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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch spannender und viel romantischer als Band 1
Das Tolle an dieser Zeitreisen-Trilogie ist, dass man mit jedem Band eine in sich abgeschlossene Abenteuer-Geschichte bekommt und das Warten auf den nächsten Band daher nicht so schwer fällt. Während der erste Roman der Reihe in Venedig des 15. Jahrhunderts spielt, entführt dieser zweite Roman von Zeitenzauber den Leser ins Paris des 17. Jahrhunderts,...
Vor 18 Monaten von Kuschelfisch veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kurzweiliger Lesespaß im alten Paris - für alle Fans des ersten Teils!
Inhalt:
Anderthalb Jahre nach ihrer Akkreditierung als Zeitwächter sind Anna und Sebastiano immer noch ein Paar. Wichtige Klausuren sind geschafft und Anna sehnt sich nach ihrem Liebsten. Doch der Anruf, der kurz nach diesem Gedanken eingeht, ist ein Notruf: Sebastiano ist bei einem Sondereinsatz im alten Paris gestrandet und Anna muss ihm helfen...
Vor 16 Monaten von hisandherbooks.de veröffentlicht


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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch spannender und viel romantischer als Band 1, 16. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Das Tolle an dieser Zeitreisen-Trilogie ist, dass man mit jedem Band eine in sich abgeschlossene Abenteuer-Geschichte bekommt und das Warten auf den nächsten Band daher nicht so schwer fällt. Während der erste Roman der Reihe in Venedig des 15. Jahrhunderts spielt, entführt dieser zweite Roman von Zeitenzauber den Leser ins Paris des 17. Jahrhunderts, in die Zeit, in der auch Alexandre Dumas seine drei Musketiere spielen lässt. Über den Inhalt will ich nicht viel verraten, die Geschichte ist rasant erzählt, sauspannend, nicht sehr vorhersehbar und immer wieder so komisch, dass ich beim Lesen laut auflachen musste. Es gibt viele Actionszenen, die nach einer Verfilmung schreien, Freunde von Degenkämpfen und witzigen Dialogen kommen voll auf ihre Kosten, aber dieses Mal ist es auch noch ein bisschen romantischer als im ersten Buch, die Liebesgeschichte zwischen Sebastiano und Anna entwickelt sich weiter und erfährt ungewöhnliche Wendungen... Man erfährt auch ein bisschen mehr über das Mysterium der Zeitreisen und der Alten, und ich für meinen Teil fiebere schon Band 3 entgegen und bin gespannt wo und wann der spielen wird. "Die goldene Brücke" ist ein zauberhaftes, perfekt durchdachtes Buch, das man in einen Happs verschlingen muss.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnder und romantischer Zeitreiseroman, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Anna hat gerade ihre Abiklausuren hinter sich gebracht. Plötzlich erhält sie einen Anruf, dass ihr Freund Sebastiano im Jahr 1625 in Paris verschollen ist. Die letzte Anweisung lautet, dass Anna niemandem trauen soll, auch Sebastiano nicht. Dort angekommen muss Anna feststellen, dass Sebastiano sich nicht an sie erinnert und sich selbst für einen Musketier hält ...

Zunächst fragte ich mich, was es an dem Jahr 1625 so Besonderes gäbe, dass sich ein Roman darüber lohnen würde. Im Vergleich zum ersten Band sind es hier aber viel staatstragendere Ereignisse, denn es ist das Jahr der sogenannten Diamantnadelnaffäre, die schon Thema in Alexandre Dumas' "Die drei Musketiere" war. Anna wird also mitten hineingezogen in die Intrigen am französischen Königshof. Zudem stehen sie und Sebastiano auf gegnerischen Seiten. Damit sie in ihre Zeit zurückreisen können, muss sie ihn unbedingt auf ihre Seite ziehen.
Dabei geht sie allerdings teilweise plump und naiv vor, sodass Sebastiano misstrauisch wird und Anna ein ums andere Mal kurz davor ist, alles zu "verbocken". Lange Zeit wird nicht klar, warum eine Änderung der Geschichte an dieser Stelle zu schweren Veränderungen führen sollte. Das wird erst zum Ende hin erklärt. Dafür ist die Liebesgeschichte aber sehr berührend, romantisch und sehr reizvoll. Aber auch die Handlung an sich ist spannend: ab ungefähr der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Eva Völler gibt mit dieser Serie sehr anschaulichen Geschichtsunterricht, der interessant und leicht verständlich verpackt ist. Besonders ihre Beschreibungen der Kleidung und des alltäglichen Lebens sind sehr anschaulich und versetzen einen beinahe selbst in die Zeit zurück. Die letzten Kapitel machen ein Nachwort überflüssig, da Anna authentisch berichtet, was ihre Internetrecherchen zum weiteren Geschichtsverlauf ergeben haben. Auch Völlers Neu- oder Uminterpretation einer an sich bereits bekannten Geschichte ist interessant.

Was mich allerdings gestört hat, waren starke Ähnlichkeiten zum ersten Band. Gerade die Randcharaktere ähneln sich zu sehr, sowohl in ihren Liebesaffären als auch in ihren Verstrickungen und Intrigen. So kam mir besonders die erste Szene zwischen Cécile und Philippe vor wie ein Déjà-vu aus dem ersten Band (Clarissa und Bart). Auch verschlägt es Anna zwischendurch wieder in ihre eigene Zeit, die allerdings wieder eine alternative Zukunft ist, und siehe da ... sie steht schon wieder auf den Trümmern einer Stadt. Aber warum führt eine veränderte Vergangenheit schon zum zweiten Mal zur absoluten Vernichtung? Hier hätte mich eine neue Idee wirklich sehr interessiert.

Insgesamt fand ich dieses Buch jedoch fesselnd und gleichzeitig berührend. Ich konnte es kaum weglegen und konnte Annas Verliebtheit sehr gut nachvollziehen, denn Sebastiano wurde so überzeugend attraktiv und interessant dargestellt. Lediglich Annas zwischenzeitliche Naivität und die oben genannten Ähnlichkeiten zum ersten Band sorgen für kleine Abzüge. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen (runde aber auf 4 Sterne ab, da ich nicht 100%ig zufrieden war). Der dritte Band wird auf jeden Fall ein absolutes Lesemuss!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
In „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ nimmt uns Eva Völler wieder mit auf eine Reise durch die Zeit. Erschienen ist der 320 Seiten umfassende Roman im März 2013 bei Bastei Lübbe. Ich danke dem Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.
Eigentlich ist Anna total happy. Seit über einem Jahr führen Sebastiano und sie eine glückliche Beziehung. Das ist zwar nicht ganz einfach, immerhin wohnt sie in Frankfurt und er in Venedig, doch das tut ihrer Liebe keinen Abbruch. Es wird eben gependelt, wann immer es den beiden möglich ist. Und dann gibt es ja schließlich auch noch die ganzen Abenteuer, die sie gemeinsam bestreiten seit Anna sich ebenfalls dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat. Dann jedoch erreicht sie ein Anruf von José, einem der Alten. Er erklärt ihr, dass Sebastiano in der Vergangenheit feststeckt – und zwar im Paris des 17. Jahrhunderts wo er in einer speziellen Mission unterwegs war. Anna muss nun ebenfalls dorthin reisen und versuchen ihm zu helfen wieder zurück zu gelangen. Doch das ist leichter gesagt als getan! Denn als sie ihn endlich findet, hat er keine Ahnung wer sie ist. Er hat sein Gedächtnis verloren und hält sich nun für einen Musketier.

Wird es ihr rechtzeitig gelingen seine Erinnerungen zu wecken und die ihnen auferlegte Aufgabe zu erfüllen oder ist ihr Liebster für immer in der Vergangenheit verloren?

Ich hatte bereits den ersten Teil der Reihe „Zeitenzauber – Die magische Gondel“ begeistert gelesen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Zwar lag über ein Jahr zwischen der Veröffentlichung der beiden Bücher, doch man war sofort wieder gefangen in Annas und Sebastianos Welt, was ganz sicher auch an der bildlichen Sprache Eva Völlers liegt. Wenn sie schreibt, kann man sich die Personen und Orte einfach wunderbar vorstellen und fühlt sich, als stecke man mittendrin.
Die Geschichte beginnt gleich ziemlich Action-geladen mit der Befreiung Casanovas und mündet dann nach einer kurzen Verschnaufpause direkt im nächsten Abenteuer in Paris. Es wird wieder aus Annas Sicht erzählt, so dass man sehr gut an ihrem Leben teilhaben kann. Man fühlt ihr Entsetzen als sie die schlimme Nachricht von Sebastianos Verschwinden bekommt und später bemerkt, dass er sie überhaupt nicht mehr erkennt. Gewohnt tollpatschig entlockt sie einem wieder das eine oder andere Lachen oder ein amüsiertes Kopfschütteln, beweist aber zeitgleich wirklich Mut und Kämpfernatur, wie sie sich da beinahe allein – nur mit Hilfe zweier noch unbekannter Personen – in einer fremden Stadt auf die Suche nach Sebastiano macht und dann alles daran setzt, ihn wieder zurückzugewinnen.

Sebastiano war mir anfangs fast ein wenig unsympathisch, aber er konnte ja nichts dafür – schließlich ist er ja nicht er selbst. Fast abweisend und ein wenig überheblich, wollte ich ihn am liebsten kräftig schütteln und so dafür sorgen, dass er sich endlich an seine Freundin erinnert. Mit jeder Zeile, die ich über ihn las, änderte sich das jedoch und ich mochte ihn wieder so wie zu Beginn des Buches – trotz fehlender Erinnerungen. Auch die Nebencharaktere waren wieder liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Einige von ihnen habe ich so lieb gewonnen, dass ich fast ein wenig traurig bin, dass es – vermutlich – kein Wiedersehen mit ihnen geben wird.

Das Cover hat mir auch wieder äußerst gut gefallen. Diesmal in grün gehalten, zeigt es zwei Figuren (sicher Anna und Sebastiano) auf einer Brücke über der Seine vor einem riesigen Vollmond. Es passt einfach wunderbar.

„Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ hat mich eindeutig wieder in seinen Bann gezogen. Ein spannendes, in sich abgeschlossenes Buch, das zugleich allmählich ein paar Geheimnisse um die Zeitwächter lüftet. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band. In welche Zeit es unsere beiden Protagonisten wohl diesmal verschlagen wird?
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5.0 von 5 Sternen märchenhaft schön, 8. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
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Klappentext
Anna bekommt von Jose einen Anruf mit der Bitte Sebastiano zu helfen, denn dieser ist beim Zeitreisen stecken geblieben und kann nicht mehr zurück.Sofort macht sich Anna auf den Weg, findet Sebastiano auch recht schnell, doch als sie freudestrahlend vor ihm steht, ist der Schock groß, denn Sebastiano erkennt sie nicht.Tut er bloß so oder kennt er Anna wirklich nicht?Anna stellt schnell fest, dass dies wohl der schwierigste Auftrag werden wird, den sie je gehabt hat.....
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Über den Autor
Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.
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Cover
Dieses Cover hat den gleichen Stil wie Band 1 der Zeitenzauberreihe, somit weiss man sofort, diese beiden Bücher gehören zusammen.
Hier spielt die Brücke, die auf dem Umschlag zu sehen ist, eine Zentrale Rolle in dem Buch. Schön abgesetzt ist die rote Schrift, sie ist nicht flach aufgedruckt, sondern leicht erhaben. Man streicht über das Buchcover und mag direkt anfangen zu lesen.
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Schreibstil & Spannung
Schreibstil des Buches ist genau so wie in Band 1 und hier auch nicht anders zu erwarten war. Es lässt sich schön leicht und flüssig lesen da es nicht lange, unwichtige Textpassagen enthält. Somit hat der Spannungspegel, der wieder von der ersten Seite vorhanden ist, keine Tiefpunkte. Man kann es fast in einem Rutsch durchlesen. Wenn man einmal begonnen hat, merkt man kaum, wie die Zeit verfliegt und wie viel man in kurzer Zeit lesen kann.
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Die Charaktere
Die 17-jährige Anna steht im Vordergrund des Buches. Zusammen mit Sebastiano, Ihrem Freund, muss sie erneut viel Mut und Geschicklichkeit beweisen. Da sie nun ja eher weiss, was auf sie zukommt, ist sie wesentlich sicherer als noch in Band 1.
Aber was ist nur mit Sebastiano geschehen? Steht er nicht mehr an Ihrer Seite?
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Meine Meinung
Auf dieses Buch habe ich mich richtig gefreut. Habe es mir extra zügig nach Band 1 bestellt, weil ich unbedingt mehr von den beiden lesen wollte und wurde auch nicht enttäuscht.
Ein neues Abenteuer wartet auf Anna. Sie wird nach Paris geschickt um Ihren Freund Sebastiano zu helfen. Dieser steckt in der Zeitepoche fest und erkennt Anna nicht mehr. Was ist geschehen? Kann Anna Ihren Freund in die gemeinsame Zeit zurückbekommen?
Obwohl in Band 2 kurz die Zusammenhänge vom ersten Teil geschildert werden empfiehlt es sich, das Buch "Die magische Gondel" vorher gelesen zu haben. Dann kann man manche Begriffe, Situationen und Beschreibungen viel besser verstehen. Einige Personen kommen in beiden Bänden vor und man weiss eher, was für eine Rolle sie spielen.
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Fazit
Meine Erwartungen an "Die goldene Brücke" wurden ebenso erfüllt wie an Band 1. Man freut sich, die Geschichte der beiden zu verfolgen, fiebert richtig mit und mag wissen, ob sie es gemeinsam schaffen werden.
Ein ganz tolles, spannendes, bewegendes Buch was ich jederzeit wieder lesen würde!
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Sterne
5/5
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4.0 von 5 Sternen Anna und die Musketiere, 18. April 2013
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
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Nach ihrem ersten Abenteuer Zeitenzauber: Die magische Gondel ist Anna im zweiten Band überglücklich mit Sebastiano zusammen. Zwar ist ihr Liebesleben sehr anstrengend, da sie ständig zwischen Frankfurt und Venedig hin und her pendeln müssen, doch soll sich das bald ändern, da bei Anna die Abiprüfungen bevorstehen und sie überlegt, in Venedig zu studieren.

Doch zuvor erreicht sie ein merkwürdiger Anruf von José, einem der Alten. Sebastiano steckt in der Vergangenheit fest und Anna soll ihm helfen. Dazu muss sie dieses Mal allerdings nach Paris reisen, denn Sebastiano ist in einer Sondermission unterwegs gewesen.

Doch kaum kommt Anna im Paris des 17. Jahrhunderts an, muss sie feststellen, dass Sebastiano sein Gedächtnis verloren hat und sie nicht wiedererkennt.

Und so muss Anna gleich um mehrere Dinge kämpfen: um Sebastianos Gedächtnis, seine Liebe zu ihr und das Leben der Königin. Wird Sebastiano sein Gedächtnis wieder bekommen? Kann Anna der Königin helfen?

Eva Völler schreibt unter vielen Pseudonymen, doch mir am bekanntesten sind ihre historischen Romane unter Charlotte Thomas. Dieses Mal verschlägt es die Reisenden nach Paris ins 17. Jahrhundert - zur Zeit der Musketiere.

Die Geschichte ist wieder aus der Sicht von Anna geschrieben. Ihre Gedanken, Gefühle und Überlegungen sind dem Leser daher nicht fremd, sondern machen ihm den Kampf von Anna um Sebastiano deutlich.

Anna muss Sebastiano wieder ins 21. Jahrhundert schaffen, doch nach einem missglückten Versuch wird ihr klar, dass dafür muss sie noch eine Aufgabe erfüllen muss. Wie bei jeder bisherigen Aufgabe, weiß Anna zunächst nicht, was genau sie tun muss und wartet auf die Erkenntnis. Derweil hat sie genug Gelegenheit, die Zeit in der sie gelandet ist, kennen zu lernen. Auch der Leser kommt in den Genuss. Der „intergalaktische Translator" hilft Anna auch dieses Mal wieder, so dass sie sich sprachlich an Ort, Zeit und Gegebenheit anpasst. Sie spricht perfekt akzentfrei Französisch und merkt es noch nicht einmal. Die Sperre verhindert, dass sie Dinge, die noch nicht erfunden sind, verrät.

Auch in diesem Buch ist Annas Wortwitz und ihre Schlagfertigkeit ungeschlagen. Die Nebencharaktere wirken bildhaft und einige Parallelen zu Die drei Musketiere von Alexandre Dumas fallen nicht nur Anna auf.

Die Geschichte ist spannend geschrieben und hält für den Leser einige Überraschungen und Wendungen bereit. Allerdings weist der Spannungsbogen keinen speziellen Höhepunkt auf, sondern bleibt gleichbleibend hoch. Gut durchdacht, logisch und nachvollziehbar, kommt die Geschichte dann zu einem Ende, die auf eine Fortsetzung hindeutet.

Die Geschichte spielt ausschließlich in Paris. Die Schauplätze, die Umgebung und auch das Leben der Menschen werden so anschaulich beschrieben, dass man es sich als Leser sehr gut vorstellen und hineinversetzen kann. Einzig eine Karte von Paris hätte ich mir gewünscht, um Annas Wege durch Paris besser verfolgen zu können.

Der Roman ist in sich abgeschlossen, die Aufgabe gelöst. Jedoch gibt es gerade im Epilog einen Hinweis, dass es noch mehr Abenteuer mit Anna und Sebastiano geben wird.

Fazit:
Eine spannende Fortsetzung, die den Leser in die Zeit der Musketiere entführen wird und ihn mit Lust auf mehr zurück lässt.

Reihe:
1. Zeitenzauber - Die magische Gondel
2. Zeitenzauber - Die goldene Brücke
3. Zeitenzauber - Das verborgene Tor
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine magische Brücke, eine verbotene Affäre, ein Reisender der in der Zeit feststeckt ..., 17. März 2014
Kurzbeschreibung

Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen - und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

Inhalt

Seit über einem Jahr ist Anna bei den Zeitwächtern und führt eine glückliche Beziehung mit Sebastiano. Als Sebastiano im 17. Jahrhundert in Schwierigkeiten gerät und Jose verletzt wird, liegt es an Anna Sebastiano zu helfen. Doch Sebastiano fühlt sich wohl dort wo er ist. Er erkennt Anna nicht, hält sich für ein Musketier und plötzlich ergibt Joses Warnung einen Sinn ... vertraue niemandem, auch nicht Sebastiano!

Meinung

"Die goldene Brücke" ist Band 2 der Zeitenzauber Trilogie von Eva Völler.

In Band 1 dieser Trilogie wurde Anna ahnungslos in die Vergangenheit katapultiert. Mittlerweilen ist sie Mitglied bei den Zeitwächtern, hat viel gelernt und Erfahrungen gesammelt. Anna hat sich ein wenig weiterentwickelt und auch ihre Beziehung zu Sebastiano ist gereift. Immer noch tritt sie in jedes Fettnäpfchen das ihr auf ihrem Weg begegnet. Sie ist zwar mißtrauisch und hinterfragt aber ihre Naivität hat sie nicht ganz abgelegt.
Dieses Mal erlebten wir Sebastiano charakterlich verändert. Er hat seine Erinnerungen verloren jedoch dringen uns bekannte Charakterzüge immer wieder an die Oberfläche. Seine Loyalität gehört Kardinal Richelieu und den Musketieren. Anna gegenüber ist er sehr mißtrauisch.Was ich durchaus bemerkte, waren die Ähnlichkeiten zwischen den Nebencharakteren und ihren Beziehungen untereinander aus Band 1 und 2, jedoch störte mich das nicht.

Nachdem Band 1 im malerischen Venedig spielte, dürfen wir in Band 2 dem Flair von Paris erleben ... Paris im Jahr 1625. Historische Hintergründe und Auszüge aus
"Die drei Musketiere" von Alexandre Dumas fliesen in die Handlung ein und ergeben eine unterhaltsame Mischung. Abenteuer, Witz und Romantik ergeben eine gut gelungene Geschichte. So schafft es die Protagonistin "Kokowääh" und "Shades of Grey" in Verbindung mit dem 17. Jahrhundert zu bringen.

Erzählt wird von Anna in der Ich Perspektive. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich, leicht, flüssig und angenehm rasch zu lesen. Die Beschreibungen sind bildhaft und die Sprache ist dem Genre entsprechend.

Fazit: "Zeitenzauber - Die goldene Brücke" von Eva Völler ist ein gut gelungener Mittelband der Trilogie. Eine Geschichte die mit Abenteuer, Humor und Romantik punktet auch wenn nicht alles ganz stimmig ist.

Zitat

"Nimm als Beispiel dich und mich.spürst du den nicht, das uns etwas verbindet? Etwas Ungewöhnliches, Besonderes? Ich fühle mich dir sehr nah, und ich wette, dir geht es genauso mit mir, obwohl du mich erst zwei Tage kennst. Das ist ... magisch, oder nicht?"
(Seite 166)

Trilogie

Band 1: Zeitenzauber - Die magische Gondel
Band 2: Zeitenzauber - Die goldene Brücke
Band 3: Zeitenzauber - Das verborgene Tor
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stellenweise richtig langweilig [2,5 Sterne], 14. Juli 2013
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
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>>Du warst toll heute Nacht<<, murmelte Sebastiano mir ins Ohr. >>Habe ich dir schon gesagt, dass ich verrückt nach dir bin?<< >>In diesem Jahrhundert noch nicht.<< (S. 20)

Inhalt:

Anna soll ins Paris des 17. Jahrhundert - denn dort hängt ihr Freund Sebastiano fest. Dort angekommen, steht Anna allerdings vor einem "kleinen" Problem: Sebastiano denkt er sei ein Musketier im 17. Jahrhundert und ist treu Kardinal Richelieu untergeben. Er kann sich weder an Anna noch an sein wirkliches Leben im 21. Jahrhundert erinnern!

Vorwort zu Rezension:

Bevor ich zu meiner eigentlichen Buch-Abrechnung komme, möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich bereits den ersten Band recht durchwachsen fand (ich habe dafür drei Sterne vergeben). Da ich aber Zeitreise-Romane recht gerne mag, wollte ich dieser Reihe nochmal eine Chance geben. Fans der Reihe sollten also nicht von meiner Rezension abgeschreckt sein, da bei mir schon beim ersten Band kein Funke übergesprungen ist.

Die Buch-Abrechnung:

+ Gut gelungener Übergang vom ersten zum zweiten Band: Ich habe mittlerweile oft ein Problem mit Fortsetzungen! Oft liegen die zwei Bücher zeitlich zu weit auseinander. Auch hier stammt der erste Band aus dem Jahr 2011, die Fortsetzung erschien 2013 - puh. Alleine dass ich mich dazu aufraffen kann die Fortsetzung zu lesen, wenn der erste Band nur noch schwach in Erinnerung ist, ist für mich manchmal eine Überwindung. Und wenn man es dann macht und nicht in die Fortsetzung reinfinden kann, weil der Autor von einem erwartet, dass alles aus dem ersten Band noch präsent im Kopf ist, kann das manchmal ganz schön frustrierend sein! Doch hier ist der Autorin Eva Völler genau dieser Sprung, trotz eines recht großen Zeitabstandes zwischen den beiden Romanen, sehr gut gelungen. Ich hatte keine Probleme mich im zweiten Band zurecht zu finden. Man bekommt alle nötigen Infos ohne dass Fr. Völler damit langweilt und trotzdem geht die Story ihren eigenen Weg direkt weiter.

+/- Nur stellenweise packende Story: Leider hatte ich das Problem, dass mich die Geschichte wirklich nur stellenweise packen konnte. Insgesamt habe ich mich stellenweise richtig gelangweilt. Alles ist dem ersten Band recht ähnlich: Anna wohnt bei jemandem aus dem 17. Jahrhunderten und hängt in dieser Zeit fest, weiß nicht so recht was ihre Aufgabe ist (mal abgesehen davon Sebastianos Gedächtnis zurück zu bringen). Irgendwie hätte ich mir mehr Tiefgang erhofft. Mehr Infos über diesen geheimen Zeitreise-Bund! Aber das wird alles genauso mysteriös-schwammig gehalten wie im ersten Band, Antworten gibt es leider keine und Anna ist - wie der Leser auch - recht planlos.

- Die Protagonisten: Leider finde ich auch in diesem Band einfach keinen Draht zu Anna und Sebastiano. Schon im ersten Band konnten mich die beiden nicht überzeugen. Auch hier himmelt Anna Sebastiano wieder an - aber alles ist so oberflächlich, dass ich ihre Verbundenheit einfach nicht spüren und nachvollziehen konnte. Und nicht nur als Paar haben sie für mich nicht richtig funktioniert. Auch einzeln konnten mir die beiden nicht ans Herz wachsen. Anna ist zwar erwachsener und selbstbewußter geworden, aber dafür fehlen oft ihre kindlich-sarkastischen Kommentare.

- Schwerer Einstieg: Ca. die ersten 100 Seiten fand ich recht frustrierend. Dies lag zur Abwechslung nicht daran, dass ich mich nicht an den ersten Band erinnern konnte sondern daran, dass die Geschichte mich null packen konnte. Ich fand das Buch total langweilig und hätte es am liebsten abgebrochen. Erst als die Story so langsam im 17. Jahrhundert in Fahrt kam, gab es für mich Stellen, die mein Interesse wecken konnte. Bis dahin hat alles recht seicht vor sich hin geplätschert...

- Viel zu ausschweifend: Noch ein Häuschen hier und die Fassade dort und da drüben der Brunnen, ach und da sind ja noch weitere Häuser! PUH! Ich neige wirklich sehr selten dazu bei Büchern Stellen zu überspringen, aber beim zweiten Zeitenzauber konnte ich nicht anders. Eva Völler beschreibt - für meinen Geschmack - alles viel zu ausführlich. Ist ja nett ein Gefühl für das Zeitalter und die Stadt zu bekommen, aber hier war es für mich viel zu viel des Guten! Und ja, so habe ich ab einem gewissen Punkt tatsächlich manche Beschreibungen übersprungen bis die eigentliche Story weiterging.

FAZIT: Für mich ist die Reihe mit diesem Band beendet. Fans des ersten Bandes werden vermutlich auch die Fortsetzung mögen, denn mit viel neuem wartet Eva Völler nicht auf. Ich mochte jedoch den ersten Band bereits nicht so richtig und der zweite Band war für mich - leider - noch etwas schwächer.

Ich vergebe nur selten 5 Sterne (4 Sterne ist bei mir eine gute Bewertung!), deshalb zur Info mein Bewertungssystem:
1 Stern: Finger weg!
2 Sterne: Konnte mich nicht überzeugen.
3 Sterne: Ordentliches Buch. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.
4 Sterne: Gutes Buch mit kleinen Schwächen – auf jedenfall lesenswert!
5 Sterne: Lieblingsbuch – muß man gelesen haben <3
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wirklich "zauberhaftes" und zugleich lehrreiches Leseabenteuer für Jugendliche und Junggebliebene, 2. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
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Obwohl ich dem Alter für Jugendbücher eigentlich längst entwachsen bin, schlage ich auch bei diesem Genre gerne mal zu, wenn mich eine Geschichte anspricht und da ich schon mehrfach über positive Berichte zum ersten Band der "Zeitenzauber-Serie" von Eva Völler gestolpert war (und dieses inzwischen bestellt habe), konnte ich einem Rezensionsexemplar des zweiten Bandes "Die goldene Brücke" einfach nicht widerstehen.
Zuerst der bei Serien ja immer wichtige Hinweis, "Die goldene Brücke" ist problemlos auch alleine lesbar.
Hierfür bedient sich die Autorin eines ebenso einfachen wie genialen Tricks, indem sie in einer Art Prolog ihre beiden zeitreisenden Helden Anna und Sebastiano ein kleines, nur rund zehnseitiges Miniabenteuer bestehen lässt, welches nicht nur eine Verbindung zum ersten Band "Die magische Gondel" bildet, sondern auch Quereinsteiger die beiden jungen Hauptprotagonisten kennenlernen lässt und auch gleich in die Gesetzmäßigkeiten des von der Autorin entworfenen Kosmos einführt.

Nach den Abenteuern von Anna und Sebastiano in Venedig verschlägt es Anna diesmal ins Paris des 17. Jahrhunderts, wo Sebastiano versehentlich "steckengeblieben" ist und von Anna zurück in die Gegenwart geholt werden soll.
Dumm nur, daß Sebastiano sich für einen Musketier hält und keinerlei Erinnerung an Anna und seine gegenwärtige Identität als Zeitreisender hat...

Was mich an "Die goldene Brücke" wirklich begeistert hat, ist, wie geschickt die Autorin ihr ebenso abenteuerliches wie witziges und romantisches Jugendbuch mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen anreichert.
Man erfährt auf leichte und unterhaltsame Art jede Menge über das alte Paris und die damaligen geschichtlichen Ereignisse und es sollte mich nicht wundern, wenn das Buch bei so manchem jugendlichen Leser ein weitergehendes Interesse an Geschichte wecken sollte.
Das Ganze ist flüssig und lebendig geschrieben, enthält jede Menge witzige Dialoge, spannende Abenteuer und ist mit dem schönen Schutzumschlag und diversen liebevollen Illustrationen auch optisch einfach wunderschön gestaltet.

Sie merken schon, ich war begeistert, war für ein paar Stunden lesetechnisch gerne wieder ein junges Mädchen und freue mich schon auf den bereits bestellten ersten Band und hoffentlich auch weitere Abenteuer um Anna und Sebastiano in anderen Ländern und Zeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kurzweiliger Lesespaß im alten Paris - für alle Fans des ersten Teils!, 11. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Anderthalb Jahre nach ihrer Akkreditierung als Zeitwächter sind Anna und Sebastiano immer noch ein Paar. Wichtige Klausuren sind geschafft und Anna sehnt sich nach ihrem Liebsten. Doch der Anruf, der kurz nach diesem Gedanken eingeht, ist ein Notruf: Sebastiano ist bei einem Sondereinsatz im alten Paris gestrandet und Anna muss ihm helfen.

Frisch im Jahre 1625 angekommen, wirft sie nicht nur der Gestank der damaligen Zeit aus der Bahn. Als sie Sebastiano endlich findet, werden Annas schlimmste Albträume wahr.

Bereit, um ihre Liebe zu kämpfen, macht sich Anna an ihre Aufgabe… und gerät in historische Intrigen und Machtkämpfe der besonderen Art. Sie kann keinem trauen.

Meinung:
Nachdem ich mich von „Der magischen Gondel“ sehr gut und vor allem humorvoll unterhalten fühlte, war die Fortsetzung der Geschichte für mich ein Muss.

Gleich zu Beginn befinden sie die Protagonistin Anna und ihr Freund Sebastiano im alten Venedig auf einer Mission. Der Rettung einer historisch immens wichtigen Person, die mir ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert und Sebastianos Eifersucht überquellen ließ.

Nach diesem schnellen Einstieg fuhr die Autorin das Tempo etwas herunter und ließ ihre Protagonistin Anna getrennt von Sebastiano auftreten. Daher geht ein Großteil der von mir in Band 1 geliebten humorvollen Dialoge und amüsanten Sticheleien, sowie auch die emotionalen Szenen, verloren.

Anna hat sich meiner Meinung nach eher ins Negative entwickelt: Sie erzählt die Geschichte weiterhin in Ich-Perspektive/Vergangenheit, doch die sarkastischen/lustigen Gedanken behielt sie für sich. Sie ist definitiv selbstbewusster als im ersten Band, doch dies trägt leider nicht dazu bei, sie mehr zu mögen. Das naiv-kindliche Denken war ebenfalls etwas, was ich vermisst habe.
Nach ihrer Akkreditierung zum Zeitwächter läuft mit ihrem Sebastiano alles nach Plan. Anna macht sich Gedanken um ihr Leben nach den Abi-Klausuren, am besten natürlich an Sebastianos Seite. Auch während des weiteren Verlaufs der Geschichte verzehrt sie sich in Gedanken nach ihrem Sebastiano, doch leider finden die wenigen emotionalen Szenen auf einer ganz anderen Ebene statt. Mehr will ich darüber aber nicht verraten.

Sebastiano hat sich in „der goldenen Brücke“ stark verändert. Dies gehört natürlich zum Plot und war von der Autorin ein guter Gedanke. Leider tritt Sebastiano dort sehr in den Hintergrund und die Szenen, in denen das Liebespaar aufeinandertrifft, gleichen einem Gefühlsauf- und –ab, das für mich nicht authentisch war, obwohl Frau Völler diese begründet hat.

José, der „Alte“ von Venedig, hat trotz der veränderten Kulisse seine Auftritte in „Zeitenzauber 2“. Doch so sehr ihn Anna drängt, Grundsatzfragen zu beantworten, so sehr sie sich darüber ärgert, dass sie selbst nach 18 Monaten immer noch nichts Genaueres über „ihren Job“ weiß, gibt sie stets auf und nimmt die Ahnungslosigkeit als gegeben. Ich hätte so gerne endlich mehr erfahren.

Das Setting des alten Paris hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat gut recherchiert und die Unterschiede sehr gut erläutert. Ihre sehr detaillierten Beschreibungen ließen die Stadt und ihre Bewohner in Gedanken wachsen, wobei mir diese dann irgendwann zu viel wurden und mich von der eigentlichen Handlung abdriften ließen. Gesamt gesehen ist die Atmosphäre des alten Venedigs weniger aufdringlich erschienen.
Selbstverständlich haben die Charaktere wieder ihre Aufgaben zu erfüllen, es gibt diverse fehlgeschlagene Übertritte und jeder Menge Detektivarbeit für den Leser. Denn nicht die offensichtlich „Bösen“ haben immer ihr Händchen im Spiel.

So konnte mich Frau Völler trotz allem an das Buch fesseln. Sie hat sich einen interessanten historischen Hintergrund ausgewählt und drückt dieser einen eigenen Stempel auf. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wie es bereits in Band 1 der Fall war. Zeitweise kam mir das Buch wie ein Reisebericht vor, aber das ist es ja eigentlich auch.

Die Mission findet einen Abschluss und das Buch zu einem zufriedenstellenden Ende. Trotzdem bin ich gespannt, in welche Kulisse uns das nächste Abenteuer der Zeitwächter führen wird.

Urteil:
„Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke“ kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Annas humorvolle Erzählweise ist größtenteils einer erwachseneren und älteren Version gewichen, der charmante Anteil von Band 1 ging dadurch verloren. Nichtsdestotrotz habe ich mich im alten Paris wohl gefühlt und konnte ein paar nette Lesestunden mit Anna und „Sebastién“ verbringen. Dafür gibt es gute 3 Bücher.

Ein Must-Read für Fans kurzweiliger Unterhaltung, die sich dem Charme des alten Paris nicht entziehen und einen historischen Ausflug in die Zeit der Musketiere unternehmen wollen und Intrigen und Machtgebärden nicht abgeneigt sind.

Die Serie:
Die magische Gondel
Die goldene Brücke

©his-and-her-books.blogspot.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezaubernde Zeitreise, 6. Mai 2013
Von 
truffaldina - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auch mit diesem zweiten Band in der Zeitenzauber-Trilogie schafft es Eva Völler, den Leser mit einer Geschichte zu fesseln, die auf dem ersten Teil aufbaut, aber doch ganz anders ist.
Anna hat sich kaum von ihrem Abenteuer in Venedig erholt, da bekommt sie schon den nächsten Auftrag. Und der ist sehr persönlich, denn ihr Freund Sebastiano ist im Paris des 17. Jahrhunderts verschollen. Als sie ihn endlich findet, muss sie feststellen, dass er sich an nichts mehr erinnert. Außerdem entpuppt sich so mancher Freund als Feind und sie ist ziemlich auf sich allein gestellt. Um Sebastiano zu retten muss sie ihn an ihre Liebe erinnern, während sie gleichzeitig den Lauf der Geschichte beeinflussen soll, damit Paris in der Gegenwart nicht in Chaos und Krieg versinkt.
Der Autorin gelingen wieder sehr lebendige Figuren, die in beiden Zeitebenen gleichermaßen glaubwürdig agieren. Dabei kommt auch eine Prise Humor nicht zu kurz, zum Beispiel, wenn moderne Ausdrücke, die Anna sagen möchte, in das Französisch der Vergangenheit übersetzt werden. Dabei ist die Geschichte unglaublich spannend erzählt und ganz klar ein All-Age-Roman, denn nicht nur Teenagern gefällt, sondern auch Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eva Völler verwebt die tatsächlichen Ereignisse so bezaubernd mit den fiktiven, dass man sich mitten drin fühlt und mit Anna mitfiebert. Dabei ist das Konzept der Zeitreise in dieser Trilogie ausgefeilt, da ist nichts unlogisch, auch wenn sich manches erst auf den zweiten Blick erschließt. Das aber genau macht den Reiz aus, dieses farbenprächtige Gemälde zu entdecken, das die Autorin mit feinem Pinselstrich entworfen hat. Man ist als Leser sehr nah an den Emotionen der Figuren dran, kann sich in Anna, die hier ihre Geschichte erzählt, sehr gut hineinfühlen. Die Geschichte beruht auf einer Überlieferung, die "Diamantnadelnaffäre", die durch La Rochefoucauld und insbesondere durch die Drei Musketiere von Alexandre Dumas praktisch weltweit bekannt ist. Eva Völler macht aus dieser Geschichte einen packenden Roman, in dem historisch verbürgte Personen wie Kardinal Richelieu und die Königin von Frankreich lebendig werden und so ihre Bedeutung für die Geschicke Frankreichs bis in die Gegenwart deutlich wird.
Ein zweiter Teil, der nicht nur Brücke und Vorbereitung für den Abschlußband ist, sondern auch für sich genommen begeistert.
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Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2
Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2 von Eva Völler (Gebundene Ausgabe - 14. März 2013)
EUR 14,99
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