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5.0 von 5 Sternen Riga ist unbedingt eine Reise wert, und dieser Reiseführer kann das gut unterstützen
Bei unsererm Rigabesuch hatten wir auch diesen Merian dabei. Er stellt Riga in Meriantypischer Weise vor und macht dabei einen guten Job. Als alleiniger Reiseführer ist das natürlich nicht ausreichend, aber das sollte jedem, der Merian kennt, sowieso klar sein.
Vor 10 Monaten von M. Röber veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Riga - im Perlenglanz und Bernsteinfunkel
Glaubt man allen Internet-Suchmaschinen der Welt, einschließlich deren Filterfunktionen, dann ist das Merian-Heft 6/2013 das erste in der langen Geschichte der Merian-Reihe, das sich nun endlich exklusiv der lettischen Hauptstadt Riga annimmt. Zeitlich etwas vorgelagert, doch rechtzeitig zum Startschuss Europäische Kulturhauptstadt 2014.

Alles...
Vor 8 Monaten von Helmut Schmid veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Guter Überblick über Riga, 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte) (Taschenbuch)
Der Merian Führer ist schön zu lesen und gut für einen ersten Überblick über Riga. Bei Interesse muss man die Detailinfos sich woanders suchen.
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3.0 von 5 Sternen Riga - im Perlenglanz und Bernsteinfunkel, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte) (Taschenbuch)
Glaubt man allen Internet-Suchmaschinen der Welt, einschließlich deren Filterfunktionen, dann ist das Merian-Heft 6/2013 das erste in der langen Geschichte der Merian-Reihe, das sich nun endlich exklusiv der lettischen Hauptstadt Riga annimmt. Zeitlich etwas vorgelagert, doch rechtzeitig zum Startschuss Europäische Kulturhauptstadt 2014.

Alles beginnt mit einem Zitat. Es war der deutsche Dichter und Philosoph Johann Gottfried Herder (1744-1803), der seit 1764 an der Domschule zu Riga lehrte, von dem die Aussage stammt: In Riga habe ich so frei, so ungebunden gelebt, als ich vielleicht nie mehr imstande sein werde zu leben.

Schön für Herders Freiheit. Die Letten selbst mussten darauf noch zweihundert Jahre und mehr warten. Ein ganzes Mittelalter lang, über die Neuzeit bis hin zur Pseudo-Befreiungsphase des Sozialismus' standen sie immer im Schatten der Russen und der Deutschen - im Nirgendwo der Geschichte. Und wie sehr die Geschichte von Stadt und Land in und um Riga durch die Deutschen geprägt ist, überraschte selbst Andreas Hallaschka, den Chefredakteur des vorliegenden Merian-Heftes. "So weit im Osten auf so viel deutsche Geschichte und Kultur zu treffen, fand ich überwältigend."

Nach Skizzen und obligatorischer Fotostrecke präsentiert uns die lettische Schriftstellerin Dace Ruksane ("Warum hast du geweint") ihre "Geheimnisse für einen alten Freund". In ihrer Kurzgeschichte stellt sie Riga vor als "eine Stadt, so süß wie das Leben". Dabei ist es weniger die Altstadt der Baltenmetropole, die sie anziehend findet. Vielmehr sind es die Menschen, im offenen Zusammenspiel von Rigenser - so scheint wohl die grammatikalisch korrekte Bezeichnung für die Einwohner zu sein - und Touristen, "hippe Leute (keine Hippies, sondern Banker und Juristen)", die den Zauber ihrer Empfindungen ausmachen. Sie "heiraten in Volkstracht und feiern in dieser Kluft das Mittsommerfest Ligo. Das ist mitnichten Weltflucht, sondern Besinnung auf das unverwechselbare Eigene, das es in Lettland wieder geben darf."

Das "Spiel mit dem Stil" - gemeint ist der Jugendstil und dessen architektonische Ausprägung in Riga - stellt uns Tibor Ridegh vor. "Mit 800 Jugendstilbauten sucht Rigas Innenstadt in Europa ihresgleichen." Wir lernen kennen: Maik Habermann, großer Fan des - übrigens: in Riga geborenen - Filmschauspielers Heinz Erhardt, der im Rahmen seiner Stadtführungen, wenn Kinder dabei sind, mit den Kindern das Spiel mit dem Stil spielt. "Riga ist ein riesiger Zoo und ein Märchenland." Es ergeht die Aufforderung, die in den Jugendstilfassaden versteckten Tiere und Fabelwesen zu entdecken. In Wort(en) und Bild(ern) stellt uns das Merian-Heft die Freiheit der Phantasie vor: Vorlieben für völlig Verschnörkeltes, Jugendstil als Freistil, alles ist erlaubt. Michail Eisenstein (1867-1921), den Architekten vieler dieser Prachtbauten, bezeichneten manche der Kritiker und Zeitgenossen als den verrückten Zuckerbäcker. So erinnert die eine oder andere der prächtigen Fassaden durchaus an eine vielstöckige Hochzeitstorte.

Milda nennen die Letten ihre Freiheitsstatue. Über "Mildas russische Schwestern" schreibt Theo Kühl. Besucher stellen immer wieder mit Erstaunen fest, "dass knapp die Hälfte der Menschen in dieser Stadt keine Letten sind, sondern Russen." Im Rahmen seiner Analyse kommt er leider zu dem unbequemen Schluss, dass "die Integration der Russen in Lettland (...) in den mehr als zwanzig Jahren seit der Unabhängigkeit des Landes nicht gut gelungen" ist. Kleine und mittlere Spitzen werden abgeschossen. Wie du mir, so ich dir. Neue Herren gegen alte Ausbeuter. Dass es sich bei den alten Herren mehrheitlich nicht um die ehemaligen Unterdrücker handelt - sie saßen (und sitzen vielleicht heute als sogenannte neureiche Russen wieder) in Moskau -, sondern um ganz normale Menschen, welche die Wirren der Geschichte an die Ostsee verschlagen hat, das verkennen vielfach die neuen Letten. "Viele Russen, die seit Jahrzehnten in Riga leben, können sich mit ihrem Status als Bürger zweiter Klasse nur schwer abfinden."

Dem Thema aus historischer Sicht nimmt sich auch der Aufsatz "Echte Feinde, falsche Freunde" von Tibor Ridegh, der uns schon den Jugendstil näherbrachte, an. Am Beispiel der Vorstellung des Rigaer Okkupationsmuseums ruft Ridegh insbesondere die jüngere Zeitgeschichte in Erinnerung: Nazis und Sowjets hielten das Land mehr als 50 Jahre lang besetzt. Noch heute schwebt ein ungutes Gefühl durch Vortragssäle, wenn der Historiker Janis Keruss erklärt, "Wir haben jeden neuen Besatzer als einen Befreier begrüßt, haben ihn mit Blumen empfangen und mussten feststellen, dass unsere Befreier Betrüger waren, wie zuletzt die Kommunisten." Ein Hauch von Peinlichkeit, wenn Tibor Ridegh die rhetorische Frage nach dem inneren Antrieb der Letten stellt, "als die Deutschen nach dem Angriff auf die Sowjetunion in Lettland einrückten und als Befreier begrüßt wurden".

Im Rahmen eines Fotoberichts - Fotograf ist der niedersächsische Bildjournalist Peter Hirth - stellt Merian Kiepenholm und Hagensberg vor. Es handelt sich dabei um die südlich der Daugava liegenden Stadtteile Kipsala und Agenskalns - genauer um deren deutsche Namen. (Es macht Spaß die alten deutschen Bezeichnungen zu verwenden. Mehr steckt nicht dahinter.) Zurück zum Thema: Lange ließ Riga die Stadtviertel mit ihren hölzernen Villen, jenseits von Zentrum, Alt- und Neustadt, links liegen. Doch heute, Kulturhauptstadt und andere Gründe, erstrahlen sie - die Villen und die Stadtteile - in neuem Glanze. "Viel Holz jenseits der Düna"

Treffpunkte zu den Außenterminen. Will heißen, Merian lädt, mit jeweils eigenen Berichten, zu Begegnungen ins Lettland außerhalb von Riga ein. / Als da wäre "Sommer - und das leichte Leben - am Rigaer Strand". Auf geht's nach Jurmala, gelegen an "der Flussmündung der Kurländischen Aa (Lielupe)". / Als da wäre "Schatz, es ist grün!" Auf geht's in die Lettische Schweiz, gelegen an der Livländischen Aa (Gauja), im gleichnamigen Nationalpark. / Als da wäre ein "Baltischer Glanz". Auf geht's zu etwa dreihundert prächtig restaurierten Schlössern und Gütern, die sich in Lettland vornehmlich in Form und Erscheinungsbild sogenannter Herrensitze präsentieren.

Der Merian-Kompass, der Info-Teil des Heftes, rundet den illustrierten Reisebegleiter ab.

Ein Merian-Heft ohne fotografische Schwerpunkte wäre wie ein Bildband nur mit Text. Hier gibt es kaum, aber dann doch einige wenige Glanzlichter. So die im Baltischen Glanz von Peter Hirth - der gefühlt das ganze Heft bedient (dem dann aber doch nicht so ist) -, "neben dem Schaukeln natürlich", im Garten vor dem Schloss Mesothen; oder, vom selben Fotografen, das "Rendezvous auf der Schwimmbrücke", ebenfalls an der Lielupe im Park von Mesothen.
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5.0 von 5 Sternen Riga ist unbedingt eine Reise wert, und dieser Reiseführer kann das gut unterstützen, 9. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte) (Taschenbuch)
Bei unsererm Rigabesuch hatten wir auch diesen Merian dabei. Er stellt Riga in Meriantypischer Weise vor und macht dabei einen guten Job. Als alleiniger Reiseführer ist das natürlich nicht ausreichend, aber das sollte jedem, der Merian kennt, sowieso klar sein.
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3.0 von 5 Sternen informative vorbereitung nett zur erinnerung, 18. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte) (Taschenbuch)
heft beinhaltet viele aktuelle tips, auch etwas über die nahegelegenen strandbäder und auch einen einen recht akzeptablen innenstadtplan. aber leider kommen ideen und routenvorschläge etwas ausserhalb der touristenpfade etwas zu kurz. die beiden flußinseln werden überhaupt nicht erwähnt und die stadt hört nach den markthallen leider auf.. und nette vorbereitung mit schönen bildern, nett zur erinnerung aber kein muss.
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5.0 von 5 Sternen Schöne Fotos, informativ, 25. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte) (Taschenbuch)
Die Fotos sind wunderbar. Der Stadtplan ist sehr hilfreich. Viele der Tips und Informationen haben uns bei der Planung und vor Ort sehr geholfen.
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MERIAN Riga: Die Lust am Reisen (MERIAN Hefte)
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