Kundenrezensionen


52 Rezensionen
5 Sterne:
 (35)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (5)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Buch für Fortgeschrittene
Endlich ein Buch auf dem deutschen Markt, das gut geschrieben ist und Erklärungen zur Funktionsweise einer Kamera etc. weglässt. Denn genau das nervte mich bei vielen Büchern und ließ mich oftmals auf englischsprachige Exemplare zurückgreifen.
Nicht so das Buch von Robert Mertens. Hier werden definitiv Leser angesprochen, die die...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2011 von Melanie

versus
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teilweise interessant - Preis-Leistung fragwürdig
Auf rund 240 Seiten findet sich in 67 Kapiteln ein theoretisch umfassender und aktueller Überblick zu Kreativ-Techniken, sinnvollen Voraussetzungen für kreatives Arbeiten, zur Motivation und entsprechende Übungen bzw. Fragen zur Selbstreflexion. Das Inhaltsverzeichnis gliedert diese in 8 thematische Blöcke - die dazu gehörigen Kapitel sind...
Veröffentlicht am 3. August 2012 von Sucher


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Buch für Fortgeschrittene, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Endlich ein Buch auf dem deutschen Markt, das gut geschrieben ist und Erklärungen zur Funktionsweise einer Kamera etc. weglässt. Denn genau das nervte mich bei vielen Büchern und ließ mich oftmals auf englischsprachige Exemplare zurückgreifen.
Nicht so das Buch von Robert Mertens. Hier werden definitiv Leser angesprochen, die die Kameratechnik im Griff haben und sich um die nächste Ebene kümmern wollen: Kreative Ergebnisse erzeugen.

Robert Mertens beschreibt unterschiedliche Kreativitätstechniken immer in Bezug zur Fotografie. Das Schöne daran ist jedoch, dass man diese Techniken auch auf alles andere anwenden kann, wo Kreativität gefragt ist.
Den Aufbau des Buches fand ich auch gelungen, da er laut Mertens zum Querdenken anregen soll und nicht linear erfolgt. Man kann also problemlos von Kapitel zu Kapitel springen und muss nicht, wie gewohnt, linear vom Anfang bis zum Ende lesen. Auf Kapitel, die thematisch zusammenhängen, wird aber dennoch entsprechend verwiesen.

Eingeteilt sind die Kapitel folgendermaßen:

- Einführung (ein paar Worte zum Thema Kreativ Fotografieren)
- Techniken (Kreativtechniken, Umgang mit Kritik, Störfelder, wie komme ich auf Ideen?)
- Sehen (Das Sehen schulen, Motive sehen, Übungen dazu)
- Grundlagen (Nicht Blende, ISO, Belichtungszeit, sondern Farbenlehre, Regeln brechen, konzeptionell fotografieren)
- Gedanken (Gedanken zur Kreativität, zu mir selbst, zur Fotografie)
- Mehrfachbilder (Konzeptideen, Anreize, Themen, Beispiele, Inspiration)
- Sprache (Sprache in Bildern, Bildtitel zur Unterstützung der Bildaussage, oder auch eben nicht)
- Hintergrund (ganzheitlich fotografieren, Unzufriedenheit, neue Wege)
- Veränderung (Bilder verändern, Ergebnisse verändern, Bildbearbeitung oder auch andere Möglichkeiten)
- Anhang

Passende Fotografien finden sich auch zu jedem Kapitel, um die im Text angesprochenen Themen noch einmal zu visualisieren.

Alles in allem ist es genau das, was ich gesucht habe. Es ist sehr gut geschrieben, man bekommt Anregungen und ich fühle mich durch das Buch inspiriert. Ich verfüge über weitere Techniken, die ich anwenden kann, wenn ich mal wieder in ein kreatives Loch falle. Es ist definitiv ein Buch, das ich nie weggeben werde, weil man immer mal wieder reinschauen und sich neue Ideen holen kann.

Ich kann es an jeden weiterempfehlen, der die grundlegendste Kameratechnik beherrscht und sich nun um Bildkomposition und um das Thema "anders sehen, denken, fotografieren" kümmern möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle neue Impulse, 17. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Zunächst habe ich nur nach einem Geschenk gesucht. Dann habe ich angefangen, darin zu schmökern und jetzt werde ich es selbst behalten und es an jene Freunde, die Interesse am Fotografieren haben, verschenken.

Fotobücher, die sich um die Technik kümmern, gibt es viele. Das findet man in diesem Buch nicht.

Statt dessen hat mir dieses Buch eröffnet, Bilder anders zu anzugehen. Der Autor stellt Fragen, die mir eigene Lösungen ermöglicht. Das macht richtig Spaß!

Ich habe gleich beim Blättern die Kamera in die Hand genommen:
- Welche Bildpaare könnte ich aufnehmen?
- Was würde ich gerne einfrieren?
- Was möchte ich so reduzieren, dass es neugierig macht?
- Was möchte ich unscharf sehen?
- Welche Fragen sind mir vor dem Foto wichtig?
- Welche Gegensätze fallen mir ein, die mich inspirieren?
- ...

Ich denke, dies ist ein Buch für Fotografen, die schon vieles haben und fotografiert haben und neue Impulse suchen. Und es ist ein Buch für solche wie mich, die hin und wieder ihre Kamera in die Hand nehmen und einfach entdecken und finden wollen.

Meine Kauf- und Geschenkempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend inspirierend, 7. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Als Hobbyfotograf, der sich noch nie besonders für Technik interessiert hat, bin ich von diesem Buch absolut begeistert.
Der Autor beschreibt äußerst anschaulich und verständlich, wie man einfach spannendere Bilder zustande bringt.
Obwohl ich Anleitungen zum Kreativ-Sein" eigentlich skeptisch gegenüberstehe, habe ich in den einzelnen Kapiteln doch viele Anregungen gefunden.
Oftmals hatte ich beim Lesen gerade dann einen Aha-Effekt", wenn Themen angesprochen wurden, die mich selbst beschäftigen, ohne dass ich mir darüber im Klaren gewesen wäre.
Denn interessanterweise lassen sich viele der Kreativ-Rezepte auch auf andere Lebensbereiche übertragen.
Ob es der Blick auf bestimmte Details ist, ein Perspektivwechsel oder eine bewusste Unschärfe, die vielen Beispiele für bewussteres Sehen - und Fotografieren - machen dieses Buch zu einer lohnenswerten Lektüre für eigentlich jeden, der mit offenen Augen durchs Leben geht oder gehen möchte.
Dass das schwergewichtige Buch dabei absolut leicht daherkommt, verdankt sich der Tatsache, dass es nicht linear geschrieben ist, also nicht ein Kapital auf das andere aufbaut.
So ist es eine Einladung zum Querlesen und Querdenken, weil es selbst quergedacht und quergeschrieben ist: Eine Anleitung zum Ausbrechen aus den gewohnten Bahnen.
Genau das Richtige also für alle, die sich - passend zum Jahreswechsel - vorgenommen haben, alte Gewohnheiten in Frage zu stellen.
Was man eigentlich immer mal tun sollte.
Fazit: Kein klassisches Fotobuch und weit mehr als ein gefälliger Bildband, sondern anregendes Lesefutter mit vielen traumhaften Fotos, das inspiriert und dazu auffordert, seine kreative Ader (wieder-) zu entdecken - nicht nur für Fotografen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal ein gutes Buch!, 11. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
"Dieses Buch ist für alle, die den Mut haben, an ihre Träume zu glauben, mit dem Herzen zu fotografieren und neue Wege zu gehen, um Spuren zu hinterlassen."

Ich glaube schöner kann kein Lehrbuch beginnen!

Kurz vor Weihnachten bekam ich das Buch "Kreative Fotopraxis" vom Galileo Verlag zugesandt. Robert Mertens schreibt hier von seinen Tipps zum "bewusst sehen und außergewöhnlich fototgrafieren".
Das erste was mir positiv ins Auge gefallen war, ist die Tatsache, dass es sich nicht um ein typisches Lehrbuch handelt. Keine unnötigen Kapitel über Kamerabedienung oder Technik. Das Buch "kreative Fotopraxis" richtet sich vor allem an Fotografen, die die Grundlegenden technischen Details schon kennen. Es richtet sich an ambitionierte Fotografen, die die ersten erfolgreichen Schritte schon hinter sich haben, und sich kreativ weiterentwickeln wollen. Dabei gefällt mir vor allem sehr gut, dass es kein Buch ist, was man von Anfang bis Ende lesen muss. Robert Mertens empfiehlt bewußt, dass gerade "das springen zwischen den einzelnen Themen" die kreativen Möglichkeiten beim Querdenken erweitert und schult. Zusätzlich gibt es zu jedem der angesprochenen Themen am Seitenanfang Querverweise unter der Rubrik "querbelichtet", die auf weitere Themen verweisen, die einen Bezug zum eigentlichen Thema haben. Robert Mertens zeigt in seinem Buch Möglichkeiten und Übungen auf, sich kreativ zu schulen, Grenzen aufzubrechen und neue Wege zu gehen! Dabei zeigt er Wege auf, um mit dem Einsatz kreativer Techniken und seinen Übungen eigene Ideen zu entwickeln. Und das schöne daran, diese Techniken und Übungen kann man nicht nur auf die Fotografie anwenden. Aller Bereiche in denen man kreativ tätig ist profitieren davon.

Mein Fazit zu dem Buch:

Es eröffnet neue Sichtweisen bei eingetretenen Pfaden.
Dieses Buch schafft es, dass man es öfters in die Hand nimmt und einfach darin blättert und an Themen hängen bleibt, die einem gerade ins Auge springen. Es macht Lust unkonventionelle Dinge zu probieren und sich kreativ auszutoben. Es animiert einen dazu, sich an Fotothemen zu wagen, die man bisweilen wahrscheinlich nicht mal gesehen hat. Und dabei schafft dieses Buch mit Sicherheit das, was viele andere Lehrbücher nicht schaffen. Es verstaubt nicht im Regal, sondern man nimmt sich ab und an diese Buch raus, blättert darin und staunt wie kreativ doch manchmal die einfachsten Dinge sind ' wenn man sie sieht! Robert Mertens schreibt z.B. das man für eine Idee brennen muß, um sie zu 100% zu realisieren. Und meiner Meinung nach tat er das auch bei diesem Buch. In so vielen kleinen Praxisbeispielen gibt er Tipps wie man sich kreativ weiter entwickelt. Egal ob es einfache Tipps sind wie die Augen auf zu machen und lernen mehr zu beobachten oder auch mal nach einer gewissen Zeit wieder durch sein Photoarchiv zu blättern. Er beschreibt auch seinen Weg zur Ideen Findung. Wie man am bestern vorgeht um Bildthemen im Vorfeld schon kreativ anzugehen. Mit diesen ganzen Tipps ist dieses Buch eine riesengroße Empfehlung, wenn man auf der Suche nach einem etwas anderen Lehrbuch ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspiration fürs Mittelfeld, 24. Mai 2013
Von 
Frank W. (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Noch mal kurz und knapp zusammengefasst: die ewig gleiche Kameratechnik wird hier (endlich mal !!) nicht behandelt, sondern kreatives Sehen. Wobei man sich klar sein muß, daß Sehen hier weniger das Auge als das Erkennen abstrakter Strukturen bedeutet, was hinter den Augen passiert. Man erhält imho nützliche Tipps, Strategien und inspirierende Beispiele, wie man vom naiv-anfängerischen, lediglich wiedererkennbaren Abbilden eines Gegenstandes oder einer Situation hinüberkommt zu einem - hoffentlich - kreativen/künstlerischen Foto. Und das macht dann das gewisse Etwas aus, das Fotos eine eigene Handschrift, einen Look gibt und sie aus der Klasse der zig Millionen einfacher Fotos, die im I-Net zu sehen sind, positiv heraushebt. Inhalt, Idee und Gestaltung kommen eben vor der abbildungstechnischen Perfektion - bei einem interessanten Foto komme ich selten auf die Idee, die Qualität der 100% Ansicht zu beurteilen ;-)

Der Autor liefert zwar keine spektakulären Tips, man kann dieses Wissen auch woanders (Internet, Blogs, Fotokurse, Betrachten der Fotos von guten Leuten, Usertreffen) finden, dennoch ist es eine gute und praktisch nutzbare Zusammenstellung, die eingefahrene Sehgewohnheiten erweitern bzw. aufbrechen kann. Insofern dürfte es für viele Besitzer einer Kamera, die sich nun mal mit Fotografie beschäftigen möchten nützlich sein, andererseits wäre es im Taschenbuchformat für 25 E*uro auch gut aufgehoben.
Für mich als älteres Semester (um die 50 Lenze) kommt ein Pluspunkt dazu: ein echtes Buch aus Papier und Druckerschwärze ist mir angenehmer als ständig im Web nach Infos zu suchen.
Mich stören ein wenig die wiederkehrenden Motivationsphrasen, wie man sie aus der (älteren) Coaching- und Erfolgstrainingsliteratur kennt, sie sollen mitreißen und können schon was bewirken, auf mich wirken sie gekünstelt, sowas funktioniert imho im direkten Kontakt in einem Seminar besser.
Die grundsätzliche Problematik, die alle Ratgeberliteratur betrifft, ist natürlich auch hier zu finden: Jemand, der es kann, versucht zu analysieren und zu beschreiben, warum und wie es geht. Ob und wie weit das jemandem, der es nicht kann, weiterhilft, zeigt sich dann. Bei einfachen technischen Zusammenhängen (Kameratechnik!) ist das noch recht leicht, bei so komplexen Sachen wie Kreativität wird es natürlich schwieriger. Bei mir funktioniert es!

Trotz einiger Kritikpunkte: bei mir dockt das Konzept des Buchs gut an. Ich nehme mir immer mal wieder ein Kapitel vor; Kameratechnik kenne ich nach 4 Jahren intensiven Fotografierens nun gut, aber mir fehlt oft der "zündende Funke", der mir erlaubt, neue Ideen zu probieren. Ich habe versucht, interessante Ansätze anderer Fotografen anzuwenden, teils ging das gut, teils verstehe ich mit Hilfe der Beschreibungen im Buch genauer, warum diese Bilder funktionieren. Übrigens "immer wieder": bei mir ist es ein längerer Prozess, solche Gewohnheiten zu ändern, es gibt immer wieder Rückfälle in die alten Verhaltensweisen - als Trost an die bei denen es auch so ist. Nebenbei hilft mir die Lektäre des Buches auch, den Druck, spektakuläte Motive aufzusuchen, noch weiter zu dämpfen: es müssen nicht die Straßenschluchten von New York sein oder die Hügel der Toskana. Wenn ich da mal bin, ja, aber so oft komme ich da nicht hin und wenn ich meine Fähigkeit, aus Alltagsmotiven mehr zu machen, erweitere, steigert das den Spaß an meinem Hobby immens.

Für manche totalen Anfänger mag das Werk uninteressant sein, weil vielleicht die Motivation fehlt oder das weitergehende Interesse erst noch kommt; wer schon kreativ ist und seinen Stil gefunden hat, wird vielleicht nicht viel rausziehen. Für die vielen dazwischen ist es ein lohnendes Werk, daß man sich anschauen sollte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teilweise interessant - Preis-Leistung fragwürdig, 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Auf rund 240 Seiten findet sich in 67 Kapiteln ein theoretisch umfassender und aktueller Überblick zu Kreativ-Techniken, sinnvollen Voraussetzungen für kreatives Arbeiten, zur Motivation und entsprechende Übungen bzw. Fragen zur Selbstreflexion. Das Inhaltsverzeichnis gliedert diese in 8 thematische Blöcke - die dazu gehörigen Kapitel sind "irgendwie" über das Buch verteilt.

Es wird ausdrücklich empfohlen, das Buch nicht linear zu lesen.
Unter Kreativitätsaspekten ist das eine gängige Empfehlung. So weit, so gut - als Käufer und Leser möchte ich die Wahl haben, wie ich mit meinem Buch umgehe. Etwas in dieser nicht vorhandenen Struktur wieder zu finden, funktioniert nur unter Einsatz von Hilfsmitteln und nervt sehr schnell.

Das Buch ist in üblicher Galileo-Manier aufgebaut, manche Themen umfassen aber gerade mal eine Doppelseite.
Der zum Teil sehr dürftige inhaltliche Umfang einiger Kapitel wird durch diese Art von Inhaltsverzeichnis verschleiert und offenbart sich erst bei der intensiven Auseinandersetzung mit dem Buch. Manche Kapitel wirken mühsam bis zwanghaft auf die Fotografie umgesetzt, beispielsweise '"Sprachbilder'" auf Seite 224.
Ähnlich ging es mir mit vielen Bildern zum Text. Die Bilder des Autors wirken überwiegend wie gemalt, eine Erklärung folgt ganz am Ende auf Seite 234: Weil er nicht malen kann, nutzt er das Medium Foto als Interpretation des Gesehenen. Aha ...
An anderer Stelle, die ich aber leider nicht wiederfinden kann, geht es um die Wahl des Bildausschnitts, gewählt wird 'die sozialkritische Variante'. Das Sozialkritische erschließt sich für mich aus der Wahl nicht. Hier und auch zu einigen anderen Bildern fände ich erklärende Worte sehr erhellend.

Wie nützlich das Buch für jemanden ist, dürfte sehr stark davon abhängen, wie hoch der Grad des Vorwissens rund um das Thema Kreativität und Selbstreflektion ist und welche Übungen schon bekannt sind.

Für mich waren rund 20 der 67 Kapitel interessant. Gemessen am Preis von 40€ ist das für mein Empfinden eine schlechte Relation, zumal auch die Handhabung des Buches unbefriedigend ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein guter Foto-Freund, 31. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe gespannt und voller Vorfreude auf die Zusendung dieses Buches gewartet.
Als es dann schließlich vor mir lag und ich Gelegenheit hatte mir beim Durchblättern einen ersten Eindruck zu verschaffen, war ich recht begeistert. Bereits auch ohne nur eine Zeile in diesem Buch gelesen zu haben, war es mir durch die vielen interessanten und qualitativ hochwertigen Bilder mit außergewöhnlichen Motiven äußerst sympathisch. In der Einführung beschreibt der Autor genau die Situation, in welcher auch ich mich bereits befunden habe und viele meiner Fotoclubkameraden. Er schreibt:
„Kennen Sie das Gefühl, fotografisch auf der Stelle zu treten? Nicht weiterzukommen und immer wieder nur dieselben Motive zu sehen?“
Um diesem verbreiteten Gefühl entgegen zu arbeiten, werden viele verschiedene Konzepte und Ideen aufgezeigt. Fragen werden angeregt, Analysen zur Wirkungsweise von Motiven und Bildern angeboten, Psychologie und Empathie in den kreativen Zusammenhang gebracht.
Völlig unvermutet in einem Fotofachbuch treten auch Aspekte zu Tage, welche auch „im echten Leben“ eine Rolle spielen könnten/sollten:
Umgang mit Kritik, Verarbeitung und Umgang mit Rückschlägen, Aufbrechen von eingefahrenen Verhaltens- und Denkmustern.
Der Autor Robert Mertens wurde für mich bei der Lektüre seines Buches so etwas, wie ein guter Freund, der zahllose inspirierende Hinweise und Anregungen gibt, ohne zu bevormunden und ohne typische Vorgaben und Rezepte zum Nachkochen,.....ich meine zum Nachfotografieren zu geben.
Für mich ein in jeder Hinsicht gelungenes Buch, das durch seinen gedanklichen Ansatz, verbunden mit richtig guten Bildbeispielen, sehr empfehlenswert ist. Kein Buch, das man einmal abarbeitet und dann zur Seite legt, sondern immer wieder zur Inspiration und Aktivierung des Ideen-Generators (Seite 186ff.) zur Hand nimmt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt die eigene Kreativität an und lässt außergewöhnliche Bilder entstehen, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Dem Autor Robert Mertens geht es vor allem darum, eingefahrene Strukturen aufzubrechen und mittels verschiedener Techniken und einer bewussten Wahrnehmung der Umgebung neue Ideen für Fotografien zu entwickeln. Um das Querdenken anzustoßen, herrscht auch in dem Buch das kreative Chaos. So macht der Autor bereits in der glücklicherweise zu Beginn positionierten Einleitung klar, dass es nicht zum linearen Lesen gedacht ist. Auch stellt er dort die ersten Ansätze eines kreativen Denkprozesses vor. Mit diesem Hintergrundwissen lässt sich auch das leicht chaotisch wirkende Inhaltsverzeichnis besser verstehen. Denn die einzelnen Themen sind zwar nach Kategorien sortiert, jedoch findet der Leser die Themen einer Kategorie nicht in aufeinanderfolgender Reihenfolge, sondern quer über das Buch zerstreut. Zusätzlich gibt es in jedem Kapitel Querverweise zu ähnlichen oder weiterführenden Abschnitten.

Neben allgemeinen Kreativtechniken, die hier speziell auf die Fotografie angewandt und dementsprechend verfeinert wurden, stellt Robert Mertens auch Informationen zu den Grundlagen der Bildgestaltung, zum Sehen besonderer Motive, Gedanken zur Fotografie allgemein und die Erstellung von Mehrfachbildern vor. Außerdem behandelt er die Integration von Sprache in das Bild - beispielsweise über Schilder -, die Gestaltung des Hintergrunds und die Abweichung (Veränderung) von klassischen Regeln der Bildgestaltung.

Grundvoraussetzung für dieses Buch ist, dass der Leser bereits die technische Seite der Fotografie beherrscht. Hier werden keine Anleitung für den Umgang mit der Kamera oder das Verwenden von Licht und ähnlichem gegeben, vielmehr steht die Kreativität und die Findung und Bewertung neuer Ideen im Mittelpunkt. Bereits im Vorwort bringt Robert Mertens ein ansprechendes Beispiel, wie man mit Hilfe von der Verwendung des Gegensatzes ein außergewöhnliches Bild erschaffen kann. Hier bedient er sich eines klassischen Bildes mit dem Thema "Blumen". Ausgehend von dem Strauß Blumen in der Vase nimmt er das Gegenteil - eine Blume. Diese dreht er dann noch um und ersetzt das Wasser durch Eis. Eine schöne Blüte in einem durch Lichteffekte ausgeleuchtetem Eisklotz ist sicherlich eine Fotografie, die bei jedem Fotowettbewerb zum Thema "Blumen" positiv herauszustechen vermag. Dieses Kurzbeispiel ist so einleuchtend, macht Lust auf die restlichen Ideen des Buches und steht auch stellvertretend für die Arbeit mit diesem Buch: Es macht aus einem tausend Mal gesehenen Motiv mit verschiedensten Techniken etwas Besonderes.

Allein die Beispiele, die der Autor mit Wort und Bild beschreibt, geben dem Leser neue Impulse und den unbedingten Drang, bisher nicht betretene Pfade mit der eigenen Kamera zu gehen. Setzt sich der Inhalt des Buches etwas, so entwickelt der Fotograf mit Hilfe der vorgestellten Techniken in Kombination mit anderen Themen und Motiven auch eigene Ideen, um seinen Horizont zu erweitern. Immer wieder wird ihm dabei das Buch in die Hände fallen, um hier oder da nochmal etwas zu stöbern und zu lesen.

Insgesamt ein wundervolles Buch über die kreative Seite der Fotografie. Sehr nützliche Techniken und Informationen, leicht verständlich beschrieben und sehr anregend. Da möchte man direkt zur Kamera greifen und ein Dutzend neuer, außergewöhnlicher Ideen umsetzen. Einfach hervorragend und unbedingt für all jene zu empfehlen, die mit ihren Fotografien aus der Masse der Bilder hervorstechen möchten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreative Fotopraxis (Galileo Design): Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren, 16. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
Wenn dir mal wieder die Ideen beim Fotografieren ausgehen, du stundenlang grübelst, wie man ein Motiv auf ganz besondere Art und Weise darstellen kann und offen für neue Kreativität" bist, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Denn wer kennt das nicht? Der Kopf ist leer und die Einfälle zur Motivgestaltung sind nicht überzeugend und spannend genug. Schließlich möchte man mehr als nur einen schlichten Blick auf das eigene Foto erzielen.

Schon beim ersten Durchstöbern und genauen Betrachten der dargestellten Abbildungen im Buch bekommt man große Augen und stellt sich so manchen Eingeständnissen: Warum habe ich das nicht so gesehen? Mit diesem Blickwinkel und Veränderung des Motives lässt sich tatsächlich eine andere Spannung im Foto erzeugen, kaum zu glauben. Ich denke so wird es jeden ergehen, der sich intensiv mit dem Buch beschäftigt.

Die Motive und Bildgestaltung stehen hier tatsächlich im Vordergrund, das hat der Autor Robert Mertens bildschön illustriert. Kein technisches Fachchinesisch, reine Kreativität ist gefragt und spricht mich sehr an. Die locker gestalteten Textpassagen und Fragestellungen vom Autor runden das ganze inspirativ ab.

Schon der umfangreiche Buchinhalt zeigt von viel Kreativität:
- Ich sehe was, was du nicht siehst
- Aus eins mach viele
- Wie schwer ist Hellblau?
- Schattenbilder
- Optische Täuschungen
- Bestehende Strukturen aufbrechen
- Den Zufall nutzen
- Fotografieren verboten?
- Sprachbilder
- Anstiftung zur Unschärfe
- Der bewegte Moment
- Das Durchscheinende Motiv
- Wie kommen Elefanten in den Kühlschrank?

Und? Sind das nicht ansprechende Themen zum Nachgestalten?

Das ein oder andere Motiv habe ich mit großer Vorfreute nachgestaltet und hatte schon bei der Vorbereitung großen Spaß an der Sache. Die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus. Das ist genau das, was der Autor mit diesem Buch bewirken wollte: neue Impulse setzen. Lasst euch also inspirieren...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel versprochen, wenig gehalten, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) (Gebundene Ausgabe)
In der Buchbeschreibung hier unter der Präsentation wird viel versprochen, dass im Buch kreative Tipps gegeben werden, um zu interessanteren Ergebnissen in der Fotografie zu kommen. Das war der Grund für meine Kaufentscheidung. Doch es wird so gut wie nichts davon gehalten.
Es ist sehr viel Text, doch kaum Aussage. In den Kapiteln wiederholt sich - auf andere Weise verpackt - vieles. Es ist für den fortgeschrittenen, ambitionierten Fotografen (und das soll laut Ankündigung die Zielgruppe sein) nicht wirklich neues zu erfahren.
Vielleicht ist es ja etwas für Anfänger in der ernsthaften Bildgestaltung und Konzeptfotografie.
Der Fotograf scheint seine eigenen (mitunter tatsächlich interessanten, doch häufiger dem mainstream angepassten) Werke auf preiswerte Art präsentieren zu wollen.
Das layout ist gut gemacht ... doch dafür kann der Autor womöglich am wenigsten.
Schade. Ich habe aber zum ersten Mal eine Rücksendung getätigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design)
Kreative Fotopraxis: Bewusst sehen, außergewöhnlich fotografieren (Galileo Design) von Robert Mertens (Gebundene Ausgabe - 15. Dezember 2011)
EUR 39,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen