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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen14
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 29. August 2013
Das Buch ist gut ausgestattet, hat einen haptisch angenehmen Einband und ist auf gutem Papier gedruckt. Man faßt es gerne an. Da wäre es richtig schade, die Kindle-Version zu kaufen. Leider hat es inhaltliche Schwächen:

CHURCHILL
Wer das auf billigem Papier gedruckte, aber gut recherchierte History of Bombing gelesen hat, dem fällt in der Kurzbiographie zu Winston Churchill sofort auf, daß die Autorin auf S. 116f die Bombardierungen von London und Coventry ab dem September 1940 und die Rolle Churchills in irreführender Weise beschreibt. Der schwedische Autor Sven Lindqvist erläutert in Abschnitten 177- 178 und 180-182 seines Buches, daß den deutschen Angriffen, die Entscheidung Churchills zum Luftkrieg vorausging, was bedeutete, daß Churchill London preisgab. Das Kalkül bestand ja darin, daß die Briten Langstreckenbomber mit großer Nutzlast bauten, während die Deutschen keine brauchbare Bomberflotte besaßen, die zu mehr als Anfangserfolgen gut war.

Von Churchill stammen eine ganze Reihe guter Aphorismen, der Autorin fiel aber nichts besseres ein als Churchills mißverständlichsten Spruch "no sports" zu zitieren (auf die Frage, wie er sein hohes Alter erreicht habe). Dabei war Churchill in jungen Jahren sogar ein sportliches Multitalent als Fechter, Schwimmer, Reiter und Polo-Spieler. Wie paßt das zusammen? Eine These, die dazu kursiert, ist, daß Churchill, den verletzungsträchtigen Armeesport gemeint haben könnte. Christoph Drösser (DIE ZEIT 16. Juni 2005) dagegen führt aus, daß es keinen ernstzunehmenden Beleg dafür gebe, daß das „No Sports“-Zitat überhaupt von Churchill stammt. Drösser schreibt: "Der Spruch ist offenbar nur im deutschsprachigen Raum bekannt, zumindest findet man ihn auf keiner einzigen englischen Internet-Seite, aber auf Hunderten deutschen – ohne Beleg natürlich. Im renommierten Oxford Dictionary of Quotations sucht man das Zitat ebenfalls vergebens". Auf der winstonchurchill.org-Seite wird sogar die Frage gestellt, ob der Spruch etwa von den Nazis in Umlauf gebracht worden sei.

KARL MARX
Es ist ja eine nette Idee von Merian, die Originalzitate in den jeweiligen Biographien durch blaue Schrift hervorzuheben. Aber warum läßt der Verlag ausgerechnet bei den Zitaten jede Sorgfalt für eine korrekte Orthographie vermissen? Das größte Durcheinander herrscht bei den Zitaten von Marx und Engels. Besonders häßlich wurde ausgerechnet einer der berühmtesten Aussprüche Marxens wiedergegeben, den ich hier noch einmal in korrekter Form wiederhole: "Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt."

FAZIT
Es ist sicher nicht leicht, die biographischen Skizzen so vieler Persönlichkeiten in allen Details richtig wiederzugeben, aber eine Meisterin der Recherche ist Bohlmann-Modersohn zweifellos nicht.

□ 5 Sterne für Haptik, Papier, Aufmachung
□ 2 Sterne für die Rechercheleistung
□ 2 Sterne für die Rechtschreibung
■ 3 Sterne ingesamt (gemittelt)
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am 3. Juni 2012
Viele kennen vielleicht die Situation: Man besucht eine fremde Stadt und nimmt an einer geführten Stadttour teil. Dabei wird einem das Geburtshaus von XY oder ähnliches vorgestellt. Manchmal Personen, von denen man noch nicht viel gehört hat, weil ihr Bekanntheitsgrad nicht über das Land hinausgeht oder Menschen, die man nicht sofort mit der Stadt in Zusammenhang bringt. Bei mir persönlich wird dann immer meine Neugierde geweckt und ich würde gerne mehr erfahren. Wer war derjenige, was verbindet ihn mit der Stadt, ... Das Buch setzt genau an dem Punkt an und erzählt (kurz) die Geschichte der Personen, die eine Stadt geprägt haben.

Besonders toll finde ich die chronologische Anordnung der Porträts im Buch. Auf den ersten Seiten ist eine Grafik mit einem Zeitstrahl in dem die Lebensjahre der einzelnen Persönlichkeiten eingezeichnet sind. Die Grafik ist sehr liebevoll gemacht, da noch andere Wahrzeichen der Stadt mit Bildern eingezeichnet sind. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wann die einzelnen Personen zeitlich einzuordnen sind.

Die ausgewählten Persönlichkeiten fand ich sehr interessant. Es waren einige dabei, über die ich vor dem Kauf des Buches schon gerne mehr erfahren hätte und viele, die ich erst in dem Buch kennengelernt habe. Insgesamt war es ein großes Vergnügen das Buch zu lesen. Über einige Persönlichkeiten hätte ich gerne noch mehr gelesen, aber das Buch gibt einen guten ersten Überblick über das Leben der Personen.

Erwähnenswert finde ich auch, dass das Buch sehr schön gemacht ist. Es sind viele farbliche Abbildungen enthalten, die meistens genau das zeigten, was ich beim Lesen gerne gesehen hätte. Die Seiten sind auf sehr schönem Hochglanz-Papier abgedruckt.

Das Buch ersetzt keinen Reiseführer, aber es ist ein schönes Buch um darin zu schmöckern und von dem nächsten Besuch der Stadt zu träumen.
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am 4. Juni 2012
LONDON -- Eine Stadt in Biographien, der Titel sagt eigentlich schon alles.
Dies ist kein Reiseführer im eigentlichen Sinne, "Insider-Tipps" sucht man hier vergebens, es handelt sich vielmehr um einen Appetizer, der Interesse weckt und Lust auf mehr macht!

Eine Stadt, anhand einer Auswahl der wichtigsten Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen beschrieben, war mir neu, ich wurde jedoch äusserst positiv überrascht!
Eine Timeline und ein grober Stadtplan zu Beginn des Buches ordnen die beschriebenen "Köpfe der Stadt" und die Örtlichkeiten Ihres Lebens und Handelns vorab ein, sodass man einen ersten Überblick bekommt.
In zeitlicher Reihenfolge findet man nun Kurzporträts von ca 10 Seiten mit großen Illustrationen und Hinweisen zu den jeweiligen Orten.
Natürlich kennt man einzelne Personen und deren Geschichte schon, es sind jedoch auch "neue" dabei, von denen ich bisher nichts gehört hatte. Und auch bei den bekannten Personen wird das vorhandene Wissen durch die prägnante Beschreibung aufgefrischt und erweitert.

Fazit: Als "Reiseführer" dient dieses Buch eher nicht, was aber ja auch nicht unbedingt das Ziel dieser Reihe ist. Vielmehr bietet es eine neue Sichtweise auf eine Stadt und die Personen die Sie geprägt haben und macht definitiv Lust auf mehr...mehr Geschichte, mehr Infos zu einzelnen Personen, und natürlich mehr London!
Für mich war es eine völlig neue Herangehensweise an eine Stadt, die ich durchweg weiterempfehle, und in Zukunft sicher auch einige Bücher dieser Serie verschenken werde! Denn nicht zuletzt der schöne Einband und die bunte Gestaltung der Reihe machen sich auch im Bücherregal zuhause gut und machen Lust auf Schmökern, in Städte reinlesen und aufs Verreisen!
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am 14. Juni 2012
Wenn man das Buch von vorne anfängt zu lesen, wird zunächst über die Königsfamilie ab 1491 berichtet. Das Schöne daran ist, dass dem Leser Lust gemacht wird, noch mehr über die Zeitgenossen zu erfahren. Das geschieht durch die pfiffige und spannende Schreibart der Autorin, die den Leser direkt in die Zeit hineinversetzt.
Aber auch über modernere Menschen, wie Mick Jagger, die London das gewisse Etwas verliehen haben, wird im Buch lebhaft erzählt.
Hilfreich sind auch die Verweise zwischen dem Text auf bestehende Gebäude, die man heute noch in London besichtigen kann. Dies bereichtert den Aufenthalt in London um einige Hintergrundinformationen, die man vielleicht nicht einmal von einem Reiseführer bekommen würde.
Insgesamt gefällt mir dieses Buch sehr gut, was auch an der besonderen Aufmachung (Stoffeinband und tolle Bilder) liegt.
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am 24. April 2015
Sehr gelungenes Buch, das sich gut lesen lässt. Gute Vorbereitung auf den nächsten London-Besuch, sowohl für Leute, die das erste Mal in diese Stadt fahren als auch zum wiederholten Mal. Toller Überblick über Personen der Vergangenheit und Gegenwart, die diese Stadt geprägt haben.
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am 14. Juni 2012
Das Buch führt anhand von Persönlichkeiten durch die Jahrhunderte, ist leicht und schnell zu lesen. Für jemanden, der sich auf einen längeren Londonaufenthalt vorbereitet, eine sinnvolle und unterhaltsame Ergänzung zur üblichen Reiseliteratur.
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am 26. März 2015
Ich selbst kann keine Beurteilung abgeben, da ich das Buch verschenkt habe, die erste Resonanz war jedoch hervorragend. Sobald der Beschenkte das Buch vollständig gelesen hat, werde ich mich gerne nochmals melden.
M. Böker
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am 27. Juni 2012
Endlich ein London-Reiseführer, der die Geschichten der Stadtbewohner nicht nur am Rande erzählt! Ich fahre beruflich viel nach London und habe dort meine festen Routen, deswegen hat es mich umso mehr gefreut, die Stadt, begleitet von alteingesessenen Londonern, wieder neu zu entdecken,

Das Buch erklärt die Stadt anhand seiner berühmten Bewohner im Zeitraum vom 15. bis zum 21. Jahrhundert. Die kurzen Biographien etwa von Henry VIII, Agatha Christie und Alexander McQueen sind gut geschrieben und mit Tipps und und einer Karte ausgestattet. Die Lebensläufe sind so gewählt, dass man dann beim Stadtrundgang verschiedene Aspekte der Stadt wie etwa Mode, Literatur und Kunst zu sehen bekommt. Schön wären bei Autoren wie etwa Virginia Woolf und Oscar Wilde vielleicht Tipps zu deren eigenen 'London-Büchern' gewesen, dann könnte man weiterlesen, wenn man will. Schade ist außerdem, dass zum Beispiel das hippe Londoner East End ausgespart wird, dabei gibt es ja gerade dort so viel zu entdecken. Davon abgesehen ist dieses innovative Format (auch äußerlich) eine sehr schöne Idee. Die Porträts bieten eine wunderbare Einstimmung auf London und machen den Besuch in der Millionenstadt persönlich.
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am 20. Mai 2012
Interessantes Konzept: eine Sammlung von Biographien, die in der Tat ein gutes Bild vom Flair der Stadt London zeichnet. Kein klassischer Reiseführer, sondern mehr ein Appetitanreger vor der Reise. Empfehlenswert für Geschichtsinteressierte. Und für England-Neulinge, denn Kenner entdecken hier nur die üblichen Verdächtigen von Shakespeare und Queen Victoria bis Charles Dickens und Karl Marx mit den bekannten Fakten und Episoden.

Abzüge gibts für die regelmäßige Vermischung zweier Biographien in einem Kapitel (z.B. Rolling Stones & Beatles, Defoe & Pepys), wodurch die Informationen sehr oberflächlich bleiben. Und was sauer aufstößt, sind die extrem schlecht übersetzten Zitate, die man teilweise besser im Englischen belassen hätte.

Die Adresshinweise sind nicht viel mehr als eine Linkliste, so dass sich das Buch besser vor der Reise schmökern lässt zum Ideen sammeln und Lust bekommen. Dank des edlen Designs aber auch ein prima Geschenk.
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am 24. Oktober 2014
ein sehr schönes buch - um London auch mal von einer anderen seite kennen zu lernen. sehr empfehlenswert für jeden londonliebhaber und für die, die es werden wollen..
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