Kundenrezensionen


5 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren, 17. November 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren (Taschenbuch)
Was ist Wirklichkeit und warum sind wir in der Krise, ganz einfach weil die Wirklichkeit die uns umgibt gemacht wird. Dabei sind wir nicht in der Matrix, wir sind im hier und jetzt und vieles erscheint transparent und klar doch dem ist nicht so. Das Buch KOMMUNIKATION UND KRISE von Oltmanns, Kleinaltenkamp & Ehret zeigt auf wie die Wirklichkeit die uns umgibt bestimmt wird durch Entscheider die damit ein machtvolles Instrument in Händen halten und die öffentliche Meinung manipulieren können, ob positiv oder negativ - die Meinung und das öffentliche Bewusstsein erscheinen dabei so biegsam wie das Schilf im Wind.

Was ist Wirklichkeit? Wie wird sie definiert und wer definiert sie? Das Buch KOMMUNIKATION UND KRISE von Oltmanns, Kleinaltenkamp & Ehret zeigt sich dem Thema offen und kompetent gegenüber, in dem es sowohl die Entscheider klassifiziert und zum Thema macht, wie auch Weltbilder und Deutungshoheiten ins Blickfeld rückt. Dabei kommt es nicht von ungefähr, wenn Politik, die Ökonomie und die Globalisierung Einfluss auf die Wirklichkeit nehmen und das Weltbild verändern.

Dabei empfinde ich als besonders bedrückend den sich auflösenden Kontext zum Thema Demokratie, denn hier wird immer mehr deutlich das man die Demokratie zu opfern scheint, nur um der Globalisierung Vorschub leisten zu können.

Das Buch KOMMUNIKATION UND KRISE von Oltmanns, Kleinaltenkamp & Ehret zeigt deutlich wie Umbrüche schneller aufeinander folgen und Themen komplexer strukturiert und in den Theorien auch konträr gehandhabt werden können.

Interessant wird das Buch wenn man Fehler in der Kommunikation sich ansieht, denn gerade hier zeigt sich eine schwerwiegendere Problematik die im Laufe der letzten Jahre zugenommen hat - die falsche Ansprache führt zu Abstürzen und zur Verschwendung großer Unternehmensressourcen.

Selbst die Kommunikation wandelt sich und richtet sich zusehen auch Lateral aus, mit weitreichenden Folgen, denken Sie nur einmal an Twitter und sonstige Mikrokommunikationsplattformen, was hier ungefiltert hinaus posaunt wird hat schon so manchen Kopf gekostet.

Selbst Parteien und Unternehmen scheinen sich in der Kommunikation und den Bedürfnissen anzunähern, dies zeigt dieses Buch ebenso wie auch den Bereich der PR, welcher schnell ungehemmt zur Lobbyarbeit verkommen kann.

Werte vermitteln, Vertrauen schaffen und Strukturen bewahren sind aprobate Mittel die Kommunikation aus der Krise zu führen, denn wer das Vertrauen der Konsumenten und der Bürger verspielt, hat es langfristig verloren und wird es so schnell auch nicht wieder gewinnen. Das Buch KOMMUNIKATION UND KRISE von Oltmanns, Kleinaltenkamp & Ehret bietet zu diesem Themenkomplex einige sehr interessante Einsichten und Blickwinkel.

Empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Artikel-Sammlung, aus der Matthias Machnig heraussticht, 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren (Taschenbuch)
Über Kommunikation und Krise muss man ja nicht mehr viel erzählen, dass haben meine Vorredner hier schon getan. Obwohl ich unseren Wirtschaftsminister (ich komme aus Thüringen) anfangs nicht besonders mochte, ist mir wie Herrn Kosmann ist auch mir der Machnig-Artikel in Erinnerung geblieben.

Über das Thema politische Kommunikation habe ich schon viel gelesen. Allerdings sehr selten von einem Politiker selber. Vielleicht ist das Thema einigen zu heikel, vielleicht kennen sich viele aber auch einfach nicht damit aus. Bei Matthias Machnig ist das anders. Er verzichtet auf das übliche Politiker-Geschwafel und spricht das Thema ohne Umschweife an.

Ich habe selten einen so präzise und gleichzeitig verständlichen Artikel zu diesem Thema gelesen. Ich interessier mich im Allgemeinen sehr für politische Kommunikation und der Artikel von Matthias Machnig lässt sich eins zu eins auf die aktuelle und vergangene Politikkommunikation anwenden.

Von Politikern in hohen Ämtern glaubt man ja häufig, dass sie nicht die Mechanismen ihrer eigenen Tätigkeitsfelder kennen. Matthias Machnig beweist hier eindeutig das Gegenteil und ist in meiner Wählergunst aufgestiegen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt empfehlenswert, 28. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren (Taschenbuch)
Die Auswahl an Sachbüchern im Bereich der Public Relations über Krisenkommunikation oder Kommunikation in Krisen-Zeiten im Allgemeinen auf amazon ist geradezu erschlagend. Dutzende Sachbücher oder Ratgeber versprechen das perfekte Konzept für dieses Thema. Da ist es gar nicht so einfach, ein wirklich gutes Sachbuch zum Thema Krisenkommunikation zu finden. Aufmerksam wurde ich aber bei Kommunikation und Krise, herausgegeben u.a. von Torsten Oltmanns, der bereits mit einigen anderen Erscheinungen auf meiner Lieblingsliste steht und ausnahmslos gute Gesamtbewertungen auf amazon erhalten hat. In dem rund 200 Seiten starken Buch sind es diesmal mehrere Autoren, die für den Inhalt verantwortlich zeichnen. Mehr als ein Dutzend Aufsätze finden sich in diesem Buch wieder, von hochrangigen politischen Entscheidern bis hin zu Wirtschaftsexperten. Diese haben ihre Ideen und Theorien zu diesem Buch beigesteuert, darunter auch Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Und diese geballte Fachkompetenz macht dieses Buch so interessant und stark. Von einflussreichen Politikgrößen bis hin zu renommierten und einflussreichen Größen der deutschen Wirtschaft. Sie alle schreiben ihre eigenen Erfahrungen und Konzepte auf und zeigen anhand von eigenen aktuellen Beispielen, wie man die Macht der Kommunikation in Krisen-Zeiten für seine Zwecke einsetzen kann. Der interessierter Leser oder auch Unternehmer wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können. Denn es gibt zurzeit nur wenig Bücher, die mit solchen großer fachlicher Brillanz glänzen können.

Fazit: Sowohl für Praktiker als auch Akademiker liegt hier ein Buch vor, dass ich jedem aus der Kommunikationsbranche uneingeschränkt empfehlen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bunte Aufsatzsammlung mit herausragenden Persönlichkeiten, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren (Taschenbuch)
Ich bin selbst in der Kommunikationsbranche tätig und weiß dadurch nur zu gut, wie oft selbst Führungskräfte und Politiker haarsträubende Fehler in der Außendarstellung machen. In Krisensituationen trennt sich dann endgültig die Spreu vom Weizen und gerade Politiker verfallen in leeres Gerede. Ich bin also schon berufsbedingt immer auf der Suche nach guten Büchern über Kommunikation von Managern und Politikern. Fündig geworden bin ich bei Kommunikation und Krise. Bemerkenswert ist bereits der Ansatz des Buches. Experten aus den drei Bereichen Wissenschaft, Meinungsmache und Praxis behandeln alle aus ihrer Perspektive das Thema Kommunikation und Krise. Die Autoren der Aufsätze sehen sich tagtäglich mit dieser Fragestellung konfrontiert und können ein authentisches Bild liefern.
Ein Aufsatz in diesem Buch hat mir dabei besonders gefallen. Mit Matthias Machnig meldet sich endlich mal kein Alt-Kanzler oder sonstiger Außenstehender zu Wort, sondern Thüringens aktueller Wirtschaftsminister. Matthias Machnig verfügt über jahrelange Erfahrung in verschiedenen politischen Bereichen, in denen er zumeist in führenden Positionen, wie z.B. als Staatssekretär im Umweltministerium, tätig war. Sein Artikel über politische Kommunikation ist erfreulich untypisch für einen Politiker. Statt Floskeln und Längen regieren hier gut recherchierte und präzise Informationen. Machnig referiert in seinem Aufsatz vor allem über die Begriffe Strategie und politische Kommunikation im Allgemeinen und verzichtet dabei auf ausschweifende Einleitungen oder Lobhudeleien. So gibt es zum Beispiel zu Wahlkampfzeiten andere kommunikative Aufgaben für Spitzenpolitiker als in den Phasen davor bzw. danach. Auch das Erreichen von Meinungsmachern und Entscheidern und wie politische Parteien mit einer ausgeklügelten Strategie ihre Mehrheitsfähigkeit steigern können, sind Themen des Aufsatzes. Dabei scheut Matthias Machnig nicht davor zurück, Kommunikationsprobleme seiner eigenen Partei, der SPD, ehrlich zu kritisieren. Das Machnig zurzeit voll im politischen Alltag steht, kommt dem Artikel sehr zu Gute. Neben einigen wenigen nicht ganz gelungenen Aufsätzen kann das gesamte Buch durchaus überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geeignet fürs Studium, 3. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren (Taschenbuch)
Das Buch habe ich mir für mein Studium bestellt, nachdem ich die Ringvorlesung einiger der Autoren an der FU Berlin zum Thema Kommunikation und Krise besucht hatte. Für mein Studium ist das Buch echt ideal, da einfach viele Autoren aus ihren Berufen und den Verständigungsproblemen berichten. Da die Krisenkommunikation einer der Schwerpunkte meines Studiums ist, kann ich das Buch auch gut für Hausarbeiten oder Referate benutzen. Das Buch ist auch noch aktuell genug, um dafür als Quelle von den Dozenten durchgewunken zu werden.
Am meisten gelesen hab ich die letzten Aufsätze, weil sich die meisten da um praxisnahe Themen drehen. Also welche Techniken und welche Sprachmittel die Manager einsetzen, um ihre Idee am besten zu verkaufen. Die Beispiele machen sich meist gut in Referaten, weil man hier dann auch mal von der Theorie abweichen und den Kommilitonen auch mal was reales erzählen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren
Kommunikation und Krise: Wie Entscheider die Wirklichkeit definieren von Hermann Scheer (Taschenbuch - 26. August 2009)
EUR 49,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen