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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juni 2014
Jeder weiß, dass diese Sache mit dem Abnehmen kein Kinderspiel ist. Oder doch, ich glaube, würde man jeden Tag ein paar Stunden mit Kindern spielen und toben, würde man sicherlich keinen Abnehmplaner brauchen, aber das ist eine andere Geschichte.

Die meisten Leute versuchen, Gewicht zu reduzieren, indem sie ihre Ernährung mal mehr und mal weniger erfolgreich umstellen. Warum das jedoch meistens nicht so gut klappt, wird unter anderem sehr gut in Dr. Froböses Buch erklärt. Überhaupt wird sehr vieles sehr ausführlich erklärt, was einige Leser, die eher auf ein schnelles Wundermittel gehofft haben, verärgern könnte. Tatsache ist jedoch, dass sich in diesem Ratgeber viel Zeit genommen wird - und genau das sollte man ebenfalls tun, sowohl zum Lesen als auch beim Abarbeiten des 8-Wochen-Programms.

Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert:

Teil 1: Beschäftigt sich mit herkömmlichen Diäten und der Frage, warum diese nicht funktionieren - nicht funktionieren können. Ziemlich erhellend, selbst für Leute, die sich bereits mit diesem Thema beschäftigt haben.

Teil 2: Geht der Beeinflussung des Stoffwechsels nach. Ich denke, hier wird es die meisten Beschwerden geben, denn manche Funktionen des Körpers werden teilweise sehr wissenschaftlich erklärt (aber meiner Meinung nach immer noch so, dass man es verstehen kann, auch oder gerade als interessierter Laie).

Teil 3: Beleuchtet die Wechselwirkung aus Ernährung und Stoffwechsel. Hier gibt es auch praktische Beispiele für die Ungeduldigen, welche die ersten beiden Teile nur überflogen haben.

Teil 4: Das Kernstück des Buches. Der 8-Wochen-Plan mit ausführlichen Trainingsbeschreibungen.

Mir hat dieser Ratgeber sehr gut gefallen, gerade weil ausführlich erklärt und auf Zusammenhänge eingegangen wurde. Zum Glück gab es auch Tabellen mit verschiedenen Sportarten und ihrer "Wirksamkeit" fürs Abnehmen, so dass man sich individuell eigene Trainingspläne erstellen konnte, falls manche Einheiten aus gesundheitlichen oder rein persönlichen Gründen nicht durchgeführt werden konnten. Das I-Tüpfelchen sind jede Menge meist sehr schmackhafter Rezepte, die den Stoffwechsel ankurbeln und ihm helfen sollen.

Fazit: Ich habe bis jetzt etwas über 5 Kilo verloren, ohne Hungern, extrem viel Sport oder Kalorien zählen. Da ich verletzungsbedingt noch gehandicapt bin, kann man davon ausgehen, dass gesunde Leute noch einmal ein bisschen mehr wegbringen und ihre beleidigte Waage frech angrinsen können.
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am 13. Juli 2015
Das Buch ist als Leitfaden zu betrachten. Zunächst erklärt der Autor die Vorgänge im Körper inklusive der Basics für einen gesunden Lebensstil, im praktischen Teil geht es dann gezielt darum den eingeschlafenen Stoffwechsel wieder auf Hochtouren zu bringen.

"Das Turbo Stoffwechsel Prinzip" ist ein Buch, das für Laien die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung erklärt und dabei neben den Makro-Nährstoffen Eiweiss, Fett und Kohlehydrate auch auf Mikro-Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien eingeht. Eine gute Basis für eine gesunde Ernährungsumstellung, zumal der Autor nicht nur die Vorgänge im Körper für den Interessierten ausführlich erklärt, sondern praktischerweise auch Lebensmittel anführt mit denen der tägliche Bedarf gut abgedeckt werden kann. Ernährung ist ein Baukasten-Prinzip, das jeder individuell auf seine Bedürfnisse (Kalorienbedarf, Unverträglichkeiten etc.) abstimmen muss - mit Hilfe dieses Buches fällt es mir persönlich nun leichter meine Nahrungszufuhr ausgewogener zu gestalten.
Ergänzend zur Nahrungszufuhr kommt auch das Thema Bewegung nicht zu kurz: Warum? Wie viel? Welche Bewegung?
Es bleiben keine Fragen offen und ich konnte auch keine Unstimmigkeiten finden. Der reißerische Stil ist selbstverständlich Geschmacksache.

Das 8-Wochen-Turbo-Aktiv-Programm ist eine gut durchdachte Empfehlung mit realistischer Durchführbarkeit, inklusive Entgiftung. Wenig überraschend gibt es, im praktischen Teil, Rezepte die einem zusagen können aber nicht müssen. Weiters finden sich im Anschluss einige nette Kraft-Übungen für zuhause (ohne Geräte) mit einer Zirkeltraining Empfehlung. Auch zum Thema Laufen für Einsteiger gibt der Autor gute Ratschläge mit auf den Weg. Der Autor weist jedoch, berechtigterweise, immer wieder darauf hin dass der Leser das Programm an seine individuellen Bedürfnisse anpassen sollte. Es handelt sich hier auch nicht um einen Diätplan!

Fazit: Ein super Buch für Einsteiger in die Thematik Ernährung und praktischer Leitfaden für eine gesunde Ernährungsumstellung.
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TOP 100 REZENSENTam 8. Februar 2014
Die meisten Diäten sind darauf angelegt, dass man abnehmen soll, einfach, indem man weniger isst. Doch das funktioniert nicht nur nicht, sondern ist sogar schädlich, meint der Autor im Buch. Der Körper kämpft nämlich mit allen Mitteln gegen den Gewichtsverlust. Zu verdanken haben wir dies unseren Vorfahren. Die hatten es nicht so gut wie wir, also ständig ausreichend Nahrung in Reichweite. Für sie gab es nichts Wichtigeres als zu essen und sich auf diese Weise einen möglichst großen Vorrat an Energiereserven anzulegen. Dieses "Speichern wollen" haben wir leider immer noch in unseren Genen, obwohl wir es in unserer heutigen Wohlstandgesellschaft eigentlich nicht mehr bräuchten. Und es trägt dazu bei, dass wir nicht so abnehmen, wie wir es uns wünschen.

Aber wie wehrt sich der Körper genau gegen die reduzierte Nahrungsaufnahme, die ja Diäten ausmachen? Zum einen mit Energie sparen. Er fährt den Stoffwechsel herunter, so dass die Organe nur noch im "Energiesparmodus" laufen - was sich natürlich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. So wirken Diäten fast wie eine Art Winterschlaf. Zum anderen wehrt sich der Körper dadurch, dass er die größten "Energieverschwender" abbaut: und zwar die Muskeln. Natürlich sind die eigentlich auch sehr wichtig, aber für die wichtigsten Vitalfunktionen wie Atmung, Herzschlag oder Verdauung spielen sie nur eine untergeordnete Rolle, und deshalb "opfert" sie der Organismus. Das haben viele Diätwillige wohl schon selbst erlebt, dass nämlich nur die Arme und Beine dünner werden, aber (leider) nicht der Bauch.

Nachdem der Autor also aus meiner Sicht recht plausibel hergeleitet hat, warum Diäten und damit reduzierte Energiezufuhr eher kontraproduktiv sind, kommt er zu seiner Alternative: Der Aktivierung des Stoffwechsels. Was er konkret dafür empfiehlt ist eigentlich gar nicht sehr überraschend, wenn man bedenkt, dass er Professor an der Sportuni Köln ist: vor allem natürlich Bewegung. Im Buch gibt es z.B. eine Tabelle die zeigt, welche Sportarten sich besonders positiv auf den Stoffwechsel auswirken. Und hier gilt auch nicht unbedingt: je anstrengender, desto besser. Wandern ist z.B. besser als Fahrradfahren und genauso gut wie Joggen. Neben dem Appell für viel Bewegung gibt es im Buch natürlich noch viele weitere Tips, wie man den Stoffwechsel anregen kann, etwa gibt es leckere Rezepte und sonstige Ernährungshinweise. (z.B. Entsäuerung, viel Trinken)

Fazit: Der Autor schafft es für mich überzeugend darzustellen, dass es nicht sehr sinnvoll ist, einfach weniger zu essen, weil man das sowieso nicht durchhält. Außerdem ist es sogar schädlich, weil man dem Körper die wichtige Energiezufuhr (auch und gerade auch durch Kohlenhydrate und Fett) vorenthält. Viel besser ist es, den Stoffwechsel anzuregen, so dass die Zellen programmiert werden, wieder Energie zu verbrauchen. Damit macht man den Organismus zu einer "Verbrennungsmaschine". Und das verändert nicht nur die Anzeige auf der Waage zum Positiven, sondern führt auch zu mehr Leistungsfähigkeit und damit Lebensqualität.
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am 9. April 2015
Ich hätte dem Buch gerne fünf Sterne und eine top Rezension gegeben, doch leider scheitert das an mehreren Punkten.
Zuallererst: Das Buch ist auf keinen Fall schlecht und auch sicher nicht für den Mülleimer. Aber ganz entscheidende Dinge darin funktionieren schlicht nicht.
Wer schon so viele Diäten in seinem Leben gemacht hat, kennt das: Von mal zu mal wird das Abnehmen schwieriger, und obwohl man sich so sehr bemüht, kommt man doch nie dahin, wo man gerne hin möchte. Essen wird zum Feind, man reduziert die Menge immer weiter, und sobald man etwas mehr isst, landet alles auf den Hüften. Bis es irgendwann so weit ist, dass man wirklich nichts mehr abnehmen kann, egal, wie sehr man sich auch bemüht: Der Stoffwechsel ist im Keller, der Körper klammert sich an jedes bisschen Nahrung, das er bekommt. Rien ne va plus.
Soweit, so gut: Hier setzt das Buch an. Es erklärt mit einem wissenschaftlichen Hintergrund, warum dies so ist und warum Diäten niemals funktionieren, sondern fett machen. Hier können auch Leute, die sich gut in der Thematik auskennen, noch Neues erfahren. Dann folgt der Teil, in dem erklärt wird, wie man aus diesem Teufelskreis wieder herauskommt. Essen wird langsam wieder aufgebaut, nach einer strikten Vorgabe. Soweit ist das Ganze auch stimmig und auch richtig. Ob man jetzt in einer Mahlzeit gänzlich auf Kohlenhydrate verzichten soll, darüber lässt sich streiten. Ich vertrete hier eine andere Meinung. Aber im Großen und Ganzen: ok.
Im zweiten Teil geht es ans Eingemachte: Der sportliche Teil. Und genau hier kommt der eigentliche Knackpunkt. Wer neben Diät auch schon immer viel Sport, Ausdauer- und Krafttraining gemacht hat, wird mit diesem Programm keinen Erfolg haben, dafür ist das Ganze zu "soft" gestaltet. Bei Leuten, die entweder bis jetzt noch gar nicht oder schon lange keine Bewegung mehr hatten, wirkt das Ganze sicherlich wirklich wie ein Turbo. Sportliche Diätgeschädigte brauchen aber etwas anderes, hier wird das Buch nicht helfen können.
Insgesamt dennoch ein gutes Buch, wenn man sich mit den Hintergründen des Jojo-Effekts befassen möchte.
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am 18. April 2014
Nachmehreren Anläufen mit dem unausweichlichen Jojo-Effekt stieß ich jetzt auf dieses Buch. Was Froböse schreibt ist absolut logisch und wirklich wirksam. Wir möchten eben nur unserer Augen davor verschließen, dass unser Magen und unser Unterbewusstsein nach 3000 Kalorien am Tag schreit, aber mit bloßem Sitzen verbraucht man die nicht. Also werde Pillen geschluckt, irgendwelche ekelig und künstlich schmeckende Shakes angerührt oder irgendwelche sonstigen Wunderdiäten gemacht. Doch der im Unterbewusstsein lauernde Schweinehund wartet nur auf eine günstige Gelegenheit. So jedenfalls war es immer bei mir. Es macht dem Schweinehund aber deutlich mehr Spaß Gassi gehen zu dürfen, ausgeführt zu werden und sich austoben zu dürfen, als sich dauernd kasteien zu müssen. In jedem Falle scheint er sich mit Freude daran zu gewöhnen und wedelt schon ganz aufgeregt mit dem Schwanz, wenn ich mir die Trainingsklamotten anziehe. Und es wirkt! Dauerhaft 500 Gramm pro Woche ohne fasten zu müssen und eigentlich alles essen zu dürfen, was mir schmeckt, solange ich es wieder rausschwitze. Ok. ich habe einen Schrittzähler umhängen, aber der stört mich nicht sondern motiviert hochgradig. Danke, Herr Froböse, dass Sie mir die Augen geöffnet haben. Nachtrag: nach 25 Wochen bringe ich jetzt genau 13,5 kg weniger auf die Waage. Und das Schönste dabei, der Körper bleibt sportlich straff, weil keine Muskelmasse abgebaut wird und die Haut die Zeit hat sich anzupassen ohne übermäßige Falten zu werfen.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2014
Mir ist ja schon einmal vorgeworfen worden, ich schriebe vor allem 4- und 5-Sterne-Rezensionen. Dazu stehe ich, weil ich eben nur für die Bücher schreiben möchte, die mir gefallen. Die anderen lasse ich einfach unter den Tisch fallen. Das ist vielleicht bei Diät-Büchern ein Fehler, weil man vor schlechten warnen sollte. Trotzdem halte ich mich an die Regel: Schreibe für Bücher, die Dir gefallen oder was gebracht haben, sonst ist es Zeitverschwendung.
Das ist eines dieser guten Diät-Fachbücher, das mir gefallen hat. Doch eines muss schon ganz klar sein, wenn man mit diesem Buch arbeiten will: Zu dieser Diät gehört in besonderem Maße eine Regel, die meiner Meinung nach für alle guten Diätratgeber gilt, nämlich "Bewege Dich, ausgiebig und intensiv". Das heißt: Bringe Dich richtig ins Schwitzen, indem Du zum Beispiel ausgiebig joggst oder richtig wanderst oder walkst … (eine Tabelle gibt hier Aufschluss darüber, welche Sportarten besonders geeignet sind).

Wie schon beim Anti-Jojo-Buch von Froböse ist also auch hier "Bewegung" eines der Zauberwörter. Es geht nicht einfach darum, weniger oder fettärmer zu essen. Gerade die "Weniger essen"-Regel birgt eben die Gefahr, dass der Körper auf Notstoffwechsel schält und dann auch weniger Kalorien verbraucht, um zu funktionieren. Dieser Kampf gegen den Gewichtsverlust ist genetisch programmiert und machte früher Sinn. Heute macht er vor allem eines: Abnehmwillige noch dicker. Um zu verhindern, dass der Körper in den Energiesparmodus umschaltet, sollte man die Nahrungsaufnahme nicht reduzieren, sondern das Richtige zur richtigen Zeit essen und sich eben … ja … bewegen. Die Aktivierung des Stoffwechsels ist also das Hauptziel, das durch diese "Diät" erreicht werden soll. Der Autor – Professor einer Sportuni – gibt neben den Bewegungsempfehlungen noch viele Tipps zur Ernährung, die den Körper entsäuern und beim Abnehmen unterstützen. Dazu gehören auch leckere Rezepte. Die Mahlzeiten sind leicht zuzubereiten und schmecken.

Ich habe mir das Turbostoffwechselbuch in Kombination zum Anti-Jojo-Buch gekauft. Eine neue Grundthese oder einen grundlegend neuen Ansatz bietet diese Ausgabe nicht. Sollte ich mich jetzt in der Rückschau entscheiden, würde ich das Turbostoffwechselbuch nehmen, weil es einfach aktueller ist und weil es noch mehr auf die Sportpraxis ausgerichtet ist. Qualitativ hochwertig ist das Eine wie das Andere. "Gezieltes Muskeltraining und die richtige Ernährung" ist der Zaubersatz. Das 8-Wochen-Trainings-und-Aktivprogramm mit Ernährungsratschlägen inklusive abwechslungsreichen, eiweißreichen Rezepten gefällt mir gut. Ich halte das für ein sehr intensives Abnehm-Programm. Voraussetzung: Man muss sich schon reinhängen in die Sache und muss bereit sein, sich mal wieder ein Stück mehr vom eigenen "Schlendrian" zu lösen.

Fazit: Wer lieber hören will: Iss ein bisschen mehr Obst und nimm die Treppe statt des Aufzugs, der wird von diesem Diät-Buch enttäuscht sein. Der Autor dieses Buchs fordert Diät-Willigen schon ziemlich. Hier ist Bewegung gefragt, und dazu gehört eine gehörige Portion Motivation. Die gibt Ingo Froböse dem/der Leser/in gut auf den Weg. Das Buch ist also eher ein Trainingsbuch, mit dessen Programm man aktiv Kilos abtrainiert. Dazu gibt es leckere Rezepte für leichte Mahlzeiten. Ganz klar: Dieses Buch ist nur für solche Männer und Frauen geeignet, die für ein paar Wochen richtig powern wollen, um Kilos zu verlieren.
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am 11. Dezember 2014
Dieses Buch ist das Beste von sehr vielen die ich zum Abnehmen, Sport, Diät, Ernährung je gelesen habe.
Hällt man sich an die Tipps, dann funktioniert das Abnehmen garantiert.
Ich habe 25kg abgenommen.

Update: Mittlererweile habe ich 2 Übungen ersetzt durch Übungen, die mir persönlich mehr Spaß machen, die Anderen mache ich immer noch sehr gerne.
Ausserdem sind es jetzt über 40kg, die ich innerhalb von 8 Monaten spielend leicht abgenommen habe!

Meine Trainingsempfehlung: Je Tag 1x Training, immer abwechselnd Krafttraining oder Ausdauertraining, 3x pro Woche Krafttraining, 3x pro Woche Ausdauertraining, für mich wichtig: 1x pro Woche faulenzen!
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am 27. Juni 2016
Um es vorweg zu sagen... das Buch ist nicht schlecht. Es vermittelt viele wissenswerte Informationen zum Thema, manchmal sehr wissenschaftlich, aber durchaus verständlich und sehr interessant dargestellt. Was sollen wir essen, wie erfolgt die Ernährungsaufnahme und Verarbeitung im Körper. Welche Stoffe brauchen wir, warum funktionieren Diäten nicht wirklich und lösen stattdessen den Jojo Effekt aus....

Es gibt leckere Rezepte, mehrere Tabellen, sportliche Übungen.... alles ganz wunderbar und informativ.

Aber: an vielen Stellen des Buches habe ich mich dann gefragt: Und nun? Was soll ich jetzt machen, um diese ganzen Informationen in mein tägliches Leben zu integrieren?

Jedes Gebiet, jeder Bereich wird sehr ansprechend erläutert. Nur fehlt mir dann am Ende eine Zusammenfassung, ein Gesamtplan.

Nur ein Beispiel: Es gibt Tabellen mit Lebensmitteln für ein Frühstück. Aus denen soll man sich das eigene Frühstück zusammenstellen. Doch nirgendwo steht, wieviel,welche Kombinationen... Ich verstehe daher diese Tabelle nicht wirklich.

Es werden auch mehrere interessante Rezepte vorgeschlagen, aber ich habe mir erstmal anhand der Zusammenstellung überlegen müssen, an welcher Stelle meines Ernährungsplans diese denn gegessen werden sollen. ist es das Mittagessen oder Abendessen? Oder alternativ?

Ich weiß jetzt auch, wie der ideale Tag aussehen soll, wie lang die Pause zwischen Frühstück und Abendessen sein soll. Es gibt wie schon angeführt, eine Tabelle mit Frühstücksideen.... Aber was ist mit den anderen Mahlzeiten? Abgesehen von den Rezepten??
Morgens Kohlenhydrate und etwas Fett (wie passt die Tabelle dazu?)
Dann 4-5 Stunden Pause und keine Zwischenmahlzeiten
Mittags Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch (keine Kohenhydrate) Aber das passt gar nicht zu den Rezepten.
(Folgt jetzt wieder eine 4-5 stündige Pause?? Vermutlich schon)
Abends verstärkt Eiweiß (Wodurch und wie? Welche Vorschläge gibt es für ein sinnvolles Abendessen??)

Dann folgen ganz viele tolle Sportübungen. In der ersten Stufe sollen 8 Übungen in 4 Wochen mindestens 20 mal absolviert werden. Wenn ich das richtig verstehe - und berechne - bedeutet das, ich soll dieses Programm nicht täglich ausführen, sondern kann mehrere Tage auslassen?? Dies wird aber nirgendwo angegeben. Oder doch jeden Tag??

Der Leser erhält eine Fülle von Informationen, aber leider erschloß sich für mich am Ende das Geamtkonzept nicht. Soll ich mir jetzt aus allen Punkten mein eigenes Konzept zusammenstricken? Damit bin ich aber irgendwie überfordert. Ich weiß jetzt, was ich alles nicht machen soll und habe viele gute Anregungen erhalten... Zweifellos, aber:

Ich hätte mir ein letztes Kapitel gewünscht, indem alle Informationen in einem schlüssiges Konzept zusammengefasst werden.

So blieiben für mich leider ganz viele Fragen offen. Schade. Daher nur 3 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 31. August 2014
Bei mir hat der ein bißchen reißerisch klingende Titel Zweifel an der Qualität des Buches geweckt. Deshalb hab ich erst nur beiläufig reingeschaut, halb desinteressiert, halb neugierig, ob sich der erste Fehler vielleicht schon beim Durchblättern offenbaren würde. Das Gegenteil war der Fall. Ein bekannter oder plausibler Sachverhalt folgte dem anderen. Wie denn das? Verblüfft nach dem Autor geblättert, las ich, daß er als Professor an der renommierten Kölner Sporthochschule lehrt. Ok, das mit dem Fehler finden, dürfte also etwas länger dauern ;-). Um so besser, denn wer liebt sie denn nicht, die Bücher, die von Fachleuten verfaßt wurden? Die insgesamt schlüssige Botschaft des akademischen Autors Ingo Froböse besteht vereinfacht gesagt aus den folgenden
TIPS
• Viel Gemüse,
• abends eher Eiweiß,
• reichlich Wasser trinken,
• am Abend nicht zu spät essen,
• drei Mahlzeiten am Tag,
• Ausdauertraining,
• Muskelaufbau.

Daran schließen sich die ausführlichen Tips und Tricks einschließlich vieler ansprechender Rezepte zur gelingenden Umsetzung an. Hinter dem etwas lautstarken Titel steckt also ein ganz solides und in der Praxis längst bewährtes Konzept für eine vernünftige und gesunde Ernährungsweise. Wieviel man damit abnehmen kann, ist eine andere Frage, aber gesund ist es gewiß.

EINZIGER ZWEIFEL
Nur in einem Punkt bin ich mir nicht sicher, ob der Autor recht hat. Und der betrifft das von ihm propagierte Frühstück als "Tankstelle für den Tag". Der Ernährungsmediziner Prof. Dr. Volker Schusdziarra von der TU München widerspräche da zumindest für seine eigenen übergewichtigen Patienten. Bei Normalgewichtigen spielt mein Einwand sicher keine Rolle. Schusdziarra meint, daß wer abnehmen will, nicht wie ein Kaiser frühstücken muß, sondern schon morgens anfangen kann, Kalorien einzusparen. Wer viel frühstückt, so seine Sorge, der ißt mittags genauso weiter, und erhöht seine Kalorienzahl. Was beim Gewicht zähle, sei nur die persönliche Energiebilanz. Wer nur 300 Kilokalorien am Tag zusätzlich zuviel aufnehme (das entspricht einem Croissant mal zwischendurch), sammele über das Jahr fast 15 Kilo Fettgewebe an.

FAZIT
Gutes Buch mit stimmigem Gesamtkonzept für eine gesunde Ernährung mit begleitender sportlicher Betätigung. Aus meiner Sicht ein gutes Geschenk für sich und andere, nicht notwendigerweise nur um abzunehmen.
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am 18. März 2015
- Natürlich auch alt bekannte Dinge aber viele nützliche neue Informationen
- Zusammenhänge endlich mal sehr klar und für jeden verständliche beschrieben
- Viele Tips und Tricks die man ohne Aufwand sofort in den Alltag integrieren kann
- Das 8 Wochen Programm war für mich nicht wirklich das Ziel, aber ich verstehe jetzt ganz klar wie mein Stoffwechsel funktioniert und was ich zu tun habe um ihn in Gang zu werfen. Ich wollte nicht drastisch abnehmen sondern primär ausgeglichener und gesünder leben. Danke für die Hilfe!
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