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am 26. März 2013
Gleich vorweg: Für mich beinhaltet dieses Buch die wirkungsvollste und gleichsam einfachste Methode gegen Panikattacken! Das Vorgehen unterscheidet sich grundlegend von den üblichen Verfahren. Dazu später mehr.

Zunächst zu mir: Ich weiss gar nicht mehr, wie lange ich schon unter Panikattacken leide. Alles begann vor vielen Jahren in einem Bus. Diese erste Panikattacke war äußerst heftig: Schweißausbrüche, Herzrasen, der Drang aus dem Bus zu springen bis hin zu der Angst eine Herzattacke zu erleiden. Seither wurde alles über die Zeit immer schlimmer. Nach ein paar Jahren konnte ich keinerlei öffentliche Verkehrsmittel mehr benutzen, nur im Autofahrten waren mir noch möglich. Dazu kamen – ungefähr vor 7 Jahren – Ängste in Menschenmengen. Ich konnte nur noch in sehr überschaubaren, kleinen und leeren Geschäften einkaufen. Kino, Konzerte und andere Veranstaltungen waren unmöglich. Dadurch hat sich leider mein Freundeskreis reduziert.

Ich habe Selbsthilfebücher gelesen und 2 längere Klinikaufenthalte in der Hoffnung auf Hilfe gemacht. Was ich immer wiederfand, war der Rat die Ängste zu akzeptieren, zudem eine Erklärung für die eigenen Ängste zu erarbeiten und schliesslich gedanklich einige festgefahrene Bewertungen zu verändern. Letztlich lief es immer darauf hinaus sich mit seinen Angstsituationen zu konfrontieren, entweder rein gedanklich durchzugehen oder in Wirklichkeit (Exposition in Vivo). Alle Ansätze, auch die der von mir gelesen Ratgeber beziehen sich letztlich auf die Verhaltenstherapie. Das Vorgehen war immer nachvollziehbar und ich bin war anfänglich voller Optimismus. Die Konfrontation mit dem Fahren im Bus war aber dann für mich die Hölle. Mein Körper spielte (fast) so verrückt wie immer. Die Therapeuten drängten mich weiter zu üben. Tatsächlich wurde es nach ein paar Fahrten etwas besser. Nach der Klinik übte ich weiter – ich fuhr in öffentlichen Verkehrsmitteln, in den letzten Jahren versuchte ich in größeren Geschäften einzukaufen. Ich weiss nicht: War ich nicht mutig genug oder hatte ich einfach zuviele Angstsituationen? Jedenfalls gingen die Ängste nicht wesentlich zurück. Ich erlebte diese Konfrontation als dermaßen quälend, dass ich aufgab. Ich glaube inzwischen: Hätte ich immer weiter geübt, hätte ich die Ängste irgendwann bewältigen können. Aber ich habe es einfach nicht durchgestanden.

In der Klinik habe ich mit vielen Leidensgenossen gesprochen: Viele – gerade mit komplexeren Ängsten – werden ihre Ängste nicht wirklich los, trotz aller Therapien und Klinikaufenthalte.
Eigentlich hatte ich mich schon mit meinen Ängsten bzw. Einschränkungen im meinem Leben abgefunden, da wurde mir dieser Ratgeber “Frei von Angst und Panikattacken in zwei Schritten” empfohlen. Ich war nicht wirklich zuversichtlich,- zu viele Versprechungen hatte ich schon gehört. Der Therorieteil ist so einfach und mit vielen Beispielen aufbereitet, dass ich trotz allem Vorwissen zum ersten Mal wirklich verstand, wie Panikattacken im Körper ablaufen. Viele Aspekte decken sich mit den bekannten Theorien. Der Autor weist jedoch immer wieder darauf hin, dass die eigentliche Ursache von Panikattacken auf einen uralten frühgeschichtlichen Überlebensmechanismus des Menschen begründet ist. In dieser Deutlichkeit habe ich das nirgendwo gelesen. Und insofern liegt der Ansatzpunkt dieser Methode nicht im Verhalten oder den Gedanken, sondern schwerpunktmäßig auf der körperlichen Ebene. Der Autor verknüpft die vielen Gesichtspunkte gut und verständlich zu einem schlüssigen Konzept.

Im Praxisteil wird der Leser beim ersten Schritt dieser Methode behutsam in das Erlernen der sogenannten angstlösenden Tiefenatmung eingeführt. Gut sind die vielen Übungen, zu denen die beiliegende CD eine sehr nützliche Hilfe ist (Empfehlung: Die entsprechenden Übungen immer von CD anleiten lassen!).- Ich muss gestehen, dass ich anfänglich skeptisch war, dass “nur” ein anderes Atmen die Lösung bringen soll. Dann stellte ich aber schnell fest, das Atmen nicht gleich Atmen ist. Den Hinweis auf ruhiges Atmen habe ich schon oft gehört, jetzt wurde mir aber schnell klar, warum ich und so gut wie alle anderen gar keine Chance hatten in einer Panikattacke! Der Körper und die Atmung blockiert so umfassend, dass so alle Vorsätze schnell im Keim ersticken. Tief zu atmen ist nämlich schon die erste Schwierigkeit. Das Geniale an der vorliegende Methode ist aber das Loslassen von Ängsten und körperlicher Anspannung beim Ausatmen. Diese Kombination von Tiefenatmung und Ausatmen bei gleichzeitiger Angstlösung bringt es! Ich habe für das Einüben schon etwas Zeit gebraucht, habe aber auch öfter als vorgeschlagen am Tag geübt.

Vor dem zweiten Schritt, dem Hineingehen in meine Angstsituation (Bus) habe ich die Hypnose auf der CD gehört. Durch sie wird die Atmung im Unterbewusstsein verankert. - Dann war es soweit: Der Autor verfügt offensichtlich über jahrelange praktische Arbeit mit Angstpatienten. So war ich gut vorbereitet auf die Angst vor der Angst und die automatischen Reaktionen meines Körpers aufgrund der inneren oder äusseren Auslöser. Ich hatte zudem viele Tips und Tricks parat, die ich im Kapitel über die einzelnen Phobien fand. Ich habe mich schon vor dem Betreten des Busses und während der Busfahrt einfach konsequent auf die Atmung konzentriert. Das lange Einüben hat sich gelohnt, denn siehe da: Zum allerersten Mal in all den Jahren (!!) hatte ich das Gefühl der Kontrolle über meinen Körper! Wo sonst die Post abgegangen wäre spürte ich zwar anfangs noch mittelstarke Unruhe und Ängste, die jedoch nicht weiter zunahmen, sondern nach ca. 10 Minuten wieder zurückgingen. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Nach der ersten Fahrt war ich schon ziemlich sicher Herr über meinen Körper bleiben zu können, und so habe ich viel geübt: In öffentlichen Verkehrsmitteln und in immer größeren Geschäften. Ich bin weiter dabei. Bis ich alle Auslöser abgebaut habe ist das aber nur noch eine Frage der Zeit. Die allergrößte Hürde habe ich schon geschafft. Ich kann gar nicht sagen wie frei ich mich schon jetzt fühle!

Positive Aspekte:
* Neues und äußerst wirksames Verfahren zur Bewältigung von Ängsten und Panikattacken
* Sehr einleuchtend dargestellte Theorie mit Hilfe von einprägsamen Geschichten und Beispielen
* Ansprechend aufgemachtes Buch, verständlich geschrieben und illustriert
* Optimale Ergänzung durch beiliegende CD, Highlight: Fantasiereise am Meer
* Für die häufigsten Phobien gibt es jeweils hilfreiche Tips
* Die Methode ist ebenfalls hilfreich bei weiteren Ängsten und Phobien (z.B. Prüfungs- oder
Redeangst, Stress, Anspannung)
* Effektive Erdungsübung am Ende des Ratgebers

Negative Aspekte:
Habe ich wirklich nicht gefunden

Fazit:
Allen, die unter Panikattacken und anderen Ängsten oder Phobien leiden, sei dieser Ratgeber wärmstens ans Herz gelegt! Jeder kann sich damit von seinen Ängsten befreien: Vorraussetzung: Einüben der Atemtechnik und Mut sich den Ängsten zu stellen.

Update 21.01.2015

Ich wollte mir etwas Zeit lassen mit meiner endgültigen Bewertung. Meine Fragestellung war dabei: Ist der Erfolg dauerhaft und lassen sich tatsächlich alle Ängste vollständig beseitigen? 8 Monate habe ich fleißig weitergeübt. Was ich sagen kann ist, dass die Ängste immer weiter zurückgingen. Manchmal - da wohl noch nicht alle Auslöser abgebaut waren - flackerten die alten Ängste wieder kurz auf. In diesen Situationen hatte ich aber immer das beruhigende Gefühl, dass ich mir und der Wirkung dieser speziellen Atmung vertrauen konnte. Ich bin nicht mehr früher panisch geworden und konnte die Ängste dann gut wegatmen. Ich darf sagen, dass ich seit ca. 2 Monaten gänzlich ohne Ängste bin. Das gilt auch für Kino- und Konzertbesuche. Insofern wiederhole ich das gerne: Die Methode hilft hervorragend.

Ein paar Gedanken zum Schluss: Als jemand, der wirklich viel probiert und gelesen hat weiß ich nun: Angst macht nicht das Busfahren, das Kino u.s.w. Nicht die äußere Situation ist es. Die Reaktion des eigenen Körpers ist es die ängstigt. Die Ohnmacht und Hilflosigkeit wenn der eigene Körper total außer Kontrolle gerät.

Wenn die Angst besiegen werden soll, muss ich mich immer meinen Ängsten in der jeweiligen Situation aussetzen, anders geht es nun einmal nicht. Nur: Was tun wenn mein Körper so verrückt spielt, dass ich diese Hürde eben nicht nehmen kann? Das große Problem ist nämlich, dass mich das urgeschichtliche Überlebensprogramm heftigst auffordert zur Flucht. Wenn ich dem standhalten möchte und muss - wie es ja nötig ist - produziere ich damit genau die Panik in mir. Dies ist dann der entscheidende Punkt, der das Ganze so schwer und quälend macht (ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung). -

An die Kritiker und Nörgler: Was bitteschön soll man sonst tun um den Körper in der Angstsituation wieder zu beruhigen?? Ich habe viel gelesen und wüsste nichts anderes außer der hier vorgestellten Methode mit dem sich ein außer Kontrolle geratener Körper beruhigen ließe! Oder möchte hier jemand ernsthaft den Einsatz von Psychopharmaka empfehlen? Habe ich selbst hinter mir und das ist keine Option auf dem Weg zur Angstfreiheit.
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am 13. Juni 2013
Als lange unter heftigen Panikattacken Leidender empfinde ich persönlich diesen Ratgeber als eine Erlösung! Was auch immer ich in Büchern oder in Therapien an Hilfe erfahren habe: All die Einsichten, Erkenntnisse und Hilfestellungen für den Verstand waren sprichwörtlich für die Katz, wenn ich wieder mit meinen Paniksituationen (Einkaufen, Autobahn- und Tunnelfahrten) konfrontiert war. Mein Körper hat dann wie immer äußert heftig reagiert, nichts half dann so richtig.
Dieses Buch hat mir gezeigt warum: Es ist eben das uralte (und eigentlich überflüssige) Überlebensprogramm (welches Angst genannt wird), welches den Körper stets in eine Alarmbereitschaft und dann Panik versetzt, wenn die vermeintlich rettende Flucht unmöglich ist.
Ich konnte relativ leicht - genau wie im Buch beschrieben - mit Hilfe der Angsttreppe meine Ängste abbauen. Das Einüben der angstlösenden Tiefenatmung fiel relativ leicht und dauerte ca. 4 Wochen. Das Abbauen der Ängste beim Einkaufen sowie des Fahrens auf der Autobahn war in ungefähr 6 Wochen erledigt. Übrigens waren da auch die Tipps zu den einzelnen Agoraphobien Gold wert! Die Tunnelangst nehme ich mir demnächst vor, da fahre ich nämlich mit meiner Familie nach Österreich in den Urlaub ;)
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am 15. Juni 2013
Wie bei einem selbst Angst entsteht, ist nie so ganz klar, aber immer bedrohlich, wenn es passiert. Ein kleiner Auslöser, vielleicht nur ein Moment des Unwohlseins, kann sich bis hin zur Panikattacke steigern. Dann einen "klaren Kopf" zu behalten ist schwierig, ja eher unmöglich. Haimerl erklärt nicht nur klar und verständlich die Hintergründe der Angstentstehung, er macht auch mit einfach durchzuführenden, praktischen Übungen Mut, wie so ein Angstkreislauf durchbrochen werden kann. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber doch "Stufe um Stufe". Es ist von Anfang an ein gutes Gefühl, diesen "Helfer" zur Hand zu haben.
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am 23. März 2013
Angsterkrankungen und insbesondere Agoraphobien sind häufig in Kombination mit Depressionen zu finden. Oft stehen sie aber im Vordergrund des Krankheitsgeschehens aufgrund der direkten Einschränkung der Lebensqualität von Patienten. Für mich als Psychotherapeutin ist daher die Behandlung dieser Symptomatik zu Beginn einer Behandlung vorrangig.

Der vorliegende Ratgeber beinhaltet die vorliegenden Behandlungsansätze, ergänzt sie aber um einen sehr sinnvollen und meines Erachtens notwendigen Punkt: Die Möglichkeit der Körperkontrolle in Paniksituationen. Diesen körperorientierten Ansatz gab es so bislang nicht. - Seit einigen Wochen habe ich ihn in meine Behandlung übernommen und erhalte positive Patientenrückmeldungen. Sie bestätigen, das die Reduktion der Angstauslöser offenbar sanfter und weniger quälend als bislang gelingt.

Eigentlich könnte mit Hilfe dieser Methode jeder Betroffene seine Ängste abbauen. Aber wie der Autor und Kollege glaube ich auch, dass nur fehlender Mut und Entschlossenheit einem Erfolg im Wege stehen kann. Hinzu kommt oft genug die mangelnde Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Immer wieder findet man bei Betroffenen die Erwartungshaltung, ein Experte (Arzt oder Therapeut) solle das Problem lösen. - Und ich füge noch etwas hinzu (was der Autor in seinem Buch nicht erwähnte): Unterbewusst halten viele Betroffene an ihrer Symptomatik fest (sekundärer Krankheitsgewinn), obwohl sie auf der ihnen bewussten Ebene tatsächlich einen hohen Leidensdruck spüren.

Fazit: Der Ratgeber vermittelt eine Methode, die das gewohnte Vorgehen bei Panikattacken (Durchgehen durch die Ängste) durch eine lang überfällige körperorientierte Hilfestellung ergänzt, was letztlich einen sanfteren und gründlicheren Angstabbau ermöglicht. Sehr empfehlenswert!
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am 13. Juni 2013
Als Psychotherapeut kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Wie die andere Kollegin und Rezensentin

hier halte ich den neuen Ansatz dieses Ratgebers für den dringend benötigten Schlüssel, der

sicherlich vielen Betroffenen helfen wird beim Abbau ihrer Ängste und Panikattacken.

Ängste werden zwar von Kopf her ausgelöst, reagieren aber tut letztlich der Körper. Bei

Panikattacken kann er nicht die von ihm geforderten Reaktionen abrufen (Kampf oder Flucht). Wie in

einem Teufelskreis entstehen dann Panikgefühle. In diesem gesamten Prozess lässt sich der Körper

dann kaum mehr vom Verstand aus kontrollieren. Und genau das verursacht dann bei Betroffenen

quälende Ohnmachtsgefühle. In der Konsequenz gestaltet sich deshalb die Behandlung von

Panikattacken für viele Betroffene oftmals so schwierig.- An dieser Stelle hat der Autor C. Haimerl die

einzig mögliche Hilfe gefunden (nur über der Atmung lässt sich unser Körper bewusst kontrollieren),

und eine praktikable und hochwirksame Methode daraus entwickelt. Kompliment! Die Erfolge

meiner Patienten bestätigen das eindrucksvoll.
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am 8. Mai 2013
Ich kann die überaus positiven Erfahrungen der anderen Betroffenen hier nur bestätigen. Das Buch ist klasse, die Theorie sehr sehr eingängig, und die Methode einfach super. Ich bin innerhalb weniger Wochen meine langjährige Fahrstuhlangst losgeworden. Auch das Einkaufen in vollen Geschäften geht wieder ganz ohne Probleme. Mein Fazit: Ein Muss für Jeden, der an Ängsten leidet!
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am 27. April 2013
Endlich eine Hilfe, die mich bei der Bewältigung meiner Ängste vorangebracht hat. Seit so vielen Jahren habe ich vergeblich versucht, mich meinen Ängsten zu stellen, doch unterschiedlichste Methoden, auch eine längere Phsychotherapie, haben mir nicht wirklich helfen können, die Panikattacken kamen immer wieder.
Der Ratgeber vermittelt einfühlsam und in kleinen Schritten sehr einleuchtend, warum Panikattacken entstehen, wie sie im Körper ablaufen und warum der Körper instinktiv und automatisch in Angstsituationen mit Panik reagiert, so dass er dann nicht mehr irgendwelchen Gedanken oder Vorsätzen gehorcht. Diese auf der körperlichen Ebene ansetzende Methode hat mir sehr dabei geholfen, mich meinen Ängsten zu stellen und Panikattacken zu vermeiden und ich kann die im Buch und auf der beigefügten CD vermittelten Übungen, Hilfen und Tipps jedem (r) von Panikattacken geplagten Leidensgenossen (in) für eine bessere Lebenqualität nur empfehlen. Vielen Dank an den Autor.
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am 3. Mai 2013
Ich litt seit Herbst letzten Jahres unter starken Flugängsten. Da ich oft geschäftlich fliegen muss, bedeutete dies für mich sprichwörtlich Höllenqualen. Das vorliegende Buch gefällt mir ausgezeichnet, da es mir sehr einleuchtend die Hintergründe für meine Schwierigkeiten aufzeigen konnte. Die Methode war recht schnell eingeübt,- mit Hilfe der Tipps in dem gesonderten Kapitel über die einzelnen Phobien habe ich erstaunlich schnell meine Ängste bewältigt. Klasse Buch und Methode!!
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am 25. April 2013
Es funktioniert!

Endlich bin ich meine Panikattacken los, und zwar vollständig! Kann gar nicht sagen wie glücklich ich bin! Meine Erfahrungen decken sich mit denen anderer Betroffener hier: Die Theorie ist supereinfach geschrieben, die Übungen waren mit Hilfe der CD perfekt zu üben und das Abbauen der Panikattacken gelang genauso wie im Buch dargestellt.
Was mir deutlich auffiel: Ich bin (war) in einer Angstgruppe. Fast alle in der Gruppe haben ebenfalls diesen Ratgeber gelesen und ähnlich schöne Erfolge wie ich erzielt (oder sind noch dabei). Allerdings gibt es einige, die nicht so richtig vorrankommen. Mit fast allen habe ich mich inzwischen unterhalten können und bei allen (!) liegt es nur am fehlenden Mut, sich wirklich in ihre Angstsituationen hineinzubegeben. Entweder schieben sie das immer wieder auf oder üben nur sehr zögerlich. Allen habe ich gesagt, dass die Ängste und die Quälerei mit Hilfe dieser Methode höchstwahrscheinlich weit weniger drastisch als befürchtet sein werden. Einer aus meiner Gruppe rief mich gestern an und hat mir genau das bestätigt. Also, nur Mut!
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am 19. März 2013
Ich kann dieses Buch nur Jeden empfehlen, der unter Ängsten und Druck - ganz gleich welcher Art - leidet! Man kann diese Methode einfach immer & überall anwenden und mit etwas Übung und Geduld kann man bald JEDE Anggst und JEDEN Druck überwinden.
Mir selber hat diese Technik unglaublich doll während meiner Schwangerschaft und unter der Geburt meines Kindes geholfen! Gerade in dieser Phase im Leben einer Frau - jede Frau die bereits Kinder hat wird mir zustimmen - kommt es vermehrt zu Ängsten. "Was war das für ein Schmerz? Ist mein Kind gesund? Schaffe ich die die ersten 3 Monate der Schwangerschaft überhaupt? Was wird danach? Reicht das Geld? Wird mein Mann unser Kind lieben? Schaffe ich das alles alleine? Halte ich die Schmerzen bei der Geburt aus? Warum hat das CTG Gerät plötzlich einen Aussetzer bei den Herztönen des Babys aufgezeichnet?" usw. Es gibt tausend Gedanken,die sich eine schwangere Frau macht und ebenso können hierbei viele Ängste mitspielen. Angst tut dem Körper bekanntlich nicht gut. Man verkrampft, was sicher auch nicht gut für das Ungeborene ist. Mit dieser Technik schafft man es, sich schnell wieder zu entspannen und die Verkrampfungen zu lösen bzw. wenn man bereits geübt darin ist, erst gar keine aufkommen zu lassen. Ich selber litt in der Schwangerschaft unter vorzeitigen Wehen. Diese Technik hat mir oft geholfen, mich trotzdem zu entspannen und positiv zu denken. Auch während der Geburt war sie mein stetiger, beruhigender Begleiter, neben meinem Mann und der Hebamme! :) Sobald ich merkte, das mir etwas Angst machte, setzte ich die Technik ein und mein ganzer Körper reagierte entsprechend positiv! Wer weiß, wie es ohne diese Methode verlaufen wäre...
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