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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachmuskeltraining!
Für mich ist dieses Buch das zweite von Zoe Beck. Ich kannte bereits einen ihrer Thriller (Das alte Kind) und war nun sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Rein vom Klappentext her habe ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet, als das, was ich dann letztendlich bekam, aber ich bin sehr sehr positiv überrascht.

Denn anfänglich dachte ich an eine...
Veröffentlicht am 22. März 2012 von Andrea Koßmann

versus
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3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwache zweite Hälfte
Der 15-jährige Edvard, der nicht nur nach Edvard Grieg, sondern auch nach Edvard Munch benannt wurde, ist ein ganz normaler Teenager mit ganz gewöhnlichen Problemen. Er ist unglücklich verliebt in Constanze, das beliebteste Mädchen seiner Klasse. Seine Eltern nerven besonders dann, wenn sie zu tolerant sind und ihm zu viele Freiheiten geben. Sein...
Vor 23 Monaten von Susanne K. (Literaturschock.de... veröffentlicht


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachmuskeltraining!, 22. März 2012
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Für mich ist dieses Buch das zweite von Zoe Beck. Ich kannte bereits einen ihrer Thriller (Das alte Kind) und war nun sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Rein vom Klappentext her habe ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet, als das, was ich dann letztendlich bekam, aber ich bin sehr sehr positiv überrascht.

Denn anfänglich dachte ich an eine Geschichte, die unterhaltsam und spannend ist und vielleicht tragisch, doch schon auf den ersten Seiten bemerkte ich, dass es LUSTIG ist. Und wie! Bekanntlich gibt es ja verschiedene Arten von Humor, aber dieser hier steht genau mit meinem auf einer Stufe. Ich liebe es, wenn Humor trocken ist und scheinbar unbeabsichtigt und man über eigentlich banale Sätze lachen muss. Auch dann noch, wenn man das Buch längst beiseite gelegt hat.

Edvard ist vierzehneinhalb Jahre alt, mitten in der Pubertät und verzweifelt sehr daran, dass er noch nicht im Stimmbruch ist und dass die Haare auf seiner Brust sich einfach weigern, zu wachsen und sich wohl noch ein wenig länger unter der Hautoberfläche tummeln wollen. Das macht ihn sehr wütend, denn in der Schule gibt es den (Ätz)-Typen Henk, der ihn ständig mobbt und ihn ein 'Mädchen' nennt. Doch Edvard will kein Mädchen sein, sondern ein richtig toller Typ. Vor allem auch wegen Constanze, auf die er schon lange ein Auge geworfen hat.

Bei Facebook hat er ihr eine Freundschaftsanfrage geschickt, die sie aber gekonnt ignoriert. Und dann kommt ihm die Idee, im Social Web eine andere Identität anzunehmen. Aus dem pubertierenden Edvard mit der Mädchenstimme wird der amerikanische Austauschschüler Jason und was mit diesem (Fake) passiert, könnt ihr natürlich im Buch nachlesen.

Das Buch besteht aus Blogeinträgen, die stets mit Datum und Uhrzeit betitelt sind und so können wir die ganze Zeit über Edvard bei seinen 'Machenschaften' beobachten. Und ... sorry Edvard, falls du das liest ... sein Leben ist einfach herrlich lustig! Auch, wenn es für ihn an vielen Stellen sehr tragisch ist. Kann natürlich sehr mit dem lockeren und irre witzigen Schreibstil der Autorin zu tun haben, der mir übrigens schon von ihren eigenen Facebook-Statusmeldungen bekannt war.

Der Klappentext ist vielleicht ein wenig irreführend, wenn man das Buch zugeschlagen hat und ihn noch einmal liest. Aber wenn man ganz stark nachdenkt, kommt man vielleicht von selber drauf, dass in ihm so etwas wie eine 'versteckte Botschaft' schlummert.

Dieses Buch ist das beste Training für die Lachmuskeln und funktioniert ganz ohne Wii oder Fitness-Center. Und das Cover ist COOL! Sehr kossilistisch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehe, wenn es keine Fortsetzung gibt, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Vorab: Ich hätte NIE gedacht, dass mich das "Tagebuch" eines nicht mal 15-jährigen fesseln könnte. Im Leben nicht! Mein Respekt für die Autorin Zoe Beck. Sprache und Stil sehr ansprechend, das Thema sehr humorvoll erzählt - und trotzdem so, als hätte es ein 15jähriger geschrieben.

Zum Buch: Evard ist 14 und hat keine Brusthaare. Für einen Jungen in der Pubertät ist das ein Problem. Ein großes Problem. Mindestens ebenso groß wie sein Problem mit Constanze, die er ebenso hingebungsvoll wie vergeblich anhimmelt. Um ihr zu gefallen faket er einen Facebook-Account, wo er "Jason aus Amerika" ist. Den findet Constanze toll, ihn nicht. Armer Edvard. Das ganze entgleitet ihm völlig, als er Jason sterben lässt. Denn er hatte die Rechnung ohne Constanze gemacht...
Überhaupt hat Edvard eigentlich NUR Probleme. Mit Mitschüler und Raufbold Henk, mit seinen toleranten (und mit-hausbesetzenden) Eltern, mit Constanze. Doch dann trifft er Tannenbaum. Den alten Nachbarn mit dem doofen Pudel...

Ich hatte mir das Buch als E-Book gekauft. Mein E-Book-Reader gab keine Seitenzahlen an. Wie ich so lese, ist das Buch plötzlich zu Ende. Ich wollte umblättern - aber da gab es keine weitere Seite mehr!! Aus. Vorbei. Ansatzlos zu Ende. Als würden die letzten 50 Seiten fehlen. Die Sache mit Constanze nicht aufgelöst... mit Karli nicht... mit Henk nicht... mit Jason/James nicht... mit Facebook nicht... mit Tannenbaum nicht. Ich fühlte mich richtig aus dem Buch gekickt!

Ein "Open End", wie es offener nicht sein kann. Ich saß da und dachte im ersten Moment, ich habe bestimmt irgendwo falsch hingeklickt. Nein, Edvard war zu Ende. Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Im ersten Moment war ich richtig ärgerlich. Ich wollte verdammt noch mal wissen, wie es weiter geht!

Aber genau das ist ja das Kompliment an dieses Buch. Man möchte nicht aufhören, weiter zu lesen. Aber das Buch endet plötzlich. Man sitzt erst mal völlig konsterniert da. Und dann merkt man, dass man selber beginnt sich Gedanken zu machen, wie es weitergehen oder enden könnte. Kriegt Edvard Constanze? Oder endeckt er langsam seine Liebe zu Karli? Taucht Henk wieder neu erstarkt auf? Und vor allem: Was wird aus der Facebook-Geschichte?? Wie kommt er aus DER Nummer wieder raus?!

Edvard ist ein Lesegenuss, der wie beschrieben ansatzlos und abrupt vorbei ist. Und den Leser zunächst irritiert und konsterniert zurück lässt. Doch dann merkt man, dass die Autorin dem Leser nicht ein Buch in die Hand gegeben hat, das er nur zu konsumieren braucht. Das einen Anfang, einen Hauptteil und ein vordefiniertes Ende hat. Nein, Edvard endet eben so offen, wie es beginnt. Edvard wirkt wie die Verfilmung eines realen Lebens, aus der der Cutter einfach einen willkürlichen Ausschnitt gewählt hat und ihn dem Publikum kommentarlos zeigt.
Edvard endet weder versöhnlich, noch tragisch. Das Ende bietet weder Lösungen, noch einen Hinweis auf die Zukunft. Als wären alle Handelnden am Ende eines langen Tages einfach schlafen gegangen. Und am nächsten Tag geht es weiter.

Auf dieses "weiter" ist man als Leser gespannt. Und bis der zweite Teil erscheint, spinnt man die Geschichte einfach für sich selber weiter.
Das ist das eigentlich Verzaubernde an Edvard. Edvard legt man nicht einfach weg, wenn man das Buch gelesen hat. Edvards Geschichte wird im Kopf jedes einzelnen Lesers weiter geschrieben.
So schön kann Literatur sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwache zweite Hälfte, 20. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Der 15-jährige Edvard, der nicht nur nach Edvard Grieg, sondern auch nach Edvard Munch benannt wurde, ist ein ganz normaler Teenager mit ganz gewöhnlichen Problemen. Er ist unglücklich verliebt in Constanze, das beliebteste Mädchen seiner Klasse. Seine Eltern nerven besonders dann, wenn sie zu tolerant sind und ihm zu viele Freiheiten geben. Sein Facebook-Profil hat er deaktiviert, weil es ihm peinlich ist, dort mit nicht mehr als fünf Leuten befreundet zu sein. Und dann ist da noch der Pudel des schrulligen Nachbarrentners, der seine Kackehaufen immer genau da hinterlässt, wo Edvard mit neuen Turnschuhen hineintritt.

Zoë Beck ist eine routinierte Schreiberin, die sich besonders mit ihren durchdacht strukturierten Krimis einen Namen gemacht hat. "Edvard" ist ihr erster Jugendroman und natürlich merkt man auch hier, dass die Autorin schreiben kann. Der Einstieg ist schnell gefunden und während der ersten Hälfte des Buches häufen sich die amüsanten Szenen und skurrilen Erzählungen Edvards. Selbst Erwachsene werden sich hier das eine oder andere mal wiederfinden können. Das Buch ist im Tagebuchstil geschrieben, obwohl Edvard auch sehr viel direkte Rede in die Einträge mischt und es sich eher wie einen durchgehenden Roman liest.

Die zweite Hälfte ist für meinen Geschmack leider manchmal etwas zu platt geraten, die humorvollen und oft auf den Punkt gebrachten Beobachtungen Edvards werden weniger und die Geschichte verliert sich ein bisschen in Banalität und Vorhersehbarkeit. Der Klappentext hat mich im Nachhinein sehr verwirrt, den ein Blog spielt in dem Buch überhaupt keine Rolle. Vielmehr ist damit wohl gemeint, dass das Buch selbst diesen Blog darstellen und die "Öffentlichkeit" ein Synonym für die Leser sein soll.

Sprachlich kann ich nichts an dem Buch aussetzen. Es lässt sich in wenigen Stunden schnell lesen und ist der Sprache der Zielgruppe angepasst, wenngleich auch Erwachsene damit einige kurzweilige Lesezeit haben können. Der Plot selbst ist für mich nicht so richtig greifbar. Natürlich gibt es einen roten Faden, aber es werden zu viele Punkte angesprochen, die nicht konsequent zu Ende geführt werden. Vielleicht wurde das der Authentizität und dem Tagebuchcharakter geschuldet. Das alles wirkt eher realistisch und man könnte denken, dass Edvard ein Teenager ist, wie man ihn überall treffen könnte. Die erste Hälfte lohnt sich alleine des Humors wegen. Die zweite Hälfte nur, wenn man sich für Teenager-Alltagsproblemchen wie Schmetterlingsgefühle und wunde Haut durch zu viel Selbstbefriedigung interessiert.
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5.0 von 5 Sternen Humor mit Tiefgang, 6. September 2012
Von 
truffaldina - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Rasant, pfiffig und nicht nur für junge Erwachsene: die durch ihre packenden Thriller bekannte Autorin Zoë Beck überzeugt auch im Genre Young Adult.
Edvard ist fast fünfzehn und sein Leben ist ein einziges Problem. Seine Eltern sind einfach zu nett. Er darf alles, außer im Urlaub auf dem Biobauernhof Fleisch essen. Wie soll man da zum rebellischen Teenager werden? Und dann ist da noch Constanze, die er heimlich anhimmelt, die aber nichts von ihm wissen will. Und der fiese Henk, der ihm in der Schule das Leben schwer macht.
Edvard führt einen geheimen Tagebuchblog, in dem er seine Erlebnisse und Wünsche niederschreibt. Jeder Fünfzehnjährige wird sich oder Freunde darin wieder finden, aber auch Erwachsene haben ihren Spaß daran. Der Humor ist sehr trocken, fast schon britisch. Edvard gerät in die absurdesten Situationen, die das Leben schreiben kann und ihn dabei zu beobachten, wie er sich wieder heraus windet macht Spaß und gleichzeitig nachdenklich.
Denn vieles hat auch einen ernsten Hintergrund, über den es sich nachzudenken lohnt. Da ist zum Beispiel die Macht der sozialen Netzwerke, die Edvard zu überrollen droht. Der Stein, den er angestoßen hat, entwickelt sich zur Lawine. Auch die Erkenntnis, dass nicht nur das Äußere eine Menschen zählt und dass man für seine Überzeugungen einstehen soll. Zoë Beck hebt hier aber nicht den mahnenden Zeigerfinger, sondern schreibt witzig und humorvoll, aber nie lächerlich machend über die Sorgen, Nöte und Wünsche Heranwachsender in der Zeit von Facebook, Google und Co. Die Figuren sind hingebungsvoll gezeichnet, die Erwachsenen ebenso wie die Jugendlichen.
Am Ende hab ich mir gewünscht, Edvard noch weiter begleiten zu dürfen, die Zeit mit ihm hat Spaß gemacht. Und das kann man sicher nicht über jeden 15-jährigen sagen ;-)
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4.0 von 5 Sternen :-), 14. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Die Pubertät ' Albtraum aller Eltern und derjenigen, die sie gerade durchmachen und unter dem Hormonchaos leiden müssen. Genau wie Edvard. Er lebt in einem Zustand nach riesigem Wachstumsschub, mit ausbleibendem Stimmenbruch und kargem Brusthaarwuchs. In der Schule ist er eher der klassische Außenseiter, der mit Hänseleien nur so überschüttet und von seinem Schwarm Constanze mit Nichtachtung gestraft wird. Auch seine sehr toleranten Eltern geben ihm zu viel Freiraum und lassen keinen Platz für pubertäre Proteste. Für Edvard ist alles nur noch peinlich und schwer zu ertragen. Er steht jeden Tag an der Schwelle eines Nervenzusammenbruchs. Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, eröffnen ihm seine Eltern, dass sie den nahenden Urlaub, den seine Mitschüler schick in Hotels im Ausland verbringen, auf einem hiesigen Biobauernhof verbringen werden. Dort sollen ihm Dinge wie gesundes Essen ohne Fleisch und Heuernte wie zu Großvaters Zeiten nahe gebracht werden. Für Edvard ist es ein wahrer Albtraum und nur sein WLAN-fähiges Netbook kann ihn jetzt trösten. An den langweiligen Tagen ohne Fleisch auf dem Bauernhof hat er viel Zeit, über sich und seine Zukunft nachzudenken. Er will kein Außenseiter mehr sein und endlich als richtiger Mann seine Flamme Constanze erobern. Doch irgendwie endet alles in einer unfassbaren Katastrophe'

Zoë Beck beschreibt mit viel Witz die Situation eines sympathischen, manchmal deprimierten pubertierenden Außenseiters, der instinktiv auf jede noch so kleine Katastrophe zusteuert. Edvard will sich endlich verändern und gesehen werden, allerdings nicht wie auf einem Foto bei facebook, kotzend am Rand der Autobahn. Seinen Kummer schreibt er sich in diesem Buch in Blogform von der Seele und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Er hat sich eine neue Welt im Netzt erschaffen, in der er all das ausleben kann, was ihm als 'Edvard' verwehrt bleibt.
So meldet er sich auf facebook unter einem falschen Namen an und kreiert genau den Typ Mann auf den Constanze abfährt. Diese fällt auch prombt darauf rein und bombardiert ihn mit Nachrichten. Doch Edvard merkt irgendwann, dass ihm dieses erschaffene Leben nicht ausreicht.

'Edvard' wurde im Stil eines Blogs geschrieben. Durch die jugendliche Sprache und die unterschiedlich langen Blogeinträge wirkt die Geschichte sehr authentisch. Da der Leser sich wahrscheinlich noch sehr lebhaft an seine Probleme und Sorgen während der Pubertät erinnern kann, hat er sofort einen Bezug zu Edvards Problemen.
Für mich war es sehr interessant, auch einmal die Probleme des anderen Geschlechts während der Pubertät vor Augen geführt zu bekommen.

Zoë Beck hat mich oft mit dieser Geschichte zum Schmunzeln gebracht, doch manchmal fand ich den Humor ein wenig zu flach. Die lustigen Charaktere stecken voller Leben und Witz, auch wenn sie selbst nicht so empfinden.
'Edvard' von Zoë Beck ist eine kurzweilige Lektüre voll trockenem Humor und Situationskomik, die den Nerv der Zielgruppe trifft und dem Leser ein paar schöne Lesestunden beschert.
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4.0 von 5 Sternen Witzig, skurril und spannend, 10. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
"Edvard - Mein Leben, meine Geheimnisse" ist der neuste Roman von Zoe Beck, in dem sie den vierzehnjährigen Edvard in Form eines Blogs aus seinem Leben berichten lässt. Edvard ist ein bisschen nerdig, ein bisschen eigenbrötlerisch und stolpert von einer Katastrophe in die nächste. Blöd für den Teenager, aber gut für den Leser, denn Edvards Erlebnisse sind einfach zum Schreien komisch und durchgehend super unterhaltsam.
Vor allem Edvards Eltern sind äußerst sympathisch (und gleichzeitig furchtbar nervig) - sie sind typische Alt-68er, die dem Freund ihres Sohns mal eben zeigen, wie man einen perfekten Joint dreht, Edvard zur Teilnahme an Demos ermutigen und ansonsten versuchen ein besseres Leben, bestehend aus biologisch korrekten Lebensmitteln, Bildung und ernsthaften Diskussionen, zu führen.
Edvards Alltag wendet sich unverhofft zum Besseren, als er eher unfreiwillig seinen Nachbarn Herrn Tannenbaum kennenlernt. Der alte Herr ist ein bedeutender Wissenschaftler und ausgerechnet der Verfasser von Edvards absolutem Lieblingsbuch über Sterne. Er weiht den Jugendlichen in die geheimnisvolle Welt von Physik und Mathe ein. Doch dann soll Tannenbaum aus seinem Haus ausziehen - und Edvard beschließt zum ersten Mal in seinem Leben, die Initiative zu ergreifen und für etwas zu kämpfen.

"Edvard - Mein Leben, meine Geheimnisse" ist einfach ein Gute-Laune-Buch - witzig und skurril, aber nie albern, mit unvorhergesehenen Wendungen und vor allem voll aus dem Leben gegriffen. Nicht nur alle in Edvards Alter werden sich köstlich über den ungewöhnlichen Protagonisten amüsieren und mit ihm mitleiden, sondern garantiert auch erwachsene Leser!
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5.0 von 5 Sternen Ein humorvoller Lesespaß!, 6. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich von Zoë Beck bereits "Das zerbrochene Fenster" gelesen hatte, musste ich unbedingt dieses Jugendbuch von ihr lesen, da es so ganz anders erschien und die Rezensionen viel Lesespaß versprachen.

Und bereits nach den ersten Seiten war klar, dass der Spaß definitiv nicht zu kurz kommen wird, denn Edvard ist mitten in der Pubertät, zweitens verliebt und drittens sehr einfallsreich. So erfindet er auf Facebook das Profil eines amerikanischen Austauschschülers und schreibt über diesen Umweg seinen Schwarm Constanze an. Was das für Folgen hat, ahnt er da noch nicht, aber ich verrate so viel, dass es sehr(!!) lustig wird.

"Edvard" ist so realistisch, dass man sich dem Gefühl nicht entziehen kann ihm schon mal begegnet zu sein. Ob im Bus oder irgendwo in der Stadt - Teenies gibt es überall. Und einer davon hat sicher auch so irre Ideen wie Edvard.

Das Buch ist im Stil eines Blogs geschrieben und ist auf den einzelnen Seiten mit etlichen Icons und Bildchen versehen.

Zoë Beck ist gelungen mir mit "Edvard" nicht nur ein Lächeln, sondern ganz viele Lacher ins Gesichts zu zaubern und ich würde mich freuen von Edvard bald mehr zu lesen!
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2.0 von 5 Sternen Mal unterhaltsam, meist überzogen, 25. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Edvard ist ein Teenager mit einigen Problemen. In der Schule gibt es einen Typen, der ihn ärgert, er wird einfach nicht zum Mann - oder zu langsam - und dann ist da auch noch der Urlaub auf einem langweiligen Bauernhof mit seinen Eltern. Sein Schwarm hat sich scheinbar in Jason verliebt - ein Facebook-Fake-Account, den er selbst angelegt hat und ihn aus diesem Grund als tot erklärt. Und so häufen sich die Probleme...

Fazit: "Edvard" gehört leider zu den Büchern, die ich spätestens in der Mitte am liebsten aus der Hand gelegt hätte, da ich es - bis auf ein paar recht unterhaltsame Stellen - einfach langweilig fand. Die Spannung ist für mich an keiner Stelle aufgekommen.
Das Buch ist aus der Sicht eines fünfzehnjährigen geschrieben, allerdings fand ich den Schreibstil überzogen und hatte oft das Gefühl, ein Buch aus der Sicht eines Achtjährigen zu lesen. Andererseits war der Protagonist so reif, um sich für seinen Fake-Account nicht einfach ein Bild aus dem Internet zu ziehen, sondern die Rechte für das Foto legal zu erwerben.
Es gibt mehr Widersprüche, die ich nicht nachvollziehen konnte. Leider steckte in dem Buch für mich auch zu wenig Story und zu viel "am liebsten wäre ich tot".
Den Klappentext fand ich etwas irreführend, da der Blog nicht innerhalb der Geschichte öffentlich zu lesen sein wird, sondern sich das nur darauf bezieht, dass die Leser - also wir - das Buch lesen können, das in Blogeinträgen verfasst ist.
Zusammengefasst: Mangel an Story, teilweise überzogen - genau wie der Schreibstil - und ein widersprüchlicher Protagonist. Ich habe eine andere Geschichte erwartet und das Ende war für mich zu offen. Dennoch gab es, wie erwähnt, auch ein paar witzige Stellen, weshalb das Buch nicht nur einen Stern von mir bekommt.
Welchen Lesern ich das Buch empfehlen könnte, kann ich leider nicht beantworten. Einerseits gehört es meiner Meinung nach nicht zu den Jugendbüchern, die ältere Leser ansprechen. Anderserseits würde ich es dank ein paar Worte, die ich nicht wiederholen möchte, und der "am liebsten wäre ich tot"-Geschichte, auch nicht unbedingt den jungen Lesern empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Augenzwinkernde Schilderung der Alltagsprobleme eines 15-Jährigen, 8. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Als Leser wird man direkt mit den Gedanken von Edvard konfrontiert, da man sozusagen im persönlichen Tagebuch des Protagonisten liest. Natürlich handelt es sich nicht um ein klassisches Tagebuch, sondern um einen, nur für Edvard freigegebenen, Blog. Edvards Leben ist relativ normal - aber was heißt das schon, wenn alle Mitschüler über ein Foto lachen, auf dem er zu sehen ist, wie er gerade den Standstreifen der Autobahn vollkotzt.

Der Schreibstil ist locker und ausgesprochen jugendlich. Hin und wieder findet man auch mal nur einen einzelnen Satz auf einer Seite - dafür stets ordentlich mit Datum und Uhrzeit versehen. Das macht das Ganze sehr authentisch.

Es macht viel Spaß, am Leben von Edvard teilzuhaben und seine Version der Alltagsprobleme kennenzulernen. Die Probleme eines 15-Jährigen sind natürlich anderer Natur als die seiner Eltern, die ganz nebenbei aber auch mal jung waren. So findet man viele Stellen zum Schmunzeln, manchmal auch zum herzhaften Lachen in dem 192 Seiten umfassenden Buch. Gelegentlich hat es die Autorin mit der Charakterzeichnung aber etwas zu gut gemeint. Wenn die Mutter den jugendlichen Freunden beim Jointbauen hilft oder kurzerhand eine Hausbesetzung unterstützt, wirkt das etwas sehr bemüht.
Zwischen den Zeilen findet man viele leise Töne, die zusammen mit dem ein oder anderen Gag eine gelungene Mischung bilden.

Mit "Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse" legt Zoë Beck ein lesenswertes Jugendbuch vor, das sich mit den Themen der Zielgruppe auseinandersetzt. Augenzwinkernd werden die Erwachsenen aufs Korn genommen, aber auch tatsächliche Probleme wie Internetsucht und Mobbing thematisiert. Lesenswert.
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3.0 von 5 Sternen nett, aber sehr berechenbar, 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse (Gebundene Ausgabe)
Ich habe von dem Buch im Radio gehört und wollte es für meine 14-jährige Nichte. Auf den ersten Seiten habe ich Tränen gelacht - die typischen Eltern-Kind Szenen der Pubertät schön auf die Spitze getrieben. Bis zur Hälfte des Buches macht es (als Erwachsene) richtig Spaß zu lesen, eben wegen dieser Spitzen. Ob eine 14-Jährige es witzig findet, dass die Eltern Heilsalbe auf's Bett legen, weil sie mitbekommen haben, dass der Sohn zu viel wichst, weiß ich nicht und bezweifle es eher. Also eher was für Leute, die diese Phase schon hinter sich haben.
Bis zur Hälfte des Buches entwickelt sich die Geschichte - ab dann ist es leider sehr absehbar, wie es weiter geht. Und dann wird's dröge. Die Witze sind schon bekannt und die nicht mehr lustig. Und zum Schluss war ich froh, dass das "Happy End" endlich erreicht war.
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Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse
Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse von Zoë Beck (Gebundene Ausgabe - 16. März 2012)
EUR 12,99
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