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Kundenrezensionen

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am 7. Juli 2014
Als werdende Mama habe ich mir seinerzeit dieses Buch mit dem schönen Titel gekauft, da mir natürlich sehr daran gelegen war, dass mein Baby glücklich und zufrieden ist. Ich fühlte mich nach der Lektüre also gut gerüstet für einen liebevollen Umgang mit meinem Baby, zumal die Ansichten der Autorin auch meinen Vorstellungen von Liebe, Fürsorge und Wärme entsprechen. Doch jetzt, angekommen in der Realität, muss ich leider feststellen, dass mir das Buch in der Praxis nicht wirklich weiterhelfen kann. Manchmal hätte ich es vor Wut am liebsten an die Wand geworfen, weil für die Autorin alles irgendwie immer ganz einfach ist. Baby weint, ja warum wird es denn dann nicht getragen? Ja, und wenn das Baby getragen wird und immer noch schreit wie am Spieß? Eine Antwort für diesen seltenen Einzelfall bietet das Buch dann doch nicht an. Was mir jedenfalls nicht weiterhilft, ist, zu lesen, wie die Tochter der Autorin selig im Tragetuch schlummerte, während sich die Autorin endlich mal wieder schminken konnte, E-Mails beantworten konnte und wieder ihren eigenen Bedürfnissen nachgehen konnte. Wie schön! Nun, meine Tochter duldet jedenfalls keinen Stillstand, wenn sie getragen wird. Also ist Mama immer in Action, was kein Problem wäre, wenn da nicht die Nächte wären. Denn da kaut mir mein Kind stundenlang auf der schmerzgeplagten Brust herum, also nix mit seligem Halbschlaf während des innigen nächtlichen Stillens und Kuschelns im Familienbett, wie es die Autorin empfiehlt. Zudem schreit Baby während des Stillens und auch noch ziemlich lange danach (nein, es schläft nicht wieder sofort nach dem Stillen ein, wieder so ein bedauerlicher Einzelfall!), weil es Bauchweh hat. Und wieder hilft es mir nicht, zu lesen, dass die Tochter der Autorin nachts von Anfang an 7 Stunden am Stück durchgeschlafen hat - wohl wegen Mamas Liebe, Mamas guter Milch und wegen Mamas Tragekünsten, wie die Autorin glaubt. Ach so, da habe ich dann wohl irgendetwas falsch gemacht. Ich weiß nur nicht, was, denn auch ich liebe, stille und trage mein Kind, stehe nach der Lektüre dieses Ratgebers aber genauso wie ein begossener Pudel mit meinen unbeantworteten Fragen da wie vor der Lektüre dieses Ratgebers. Schade, denn ansonsten ist das Buch nett und liebevoll geschrieben, und man ist durchaus dankbar für den einen oder anderen Hinweis der Autorin in Bezug auf den Umgang mit seinem Baby.
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am 4. Juli 2014
Das ist das durchweg schönste, liebevollste Buch, dass ich bisher in Sachen Baby gelesen habe! Und es hat mich darin bestärkt, alles weiterhin so zu machen, wie wir es seit der Geburt unseres Kindes machen! Trotz negativer Kritik seitens eingefleischter Mutti's und Oma's, die an "altbewährten Erziehungsmethoden" festhalten. Wenn's nach denen geht, verwöhne und verziehe ich meinen Sohn, weil er permanent abgöttisch geliebt wird, jedes weinen sofort erhört wird, er nie allein schläft- sondern bei uns im Familienbett und er wirklich viel getragen wird. Und doch fragen sie sich, warum er so entspannt und gelassen ist, quasi nie schreit.. Tja.. woran das wohl liegt ;-)

Kauft Euch dieses Buch! Ich kann es nur empfehlen!!!
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am 28. Juli 2014
Ich habe das Buch bestellt, da mein Baby mit knapp 10 Monaten nach wie vor Nachts stündlich munter wird und allgemein ziemlich anspruchsvoll ist. Ich wollte verstehen, warum mein Baby mit diesem Alter noch immer so viel weint, so wenig schläft und generell ziemlich mühsam ist (ohne jetzt jammern zu wollen, sondern im direkten Vergleich mit Kindern von Freunden und Bekannten - um das mal klarzustellen).

Grundsätzlich ist das Buch sehr nett geschrieben, ich konnte mich in vielen Passagen wieder erkennen und der eine oder andere hilfreiche Ratschlag war auch dabei - zumindest um mit der Situation besser klar zu kommen. Dem vielversprechenden Titel "Das Geheimnis zufriedener Babys: Liebevolle Lösungen, damit Ihr Baby ruhiger schläft und weniger weint" konnte es allerdings nicht gerecht werden. Mein Baby wird nach wie vor alle 1-2,5 Stunden nachts wach und ich kann mich glücklich schätzen, wenn es mal 3,5 Stunden am Stück schläft.

Mein Fazit: Zu Beginn der Schwangerschaft ist das Buch sicher toll und informativ. Wenn man allerdings schon Mutter ist und schon den einen oder anderen Ratgeber durch hat, erfährt man hier nichts Neues mehr. Ich werde das Buch der nächsten Freundin, die schwanger ist, weiterschenken :) Für mich hat es leider keinen Nutzen (mehr).
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am 28. Dezember 2014
Als Kindergärtnerin bei den Kleinsten ist mein Alltag mit den Kindern sehr bedürfnis- und bindungsorientiert und kindzentriert. Nun werde ich selbst bald Mama und wollte mich dem Thema "Beziehungsgestaltung in den ersten Lebensmonaten" noch einmal aus einer anderen Perspektive nähern.

Die Autorin stellt hier eine Haltung gegenüber dem Kind vor, die von Liebe, Sicherheit, Vertrauen, Verständnis und Respekt geprägt ist. Sie bietet keine Allheil-Mittel, Einzelfall-Lösungen oder Patent-Rezepte an, sondern ermutigt den Leser immer wieder, auf sein Herz zu hören und danach zu entscheiden, was sich für die Familie insgesamt gut anfühlt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin zwar die Rahmenbedingungen vorstellt, die einen optimalen Start mit dem Baby unterstützen, dass sie aber gleichzeitig stets betont, dass es auch kein "Weltuntergang" ist, wenn es z.B. mit dem Stillen nicht klappt oder die Geburt nicht natürlich ablaufen kann; viel wichtiger ist, das Beste aus der Situation zu machen. Das hat mir noch einmal viel Last genommen.

Ich habe mich in den Ausführungen wieder gefunden und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.
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am 14. März 2014
Nora Imlau hat hier ein wundervolles Buch geschrieben, dass zuallererst einmal den liebevollen und respektvollen Umgang mit dem Baby bestärkt und einem die Kraft gibt, sich dem Babybedürfnissen hinzugeben. Die Kraft, die gut gemeinten Ratschläge aus dem Umfeld zu ignorieren, die Kraft seinen eigenen Weg gut zu finden und Frieden damit zu schließen. Das alles ist ungemein wichtig und erleichtert den Umgang mit dem Baby. Zudem hat sie noch jede Menge liebevoller Tipps auf Lager die das Leben erleichtern. Wer allerdings Patentrezepte und Lösungen sucht, kauft das Buch vergeblich. Aber wen wundert das auch, jedes Kind ist anders, da KANN es ja gar keine Patentrezepte geben. Ich werde dieses Buch gerne ausleihen und in Zukunft auch mal verschenken.
Auch wenn ich ich einer meiner Vorrednerinnen auch recht geben muß was die Frühbetreuung angeht- wichtig ist doch, dass man den Müttern kein schlechtes Gewissen macht, wenn sie arbeiten wollen oder müssen und das Kind nicht mitnehmen können….
Alles in allem 5 Sterne und einen absolute Leseempfehlung. Auch für Omas und Tanten die gern mal behaupten: "Also früher, ja früher schliefen alle Babys durch."
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am 27. Oktober 2013
Ich habe das Buch als Geschenk für Freunde, die frische Ersteltern sind, gekauft. Ich fand es schnell, gut und angenehm zu lesen (ich wollte vorher prüfen, was ich da verschenke) und hab es innerhalb von 3 Tagen – während des Stillens meines jüngsten Babies (ich habe drei kleine Kinder) durchgelesen. Ich finde, wie die anderen bisherigen Rezensenten, das Buch recht gut gelungen und liebe, dass es den Leser sanft auf einen maximal liebvollen und zugewandten Umgang mit dem eigenen Baby und dessen Bedürfnisse lenkt.
Insofern: ein richtig tolles Geschenk für Ersteltern. Und gut wirkungsvoll gegen die Ammenmärchen, „guten Ratschläge“ und hochgezogenen Augenbrauen der vorherigen Generationen...

ABER!

Verharmlosend und schön geredet empfinde ich jedoch das Kapitel über Fremdbetreuung. Zum einen finde ich es unerhört, dass Nora behauptet, dass es keine einzige seriöse Studie gäbe, die eine Schädlichkeit von Krippenbetreuung vermuten lasse. Verstörend wirkt das auf mich, da sie ja an anderer Stelle Lieselotte Ahnert zitiert (allerdings nur in Bezug auf kognitiven Fähigkeiten eines früh fremdbetreuten Kindes.) Es von Frau Ahnert aber auch Empfehlungen gibt (zB im Zwischenergebnis der Wiener Krippenstudie), die zum einen – wie von Nora erwähnt - ganz stark auf die Qualität der Fremdbetreuung zu achten, zum anderen bezügl. der Ausschüttung des Stresshormons Cortisol es auch empfehlenswert sei, das Kind nicht vor dem 2. Geburtstag und dann maximal halbtags von der Mutter oder dem Vater zu trennen. Wir mögen zwar eine kooperativ aufziehende Art sein – das klang mir einleuchtend.. Dass sich daraus aber evolutionär bedingt, ergäbe, dass es für ein Kind gut sei viele Stunden, täglich von Mutter und Vater getrennt zu sein, kann man guten Gewissens heute noch nicht behaupten. Dieser Beweis ist noch nicht geführt worden.
Egal wie gut die Betreuung ist, könnte es sein, dass Eltern-Kind-Paare allein durch die tägliche, viele Stunden dauernde Trennung, leiden. Und dass diese Trennung „stresst“. (Abgesehen davon, dass die derzeitigen, real existierenden, Krippen immer wieder aufgrund ihrer schlechten Betreuungsqualität und den schlechten Betreuungsschlüsseln bemängelt werden). Die Prinzipien bezügl. guter Betreuung, die Nora aufstellt, sind ja -leider- nur Wunschdenken – bzw. für Eltern in der Realität für ihr Kind kaum auffindbar. Es sei denn, man ist finanziell super gestellt und kann sich eine Attachment-Parenting-Kinderfrau, die 10 Jahre in der Familie lebt, und auch danach noch als Vertrauensperson der Familie und vor allem der Kinder erhalten bleibt, leisten...

Gut gebunden heißt ja auch: Dass man seine allerliebsten Menschen nicht nur 2 Stunden am Tag sieht und sehen will. Man möchte Mama oder Papa so oft es geht in seiner Nähe – gerade wenn man gut gebunden und miniklein ist. Man braucht sie, wie die Luft zum Atmen. Es geht einem besser, wenn man die wichtigsten Personen in seiner Nähe weiß. Da gibt es sicher irgendwann Bindungsmuskelkater und Krippenmüdigkeit, wenn man mehr Lebenszeit getrennt als zusammen ist.

Viel besser wäre da eine Betreuung am Arbeitsplatz eines Elternteils. Man kann sich zwischendurch kurz sehen, zusammen essen, in den Arm nehmen. Oder, dass die Emanzipation der Frau nicht zur Entrechtung der Kinder (vor allem der U3-Jährigen) führt, sondern dass die Väter auch mehr Erziehungsarbeit leisten und beruflich eine Zeitlang auch zurückstecken. Sich beide quasi 50/50 um die Kinder kümmern. Dass man der Wirtschaft gelinde gesagt für einige Zeit den Mittelfinger zeigt und sagt: mein kleines Kind geht vor, respektiere das und biete mir flexible Arbeitszeiten an! Ich kenne einige Familien, die sich in der U3-Betreuungsarbeit teilw, tageweise oder wöchentlich abwechseln. Beide waren früh wieder berufstätig- Regelmäßige, täglich-halbtags Fremdbetreuung startete aber erst mit dem 3. Geburtstag. Aus Überzeugung. Als Freiberufler.

Dazu gehört natürlich auch, dass Frauen gleich entlohnt werden müssen wie Männer. Familien in der frühen Erziehungszeit (nicht nur die lächerlichen 12 Monate) sondern auch die gesamte U3-Zeit finanziell auskömmlich sich auf dem Arbeitsmarkt versorgen können. Und es qualitativ hochwertige Weiterbildungs- oder Bildungsauffrischungsmaßnahmen für Wiedereinsteiger nach der Kleinstkind-Erziehungszeit gibt. Dass es der Staat honoriert, dass sich die Eltern größte Mühe geben, dass die nächste Generation aus möglichst glücklichen, emotional stabilen, starken und rundum gesunden Menschen besteht.

Das ist alles schwer politisch zu erkämpfen – sicher. Es sich aber einfach machen und das schwächste und wehrlose Glied in der Kette (die Kinder) einfach wegzuorganisieren – ich bringe das nicht übers Herz. Ich erlebe die Kleinen nur einmal und sie sind nur einmal so klein.

Auch geht Nora nicht auf die U3-Kinder ein, die sich partout nicht von ihren Eltern trennen lassen wollen. Auch hier könnte man in dem Kapitel erwähnen, dass ein respektvoller Umgang mit dem selbstbestimmten(!!!) Kind erforderlich machen würde, die Eingewöhnung abzubrechen, um das Urvertrauen des Kindes zu schützen und es vielleicht Monate später nochmal zu versuchen. Denn wie Nora im Abschnitt über 24-Stunden-Babies schreibt: 20% der Kinder sind besonders „empfindliche“ Kinder. Sie hören nicht auf besonders empfindlich zu sein, wenn die Elterngeld-Bezugszeit zuende ist!!! (Wir haben so ein empfindliches Kind – das auch ein Schreikind war.)

Dass Nora das Berliner Eingewöhnungsmodell erwähnt finde ich im Übrigen gut. Ich habe eines meiner Kinder so in einer Einrichtung des Kinderschutzbundes mit 2,25 Jahren erstmalig eingewöhnt. Allerdings fing die Trennung nicht mit einer halben Stunde, sondern mit 10 Minuten an und wurde dann langsam gesteigert (am Ende auf 2 Stunden). Die Eingewöhnung musste auch nicht innerhalb von 16 Tagen abgeschlossen sein, das Kind bestimmte das Tempo und wenn es mehr Zeit brauchte, bekam es diese. Mein „trennungsreifes“ Kind trennte sich jedoch begeistert von mir und blieb bald an 2 Tagen in der Woche jeweils 3 Stunden dort. Es schrie, weil es da bleiben wollte! NIE Tränen! Und später nur tränen- und stressabreaktionsfreie pure Freude, wenn ich nach 3 Stunden wieder da war: "MAAAAMAAAAA!". Auf 10 Kinder (zwischen 1,5 Jahren und 3 Jahren) kamen 3 Erzieher: t-r-a-u-m-h-a-f-t! Und traumafrei...

Und im Kinderladen (elterninitiativ gegründet) meiner Nichte gehören die Eltern mit dazu...sie bleiben mal da. Rund um wird die Verantwortung für das Mittagessen übernommen. Da „müssen“ die Eltern nicht weg, damit sich das Kind nicht an Ihre Anwesenheit gewöhnen. Da ist es tatsächlich noch bisweilen locker, sippenhaft und kooperativ. Und sehr eng zwischen den Familien – auch wenn der Kinderladen zu hat – am Nachmittag.

Ich finde, Nora sollte das Fremdbetreuungskapitel differenzierter, offener, mit Anerkennung seiner inneren Widersprüchlichkeiten schreiben. Pro und Cons zu beiden Standpunkten ehrlich auf den Tisch bringen und dann die Eltern selbst – gut informiert – entscheiden lassen, was sie in welchem Umfang ihrem Kind zumuten wollen. Abschließend lässt sich heute nicht behaupten, Krippenbetreung, mehrere Stunden täglich ab frühester Kindheit seien unbedenklich. Das wird gehofft. Es ist aber vielmehr ein moderner Trend. Dem trendbewusste, wirtschaftsliebende und/oder statusbewusste Konformisten gern einfach folgen. Oder dem Eltern dank fehlerhaftem, einfallslosem Familien-Fixkosten-Management folgen müssen. Ich bringe es so früh und so umfänglich nicht übers Herz und kann das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich bin bis heute nicht überzeugt, dass es unbedenklich ist. Ich hoffe es natürlich... Vielleicht war und bin ich auch nur zu gut gebunden an mein jeweiliges U3-Kind? Anyway: Primum non nocere...
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am 18. Oktober 2013
„NOCH ein Babybuch? Braucht man das denn bei dem Überangebot?“ Das sind sicher berechtigte Fragen. Doch nach dem Lesen kann ich nun mit Sicherheit sagen: Ja! Es braucht mehr von DIESEN Babybüchern, immer öfter, immer mehr und dringend.

Du suchst ein BabyBuch, das dir wie eine gute Freundin zur Seite stehen kann anstatt dich zu belehren? Dann mach es dir gemütlich und dann auf ins fabelhafte Lesevergnügen. Nora schreibt, als würde sie dir gegenüber sitzen und mit dir reden wie gute Freunde das so machen. Sie erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen ohne diese zu fokussieren, um zu veranschaulichen und dich einzuladen. Du bekommst viele liebevolle Tips und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Dinge mit Baby einfacher gehen, unkomplizierter. Eine bindungsorientierte Elternschaft unterstützend, dich entlastend, sehr ermutigend deinen Weg zu gehen und das alles ohne einseitig zu werden. Das heißt, Nora malt die BabyWelt nicht nur rosarot und himmelblau, alle anderen Facetten der Babyzeit und jungen Elternschaft die dazwischen liegen, haben auch ihren Platz. Es verläuft nicht immer alles wie erträumt, in diesem Buch ist Raum dafür. Das zeichnet es in meinen Augen so aus: der wertschätzende Umgang mit dir als LeserIn und mit Situationen auf die wir nicht immer Einfluss haben, ermöglicht den Zugang zu den liebevollen Lösungen im Umgang mit deinem Baby.

Positiv überrascht war ich davon, dass Nora inhaltlich bereits in der Schwangerschaft beginnt. Da kommt eine meiner Lieblingsweisheiten zur Geltung: Eine gute Ver-Bindung in der Schwangerschaft führt zu einer guten Ent-Bindung, eine gute Ent-Bindung zu einer guten Bindung nach der Geburt. Du kannst nie früh genug damit beginnen, dich zu verbinden und es ist nie zu spät, damit anzufangen.

Hier und da habe ich beim Lesen glücklich verzückt Laute von mir gegeben, wenn ich all diese kleinen lieben Informations-Details entdeckte, mit denen Nora nicht gespart hat.

Ich wünsche dir viele dieser liebevollen Momente beim Entdecken des Geheimnis von zufriedenen Babys. Ich wünsche dir, dass ihr euch wunderbar genießen könnt in freudiger Erwartung und als frische junge Familie. Dieses Buch unterstützt dich/euch darin auf jeden Fall.

Bei mir bleibt jetzt jedenfalls nur noch eine Frage offen: Wann wird Nora GfG-Familienbegleiterin® und wann folgen Bücher mit weiteren wichtigen BabyThemen?

PS: Hinten in Noras Buch ist auch der FABEL®-Kurs erwähnt. Wenn du also mehr brauchst vom Inhalt weil dich die liebevollen Lösungen ansprechen, du dich dazu außerdem mit anderen Eltern in der gleichen Lebensphase austauschen magst ohne dich in einer „Müttermafia“ zu befinden… Wenn du Spaß hast am Singen, an Fingerspielen, Kniereitern, Sinnesspielen und vielen altersgerechten Spielideen… Wenn du Lust hast auf eine schöne Zeit mit anderen und ihren Babys, dein eigenes Baby dabei immer besser kennen lernen möchtest… dann ist das nach dem Lesen dieser Lektüre glaube ich die passende Adresse für dich.
[...]
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am 30. September 2013
Nora Imlau hat mit ihrem zweiten Buch ein sehr schön gestaltetes und liebevoll komponiertes Nachschlagewerk rund um die natürlichen Bedürfnisse eines Neugeborenen und seiner Eltern vorgelegt. Aufgegliedert in sieben "Geheimnisse" stellt sie die wichtigsten Fakten und Tipps zu folgenden Themen zusammen:

- Schwangerschaft und Geburt
- Stillen und Ernährung
- Schlafen und Familienbett
- Gründe für und Umgang mit Babyweinen
- Babys tragen
- Betreuung außerhalb der Kernfamilie
- Die Bedürfnisse der Eltern

Das Buch ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, denn es ist kein reiner Ratgeber mit teilweise bekannten Themen, sondern eine bunte Mischung aus Sachinformationen, ergänzt durch eigene Erfahrungen der Autorin, Berichte von Bekannten und Freunden und deren Lösungen für gängige Probleme, denen man als frischgebackene Eltern so begegnet und aufgelockert durch grafisch abgesetzte Zitate und hübsche s/w-Fotos. Jedes Kapitel bekommt durch ein vorangestelltes Zitat aus einem bekannten Song oder einem Film außerdem noch einmal eine besondere, persönliche Note. Dadurch ist das Buch leicht (und gerne!) zu lesen, und durch die persönlichen Geschichten bleiben die verpackten Informationen sehr gut haften.

Die gängigen Themen der bedürfnisorientierten Erziehung stellt die Autorin übersichtlich und erschöpfend da, Leser bekommen neben den wichtigen Fakten auch immer Anknüpfungspunkte für mehr Informationen und Unterstützung. Dabei gelingt es der Autorin gut, die bedürfnisorientierte Elternschaft als attraktive Alternative vorzustellen, ohne andere Wege als schlechter abzuwerten.

Mir gefällt besonders gut, dass auch die Themen "Betreuung" und "eigene Bedürfnisse der Eltern" im Buch ausreichend Platz finden. Und ganz am Ende auch in den wichtigsten Punkt münden, nämlich dass alle vorgestellten Geheimnisse "nur" Wege zu und sichtbare Zeichen für die Basis, nämlich eine innige, vertrauens- und respektvolle Beziehung zwischen Eltern und Kindern sind.

Das Buch ist ein schönes Geschenk, beispielsweise zur Geburt, ein schöner und gut zu lesender Überblick über bedürfnisorientierte Elternschaft und in jedem Fall lesenswert.
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am 12. September 2013
Diese Buch spricht mir aus der Seele.
Babys brauchen Nähe, Wärme, Körperkontakt und natürlich Nahrung ;-)
Wenn man Ihnen diese Grundlegenden Dinge entzieht oder sie damit unterversorgt,
werden sie nur noch mehr danach greifen.
Sie werden nervig und versuchen ständig die Aufmerksamkeit auf sich zu richten - weil dieses Bedürfnis als Baby nicht erfüllt wurde!

Kuschelt eure Kinder! Nehmt sie zu euch ins Bett, sie werden schneller flüge als euch lieb ist!
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am 11. September 2013
Dieses Buch ist so voller Liebe und Geborgenheit, dass es meiner Meinung nach ein idealer Wegbegleiter für Eltern und deren Zwerge ist.
Ohne aufdringlich zu sein, schreibt die Autorin über ihre Erfahrungen als Mama und Journalistin.
Ich bin begeistert!
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