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59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für Leser, die noch keinen Storl im Buchregal haben.
Ich habe sehr viele Bücher von Herrn Storl und lese diese immer wieder sehr gerne. "Der Kosmos im Garten" ist das ulitmative Gartenbuch für mich. "Der Selbstversorger" ist zum Teil eine Wiederholung mit zu viel Lebesgeschichte im Buch und mir persönlich fehlen mehr Ideen und Pflanzvorschläge zu Mischkulturen und Gemüsesorten. Auch...
Veröffentlicht am 14. Februar 2013 von Brightly

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen liebevoll geschrieben, aber eher für blutige Anfänger
...
Das Buch hat, wie von Storl gewohnt, seine eigene Seele. Durch die schöne Illustration und die recht gut zu überschauenden Absätze, schafft man es, die Lektüre innerhalb weniger Tage zu verschlingen. :)

Als Selbstversorger-Praxis-Buch gerade in Bezug auf "Profis" würde ich es allerdings nicht bezeichnen.
Meiner Meinung...
Veröffentlicht am 22. April 2013 von kleine_träne


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59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut für Leser, die noch keinen Storl im Buchregal haben., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe sehr viele Bücher von Herrn Storl und lese diese immer wieder sehr gerne. "Der Kosmos im Garten" ist das ulitmative Gartenbuch für mich. "Der Selbstversorger" ist zum Teil eine Wiederholung mit zu viel Lebesgeschichte im Buch und mir persönlich fehlen mehr Ideen und Pflanzvorschläge zu Mischkulturen und Gemüsesorten. Auch den Fruchtwechsel könnte man noch intensiver beschreiben. Ich habe das Buch trotz allem gerne gelesen, denn hier und da ist doch mal wieder der eine oder andere Gartentrick versteckt, den ich gerne und dankbar aufnehme.
Es ist eher ein Buch für Menschen, die ein größeres Grundstück haben, denn sonst fällt die Umsetzung schwer. Für Leute mit kleinem Grundstück, die sich auch selber mit ein wenig frischem Gemüsen versorgen möchten empfehle ich das Buch von Sepp Holzer "Permakultur".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Praxisbuch zum Eigenanbau, 15. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Schon die Einleitung von "Der Selbstversorger" stimmt einen nachdenklich und macht zugleich neugierig auf eine alternative Lebensweise, die uns heute leider fremd geworden ist.

Wolf-Dieter Storl schreibt authentisch und unterhaltsam über seine langjährigen Erfahrungen als Selbstversorger. Neben den vielen hilfreichen Tipps und Tricks zu u.a. den Themen Gärtnern, Wild- und Heilpflanzen, Kompost und Schädlinge, nimmt er den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Er erzählt von seiner Kindheit und Jugend, als er die Liebe zur Natur entdeckte und man erfährt, dass gerade die ersten Jahre als Selbstversorger kein Zuckerschlecken sind.

Da er als Ethnobotaniker und Kulturanthropologe über sehr viel Wissen von ursprünglich lebenden Kulturen verfügt, fließen immer wieder interessante Geschichten von den unterschiedlichsten Naturvölkern mit ein. Diese Geschichten bereichern meiner Meinung nach das Buch und verhelfen ihm zu einer wärmeren Atmosphäre; ganz entgegen der weit verbreiteten Meinung Sachbücher seien kühl. Ich mag es wenn man zwischen all den vielen hilfreichen Informationen eine kurze Verschnaufpause bekommt und dabei zum Thema passende Geschichten erzählt werden.

Das Buch ist eigentlich recht übersichtlich gestaltet und in folgende Hauptthemen gegliedert, die wiederum einzelne Unterthemen nach sich ziehen:

- Die Notwendigkeit eines Gartens
- Neuanfang
- Erfahrung sammeln
- Knochenarbeit und erste Erfolge
- Jenseits der Gemüsebeete
- Kompost - Schlüssel zur Fruchtbarkeit
- Pflanzen und pflegen
- "Schädlinge" und "Unkräuter"
- Gartenkalender
- Anhang

Zwischendrin lernt man viele nützliche Heilpflanzen und essbare Wildpflanzen kennen, die einem das Überleben sichern, wenn man sie kennt. Leider gibt es zu den einzelnen Wildpflanzen nur vage Zeichnungen, sodass man sich mit diesem Thema auf jeden Fall noch eindringlicher beschäftigen muss, was aber sowieso ratsam ist.

Ein bisschen gestört hat mich, dass die Wild- und Heilpflanzen nicht in einem sondern in mehreren Kapitel abgehandelt werden. Ich hätte es übersichtlicher gefunden wenn man alle Informationen zu einer Pflanze auf einmal bekommt.

Mit Blick in die Zukunft gerichtet ist dieses Buch sicherlich ein guter Wegweiser in die richtige Richtung. Und auch wenn man nicht sofort zum Selbstversorger mutiert, wird man sicher das eine oder andere hilfreiche daraus mitnehmen.

Eine schnelle und hilfreiche Einführung in das Thema "Selbstversorger", das in mir den Wunsch geweckt hat, mich noch tiefer in diese Thematik zu begeben.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen liebevoll geschrieben, aber eher für blutige Anfänger, 22. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
...
Das Buch hat, wie von Storl gewohnt, seine eigene Seele. Durch die schöne Illustration und die recht gut zu überschauenden Absätze, schafft man es, die Lektüre innerhalb weniger Tage zu verschlingen. :)

Als Selbstversorger-Praxis-Buch gerade in Bezug auf "Profis" würde ich es allerdings nicht bezeichnen.
Meiner Meinung nach gibt es eher Menschen den Anreiz sich überhaupt einmal mit Gartenarbeit zu beschäftigen...sprich..es richtet sich viel mehr an Leute, die ihren ersten Garten vor sich haben.
Und auf diesem Gebiet ist es in der Tat erstaunlich motivierend, so dass man es kaum erwarten kann, endlich selbst die eigenen Beete anzulegen und Gartenwerkzeug zu kaufen.
Hier besteht wirklich Suchtgefahr ! :)

Ansonsten ist das Buch wie "Storl erzählt aus seinem Leben" aufgebaut. Kein Oberschullehrer haftes "So wird das gemacht", sondern immer in "Ich habe das damals so gemacht und die und die Erfahrung daraus gesammelt".
Sicher auch mit kleinen esoterischen Einschüben, aber es ist eben ein Storl.
Und so wie es heute für die meisten Haustierbesitzer völlig normal ist mit ihren Tieren zu reden, so ist es bei Storl halt auch völlig normal mit Pflanzen(- Devas)und Wühlmausgeistern zu reden.
Ich denke, dass das eine persönliche Einstellung zur Umwelt ist und kein esoterischer Unsinn. Jeder so, wie er sich wohlfühlt...oder ?

Das Buch gibt Infos über
- eine sinnvolle Auswahl an Gartengerätschaften
- Schädlinge und Nützlinge
- Heilpflanzen
- Essbare Wildpflanzen
- Gemüse und günstige Arten, die man zusammen pflanzen kann oder besser nicht zusammen pflanzen sollte
und die Gartengestaltung an sich.

Für ein "richtiges" Selbstversorgerbuch fehlt mir ein großes Kapitel zum Einlagern und Haltbarmachen. Das kommt hier einfach zu kurz.
Auch habe ich eine Alternative zur Mist-und Gülledüngung vermisst.
Mit Lupinen und anderen "Düngepflanzen" bekommt man den Boden auch wunderbar genährt.
Schön wären auch richtige Bilder von den erklärten Kräutern gewesen, statt der Umrissbilder.

Alles in allem ist es ein schönes Einsteigerbuch zum naturnahen Gärtnern.
Profis auf dem Selbstversorgergebiet werden hier aber wohl eher wenig Interessantes finden.
...
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Esoterisch angehauchtes Gartenbuch mit nützlichen Informationen, 2. Mai 2013
Von 
Detlef Antemann (Bruchsal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich kannte den Autor Wolf-Dieter Storl bis dato noch nicht. So blieb mir erspart, was andere Rezensenten offenbar stört, wenn sie davon sprechen, das etliches in dem Buch bereits schon einmal veröffentlicht wurde. Das Storl eine Ahnung hat, stand für mich ausser Frage, nachdem ich die ersten Kapitel quergelesen hatte.
Der erste Punkt, der mich dann jedoch störte, war das mal mehr oder wenige zutage tretende esoterische Gedankengut, welches meiner Meinung nach in einem Buch über Selbstverssorgung nicht zu suchen hat. Aber darüber lässt sich trefflich streiten. Gutgemacht hat der Autor aus meiner Sicht das, indem er wiederum z.B. viele interessante Fakten erzählt. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass der Fuchbandwurm nicht die überall im Wald lauerende Gefahr ist und dass man durchaus schmackhafte Kräuter im Wald finden kann. Allein die Bebilderung dieser Pflanzen ist schlicht misslungen. Wie soll man aufgrund einer grünen Silhouettenzeichnung Pflanzen genau bestimmen. Hier wären Fotos eindeutig die bessere Wahl gewesen.

Gut gefallen hat mir andererseits die Vorstellung von seltenen Gemüsearten wie Neuseeländer Spinat, Portulak der brauner Senf.

Fazit: ein unterhaltsam geschriebenes Buch bei dem auch viel über die Weltanschauung des Autors rüberkommt. Auch wenn mann nicht in den Bergen lebt und anders als der Autor über Strom, fließend warmes und kaltes Wasser verfügt, bietet das Buch sicherlich nützliche und hilfreiche Informationen. Mir persönlich hat es es einen Tick zuviel Weltanschauung. Mein Klassiker zu diesem Thema bleibt daher "Selbstversorgung auf dem Lande und aus dem Garten" von John Seymour.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hebt sich aus der bekannten Selbstversorgernücher-Masse hervor, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich der negativen Rezension nicht anschließen. Natürlich wird ein Vollprofi nur mehr wenig neues finden, aber ich finde das Buch sowohl perfekt für den Einsteiger, als auch den schon etwas erfahreneren Hobbygärtner. Auch ich habe das übliche bla bla der derzeitigen Selbstversorgerbücher erwartet und das Buch deshalb im Handel durchgeblättert und sofort ohne Zögern gekauft u nicht bereut. Ich habe mehrere Bücher von Wolf Dieter Storl und finde dieses Buch wirklich sehr gelungen. Werde sicher noch einige Exemplare für Freunde als Geschenk kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen >>Inspirierend aber mit irreführendem Titel<<, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und kannte den Autor Storl zuvor nicht.
Meine große Gartenbibel heisst "Der Bio-Garten" von Frau Kreuter und bei Fragen der Selbstversorgung "Das große Buch vom Leben auf dem Lande" (John Seymor). Alles Klassiker, die seit den 1980ern auch hier populär wurden.
Daher kann ich nicht beurteilen, inwiefern viele der Geschichten und Tips in den Vorgänger-Büchern bereits verarbeitet wurden.
Allerdings kann man Storl zugestehen, dass er unterhaltsam schreibt und den Leser motiviert, auch wenn das ganze wenig mit Selbstversorgung zu tun hat. Der Titel ist hier irreführend. In verschiedenen Interviews gibt Storl auch zu, dass es eine 100%ige Selbstversorgung heute nicht mehr geben kann. Daher verstehe ich das Buch eher als einen Ansporn für Leute, die sich überlegen, ihre Nahrungsmittel mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu beziehen. Zumindest teilweise.

Die Pflanzengraphiken als einfarbige Silhoutten sollten in der nächsten Ausgabe überarbeitet werden. Wozu die esoterische Karte gespielt wird ("kosmische Strahlen", "Mondkalender" etc.), erschliesst sich mir nicht. Damit vergrault man mehr Leser, als dass eine zusätzliche Zielgruppe erschlossen wird.
Mit 192 Seiten ist es als Ratgeber und Nachschlagewerk zu dünn, zumal ein Großteil durch persönliche Anekdoten und Geschichten ausgefüllt wird. Die kann man zwar als authentische Bestätigung für die hier beschriebenen Erfahrungen begreifen, aber es ist auch verständlich, wenn es viele Leute nervt.
Auch wenn es der eigene Allgäu-Hof auf 1000 Meter Höhe nicht zulässt, bei anderen Leuten wachsen durchaus Tomaten, Mais und Co. Es wäre schön, wenn bei der nächsten Ausgabe darauf Rücksicht genommen wird.

In Anbetracht der guten Schreibe, manch nützlicher Tips und Kniffe und der soliden Aufmachung bei einem Preis von knapp 20 € bin ich immer noch gewillt, hier 4 Sterne zu vergeben. Vielleicht besinnt sich der Meister bei seinem nächsten Buch auf alte Stärke und haut einen Klassiker heraus, der diese Veröffentlichung als Zwischenspiel einordnet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Selbstversorger, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war für mich ein ungewöhnlicher Ratgeber. Ungewöhnlich deshalb, weil es sehr viel persönliches beinhaltet. Es ist ein Erfahrungsbericht, denn Wolf-Dieter Storl lebt schon seit Jahren als Selbstversorger mit seiner Familie und alles was sie konsumieren, stammt aus dem eigenen Garten.
Durch diese langjährige Erfahrung kann der Hobbygärtner einiges an Informationen bekommen. Wie kann ich auf natürliche Art Schädlinge bekämpfen, wie lege ich einen Kompost richtig an und worauf muss ich da achten. Leider kam für mich das Thema Pflege von Pflanzen viel zu kurz, dafür waren die Heilpflanzen doppelt aufgeführt. Man hat hier dann reichlich Informationen bekommen, doch sollte man sich noch einen guten Heilkräuterführer kaufen, denn anhand der Bilder sind sie nicht so leicht zu bestimmen.Und, ob man wirklich einen Knochenbruch selbst heilen möchte, na da bin ich mir nicht so sicher. Für mich wäre es definitiv nichts.

Das Buch ist ein wenig esotherisch angehaucht und es ist bestimmt nicht für jeden, sich voll und ganz in Einklang mit der Natur zu bringen, doch es war spannend zu lesen und Herr Storl hat eine sehr lebendige Weise, seine Erfahrungen aufzuschreiben. Er hat einen Weg gewählt, den ich sehr mutig finde.

Ich hatte dieses Buch als eBook, was mal wieder nicht ohne ein bestimmtes Programm funktionieren wollte und sich das herunterladen als ziemlich schwierig gestaltete. Denn dieses Programm lahmt meinen Computer aufs äußerste und ich war froh, dass ich es danach endlich wieder löschen konnte. Die Verweise auf andere Textstellen sind nur als Pfeil angezeigt und waren für mich nicht nutzbar. Ich hätte es schön gefunden, wenn hier die Seitenzahl gestanden hätte, denn dann hätte ich in aller ruhe zu der Seite blättern können.

Fazit:
Ein schönes Buch, mit jeder einiges an persönlicher Erfahrung, aus denen sich der ein oder andere Hobbygärtner seine Informationen ableiten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial zu lesen, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
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Ich schwanke gerade, ob ich diesem Buch vier oder fünf Sterne geben soll.

Naja, ich beginne mal der Reihe nach:

Dr. Wolf-Dieter Storl, promovierter Ethnologe, erklärt liebevoll, detailliert und anekdotenreich, wie man sich einen Garten zur Selbstversorgung anlegen kann. Der Autor zahlreicher weiterer Bücher dürfte einigen aus dem Bereich des Schamanismus und der Naturheilkunde bekannt sein.

Zum Buch selbst:

Optik, Layout usw:

Das Buch ist wirklich sehr schön gemacht, alles ist etwas auf alt getrimmt, in erdigen Farben, schönen Schriften usw. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Die Fotos aus dem Gärtneralltag des Autors lockern das Buch wirklich gut auf.
Leider sind andere Bilder, etwa die Bebilderung der essbaren Wildpflanzen, etwas zu kurz gekommen, so dass das Buch in diesem Fall weniger hilfreich ist.
Allerdings lädt das liebevolle Layout gerne zum Schmökern und Blättern ein.

Inhalt:

Dieses Buch ist nur zur Hälfte Handbuch. Die andere Hälfte beschreibt die Karriere Storls als Hobby- und Selbstversorgungsgärtner auf drei Kontinenten vom Kriegs- und Nachkriegsdeutschland über die USA, der Himalayaregion, der Schweiz und letztendlich wieder Deutschland. Diese Geschichten sind interessant in den Gesamtzusammenhang verwoben und lockern das Buch auf und machen es somit zu einem informativen Lesevergnügen. Ich hatte es in knapp zwei Tagen durch. Es las sich gut weg.

Danach hatte ich richtig Lust, erstens, meinen Garten auf Vordermensch zu bringen und die leckersten Gemüse zu ernten und zweitens durch die Natur zu streifen, um die beschriebenen Wildkräuter zu sammeln und mir einen herzhaften Salat zu machen.
Beim Streifen durch die Natur erkenne ich immer mehr essbare Kräuter. Auch hätte ich nie gedacht, dass so viele Pflanzen, an denen ich bislang immer achtlos vorbeimarschiert bin, eigentlich essbar sind.

Das Lesevergnügen schmälern gelegentlich auftretende Redundanzen, z.B. wenn Storl immer wieder betont, dass er ja im Allgäu auf über 1000 m Höhe wohnt, wo es nicht so warm ist. Aber darüber liest man schnell hinweg und wird von der nächsten spannenden Anekdote gefesselt.

Wofür ich evtl. einen Punkt Abzug geben würde: Es fehlt mir ein wenig die Struktur, man fühlt sich etwas in der Planung alleine gelassen.
Ich weiß zwar jetzt, dass ich für 4 Personen 250 m² Garten brauche und wie ich die einzelnen Pflanzen am besten anbaue und wie kombiniere.
Wie viele Pflanzen ich davon pro Person brauche, bzw. welchen Ertrag ich pro m² bekomme oder erwarten könnte, das hätte mir gefehlt. Aber da ich nicht von jetzt auf nachher ein Selbstversorger werden möchte, kann ich gut mit einer oder zwei Saisons leben, in denen ich nur ausprobiere.

Ich denke, ich gebe 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute für erste Anregungen, 26. Mai 2013
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wer liest nicht mal gern einen "Geheim-Tipp" von einem Gartenprofi und lässt sich erklären, wie man im eigenen Garten überlebt, pardon mit einem Garten lebt. Ich habe mir so einiges von diesem Buch erhofft. Gut, ich werde wohl nie der Biogärtner werden, dass war mir schon vorher klar, da ich weder die Zeit und die (Garten-)Beschaffenheiten habe, aber so ein kleines bißchen Selbstversorger wöllte ich schon sein. Tomaten, Gurken, Zucchini, Erdbeeren und vieles mehr...her damit. Die berühmten Beikräuter (andere nennen sie Unkraut) kann man sogar häufig essen. Storl schreibt auch über sie und die "echten" Kräuter und zeigt auf für welche kleinen und großen Zimperlein sie gut sind und wie man sie zubereitet. Alles nur in groben Zügen und den Mediziner wird es wohl auch nicht ersetzen, aber vielleicht so manche unnötige Pille aus dem Medizinschränkchen.

Was mir hier nicht gefallen hat, waren die Abbildungen.Ich finde sie zwar schön und schlicht, aber viel zu ungenau und verwechselbar. Nicht jeder kennt sich mit den Pflanzen aus und kann sie anhand dieser Bilder unterscheiden. Viele sehen sich zum verwechseln ähnlich (z.B. Bärlauchblätter - sehr lecker als Pesto und Maiglöckchenblätter - giftig), so dass der Genuss mitunter sehr gefährlich sein kann. Hier wären "richtige" Bilder besser gewesen.

Ansonsten schreibt Storl viel über seine Erfahrungen (manchmal etwas lehrerhaft, aber trotzdem noch lesbar) und über seine Erfolge und Misserfolge. Gut fand ich die biologischen "Waffen" in Form von Pflanzenjauche & Co. Allerdings fand ich diese nur im Lesestadium gut, denn wenn man sie herstellt...Himmel, was können diese stinken. Vielleicht doch wieder Schneckenkorn?

Die Beschreibung des Mistbeetes fand ich gut. Aber auch hier schwante es mir, dass es nicht geruchsfrei ablaufen wird. Ich habe es etwas abgeändert und bin trotzdem zufrieden. Manches wird bei mir wohl nicht so gut wachsen, weil ich eben auf Jauche & Co. verzichtet habe, aber trotzdem fand ich die Ideen gut und auch (mit kleinen Abstrichen) realisierbar.

Ein weiteres Kapitel, welches ich interessant fand und aus dem ich mir einiges entnehmen konnte, waren die Regeln für Fruchtfolgen. Welche Pflanzen sich mögen und gegenseitig fördern und welche so gar nicht nebeneinander stehen und wachsen wollen (fast schon wie beim Menschen ;-)). Auch welche Beete mehrfach bepflanzt und vorallem mit welchen Sorten man sie noch einmal bepflanzen kann. Viele Kombinationsbeispiele und Tipps folgen und so hat man schon einen guten Einblick in die Fruchtfolge.

So, kommt noch der Mond und seine Gezeiten. Dieses Kapitel habe ich zwar überflogen, aber für mich festgestellt, dass ich diesem Rhythmus nicht folgen kann und werde. Ich lasse ihn seine Runden drehen und hoffe trotzdem auf schöne Erträge.

Insgesamt fand ich das Buch sehr informativ und gut gemacht. Ich war auch überrascht, was alles schon Essbares in meinem Garten wächst ohne das dies mir vorher aufgefallen war. Jetzt sehe ich meinen Garten mit einem etwas anderen Blick und freue mich über so manches Pflänzchen viel mehr.
Bis auf ein paar kleinere Kritikpunkte (die ich bereits erwähnte) habe ich in diesem Buch auch viele interessante und nachvollziehbare Anleitungen und Hinweise gefunden, die ich im Laufe des Gartenjahres sicherlich einmal ausprobeieren werde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Selbstversorger, 12. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen (Gebundene Ausgabe)
Menschen, die ein eigens Stück Land bearbeiten,geht es besser, und viele von ihnen leben auch länger. Sie werden gütiger und herzlicher.( aus Wladimir Megre, Anastasia - Tochterder Taiga )
Das ist ein Zitat welches sich am Anfang des Buches "Der Selbstversorger" von Wolf-Dieter Storl befindet und es ist bezeichnen für das Buch wie ich finde.
Denn es ist nicht nur angehäuftes Fachwissen, das wir in diesem Praxisbuch zum Eigenanbau finden sondern auch ein Teil der Lebensgeschichte des Autors und seiner Einstellung zum Leben.

Der Einstieg in "der Selbstversorger" ist mir ein wenig schwer gefallen, da ich den daserste Kapitel sehr sehr überspitzt dargestellt finde. Es ist grundsätzlich natürlich alles richtig was hier an Kritikpunkten an der Gesellschaft und am Umgang mit der Natur angeführt wird. Ich hätte mir trotzdem einen seichteren Einstieg ins Buch gewünscht.

In dem Buch wird in 9 Kapiteln viel wichtiges rund um den Anbau im eigenen Garten erörtert. So gibt es Abschnitte über:

Fruchtfolgen und Pflanzengemeinschaften
Aussaat
Kompostierung und Düngung
Richtiges Pflanzen und Pflegen
Wildkräuter
Schädlinge und Unkräuter
um nur ein paar Punkte zu nennen die hier beschrieben werden. Dabei sind die gut aufgearbeiteten Themenbereiche nicht eine reine Anhäufung von Fachwissen, sondern eine gute Mischung aus Wissen, persönlichen Geschichten und Bildern.
Was das Buch sehr auflockert und interessant macht.

Ein Kritikpunkt gibt es für mich bei dem Abschnitt über die Wildkräuter und ihre Eigenschaften, diese sind dort leider nur als Zeichnungen abgebildet und nicht als Fotografie,
Das macht die Bestimmung der Wildkräuter anhand dieses Buches nahezu unmöglich, hier hätte ich Fotos schöner und auch sinnvoller gefunden.
Schön hätte ich ebenfalls gefunden wenn man noch ein wenig mehr über die Lagerung oder das verarbeiten der eingebrachten Früchte erfahren hätte.
In diesen beiden Punkten wäre dann ergänzende Literatur von Nöten.

Es ist einfach kein Buch das man Punkt für Punkt abarbeiten kann, den ich denke zur kompletten Selbstversorgung, fehlt den meisten einfach die Anbaufläche und auch die Natur drumherum um Wildkräuter und ähnliches zu suchen und zu ernten.

Im ganzen ist "der Selbstversorger" ein gutes Nachschlagewerk für alle, die wieder wissen wollen wo Ihr Gemüse und Obst herkommt, die den Platz haben etwas selbst anzubauen und die die Arbeit nicht scheuen.
Es ist sehr schön aufgemacht und bebildert, so verleihen beispielsweise nicht nur Geschichten aus Storl's Leben dem Buch Charakter sondern auch die handgeschriebenen Sätze und Satzanfänge.

Empfehlung für alle die Interesse am Thema Selbstversorgung haben.
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Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen
Der Selbstversorger: Mit zahlreichen Infos und Anleitungen von Wolf-Dieter Storl (Gebundene Ausgabe - 9. Februar 2013)
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