blickt (recht abstrakt und nicht beispielsweise als Polikerportrait gemeint), sei es, daß eine Maske vom Gesicht gelöst wird (was sogar zweimal als Motiv auftaucht), oder daß ein roboterähnliches Geschöpf ein menschliches Antlitz erhält, immer wieder stoßen wir auf ein ähnliches Motiv. Da jedoch jedes Mal neue Techniken vorgestellt werden, läßt sich das durchaus verschmerzen, auch wenn man sich gelegentlich eine andere Motivwahl gewünscht hätte.

Leider geht an der einen oder anderen Stelle das vorgestellte Werk der einzelnen Künstler am Thema der DVD, nämlich Dark Art, vorbei. Rohwedders weibliches Alien beispielsweise ist eine interessante und gut nachvollziehbare Übung, aber schwerlich Dark Art, gleiches gilt für Schumanns Pyramide des Pharaos oder Vermeer. Etwas verwirrend ist zudem das Titelbild der DVD, wo eine geheimnisvolle Schönheit mit einem großen Schmetterling gezeigt wird. Wer daraufhin erwartet, etwas Näheres über dieses Bild im Rahmen eines Workshops zu erfahren, wird enttäuscht.

Nicht wirklich gelungen ist auch anfangs des ersten und zweiten Kapitels die unfreiwillig komische Einführung in das jeweilige Thema – sie wird den Fähigkeiten des betreffenden Künstlers in keiner Weise gerecht. Es schadet nichts, diese beiden kurzen Passagen zu überspringen.

Fazit:
In jedem Fall erhält man eine spannende, lehrreiche Sammmlung mit zahlreichen Lektionen zu einem eher ausgefallenen und gerade darum erfrischenden Thema, deren Anschaffung sich lohnt. Auch wer kein Freund von Dark Art ist, kann die DVD mit Gewinn verwenden, enthält sie doch Tipps und Tricks, die generell für professionelles Arbeiten mit Photoshop wertvoll sind. Wenn man von kleineren Ungereimtheiten absieht, stellt diese DVD das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Photoshopper und jene, die es erst noch werden wollen, dar – absolut empfehlenswert. Happy (Photo)Shopping.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk an Tricks & Tipps in Photoshop, 25. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Ich habe mir die DVD vor ein paar Woche zugelegt und bin begeistert.
Die darin gezeigten Tipps & Tricks sind schlicht super. Es ist erstaunlich, was man dadurch alles aus seinen Bilder herausholen kann,
und auch völlig surreale Kompositionen innert kürzester Zeit auf einem hohen Niveau hinkriegt.
Das ruft nach einer Fortsetzung!!! Unbedingt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die etwas andere Scheibe, aber GUT!, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
"Es ist bald soweit und der Grusel zieht wieder in die westliche Welt, getarnt als “Halloween”. Natürlich sind wir aber erwachsen und verkleiden uns nicht mehr um anderen Schrecken einzujagen und so bedienen wir uns einfach meinem Lieblingstool Photoshop und zaubern den Grusel in völlig unschuldige Bilder!"

So oder so ähnlich lässt sich wohl die Stilrichtung “Dark Art” zusammenfassen und beschreiben, welcher sich ziemlich viele Photoshop Künstler gewidmet haben. Der wohl bekannteste von ihnen, Peter “der Brownz” Braunschmid hat zusammen mit seinen Kollegen Julia Rohwedder, Stefan Heilemann und Dieter Schumann ein Videotraining aufgelegt, welches sich ausschließlich mit der dunklen Seite von Photoshop beschäftigt. Um herauszufinden ob dieses Training etwas taugt, oder ob der Brownz einfach nur mit verstellter Stimme ein paar Schauermärchen erzählt, habe ich das Teil bestellt und für euch angeguckt. Mit sage und schreibe acht Stunden Videomaterial ist diese Dual-Layer-DVD eines der längsten Trainings, welches ich bisher sah. Dennoch unterscheidet es sich deutlich von anderen Photoshop-Trainings, welche ich bisher gesehen habe.

Bevor wir in die Materie einsteigen muss ich natürlich gestehen, das was mich am meisten dazu bewegt hat diese, von Galileo Design hochwertig aufgelegte Box zu bestellen, war das Cover. Dieses dunkle Portrait, mit dem schwarz-lila Schmetterling und den Sprites rundherum hat mir gefallen und meine Erwartung an das Training war, dass ich nach dem anschauen solche Bilder aus einem Stockie zaubern kann. In sage und schreibe 26 Kapiteln wird eine Menge gezeigt und alle Trainer haben ihre ganz spezielle Art der Herangehensweise an ihr Composing. Am besten gefallen hat mir da Julia Rohwedder, welche zwar in etwas monotoner Stimme, dafür aber sehr detailliert und intelligent ihren Workflow vermittelt. Diese DVD richtet sich eindeutig an weit fortgeschrittene Photoshopper, denn durchweg werden in den Trainings bereits vorkomponierte Bilder “nur noch” mit dem Dark Art Look versehen, beziehungsweise um Dark Art Elemente erweitert.
Wer also erwartet, dass er zwei, drei Bilder von Null bis Einhundert erklärt bekommt und sich bis zum Endergebnis mitklicken kann, der liegt falsch. Viel mehr werden euch 26 Ideen an die Hand gegeben, wie man aus einem Stock-Bild ein Dark Art macht. Dementsprechend aufbereitet sind auch die Arbeitsmaterialien auf der DVD. Diese sind leider Teilweise unvollständig und man muss sie sich aus dem Web zusammen suchen, einige der Bilder sind zum Teil eben schon halb fertig und werden dann noch kräftig auf düster retuschiert.

Für mich persönlich kein Problem, aber ihr solltet das unbedingt wissen, bevor ihr euch dieses Training zulegt. Mir persönlich haben die Kompositionen und die entsprechenden Workshops dazu gut gefallen und man lernt insbesondere die Techniken, welche zumindest ich sehr oft schon gebraucht habe, aber nicht richtig beherrschte. Zum Beispiel das richtige Einfügen von Rissen und Texturen auf der Haut eines Modells, ohne das es künstlich und gewollt aber nicht gekonnt aussieht. Wie also der Titel schon sagt, wird euch eine Seite, eine Spielart, eine Methode von Photoshop gezeigt um einen richtig düsteren und eindrucksvollen Look auf eure Bilder zu bringen, oder unschuldige, romantische Portraits zu einer Kombination aus Romantik und Weltuntergang zu transformieren.

Ein Fazit fällt mir bei dieser Scheibe echt schwer, aber versuchen wir es dennoch. Auf der Haben-Seite stehen wirklich tolle Endergebnisse, acht Stunden Photoshop Training, eine wie immer klasse aufgelegte Verpackung und durch die Bank weg solide und gute Trainer. Auf der Negativ-Seite steht eigentlich nur das teilweise unvollständige Arbeitsmaterial sowie das oben beschriebene Manko der zu stark vorgefertigten Bilder. Ich hätte mir einfach lieber Gewünscht, dass jeder Trainer sein bestes Bild nimmt und dem Schüler zeigt mit welchen Techniken er zum Endergebnis kommt. Das soll nicht heissen, dass das Training schlecht war, im Gegenteil. Ich habe viel gelernt, insbesondere bei der Veränderung von Körperpartien hin zu düsteren Visionen ist diese DVD echt stark. Somit spreche ich hier nur bedingt eine Kaufempfehlung aus. Seid ihr halbwegs firm mit Photoshop und reizen euch Composings in Richtung Dark Art und Dark Romance, dann ist diese DVD perfekt. Seid ihr eher der Einsteiger, der von Photoshop und Composings noch nicht all zu viel gesehen hat, steigt lieber mit einer anderen DVD ein und holt euch diese Scheibe am Ende eurer Lernkurve.

Das Training gibt es für rund 45 €uro bei Amazon oder direkt bei Galileo Design. Das Thema Dark Art ist aber für mich mit dieser DVD noch nicht abgeschlossen, denn ich werde mir auch die neue Scheibe vom Brownz ansehen, “Faszinierende Photoshop-Welten“, welche am 26.10.2013 erscheint.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Dark Side of Photoshop - Klasse, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Ich habe mir dieses Lernvideo gekauft, da ich selber einige meiner Bilder in den leicht Grunge-artigen Look "verfremden" wollte.
Neben den vermittelten Techniken haben mir auch di einzelnen Kapitrel sehr gut gefallen.

Leider muß ich einen Bewertungsstern abziehen, da man manchem Sprecher nur unter "erschwerten" Bedingungen folgen kann. Dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf die - meiner Meinung nach zu langsame - Sprechgeschwindigkeit mit etwas zu groß geratenen Pausen. Aber nach einer Weile hat man sich daran gewöhnt.

Fazit:
Inhaltlich TOP, etwas Photoshop-Grundwissen wird vorausgesetzt; unter fachlichen Gesichtspunkte absolute Kaufempfehlung
Sprecher gewöhnungsbedürftig
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5.0 von 5 Sternen Stimmung, 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Es wird gezeigt, wie man ein Foto in eine flüsterte Stimmung bringen kann, leider nicht bei jedem, wie sie die Bilder gebaut haben, sondern es geht wirklich hauptsächlich um die Stimmung.
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4.0 von 5 Sternen Für Fans der Dark Art in Verbindung mit Photoshop eine unbedingte Kaufempfehlung, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
The Dark Art of Photoshop - Düstere Welten und Bildlooks erschaffen.

Die Lern DVD präsentiert Arbeiten von den vier Dark Art Künstlern: Stefan Heilemann, Peter „Brownz“ Braunschmid, Julia Rohwedder und Dieter Schumann.
Die jeweiligen Composings werden in unterschiedlicher 'Tiefe' von ihren Künstlern erläutert. Teilweise werden Arbeitsschritte nur oberflächlich erläutert um dann auf ein Detail ausführlicher einzugehen. Das ist insofern für diejenigen bedauerlich, die ein Bild komplett nachbauen wollen und noch nicht soviel Erfahrung in PS haben um sich die fehlenden Schritte selbstständig zu ergänzen. Positiv anzumerken ist, dass teilweise auch Bezugsquellen des Composingmaterials genannt werden.
Auf jeden Fall regt die DVD die eigene Kreativität an und macht auch Lust das ein oder andere Beispiel (auch in individueller Form) umzusetzen.
Für Fans der Dark Art in Verbindung mit Photoshop eine unbedingte Kaufempfehlung.

Fazit:
Die Lern DVD ist eher für fortgeschrittene Photoshopanwender geeignet, Grundkenntnisse in Photoshop sind auf jeden Fall von Vorteil.
Auch der Einsatz von PS 6 oder höher würde ich empfehlen - Stichwort 'Color Lookups'
Die Verarbeitung der DVD Hülle/Cover und die integrierte Abspielsoftware für die einzelnen Videokapitel ist wie bei Galileo Design Produkten üblich - perfekt.
Bewertung:
- Für Fans der Dark Art (oder die es werden wollen) - 5 Sterne
- Für alle die mal reinschauen wollen um was nachzubauen - 4 Sterne

Zusatz Tipp: Für Käufer der Lern DVD hält der Verlag einen Downloadlink bereit, mit dessen Hilfe man 'Bonusmaterial' von Peter Braunschmid erhält. Das Material ist nicht Bestandteil des Produkts und ist erst im Nachhinein entstanden. Am besten beim Produktmanagement mal nachfragen ob das Material noch zur Verfügung steht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet, 9. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dark Side of Photoshop - Dark-Art-Workshops mit vielen Photoshop-Tipps (DVD-ROM)
Habe viel neues erfahren und bin echt begeistert.zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu zu Zufrieden.
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