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am 13. Oktober 2009
Die Einführung wurde von Herrn Krumbein angenehm kurz gehalten. Sie umfasst allgemeine Hinweise zu Makros (Bibliotheken, Speicherorte, Sicherheit, Makrorekorder & Basic-IDE). Die Installationsanleitung wurde zum Glück in den Anhang verschoben, sodass er zügig zum nächsten Kapitel übergeht. Einzig Kapitel 1.9 (Sprachregelungen) ist zur Hälfte überflüssig, da dort schon zum Zeiten mal angekündigt wird, dass OpenOffice.org in Zukunft nur noch mit OOo angegeben wird und zusätzlich die im Buch nie (zumindest ist es mir nicht aufgefallen) benötigten Tastenbezeichnungen vorgestellt wird. Auf Seite 37 wird in diesem Kapitel leider schon ein Beispiel mit einer Funktion gezeigt, obwohl Funktionen erst in Kapitel 2 erklärt werden.

Das zweite Kapitel fing etwas enttäuschend an: Es wird wieder betont, dass OpenOffice.org nur noch mit OOo abgekürzt wird. Auf der selben Seite ist aber OpenOffice.org ganze elf mal ausgeschrieben worden. Im Rest des Buches wird das Wort nur in etwa der Hälfte aller Fälle abgekürzt. Der schwache Anfang dieses Kapitel ist aber schnell verflogen, da nun eine schöne Einführung in Variable, Operatoren, Kontrollstrukturen, Prozeduren und Funktionen. I.d.R. sind schöne passende Beispiel dabei. Ausgenommen sind hiervon u.A. die Sprungmarken. Diese werden historisch chronologisch zuerst aufgeführt. Didaktisch sinnvoller wäre es, wenn diese erst noch den anderen Kontrollstrukturen erklärt werden würden, weil dann auch die heutige Benutzung für ein "break" oder "continue" an einem Beispiel sinnvoll erklärt werden könnten. Den Verzweigungen wären eine Gegenüberstellung schönerer Beispiele wünschenswert gewesen und bei dem do...loop wäre jeweils ein gutes sinnvolles Beispiel für eine frühe bzw. späte Prüfung der (Abbruch-)Bedingung schön gewesen. Als i-Tüpfelchen fehlt diesem Kapitel (bzw. dem ganzen Buch) das stellen von Übungsaufgaben aus der Praxis (Was aber zugemebenermaßen den Umfang des Buches noch einmal stark anheben würde). Insgesamt ist Kapitel 2 aber recht gut gelungen, da ansonsten die vorgestellten Dinge gute beleuchtet werden (Vor- & Nachteile). Inhaltlich wiederholen sich in diesem Kapitel leider teilweise die Themen Array und Pfadangaben.

Kapitel 3 und 4 behandeln Grundlagen und Basis-Technologien. Sie sind (gezwungenermaßen) recht theoretisch. Leider nehmen diese Kapitel sehr viel Schwung aus dem Buch. In Kapitel 2 hatte ich immer noch das Gefühl jederzeit sinnvoll mitmachen zu können und an selbst ausgedachten (sinnvollen) Beispielen üben zu können. So wird z.B. besprochen wie Dokumente geöffnet, gespeichert und gedruckt werden. Dabei werden hierfür zum einen keine guten Beispiele gebracht und zum anderen war es für mich an dieser Stelle recht langweilig, da ich doch erstmal etwas schaffen wollte, bevor ich etwas (leeres?) drucke. Leider verwechselt der Autor in diesem Kapitel einige male CSV (comma seperated value) mit CVS (concurrent versions system).

In Kapitel 5 wird erklärt, wie Textdokumente bearbeitet werden können. Dabei wird nach dem top-down-Verfahren erklärt. Es werden also zuerst der Zugriff auf das gesamte Dokument erklärt und sich langsam bis zu immer kleineren Elementen vorgearbeitet. Dieses Vorgehen ist logisch und legitim. Es ist hilfreich für ein späteres Benutzen des Buches als Nachschlagewerk. Es hat aber meiner Meinung nach den Nachteil, dass viel Tempo aus dem Buch herausgenommen wird (nicht so motiviert zum Mitzumachen). Bei den (ersten) Beispielen in diesem Kapitel ("Wie wandel ich harte Formatierungen in weiche Formatierungen", "Wie entferne ich 'pseudo' Kommentare", "Wie suche und ersetze ich", "Wie setze ich Falzmarken") sehe ich statt Beispiele aus der Praxis eher den Bedarf solchen Lesern/Kunden erstmal ein gutes Buch über Textverarbeitung zu empfehlen bevor sie sich mit Makros beschäftigen. So dauert es doch ziemlich lange (von S.269-340) bis das erste wirklich praxisnahe Beispiel in diesem Kapitel zum mitmachen animiert.

Kapitel 6 beschäftigt sich den mit Tabellendokumenten. Hier wird analog zu den vorherigen Kapitel vorgegangen. Also vom Großen zum Kleinen gearbeitet. Auch hier sind zwar immer erklärende Beispiele dabei, aber sie sind eher sehr schlicht. Statt praxisnah sind die Beispiele eher nach dem Motte: "Wir machen mal alle As zu Bs". Oder: "Wir verschieben A nach B.". Das ist vom Prinzip nicht schlimm. Im Grunde ist es sogar gut, weil so von unwesentlichem nicht Abgelenkt wird und der Text kürzer ist. Es stört mich halt nur, weil der Verantwortliche für die Buchdeckelgestaltung dick die Worte "Praxislösungen" und "Beispiele aus der Beruflichen Praxis" auf das Cover geschrieben hat obwohl davon im Buch kaum etwas zu sehen ist. In diesem Kapitel vermisse ich nur (oder habe ich es überlesen und könnte es trotz Suche nur nicht finden?) wie Zeilen/Spalten eingefügt bzw. gelöscht werden.

Die folgenden Kapitel (Datenbanken, Eigene Dialoge und Eigene Formulare) sind sehr ähnlich aufgebaut, gut erklärt und zum Glück praxisnäher.

Das letzte Kapitel (Anwendungen Programmieren) sollte jeder unbedingt lesen, da gerade der Anfang dieses Kapitels sehr wichtig ist und meiner Meinung nach in Kapitel 2 gehört (und auch schon teilweise war.)

Im Anhang ist vor allem Installation und ein Referenzteil beschrieben, von dem nur Kapitel 11.6.2 "Wichtige Funktionen, die des Öfterern im Buch angesprochen werden", etwas verloren dastehen. Eine Besonderheit an diesen Funktionen kann ich nicht erkennen. Sie hätten auch in dem jeweiligen Kapitel verbleiben können.

Insgesamt ist das Buch angenehm einfach zu lesen. Der Aufbau ist im großen und ganzen logisch und die meisten Sachen werden mit schlichten Quelltext erklärt. Störend ist dabei, dass nicht immer vor dem Quelltext mit einem Satz erklärt wird welches Ziel verfolgt wird. Auch der Hinweis auf entsprechende Datei auf DVD ist leider immer unterschiedlich. Von 1 Seite vor bis 1 Seite nach dem Quelltext ist alles Vorhanden. Eine "Quelltextunterschrift" mit der Datei wäre wünschenswert.

Die Erklärungen sind einfach und gut gehalten. Ein Leser, der keine Programmierkenntnisse hat, wird wahrscheinlich nur an den nicht (richtig) erklärten Begriffen Objekt, Methode und DDE stören und diese extern lernen müssen.

Auf der DVD sind noch zusätzlich Makros für Zeichnungen und Präsentationen erklärt. Das diese Kapitel ausgelagert wurden kann ich nachvollziehen, da sie wahrscheinlich nur wenige Leser interessiert.

Im Gegensatz zum Buch "Datenbaken mit OOo 3" vom selben Autoren, ist Herr Krumbein diesmal mit erfreulich wenig Wiederholungen ausgekommen (Ich schätze, dass knapp über 10 Seiten dieses Buches (~800 Seiten insgesamt) Wiederholungen bzw. unnötige Floskeln sind. Das Wort "man" wird nicht so penetrant wie in seinem anderen Buch benutzt.

Als geneigte Leser sollte Sie sich klar sein, dass vor diesem Buch ein gutes Buch über Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation bzw. Zeichnungen (je nachdem wo Makros eingesetzten werden sollen) gelesen werden sollte. Einige Dinge können nämlich ohne Makros zu programmieren viel schneller gelöst werden.
Über die von mir angesprochenen fehlenden Praxisbeispiele sollten Sie sich nicht (zu viel) stören, da Makros i.d.R. das automatisieren sollen, was sie regelmäßig (wiederholt) machen. Ganz im Gegenteil finde ich dieses Fehlen sogar gut, weil so die Beispiele im Buch kurzer und klarer bleiben. Wenn Sie also bemerkt haben, dass sie immer wieder gleiche Arbeitsschritte in OpenOffice regelmäßig wiederholen, dann kann ich Ihnen dieses Buch empfehlen.

Insgesamt kann ich dieses Buch noch mit "gut" bezeichnen.

Wenn Sie das Frontcover mit den "beruflichen" "Praxislösungen" jedoch als Maßgabe für dieses Buch nehmen, dann hat dieses Buch mindestens einen Stern weniger verdient. (Fairer weise möchte ich aber auch sagen, dass auf der (ausführlicheren) Rückseite des Buches diese beiden Worte nicht ein mal erwähnt werden.)
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am 30. Mai 2011
Ein hübsches und ausführliches Buch, machmal etwas weitschweifig. Mir fehlt eine gründlichere Einführung in das UNO-Konzept. Ich halte dies für sehr notwendig, denn sonst bleibe ich noch lange allein gelassen, wenn ich mehr möchte, als die Beispiele nachzuarbeiten.
Andrew Pitonyak's "Useful Macro Information For OpenOffice" ist und bleibt die OOo-Macro-Bibel, allerdings englisch, wen das nicht stört, dafür aber sehr systematisch und gänzlich gratis.
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am 31. Januar 2012
Das vorliegende Buch ist sicher kein Leichtgewicht, sowohl physisch wie auch inhaltlich. Grundkenntnisse in der Programmierung sollten vorhanden sein. Dann aber gibt es kaum eine Frage die offen bleibt, wenn man nach Spezifika der Programmierung mit StarBasic/OOo-Basic sucht. DAs Buch dient sowohl als detaillierte Einführung wie auch als Nachschlagewerk, wenn man ein bestimmtes Problem lösen will.
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am 21. Dezember 2011
Für Basic-Neulinge reicht dieses Buch nicht aus um wirklich mit Basic selbstständig zu Arbeiten, da Basic für ein Buch viel zu umfangreich ist aber es führt Neulinge gut ein und erklärt den Grundbaustein. In Kombination mit dem WWW allerdings kann man sehr viel erreichen. Die Lösungen findet man im WWW, um die Lösungen zu verstehen/nachzuvollziehen hat man das Buch.
Kauf empfehlenswert.
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