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am 3. Dezember 2009
Hintergrund:

Wir sind beide Fotografen: meine Partnerin im Bereich Beauty/Portrait und ich im Sektor Natur/Makro. Also sind wir sicherlich nicht unbedarft und sehen ein Buch über die Fotografie mit besonders kritischen Augen.

Was uns nicht davon abhält immer wieder Foto-Literatur zu kaufen, die uns anspricht und von der wir uns neue Impulse erhoffen.

In Jaqueline Esens Buch steht im Untertitel "Rezepte für bessere Fotos". Passt - hört sich schon einmal interessant an... und die Unterpunkte auf der Titelseite sprechen uns ebenso an: "Motive sehen, Bilder gestalten", "Fotoprobleme meistern" und "Inspiration für eigene Fotoprojekte".

Also: Buch besorgen und sehen, was dahinter steckt. Denn darum geht es schließlich: Hält das Innere denn, was das Äußere verspricht?

1) Äußerer Eindruck

Das Buch ist griffig - sehr angenehm. Da knickt so schnell nichts. Der Umschlag fühlt sich richtig gut an und macht einen äußerst wertigen Eindruck. Dazu noch das Lesezeichen-Bändchen - sehr fein. Die Bindung ist solide und auf Haltbarkeit angelegt - das ist bei einem Werk mit gut 370 Seiten auch sehr wichtig. Denn so etwas lesen wir nicht am Stück, sondern eben Stückchen-Weise. Es ist schön, dass wir das Buch auf offen liegen lassen können, ohne befürchten zu müssen, dass die Bindung dabei Schaden nimmt.

Äußerer Eindruck: Sehr gut.

2) Gestaltung und Design

Man merkt gleich, dass die Leute bei Gallileo-Design ihr Handwerk verstehen. Das Verhältnis zwischen Bildern und Text ist optimal. Es gibt leider viele Bücher, bei denen dieses Verhältnis nicht stimmt: Seitenweise riesige Fotos und kaum Text... oder umgekehrt, viel zu viel Text mit zu wenig Bildern. Hier dagegen stimmt die Mischung und macht das Lesen zum Genuss. Die Schrift ist angenehm und ermüdungsfrei zu lesen, die Bilduntertitel eindeutig und informativ. Fein so.

Angenehm fallen uns die Seitenverweise auf: In den oberen Ecken stehen links oder rechts oft verweise auf andere Seiten im Buch, die das betreffende Thema ebenfalls behandeln. Das ist besonders praktisch für Querbeet-Leser.

Gestaltung und Design: Sehr gut.

3) Aufbau und Inhalt

Die einzelnen Themen sind angenehm kurz gehalten. Meist eine oder zwei Doppelseiten. Anmerkung am Rande: Eine optimale Menge für "Toiletten-Leser" (Menschen, die ein Buch bei einer "Sitzung" in kleinen und kleinsten Portionen lesen...).

Die Kapitel sind logisch aneinandergereiht und in sich schlüssig. Das Buch kann sowohl "Sequenziell" (nacheinander, von Anfang bis Ende) also auch Kapitelweise gelesen werden. Selbst "Radikale-Querbeet-Leser" (Mitten rein springen) kommen sehr gut zu Recht.

Der Ausführliche Index ist ebenfalls vorhanden (leider nicht immer eine Selbstverständlichkeit).

Inhaltlich wird schnell deutlich, dass Jaqueline Esen Ihr Handwerk versteht und selbst erfolgreich Fotokurse gibt. Es fließt. Eines ergibt das Nächste - die Formulierungen sind angenehm und leicht verständlich. Auch und gerade für Nicht-Foto-Profis.

Aufbau und Inhalt: Sehr gut.

4) Zielgruppe / Für wen ist das Buch

Der Klappentext hält, was er verspricht und geht darüber hinaus: Es ist ein inspirierendes und interessantes Werk für erfahrene Anwender ebenso, wie für blutige Einsteiger. Die "Rezept-Mischung" ist so gut gewählt, dass tatsächlich jeder auf seine Kosten kommt.

Noch dazu ist es die verschiedensten Lese-Typen geeignet: Vom oben erwähnten "Toiletten-Leser" über den "Disziplinierten und Sequenziellen" bis zum "Guerillia-Queerbet-Leser".

5) Fazit

Der Untertitel "Rezepte für bessere Fotos" trifft es punktgenau. Es macht Spaß. Wie ein Rezeptbuch. Stöbern, etwas Kosten, ein wenig Ausprobieren... und auf den Geschmack kommen. Oder vielleicht gemütlich zurücklehnen und ein paar Stunden abtauchen... alles ist möglich und macht in "Digitale Fotopraxis" große Freude.

Besonders angenehm: Kein festes Korsett. Es geht um die Prinzipien lebendiger Fotografie - darum, seinen eigenen Stil zu finden.

Ja, es ist ein Buch, das Lust weckt, die "Rezepte" auszuprobieren und selbst kreativ zu werden. Die Kamera in die Hand zu nehmen und "Spielen zu gehen".

Wir sind positiv überrascht und freuen uns sehr, dass unsere hohen Erwartungen übertroffen wurden.

Fazit: Sehr gut!
22 Kommentare251 von 271 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2010
Ich habe dieses Buch gekauft weil ich schon einige andere Fotobücher von Galileo habe und die Bewertungen hier sehr gut waren, leider muss ich sagen dass es mich teilweise sehr enttäuscht hat! Das ganze Design, Aufmachung, und Qualität sind wie bei jedem Galileo Buch perfekt, nur dafür gebe ich noch 3 Sterne, der Inhalt ist weniger wert. Warum will ich jetzt erklären: Der größte Kritikpunkt am Buch sind die andauernden Wiederholungen in dem Buch, manche Sachen liest man 3x und mehr an verschiedenen Stellen im Buch und denkt sich immer wieder nur "Das habe ich doch schon gelesen", das ist extrem nervig und bringt den Leser auch nicht vorran. Überhaupt ist das Buch nicht ideal sortiert und strukturiert. Ein weitere Kritikpunkt sind die 'Richtig-Falsch-Fotos' (grüner Haken, bzw. rotes Kreuz für gute bzw. schlechte Beispiele / Eigentlich eine sehr gute Idee) im Buch - mal sind sie da, mal nicht. Meistens nicht. Dafür sind dann andere Bilder abgebildet die aber ebenfalls manchmal gute und manchmal schlechte Beispiele demonstrieren sollen, manchmal weiß man es auch einfach nicht und kann es nicht beurteilen, die Texte zu den Fotos helfen einem da meistens auch nicht weiter. Der letzte Punkt der sicher viele stören wird ist die (hier auch schonmal erwähnte) ungleiche Gewichtung: Mal hat man das Gefühl (übrigens sehr oft leider) das Buch richtet sich an totale Anfänger bzw. eher völlige Idioten (Da wird z.B. erklärt wie man sich bei welchem Wetter anziehen soll (!) ), im nächsten Moment wird dann wieder mit Fachbegriffen für Profis umher geworfen die jeden Anfänger völlig überfordern werden und teilweise gar nicht oder meist nur kurz und zu schwammig erklärt werden. Und so ein 'Fachbuch' dann noch ohne Glossar... da fehlen mir fast die Worte. Überhaupt lernt man leider einfach viel zu wenig sowohl als Anfänger als auch als Profi, der Inhalt des Buches besteht meistens aus Bildideen (scheinbar für Leute völlig ohne Fantasie), komischen Tips und Übungen (die fast immer wie folgt aussehen: "Sehen sie ihr Archiv durch und packen sie die Fotos der Gruppe XY zusammen in einen Ordner."), Wiederholungen, und mal mehr mal weniger guten Fotos. Schade, habe mir viel mehr erhofft.

Aber das hat wohl auch Frau Esen selbst gemerkt und kurzerhand ein neues Buch rausgebracht http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Fotokurs-Besser-fotografieren-Galileo/dp/3836216248/ref=pd_sim_b_1 in dem sie nun genau die gleichen Dinge (teilweise auch Bilder) wieder verwertet und diesmal alles etwas besser beschreibt. Wenn dann sollte man sich für jenes entscheiden, für Leute die dieses hier schon haben ist das natürlich genauso unsinnig.

Ab jetzt sehe ich die Galileo Reihe leider nicht mehr als so perfekt an wie zuvor
77 Kommentare93 von 101 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2009
Ich lese ziemlich viele Fachtexte und Sachbücher und habe da recht hohe Ansprüche - Bücher, deren Aufbau oder Stil mir nicht gefallen, landen ziemlich schnell auf einem Stapel mit Halbgelesenem. Das Fotobuch von Jacqueline Esen hat mich jedoch gleich gefesselt. Es ist in einem sehr freundlichen, verbindlichen und engagierten Tonfall geschrieben, den man einfach gerne liest. Und man merkt, dass die Autorin wirklich sehr viel Erfahrung hat, die sie bereitwillig mit uns, den Lesern, teilt. Man merkt deutlich, dass die Autorin auch Foto-Dozentin ist. Mit der Vermittlung ihres Stoffs kennt sie sich aus, ebenso mit typischen Problemchen und Fehlern, die immer wieder gemacht werden.

Obwohl das Buch viele theoretische Teile enthält - die aber auch notwendig sind, damit man als angehender oder auch schon erfahrener Fotofreak begreift, was man tut - hat es nichts von trockener Abhandlung. Ganz im Gegenteil: es ist stark auf die FotoPRAXIS ausgerichtet. Vergleichstabellen, Merksprüche, viele, viele Tipps und zahllose, sehr gut ausgewählte Beispielbilder (oft in Richtig-Falsch-Kombinationen nebeneinander) versorgen einen mit den Know-how, das man direkt umsetzen kann - und auch sofort umsetzen möchte!. Das Buch setzt zwar bei den Technik-Basics (Blende, ISO, Belichtungszeit etc.) an. Es ist jedoch nicht nur für Anfänger. Aufgrund der hohen Informationsdichte und weil die Autorin dann schnell zu weiterführenden Themen übergeht, können auch Fotografen mit Erfahrung von der Lektüre profitieren. Wie der Untertitel schon sagt: man lernt tatsächlich, wie man BESSERE Fotos macht. Da man nicht beim lesen, sondern beim "Machen" am besten lernt, gibt es außerdem zahlreiche Übungen. Darin erhält man konkrete Anregungen, wie man seine eigenen Fotos verbessern kann.

Ein super Buch, mit dem ich sicherlich noch viel arbeiten werde (wenn denn nun endlich mal richtiges Fotowetter wäre!).
0Kommentar60 von 66 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2009
Das Buch schafft es auf 370 Seiten die Grundlagen zur Technik und zur Gestaltung von Fotos auf eine erfreulich klare und anschauliche Art zu vermitteln.

Hier erhält man die Themen einiger Grundlagenbücher (Kameratechink, Farbenlehre, Bildgestaltung, Motivfindung, Umgang mit verschiedenen fotografischen Themen und Anlässen, Lichtgestaltung, ...) in einem Buch auf das Wesentlichste zusammengefasst. Überhaupt nicht theorielastig. Alles wird anhand vieler Praxisbeispiele und Gegenbeispielen erläutert. Dazu gibt es eine Menge an brauchbaren Tipps und netten Übungen.

Ein Standardwerk für Einsteiger und Hobbyfotografen! Wer eine Kamera zuhause hat, der sollte sich dieses Buch gönnen.

Der Titel hält was er ankündigt: "Rezepte für bessere Fotos: Einfach besser fotografieren - Motive gekonnt umsetzen"

Mit freundlichem Gruß - Johannes Treß
0Kommentar39 von 44 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Heute möchte ich euch erst einmal das letzte Buch aus meiner fotografischen Sammlung vorstellen. Eigentlich ist dieses Buch das Buch, welches man zuerst lesen sollte, weil es die allgemeine digitale Fotopraxis zum Inhalt hat. Es geht darum, zu erfahren, mit eigentlich welch einfachen Mitteln man bessere Fotos „zaubern“ kann.

Dieses Buch beinhaltet eigentlich den Grundkurs zur digitalen Fotografie. Es gibt Tipps und Anregungen, wie man Motive entdecken und sehen kann, was wahrlich nicht so einfach ist, wie man sich das vorstellt – gibt aber auch Tipps, wie man Bilder gestaltet, damit das Objekt am besten zur Geltung kommt – perfekt in Szene gesetzt wird, gibt Tipps, wie man Probleme beim Fotografieren meistern kann und inspiriert einfach den Leser sich eigene Gedanken zu machen und seine Ideen umzusetzen.

Das Buch ist weiterhin eine ideale Einführung in die digitale Fotografie, weil es so geschrieben ist, dass es Hobbyfotografen verstehen, die beginnen zu fotografieren, die sich dafür interessieren, Objekte und Szenen fotografisch festzuhalten und das nicht nur mal einfach so, sondern auch qualitativ hochwertig fertig bringen möchten – die also Ansprüche haben an ihre eigenen Fotografien und sich vielleicht auch Anregungen holen möchten, wie man Objekte findet und wie man vor allem auch fotografierte Objekte im Bild im Nachhinein aufbereiten und verbessern kann.

Auch in diesem Buch befindet sich gleich vorn auf der ersten Seite ein Code für den Käufer des Buches, mittels dessen dieser sich auf der Seite von galileodesign auf der Bonusseite die Onlinefassung des Buches herunterladen kann (kostenloser Testzugang).

Das Buch gehört zur fotocommunity-Edition – ich muss zugeben, von dieser Fotocommunity habe ich schon gehört, da bin ich auch angemeldet mit einem kostenfreien Zugang, bei dem man 100 Fotos von sich hoch laden kann – man kann dort mit anderen Hobbyfotografen in Kontakt kommen und die Fotos anderer Fotografen kommentieren und bekommt natürlich auch seine Fotos kommentiert. Dass allerdings der Verlag Galileo Press mit Fotocommunity zusammenarbeitet, war mir bisher nicht bekannt, ich wollte es aber erwähnt haben…

Gliederung:
========

Technisch gute Bilder – Die Kamera verstehen und richtig einsetzen
Gut gestaltet ist halb gewonnen – einfache Tipps für wirkungsvolle Bilder
Malen mit Licht – das richtige Licht und die richtige Beleuchtung
Menschen vor der Kamera – (nicht nur) Familie und Freunde ins rechte Licht rücken
Mit der Kamera unterwegs – Fotografieren können sie überall
Motive und Motivation – sich fotografisch weiterentwickeln

Exkurse

Jedes der Kapitel ist nochmals mehrfach untergliedert.

Das Buch ist durchweg farbig bebildert, so dass man als Leser sich nicht nur an Hand der Texte informieren und weiterbilden kann, sondern an Hand der Fotos und Abbildungen wichtige Eindrücke gewinnen kann. Die Abbildungen haben – wie kann es in einem solchen Buch auch anders sein – fotografisch und aussagetechnisch höchste Qualität !!!

Farbig hinterlegt kann man prägnant und verständlich auf den Punkt gebracht verschiedene Tipps nachlesen:

- Testen Sie Ihre Kamera
- Kleine Übung (hier ist immer das Symbol „Kamera“ zu sehen)
- Sorgfältig arbeiten
- Abstand halten
- Brennweite und Kehrwert
- Unterbelichtung vermeiden
- Kindheitserinnerungen
- Hohe Auflösung erwünscht
- …

Die Überschriften sind jeweils farbig gedruckt – ebenso auch die Unterkapitel-Überschriften.

Zu den Fotos, die gezeigt sind, sieht man alle technischen Daten, wie Iso-Empfindlichkeit usw. Außerdem sind die Abbildungen kurz und bündig erklärt.

Ich finde es im Buch gut, dass nicht nur die technischen Details und Tricks betrachtet werden, sondern auch die persönlichen und emotionalen Belange zur Sprache kommen, die – so finde ich – für das Fotografieren unumgänglich sind, wenn man qualitativ aussagekräftige Bilder haben möchte.

Die Erklärungen und Texte sind direkt an den Nutzer des Buches gerichtet, der sich somit persönlich angesprochen fühlt, das sorgt dafür, dass das Buch nicht unpersönlich ist, dennoch aber sachlich.

Besonders interessant und hilfreich fand ich die verschiedenen Exkurse: wie z. B. Wind und Wetter, Belichtungsmessung, Kleine Objektivschule, Mit Linien gestalten…
Da sind Tipps, die Hobbyfotografen auch helfen, die also umsetzbar sind, auch, wenn man keinen Fotokurs mitgemacht hat.

Auch die anderen Kapitel geben jede Menge ausführliche und komplexe Informationen zu den verschiedensten Thematiken im Bereich Fotografie. (Der „fotografische“ Blick, Ein Klassiker: Der Sonnenuntergang, Landschaft ist überall, Porträts von Fremden, öffentliche Bilder, Babys fotografieren, Mit Gegenlicht arbeiten usw. usw. Man sieht an Hand dieser kleinen Auflistung, dass das Buch wirklich zu jedem Teilbereich der Fotografie Tipps und Hinweise bietet.

Die Vielfalt der Informationen ist überwältigend, die kann man gar nicht mit einem Ruck durchlesen. Ich halte es so, dass ich immer mal darin blättere und mich mit der Thematik beschäftige, die ich demnächst angehen möchte. Sehr angenehm sind die vielen praktischen Tipps und Beispiele zu bewerten.

Leseprobe:
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Cross-Effekte erzielen

Schon in der analogen Fotografie wurde viel mit Farbverschiebungen experimentiert. Das Cross-Entwickeln von Filmmaterial (darunter versteht man die Positiv-Entwicklung eines Farbnegativfilms oder umgekehrt die Negativ-Entwicklung eines Farbpositivfilms) führte zu stark farbstichigen oder extrem kontrastreichen Aufnahmen. Auch die bewusste Verwendung von abgelaufenem Filmmaterial dient(e) der Erzielung künstlerischer Bildeffekte. …

Ich bin mit diesem Buch als Einführung in die Fotografie (digital) vollkommen zufrieden. Das Buch ist hilfreich und verständlich geschrieben, sowie übersichtlich und durchweg bebildert.
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am 9. Februar 2012
Nachdem dieses Buch, u.a. auch hier, so hoch gelobt wurde, hatte ich es mir bestellt. Vielleicht hätte ich mir die Rezensionen genauer ansehen sollen (alle einblenden). Vielleicht hätte ich es dann doch nicht bestellt.
Um es auf dem Punkt zu bringen: Ich war sehr enttäuscht von diesem Buch (was aber vielleicht auch mit der hohen Erwartungshaltung zusammen hängt). Vorab muss ich sagen, dass ich schon mehr als 20 Jahre fotografiere und vor einem Jahr (nach kurzer Pause) wieder mit einer digitalen SLR eingestiegen bin.
Für jemand, der etwas Erfahrung hat, sind viele Dinge recht oberflächlich behandelt. Ich denke auch für Anfänger wäre es besser Zusammenhänge zu erklären als zu schreiben "hier nehmen Sie besser eine kleine Blende". Der Zusammenhang zwischen Blende, Brennweite und Tiefenschärfe wird z.B. überhaupt nicht richtig beschrieben. Das wäre auch für Anfänger hilfreich.
Als nächstes fallen widersprüchliche Aussagen auf. Anfangs wird empfohlen das JPEG Format als Datenformat zu verwenden. Mit der Begründung Platz, Organisation, Datensicherung. Weiter hinten (beim Thema Weißabgleich) empfiehlt die Autorin auf einmal alles in RAW zu speichern. Mit der Begründung später den Weißabgleich korrigieren zu können. Beide Aussagen sind grundsätzlich. Aber man sollte dem Leser nicht einmal sagen "mache es so", und ein paar Seiten weiter hinten "mache es anders".
Die Kritikpunkte, die andere Leser angebracht haben, kann ich nur bestätigen und brauche ich deshalb nicht zu wiederholen.
3 Sterne deshalb, weil es im Bereich Foto-Literatur sehr viel schlechtes gibt - unter den Blinden ist der Einäugige ein König...
Fazit: Ich werde das Buch schnell wieder verkaufen.
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am 23. Oktober 2009
Rezeptbücher sind ein unentbehrliches Handwerkszeug für Hobbyköche, die mehr auf den Tisch zaubern wollen, als ein aufgetautes Gefriermenü aus dem Supermarkt.

Ein Buch allein ist noch keine Garantie für ein gutes Ergebnis. Für Foto-Rezeptbücher trifft das gleichermaßen zu wie für Kochbücher. Aber es kann Lust machen zum Ausprobieren, zum Schmökern, zu neuen Erfahrungen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die 375 Seiten umfassende 'Digitale Fotopraxis. Rezepte für bessere Fotos' von Jacqueline Esen macht Lust. Schon beim ersten Durchblättern begeistert die aufwändige Aufmachung mit vielen Bildbeispielen. Typischen (nicht-nur-)Anfänger-Fehlern stehen Beispiele gegenüber, wie man zu einem besseren Ergebnis kommen kann. Da kann es schon vorkommen, dass einem beim direkten Vergleich ein Licht aufgeht. Ein großes Plus liegt auch darin, dass bei jedem Foto die Aufnahmedaten angegeben sind.

Der hervorragende erste Gesamteindruck bestätigt sich auch im Inhalt. Nahezu alle Themen, die einen motivierten Amateurfotografen interessieren könnten, sind aufgegriffen. Dabei geht es nicht nur um Technik und Gestaltung, sondern auch um persönliche Motivation und fotografische Weiterentwicklung.

Die Sprache ist klar, lebendig und gut verständlich. Jacqueline Esen findet genau die richtige Dosis: nie soviel Fachsimpeln, dass es für den 'Normalanwender' unverständlich werden könnte, andererseits bringt sie mit ihren Ausführungen immer wieder neue Aspekte und Informationen, auch für den, der schon jahrlang von dieser besonderen Leidenschaft gefesselt ist.

Das Buch ist ein echtes Rezeptbuch, mit viel Liebe zum Detail. Es regt an zum Nachschlagen, wenn man sich in der Praxis mit einem fotografischen Thema näher befassen möchte. Es ist ein Buch, das das Zeug hat, zum Standardwerk für jeden zu werden, der in die Digitalfotografie einsteigen möchte. Wer schon eine Digitalkamera zuhause hat, bei dem sollte dieses Lustmach-Buch im Bücherregal nicht fehlen!
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am 26. August 2011
Habe dieses Buch in kürzester Zeit gelesen. Es ist sehr gut und interessant geschrieben. Es erklärt weniger die Technik und Aufbau der Kamera (dies kenne ich da ich schon lange photographiere) sondern sehr ausführlich Bildgestaltung / Motivwahl / Bildausschnitt ... und das habe ich genau gesucht. Die Autorin erklärt sehr anschaulich und eindrücklich warum viele Fotos so langweilig sind und andere dagegen den Betrachter fesseln. Viele positive und negative Bildbeispiele
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2010
Rezepte für bessere Fotos

Aufmachung und Gestaltung des Buches laden sofort ein, weiter zu blättern und vor allem auch zu lesen. Schnell merkt man dem Text sowohl als auch den zahlreichen abgebildeten Fotos an, dass hier eine profunde Autorin schreibt. Nahezu alle fotografischen Sparten der Digitalen Fotografie finden sich in dem hochwertigen Buch wieder. Anschaulich und nachvollziehbar wecken die vielen Beispiele die Lust, selbst auf den Auslöser zu drücken.

Lehrreich sind die ausgewählten Aufnahmen, welche die erkennbar erfahrene Autorin bisweilen mit unterschiedlichen Belichtungsmöglichkeiten oder Perspektiven nebeneinander stellt. So werden theoretische Aussagen schnell eindeutig für die eigene Orientierung. Die Kapitel befassen sich mit Technik, Licht und Belichtung, Gestaltung, Menschen, Licht, Bewegung, Reise- und Naturfotografie, Motivsuche und -auswahl und nicht zuletzt mit dem Fotorecht.

Diverse Übungsaufgaben regen an, sich intensiver mit der gestellten Herausforderung zu beschäftigen und bieten genug kreativen Spielraum für eigene Ideen. Es gibt weiterführende Exkurse wie "Fotografieren auf Hochzeiten" oder "Wind und Wetter", aber auch eingestreute Informationskästen oder nüchterne Weisheit ergänzende Tipps oder Hinweise auf typische Fehler(quellen) beim Fotografieren. Querverweise sorgen für die Verbindung verschiedener Genres oder auch Themen, welche miteinander verknüpft für noch mehr fotografische Tiefe oder Qualität sorgen helfen.

Man kann in dem knapp 380 Seiten umfassenden Buch fast wie in einem Lexikon blättern, anhand des Indexes schnell ein Stichwort suchen und die entsprechende Seite aufschlagen oder auch mit dem praktischen Lesebändchen ein unterbrochenes Lehrkapitel fix wieder aufschlagen.

Bei aller Beherrschung der Kamera und technischen Tipps zur Bearbeitung von Bildern wird auch deutlich, dass das beste Foto immer schon vor der Belichtung zu entstehen hat - im Kopf des Fotografen bzw. der Fotografin. So ist das Buch ein wahres Lehrbuch der praktischen Fotografie, ein Grundkurs für Neulinge hinter einem Sucher als auch eine Vertiefung für erfahrene Fotobegeisterte, welche sich in ihrem Freizeit-Genre noch mehr qualifizieren möchten. © 02/2010 Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler Freier Journalist, Fürth/Bay.
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am 5. Oktober 2012
Ich habe dieses Buch für meine Freundin gekauft die Hobbymässig viel fotografiert. Sie war begeistert von den Tipps und anschaulichen Material in diesem Buch. Es ist absolut für Einsteiger und auch für Fortgeschrittene zu empfehlen. Auch die technischen Hintergründe werden gut und für den Laien verständlich erklärt. Für Hobbyfotografen, oder die des es noch werden wollen, sit diese Buch ein tolles Geschenk!
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