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am 7. Januar 2012
Das Buch wird mit Lesebändchen und einer losen Referenzkarte geliefert, die nach Kapiteln geordnet ist. Da das Buch insgesamt recht ordentlich strukturiert ist, hilft die Sortierung mehr, als sie stört. Ich selbst habe aus dem Buch eine Menge gelernt, das mir bei OS X helfen wird und ich bisher mühsam im Internet zusammen suchen musste, sofern ich überhaupt wusste, dass es die Funktion gab.

Dafür 5 Sterne.

Und jetzt einige Kritikpunkte.

Kai Surendorf versucht den Spagat zwischen Kernel-Fummler und Anwender, der zum ersten Mal die Kommandozeile bestaunt, und scheitert daran. Die Einführung in die Shell-Programmierung ist zu kurz, um auch nur ausreichend zu sein. Er lässt viel zu viele Stolpersteine unerwähnt, die bei der Shell-Programmierung auftreten können. Das wäre nicht schlimm, wenn der Autor nicht schon ein paar Seiten später Beispiele brächte, die nur knapp an Ärger vorbeischrammen und Neulinge beim geringsten Fehltritt zur Verzweiflung bringen, weil sie den Fehler nie finden werden.

Auch andere Kleinigkeiten ärgern. So empfiehlt er, die .bash_profile statt der environment.plist zu benutzen, was dann prompt zu Problemen führt, wenn er xterm aufruft, weil dabei die .bash_profile nicht ausgeführt wird. Seine Lösung - ebenso verbreitet wie beliebt und problematisch - ist, ein Link von .bashrc darauf zu setzen. Natürlich setzt er seine Aliase auch in der Profile-Datei. Angesichts der Vielzahl von Möglichkeiten, eine Shell zu starten, führt die Lösung zu Fehlern, deren Ursache nur ein Vollprofi finden kann. Deshalb gilt: Globale Variablen werden in der environment.plist gesetzt, damit sie auch GUI-Programmen zur Verfügung stehen; die .bash_profile enthält die vererbbaren Objekte wie Variablen, die allen Programmen, die über die Kommandozeile gestartet werden, zur Verfügung stehen und ruft die .bashrc auf, welchen wiederum die unvererbbaren Objekte wie Aliase und Shell-Funktionen enthält.

Auch das Zusammenlegen von Partitionen erläutert er und weist darauf hin, dass die Reihenfolge der Devices wichtig sei. Nur auf der Kommandozeile oder ist die Reihenfolge auf der Platte allein entscheidend?

In dem Buch sind einige Code-Beispiele zu finden, mitunter mit offensichtlichen Fehlern. Für eine sechste Auflage, den Preis und vermutlich steigender Auflage wegen der zunehmenden Verbreitung von OS X erwarte ich, dass das Korrekturlesen etwas gewissenhafter erfolgt.

Alles in allem ein gutes Buch, auch wenn die kleinen Mängel in Summe ärgern.

Ich vermisse zudem eine Epub-Ausgabe.
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