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am 12. Juni 2007
Mit der Publikation Interaktive Wertschöpfung" leisten Ralf Reichwald und Frank Piller einen wegweisenden Beitrag zur Entwicklung einer innovativen Strategie zeitgemäßen Wirtschaftens.

Reichwald und Piller sowie ihre Mitarbeiter Ihl und Seifert beantworten als Wirtschaftswissenschaftler selbstverständlich nicht die soziologisch interessante Frage, was Konsumenten ursächlich motiviert, scheinbar ohne Gegenleistung kreative Arbeit zu leisten, die sie Unternehmen unentgeltlich und unter Verzicht auf Urheberrechte zur Verfügung stellen. Die gesellschafts-kritische oder gesellschaftsanalytische Position ist nicht das Geschäft von Reichwald und Piller. Interaktive Wertschöpfung heißt für sie, dass Kooperation und sozialer Austausch zu neuen Produkten in unternehmerischen Produktionsprozessen führen. "Das Konzept der interaktiven Wertschöpfung geht von einem stark kooperativen Prozess aus, in dem der Kunde nur im Extremfall dominiert." (S. 1) Das Prinzip des "Free revealing" soll ausreichen, "dass viele Kunden bzw. Nutzer ihr Wissen unter bewusstem Verzicht auf Gegenleistung sowie Eigentums- und Verfügungsrechte an andere Akteure, insbesondere den Hersteller, weitergeben". (S. 72) Aktive Kunden begnügen sich also bisher noch mit dem Spaß an der Interaktion und dem sozialen Austausch.

Deutlich stellen die Autoren dar, warum die klassische Marktforschung in globalen Wettbewerbsumfeldern überfordert ist. Sie gehen davon aus, dass die Marktforschung nicht mehr ausreichend Information über die vielfältigen und neuartigen Kundenwünsche sammeln kann, sofern sie das Marktakzeptanzrisiko hinsichtlich neuer Produkte senken will. Klassische Marktforschung ist häufig auf `durchschnittliche` Kundenpräferenzen oder die Zufriedenheit mit einem Standardprodukt gerichtet und trägt deshalb der Heterogenität der Kundenwünsche nicht Rechnung. Mit dem Bild des Kunden als passivem Rezipienten neuer Produkte setzt sie oft erst kurz vor oder gar nach der Kaufentscheidung an und dehnt die Informationsgenerierung nicht auf frühere Phasen der Produktentwicklung aus." (S. 8) So sind Konsumenten des Web 2.0 sich selbst die besten Marktforscher, könnte man meinen, wenn das Web 3.0 nicht entwickeln werden würde. Wem das Thema "Open Innovation" und "Mass Customisation" aus unternehmerischen Gründen unter den Nägeln brennt, findet einen anspruchsvollen Einstieg mit dem Buch zur Interaktiven Wertschöpfung.
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am 17. Oktober 2006
Zunächst freut es mich, dass es nun ein Buch gibt, das die bisher meist weit verstreuten und in vielen Teilgebieten angesiedelten Beiträge/Autoren zu dem Thema "Open Innovation" und "Kundenintegration" nicht nur geistig zusammenträgt sondern auch zu Papier bringt. Somit ist das Buch sicherlich nicht nur "Bachelor geeignet" sondern hervorragender Ausgangspunkt für wissenschaftliche Ausflüge und Detailfragen. Auch für Mangager ist es ein hervorragendes Nachschlagewerk um sich diesem aktuellen Thema zu nähern und für das eigene Unternhemen zu entdecken.
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am 9. März 2010
Das Buch ist, wie immer wenn es sich um Bücher von Herrn Reichwald handelt, genial geschrieben und eine wirkliche Bereicherung in der ökonomischen Diskussion. Es ist gut, dass es auch noch herausragende Autoren gibt, die Bücher schreiben.
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am 15. Januar 2007
Mit Ihrem Buch "interaktive Wertschöpfung" haben Frank Piller und Ralf Reichwald eine Diskussion ins Rollen gebracht. Die in diesem überaus guten Buch beschriebenen Inhalte regen Unternehmen an ihre alten Ansatze des Innovationsmanagements zu überdenken und neu zu gestalten. Einzelne Unternehmen haben die Inhalte des Buches bereits in die Praxis umgesetzt. Mehr dazu erfahren Sie unter OpenInnovators.de, der ersten Community zu Open Innovation im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich & der Schweiz). Bei OpenInnovators.de treffen sich Unternehmensvertreter um hinsichtlich Open Innovation aktuell informiert zu werden und um zugleich Kontakte zu knüpfen.
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